GRAVE HEX: Die Würmer sind los

GRAVE HEX – Domain Of Foul Rebirths | Artwork: Slimeweaver | Anubi Press

GRAVE HEX – „DOMAIN OF FOUL REBIRTHS“

Veröffentlichungsdatum: 30. Oktober 2026
Labels: Night Terrors Records / Cavernous Records
Länge: 21:50 Minuten
Genre: Death Metal / Sludge

GRAVE HEX aus Helsinki starten mit ordentlichem Tempo durch. Nach ihrer Gründung im Jahr 2024 legte die Band im darauffolgenden Sommer bereits ihr erstes Album „Vermian Death“ vor und spielte auf vielen Bühnen Finnlands. Das positive Echo bestärkte das Quartett in seiner Arbeit, und so haben Miika, Matti, Martti und Hanna nun schon ihre zweite Veröffentlichung fertiggestellt. Wie bereits das Debütalbum aus dem Jahr 2025 erscheint auch die EP „Domain Of Foul Rebirths“ bei Night Terrors Records und Cavernous Records. Auch produktionstechnisch ist das höllische Vierergespann im gewohnten Umfeld verblieben. Aufnahme und Mix wurden erneut von Matti Vainionpää durchgeführt, das Mastering übernahm Greg Wilkinson in den Earhammer Studios, und auch das Coverartwork stammt wieder aus der Feder von Slimeweaver.

Alles wie gehabt?

Tatsächlich lässt sich auf „Domain Of Foul Rebirths“ eine signifikante Entwicklung erkennen. Parallelen sind verständlicherweise vorhanden. Wie bereits im Sommer des Vorjahres beschallen uns GRAVE HEX auf ihrer neuen Veröffentlichung mit wurmzerfressenem Death Metal, der unleugbare Wurzeln im Sludge sowie im Hardcore Punk aufweist. Und doch klingt „Domain Of Foul Rebirths“ komplexer, härter und konziser. Ein zentraler Grund hierfür ist sicherlich die Qualität der Aufnahmen. Es hört sich an, als hätten sich GRAVE HEX dieses Mal mehr Zeit für die Fertigstellung genommen. Außerdem haben sicherlich neu erlernte Fertigkeiten und zusätzliche Ressourcen dazu beigetragen, dass „Domain Of Foul Rebirths“ insgesamt voller und brachialer klingt als „Vermian Death“.

Foto: Anni Lassila

Wurmgroove

Immer noch hochgiftig und infektiös triefend, zeichnet sich der weiterentwickelte Sound von GRAVE HEX zuvorderst durch ein zentrales Element aus: Groove. Das Quartett aus Finnland schüttelt die Hörenden ordentlich durch und sorgt auch bei Midtempo-Passagen wie in „Leech Eater“ für viel Bewegung. Außerdem entfaltet sich im neuen Sound ein größeres Spektrum an Dissonanz und musikalischer Brutalität. GRAVE HEX produzieren angenehm unangenehme Musik. Mit „Domain Of Foul Rebirths“ zeigen sie erfolgreich, dass wir von ihnen noch einiges erwarten können. Die EP ist eine solide Darbietung der aktuellen Entwicklung von GRAVE HEX.

Bandcamp Profil von GRAVE HEX

Bandfotos: Anni Lassila
Artwork: Slimeweaver
Pressematerial und Fotos: Anubi Press

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert