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Silence Musicfriday #283

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Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang, hier, beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die aktuellen Singleerscheinungen, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Schätzchen, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe Nummer 283!

Alle Songs des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen Playlist bei Spotify. Und wenn ihr Bock habt mit uns zu quatschen, könnt ihr auch gern im Silence Discord vorbeischauen.

DANIELS FREITAG

ANGUS COURT melden sich mit taufrischer Single zurück. Das gute Stück hört auf den Namen „Lose My Life“ und hat sich nach nur einem Durchlauf in meinem Ohr so festgesetzt, dass es recht schnell zu meinem neuen Liebling der sympathischen Kombo vom Rinderhof geworden ist. Wer etwas für modernen Rock übrig hat, der hier auch Richtung Pop Punk schielt, kann da eigentlich nichts mit einem Klick falsch machen. So leitet man doch gern ein sonniges Wochenende ein! 
 

Und dann geht ein Happy Release Day raus an alle TAKIDA Fans. Nicht direkt, aber an alle, die wie ich die Stimme von ROBERT in allen Klängen mögen. Denn dieser hat heute sein Solo Album „Deabolo Hypomania“ veröffentlicht. Emotional, tiefgründig und voller Überraschungen ist das auf jeden Fall ein Fest für Herz und Ohren. Stellvertretend hier mal „Afterlife“

SVENS FREITAG 

Stampfende Beats bringt uns diese Woche der GOTHMINISTER in einer weiteren Standalone Single mit „Darkness Is My Throne“. Wenig Text, wenig Melodie aber ordentlich Wums! Ich feiere diese schlichte unaufgeregte Songstruktur. Manchmal ist das total entspannend! Einfach stumpf „Stampf Stampf“ und zwischendrin ein paar Synths, gepaart mit Mastermind Björns Stimme.

Hands Up, wer von euch kennt das Videospiel Brawl Stars? Ich kannte es bis eben nicht. Hierbei handelt es sich um ein 3vs3 Battle Royal Videogame. Und wir kennen die Beliebtheit von Metal in Games ja schon durch die Jungs von SABATON. Diesmal sind es ELECTRIC CALLBOY, die einen Song zu nem Videogame beisteuern. Ist vielleicht nicht der beste Song, aber ich mag ihn. Dieses „niedlich poppige“ ist irgendwie witzig und passt eigentlich irgendwie gar nicht zu den Jungs. Hier aber irgendwie schon.  Aber hört selbst und sagt uns gerne, was ihr davon haltet. 
Aber nicht nur eine neue Single gibt es diese Woche, sondern auch den Start des Vorverkaufs fürs Album „Tanzneid“, welches am 07. August erscheinen wird. Den Link stell ich euch mal hier rein. „Hypercharged“ ist auch auf dem Album.

Auch die Jungs von der TANZWUT gehen in den Album Vorverkauf. „Herz aus Stein“ erscheint am 04. September 2026. Vorbestellen könnt ihr hier. Der Song ist die erste Auskopplung und eine ruhige Rockballade mit lauten Gitarren. Ich kann ihn mir auf nem Konzert echt geil vorstellen. Alle die Lichter raus und dann wird geschunkelt. Ich bin ja ein Fan von Geigen und hier wird diese in der ersten Strophe sehr gut eingesetzt und passt zu Teufels Gesang . Danach geht sie leider etwas unter, da in der zweiten Strophe weitere Instrumente dazukommen.

MERLINS FREITAG

Einen feinen und gar nicht so kleinen Nachtrag möchte ich euch liefern, und zwar das neue Album von TOTENWACHE! Am 5. April ist „Der Thron der Uralten“ erschienen, mit insgesamt 9 Songs (plus Intro) und über einer Stunde Spielzeit. Vorab konnten wir uns bereits die Singleauskopplung „Stahl & Schwefel“ zu Gemüte führen, heute möchte ich euch den Titeltrack „Der Thron der Uralten“ ans Herz legen. TOTENWACHE haben einfach geliefert, da gibt es für mich nichts dran zu rütteln. Rein da in den Schwarzmetall:

JACQUELINES FREITAG

„Die Welt geht unter mit Tanzmusik“

ENTER SHIKARI haben kurz nach dem spontanen Drop ihres Album Release „Lose Yourself“ nun ihr Musikvideo „Find Out The Hard Way“ veröffentlicht und damit – wie man früher zu sagen pflegte – ihre erste Single ausgekoppelt. Der Song beginnt mit gewohnt tanzbaren Synthsounds die einen Happyvibe verströmen, während es sich inhaltlich um Gesellschaftskritik handelt und darum, jetzt aktiv zu werden. Jetzt zu erkennen, dass sich Dinge ändern müssen – weil wir sonst die Konsequenzen unsres Nicht-Handelns zu spüren bekommen. Dabei schwingt der Song zwischen happy Partysounds und düsteren, harten und lauten Riffs und Screams der Verzweiflung – wie ein Kampf zwischen toxischer Positivität mit bewusstem Wegsehen und Appellen basierend auf gesundem Realismus, welcher den Untergang unseres Seins kommen sieht. Die Message: Die Menschheit sitzt im gleichen Boot und muss gemeinsam das Ruder rumreißen, um die Kontrolle zurückzugewinnen und nicht unterzugehen. „Find out the hard way“ ist typisch ENTER SHIKARI – ein starker Song auf einem starken Album, welches die Möglichkeit gibt abzutanzen und zeitgleich dazu in Gedanken über Weltschmerz und Hoffnung zu versinken.

„It was never a phase, mum“

So ganz von den Myspace-Emo Bands, die mich zum Core geführt haben, konnte ich mich ja nie trennen. Und wenn wir ehrlich sind, sind die Grenzen relativ fließend. SAOSIN haben diese Woche mit „Starting Over Again“ einen Track rausgehauen, der zwar klar hörbar der Band entspricht, aber trotzdem Erwachsener klingt als zuvor. Was ich an der Band immer geliebt habe, sind die melancholischen Arpeggios gepaart mit den klaren Vocals von Sänger Cove Reber, welche den Songs einerseits Tiefe verleihen. Andererseits durch starke Riffs auch eine gewisse Härte in sich haben. Wer SAOSIN erwartet, bekommt mit der aktuellen Single auch genau das: Stiltreu mit modernem Anstrich.


Und damit haben wir die Woche auch wieder geschafft und verbleiben mit: Lautes Wochenende!

 


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