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KNELT ROTE – ein Album der (reinen) Extreme

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KNELT ROTE – “Alterity”

Veröffentlichungsdatum: 15.05.2018
Länge: 21:21 Min.
Label: Nuclear War Now! Productions
Genre: Hardcore

Eine nicht unwesentliche Anmerkung am Anfang: Solltet ihr KNELT ROTEs „Alterity“ – wie ich – in ordentlicher Laustärke und mit wummernden Bässen genießen wollen, warnt eure Mitbewohner, Eltern, Nachbarn – wer auch immer sich in Hörweite befindet. Denn mit „Alterity“ liefern die Jungs von KNELT ROTE ein Album der reinen Extreme ab. Bereits der Opener „Lachesis“ lässt erahnen, in welche Richtung das neue Werk der Band geht: verstörende Geräusche, nahezu manische Gutturals und viel Geschick an den Instrumenten. Während „Rumination“ fast schon melodische Töne anschlägt, ist „Genetic Memory“ ein Paradebeispiel für die Masse an instrumentaler Gewalt.

Stellenweise bleibt die eingängige Stimme des Sängers dabei aber auf der Strecke und tritt quasi in den Hintergrund. Die sieben Songs fließen nahtlos ineinander über, steigern den Grad der Intensität von Track zu Track – immer schneller, immer lauter. Die meisten Songs auf „Alterity“ kratzen nur an der Drei-Minuten-Marke. Während der kurzen Spielzeit von knapp 21 Minuten habe ich vergeblich auf ein Highlight gewartet, aber einen Song, der besonders heraussticht gibt es – zumindest für mich – nicht. „Alterity“ ist vielmehr ein Spiel mit den immer gleichen, aber äußerst wirksamen Elementen, welche den Zuhörer dennoch zu fesseln wissen. „Black Tripytch“ bildet den (intensiven) Abschluss und entlässt den Hörer dennoch sehr abrupt aus der zuvor aufgebauten musikalischen Fessel.

 

KNELT ROTE auf Bandcamp

Autorenbewertung

6
KNELT ROTE liefern mit „Alterity“ ein solides viertes Album ab, welches keine Zeit für Pausen lässt. Definitiv ein Fest für Liebhaber des Extremen.
ø 0 / 5 bei 0 Benutzerbewertungen
6 / 10 Punkten

Vorteile

+ instrumental sehr gewaltig
+ sehr eingängiger Gesang …

Nachteile

- … der stellenweise leider untergeht
- kein Song sticht besonders hervor

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