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	<title>11. Album Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ein Ozean aus Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 15:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>NEUROSIS &#8211; Fire Within Fires Veröffentlichungsdatum: 23.09.2016 Dauer: 40:53 Min. Label: Neurot Recordings/Cargo Stil: Post Metal/ Doom Metal &#160; Ohne Umschweife walzt Amerikas Urgestein aus Oakland in Sachen vertonter Apokalypse und Beklemmung auf ein Neues los. Der Schein trügt anfänglich, als die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEUROSIS </strong>&#8211; Fire Within Fires<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.09.2016<br />
Dauer: 40:53 Min.<br />
Label: Neurot Recordings/Cargo<br />
Stil: Post Metal/ Doom Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ohne Umschweife walzt Amerikas Urgestein aus Oakland in Sachen vertonter Apokalypse und Beklemmung auf ein Neues los. Der Schein trügt anfänglich, als die ersten Töne meine Gehörgänge erreichen. Befinde ich mich in einem Traum? Exakt! <strong>In einem Albtraum</strong>! Nach circa dreieinhalb ruhigen Minuten ziehen mich die Könige der Dystopie runter in ihr neuestes Machwerk, welches auf den Namen &#8222;Fire Within Fires&#8220; getauft wurde. Unbändig wie ein Gorilla schlägt die <strong>eiserne Umarmung</strong> <em>&#8222;Bending Light&#8220;</em> zu und macht unmissverständlich klar: <strong>Du wirst leiden</strong>. Schmerzverzerrte Gemeinheiten werden mir zu getragenem Tempo entgegengebellt, <strong>CROWBAR</strong> lassen grüßen. Der Einstand ist geglückt und ich atme erleichtert auf. <strong>NEUROSIS</strong> können es immer noch, nach <strong>30 (!) Jahren Bandhistorie</strong> sind noch lange keine Ermüdungserscheinungen zu erkennen. Verstörend wird es im Anschluss, als <em>&#8222;A Shadow Memory&#8220;</em> in die gleiche Kerbe wie sein Vorgänger schlägt. Diesmal aber härter, zusätzliche progressive Passagen wechseln sich mit aggressiven Momenten ab.</p>
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<p><strong>Jetzt kann der miese Leidensprozess beginnen</strong></p>
<p>Wie eine bittere Pille, die es zu schlucken gilt, rollt und grollt <em>&#8222;Fire Is In The End Lesson&#8220;</em> in meinem Verstand umher, aber diesmal hört man leise im Hintergrund eine <strong>southernlastige Melodie</strong> sich ihren Weg bahnen. Der Verstand verflüchtigt sich und ehe sich der Rezensent versieht, wird im Takt die Mähne geschüttelt. Gleich noch mal! Und wieder! Jetzt die Lautstärke auf elf drehen! &#8230; Ihr merkt schon, das ist mein erstes persönliches Highlight auf dem 11. Album von <strong>NEUROSIS</strong>. Es bricht bereits der vorletzte Song an (<em>&#8222;Broken Ground&#8220;</em>) und nun zeigt sich das zweite Gesicht von <strong>NEUROSIS</strong>. Das Lärmkommando ist nicht nur für seine kranken Gewaltausbrüche bekannt, es kann auch unglaublich traurige balladeske, fast <strong>fragile Lichtblicke</strong> beschwören, in denen der Sänger mit tief grummelnder Stimme seine Botschaften verbreitet. Auch wenn nach kurzer Zeit die 40-Tonner-Gitarre losröhrt, wirkt es eher bedächtig als brutal. Und so klingt der Track leise aus, der Gesang begleitet mich verfremdet in die Tiefe des Ozeans aus Emotionen. Angekommen am Grund der Seele, erwartet mich <em>&#8222;Reach&#8220; </em>&#8211; der krönende Abschluss. Erstmals hört man hier mehrstimmigen Gesang, der auf mich wie ein finaler Schwanensang seine Wirkung entfaltet. Sanft bettet einen die Gitarre zur Ruh&#8216; und endlich kann ich loslassen. Dachte ich zumindest, aber <strong>NEUROSIS</strong> wären nicht sie selbst, wenn ihr Release zum Schluss keine Narben hinterlassen würde. Unruhig warte ich auf die letzte Eruption, die Minuten ziehen ins Land, dann kommt der akustische Entzug auf schnellen Schritten.</p>
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<h4><strong>Schon wieder eine Dreiviertelstunde um?</strong></h4>
<p>Es ist ein großer Pluspunkt, dass die Zeit wie im Flug verging, ist die Musik der &#8222;Post Metal-Erfinder&#8220; doch alles andere als leichte Kost. Trotz der ganzen Negativität schafft die Gruppe es immer wieder, Abschnitte in ihre Songs zu basteln, in denen ein kontinuierlich vorhandener Hoffnungsschimmer durchscheint. Dadurch zieht &#8222;Fire Within Fires&#8220; einen nicht zu sehr nach unten und der Grad der Erschöpfung hält sich in Grenzen. Zum Schluss möchte ich auf die Wichtigkeit dieser Band hinweisen. Wer schon immer wissen wollte, woher <strong>ISIS</strong>, <strong>MASTODON</strong>, oder sogar <strong>DISBELIEF</strong> ihren Input schöpfen, der kommt an dieser Institution nicht vorbei.</p>
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