Home»Reviews»Black Metal»Rückblick: Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age

Rückblick: Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age

0
Shares
Pinterest Google+

Der Rückblick auf vergessene Klassiker:

Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age

 

1994 war ein gutes Jahr für den Black Metal, Bands wie Emperor, Mayhem, Master´s Hammer, Samael oder Gehenna legten die Meilensteine der zweiten Black Metal Renaissance. Eine dieser Bands waren die österreichischen Abigor.

Ihr Debüt „Verwüstung/Invoke the dark age“ fiel über Europa wie ein teerschwarzer Pesthauch. Was die drei Österreicher zu dieser Zeit ablieferten, war der Beweis für einen neuen Weg im Black Metal. Die sehr höhenlastige Platte, mit Silenius (Summoning) am Gesang, besticht durch eingängige Melodien gepaart mit reinstem Hass und einer archaistischen Aura. Musik wurde gelebt und begangen, zur schwarzen Kunst gebildet. Heute ist dieser Meilenstein leider in Vergessenheit geraten. Mit Liedern wie „Kingdom of darkness“ oder  „Weeping Midwintertears“ kreierten Abigors düstere Musik, welche bis heute in vielen Genreveröffentlichungen Einzug hält, nur ohne eben dieses grandiose Album zu erwähnen.

Abigor schufen sich ihren eigenen schwarzen Thron und haben ihn bis heute verteidigt, oder wie es im Booklet zum Lied „Universe of Black Divine“ heißt: Wir werden herrschen – wenn nicht jetzt, dann in der Ewigkeit. Vielleicht gewinnt ihr in dieser Welt – aber das Universum des reinen Schwarz bleibt unsterblich.“


Du liest diesen Beitrag, weil unsere Autoren lieben was Sie tun - wenn du Ihre Arbeit liebst kannst du uns, wie andere schon, unterstützen. Wie? mit einem kleinen monatlichen Beitrag über silence-magazin@patreon Patreon
Vorheriger Beitrag

Der Weg einer Freiheit im UT Connewitz

Nächster Beitrag

Interview/Bandvorstellung: Wolves Den

3 Kommentare

  1. Oliver
    Oliver
    24. Mai 2016 bei 8:17 — Antworten

    Interessanter Beitrag! Ich hab von den alten Alben nur mal Nachthymnen gehört. Damit hab ich mich ein wenig schwer getan, obwohl ich Abigor sehr schätze. Channeling the Quintessence of Satan ist für mich ein Meilenstein von Abigor.

  2. marvin
    18. Mai 2016 bei 22:16 — Antworten

    Super Beitrag,
    hatte das Album tatsächlich schon wieder vergessen. Überhaupt ist es fantastisch mal die alten Klassiger von früher wie Minas Morgul von Summoning oder A Blaze … von Darkthrone wieder rauszuholen.
    Würde gern mehr Artikel dieser Art sehn 🙂

  3. Kultkotze
    16. Mai 2016 bei 9:47 — Antworten

    Ich mag Abigor. Das ist mal so richtiges österreichisches Kulturgut. Nocht so wie dieser Poser-Shit wie Mozart. Nein, Abigor machen wie ihre Mitstreiter (Summoning, Belphehor, DJ Ötzi :D) ECHTE Musik!!!!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.