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Silence Musicfriday #282

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Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang, hier, beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die aktuellen Singleerscheinungen, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Schätzchen, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe Nummer 282!

Alle Songs des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen Playlist bei Spotify. Und wenn ihr Bock habt mit uns zu quatschen, könnt ihr auch gern im Silence Discord vorbeischauen.

 

SVENS FREITAG 

Leichte LINKIN PARK Vibes versprüht diese Woche MAIN-DE-GLOIRE mit dem Side Project MDG (sehr kreativ). Das Hauptprojekt steht ja mehr für Industrial Metal. Das Side Projekt war mir bis heute nicht bekannt. Die EP heißt wohl nicht umsonst „Lost in 2003“ Aber es klingt geil. „Static Between Us“ heißt der Track und macht richtig Laune, auch wenn der Song recht abrupt endet.

Und dann habe ich noch einen Live Leckerbissen. Leider nur in Video Form, aber EISBRECHER wissen wie man das Live Feeling transportiert. Keine Studioversion über nen Live Video gelegt. Richtiges, echtes Feeling! „Zeitgeist“ findet ihr als Studioversion auf dem „Kaltfront* Album aus dem letzten Jahr. Mit dabei ist in beiden Versionen JOACHIM WITT. Ich finde es immer sehr geil, wenn Bands ihre Feature Kollegen entweder direkt mit dabei haben, oder mindestens vom Band abspielen. Wenn ihr auf Energie durch stampfende Metal Beats und deutsche Texte steht, besucht unbedingt eines der Konzerte von EISBRECHER.

DANIELS FREITAG

…ist heut recht kurz. Aber mit der neuen Single von THE AMITY AFFLICTION auch sehr vertraut. Denn die Nummer könnte kaum mehr ihren Sound versprühen, den man am gernsten hat. „Heaven Sent“ klingt einfach so AMITY, wie es eben nur geht. Nur, dass ich mich noch immer an die neue Stimme an den Cleans gewöhne. Aber es wird! Und bis zum neuen Album ist es ja auch nicht mehr lang. 

JACQUELINES FREITAG

Diese Woche hat die neue Single von ANY GIVEN DAY meine Ohren erreicht. „Heal me to death“ überrascht mit für die Band ungewohnten Industrial-Elementen, gepaart mit den gewohnt starken Distortions aus Dennis Diehls Goldkehlchen. Im Wechsel mit melancholischen Gitarren-Sounds und gefühlvollen, vollen Clean-Vocals löst der Song allein soundtechnisch eine Achterbahn der audiophilen Ohrgefühle aus. Die Zeile die am stärksten bei mir hängen bleibt ist:

„I won’t be fixed by your need to be right, I won’t be burned, just to fuel your light“.

Der Song scheint im Kern von zwei gegensätzlichen Lebenseinstellungen zu handeln, bei denen der eine Part droht, unter dem Druck des anderen zu zerbrechen, während der andere kompromisslos und beinahe fundamentalistisch an seinen Überzeugungen festhält und diese dem anderen versucht aufzuzwingen. Es entsteht ein Konflikt zwischen den Vorstellungen von Richtig und Falsch – und dem Kampf sich dabei selbst nicht zu verlieren.

Man bekommt den Eindruck, dass „Heal Me to Death“ damit auf die heutige Debattenkultur anspielt, die zunehmend extremer wird und Menschen voneinander entfremdet, die einst eine enge Verbindung hatten. Situationen, die viele bereits selbst erlebt haben – begleitet von Frust, Trauer und letztlich der daraus entstehenden Stärke, sich davon nicht vereinnahmen zu lassen.
 
Der Release kommt zudem mit perfektem Timing vor dem „Get That Done Fest“ 2026 in Oberhausen, bei dem die Pott-Core-Jungs wieder zu ihrer eigenen Sause in die Turbinenhalle einladen. Genug Zeit also, um noch ein bisschen am Mitsingen zu feilen! Wer noch kein Ticket hat, kann hier noch seine Chance ergreifen und am 18.4.26 dabei sein. 
 


Und damit haben wir die Woche auch wieder geschafft und verbleiben mit: Lautes Wochenende!

 


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