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Scheppender Black Metal aus Sri Lanka: Sura’sura

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SURA’SURA – Warfare Metal

Veröffentlichungsdatum: 27. März 2026
Label: විරෑපී (VIRŪPI)
Länge: 11:53 Minuten
Genre: Black Metal

Der Inselstaat Sri Lanka ist im Kosmos des Silence Magazins bisher noch nicht vorgekommen. Die dort ansässige Band SURA’SURA soll dies nun ändern. Mit ihrem Namen bezieht sich die 2022 gegründete Band auf die ewig währenden Sura-Asura-Kriege, in welchen die göttlichen Devas (Suras) gegen die Asuras um die Macht über das Universum ringen. SURA’ASURA wiederum beziehen sich auf ihrer Debut EP „Warfare Metal“ um Kämpfe, die fernab der hinduistischen Mythologie ausgefochten werden. So geht es hier beispielsweise um den Kampf zwischen empfindsamer Welt und Künstlicher Intelligenz oder um Kämpfe zwischen verschiedenen Dimensionen oder Sternensystemen.

Erstschlag

Die erste EP von SURA’SURA umfasst zwölf Minuten und vier Stücke; inklusive eines zweiminütigen Intros. Beim Intro „Decree“ handelt es sich vor allem um Spannungsaufbau, Effekte und bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Sprachsamples. Danach beginnt der erste Black Metal Sturm „Atomic Phalanx“ dessen Rumpeln an die Demo-Aufnahmen zu „Pure Fucking Armageddon“ von MAYHEM erinnern. Die darauf folgenden Tracks „Sura’Sura“ und „Decimation Shockwave“ überzeugen glücklicherweise mit etwas besserer Aufnahmequalität. Hier schlägt sicherlich das eine oder andere Black Metal Herz im Takt der Blastbeats mit, denn SURA’SURA orientieren sich musikalisch an den Pionierwerken des Genres.

Trotzalledem lässt der Sound es nicht ganz zu, ein richtiges Bild von SURA’SURAs Musik zu erhalten. Dafür ist „Warfare Metal“ einfach zu krachig, holprig, rauschig. Es bleibt aber die Hoffnung, dass zukünftige Aufnahmen in besserer Qualität für mehr Hörgenuss sorgen. Für das Silence Magazin war dies der erste Schritt in die Metalszene Sri Lankas, auf welchen hoffentlich noch weitere Erkundungstouren folgen werden.

 

Homepage von විරෑපී (VIRŪPI)


Das Pressematerial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von Qabar PR zur Verfügung gestellt.

Autorenbewertung

3
Es rumpelt, poltert, scheppert und kracht. Dahinter steckt rasender und wilder Black Metal. Leider vernebelt die Qualität der Aufnahmen den Blick auf die Qualität der Musik.
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3 / 10 Punkten

Vorteile

+ Geheimtipp mit Seltenheitswert

Nachteile

- sehr kurz
- miese Qualität

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