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Frischer Wind aus dem Norden: Sacreligious
SACRELIGIOUS – „BRUTALITY INCARNATED“
Veröffentlichungsdatum: 25. September 2026
Label: Eigenveröffentlichung
Länge: 29:16 Minuten
Genre: Old School Death Metal
Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist spätestens seit den späten 1980er Jahren ein lebhafter Nährboden für hochklassigen Death Metal. Egal ob melodisch, brutal oder progressiv: in Göteborg wird seit Jahrzehnten großartiger Death Metal produziert. Dass diese Szene eine gewisse Blütezeit hatte und dass viele der Protagonisten inzwischen in die Jahre gekommen sind, steht außer Frage. Allerdings sollte man hier keineswegs schließen, dass die Bewegung abebbt oder gar ausstirbt. Ein lebhafter und lebendiger Beweis für den frischen Wind im GBG Death ist die Band SACRELIGIOUS, die den Herbst auf der Nordhalbkugel mit ihrem Debutalbum „Brutality Incarnated“ versüßt. Hier ist der frische Wind aus dem Norden.
Die Wiedergeburt
Im Jahr 2024 schlossen sich fünf junge Menschen in der 570.000 Einwohner-Stadt Göteborg zusammen, um rasante und brutale Musik zu produzieren. Zwei Demos und viele Auftritte später präsentiert das unheilige Quintett nun sein erstes Album. Das acht Lieder umfassende Werk wurde im Göteborger Studio Fredman aufgenommen, gemischt und gemastert, und erscheint in Eigenregie von SACRELIGIOUS. Das Cover Artwork stammt von James Campbell. Bisher haben SACRELIGIOUS vor allem im Untergrund agiert. Neben Auftritten auf Festivals in Schweden spielte die Band vor allem Konzerte in kleinen Venues oder auf Skateparks. Mit „Brutality Incarnated“ gelingt ihnen nun hoffentlich, internationale Aufmerksamkeit zu erlangen. Gönnen kann man es ihnen allemal, denn der Titel „Brutality Incarnated“ passt wie die Faust aufs Auge zu dem neu aufgefrischtem Old School Death Metal Sound.
Von Hölle, Tod und Krieg
Wenn man sich ein wenig mit den Titeln sowie den Texten auf „Brutality Incarnated“ auseinandersetzt, entdeckt man als Connoisseur des Death Metal wenige Überraschungen. SACRELIGIOUS bedienen sich an genretypischen Themengebieten und performen diese mittels brachialer, schneller und gut durchgeschüttelter Musik. Was die Musik angeht, lassen sich Einflüsse von Stockholmer Legenden wie DISMEMBER oder ENTOMBED nicht leugnen. Aber auch der modenere US Death Metal hat dezente Spuren auf der Klanglandschaft von „Brutality Incarnated“ hinterlassen.
Sieht man davon ab, dass SACRELIGIOUS anno 2026 das Rad des Death Metal auf ihrem ersten Album nicht neu erfunden haben, entpuppt sich „Brutality Incarnated“ als wirklich starke, selbstbewusste, und kraftvolle Darbietung. Die Band sorgt mit abwechslungsreichen Songstrukturen und spannenden Aufbauten für Freude und Bewegung. Hier ist eine sehr junge Band, die hoffentlich eine große Zukunft in der Welt des Metal hat.
Besetzung:
Felix Dahllöf – Gesang
William Alvarsson – Gitarre
Hugo Rahm – Gitarre
Nellie Taghizade – Bass
Filip Staberg – Schlagzeug
Cover Artwork: James Campbell
Pressematerial:Viral Propaganda PR
Autorenbewertung
Vorteile
+ abwechslungsreich
+ starke Performance
Nachteile
- Gesang dürfte druckvoller sein
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