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MY MERRY MACHINE – eine Initialzündung?

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MY MERRY MACHINE – “Ignition”

Veröffentlichungsdatum: 28.09.2018
Länge: 45:57 Min.
Label: M3 Records
Genre: Modern Metal

Kennt ihr noch die Band BLOODFLOWERZ? 2007 in der Ursprungsbesetzung aufgelöst, fanden sich die Gründungsmitglieder Tim, Markus und Kirsten nun zusammen und formten mit Bassist Georg eine neue Plattform des kreativen Outputs: MY MERRY MACHINE. “Ignition” heißt ihr Erstling.

Als erstes sei erwähnt, dass die Band eine andere Gangart vorlegt als noch mit dem Vorgängerprojekt. Bei diesem setzte man beispielsweise mehr auf Melancholie als auf rockigere, kräftigere Töne. Dies hat sich jetzt geändert. Der Anspruch liegt hier ganz klar woanders. Was einem persönlich nun mehr liegt, kann ich nicht beurteilen. Mir gefällt der Wandel zum Teil recht gut. Ich habe das Gefühl, dass besonders Kirstens Stimme davon profitiert. Sie kommt viel mehr aus sich heraus und kann auch mal ausrasten, wenn ich das so sagen darf. Rein musikalisch holt mich das Album allerdings nur bedingt ab. Die erste Hälfte plätschert irgendwie so vor sich hin, wohingegen die Zweite dann etwas mehr Fahrt aufnimmt. Besonders “My Heart My Blood” bleibt bei mir hängen. Der Song ist wirklich richtig gut, toller Refrain mit hübscher Melodie. Leider ist das dann auch das einzige Highlight. Was schade ist, denn schlecht finde ich das alles nicht, aber mir fehlt das Herausragende, das Alleinstellungsmerkmal, der Wiedererkennungswert. Und was ich besonders schmerzlich vermisse, sind die zündenden Melodien wie im erwähnten Song. In Gänze betrachtet ist mir das einfach zu wenig. 

Momentan leider nur als Snippet verfügbar. 

www.MYMERRYMACHINE.de

Autorenbewertung

5
"Ignition" konnte bei mir leider nicht wirklich zünden. Dass gerade einmal ein Song es schafft, mich melodisch anzusprechen, ist wirklich sehr schade. Der Rest des Albums ist zwar handwerklich durchaus gut, aber für mehr als nette Hintergrundbeschallung reichts bei mir nicht. Da es vergleichbare Bands schon reichlich gibt, fehlt hier einfach das gewisse Etwas.
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5 / 10 Punkten

Vorteile

+ charismatische Sängerin
+ solider Sound

Nachteile

- nur ein wirklicher Ohrwurm
- kaum Wiedererkennungswert

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