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Der magische Weg eines Zauberers

LOGAR’S DIARY

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LOGAR’S DIARY – Book III: At The Crossroads
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016
Dauer: 55 Min.
Label: -/-

Mit „Book III: At The Crossroads“ erschien am 08.07.2016 das mittlerweile dritte Album der Berliner Band LOGAR’S DIARY. Gegründet 1998, haben sich die sechs Jungs mittlerweile zum absoluten Geheimtipp in der Berliner Metalszene entwickelt.
LOGAR’S DIARY „erzählen“ in ihren Alben die Geschichten über die Abenteuer des Zauberers Logar innerhalb des Earthdown-Universums. Mit anderen Worten vertonen die sechs Barden die Tagebücher des besagten Logar mit kraftvollem Symphonic Metal.

Nach stimmungsvollem Intro wird man direkt in die abenteuerliche Welt von Logar katapultiert. Mit knallharten Gitarrenriffs und melodischen Keyboardarrangements startet die Story um den Zauberer in „Dreaming Wide Awake“.

Sehr atmosphärisch geht es dann in „Hunt“ weiter. Hier hört man wieder die besondere Vielfalt, auch innerhalb eines Songs. So geht es von schnellen, knallharten Elementen zu ruhigeren über. „Return to Bartertown“ eröffnet dann mit cleaner Gitarre und überrascht umgehend mit der Einladung zum Headbangen. Ich möchte an dieser Stelle kurz näher auf den Sound eingehen. Das Schlagzeug drängt sich – trotz treibender Dubblebass {Ooor, ist das knuffig. Wir lassen das mal so. Eure Lektoren.} und guten Akzenten – nicht in den Vordergrund. Und auch die Harmonie zwischen den beiden Gitarren und dem Keyboard führt zu einem ausgewogenen Sounderlebnis. Zusammen mit dem Bass, welcher ein gutes Fundament für die Songs legt, umrahmen LOGAR’S DIARY den virtuosen Gesang. Wo wir schon beim Gesang sind: „Pour The Past On Us“ als Duett mit der Gastsängerin Sofia Licanin trifft genau die richtige Mischung aus träumerischer Melodie und stilvollem Metal.

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Etwas rauer geht es da in der Stadt der Diebe „Karatas – City Of Thieves“ zu. Gefolgt von „The Broken Me“, welches auf eine etwas dominantere Gitarre setzt. Spannend wird es dann bei „The Intruded Me“ und „The Rage In Me“, welche einfach nur gefühlvoll sind…

Gefühlvoll, Gänsehaut, nackenbrecherisch.

Auch das bisweilen mysteriös anmutende „Raiders Of The Twilight Peaks” zieht mich beim Hören umgehend in seinen Bann. Mit den beiden letzten Titeln „Walking wide Asleep“ und „Ad Trivium“ endet „Book III – At The Crossroads“ stilsicher.

„Book III – At The Crossroads“ trifft genau meinen Geschmack und geht nahtlos in die ersten beiden Werke „Book I – Iostros“ und „Book II – Parlainth The Forgotten City“ über. Meiner Meinung nach ist das Werk ein absolutes Muss für jeden, der auf Symphonic-Metal steht.

Vermarktet werden alle Alben zurzeit im Eigenvertrieb und können auf Konzerten oder direkt über die Bandmitglieder erworben werden. Wer vorab einen Einblick in das fantastische Leben von Logar erhalten möchte, kann dies auf der Homepage der Band www.logar.org tun. Dort gibt es auch die Möglichkeit, in die Arbeit von LOGAR’S DIARY via bandcamp zu hören.

LOGAR’S DIARY sind: Hagen H. – Vocals, Felix G. – Guitar, Steven S. – Guitar, Marco O. – Bass,
Micha K. – Keyboards, Boris R. – Drums

 


Dies ist ein Gastautorenbeitrag von Andre.

Autorenbewertung

8
Stilsicheres Werk, das mich sofort in seinen Bann zieht.
ø 0 / 5 bei 0 Benutzerbewertungen
8 / 10 Punkten

Vorteile

+ guter Sound
+ abwechslungsreiche Songs

Nachteile

- viele Songs beginnen mit „ruhigem Intro“

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5 Kommentare

  1. Poebel
    29. Juli 2016 bei 18:23 — Antworten

    Vielen Dank, Meldaro !! Bleibt natürlich stehen. 😉

  2. Lodenschwein
    29. Juli 2016 bei 15:30 — Antworten

    Geht’s noch jemand so das er denkt wenn hier ein Gastautor ein Review schreibt über ne Band die keiner kennt, der Autor selber Teil oder Supporter der Band ist um hier ein gutes Wort einzulegen ?

    • Schneemensch
      30. Juli 2016 bei 1:40 — Antworten

      Aloha treuer Kommentator 🙂

      Danke erstmal für deine Kommentare immer und dein Feedback. Diesmal wollte ich mich gern melden dazu.
      Verständlicherweise kann so ein Gedanke aufkommen des übermäßigen Supportes. Wir haben intern aber ein paar Prüfungen und schauen, dass da nicht übermäßig Engagement oder „Verbandelung“ vorhanden ist.
      Selbstverständlich schreiben aber Gastautoren erstmal über Dinge die sie a) scheisse finden oder b) absolut lieben. Dass dann dabei kleine Lobreden entstehen sehen wir und versuchen auch dann nochmal darauf Einfluss zu nehmen und haben Rückfragen, Korrekturkreise etc.
      Alle unsere Autoren haben auch das Recht sich Bands rauszusuchen (neben dem, was sie quasi machen „müssen“). Auch hier werden natürlich Dinge gewählt, die eher ins Schema passen und alle Jubeljahre ist auch ein: „Die wollt ich schon immer haben! MEINE!“-Moment dabei.

      All dies ist nur menschlich. Wenn uns Unregelmäßigkeiten auffallen oder Offensichtliches vorliegt (ja, man sieht es hier nicht, weil genau dann unsere Mechanismen funktionierten) – dann wird da rigoros abgelehnt oder auch eine Vermerk intern gemacht.
      Wir hoffen da auf dein und das Vertrauen vieler anderer Leser. Wir wollen weiterhin unabhängig sein und die Versprechen einlösen, die wir zu Beginn unseres Magazines gaben.

      Danke für dein Verständnis und auch für dich gilt jederzeit das Angebot: Bewirb dich doch gern als Gastautor 🙂

      Grüße,
      Yeti

      • Lodenschwein
        30. Juli 2016 bei 12:31

        Ha ha
        Danke für die Antwort
        Ich wollte euch natürlich nichts unterstellen aber mir kam der Gedanke Schonmal 😉
        Ich vertrau weiter auf eure wie ich finde klasse Arbeit und hoffe stets weiter auf klasse Reviews
        Aber ich selber komm bei 2 Kindern kaum zu Texten

        Wir sehen uns, Grüße und Prost

  3. Meldaro
    29. Juli 2016 bei 11:39 — Antworten

    Kleiner Verbesserungsvorschlag.

    Hab grad ewig nach dem Album gesucht, weil ich „At the Corssroad“ gesucht habe, bis ich auf dem Albumcover „Crossroad“ gesehen hab. Vielleicht kurz ganz oben im Text verbessern und danach kann man diesen Kommentar hier auch wieder löschen

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