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	<title>Live Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Jun 2026 15:29:50 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Live Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SLAMDUNK Germany 2026 in Oberhausen: Hitzeschlacht zwischen Hardcore und Hallensauna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste SLAMDUNK GERMANY machte am Freitag, den 29. Mai, erstmals Halt in Oberhausen — und bekam direkt die volle Ruhrpott-Sommerdröhnung ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna/">SLAMDUNK Germany 2026 in Oberhausen: Hitzeschlacht zwischen Hardcore und Hallensauna</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="p3"><b>Willkommen in der Turbinenhallen-Sauna</b></h2>
<p class="p4">Das erste <strong>SLAMDUNK GERMANY</strong> machte am Freitag, den 29. Mai, erstmals Halt in Oberhausen — und bekam direkt die volle Ruhrpott-Sommerdröhnung ab. Schon zum Einlass um 17 Uhr lagen die Temperaturen jenseits der 30 Grad und verwandelten die gesamte Halle rund um die Turbinenhalle in einen einzigen Kessel. Dass später noch ein Gewitter vorbeizog, war ungefähr so hilfreich wie ein Teelöffel Wasser auf einem Waldbrand. In den Hallen blieb es schlicht absurd heiß.</p>
<p class="p4">Und mit heiß meinen wir nicht „hach ja, bisschen warm“. Wir reden von klatschnassen Shirts nach zwei Songs, tropfenden Decken (fairerweise liegt das vielleicht auch an der ein oder anderen undichten Stelle in der Decke) und dieser Luftfeuchtigkeit, bei der man sich fragt, ob man gerade auf einem Festival oder in einem Gewächshaus steht. Nassgeschwitzt war hier&nbsp; der kollektive Zustand aller Anwesenden.</p>
<h3 class="p3"><b>Schleppender Start in den Tag</b></h3>
<p class="p4"><strong>HOLY WATER</strong> und auch <strong>SHORELINE</strong> spielten jeweils vor eher überschaubarem Publikum &#8211; das Festival startete an einem Freitag um 17:30 Uhr, was einige zu einer späteren Anreise zwang. Ich selbst schaffte es aufgrund der Arbeit erst zu <strong>SHORELINE</strong> und war froh, es geschafft zu haben. Ich hatte die Band live noch nicht gesehen und die Stimmung hätte so früh am Abend nicht besser sein können. Einziges Mankno: Das Licht war echt nicht gut. Aber: Die halbe Stunde in der heißen Halle hatten es bereits in sich und so war es ein Glück, dass es zwischen den Acts stets genug Zeit gab, um sich etwas zu Trinken zu besorgen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52309" aria-describedby="caption-attachment-52309" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-52309" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889-750x539.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_SL_26_Kos-6889.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52309" class="wp-caption-text">Jacqueline Kos</figcaption></figure>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 class="p3"><b>Zwei Bühnen, keine Überschneidungen — endlich denkt mal jemand mit</b></h3>
<p class="p4">Hier kommen wir auch gleich zu einem der großen Pluspunkte des Festivals. Das Line-up war auf zwei Bühnen verteilt, ohne dass sich die Spielzeiten überschnitten. Zwischen den Sets blieben jeweils etwa zehn Minuten Zeit, um entspannt rüber in die Turbinenhalle 2 zu wechseln.&nbsp;Gerade bei diesen Temperaturen war das Gold wert.</p>
<p class="p4">Die beiden miteinander verbundenen Industriehallen gehören ohnehin seit Jahren zum Ruhrgebiets-Inventar für Konzerte aller Art. Wer hier regelmäßig unterwegs ist, kennt den Vibe: rohe Wände, dunkle Gänge, ein bisschen Industriecharme und immer leicht das Gefühl, gleich irgendwo über ein verlorenes Bier oder einen Crowdsurfer zu stolpern.</p>
<p class="p4">Ich persönlich habe mir den permanenten Hallenwechsel allerdings irgendwann bewusst gespart. Ich persönlich kenne meine Grenzen— und meine liegen irgendwo deutlich vor „komplett dehydriert im Circle Pit kollabieren“. Während die emo-lastigeren Bands in Halle 2 liefen, hieß es deshalb zwischendurch eher: rausgehen, Luft schnappen, Wasser trinken und kurz wieder zu einem funktionierenden Menschen werden.</p>
<h3 class="p3"><b>Boston Manor liefern, Paleface Swiss zünden alles an</b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52311" aria-describedby="caption-attachment-52311" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-52311" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-300x209.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-1024x713.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-750x522.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_BM_26_Kos-7424.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52311" class="wp-caption-text">Jacqueline Kos</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p4"><strong>BOSTON MANOR</strong> konnten dafür mal wieder komplett überzeugen. Auch wenn die Briten inzwischen eher im melodischeren Alternative-/Pop-Punk-Kosmos unterwegs sind und nur noch einzelne Metalcore-Reste mitschleppen, war die Halle hier schon ordentlich am Beben.</p>
<p class="p4">Richtig unangenehm eng wurde es dann allerdings bei <strong>PALEFACE SWISS</strong>— und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich hatten die Schweizer wieder genug Feuer für mehrere Fondue-Abende im Gepäck. Vorsicht: Stichflamme.</p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p class="p4">Spätestens hier war klar, dass der große Vorteil der fehlenden Überschneidungen langsam zum Problem wurde. Denn wenn wirklich ALLE gleichzeitig einen der Top Acts des Abends sehen wollen, drückt es sich in der Turbinenhalle plötzlich ziemlich unangenehm &#8211; und das obwohl das Festival weit weg von ausverkauft war. Spätestens hier kam mir der Gedanke, dass man sich den Luxus Überschneidungen zu vermeiden bei einer ausverkauften Halle vermutlich nicht hätte leisten können.&nbsp;</p>
<p class="p4">Aber man muss es ihnen lassen: Wenn jemand weiß, wie man eine Halle kontrolliert eskalieren lässt, dann die Schweizer Ex-Cavemen Garde.</p>
<h3 class="p3"><b>Knocked Loose und komplette Eskalation</b></h3>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p class="p4">Dass <strong>KNOCKED LOOSE</strong> den Laden am Ende endgültig zerlegen würden, war eigentlich schon vorher klar. Frisch von der <strong>METALLICA</strong>-Tour ging es für die Hardcore-Schwergewichte direkt weiter nach Oberhausen, bevor nun auch die europäische Festivalsaison komplett anläuft.</p>
<p class="p4">Und genau so sah das dann auch aus.</p>
<p class="p4">Die Stimmung war wild, der Pit eine Mischung aus Kriegsgebiet und Gruppentherapie. Blutige Nasen, verlorene Brillen, zerstörte Handys — business as usual. Wer da freiwillig mitten reinläuft, sollte vorher vielleicht nochmal seine Krankenversicherung checken.</p>
<p class="p4">Ich persönlich hab mich nach den ersten drei Songs ziemlich schnell vom Fotograben ans Ende der Halle begeben, um sowohl mich, als auch mein Equipment zu schützen. Strategischer Rückzug mit Weitblick &#8211; denn in der Turbinenhalle kann man auch von hinten erstaunlich gut sehen. Schade war allerdings, dass die Empore nicht geöffnet war. Spätestens zu <strong>KNOCKED LOOSE</strong> hätte es sich angeboten, auf diese Weise das Publikum zu entzerren und Zuschauern die Möglichkeit zu geben die Show zu genießen, ohne ungewollt eins auf die Zwölf zu kriegen.&nbsp;</p>
<h3 class="p3"><b>Schwieriger Start für die Premiere</b></h3>
<p class="p3">Das Festival war alles in allem gut organisiert &#8211; nichtsdestotrotz fielen die Startschwierigkeiten natürlich auf. Dass die Vorverkäufe hinter den Erwartungen blieben, hat sich bereits früh rumgesprochen und dürfte für den Veranstalter erst mal kein Win sein.<br />
Die Gründe dafür waren allerdings recht absehbar:</p>
<p>1. Das Festival fand ab Freitag Nachmittags statt. Viele Leute im Ruhrgebiet arbeiten bis 17:30 Uhr oder gar 18 Uhr standardmäßig. Manche sogar länger. Und ja, nicht immer kann man Urlaub nehmen. Das wird zum einen dafür gesorgt haben, dass einige erst später am Abend dazustießen und für andere wird das Festival dadurch wohl ausgeschlossen gewesen sein.&nbsp;</p>
<p class="p4">2. Das Festival eine Woche vor <strong>Rock am Ring/Rock im Park</strong> zu veranstalten ist grundsätzlich keine gute Empfehlung. Wieso man sich für dieses Datum entschieden hat, kann man nur mutmaßen. Das Original in UK war ja bereits lange angekündigt, bevor die Europa Ableger publik wurden. Ob es jetzt daran lag, möglichst mit allen Ablegen in einer Reihe zu sein oder ob an einem anderen Tag nichts mehr frei war, weil das Ding recht spät gebucht wurde &#8211; reine Mutmaßung. Das <strong>RaR</strong> und <strong>RiP</strong> allerdings sehr viele Leute aus NRW zieht und lange im Vorfeld von den Besuchern geplant wird, wird das Festival für viele schlichtweg nicht attraktiv gewesen sein. Ein anderer Teil wird sich das finanziell so kurz nacheinander wohl nicht leisten haben können.&nbsp;</p>
<p class="p4">3. Die Preiskategorien waren abschreckend. Das muss man einfach ehrlich so klar sagen. Bei Gesprächen im Freundeskreis, war der Preis und auch die Stufen häufig ein K.O Kriterium und kein Anreiz. Verknappungen ziehen in einer Krise einfach weniger. Wenn ich jetzt gerade kein Geld habe, um mir das Early Bird Ticket zu kaufen und es schon die nächste Preisstufe gibt, wenn die finanziellen Mittel dann da sind, ist das nicht förderlich. Ja, Live Events werden teurer. Man muss aber auch sagen: Ein Abend in der <strong>Turbinenhalle</strong> mit 3-4 Bands von ca. 18-23 Uhr ist ziemlicher Standard und kostet häufig nicht so viel in diesem Musik-Genre. Das muss man offen drüber sprechen. Für das Line Up war der Preis für viele einfach nicht zu rechtfertigen (zumal man im Ruhrgebiet die Erinnerung ans <strong>Impericon Festival</strong> im Hinterkopf hat). Und da müssen wir offen drüber sprechen.&nbsp;</p>
<h3 class="p3"><b>Viel Potenzial, aber definitiv Luft nach oben</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52404" aria-describedby="caption-attachment-52404" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-52404" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/SD_KL_26_Kos-9760.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52404" class="wp-caption-text">Jacqueline Kos</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p3">Die Befürchtung liegt nahe, dass der Veranstalter das <strong>SLAMDUNK Germany</strong> ggf. als gescheitertes Experiment einstuft und künftig nicht noch mal durchführt. Das wäre allerdings zu kurz Gedacht, denn auch wenn der Festivalmarkt angespannt ist, gibt es hier Potenzial. Die oben genannten Kritikpunkte lassen sich einfach aus der Welt räumen und lösen. Zumal es faktisch durch den Wegfall des <strong>Impericon</strong> <strong>Festivals</strong> eine Lücke gibt, die das <strong>SLAMDUNK</strong> künftig füllen kann. Dafür müsste es allerdings einen Monat früher stattfinden.&nbsp;</p>
<p>Die Bandauswahl war mal etwas anderes,&nbsp; das Konzept mit den zwei Bühnen war angenehm entspannt und die Stimmung gerade bei den großen Acts komplett drüber — genau so, wie man es sich bei einem Festival dieser Szene eigentlich wünscht.</p>
<p class="p4">Am Ende verließen die Besucher die Turbinenhalle rundum glücklich: komplett verschwitzt, leicht dehydriert und mit mindestens einem blauen Fleck mehr als vorher. Also eigentlich genau so, wie man ein gutes Hardcore-Festival verlässt.</p>
<p class="p4">Also S<strong>LAMDUNK</strong> &#8211; komm nächstes Jahr gern wieder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/slamdunk-germany-2026-berhausen-hitzeschlacht-hardcore-hallensauna/">SLAMDUNK Germany 2026 in Oberhausen: Hitzeschlacht zwischen Hardcore und Hallensauna</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wessels, Amaranthe, Epica auf Arcane Dimensions Tour: Ein Abend, Drei Welten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 10:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[amaranthe]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Wessels]]></category>
		<category><![CDATA[Epica]]></category>
		<category><![CDATA[Inselpark Arena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3 Bands, ein Abend. Arcane Dimension Tour 2026. Lest hier ob die drei die Inselpark Arena in Hamburg zum Beben gebracht haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wessels-amaranthe-epica-auf-arcane-dimensions-tour-ein-abend-drei-welten/">Wessels, Amaranthe, Epica auf Arcane Dimensions Tour: Ein Abend, Drei Welten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Inselpark Arena</strong> im Hamburger Süden ist ein gerne besuchter Ort. Regelmäßig finden in der Multifunktionshalle auch Konzerte statt. Konzerte wie das von <strong>CHARLOTTE WESSELS</strong>, <strong>AMARANTHE</strong> und <strong>EPICA</strong>.</p>
<h3>CHARLOTTE WESSELS &#8211; Yay or Nay?</h3>
<p>Ich habe mir einen Platz sehr weit vorne auf der linken Seite vor der Bühne gesichert. Solche Dinge gehen in dieser Halle recht gut. Auch wenn sie ausverkauft ist, was sie an diesem Abend allerdings nicht ist. Das sieht man alleine daran, dass der rechte Oberrang gesperrt ist. Und auf der linken Hallenseite ist die Tribüne zum Sitzen ausgefahren, wo sonst deutlich mehr Menschen stehen.</p>
<p>Opener des Abends ist <strong>CHARLOTTE WESSELS</strong>.&nbsp;Ich kenne die Sängerin von ihrem gemeinsamen Song mit <strong>KISSIN DYNAMITE</strong>. Alles andere, was ich bisher von ihr gehört habe, war mir zu lasch und zu generisch. Entsprechend skeptisch bin ich, was mich hier erwartet.</p>
<p><strong>17:48 Uhr.</strong> Das Licht geht aus, während noch Musik vom Band läuft. Dann betreten vier Musiker die Bühne gefolgt von <strong>CHARLOTTE WESSELS</strong>. Die Bühne wirkt irgendwie recht klein, aber im Gegensatz zu den beiden Nachfolgebands braucht die Frau auch keinen großen Bühnenaufbau! Im Grunde genommen reicht ihr mit Blumen umschlungener Mikrofonständer völlig aus.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52209" aria-describedby="caption-attachment-52209" style="width: 215px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52209" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC0842-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC0842-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC0842-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC0842-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC0842.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52209" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p class="p1"><span class="s1">Der geneigte Leser bemerkt vermutlich, dass meine Skepsis recht schnell verfliegt! Mit dem Opener <em>&#8222;Chasing Sunsets&#8220;</em> beweist die Sängerin sehr schnell, dass sie auch Power kann. Der Song bietet eine Mischung aus verspielten leichten Melodieparts und krassen Riffs. Das Publikum der <strong>Inselpark Arena</strong> ist direkt im Konzertmodus mit Waving Hands bis mindestens zum FOH und Teile der ersten Reihe Headbangen.<br />
Die Bühne erstrahlt in gelb orangenem Licht und ist in einen leichten Nebel getaucht.<br />
Auch in Track 2 wird der Nacken ordentlich gefordert. Hier zeigt sich sehr gut die Gesangsfähigkeit von <strong>CHARLOTTE</strong>. Auch </span>lichttechnisch macht man hier alles richtig. Dieses wird genutzt, um einen Unterschied zwischen ruhigen und harten schnellen Auf die Fresse Parts zu unterstreichen. Ruhige Passagen werden von sanftem Licht begleitet, während die härteren Momente deutlich hektischer ausgeleuchtet werden.</p>
<p class="p1">Gut gemacht ist auch der Übergang von <em>&#8222;The Crying Room&#8220;</em> auf <em>&#8222;Soft Revolution&#8220;</em>, denn am Ende setzt sie sich auf die Bühne, bleibt dort im Scheinwerferlicht sitzen und performt so zumindest den ersten Teil der Rockballade.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Tempest&#8220;</em> gibt es dann auch einen Song, der bisher auf keinem Album aufgetaucht ist, aber komplett ins Setting passt.&nbsp;</p>
<p>Den Abschluss bildet <em>&#8222;The Exorcism&#8220;</em>. Ruhig, aber keineswegs zahm. Vor allem im Refrain zeigt <strong>CHARLOTTE WESSELS</strong> noch einmal, dass sie auch beim Growling einiges zu bieten hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/wessels-amaranthe-epica-auf-arcane-dimensions-tour-ein-abend-drei-welten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wessels-amaranthe-epica-auf-arcane-dimensions-tour-ein-abend-drei-welten">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>EPICA &#8211; Der Name ist Programm</h3>
<p>Nach meinem Gefühl müsste nun <strong>AMARANTHE</strong> dran sein. Nachdem die Crew alle Abdeckungen abgebaut hat und das eigentliche Bühnensetting präsentiert, kommen aber <strong>EPICA</strong> auf die Bühne. Allerdings mit einem Haken für die Fotografen. Denn Die Band hat festgelegt, dass der erste Song <em>&#8222;Apparition&#8220;</em> nicht fotografiert werden darf.<br />
<strong>Simone</strong> betritt die Bühne komplett in Schwarz. Über dem Kleid liegt ein ebenso schwarzer Schleier. Fast wie ein Trauergewand. Ich verstehe das Fotoverbot hier nicht. Für mich ist das ein Showelement wie alle anderen auch und nimmt meiner Meinung nach nichts vorweg. Aber zumindest meine Laune trübt das Ganze nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52239" aria-describedby="caption-attachment-52239" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52239" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1505.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52239" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Stellenweise ist der Aufbau bei <strong>EPICA</strong> schon etwas ablenkend, weil man nicht genau weiß, wo man nun hingucken soll. Musiker? Bühnenbild?<br />
Aber gleichzeitig schafft er es auch mit seinen verschiedenen Bildern, eine weitere Ebene ins Konzerterlebnis einzubauen.<br />
Wir haben drei Songs hinter uns, die Band ballert einfach richtig und treibt an zum Headbangen, zum Mitsingen, zum Springen und Klatschen. Nach dem ersten Viertel des Sets ist klar: Das wird heute körperlich. Bis auf den Schlagzeuger &#8211; den kann ich von meiner Position aus nicht sehen &#8211; spielen alle Musiker mit dem Publikum. Ein Lächeln hier, eine Grimasse dort und immer wieder <strong>Simone</strong>, die mit &#8222;Hey, hey, hey&#8220; Rufen das Publikum anheizt.</p>
<p>Die Band weiß, wie sie die Menge zu Höchstleistungen treibt. Allerdings stört es mich ein wenig, dass die Band immer wieder kurz von der Bühne verschwindet. Das kostet mögliche Spielzeit und so wären meiner Meinung nach bestimmt noch zwei Songs mehr drin gewesen.</p>
<p>Immer wieder ein Highlight ist Keyboarder <strong>Coen Janssen</strong> mit seinem gebogenen tragbaren Keyboard. Aber auch das gesamte lockere Zusammenspiel der Bandmitglieder. Klar liegt der Fokus immer wieder auf Sängerin <strong>Simone</strong>, ihren Kleidern, ihrer vielseitigen Stimme und der Leichtigkeit, mit der sie sich bewegt. Oder auch ihren Headbang Parts. Dennoch merkt man wie gut <strong>EPICA</strong> als Band funktioniert, so wie man sich die Bälle zuspielt und miteinander interagiert.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52228" aria-describedby="caption-attachment-52228" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52228" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1566.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52228" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Hervorheben möchte ich auch das Duett zwischen <strong>Simone Simons</strong> und <strong>Charlotte Wessels</strong> mitten in der Show. Die Stimmen der beiden Sängerinnen während <em>&#8222;Sirens &#8211; Of Blood And Water&#8220;</em> ergänzen sich einfach super. <strong>Simone</strong> klar und hoch und <strong>Charlotte</strong> tief und kratzig. Während dieses Songs ist alles in Blau getaucht und Nebel zieht über den Boden der Bühne. Aber kein kaltes Blau, eher ein magisches oder mystisches Blau.</p>
<p>Songtechnisch kann ich meine Highlights ganz klar in drei Tracks benennen: <em>&#8222;The Grand Saga &#8211; A New Ages Dawn Part IX&#8220;</em>, <em>&#8222;Cry For The Moon&#8220;</em> (mein wirklicher Alltime Favorite) und <em>&#8222;Beyond The Matrix&#8220;</em>. Vor allem diese drei zeigen für mich, wieso <strong>EPICA</strong> diesen Namen nicht nur trägt, sondern auch ausfüllt! Und das eben nicht nur in den Studio Aufnahmen, sondern vor allem Live mit voller Wucht!</p>
<p>Und so entlässt uns die Band nochmal mit einem fulminanten Finale und ein paar Metal Aerobics (&#8222;Springt mit mir Hamburg!&#8220;) bei<em>&nbsp;&#8222;Beyond The Matrix&#8220;</em> in die nächste Umbauphase für <strong>AMARANTHE</strong>.</p>
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<h3>AMARANTHE &#8211; Die spaßige Seite</h3>
<p><strong>20:50</strong> &#8211; Es wird dunkel, aber die Crew muss noch immer werkeln. Dann ertönen Geräusche wie im Maschinenraum eines Schiffs. Eine Melodie ertönt wie aus einem Film und eine weibliche Erzählerin vom Band schwört das Publikum ein.<br />
Nach und nach betreten die Mitglieder von <strong>AMARANTHE</strong> die Bühne unter klatschendem Takt durchs Publikum. Mit <em>&#8222;Fearless&#8220;</em> geht es direkt los. Nebelfontänen schießen vom Bühnenboden nach oben und die Halle ist sofort wach.<br />
Auch hier ist die Sängerin wild am Headbangen. Und trotz der Power, die sie versprühen und mit dem Publikum teilen, muss ich gestehen, dass mir der Auftritt ein wenig zu durchchoreographiert wirkt. Da hatten <strong>CHARLOTTE WESSELS</strong> und auch <strong>EPICA</strong> mehr Leichtigkeit. Dabei hatte auch <strong>EPICA</strong> mit seinem aufwendigen Bühnenaufbau feste Abläufe. Dort wirkte das Ganze auf mich trotzdem etwas natürlicher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52266" aria-describedby="caption-attachment-52266" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52266" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1781-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1781-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1781-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1781-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC1781.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52266" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Highlight ist auf jeden Fall die Ballade <em>&#8222;Crystaline&#8220;</em>. <strong>Elize Ryd</strong> sitzt hier auf dem Bühnenboden. Alles ist in kühles Blau Weiß gehaucht. Während die Sängerin im Fokus des Scheinwerfers sitzt, ist der Rest der Bühne etwas dunkler gehalten. Die erste Strophe singt <strong>Elize</strong> und in der zweiten Strophe stößt dann <strong>Nils Molin </strong>für die männlichen Cleanvocals, von der linken Seite der Bühne dazu und setzt sich ebenfalls. Das bildet einen angenehmen Gegenpol zu den vielen energiegeladenen Songs und den ständigen Laser-Effekten.<br />
Ähnliches bietet vier Songs später <em>&#8222;Amaranthine&#8220;</em>. Hier steht erst Keyboarder <strong>Olof Mörck</strong> alleine auf der Bühne im Scheinwerferlicht und spielt erstmal ein Keyboard Solo und dann kommt <strong>Elize</strong> dazu um den Song als Akustik Version zu performen.</p>
<p>Ansonsten gibt es einen Powersong nach dem anderen, wobei mich tatsächlich wundert, dass die meisten Songs vom Vorletzten Album stammen, anstatt dem letzten. Aber egal von welchem Album die Songs stammen: Spaß macht das Ganze trotzdem jede Menge.</p>
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<h3>Fazit</h3>
<p>Würde ich wieder zu einer der drei Shows gehen? Trotz meiner Kritikpunkte? Absolut. Der Spaßfaktor überwiegt hier eindeutig. Und allein für <strong>EPICAs</strong> <em>&#8222;Cry For The Moon&#8220;</em> würde sich der Abend für mich schon wieder lohnen.</p>
<h3>LINKS</h3>
<p><a href="https://charlottewessels.nl/">CHARLOTTE WESSELS</a></p>
<p><a href="https://www.amaranthe.se/the-band">AMARANTHE</a></p>
<p><a href="https://www.epica.nl/">EPICA</a></p>
<p><a href="https://inselparkarena.de/">INSELPARK ARENA</a></p>
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		<title>SUBWAY TO SALLY &#8211; Nackt und Rot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Markthalle Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem SUBWAY TO SALLY schon selbst ans Aufhören dachten, haben sie dennoch ein weiteres Album veröffentlicht. Nicht nur das, auch ihre Eisheilige Nacht wird fortgeführt. Und ganz nebenbei haben sie in diesem Jahr nach 17 Jahren erneut ihre Akustiktour Nackt begangen. Ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> schon selbst ans Aufhören dachten, haben sie dennoch ein weiteres Album veröffentlicht. Nicht nur das, auch ihre <strong>Eisheilige Nacht</strong> wird fortgeführt. Und ganz nebenbei haben sie in diesem Jahr nach 17 Jahren erneut ihre Akustiktour Nackt begangen. Ich war in Hamburg für euch da und werde versuchen, euch ein wenig vom Gefühl des Abends zu vermitteln.</p>
<h3>Sitzen oder stehen?</h3>
<p>Die wichtigste Frage vor dem Einlass: Sitzplätze oder nicht? Nirgends stand was, aber vorherige Termine dieser Tour waren bestuhlt. Und ich habe die Markthalle auch schon mal bestuhlt erlebt. Das war bei <strong>ASP</strong>.<br />
So stehe ich mit meiner Frau und drei mir bekannten Fotografen vor der <strong>Markthalle Hamburg</strong> und warte auf den Einlass.<br />
An der Abendkasse kommt dann Fotograf vier dazu.<br />
Gemeinsam geht es hinein in eine der schönsten Spielstätten Hamburgs. Mein Metal Herz schlägt direkt drei Stufen höher, denn es ist ein Stehkonzert! Meine Frau und ich suchen uns einen Platz links direkt am <strong>Front of House</strong> (FOH), wo der Ton und die Lichttechnik steht. Hier sollte der Sound am besten sein.<br />
So viele Menschen wie jetzt schon da sind, zeigen nochmal deutlich, dass das Konzert ausverkauft ist.<br />
Zu der Atmosphäre in der Location trägt auch das Backdrop bei. Hinter der Bühne zieht sich ein rot-oranges Backdrop fast über die komplette Rückwand. Drei Fenster. Alter Baustil. Holzboden. Fast wie ein warmer, alter Raum statt einer Konzertbühne.<br data-start="4066" data-end="4069">Genau richtig für diesen Abend.</p>
<h3>In dem Zimmer meiner Kindheit</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52136" aria-describedby="caption-attachment-52136" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52136" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Dann geht das Licht komplett aus und nach wenigen Sekunden wird einer der Stühle auf der Bühne erhellt und man sieht<strong> Ingo Hampf</strong> und seine Laute. Auf dieser lässt er die Melodie von <em>&#8222;Lacrime&#8217;74&#8220;</em> des &#8222;Nord Nord Ost&#8220; Albums erklingen.<br />
Dann wird der Saal in ein tiefes Rot getränkt und auch der Rest der Band betritt die Bühne, nimmt Platz auf ihren Stühlen und das Publikum lauscht gespannt <strong>Eric Fishs</strong> Stimme, während dieser den Text von <em>&#8222;Feuerkind&#8220;</em> zum Besten gibt. Die Stimme ist stark und hat direkt eine gewisse Präsenz. Wer bei Ingos Spiel noch keine Gänsehaut hatte, bekommt sie spätestens jetzt.<br />
Leise hört man hier und da Leute den Text mitsingen.</p>
<p>Als nächstes und für mich ungewöhnlich früh, aber eventuell sinnvoll wegen seiner Wirkung, spielen <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> <em>&#8222;Eisblumen&#8220;</em>. Diesmal wird die Halle in ein frostig kaltes Blau gefärbt und wie auf ein stilles Kommando erklingen ca. 1000 Stimmen und ergänzen <strong>Erics</strong> Gesang. Fast wie bei <em>&#8222;The Bard’s Song&#8220;</em> von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Nur dass <strong>Eric</strong> hier mitsingt, statt das Publikum allein tragen zu lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52153" aria-describedby="caption-attachment-52153" style="width: 215px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52153" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52153" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3>Wenn sie ausgeschlafen sind, wachsen ihnen Flügel</h3>
<p>Dann kommt die erste Ansage, die dafür genutzt wird, um die Crowd den Refrain nochmal A Cappella singen zu lassen und darauf hinzuweisen, dass das erste &#8222;Nackt&#8220; Projekt nun auf den Tag genau fast 20 Jahre alt ist.<br />
Dann folgt mit <em>&#8222;Auf dem Hügel&#8220;</em> der erste neuere Song vom vorletzten Album &#8222;Himmelfahrt&#8220; (die Rezi gibt es <a href="https://silence-magazin.de/subway-to-sally-himmelfahrt/"><strong>hier</strong></a>).<br />
Und hier zeigt sich auch etwas, das den Abend über ein wirklich schönes Gefühl erzeugt, egal ob alter oder neuer Song. Die Konzertbesucher sind immer wieder textsicher. Und auch das Spiel mit dem Licht ist hier wirklich stimmig. Kein wildes Flackern und keine hektischen Wechsel, sondern recht ruhiges Fluten der Markthalle in den passenden Farben zum jeweiligen Song. Und so froh ich darüber bin, dass wir als Publikum nicht sitzen müssen, so eindrucksvoll ist es doch, wie gut die Musik akustisch und mit sitzenden Musikern funktioniert. Vor allem die <strong>&#8222;Party&#8220;</strong> Songs.<br />
Das spricht <strong>Eric</strong> dann auch nach <em>&#8222;Herz in der Rinde&#8220;</em> an:</p>
<blockquote><p>&#8222;Meine Güte. Ich muss sagen, das ist schon eine besondere Konstellation. Klar Hamburg sowieso, aber eine der wenigen Locations, Wo wir sitzen und ihr steht.&#8220; Das Publikum lacht.<br />
&#8222;Sonst ist es ja auch immer so bisschen unterschwellige Aufgabe die Leute von den Kirchbänken oder den Theatersitzen zum Aufstehen zu zwingen. Das müssen wir hier nicht tun. Ey Leute da kommt so viel Energie rüber, das ist richtig richtig schön.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zwischen Bühne und Publikum entsteht an diesem Abend etwas angenehm Selbstverständliches.<br />
Und so tragen nicht nur die Songs zu einem bleibenden Erlebnis bei, sondern auch Ansagen wie die zu <em>&#8222;Rätsel II&#8220;</em> über das Wort Refrain oder wie <strong>Eric</strong> erklärt: &#8222;Refrain, das ist französisch. Ihr könnt auch Chorus sagen, das ist englisch oder aber Refräng, das Refräng ist dann deutsch.&#8220;</p>
<p>Ein weiterer emotionaler Moment ist der Anfang von <em>&#8222;Kleid aus Rosen&#8220;</em>. Während der <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> Frontmann die Melodie des Songs summt, singen die Besucher den Text. Erst etwas verhalten und dann wie aus einer Kehle. Während Sänger und Publikum den Track am Ende gemeinsam summend ausklingen lassen.<br />
Auch Späße wie die Unterbrechung des Intros von <em>&#8222;Was ihr wollt&#8220;</em> mit den Worten &#8222;Ich habe da hinten noch drei Leute gesehen, die nicht mitgeklatscht haben. Unbefriedigend.&#8220; funktionieren an diesem Abend hervorragend. Die Halle lacht und klatscht danach direkt noch lauter mit.<br />
Nach <em>&#8222;Weit ist das Meer&#8220;</em> dann die Ankündigung einer 20 Minütigen Pause.</p>
<h3>PAUSE</h3>
<p>21:31 Uhr. Das Licht geht wieder aus. Die Stimmung setzt genau da wieder an, wo sie aufgehört hat, obwohl die Lüfter kurze Zeit noch weiter laufen. Der zweite Block wird mit <em>&#8222;Wenn Engel hassen&#8220;</em> begonnen. Hier kommt <strong>Ally Storchs</strong> Geigenspiel in einem Solo sehr gut zur Geltung! Wirklich traumhaft.</p>
<p>Und auch im zweiten Block gibt es Dinge zu erleben, so kommt zum Beispiel zum Song <em>&#8222;Krähenfrass&#8220;</em> jemand in einem Krähenkostüm auf die Bühne und tanzt. Erst guckt sich der STS das ganze an und steigt dann ein. Nur um passend zur Musik immer schneller zu werden. Ein Spaß für alle.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52155" aria-describedby="caption-attachment-52155" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52155" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-750x600.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52155" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Und auch <em>&#8222;Post Mortem&#8220;</em> Titeltrack des letzten <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> Albums, ist akustisch einfach eine Wucht! Vor allem spürt man die Energie, wenn alle <em>&#8222;Post</em><em> Mortem&#8220;</em> im Refrain singen und brüllen. Spätestens hier interessiert niemanden mehr, dass die Band sitzt und &#8222;nur&#8220; akustisch spielt.</p>
<p>Mit dem Tournamen &#8222;Lügen und Legenden&#8220; wollte man eigentlich einige Mythen rund um <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> aufklären, wie <strong>Eric</strong> erzählt. Irgendwann wurde der Band aber wohl klar, dass das Ganze sonst eher in einer Lesung geendet hätte.<br />
Eines meiner Highlights ist auf jeden Fall<em> &#8222;Tanz auf dem Vulkan&#8220;</em>, welches mit <em>&#8222;Sag dem Teufel&#8220;</em> und <em>&#8222;Ohne Liebe&#8220;</em> leider nur in einem Medley (<strong>Party Medley</strong> laut <strong>Eric</strong>) Platz findet. Dafür dürfen <em>&#8222;Sieben&#8220;</em> und mein All Time Favorit <em>&#8222;Veitstanz&#8220;</em> in ihrer Gänze ihre Wirkung entfalten und machen auch in diesem Soundgewand einfach nur Laune! Genauso wie ich, drehen sich einige um sich selbst oder zählen mit erhobenen Händen bis sieben. Gerade letzteres ist ein fester Bestandteil eines jeden <strong>STS</strong> Konzerts.</p>
<h3>Zugabe</h3>
<p>Kaum verlässt die Band die Bühne, skandiert die Markthalle direkt: &#8222;Blut Blut Räuber saufen Blut! Raub und Mord und Überfall sind gut!&#8220; Mitten in der Halle beginnen plötzlich überall kleine Gruppen <em>&#8222;Julia und die Räuber&#8220;</em> zu singen. Teilweise versetzt wie ein Kanon. Das klingt herrlich chaotisch.<br />
Wieder kommt erstmal nur <strong>Ingo Hampf</strong> mit seiner Laute auf die Bühne und beginnt die Melodie von <em>&#8222;Maria&#8220;</em>. Die ruhige Melodie legt sich sofort über die Halle. Und ähnlich wie bei <em>&#8222;Eisblumen&#8220;</em> steigt das Publikum hier stimmlich noch einmal ein. Erst zaghaft und dann immer lauter, bis <strong>Eric</strong> einsteigt.&nbsp;&nbsp;<br />
Zum Schluss holen Band und Publikum gemeinsam nochmal alles raus, um gemeinsam <em>&#8222;Julia und die Räuber&#8220;</em> zu besingen! Ein richtig geiler Abschluss.</p>
<p>Es war ein gelungener Abend voller Klassiker und neuer Songs, die den Abend zu einem persönlichem Erlebnis machten. Alleine von der &#8222;Himmelfahrt&#8220; sind vier Tracks im Set gelandet. Meine Highlights haben auch wieder ihren Platz im Set gefunden und machen egal in welchem Gewand einfach Spaß! Und ich muss am Ende auch noch mal das wirklich imposante Kleid von <strong>Ally Storch</strong> hervorheben, das sie an diesem Abend und auf der gesamten Tour trug.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52134" aria-describedby="caption-attachment-52134" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52134" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
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<h3>Links</h3>
<p><a href="https://subwaytosally.com/">SUBWAY TO SALLY</a></p>
<p><a href="https://markthalle-hamburg.de/">MARKTHALLE</a></p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2026 &#8211; Eine würdige Wiederkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 14:28:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der offizielle Bericht zum Mead &#038; Greed 2026 - Das Oberhausener Pagan-Metal-Festival ist zurück! Ein Einblick ins Geschehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>MEAD AND GREED</strong>!</p>
<p style="text-align: center;">Nach zwei Jahren sind wir endlich wieder hier.</p>
<h2><strong>Neues Orga-Team, neues Glück, alter Glanz? </strong></h2>
<p>Ein Vorteil in diesem Jahr ist schon mal das Datum: Der freie erste Mai erlaubt es mir, trotz&nbsp; dreistündiger Anreise zur Abwechslung mal nicht den Anfang des Festivals zu verpassen. Man kommt gemütlich an, isst ‘ne Wurst, trinkt ein Bier, und <strong>begibt sich entspannt ins Geschehen hinein.</strong></p>
<h2>Es fiddelt und folkt</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52074" aria-describedby="caption-attachment-52074" style="width: 530px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/lily1-5010086.jpg" alt="@Martin Gorissen" width="540" height="405"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52074" class="wp-caption-text">Lily Of The Devil @Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>LILY OF THE DEVIL</strong> geben sich die Ehre, das Festival zu eröffnen. Ein kurzes, belebtes Instrumental zum Wachwerden und Einstimmen lockt uns um exakt 16 Uhr in die Konzerthalle des Resonanzwerks. Gesang gibt’s ab dem zweiten Lied: Sängerin <strong>Katharina Salo</strong> steht die Freude am Musikmachen förmlich ins Gesicht geschrieben, während sie fröhlich zwischen Kopf- und Bruststimme hin- und herwechselt. Auch die <strong>Musik ist durchgängig von Frohsinn geprägt</strong>, zeigt sich mal folkiger, mal rockiger, aber immer nett. Die Dame an der Geige wechselt je nach Lied <strong>auch mal zu Nyckelharpa</strong> und die Frontfrau nimmt immer wieder eine<strong> Tin Whistle</strong> zu Hand und Mund. Man kann in der früh anwesenden Crowd einige Füße im Takt mitklopfen, Beine sich bewegen und Körper nach links und rechts schunkeln sehen. Neben eigenen Stücken covern <strong>LILY OF THE DEVIL</strong> außerdem das allseits bekannte <em>„Zombie“</em> von den <strong>CRANBERRIES</strong>.</p>
<h2><strong>Im Namen der Power</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52109" aria-describedby="caption-attachment-52109" style="width: 847px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-52109" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1.jpg" alt="" width="857" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1.jpg 857w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-731x1024.jpg 731w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52109" class="wp-caption-text">Fabula Rasa @ MArtin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>FABULA RASA</strong> sind als nächstes dran und legen gleich einen Zahn zu. Geige: Anwesend! Aber diesmal mit mehr Metal. Tanzbare, <strong>folklastige Instrumentalteile</strong> bringen die Halle in Stimmung, während <strong>klassische Heavy-Metal-Parts</strong> für den nötigen Punch sorgen. Dazu gibt es etwas Seefahrer-Feeling und waschechte Power-Metal-Vocals der alten Schule. Eine interessante Mische, die man selten so zu hören bekommt! Am besten gefallen mir aber jene Momente, in denen der Drummer plötzlich wie aus dem Nichts einen <strong>minutenlangen Double-Bass-Sprint</strong> hinlegt. Das wirkt! Leider jedoch etwas zu gut. Die Kick Drum ist so laut eingestellt, dass ich irgendwann trotz Gehörschutz den Raum verlassen muss, weil mir die Ohren wehtun. Aua!</p>
<h2><strong>A little dance?</strong></h2>
<p>Es folgt die Band mit dem besten Namen: <strong>TOTER FISCH</strong>. Dass die Jungs aus Frankreich kommen und kein Deutsch verstehen, macht es nur noch umso lustiger. Dennoch handelt es sich hier nicht um eine reine Quatsch- und Spaßband: Zwar bewegen sich die <em>poissons morts </em>musikalisch auf der Pirate-Metal-Schiene, doch fahren sie einen weitaus finstereren Sound als <strong>ALESTORM</strong> und Konsorten. Ihre brutalen Töne segeln auf einem <strong>Meer aus unheilvoller Akkordeon-Atmosphäre</strong>, und sogar in den tanzbaren Liedern bleiben Harmonien und Stimmung unterschwellig düster. Neben den sauber ausgeführten Growls des Hauptsängers stechen auch die des Akkordeonisten hervor – wenn ein toter Fisch schreien könnte, würde das wahrscheinlich ungefähr so klingen. <strong>Holy moly!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52115" aria-describedby="caption-attachment-52115" style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52115 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52115" class="wp-caption-text">Toter Fisch @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="@stoppix" data-media-credit-align="alignnone" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">@stoppix</span><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="@stoppix" data-media-credit-align="alignnone" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">@stoppix</span><strong>Ähnlich brutal ist zuweil auch die Musik.</strong> Daraus (und aus der energiegeladenen Interaktion mit dem Publikum) ergibt sich die erste Wall of Death des Festivals sowie später (passend beim Lied <em>„Maelstrum“</em>) der erste Circle Pit. Wer einen Vergleich braucht: <strong>TOTER FISCH</strong>s Musik lässt mich des Öfteren an den Song <em>„Fiskarens Fiende“</em> von <strong>FINNTROLL</strong> denken. Nur in wütender und betrunkener.</p>
<h2><strong>Die Ruhe in der Düsternis</strong></h2>
<p>Es bleibt düster: <strong>VERMILIA</strong> heißt die in schwarz gehüllte Dame, die uns nun mit ihrer Band von Vermummten vierzig Minuten lang ihre Kunst präsentieren darf. Mein erster Gedanke lautet <strong>ARKONA</strong>, denn daran erinnern sowohl der folkloristische Gesang als auch die tiefgehende Musik. Beides ist <strong>getränkt in dunkle Schönheit</strong>, ein bisschen Leiden und viel Melancholie. Der Stil ließe sich vielleicht als doomig angehauchten Black Metal mit Folkeinschlag beschreiben, und die Vocals schlagen gelegentlich in eindrucksvolle Growls um. Dazu ergänzt sich die Sängerin in vielen Parts selbst mit Backing Vocals vom Band.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52123" aria-describedby="caption-attachment-52123" style="width: 568px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1.jpg" alt="" width="578" height="433" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52123" class="wp-caption-text">Vermilia @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Trotz aller Düsternis wirkt die Musik <strong>nie aggressiv oder hektisch</strong>. Gemütlich wogt sie sogar in den anspruchsvollsten Momenten vor sich hin (was ich vor allem dem Schlagzeug und seiner konstanten Verwendung von Halftime-Snare in die Schuhe schiebe). Neben dem Black-Metal-Aspekt bieten uns <strong>VERMILIA</strong> aber <strong>auch balladeskere Lieder</strong> und viele atmosphärische Parts, und gelegentlich packt die Frontfrau eine Querflöte aus, um in recht tiefen Tönen das musikalische Treiben zu begleiten. Eine durchweg hypnotische Erfahrung!</p>
<h2><strong>Niederländische Epen</strong></h2>
<p>Endlich wieder <strong>VANAHEIM</strong>! Auf dieses Konzert freue ich mich am meisten, und es ist mittlerweile etwas her, dass ich die Niederländer live erleben durfte. Und meine Erwartungen werden auch heute nicht enttäuscht: Episch ist der Folk Metal, <strong>großartig komponiert und mit Leidenschaft performed</strong>. Die stimmig dekorierte Bühne scheint fast zu klein für das Ausmaß an Energie, das diese fünf Musiker an den Tag legen. Und die Crowd lässt sich von Anfang an mitreißen. Beständig dreht der Circle Pit, es wird mitgeklatscht, was das Zeug hält – nur mitsingen tut niemand, weil hier scheinbar keiner Niederländisch kann. Beim Klassiker <em>„Dwarven Chant“</em> verdoppelt sich plötzlich die Anzahl an Menschen auf der Bühne: <strong>TOTER FISCH</strong> <strong>springen in voller Besatzung auf die Bretter</strong> und singen, tanzen und feiern mit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52119" aria-describedby="caption-attachment-52119" style="width: 511px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1.jpg" alt="" width="521" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52119" class="wp-caption-text">Vanaheim @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Und dann: Eine Premiere! <strong>VANAHEIM</strong> haben vor ein paar Wochen mit <em>„De Overtocht“ </em>eine neue Single herausgebracht und spielen diese nun zum ersten Mal vor Publikum. Und sie könnte dem Stil der Band nicht gerechter werden: Ein <strong>durchwachsenes Feuerwerk an Epicness und Komplexität</strong>; kraftvoll, abwechslungsreich und packend. Zum Abschluss werden noch mit <em>„Gevallen in de Nacht“</em> ein paar Dörfer dem Erdboden gleich gemacht, bevor es Zeit für den heutigen Headliner wird.</p>
<h2><strong>Von Äxten und Aura</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52107" aria-describedby="caption-attachment-52107" style="width: 410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52107" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie.jpg" alt="" width="420" height="559" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52107" class="wp-caption-text">Asenblut @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>ASENBLUT</strong> sind hier – und sie sind fitter den je. Nicht nur der Bühnensound ist der Perfektion nahe, auch die Band habe ich selten so sauber und fehlerfrei spielen sehen. Vor allem der Schlagzeuger ist heute richtig tight und beweist erstaunliche Ausdauer und Präzision. Der Sänger ist wie immer <strong>hart am Aurafarmen</strong> (sagt man doch heute so?) und füllt nicht nur mit den gewaltigen Ausmaßen seines Körpers, sondern auch mit einer gut eingeprobten und <strong>über die Jahre gefestigten Bühnenpräsenz</strong> die Stage. Mal mit Axt, mal mit Schild in Händen thront er über dem Publikum und schreit mächtig böse ins Mikrofon.</p>
<p>Auch <strong>ASENBLUT</strong> haben eine neue Single im Gepäck: <em>„Bruderschaft“</em> heißt der Track, und er trieft vor Männerromantik. Was ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte: Mit der Zeit scheinen sich auch gelegentliche (sehr tiefe) <strong>Clean Vocals in die Musik der Hünen</strong> hineingeschlichen zu haben. Anders, aber passt!</p>
<h1><strong>Der zweite Tag</strong></h1>
<p>Nach dem donnernden Abschluss des gestrigen Abends steigen wir heute wieder sehr chillig in den Festivaltag ein. <strong>BAUMBART</strong>, welche zum Teil auch im Orga-Team tätig sind, spielen zum wiederholten Male beim <strong>MEAD &amp; GREED</strong>. Sie präsentieren uns<strong> gemütliche, schmeichelhaft akustische Folklore</strong> mit eingängigen Seefahrermelodien und vielen lächelnden Gesichtern auf der Bühne. Jeder und jede in der Truppe singt mit, mal einzeln, mal alle gemeinsam.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52117" aria-describedby="caption-attachment-52117" style="width: 511px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52117" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1.jpg" alt="" width="521" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52117" class="wp-caption-text">Baumbart @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Mit Cajon und Kastagnetten, Flöten und flamencohaften Soli auf der Akustikgitarre erzählen sie von Reisen und Abenteuern aus ihrer<strong> ganz eigenen Fantasy-Welt.</strong> Da kommt mir doch der Gedanke, ob dahinter nicht womöglich eine in Musik umgesetzte Pen-and-Paper-Kampagne stehen könnte. Ein lustiger Moment ergibt sich, als der Frontmann den Song <em>„Sunlight Where Have You Gone“</em> mit <em>„Wo Bist Du Mein Sonnenlicht?“</em> übersetzt – es handele sich hier jedoch lediglich um einen ungeplanten Zufall.</p>
<h2><strong>Karibisches Chaos</strong></h2>
<p>Während <strong>TOTER FISCH</strong> uns gestern eine etwas düsterere Seite des Piratenmetal auftischten, sind <strong>MOURNING WOOD</strong> heute hier, um das genaue Gegenteil davon zu machen. <strong>Mit Hawaihemden, Blumenketten und diversen lustigen Hüten</strong> springen sie auf die Bühne und lassen karibische Töne in farbenfrohem Folk-Metal-Gewand erschallen. Würde man <strong>FINNTROLL</strong> auf den Party-Aspekt reduzieren, wäre diese Band wahrscheinlich das Resultat. Sogar Rave- und Disco-Elemente webt der niederländische Chaostrupp in seine Musik ein, ebenso wie<strong> Chiptune- und Videospiel-Sounds.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52111" aria-describedby="caption-attachment-52111" style="width: 379px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52111" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1.jpg" alt="" width="389" height="519" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52111" class="wp-caption-text">Mourning Wood @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>„YEEEEHAW!“</strong> heißt es, als plötzlich die ganze Band Cowboyhüte trägt und übers Bullenreiten singt. Die Hüte sind bald gewechselt, und schon stehen die sechs Mannen als Seeräuber vor uns und animieren das Publikum dazu, sich reihenweise auf den Boden zu setzen und zu rudern. Manchmal braucht das Gehirn seine wohlverdiente Auszeit – <strong>Ärzte empfehlen ein MOURNING-WOOD-Konzert.</strong></p>
<h2><strong>Die Überraschung des Abends</strong></h2>
<p>Es folgt ein gewisses Kontrastprogramm: <strong>NEVERUS</strong>. Bis gerade eben hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt, doch es dauert nicht mal ein halbes Lied, bis ich nicht mehr anders kann, als gebannt glotzend zu verharren. <strong>WOAH!</strong> Erstmal scheint dies die erste Band hier zu sein, bei denen auch hörbar der technisch-musikalische Aspekt im Vordergrund steht. <strong>Gitarren-Virtuosität höchster Güte</strong>, kombiniert mit präzisem Schlagzeugspiel und Vocals, die zwischen Melodeath und stabilem Power Metal abwechseln. Ständig sind die Gitarren irgendwas Spannendes am Machen, im Hintergrund herrschen spacige Keyboardsamples – und das alles selten mit <strong>Windstärken unter 170 BPM.</strong> Ich schaue an mir runter und winke meinem <strong>WINTERSUN</strong>-Shirt zu. Mein <strong>WINTERSUN</strong>-Shirt winkt zurück. Zwar passen <strong>NEVERUS</strong> von allen Bands hier wahrscheinlich am wenigsten ins Lineup (was sich auch an der vergleichsweise kleinen Crowd bemerkbar macht), aber ich habe meinen neuen musikalischen Festivalcrush gefunden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52112" aria-describedby="caption-attachment-52112" style="width: 514px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52112" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1.jpg" alt="" width="524" height="524" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52112" class="wp-caption-text">Neverus @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Am gestrigen Abend hätten die Boys übrigens in Harderwijk (NL) ein Konzert spielen sollen; dieses fiel jedoch aufgrund eines <strong>Autounfalls</strong> aus. Gottseidank wurde niemand ernsthaft verletzt, und <strong>NEVERUS</strong> spielen dafür heute mit doppeltem Elan. Der Sänger macht zudem etwas, das ich so noch nicht miterlebt habe: So sehr er während der Songs auch rumschreit &#8211; seine <strong>Ansagen sind alle in einem beruhigenden, erzählerischen Flüsterton</strong> gehalten. Fast, als würde er uns jedes Mal in ein Geheimnis einweihen – und das zeigt Wirkung. Selten habe ich erlebt, wie eine ganze Halle Menschen vor jedem Lied einfach mal kollektiv die Klappe gehalten, um andächtig zuzuhören. Großartig. Ich liebe alles an dieser Show.</p>
<p>Ich verpasse <strong>VANIR</strong> leider fast gänzlich, weswegen es mir an dieser Stelle nicht möglich ist, einen Bericht über ihr Konzert zu schreiben. Waren bestimmt gut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52120" aria-describedby="caption-attachment-52120" style="width: 533px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1.jpg" alt="" width="543" height="407" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52120" class="wp-caption-text">Vanir @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<h2><strong>Die passendste Band</strong></h2>
<p><strong>VANSIND</strong> geben sowohl musikalisch als auch visuell absolut <strong>klassische Viking- und Pagan-Metal-Vibes</strong> ab. Auf die Musik legt sich passender rauer Männergesang, der sich irgendwo zwischen Growls und einfach einer rauen Männerstimme bewegt, und auch mal von einer höheren Frauenstimme abgelöst oder ergänzt wird. Einen Dudelsack und die eine oder andere Flöte haben die Dänen auch mit an Bord, und sogar die Kleidung und nicht zuletzt <strong>der epische graue Bart des Hauptsängers</strong> passen perfekt ins Bild. Die nicht verzerrten, ruhigeren musikalischen Momente genieße ich besonders. Dass <strong>VANSIND</strong> technisch aber mehr draufhaben als rockige Pagan-Beats beweisen sie immer wieder in sturmartigen Double-Bass- und Blast-Beat-Passagen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52121" aria-describedby="caption-attachment-52121" style="width: 549px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1.jpg" alt="" width="559" height="419" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52121" class="wp-caption-text">Vansind @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Während des Sets fällt mir außerdem auf, dass das digitale Backdrop der Band animiert ist: Es rieseln sanfte Funken über das Logo, und in der Ferne kann man schattenhafte Vogelsilhouetten fliegen sehen. Zu feiern gibt es auch etwas: Genau einen Tag alt ist <strong>die neue Scheibe „Hævnen“,</strong> von der uns die Band voller Stolz heute so manches Lied präsentiert.</p>
<h2><strong>Sicke Vocals</strong></h2>
<p>„<strong>Was sind das schon wieder für sicke Vocals?!</strong>“, entweicht mir ein Schrei, als <strong>THORONDIR</strong>s Frontschreier seinen ersten Schrei schreit. Und wahrlich: Die Vocals sind sick. Die Musik ist wahrscheinlich auch gut, jedoch muss ich, wie auch schon gestern, irgendwann den Raum verlassen. Die Bass <strong>Drum ist wieder einmal so laut</strong> eingestellt, dass es mir durch meinen Gehörschutz hindurch in den Ohrkanälen wehtut. Vielleicht fehlt es der Sache auch an Kompression? Ich habe das Gefühl, dass feste Einzelschläge hundertmal lauter herüberkommen als die schnelleren Parts. Als Schlagzeuger weiß ich wohl, dass es da einen großen dynamischen Unterschied gibt (wenn man nicht mit Drum-Triggern spielt). Aber ich denke, es ist die Aufgabe des Tontechnikers, das dann anzupassen. <strong>Hrmpf.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52125" aria-describedby="caption-attachment-52125" style="width: 547px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg.jpg" alt="" width="557" height="418" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52125" class="wp-caption-text">Thorondir @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Sicherlich ein gutes Konzert, aber ich muss notgedrungen über die Hälfte davon verpassen, um nicht noch mehr <strong>Öl in mein persönliches Tinnitus-Feuer</strong> zu werfen.</p>
<h2><strong>Der Bergische Hammer ist zurück</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52113" aria-describedby="caption-attachment-52113" style="width: 549px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52113" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1.jpg" alt="" width="559" height="419" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52113" class="wp-caption-text">Obscurity @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>OBSCURITY</strong> stellt sich dieses Problem gottseidank nicht. Denn hier kommen sowohl Bass-Drum-Trigger als auch ein eigens mitgebrachter Tontechniker zum Einsatz, der ganz genau weiß, wie er die Band einzustellen hat. Saulaut ist auch dieses Konzert – doch der Sound ist perfekt abgemischt. Und ich muss sagen: <strong>Das donnernde Klanggewand</strong> geht mir bei dieser Band richtig gut rein. Generell gehen mir <strong>OBSCURITY</strong> heute richtig gut rein. Über die Jahre hatte sich da eine gewisse <em>Fatigue</em> (*~das ist Französisch und heißt <em>„Müdigkeit“</em>~*) eingeschlichen, doch heute scheint der Tag zu sein, an dem diese verflogen ist. <strong>Richtig mächtig fühlt sich diese Show an.</strong> Alles daran ist einfach irgendwie wahnsinnig episch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52114" aria-describedby="caption-attachment-52114" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52114" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1.jpg" alt="" width="560" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52114" class="wp-caption-text">Obscurity mit Erik Grawsiö @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Dann kommt die Ansage, man würde <em>nun „</em><em>Rúnar Víg“</em> spielen, jenen neuen Song, den <strong>Erik Grawsiö</strong>, der Sänger von <strong>MÅNEGARM</strong> mit eingesungen habe – der sei aber mit der Vorbereitung auf seinen eigenen Gig beschäftigt und könne leider nicht live mit auftreten. Man würde seine Vocals vom Band laufen lassen. Der Penner. <strong>Aber huch, was ist das?</strong> Da ist er doch! Okay, ich nehme alles zurück – der Mann hat wohl vorhin im Flugzeug noch extra seinen Part einstudiert und steht nun mit <strong>OBSCURITY</strong> (einer weitaus weniger bekannten Band als seiner eigenen) auf der Bühne.<strong> Respekt!</strong></p>
<h2><strong>Der Headliner</strong></h2>
<p>Damit wären wir auch schon beim Headliner des <strong>MEAD &amp; GREED 2026</strong> angelangt: <strong>MÅNEGARM</strong> höchstpersönlich. Auch hier ist der Sound wie geleckt. Und er ist nicht der Einzige, der zu überzeugen weiß. <strong>Die Stimme dieses Mannes</strong>, die Kombination derselben mit den Backings der anderen Bandmitglieder – ich könnte mir das stundenlang anhören (&#8230; was ich auch tue! Ha!). Und dann diese <strong>nordischen Melodien</strong> – die leichte Melancholie, diese Ruhe und Naturverbundenheit, die ihnen innewohnt, sie lassen mich träumen und schalten in mir den Gänsehautmodus frei. Die schwedischen Viking-Metal-Väter tischen auch mal schnellere, härtere Songs auf, doch die Balladen sind es, die mich am meisten abholen. Aber generell fällt mir auf, wie sehr jedes einzelne Lied, jeder einzelne Part, ob simpel oder komplex, sich einfach <strong>sorgfältig und elegant durchkomponiert</strong> anfühlt. Alles wurde sich sehr bewusst ausgedacht und ist genau dort, wo es hingehört, und klingt genau so, wie es soll. <strong>MÅNEGARMs</strong> Musik ist irgendwie so &#8230;<strong> *~<em>edel</em>~*</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52108" aria-describedby="caption-attachment-52108" style="width: 546px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52108" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1.jpg" alt="" width="556" height="741" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 556px) 100vw, 556px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52108" class="wp-caption-text">Månegarm @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Als <em>„Bloodørn“</em> angestimmt wird, wird mir klar, dass es das und nichts anderes ist, was meine Seele im tiefsten Inneren begehrt hat. Wenn ich einen Song der Band in den letzten Monaten und Jahren viel gehört habe, dann dieses <strong>Meisterwerk eines Album-Openers</strong>. Heute nimmt er mich so sehr mit, dass ich irgendwann bemerke, wie mir ein paar Tränen die Wängchen hinabkullern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52087" aria-describedby="caption-attachment-52087" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52087" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-8.jpg" alt="" width="563" height="422"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52087" class="wp-caption-text">Månegarm @Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Irgendwann im Laufe des Sets stellen sich <strong>MOURNING WOOD</strong>, immer noch in Hawaihemden und Surfshorts, <strong>partymachend und bierflaschenhaltend</strong>, vor mich hin und versperren mir die Sicht auf die Bühne. Was soll ich sagen? <strong>I’m not even mad.</strong> So darf ein Festival gerne zu Ende gehen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Und so endet das neue alte <strong>MEAD &amp; GREED</strong>. Es war wieder einmal ein inneres Kirschenpflücken, ein musikalisches Blumenessen und eine würdige Wiederkehr<strong> voller toller Bands und schöner Momente.</strong> Einzig und allein der Sound war bei manchen Bands verbesserungswürdig – generell oft ein bisschen <em>zu</em> laut für die mittelgroße Halle, und manchmal hätte man die Bass Drum anders handhaben müssen.</p>
<h2><strong>&#8230; und nächstes Jahr geht’s weiter! </strong></h2>
<p>Bereits<strong> fünf Bandbestätigungen</strong> konnten zwischen den Shows auf der Leinwand bestaunt werden: <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>, <strong>VERA LUX</strong>, <strong>GRYMHEART</strong>, <strong>TROLD</strong> und an der Spitze die dänischen Folk-Metal-Legenden <strong>SVARTSOT</strong>! Man darf auf weitere Acts gespannt bleiben.</p>
<p>Segel gesetzt und Augen auf den Horizont gerichtet, lasse ich schon jetzt die Vorfreude auf das <strong>MEAD &amp; GREED 2027</strong> in mir anschwellen. Bis zum nächsten Mal!</p>
<p><em>Mich</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Vielen lieben Dank an Martin Gorissen (IG: stoppix667) für die fantastischen Fotos!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2026/">MEAD &#038; GREED 2026 &#8211; Eine würdige Wiederkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Asenblut und Nachtblut &#8211; Zwischen Berserkerzorn und schwarzer Romantik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 07:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knust]]></category>
		<category><![CDATA[NACHTBLUT]]></category>
		<category><![CDATA[Todschick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Sven vom gemeinsamen Cover "Wat is denn los mit dir?" und auch dem Umstand weiß, dass dieser Song von ASENBLUT und NACHTBLUT gerne auch live gespielt wird, sofern sie gemeinsam touren, wollte er diese Konstellation erleben. Ob es geklappt hat, lest ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/asenblut-und-nachtblut-zwischen-berserkerzorn-und-schwarzer-romantik/">Asenblut und Nachtblut &#8211; Zwischen Berserkerzorn und schwarzer Romantik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich vom gemeinsamen Cover <em>&#8222;Wat is denn los mit dir?&#8220;</em> und auch dem Umstand weiß, dass dieser Song von <strong>ASENBLUT</strong> und <strong>NACHTBLUT</strong> gerne auch live gespielt wird, sofern sie gemeinsam touren, wollte ich diese Konstellation erleben. Die letzte gemeinsame Tour habe ich verpasst, weil ich zu dem Zeitpunkt auf dem <strong>PLAGE NOIRE</strong> war.&nbsp;<br />
Mal sehen ob sie es diesmal spielen.</p>
<p>Zum dritten Mal in zwei Wochen geht es ins <strong>Knust</strong>. So oft bin ich sonst eher in der <strong>Markthalle</strong>.<br />
Mittlerweile kann ich sogar wieder in kurzer Hose zu Konzerten. 3 Tage zuvor bei <strong>MANNTRA</strong> war es noch um die 0 Grad!</p>
<h3>Great Expactations</h3>
<p>20:00 Uhr Einlass und 20:45 soll es losgehen. Ich stehe recht mittig im vorderen Drittel der Location. In der Partyzone quasi. Das Publikum ist zwar im Alter durchaus gemischt, aber klamottentechnisch entweder dem Metal oder Gothic zuzuordnen.&nbsp;<br />
Vor allem junge Frauen, die sich die ersten Reihen gesichert haben, dominieren das Publikumsbild. Hierzu später mehr.</p>
<h3>Die Asen in Aufruhr, gerissen aus Apathie</h3>
<p>20:42 wird es dunkler, das Licht auf der Bühne leuchtet rot, Nebel kommt und nach und nach betreten <strong>ASENBLUT</strong> die Bühne. Sänger <strong>Tetzel</strong> kommt zuletzt auf die Bühne, barbarenhaft inszeniert: Fellbehang Schädelhaube, Axt in der Hand, Oberkörper frei, nur von Lederbändern gehalten. Im Hintergrund das Backdrop mit dem Bandnamen und vorne am Rand der Bühne drei Rundschilde!</p>
<p><strong>Tetzel</strong> nimmt den Platz in der Mitte ein und überragt mit seinen ca. 1,90m einfach seine Bandmitglieder, die dadurch fast schon wie die Zwerge aus <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom-width: 0px; border-bottom-style: none; border-bottom-color: rgb(230, 232, 240);">Svartalfheim </strong>wirken<strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom-width: 0px; border-bottom-style: none; border-bottom-color: rgb(230, 232, 240);">. </strong>Neben mir johlt ein ca. 20 Jähriger beeindruckt durch den martialischen Eintritt.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51984" aria-describedby="caption-attachment-51984" style="width: 448px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51984" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-300x200.jpg" alt="" width="458" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51984" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3 class="ujudUb">Ich sammle die letzten aus meinem Stamm. Und schwer gerüstet zieh&#8217;n wir voran.</h3>
<p><strong>ASENBLUT</strong> beginnen das Set mit <em>&#8222;Das Ende der Götter&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Entfesselt&#8220; um mit <em>&#8222;Unbesiegbar&#8220;</em> einem meiner Highlights von dem Album, fortzufahren und die Stimmung weiter aufzuheizen.</p>
<p>Das gelingt ihnen auch sehr gut, man merkt dem Hünen seine Erfahrung im Umgang mit Publikum an. Da wird direkt im ersten Track das Publikum mit einbezogen.</p>
<p>Auch die Zeit zwischen den Songs wird genutzt, um mit dem Publikum zu interagieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir heizen euch ein wenig ein, für die Todschick-Tour Part 2, gemeinsam mit unseren mächtigen Freunden von <strong>NACHTBLUT</strong>.&#8220;<br />
&#8222;Denn uns verbindet eine gemeinsame Geschichte und was soll ich sagen. Auch heute Abend stehen wir hier im Knust mit euch Hamburg &#8222;Seite an Seite&#8220;!</p></blockquote>
<h3>Im Wind und auch im Sturm, der Gefahr entgegen lacht</h3>
<p>Auch die Ankündigung einer eigenen Headliner Tour im September zum bis dahin erscheinenden Album &#8222;Urgewalt&#8220; darf natürlich nicht fehlen, wenn man die erste Single <em>&#8222;Bruderschaft&#8220;</em> spielt.<br />
Gleichzeitig bezieht man das Publikum im Refrain ein, in dem man es auf den Ausruf &#8222;Sagt unseren Namen&#8220; mit &#8222;Asenblut&#8220; antworten lässt, was auch auf Anhieb klappt.<br />
Bei <em>&#8222;Wölfe des Meeres&#8220;</em> denke ich dann noch, wäre lustig, wenn die Leute sich zum Rudern hinsetzten würden. Keine fünf Sekunden später werde ich zur Seite gedrängt und die Leute neben mir setzen sich hin und rudern los.</p>
<p>Zum Schluss gibt es mit <em>&#8222;Berserkerzorn&#8220;</em> dann nochmal richtig aufs Fressbrett!<br />
Und bevor das Foto von Band und Publikum gemacht wird, verneigt sich Tetzel in der Pose, die man vom Blutadlerritual kennt.</p>
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<h3>Setlist ASENBLUT</h3>
<p>DAS ENDE DER GÖTTER<br />
UNBESIEGBAR<br />
SEITE AN SEITE<br />
ENTFESSELT<br />
BRUDERSCHAFT<br />
WIE EIN BERSERKER<br />
WÖLFE DES MEERES<br />
BERZERKERZORN</p>
<h3>Keine schlaue Idee!</h3>
<p>Dummerweise habe ich danach meinen Platz verlassen um kurz ein Foto mit <strong>Tetzel</strong> zu machen und zwei drei Sätze zu wechseln. Danach war kein Durchkommen mehr zu meinem vorherigen Platz! Also bin ich in den ersten Stock, um dann über die Empore auf die Treppe am Rand zu kommen und dort bei <strong>Patrick</strong> und seiner Freundin zu stehen.</p>
<p>Um Berichte wie diesen zu schreiben, stehe ich lieber gerne in der Mitte um Teil des Publikums zu sein und nicht Beobachter am Rand. Ich wusste aber eben nicht, ob ich <strong>Tetzel</strong> nochmal nach dem Konzert treffe.</p>
<h3>Heute haben wir uns für die Nacht zurecht gemacht</h3>
<p>Pünktlich um 21:45 ist es schlagartig dunkel und das cineastisch anmutende Intro zu <em>&#8222;Von Hass getrieben&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Todschick&#8220; ertönt und Drummer, Gitarrist sowie der Bassist von <strong>NACHTBLUT</strong> betreten die Bühne und legen los. Und für mich gehts los mit einem &#8222;Oha&#8220; Moment. Ich hatte im Vorweg Geschichten gehört. Geschichten darüber, dass das <strong>NACHTBLUT</strong> Publikum zum Großteil aus jungen Frauen bestünde, die vor allem für Sänger <strong>Askeroth</strong> und Bassist <strong>AblaZ</strong> dort seien, um sie anzuschmachten.<br />
Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber die erste Reihe legt sofort los.<br />
Da kann sich mancher Herr an diesem Abend ne Scheibe von Abschneiden.<br />
Auf der Treppe ist es etwas schwierig mit dem Headbangen wegen des Gleichgewichts.<br />
Der Abend beginnt also mit einem sehr düsteren und tiefen Banger. Das Publikum zeigt sich Textsicher und kann den Refrain von <em>&#8222;Von Hass getrieben&#8220;</em> direkt mitsingen. Und das zieht sich durch die ganze Show! Egal ob die Songs neu oder alt sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52014" aria-describedby="caption-attachment-52014" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52014" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-300x200.jpg" alt="" width="440" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52014" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Und ja, da aktuell kein Keyboard in der Band ist, merkt man direkt, dass hier einiges über Backing Tracks geregelt wird. Vor allem die Intros. Ich erwähne es, weil es letztes Jahr in der Metalszene etwas heißer diskutiert wurde. Mich stört es nicht. Alles andere würde ich als unnötige Limitierung der Band empfinden. Aber was haltet ihr von Backing Tracks?</p>
<p>Zum vierten Song <em>&#8222;Manchmal kommen sie wieder&#8220;</em> verlassen <strong>NACHTBLUT</strong> kurz die Bühne und nur der Schlagzeuger bleibt, um das Intro zu anzustimmen. Das Publikum übernimmt den Takt und Klatscht mit.</p>
<p>Hin und wieder gibt es ein paar Ansagen von <strong>AblaZ</strong> wie zum Beispiel zu <em>&#8222;Todschick&#8220;</em>:</p>
<p>&#8222;Und schön, dass ihr alle dabei seid auf unserem zweiten Part der Todschick Tour. Ich sehe überall Menschen, da oben, da unten. Wunderschön.&#8220;</p>
<p>Hierzu animiert der Bassist dann auch das Publikum zu klatschen und die Menge folgt der Animierung.</p>
<h3>Und das ganze untermalt mit fröhlicher Musik</h3>
<p>Beim zehnten Song des Abends trägt <strong>Askeroth</strong> dann einen Piratenhut und man weiß, dass nun der Folkmetal Song <em>&#8222;Stirb langsam&#8220;</em> kommt. Mit etwas Ironie werden Kurze von der Bühne ans Publikum verteilt, während der Song ja eigentlich die Verherrlichung von Alkohol kritisiert.</p>
<p>Die Stimmung wird aber nochmal mit einem Circle Pit bei <em>&#8222;Leiherkinder&#8220;</em> gesteigert. Auch hier wieder ein sehr textsicheres Publikum bei diesem sehr melodischen Track. Das nachfolgende <em>&#8222;Apostasie&#8220;</em> und die Aufforderung zur Wall of Death setzt dann nochmal eine Schippe oben drauf. Zumal eine Wall of Death im engen eher in die länge gezogenen Knust eine &#8222;logistische Herausforderung&#8220; ist, wie auch <strong>AblaZ</strong> verlauten lässt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52016" aria-describedby="caption-attachment-52016" style="width: 427px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-300x200.jpg" alt="" width="437" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52016" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3>Lebt wohl ich gehe fort von hier Und weile im Schattenlicht</h3>
<p><em>&#8222;Die Toten vergessen nicht&#8220;</em> markiert dann den letzten Song vor der Zugabe. Es darf hier auch ein wenig geschunkelt werden bei der melancholischen Nummer.</p>
<p>Unter tosendem Applaus betreten <strong>NACHTBLUT</strong> wieder die Bühne und legen mit ihrem Anti Rassismus Song <em>&#8222;Multikulturell&#8220;</em> wieder los.</p>
<p>Falls ihr euch fragt, was die Mädels der ersten Reihe machen? Weiterhin fleißig headbangen! Sehr cool.</p>
<p>Es folgen noch fünf weitere Songs. Mein persönlicher Favorit <em>&#8222;Lied für die Götter&#8220;</em> mit einer unbezwingbaren Ohrwurm Melodie und als vorletztes, der Song, auf den ich gewartet habe: <em>&#8222;Wat is denn los mit dir?&#8220;</em>!</p>
<p>Beim <em>&#8222;Lied für die Götter&#8220;</em> gingen <strong>Askeroth</strong> und <strong>AblaZ</strong> mitten ins Publikum und spielten dort das letzte drittel des Songs.</p>
<p>Zu <em>&#8222;Wat is denn los mit dir&#8220;</em> kam <strong>Tetzel</strong> nochmal auf die Bühne, zusammen mit <strong>Askeroth</strong> im Shirt der Wrestling Formation <strong>NWO</strong>! Keine Sorge, hier gibt es keine Verschwörung!</p>
<p>Der Abend geht dann mit dem ruhigen und sehr traurigen Song <em>&#8222;Das Leben der anderen&#8220;</em> zu Ende, zu dessen erster Strophe Sänger <strong>Askeroth</strong> sich vors Schlagzeug gesetzt hat.</p>
<p>Wieder mal ein Konzertabend, der sich gelohnt hat, auch wenn ich mich noch immer ärgere meinen Platz in der Menge verlassen zu haben. Aber beide Bands haben sich querbeet durch ihre Alben gespielt und es war von allem was dabei!</p>
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<h3>Setlist NACHTBLUT</h3>
<p>VON HASS GETRIEBEN</p>
<p>NACHTGEWEIHT</p>
<p>KALTES HERZ</p>
<p>MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER</p>
<p>TODSCHICK</p>
<p>KALT WIE GRAB</p>
<p>AMOK</p>
<p>MEIN IST DIE HÖLLE</p>
<p>DER TOD IST MEINE NUTTE</p>
<p>STIRB LANGSAM</p>
<p>LEIERKINDER</p>
<p>APOSTASIE</p>
<p>GEGEN DIE GÖTTER</p>
<p>DIE TOTEN VERGESSEN NICHT</p>
<p>MULTIKULTURELL</p>
<p>FÜRCHTET WAS GESCHRIEBEN STEHT</p>
<p>ANTIK</p>
<p>LIED FUR DIE GÖTTER</p>
<p>WAT IS&#8216; DENN LOS MIT DIR</p>
<p>DAS LEBEN DER ANDEREN</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Linksammlung</h3>
<p><a href="https://nachtbluttour.com/"><strong>NACHTBLUT</strong></a></p>
<p><a href="https://asenblut.de/"><strong>ASENBLUT</strong></a></p>
<p><a href="https://www.knusthamburg.de/"><strong>Knust Hamburg</strong></a></p>
<p><a href="https://hamburgkonzerte.de/programm/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a></p>
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		<title>Back to the Roots: Vainstream Rockfest 2026 zwischen Halfpipe und Hardcore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2026 steht beim Vainstream mehr an als nur die nächste Ausgabe. 100 Jahre Messe Congress Halle Münsterland treffen auf 20 Jahre Festival. In diesem Zug feiert Münster dieses Jahr nicht nur Stadtgeschichte, sondern auch eine Hommage an die Local-Scene, die sich mit dem VAINSTREAM schließlich zur Faculty of Punk, Metal &#038; Hardcore entwickelt hat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="305" data-end="649">2026 steht beim Vainstream mehr an als nur die nächste Ausgabe. 100 Jahre Messe Congress Halle Münsterland treffen auf 20 Jahre Festival. In diesem Zug feiert Münster dieses Jahr nicht nur Stadtgeschichte, sondern auch eine Hommage an die Local-Scene, die sich mit dem <strong>VAINSTREAM</strong> schließlich zur Faculty of Punk, Metal &amp; Hardcore entwickelt hat. Statt sich nur selbst zu feiern, richtet sich der Blick auf die Strukturen und Leute, aus denen das Festival entstanden ist – mit einem Programm, welches nicht nur Live-Geschichte, sondern auch die enge Verbindung zum Skateboarding würdigt.</p>
<h2 data-section-id="62479d" data-start="651" data-end="686">Ohne Masterships kein Vainstream</h2>
<p data-start="688" data-end="988">Wir schreiben das Jahr 1982: Zentraler Ausgangspunkt ist das MÜNSTER MONSTER MASTERSHIP. Angestoßen von the legend himself, <strong>Titus Dittmann</strong> (genau, der Gründer von Titus), hat der Skate-Contest die Stadt zu einem internationalen Treffpunkt der Skate-Community gemacht. Doch was wäre Skateboarding ohne Musik? Mit der Monster Rocknight entwickelte sich entsprechend auch das musikalische Rahmenprogramm zu einem etablierten Namen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2005 ging diese feste Instanz im Skateboarding-Sport das letzte mal an den Start. Fehlende Sponsoren ließen die Rollen in den Halfpipes nach 23 Jahren verstummen. Für das Booking der Bands war die damals frischgegründete münsteraner Booking-Agency <strong><span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Kingstar</span></span></strong> zuständig und als 2006 die Sponsoren für den Contest wegbrachen, bedeutete das nicht nur das Ende des Wettbewerbs, sondern auch das Aus für die legendäre <strong>Monster Rocknight</strong>. Ich selbst erinnere mich noch sehr gut daran, wie damit nicht nur Münster, sondern die ganze Szene vor einer klaffenden Lücke stand &#8211; denn was hatten wir denn in NRW?</p>
<p data-start="1224" data-end="1494">Das damals noch kleine Kingstar-Team fackelte nicht lang und hat im Jahr 2006 mit dem <strong>VAINSTREAM</strong> ein neues Festival aus dem Boden gestampft – nicht als kalkulierte Neuausrichtung, sondern als naheliegender Schritt, um die vorhandene Struktur und das Publikum nicht komplett ins Leere laufen zu lassen. Die Partnerschaft zu Titus blieb und Skateboarding blieb lange Teil des Festivals. Halfpipes, Skateboarding-Contests und die Verbindung zu Skate Aid hatten über die Jahre, mit wenigen Ausnahmen, einen festen Platz in der jährlichen Ausrichtung des Festivals.</p>
<h2 data-section-id="77ssoy" data-start="1496" data-end="1533">Die Halfpipe ist wieder Teil davon</h2>
<p data-start="1535" data-end="1775">Zum Jubiläum wird genau diese Verbindung wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Messe und Congress Centrum Halle Münsterland entsteht ein Spin-off der Monster Masterships – mit Fokus auf das, was damals den Kern gebildet hat: Skateboarding.</p>
<p data-start="1777" data-end="2089">Mit dabei sind feste Größen der internationalen Vert-Szene, die seit Jahren in Contests, Shows und als Organisatoren und die internationale Skate-Community prägen. Ergänzt wird das Ganze durch Live-Shows von Bands, die teils schon bei den Monster Masterships gespielt haben.</p>
<p data-start="2424" data-end="2528">&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51660" aria-describedby="caption-attachment-51660" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-51660" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/VR2025_webshop_teaser_desktop_2400x800px_lineup-5_1920x1920@2x-300x100.jpg" alt="" width="720" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/VR2025_webshop_teaser_desktop_2400x800px_lineup-5_1920x1920@2x-300x100.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/VR2025_webshop_teaser_desktop_2400x800px_lineup-5_1920x1920@2x-1024x341.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/VR2025_webshop_teaser_desktop_2400x800px_lineup-5_1920x1920@2x-750x250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/VR2025_webshop_teaser_desktop_2400x800px_lineup-5_1920x1920@2x.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51660" class="wp-caption-text">© Kingstar | Vainstream Rockfest</figcaption></figure>
<p data-start="2565" data-end="2743">Das Jubiläumsformat ist Teil des 20. <strong>VAINSTREAM</strong> Jubiläums. Festivalbesucher:innen kommen wie gewohnt aufs Gelände, nur der Zugang zum Skate-Showcase selbst ist mit einem eignen Ticket-Kontingent limitiert und separat geregelt.</p>
<p data-start="2745" data-end="2850">Am Kern ändert sich nichts: mehrere Bühnen, kurze Wege und ein Line-up zwischen Punk, Hardcore und Metal. <a href="https://silence-magazin.de/vainstream-2025-zwischen-nostalgie-und-abschieden/">Hier</a> könnt ihr übrigens unseren Rückblick auf das VAINSTREAM ROCKFEST 2025 noch einmal nachlesen und anhand von Erinnerungen aus dem letzten Jahr die Vorfreude auf die Ausgabe 2026 vergrößern.</p>
<h2 data-start="3116" data-end="3199">Etablierte Größe mit lokalen Wurzeln</h2>
<p data-start="3116" data-end="3199">Über die Jahre hat das <strong>VAINSTREAM</strong> Rockfest sich stets weiterentwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. Was eigentlich im Jahr 1982 als Sportwettbewerb begann, ist heute ein 2-Tage-Flagship-Festival. Fest etabliert in der deutschen Festivallandschaft und unangefochten. Am Haverkamp ist das Festival bereits seit Jahren an sein Wachstumslimit gestoßen was die Besucherkapazität angeht &#8211; nicht allerdings, wenn es um das erschaffen einer neuen Experience geht, indem man Neuerungen einführt oder sich, wie dieses Jahr, einfach nur auf seine Wurzeln besinnt. Und diesem bleibt man nicht nur mit dem Standort treu &#8211; sondern auch wenn es um langjährige Partnerschaften und den Kern des Festivals geht.&nbsp;</p>
<p>Für die Sause Ende Juni könnt ihr noch Tickets erstehen &#8211; sowohl 2-Tages-Pässe als auch Tagestickets und die Einzel-Tickets für das <strong>Münster Monster Mastership Vert Legens</strong> sind auf der <a href="https://vainstream.com/#tickets">Website</a> noch erhältlich. Einzig die Hotel-Packages sind bereits seit längerem ausverkauft.&nbsp;</p>
<p>Wir sehen uns im Juni beim Klassentreffen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Universum25 &#8211; Live zwischen Maschinen und Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knust]]></category>
		<category><![CDATA[SOAB]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[UNIVERSUM25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in die kalte Jahreszeit in Hamburg vors Knust.<br />
Es ist eine trockene, herrliche Kälte und in Hamburg liegt überall Schnee. Kurz vor Einlass wird sogar nochmal der Bereich direkt vor der Tür gestreut. Wir gehen rein und blicken zurück auf einen Abend mit Universum25.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in die kalte Jahreszeit in Hamburg vors Knust.<br />
Es ist eine trockene, herrliche Kälte und in Hamburg liegt überall Schnee. Kurz vor Einlass wird sogar nochmal der Bereich direkt vor der Tür gestreut.</p>
<h3>Hausverbot?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51030" aria-describedby="caption-attachment-51030" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51030 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51030" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Die Luft im Knust ist schon gut erhitzt und der Saal füllt sich doch recht schnell. Heute heißt es ausverkauft. Dann betreten <strong>SOAB&nbsp;</strong>die Bühne und liefern direkt ab. <em>&#8222;Hausverbot&#8220;</em> heißt der erste Track des Abends, der von der gleichnamigen EP aus dem Februar stammt! Hier gibt es einen geilen Takt, der immer mal wieder zum Klatschen einlädt. Warum auch immer nutzt das leider niemand! Keine Ahnung warum. Es wirkt auch nicht so, als ob die Gäste die Band ablehnen würden. Denn sie machen fleißig mit, als die Band das Publikum den Refrain nachsingen lässt, nachdem sie ihn selbst viermal vorgesungen haben.<br />
Und auch wenn die Leute das irgendwie nicht nutzen, schreit der Song einfach &#8222;Gute Laune&#8220;!<br />
Nach dem dritten Song beginnt dann auch das Publikum an den geeigneten Stellen das Klatschen, angestiftet vom Sänger, der damit endlich das Eis bricht!</p>
<h3>Zwischen Eskalation und ehrlichen Momenten</h3>
<p>Fünf junge Männer, die einfach feiern wollen, was sich in ihren Texten auch widerspiegelt. Im Gepäck haben <strong>SOAB</strong> aber auch durchaus kritische Texte wie zum Beispiel bei <em>&#8222;Get The Fuck Up&#8220;</em>. Oder auch nachdenkliche Texte, die eine schöne Zeit mit Freunden über Geld stellen, wie in <em>&#8222;Gib mir Zeit&#8220;</em>, der mit den Worten eingeleitet wird &#8222;Wenn ihr irgendwie Zweifel daran habt, dass ihr ganz tolle Leute um euch herum habt, habt den Mut, wenn es euch schlecht geht mit denen darüber zu reden. Irgendwann ist es zu spät dafür.&#8220;<br />
Im Grunde liefern sie einen Mix aus deutschem Punkrock und etwas Nu Metal.</p>
<p>Leider ist auch eine vertane Chance in der Setlist. Denn mit <em>&#8222;Mit jedem Kilometer&#8220;</em> hatten <strong>SOAB</strong> auf ihrem 2022er Album ein <strong>DRITTE WAHL</strong> Feature, welches man hier mit <strong>Gunnar</strong> hätte gemeinsam spielen können. Finde es immer schade, wenn sowas nicht genutzt wird. Immerhin steckt <strong>Gunnar</strong> mindestens einmal seinen Kopf ausm Backstagebereich, der direkt an der Bühne gelegen ist.<br />
Natürlich bedanken sich die Jungs von <strong>SOAB</strong> auch bei <strong>UNIVERSUM25</strong>, dafür, dass sie als Support eingeladen wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51605" aria-describedby="caption-attachment-51605" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51605 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51605" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Mit <em>&#8222;Dinos aus dem All&#8220;</em> gibt es auch einen Song vom anstehenden Album, das man kurz anteasert, genauso wie die Release Show in Ottelin, im Landkreis Rostock. Dort veranstalten die Jungs das Festival <b>OETTELVILLE </b>am 16.05.2026.</p>
<p>Und dass die Jungs keine Berührungsängste haben, zeigt zumindest Sänger Georg bei <em>&#8222;Get The Fuck Up&#8220;</em>, als er kurz vor Schluss ins Publikum geht, um einen Moshpit zu starten. Dieser beginnt eher zögerlich, nimmt dann aber Fahrt auf.<br />
Zum letzten Song des <strong>SOAB</strong> Sets, <em>&#8222;Ich hass dich&#8220; </em>von <strong>NINA CHUBA</strong> im Original, bedanken sie sich auch nochmal beim Publikum. &#8222;Hamburg, vielen vielen vielen Dank. Wir hatten etwas Schiss vor dem Abend, aber ihr habt uns so lieb empfangen. Vielen Dank für den großartigen Abend mit euch!&#8220;<br />
Die Menge grölt vor Freude.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>SETLIST SOAB</h3>
<p>Hausarrest – Beiss ab – Alles was mal war – Maulmische – Gib mir Zeit – Mit jedem Kilometer – Dinos aus dem All – How we know – Get the fuck up – Ich hass dich</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>Wenn Roboter träumen und das Knust im Nebel versinkt</h3>
<p>Das <strong>Knust</strong> ist in Nebel und gespenstisches blaues Licht gehüllt! Etwas, das <strong>UNIVERSUM25</strong> sehr gut machen; das Spiel mit dem Licht! Nach und nach betreten die Mitglieder die Bühne und nehmen ihre Position ein. Ihr Set eröffnen die fünf Jungs mit dem Track <em>&#8222;Wenn Roboter träumen&#8220;</em> und feiern damit die Live-Premiere des ersten Tracks vom neuen Album &#8222;Die Maschinen wollen leben&#8220;, welches, zu diesem Zeitpunkt, in wenigen Stunden erhältlich sein wird. Es folgen noch 4 weitere Live Premieren über das gesamte Set verteilt.</p>
<p>Begrüßt wird das Publikum dann mit den Worten &#8222;Hallo Hamburg.&#8220; von <strong>Gunnar</strong> und <strong>Michas</strong> &#8222;Hummel Hummel, Mors Mors.&#8220;, einem alten Hamburger Sprichwort, das sich auf den Wasserträger <b>Johann Wilhelm Bentz </b><a href="https://elbe-hh.de/was-bedeutet-hummel-hummel-mors-mors-herkunft-und-bedeutung/">bezieht</a><b>.&nbsp;</b>Ansonsten geht es erstmal ohne Umschweife direkt mit der eingedeutschten Version <em>&#8222;Irgendwann&#8220;</em> weiter, die im Original von <strong>Pats</strong> Band <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> stammt.<br />
Man merkt auf jeden Fall direkt, dass sowohl die Menge im Knust, wie auch die Band selbst, richtig gute Laune haben. Wie soll es auch anders sein. Ausverkauftes Knust und einen Tag vor Release.</p>
<h3>Zwischen Freundschaft und Wut</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51601" aria-describedby="caption-attachment-51601" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51601 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Pat-und-Micha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51601" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Der Abend ist gespickt mit Sprüchen und kleinen Seitenhieben zwischen den Bandmitgliedern. Zum Beispiel als <strong>Gunnar</strong> davon erzählt, wie sie Hamburg erkundet haben. Unter anderem den Flakbunker, an dem man außen entlang auf das Dach kann um ihn als Aussichtsplattform zu nutzen. Diese Erzählung wird unterbrochen von <strong>Pat</strong>: &#8222;Trotz Michas Höhenangst, Applaus für Micha!&#8220; Der Aufforderung kommt das Publikum johlend nach und <strong>Pat</strong> legt einen drauf: &#8222;Wir mussten ihm die Hand halten. Wir mussten ihn hochschleifen. So ist er auf die Hälfte mit hoch gekommen, dann ist er auch gleich wieder runter.&#8220;<br />
Die Menge lacht und <strong>Micha</strong> entgegnet: &#8222;Mir fällt für dich heute Abend auch noch was ein, verlass dich drauf.&#8220;<br />
Man merkt einfach, dass hier nicht nur Band Kollegen, sondern Freunde auf der Bühne stehen. Menschen, die sich schon jahrelang kennen und gemeinsam über sich lachen können. Mit seinen flapsigen Sprüchen erheitert <strong>Pat</strong> auch regelmäßig die Fans von <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong>.<br />
Dann wird es aber auch direkt wieder ernst. Das Licht hüllt das Knust in Rot und es erklingen die ersten Töne, von <em>&#8222;Harte Kost&#8220;</em>! Bei diesen Texten braucht es die gelegentlichen Scherze zwischendurch. Der Gesang von <strong>Micha</strong> ist sehr ausdrucksstark und energiegeladen. Und das Publikum singt fleißig mit und lässt seiner Wut einfach freien Lauf!<br />
Und auch sonst gibt es einiges an Interaktion mit der Crowd, wie bei <em>&#8222;Wir warten&#8220;</em>, wo diese unaufgefordert laut die Worte &#8222;Wir warten&#8220; grölt.</p>
<h3>Mitten in der Menge – und plötzlich allein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51598" aria-describedby="caption-attachment-51598" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51598 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC7338-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51598" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Unangenehm wird es bei <em>&#8222;Einsamkeit&#8220;</em> vom aktuellen Album. Als Single fand ich den textlich gut, aber melodisch hat er mich nicht gepackt. Live wirkt das plötzlich ganz anders. Die intensive Stimme von <strong>Micha</strong>, das kalte blaue Licht und der Nebel ziehen mich komplett rein. Für einen Moment fühle ich mich einsam und allein – obwohl ich von rund 500 Menschen umgeben bin.</p>
<p>Und zum Thema Lichtspielerei muss ich sagen, dass ich bei <em>&#8222;Manchmal frag ich mich&#8220;</em> die Ausrichtung des Lichts sehr geil finde. Oben ein helles Rot, dass dann in ein Lila untergeht. Ein wenig wie erhitztes Metall. Das find ich wirklich großartig.</p>
<p>Natürlich darf es auch nicht fehlen, dass <strong>UNIVERSUM25</strong> immer wieder auf ihr neues Album &#8222;Die Maschinen wollen leben&#8220; aufmerksam machen, immerhin sind es zu dem Zeitpunkt nur noch wenige Stunden bis zum Release.</p>
<p>Greifen wir nochmal die Frotzeleien zwischen den Mitgliedern auf. <strong>Micha</strong> kündigt das letzte Lied an und <strong>Pat</strong> macht so Gänsefüßchen und sagt: &#8222;Das letzte Lied, man weiß ja nie was noch so passiert.&#8220;<br />
Darauf erwidert <strong>Micha</strong> in <strong>Pats</strong> Richtung, &#8222;drohend&#8220; aufgreifend, was er schon früher am Abend meinte &#8222;Ich weiß es noch, was heute noch passiert.&#8220;<br />
Und wieder der schnelle Wechsel zu nem ernsten Thema, denn <strong>Micha</strong> verweist darauf, dass man heutzutage viel zu oft wegguckt, obwohl man eigentlich viel öfter genauer hinsehen sollte und sie spielen die letzte Singleauskopplung vom aktuellen Album <em>&#8222;Gardinen zu&#8220;</em>.</p>
<h3>Am Morgen danach bleibt mehr als Musik</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51595" aria-describedby="caption-attachment-51595" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51595 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC7366-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51595" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Ein Running-Gag, der sich durch den ganzen Abend zieht, ist auch die Ansage, wenn jemand aus der Band vorgestellt wird und in welcher Band er eigentlich spielt, dass dann jedes Mal darauf hingewiesen wird, dass er natürlich auch bei <strong>UNIVERSUM25</strong> spielt.</p>
<p>Oder auch die häufigen Hinweise, dass Gunnar von der Band <strong>DRITTE WAHL</strong> stammt. Ein Überbleibsel aus der ersten Tour 2023 oder 2024. Damals verwies <strong>Micha</strong> darauf, dass es <strong>Gunnar</strong> sehr wichtig sei, aus welchen Bands sie kämen und so wurde das den ganzen Abend immer wieder erwähnt und hat damals schon die Konzertbesucher amüsiert.</p>
<p>In der Zugabe amüsiert sich dafür Micha nochmal, denn die erste von zwei Zugaben ist die allererste Single &#8222;Der Traum ist aus&#8220;. Und genau diese Worte erklingen im Refrain. Und das Wort &#8222;aus&#8220; kommt vom Publikum, doch ist dieses jedes Mal zu früh. Man sieht das Grinsen in <strong>Michas</strong> Gesicht sofort.</p>
<p>Den Abschluss bildet dann <em>&#8222;Am Morgen danach&#8220;</em>.</p>
<p>Am Ende gehe ich mit einem verdammt guten Gefühl aus dem Knust. Zwischen all den Frotzeleien, der Energie und Momenten wie <em>&#8222;Einsamkeit&#8220;</em>, die mich völlig unerwartet erwischt haben, bleibt vor allem eins hängen: Und zwar wie gut Konzerte für die Seele sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>UNIVERSUM25 Setlist</h3>
<p>Wenn Roboter träumen &#8211; Irgendwann (<strong>FIDDLER&#8217;S GREEN </strong>COVER) &#8211; Ich geb dir mehr &#8211; Die neue Zeit &#8211; Harte Kost &#8211; Wir warten &#8211; Einsamkeit &#8211; Ebbe und Flut (<strong>SLIME</strong> Cover) &#8211; Manchmal frag ich mich (<strong>NR 13</strong> Cover) &#8211; Genug &#8211; Zu deiner eigenen Sicherheit &#8211; Lichtgeschwindigkeit &#8211; Vor deiner Tür &#8211; Nur wegen dir &#8211; Horizont in Flammen &#8211; Gardinen zu &#8211; ZUGABE: Der Traum ist aus (<strong>TON STEINE SCHERBEN</strong> Cover) &#8211; Am Morgen danach</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Links</h3>
<p><strong><a href="https://universum25.com/">UNIVERSUM25</a></strong></p>
<p><a href="https://www.soabmusic.de/"><strong>SOAB</strong></a></p>
<p><a href="https://www.knusthamburg.de/"><strong>Knust</strong></a></p>
<p><a href="https://headlineconcerts.de/">Headline Concerts</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/">Universum25 &#8211; Live zwischen Maschinen und Menschlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Exklusiv Open Air: The Ghost Inside kommen in den Ruhrpott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 14:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für THE GHOST INSIDE gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung - und die zeigt steil nach oben. Im Sommer kommen sie exklusiv nach Dortmund.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Für <strong>THE GHOST INSIDE</strong> gibt es seit einer ganzen Weile nur eine Richtung &#8211; und die zeigt steil nach oben.&nbsp;</p>
<p>Beim Festival Sommer 2025 spielten sie zuletzt die großen Festivals. Anfang diesen Jahres konnten wir sie als Support von <strong>BAD OMENS</strong> in den großen Hallen feiern (side note: Die Jungs von einem Sitzplatz aus zusehen, fühlt sich maximal befremdlich an &#8211; aber das ist ein anderes Thema).&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diesen Sommer dürfen wir uns nun auf eine ganz besondere Show freuen. Denn <strong>am 06.08.2026</strong> gibt die US-Hardcore-Combo ein exklusives Open Air Konzert im <strong>Junkyard, Dortmund</strong>. Da lässt es sich dich gleich viel eher verkraften, dass die Band das <strong>Vainstream Rockfest</strong> dieses Jahr auslässt &#8211; immerhin erwartet uns hier ein volles Set unter freiem Himmel.&nbsp;</p>
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<p><iframe loading="lazy" title="The Ghost Inside - &quot;Aftermath&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CdFBfKMAU4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile sind auch die Supportbands bekannt. Niemand geringeres als das Berliner, female-frontes Metalcore <strong>Powerhouse FUTURE PALACE</strong> werden der Menge ordentlich einheizen. Ob und wie viel die Drei an diesem Abend von ihrer neuen, heiß-ersehnten Scheibe an dem Abend preisgeben werden, bleibt noch eine Überraschung. Denn ihre große &#8222;Deep Blue Tour 2026&#8220; startet erst im September und wird die Band durch 15 europäische Länder führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Future Palace - Supernova (Official Music Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/dKMQKGTF_Yk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als weiteren Act machen die Durchstarter von <strong>AVALANCHE EFFECT</strong> ihren Supportslot kurzerhand zum Heimspiel. Die Münsteraner kommem nämlich aus der Ecke. Mit dabei haben sie ihr Debut-Album &#8222;Letters to my future self&#8220;, welches ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Avalanche Effect with Chaosbay - &quot;AFTER THE SILENCE&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WeiM52WRVd0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abend verspricht eine absolute Legende zu werden &#8211; jetzt muss nur noch der Wettergott mitspielen und ihr euch die Tickets besorgen. Davon gibt es <a href="https://www.eventim.de/artist/the-ghost-inside/the-ghost-inside-4030479/">hier</a> noch reichlich. Also wartet nicht mehr zu lang!</p>
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		<title>KREATOR live &#8211; Heimspiel in Essen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Carcass]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Exodus]]></category>
		<category><![CDATA[nails]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Seb war für euch bei KREATOR und Supports ein paar Fotos und Eindrücke sammeln. Schaut und lest hier mal rein! </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stell dir vor, du lebst im Ruhrgebiet und hörst mit besonderer Freude Metal. Stell dir vor, du folgst dem regionalen Lokalpatriotismus und kennst natürlich die örtlichen Highlight &#8211; Bands. Stell dir vor, <strong>KREATOR</strong> spielen in ihrer Ursprungsstadt ein Konzert. Und ja, die Schlange am Eingang reicht ungefähr bis Dortmund.</p>
<p>Momentan befindet sich das Thrash Urgestein aus dem Pott auf Tour, &#8222;Krushers of the World&#8220;! Think big, wenn schon denn schon. Mit dabei haben sie keine anderen denn <strong>NAILS</strong>, <strong>EXODUS</strong> und <strong>CARCASS</strong>. Quasi Ostern kurz erzählt, mit genügend Dezibel und fieser Bühnendeko.</p>
<p><strong>NAILS</strong> haben die Ehre, den Abend in der Grugahalle zu eröffnen. Mit <strong>EXODUS</strong> zusammen aus Kalifornien angereist, ballern sie ihre eher corelastigen Beats ins Publikum und zeigen schonmal an, wo die Bühne steht. Kurzes Set, keine langen Gesichter, das Bier fließt und der Schweiss ebenso. Geil!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/kreator-live-essen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kreator-live-essen">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Dann kommt bereits der erste große Akt des Abends, <strong>EXODUS.</strong> Was Sound und Härte angeht, sind die Amis einfach eine andere Liga (anders, nicht besser oder schlechter) als die Ruhrpottler. Kernig, auf den Punkt, voll nach vorne. Sänger <strong>Rob Dukes</strong> scheint entspannt Urlaub zu machen und seine Zeit auf der Bühne sichtlich zu genießen. Zusammen mit <strong>Gary Holt</strong> leitet er die Band sicher durch ein straightes Set, bittet das Publikum um diverse Pits und gibt zwischendrin noch eine Hommage an<strong> FREDDIE MERCURY</strong> ab, im Zwiegesang mit der restlichen Halle. Mega!</p>
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<p>Nachdem in der Pause alle ihre Schuhe wiedergefunden und das Bier aufgefüllt haben (oder umgekehrt?), starten <strong>CARCASS</strong> ihr Set. Aus der Nähe würde man den Bandmitgliedern gar nicht zutrauen, so krasse Songs zu spielen, <strong>Bill Steer</strong> könnte man auch bei den <strong>BLUES PILLS</strong> vermuten. Um so schöner, von den englischen Death-Veteranen so ordentlich audiovisuell auf die Fresse, ähm, die Gehörgänge zu bekommen. Dankeschön <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/kreator-live-essen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kreator-live-essen">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Dann wieder Pause. 30 Minuten lang! Was soll man da bitte machen? Immerhin, über die Anlage laufen <strong>QUEENS OF THE STONE AGE</strong> und <strong>IRON MAIDEN</strong>, das hilft schonmal. Ansonsten tauchen in der Ecke, in der sich die Fotografen gesammelt haben, immer wieder schräge Vögel aus dem Publikum auf und sorgen für unterhaltsame Situationen. Ein Typ fragte nach einem Stuhl, da die Mutter von <strong>Mille</strong> hinten am Lichtpult sei und nicht den ganzen Abend stehen könne. Ebenso versuchte eine Besucherin, einen Contest unter den Fotografen zu starten, wer die besten Bilder schiesst. Yay <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Also dann, weshalb waren wir hier? Ach ja, es kommt ja noch ne Band (also, nicht NOCH NE BAND, sondern DIE Band), <strong>KREATOR</strong>. Dafür wurden extra ein paar &#8222;Leute&#8220; im Bühnenraum aufgehängt, sehr freundlich, ein paar Dämonen und Satan himself an markanten Spots positioniert und an den Mikroständern hängen die Schädel von Besuchern vergangener Konzerte, die den Moshpit nicht überlebt haben.&nbsp;<br />
Die Band liefert voll ab, spielt bekannte Hits und neue Tracks und holt zwischendrin noch <strong>Britta Görtz</strong> auf die Bühne. Was will man mehr, so macht ein Samstagabend Spass!&nbsp;</p>
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<p>So, wer sich zumutet, die Bilder beurteilen zu können, darf das gerne tun und mir persönlich davon erzählen, alle anderen irgendwie auch.</p>
<p>Gute Zeit euch!</p>
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		<title>Lautes Abendmahl &#8211; Finale des Metal Fight Club an Karfreitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Hämatom]]></category>
		<category><![CDATA[Lautes Abendmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Fight Club]]></category>
		<category><![CDATA[TBS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgen noch nix vor? Kein Bock die Füße stillzuhalten? Dann lasst euch hier mal nen Tipp von Sven geben! Happy Easter! </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karfreitag, der Tag der Kreuzigung und des Tanzverbots. Doch dank einer bundesweit einmaligen Regelung, können <strong>HÄMATOM</strong> und <strong>TBS</strong><strong>&nbsp;</strong>zu &#8222;Das Laute Abendmahl&#8220; in Bremen laden. Denn dort besteht das Tanzverbot nur von 06:00 bis 21:00.</p>
<p>Geladen wird dieses Jahr ins <strong>Pier2</strong>! Bisher fand das &#8222;Laute Abendmahl&#8220; immer im <strong>Aladin</strong>, ebenfalls in Bremen, statt. Doch dieses Jahr zum zehnjährigen des Lauten Abendmahls geht es in diese riesige Location. Ich muss sagen, dass ich froh drüber bin. Das <strong>Aladin </strong>hat seinen Charme, keine Frage, aber das <strong>Pier2</strong> bietet einfach so viele Vorteile! Einkaufszentrum, Hotel ist fünf Minuten Fussweg entfernt, und es gibt Parkplätze.</p>
<p>Der Einlass ist zwar bereits um 19:30, die Show selbst beginnt aber erst um 21:00. Dennoch fühlt es sich ein wenig wie eine kleine Rebellion an. Und so kennen und lieben wir <strong>HÄMATOM</strong>. Und dass sich die Jungs von <strong>TBS</strong> dem anschließen, ist auch nicht verwunderlich, teilen doch beide Bands den selben Humor.</p>
<h3>Finale, oho</h3>
<p>Mittlerweile gab es die dritte Ausgabe des sogenannten <strong>Metal Fight Clubs</strong>. Hierbei handelt es sich um einen ursprünglich im Spaß entstandenen Wettbewerb zwischen <strong>HÄMATOM</strong> und einer weiteren Band. Bisher waren das <strong>SALTATIO MORTIS</strong>, <strong>VERSENGOLD</strong> und aktuell <strong>TBS</strong>. Ziel ist es innerhalb von 48 Stunden einen Song zu einem ausgelosten Thema zu schreiben. Zwischendrin dürfen sich die Bands gegenseitig pranken und müssen Challenges bestehen, die Strafen beinhalten um die Verlierer an der Arbeit an ihrem Song einzuschränken. In diesem Jahr ist das Thema &#8222;Kartoffel&#8220;. Gewonnen hat, wer die meisten Streams verzeichnet. Das könnt ihr <strong><a href="https://www.metalfightclub.de/">hier</a> </strong>sehen.</p>
<p>Der Streaming-Krieg tobt noch und Freitag auf dem <strong>Lauten Abendmahl</strong> wird dann der Sieger verkündet. Ihr habt die Wahl zwischen den Songs<em> &#8222;Stampf&#8220;</em> und <em>&#8222;POTATO (Pomme De Terre)&#8220;. </em>Zu rechnen ist auch mit weiteren Challenges und Pranks während des Konzertes. Ich werde im Nachgang berichten.</p>
<p>Ebenso könnte es sein, dass der gemeinsame Song <em>&#8222;Ü30&#8220;</em> zusammen performed wird. Auch haben die Jungs in ihrem eigenen Podcast &#8211; dem <strong>BEICHTSTUHL</strong> verkündet, dass sie etwas an der Setliste gedreht haben. Also lasst euch überraschen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HÄMATOM - STAMPF (Die besten Kartoffelgerichte auf einen Blick) I Official Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2V9nMTGcU_w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="TBS - POTATO (Pomme De Terre)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BgtKWTLoZck?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Links</h3>
<p><strong><a href="https://haematom.de/start/">Hämatom</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://thebutchersisters.de/">TBS</a></strong></p>
<p><a href="https://www.pier-2.de/"><strong>Pier2</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lautes-abendmahl-vorbericht/">Lautes Abendmahl &#8211; Finale des Metal Fight Club an Karfreitag</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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