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FROST GIANT – Paganes Geballer aus den USA

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FROST GIANT – “The Harlot Star”

Veröffentlichungsdatum: 19.01.2018
Länge: 53 Min.
Label: Transcending Records
Stil: Melodic Death/Folk Metal, Hardcore (?)

Schon mal was von FROST GIANT gehört? Ich auch nicht. Aber hier sind sie nun, mit ihrer ersten Full-Length-Release – und die hats in sich!

Blast Beats! Nach dem atmosphärischen Intro gibts erstmal schönes Uptempo-Geballer ins Gesicht. Gleich tritt dem nach und nach aber alles bei, was die Band stimmlich so zu bieten hat (und das ist einiges!). Neben aggressiv-gutturalem Gesang gibts melodische Heiden-Chöre, einzelne Clean Vocals à la ENSIFERUM (gelegentlich durch Frauenstimmen ergänzt) und Vikinger-Schlachtgesang. Das alles immer schön im Rahmen einer beachtlichen Song-Geschwindigkeit.

Die Lieder

Generell halten sich die meisten Songs in diesem Konzept. Gelegentlich setzt sich der ein oder andere langsamere, epische Moment durch, und besonders gegen Ende der Platte wachsen die Tracks zu richtigen 10-Minuten-Epen heran. Zwischen den harten Main-Songs findet sich allerdings mehr als einmal eine (kurze) wohlklingende Verschnaufpause in Form eines ruhigen Klimper-Akustik-Tracks oder eines reinen, mehrstimmigen Chorgesangs.

Aus der Reihe fällt vor allem aber ein Lied: „Prisoner Of The Past“. Hier treffen erstmal Humppa-Beat und – sind das Kazoos? – aufeinander, und trotz einiger gewohnt schneller Strecken scheint dies die lustige Saufhymne der CD zu sein.

Fazit? Gute Frage, auf diesem Album passiert ziemlich viel! Man könnte die Musik teilweise etwa mit CATAMENIA, ARAFEL oder auch CRAVING vergleichen – pagan und folkig angehaucht, aber immer schön in angehobenem Tempo und mit stürmischen Blast Beats. Die darauf liegenden Pagan-Vocals und der Mix an Feelings wird vielleicht nicht jedem zusagen – aber alles in allem liegt hier ein sehr gut gemachtes und interessantes Werk vor!

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Autorenbewertung

7
Schneller, paganer Melodeath mit vielen Blast Beats, Chorgesang und melodischen Zwischenspielen. Interessanter Mix, wenn auch nicht unbedingt jedermanns Sache.
ø 4.6 / 5 bei 1 Benutzerbewertungen
7 / 10 Punkten

Vorteile

+ viel unterschiedliches
+ überzeugt durch Energie

Nachteile

- sehr nischenhaft durch die unterschiedlichen Gesänge und Feelings

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1 Kommentar

  1. Pappa Dieter
    20. Januar 2018 bei 19:06 — Antworten

    Der Song hört sich gut an, das Video ist auch spitze!

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