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So klingt Coburg! – Summer Blast Festival

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Underground-Fans aufgepasst, bei den Proberäumen des ehemaligen BGS Geländes in Coburg geht es wieder zur Sache. Vom 28.07. bis zum 29.07. geben sich einige bekannte und weniger bekannte Bands aus Coburg und Umland die Ehre. Die perfekte Möglichkeit für das Entecken neuer und alter Talente! Und es kommt noch besser: Der Eintritt ist für alle frei! Es geht nur um die Musik. Fast wie eine Werksschau. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, haben wir exklusiv für euch das gesamte Line Up in Videoform parat. 

Was? Der Video-Vorgeschmack reicht noch nicht? Dann Lies einfach hier nach, was noch zu den Bands zu sagen ist.

ASHES OF A LIFETIME dürften jedem bayrischen Melodic Death und Metalcore Fan bereits ein Begriff sein. Seit 12 Jahren lassen die Coburger Urgesteine sich alles andere als gehen. Erst letztes Jahr brachten sie mit „Lorem Ipsum“ ihre vierte LP auf den Markt. In dieser Sparte des einprägsamen Metalcore spielen BEYOND ORCUS ebenfalls. Die noch recht junge Formation baut dabei gern eingängige Melodien aus allen Metal-Genres ein. Eine gediegene Portion Heavy, Prog und Power Metal obendrauf gibt es von CHALICE AND CROWN. Die Baunacher haben – mit läppischen 43,7 km – eine ziemlich laaange Anreise. Also lasst sie nicht auf euch warten!

Roh und voller Grunge kommen CABIN FEVER daher, die wohl auch planen, den ein oder anderen Zuschauer einzulullen. Wem das Hannoveraner Thrash-Phänomenen CRIPPER die letzten Jahre zu ruhig gewesen ist, der darf vielleicht gespannt sein. Erst kürzlich wurde das neue Album „Follow me: Kill!“ angekündigt und – das ist jetzt reine Spekulation – auf den kommenden Shows könnten die Jungs einige neue Songs spielen. Im krassen Gegensatz dazu stehen HE TOLD ME TO. Einprägsamen Indie Rock mit einem hauch von Pop wird es von diesem Solo-Projekt zu hören geben. Angelehnt an größere Veranstaltungen gibt es aber eine Truppe, die noch mehr aus dem Rahmen fällt – eine Blaskapelle! Ob der KIRCHWEIHTRUPP DES RÖDENTALER MUSIKVEREINS mit den WACKEN FIREFIGHTERS mithalten kann?

Die quirligsten Klänge der Veranstaltung kommen von KOSMOPYRIA.  Das Sextett setzt auf ihr Keyboard und die fröhliche Interpretation von deutschem Symphonic Metal. Unterstützt werden die ehemaligen OBSCURA RELIGIO Mitglieder dabei von Mitgliedern der nächsten Band: MUNARHEIM! Die tischen beim Summer Blast ihre Spielweise des Folk Metal auf. Zu ihren Mitsing-Passagen abzugehen sollte kein Problem darstellen. Darauf freuen sich auch die eingefleischten Fans, denn die wahrscheinlich bekannteste Band des Proberaum-Geländes tritt zum ersten Mal in der Heimat auf. Von den Black und Symphonic Metal Einflüssen der Truppe gepackt, ist die Heimatstadt dann auch zufrieden. Damit wäre für Folk-, Black- und Naturfreunde gesorgt.

Es geht aber noch unbekannter und exklusiver : LOST IN SALVATION feiern hier ihr Bühnendebüt und wollen wohl eine bunte Mischung aus Metalcore und den Genres präsentieren, die Metalcore eben ausmachen. Wie gut sie die alte Formel „weiblicher Klargesang folgt auf gutturalen Gesang im Vers“ live umsetzen, werden wir wohl erstmalig auf dem Summer Blast sehen. Trotzdem gewinnt PHALLUSKULT den Preis für den besten Bandnamen der gesamten Veranstaltung. Laut der eigenen Seite gibt es Geknüppel zu hören. Ob sich das nach der Live-Pause von einem Jahr noch gut anhört, bleibt zu beurteilen. Ich für meinen teil freue mich auf die Grindcore und Crust-Maschinerie, die Songs wie „Faustfick per Mausklick“ zum Leben erweckt. Weniger provozierende Fantasie-Geschichten und Sagen werden von VARUS dargeboten. Ihr mit klassischen und symphonischen Elementen verzierter Folk und Heavy Metal passt ziemlich gut in das Profil der anderen Bands. Ist Symphonic Metal in Bayern eigentlich ansteckend? Die Bamberger sind jedenfalls infiziert. Dabei müssen sie für ihren Auftritt eine Anreise von 51,8 km auf sich nehmen und überbieten damit CHALICE AND CROWN. Lokal bleibt es, wie ihr vielleicht bemerkt habt, mit Ausnahme von Cripper trotzdem und alle Fans aus dem Umland sollten sich das Spektakel zu Gemüte führen.

 

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Cross Art e. V.

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