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Silence Musicfriday #308

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Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang, hier, beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die aktuellen Singleerscheinungen, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Schätzchen, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe Nummer 308!

Alle Songs des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen Playlist bei Spotify. Und wenn ihr Bock habt mit uns zu quatschen, könnt ihr auch gern im Silence Discord vorbeischauen.

SVENS FREITAG

Auch wenn ich noch nicht ganz weiß, was ich von „Wild hunt“, dem Titeltrack zum neuen MANNTRA Album halten soll, macht dieser Song das, was ich von einem Feature verlange: Er enthält Teile beider Künstler!
Denn hier hat man sich FABIENNE ERNIE von ELUVEITI dazu geholt und das hört man.
Insgesamt vielleicht etwas zu sauber produziert, aber kein Reinfall. Es fehlt nur das Rohe ein wenig. Ich freue mich aber nach wie vor aufs Album „Wild hunt“! Hier der Link. Also merkt euch den 25.12.2026!

Als Nächstes haben wir einen Song, dessen Titel mir erstmal nichts sagte: „I have the power“. Klar musste ich da irgendwie an He-Man denken. DRAGONY heißt die Band, die sich dem Titelsong zum He-Man und She-Ra Crossover „The secret of the sword“ gewidmet hat. Ein wenig mehr Power hätten die Österreicher gerne reinpacken dürfen, aber auch so hatte ich eine Gänsehaut und der Nostalgiefaktor wurde bedient.  

Auch FAUN bereiten sich auf Samhain vor und bringen mit „Witches reel“ einen düster beschwingten Song raus, der sowohl auf einem alten Transkript basiert und gleichzeitig eine Passage aus Macbeth von WILLIAM SHAKESPEARE enthält. Die Band schreibt dazu unter ihrem Youtube Video:

„Witches Reel“ is based on an old English folk song from the 16th century, which was found in the transcript of a witch trial held under King James VI of Scotland. It describes how the witches dance “widdershins”—that is, counterclockwise and against the path of the sun. In the second part of the song we quote a passage from Act 4 of William Shakespeare’s *Macbeth*, which we like to interpret as a call for equality and equal rights despite differences in appearance.

Und zum Schluss haben wir noch was für die „Auf die Fresse“ Fraktion. THROATCUT. haben mit „Throne.“ wieder einen richtigen Banger rausgehauen. Hier geht es gnadenlos nach vorne mit wenig Zeit zum Verschnaufen.

DANIELS FREITAG

Ich bin diese Woche im Urlaub und schaffe es nicht einmal, mir meine zwei Songs heute anzuhören. Da ich aber weiß, dass sie gut sind, hier kommentarlos Nummer 1: BLACKTOOTHED ft. VICIOUS RAIN mit „Gold Digger“.

Und Nummer 2: VAELE mit „Still Here“.

RAPHAELS FREITAG

Man möchte glauben, dass die COSMIC MINTS aus Freiburg im Breisgau für die Produktion ihres neuen Albums „Near Mint“ kurzerhand mit dem DeLorean in die 60er gedüst sind. Der Sound auf dem Album ist nämlich tief im Soul, Blues und dem Hard Rock des Summer of Love verwurzelt. Und doch schafft es die Band, eine regenbogenfarbige Brücke von der Retropsychedelik über die düsteren Klänge des Millenniums ins Hier und Jetzt zu bauen.

Ian Blurton erteilt der KI-generierten und künstlichen Musik eine heftige Kampfansage. Und darum wurde im Entstehungsprozess des neuen Albums von IAN BLURTON’S FUTURE NOW extra stark auf Authentizität geachtet. Der analoge Hard’n’Heavy Banger trägt den Namen „Imperial Filth“ und erscheint bei Pajama Party.

Kennt ihr das? Ihr wollt einfach nur ein bisschen Hummus aus dem Kühlschrank holen, geht in die Küche und plötzlich steht da Godzilla. Diese alltägliche Situation ist auch der Name eines Trios aus Leipzig. Und diese drei Musikanten veröffentlichen heute mit ihrer Kapelle GODZILLA IN THE KITCHEN bei Tonzonen Records ihr drittes Album „Termination Sequence“. Was einst mit instrumenteller Rockmusik angefangen hat, ist inzwischen zum kraftvollen und progressiven Alternative Metal herangewachsen. Melancholie und Schwere paaren sich mit intelligentem Songwriting und musikalischem Fingerspitzengefühl. „Termination Sequence“ ist gleichermaßen emotional und selbstbewusst.

Und damit haben wir die Woche auch wieder geschafft und verbleiben mit: Lautes Wochenende!

 


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