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	<title>2019 Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 10:21:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ab ins Wochenende! Heute mit dem lang ersehnten Part von MICH - DER FOLK-METAL-RÜCKBLICK!</p>
<p>Jede Menge geile Bands und blank polierter Perlen für deinen Gehörgang zum Wochenende (und dein restliches Leben!)<br />
Reinschauen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Willkommen bei Part 3 des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h1>
<p>Heute mit der Kategorie „nicht so wirklich Folk Metal“!</p>
<h2><strong>ATLAS PAIN</strong> – „Tales Of A Pathfinder“</h2>
<p>Die erste nicht-so-wirklich-Folk-Metal-Band sind <strong>ATLAS PAIN</strong>, eine junge Band aus Italien. Vielleicht ein Fall für die Kategorie „<a href="https://silence-magazin.de/die-geburt-eines-neuen-metal-genres">Post-Folk-Epic-Pagan-Melodeath</a>“ – soll heißen, dass <strong>generelles Folk-Metal-Feeling zwar da</strong> ist und die Musik auch hörbar an deren Vertreter angelehnt ist, aber die Bezeichnung insofern fehl am Platz wäre, dass keine wirklichen Folk-Instrumente auf dem Album zu hören sind. Oder so. Ihr werdet verstehen, was ich meine, wenn ihr es euch anhört. Bestimmt.</p>
<p><strong>ATLAS PAIN</strong> tischen mit „Tales Of A Pathfinder“ ein <strong>üppiges Menu an Bombast und positivem Fantasy-Drive</strong> auf. Keyboarddominierte Musik mit Power-Metal-Influenzen, stets erbaulich und mehr nett als böse (irgendwie kam mir soeben der Begriff „<strong>Phantasialand-Metal</strong>“ in den Kopf). Texte und Ästhetik der Band lehnen dabei an eine Steampunk-Adventure-Thematik à la <strong>JULES VERNE</strong> an – verbunden damit ist natürlich ein <strong>ausgeprägter Storytelling-Aspekt</strong>.</p>
<p>Das Album ist für jemanden, der sich harten, knackigen Death Metal zu seinen Folk-Melodien wünscht, zwar nicht geeignet, Freunde von<strong> Steampunk-Fantasy-Abenteurer-Romantik</strong> und der generell positiv geladeneren Seite der Metallmusik sollten mit „Tales OF A Pathfinder“ allerdings ihren Spaß haben.</p>
<p><iframe title="ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Z_qritsuLdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong> &#8211; „Hel“</h2>
<p>Bereits zu Beginn des Albums die erste Überraschung! Der erste Track <strong>bricht erstmal mit Growls und aggressivem Riffing das Eis</strong> – etwas, das es bei dieser Band so bisher noch nicht gegeben hat. Aber auch auf &#8222;Hel&#8220; bleibt dies die Ausnahme: Es dominieren hauptsächlich typische <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Melodien und -harmonien&nbsp; in ähnlichem Uptempo-Gewand wie bei den vorigen paar Alben. Auch der gewohnt proggige Song- und Taktaufbau der Band findet sich auf „Hel“ wieder. Power-Metal-Positivität und so manche akustische Ohrschmeichelei sind auch wie gehabt vorhanden – es handelt sich also doch um ein typisches <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Album&#8230;</p>
<p>Oder? Gerade in der Rhythmusfraktion (Drums, Bass, Rhythmusgitarre) gibt es ein spürbares Upgrade zu früher. Hier sind unterschiedlichste Influenzen mit eingeflossen und sorgen für<strong> Abwechslung und Energie auch auf nicht-melodischer Ebene.</strong> Und, ehm, waren die Gitarrensoli eigentlich immer schon so krass? Die Färöer wurschteln sich durch unterschiedlichste Musikstile, jedoch immer mit dem Hauptfokus auf typischen <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Stilmitteln.</p>
<p>Wer die Band (vor allem die Vocals und die markante Art und Weise, Melodien zu basteln) bisher nicht mochte, wird auch trotz der vielseitigen Einflüsse auf diesem Album seine Meinung wohl kaum ändern. Dennoch: „Hel“ ist ein stabiles Album, und der musikalischen Weiterentwicklung und <strong>Experimentierfreudigkeit</strong> der Band gebührt Respekt!</p>
<p><iframe title="Gates of Hel" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-ZwkQBn_59w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>RUMAHOY</strong> – „Time II: Party“</h2>
<p><strong>Pirate Metal:</strong> Entweder die beste oder die unnötigste Metal-Sparte, je nachdem, wen man fragt. Der Album-Name (ein sarkastischer Kommentar zu <strong>WINTERSUN</strong>s ewig angekündeter, aber scheinbar nie erscheinender zweiten Hälfte des „Time“-Albums, falls das noch jemandem nicht klar war) und das Cover deuten schon seicht darauf hin, dass es sich hier <strong>nicht um allzu ernste Musik</strong> handelt.</p>
<p>Und der Schein trügt nicht! <strong>RUMAHOY</strong> sind halt <strong>ALESTORM</strong> in doof(er). Die Texte beinhalten neben ganz, ganz viel extra stumpf-klischeehaftem Piratenjargon auch Dinge wie Fäkalhumor oder Internet-Memes (auch mal mit Gastauftritt vom <strong>ALESTORM</strong>-Sänger). Dazu fallen die Growls, wie sie auf dem ersten Album noch zum Teil zu finden waren, ganz weg, um mehr Platz für die dümmlichen Vocals von <strong>CAPTAIN YARRFACE</strong> zu machen. Das Ganze zu lustigen Piratenmelodien und Tavernenhumppa.</p>
<p>Dennoch überrascht die Platte vor allem musikalisch: Kompetentes Songwriting, solide Soli, diverse unterschiedliche Feelings – begraben unter einem Haufen wirren Buchstabensalats liegt eine<strong> Truhe voller amtlicher Pirate-Metal-Songs</strong>. Der Trash-Faktor zieht sich zwar textlich durch das ganze Album, von der Musik kann man das jedoch nicht behaupten! Klar &#8211; wer sich etwas anderes als Schwachsinn erhofft, wird mit Sicherheit enttäuscht. <strong>RUMAHOY</strong> tun ja auch keine Sekunde lang so, als wäre das anders – reiten dabei aber auf Wellen musikalischer Qualität.</p>
<p>Nach langem Überlegen komme ich zum Schluss: Obwohl „Time II: Party“ von vorn bis hinten schamlos unerwachsener Quatsch ist, ist es&#8230;<strong> irgendwie kein schlechtes Album?</strong> Man hat hier ein Konzept genommen – eine Parodie eines an sich schon parodistischen Genres zu schaffen – und es, jetzt schon zum zweiten Mal, knallhart durchgezogen. Nur dieses Mal mit noch mehr musikalischer Raffinesse.</p>
<p><iframe title="Rumahoy - Time II: Party [Full Album] [2019]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=RDJta9GKmUqw8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, dieser verspätete Artikel konnte einige von euch dazu animieren, sich nochmal mit vergessenen Schätzen letzten Jahres auseinanderzusetzen. Denn was eignet sich besser für musikalische Fortbildung, als ein paar <del>Tage</del> <del>Wochen</del> Monate der Quarantänezeit?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 07:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten machen wir den Sack zu *höhö* </p>
<p>Hier unser Jahresrückblick:<br />
Wie nahmen die Redakteure das Jahr wahr und was waren Highlights und auch Dämpfer? Wie war's für dich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000"><em>Das Jahr 2019 marschiert unaufhaltsam dem Ende entgegen. Zeit für uns, das Ganze mal Revue passieren zu lassen. Zeit, auf ein weiteres Jahr mit Euch, mit großartigen Erlebnissen und vor Allem: mit verdammt viel Musik zurückzuschauen. Es gab Unmengen an Veröffentlichungen. Welche haben unsere Autoren dabei besonders beeindruckt? Welche haben eher die Stirn runzeln lassen? Und was hat das Jahr sonst noch so metallisch geprägt? All das könnt ihr den folgenden, persönlichen Flashbacks entnehmen. Alles, was dabei mit dem Magazin in Verbindung stand, wird auch nochmal verlinkt, wenn ihr die entsprechenden Artikel verpasst habt. Ebenso sind die Song-Highlights klickbar. An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an all unsere Leser, die uns begleiten und die Treue halten. Ihr seid die Besten und euretwegen machen wir das alles! Lasst uns daher auch gern mal wissen, was euch dieses Jahr so bewegt hat. Wir wünschen schon mal einen angenehmen Jahreswechsel und das Übliche von wegen Weihnachtszeit und so. Wir sind uns sicher, Silence 2020 wird auch wieder einige Überraschungen parat halten! Nun genug der Vorworte, lassen wir unsere Schreiberlinge zu Wort kommen. Viel Spaß!&nbsp;</em></span></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34999" aria-describedby="caption-attachment-34999" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34999" class="wp-caption-text"><strong>DANIEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #ff0000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>FACING FEARS</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/facing-fears-horizons">&#8222;Horizons&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>DREAM STATE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/dream-state-primrose-path">&#8222;Primrose Path&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Das ist in meinem Fall dieses Jahr eine <strong>EP</strong>, nämlich &#8222;Known Darkness&#8220; von <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>. Der Release hat mich derart umgepustet, dass ich mir direkt im Nachgang an die damit verbundene <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review</a> die gesamte Diskographie gekauft hab. Die Band hat es geschafft, sich innerhalb von ein paar Stunden in meine Liste der liebsten Bands im Core-Sektor bis an die Spitze zu schießen. Ich habe ca. eine Woche am Stück nix anderes gehört. Diese Strähne habe ich auch nur unterbrochen, weil ja dieses Jahr auch genug andere Musik erschienen ist.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>MARK MORTON</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4KdCEg7I8A0"><em>&#8222;Cross Off (feat. Chester Bennington)&#8220;</em></a> (war das ganze Jahr über der Einzige und dann kam&#8230;)</li>
<li><strong>FALLING IN REVERSE</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jakpo7tj7Qw"><em>&#8222;Popular Monster&#8220;</em></a> (den muss ich hier einfach auch nennen, weil er wirklich zu gut ist und bei mir eine riesen Welle losgetreten hat)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>VILLE VALO &amp; AGENTS</strong></li>
</ul>
<p>Ich hab mich wirklich gefreut, nach der Auflösung von <strong>HIM</strong> seine Stimme wieder zu hören. Mir ist in diesem <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">besonderen Fall</a> eigentlich auch ziemlich wurscht, in welchem musikalischen Gewand das passiert, denn bei diesem Album findet man keineswegs die gewohnten Klänge. Leider sind allerdings alle Songs auf dem Album in <strong>Ville</strong>&#8217;s Muttersprache finnisch gesungen. Diese beherrsche ich aber sowas von null, dass es mir den Release ziemlich vermiest hat, denn Texte verstehen ist mir bei Musik generell sehr wichtig. Schade drum.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Festivals und Konzerte, die ich für <span style="color: #800000">Silence</span> besuchen durfte, davon aber ganz besonders <strong>IN FLAMES</strong> in Leipzig. Die Band zum ersten Mal live gesehen, und aus persönlichen Gründen das emotionalste Konzerterlebnis überhaupt gehabt. Wer dazu näheres erfahren möchte, <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-live-in-leipzig">HIER</a> könnt ihr es nachlesen.&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Natürlich wie jedes Jahr das <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig, immerhin sind bereits <strong>AS I LAY DYING</strong> als Headliner gesetzt, sowie <strong>BURY TOMORROW</strong> und meine Lieblinge aus Frankreich: <strong>LANDMVRKS</strong>. The hype is real! Schauen wir mal, was sonst noch so ansteht, es gibt auf jeden Fall reichlich Bands (und Festivals), die ich gern live erleben möchte.&nbsp;</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich kann mich hier nur für die ganzen Nachrichten und Kontakte bedanken, die ich auch 2019 durch <span style="color: #800000">Silence</span> und meine damit verbundene Arbeit erhalten habe. Seien es persönliche Empfehlungen, Feedback oder auch magazinintern. Ich freue mich noch immer sehr, hier meinen Coresenf dazugeben zu können und dass IHR ihn lest. <span style="color: #800000">Silence</span> ist für mich mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby, sondern Arbeit. Allerdings eine von der Sorte, die man gerne macht. Oh, und noch ein Gruß an Tom: Ich habe Tickets in Rekordzeit bekommen. Sorry, i feel you.&nbsp;</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35009" aria-describedby="caption-attachment-35009" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/tom"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35009" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35009" class="wp-caption-text"><strong>TOM</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> CÂN BARRD</strong> – &#8222;The Last Rain&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>NORNIR</strong> – &#8222;Verdandi&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>MAYHEM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/mayhem-daemon">&#8222;Deamon&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>STEELWINGS</strong> &#8211; &#8222;Back&#8220;</li>
</ul>
<p>Klassischer 80er-Jahre Metal à la NWOBHM ist wieder cool. Ist nichts Neues. Viele reiten aktuell diese schwermetallische Welle und setzen dabei nur allzu häufig schnöden, klischeeüberladenen Rost an. Aber &#8222;Back&#8220; klingt wirklich so, als hätte das Album die Glanzzeit in einer dunklen Schublade verschlafen und wäre nun erst veröffentlicht worden. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>CÂN BARRD</strong> &#8211; <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E0_Cdj8MQzg">Between Hope And Reality&#8220;</a></em></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ATLANTEAN KODEX</strong> – &#8222;The Court Of Empire&#8220;</li>
</ul>
<p>Okay, zugegeben: Das ist Meckern auf enorm hohem Niveau. Aber nach den Ausnahmewerken &#8222;Golden Boughs&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; hätte ich mir eine Platte in ähnlich perfektionssüchtiger Herangehensweise gewünscht. Daran schrammen die Bayern leider merklich vorbei, auch wenn das aktuelle Album natürlich nichtsdestotrotz wieder einmal ein großartiges Werk ist.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>METALLICA</strong>, Olympia-Stadion (Berlin). Geile Show, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Außer vielleicht den strömenden Dauerregen. Aber das erträgt man gerne für eine der größten Metalbands. Vor allem dann, wenn die Hochkaräter von <strong>GHOST</strong> die Vorgruppe mimen.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p><strong>KING DIAMOND</strong> singt wieder bei <strong>MERCYFUL FATE</strong>, damit dürfte wohl (fast?) alles andere in den Schatten gestellt werden. Und natürlich gibt&#8217;s auf der Tour im kommenden Jahr die Klassiker von <em>&#8222;Melissa&#8220;</em>, <em>&#8222;Don&#8217;t Break The Oath&#8220;</em> sowie neuem Material derselben Stilrichtung zu hören. Was will man mehr?</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>[ironie] Liebe Grüße an alle, die dazu beigetragen haben, die <strong>DIE ÄRZTE</strong>-Tickets in Rekordzeit wegzuschnappen. Ich hasse euch. [/ironie off]</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35035" aria-describedby="caption-attachment-35035" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35035" class="wp-caption-text"><strong>SEBASTIAN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> KORN</strong> &#8211; &#8222;The Nothing&#8220;</li>
<li>2 &#8211;<strong> INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">Heart Like A Grave&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211;<strong> IN FLAMES</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask">&#8222;I, The Mask&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>MAMMOTH MAMMOTH</strong> – &#8222;Kreuzung&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ALCEST</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> lösen sich auf!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Im Saarland willkürlich jemanden getroffen, der ein ausgeprägter<strong> JINJER</strong>-Fan ist, inklusive längerem Austausch über deren Musik.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Hoffentlich neue Kamera auf Konzerten austesten.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Verklemmt lässt es sich nicht gut headbangen. Für mehr Entspanntheit in der Szene!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35036" aria-describedby="caption-attachment-35036" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35036" class="wp-caption-text"><strong>OIMEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<p>Fällt mir schwer, da ich viele alte Sachen gerade entdecke, aber hier die Auswahl:</p>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> PERKELE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow">&#8222;Leaders Of Tomorrow&#8220;</a> (endlich eine alte Band, die mit einem neuen Album gut bleibt!)</li>
<li>2 &#8211;<strong> FONTANELLE</strong> &#8211; &#8222;Noie Eindrücke&#8220; (großer Tipp für alle, die auf Oi mit der richtigen Attitüde stehen!)</li>
<li>3 &#8211;<strong> HELLOWEEN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helloween-united-alive-in-madrid">&#8222;United Alive&#8220;</a> (der Inbegriff eines geilen Live-Albums!)</li>
</ul>
<p>Ebenfalls erwähnenswert sind noch: <strong>HELHEIM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helheim-rignir">&#8222;Rignir&#8220;</a> und <strong>SABATON</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war">&#8222;The Great War&#8220;</a></p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Ganz klar: <strong>SLIPKNOT</strong> &#8211; &#8222;We Are Not Your Kind&#8220;! Die Band liefert mit diesem Album erstmals mehr als nur eine Sammlung von Songs, sondern ein komplettes und geniales Werk ab, das ich so nicht erwartet hätte! Sehr stark!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Joa&#8230; Öhm&#8230; Songnamen sind ungefähr so sehr mein Fall wie Genre-Zuordnungen&#8230; Stellvertretend aber für&#8217;s Album (weil die Songs alle gut sind): <strong>HEILUNG</strong> &#8211; <em>&#8222;Futha&#8220;</em></p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Das Drumherum samt der Organisation beim <strong>Nova Rock</strong> verdient auf jeden Fall eine extra-dicke <a href="https://silence-magazin.de/nova-rock-festival-2019">Erwähnung</a> in der negativen Abteilung! Line-Up hui, alles andere (leider) pfui! Schade finde ich außerdem das elende Gezerre um <strong>BATUSHKA</strong>, deren erstes Album ich sehr mochte.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Das <strong>Dark Troll-Festival</strong>, ohne Frage! Ein <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1">wundervolles Festival</a> in großartiger Location und mit einem super Team drumherum! Es war mir eine Ehre, dort gewesen sein zu dürfen, und auch die Musik war GROßARTIG! Etwas mainstreamiger, aber auch sehr stark war der <strong>SABATON</strong>-Auftritt auf dem <strong>Nova Rock</strong>! Gerade noch frisch dazugekommen ist der Auftritt von <strong>HEILUNG</strong> <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge">in Halle</a> &#8211; Grandios!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Die &#8222;Alles ohne Strom&#8220;-Tour der <strong>TOTEN HOSEN</strong> (steinigt mich ruhig!) und (vermutlich) <strong>SABATON</strong> in Leipzig. Aber da ich sehr bald Vater werde, habe ich einfach eine pauschale, sehr große Vorfreude, die ausnahmsweise nicht musikspezifisch ist!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Tausend Dank für das erste komplette Kalenderjahr bei <span style="color: #800000">Silence</span>! Ich habe es sehr genossen, habe mit 26 Artikeln hoffentlich dem einen oder anderen eine Freude machen können, und selber sehr viele tolle neue Musik, Eindrücke und auch Leute kennengelernt! Ich freue mich auf alles, was kommt, und versuche, fleißig zu bleiben!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35058" aria-describedby="caption-attachment-35058" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35058" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Saskia2.jpg" alt="" width="300" height="225"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35058" class="wp-caption-text"><strong>SASKIA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>BRING ME THE HORIZON</strong> &#8211; &#8222;Amo&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong> &#8211; &#8222;Hypertoughness&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Zwar kein Album, aber dafür definitiv ein absolutes Highlight dieses Jahr: &#8222;Bloodlust&#8220;, die gemeinsame EP von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong> und<strong> Travis Barker</strong>.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Muss ich mich hier auf einen Song festlegen? Nein? Gut, denn ich habe nämlich zwei. Zum einen die One-Take-Version des Songs <em>&#8222;Hammer&#8220;</em> von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong>. Übrigens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lNK9b67yx54">HIER</a> zu finden (offiziell wurde der Song nämlich nie veröffentlicht). Der andere Song des Jahres geht mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9wvTuDC-H0"><em>&#8222;Ludens&#8220;</em></a> auf die Kappe von <strong>BRING ME THE HORIZON</strong>, die so kurz vor Jahresende nochmal einen ziemlichen Knaller veröffentlicht haben.&nbsp;</p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Der plötzliche Tod des&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong>&nbsp;Bassisten<strong>&nbsp;Kei</strong>, der mich und viele andere sehr geschockt hat. Ein sehr trauriger Start für das Jahr 2019.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Europa Tour mit&nbsp;<strong>FAKE ISLAND</strong>, für die ich auch in Japan schon fleißig fotografiert habe. Tourleben bedeutet mitunter viel Stress, aber auch viele schöne Erinnerungen und die Erfahrung ist es absolut wert.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Wenn alles nach Plan läuft, steht nächstes Jahr meine längerfristige Rückkehr nach Japan an und ich hoffe, mich wieder in den hiesigen Fotogräben tummeln zu können. Selbstverständlich nehme ich bis dahin hierzulande noch einige, spannende Konzerte mit!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Auf ein weiteres Jahr mit <span style="color: #800000">Silence</span> und viele weitere Beiträge aus dem In- und Ausland! Und auf viele neue Entdeckungen in der Metal-Szene! Doch bis dahin wünsche ich dem gesamten Team und unseren Lesern erstmal besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35059" aria-describedby="caption-attachment-35059" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/johannes"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35059" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35059" class="wp-caption-text"><strong>JOHANNES</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TRAPPED IN CHAOS</strong> &#8211; &#8222;Dustbolt&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;Grey Maiden&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>INCULTER</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions">&#8222;Fatal Visions&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>INCULTER</strong> &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cjkrt6Y6YZA">Grey Maiden&#8220;</a></em> (Grey Maiden EP)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>OVERKILL</strong> &#8211; &#8222;The Wings Of War&#8220;</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Originalpressung von &#8222;Rust In Peace&#8220; von <strong>MEGADEATH</strong> als LP aufgestöbert &#8211; absurd gutes Hörerlebnis!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Ertragreicher als 2019. Viele Haudegen haben sich zurückgemeldet, an und für sich war das klasse. Aber die eine oder andere Neuerscheinung (<strong>OVERKILL</strong>,<strong> FLOTSAM AND JETSAM</strong>) hat enttäuscht. 2019 war insgesamt ein gutes Jahr aus Thrash / Speed / NWOTHM Sicht, aber vielleicht geht 2020 ja noch etwas mehr.</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35063" aria-describedby="caption-attachment-35063" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35063" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Merlin2.jpg" alt="" width="300" height="200"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35063" class="wp-caption-text"><strong>MERLIN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>VERHEERER</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-kneel-before-the-monolith">Monolith&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>OWLS WOODS GRAVES</strong> &#8211; &#8222;Citizenship Of The Abyss&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>UNREQVITED</strong> &#8211; &#8222;Mosaic II&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>AKANDO</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KLHVF7_aKiM"><em>&#8222;Wakan Tanka Nici Un&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> Live</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<ul>
<li>In Flammen</li>
</ul>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<ul>
<li><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Wolfszeit</a></li>
</ul>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35067" aria-describedby="caption-attachment-35067" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35067" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35067" class="wp-caption-text"><strong>MICH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DISILLUSION</strong> &#8211; &#8222;The Liberation&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; &#8222;Ategnatos&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>WIND ROSE</strong> &#8211; &#8222;Wintersaga&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>DRAGONFORCE</strong> &#8211;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rn5CsAs798I"><em> &#8222;Highway To Oblivion&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; &#8222;Berserker&#8220; und <strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; &#8222;Renegades&#8220;. Sind beides wohl keine furchtbar schlechten Alben geworden, aber wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel von den Bands erwartet.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da gab es so einige Höhen: <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>, <strong>ANOMALIE</strong> und <strong>THE CONTORTIONIST</strong> auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, überraschenderweise <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht"><strong>Rockharz</strong></a>. Und natürlich <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong> bei Nacht im Tannenwald, mit perfektem Sound und großartig stimmiger Lichtshow, danke <strong>Wolfszeit</strong>&#8211;<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Festival</a>! Zudem habe ich mit meinen beiden Bands <strong><a href="https://beholdtheflesh.bandcamp.com">BEHOLD</a></strong> und <strong><a href="https://feradur.bandcamp.com">FERADUR</a></strong> dieses Jahr neues Material released, was auch jeweils ein äußerst aufregendes Unterfangen war!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auf ein womöglich kommendes neues <strong>FINNTROLL</strong>-Album? Definitiv gespannt bin ich auch auf <strong>DEMONS &amp; WIZARDS</strong>. Generell freue ich mich immer auf alle kommenden Festivals. Nicht musikbezogen, wenn auch irgendwie ziemlich metal: <strong>Godzilla vs. Kong</strong>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35068" aria-describedby="caption-attachment-35068" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35068" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35068" class="wp-caption-text"><strong>NINA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> &#8211; &#8222;Empath&#8220; und <strong>SOEN</strong> &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>LEPROUS</strong> &#8211; &#8222;Pitfalls&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; &#8222;Hallucinogen&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>ABIGAIL WILLIAMS</strong> &#8211; &#8222;Walk Beyond The Dark&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>tba</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Die <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">beschissenen Klangeigenschaften</a> des Ballsaals im Felsenkeller Leipzig &#8211; ja, diese Wunde ist tief und noch sehr frisch. Definitiv keine Empfehlung für Events mit Krach und Geschrei!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da kann ich mich gerade kaum entscheiden, was ich hier an die Poleposition setze&#8230; Da waren zum einen die ganzen beeindruckenden Bands auf dem diesjährigen <strong>In Flammen</strong> (<strong>1349</strong>, <strong>1914</strong>, <strong>HAMFERD</strong>, <strong>MGLA</strong> z.B.); außerdem: <strong>TOOL</strong> live in Prag erleben zu dürfen (eine Show wie aus dem Bilderbuch!); <strong>SOEN</strong> nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern dann noch mit ihnen im nächtlichen Dresden unterwegs sein zu können; und zu guter Letzt: meine Lieblingsfinnen von <strong>STAM1NA</strong> nach 12 Jahren endlich mal wieder gesehen zu haben.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auch so einiges, da in Halle für kommendes Jahr viele sehenswerte Events angekündigt sind: <strong>YES</strong>, <strong>DEEP PURPLE</strong> und <strong>SCOOTER</strong> (ja, wirklich!) Karten sind schon da. <strong>In Flammen</strong> steht aber auch genauso wieder auf dem Pflichtprogramm.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich habe viel zu wenig Zeit für den ganzen geilen Scheiß, der so durch den Orbit fliegt &#8211; seien es Konzerte, neue Releases oder ältere Perlen, die unbedingt noch gehört werden müssen. Ansonsten freue ich mich auf ein frisches neues Jahr mit hoffentlich weiterhin vielen tollen Beiträgen im <span style="color: #800000">Silence</span>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35074" aria-describedby="caption-attachment-35074" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/steffi"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg" alt="" width="300" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35074" class="wp-caption-text"><strong>STEFFI</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>RAMMSTEIN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-rammstein-2019">&#8222;Rammstein&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<p>2019 war ein verrücktes Jahr. Und zweifellos haben <strong>RAMMSTEIN</strong> und <strong>TOOL</strong> mit ihren lange herbeigesehnten Nachfolgewerken ihren Teil dazu beigetragen. Beide haben die Geister gespalten – auch meinen eigenen. <strong>RAMMSTEIN</strong>’s &#8222;Rammstein&#8220; hat für mich zugegebenermaßen erst mit der fundamentalen Wucht der Liveshows an wahrer Größe gewonnen, dafür haben eben diese für mich in jedem Sinne neue Standards in Sachen Liveperformance gesetzt. Ganz großes Kino! Auch wenn &#8222;Fear Inoculum&#8220; für mich im Hinblick auf vorangegangenen <strong>TOOL</strong>-Schinken in vielerlei Weise redundant wirkt, ist doch allein die Tatsache, dass wir nach 13 Jahren Leerlauf überhaupt noch neues Material von <strong>Keenan</strong> und Co. bekommen haben, den Top-3-Platz wert.</p>
<p>Musikalisch am meisten mitgenommen hat mich allerdings &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von<strong> ALCEST</strong>. Die Scheibe reiht sich qualitativ (und für mich auch emotional) ganz ungeniert in die lange Reihe mitreißender <strong>ALCEST</strong>-Alben ein. Dabei bewegt es sich mit selbstbewusster Weisheit auf altbewährten Pfaden und klingt doch am Ende anders als alle vorangegangenen Langspieler aus <strong>Neige</strong>’s Feder. Mehr heavy, ein bisschen mehr Black, und so gehaltvoll, dass allein <em>&#8222;Sapphire&#8220;</em> auf Repeat als eigenständiges Album dienen könnte. Natürlich gab es noch eine Menge anderer spannender, vor allem &#8222;kleinerer&#8220; Releases auf dem Markt, alles voll Mainstream und so. Mir doch egal! Mit keinem Album habe ich mich dieses Jahr so intensiv auseinandergesetzt wie mit diesen dreien.</p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Hier muss ich schummeln, denn für mich haben 2019 am meisten die Singles geprägt, nicht die Alben. Und somit gewinnt für mich in dieser Kategorie &#8222;Ódn&#8220; von <strong>HAMFERÐ</strong>. Die Band mit dem außergewöhnlichen Namen und der außergewöhnlichen Live-Erscheinung ist ein ernsthaftes Erlebnis, das ich jedem fest ans Herz lege. Grandiose Musiker, ungewöhnliche Harmonien und Rhythmen und bestechende Atmosphäre: Das sind <strong>HAMFERÐ</strong>. Dieses Jahr kennen- und lieben gelernt auf dem <strong>In Flammen</strong> Open Air.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a> von <strong>ALCEST</strong>. Das ist einfach ein Kunstwerk.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>Rock am Ring 2019</strong>. Zwei Tage im Voraus kam mir der Hirnfurz, dass ich doch um 4 Uhr morgens mit dem Zug von Berlin aus nach Koblenz reisen und von dort aus mit einer Mitfahrgelegenheit aufs Festival fahren und in derselben Nacht um 3 Uhr morgens wieder zurückfahren könne, um <strong>DIE ÄRZTE</strong> zu sehen. War das Konzert lustig? Ja. War es das wert? Nope. Das Festival ist schlicht zu weitläufig, zu teuer, das Wetter zu schlecht, die Wege schlecht ausgeschildert, die Dixis eine hygienische Katastrophe, das Lineup eine genretechnische Achterbahnfahrt mit Kotzgrad und die Besucherzahl zu groß.</p>
<p>Genug gejammert? Jein. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mitten in einem <strong>DIE ANTWOORD</strong>-Rave wiederfinden würde, während in der Ferne <strong>ALLE FARBEN</strong> aus den Boxen tingelt, nur um mich warmzuhalten… Nur mein lieber <strong>Zwarg</strong> hat dieses Erlebnis ertragbar gemacht. Busserl auf&#8217;s Baucherl!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>An legendären Metalerlebnissen mangelt es mir natürlich auch 2019 nicht. Auf eines festlegen möchte ich mich dann doch nicht; ohne Frage sind aber <strong>SOLSTAFIR</strong> in der Pauluskirche in Berlin am Start, <strong>RAMMSTEIN</strong> in Dresden und Berlin, Wahrheit oder Pflicht mit <strong>LAGERSTEIN</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht"><strong>Skaldenfest</strong></a> und auch das <strong>Wolfszeit 2019</strong>, allerdings nicht wegen des Festivals an sich, sondern wegen der tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Herzensangelegenheit! Ach, und dann wäre dann natürlich noch das <strong>Metal Franconia</strong>. Auf keinem Festival habe ich je so eine gute Stimmung und solch eine liebe Crew erlebt. Unterstützt die Jungs und Mädels, ihr werdet es nicht bereuen!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Anfang 2020 werde ich für ein halbes Jahr nach Portugal aufbrechen. Dieser Bruch wird wohl das kommende Jahr für mich definieren. Ich werde viel umhertingeln, kleine Metalpubs in Lissabon und Porto aufspüren und euch von meinen spannenden Erlebnissen berichten. Somit werde ich allerdings leider einen Haufen neue und alte Stammtermine im ersten Halbjahr verpassen, was mir im Herzen wehtut – darunter die <strong>Frostfeuernächte</strong>, <strong>Ragnarök</strong>, <strong>Metal Franconia</strong> und <strong>Skaldenfest</strong>. Nur für das <strong>Darktroll</strong> bin ich voraussichtlich am Start – Prioritäten sind das A und O im Leben! Ach so, und dann gibt’s im Juli natürlich wieder <strong>RAMMSTEIN</strong>. Fresst das, Trvenessverfechter!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Das obligatorische <strong>Dankeschön</strong>! Ich danke all den lieben Veranstaltern, deren Veranstaltungen ich dieses Jahr beiwohnen durfte, meinen fantastischen Kamerakollegen für die gute Zeit und all den Freunden, die diesem anstrengenden Jahr einen grandiosen, glücklichen Anstrich verpasst haben. Ihr seid die besten!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35075" aria-describedby="caption-attachment-35075" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35075" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg" alt="" width="300" height="351" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35075" class="wp-caption-text"><strong>SCHNEEMENSCH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>Devin Townsend</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1n7uvokARQ4&amp;list=PLxKHVMqMZqUTpx33sDGAMQFPndaapTTbM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empath</a>&#8222;</li>
<li>2 &#8211; <strong>Rammstein</strong> &#8211; &#8222;Rammstein&#8220;&nbsp;</li>
<li>3 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220; +++&nbsp;<strong>Russian Circles</strong> &#8211; &#8222;Blood Year&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p><strong>Rammstein</strong> &#8211; einfach nur weil ichs gut fand, dass die sich mal wieder gemeldet haben und das optische Konzept mich in der Summe einfach umgehauen hat.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>Hab ich so direkt nicht. Ich hab meinen persönlichen Song des Jahres, dieser ist aber nicht von diesem Jahr. Musik ist bei mir entweder nicht existent oder zeitlos.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Zu wenig Zeit für Musik&#8230;&nbsp;<br />
Keine Ahnung ob es ein Dämpfer war, aber <strong>HEILUNG&nbsp;</strong>waren Live echt gut, aber &#8230; ich war an dem Abend glaub ich mehr in Konzertlaune und stattdessen war es ja eher Theaterstück (wie ja auch das Konzept ist). An sich geile Nummer, aber dadurch hat es Länge bekommen.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>TOOL</strong> Live in Prague&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Rammstein Live, neue Entdeckungen, Zeit für Konzerte und auch wieder für die Fotografie</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich wünsche allen eine schöne Zeit, freue mich dass ihr alle mitlest, euch beteiligt, schreibt und einfach der Szene das Leben geben. Ich agiere zwar eher im Hintergrund, bin aber mega happy wenn dann mal einer der Redakteure mich schnappt und als Fotograf verdingt, da lernt man einige gute Bands kennen. Ansonsten bin ich meist eingespannt und versuche, mich auch mal wieder der Musik zu widmen.&nbsp;<br />
<em>Daher mein Rat:</em> Macht was euch Spaß macht &#8211; und vergesst nie die Musik, die euch aufgezogen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</title>
		<link>https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=insomnium-tour-2019-like-a-grave</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 06:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sakara Records]]></category>
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		<category><![CDATA[stam1na]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Dahlia Murder]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Tour Lika A Grave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir finden ja die Touren am Besten, auf denen wir dabei sind... Somit ist es nicht verwunderlich, dass wir uns wie Bolle auf Morgen Abend freuen, wenn wir INSOMNIUM und die Spaßvögel von STAM1NA in Leipzig begrüßen dürfen!</p>
<p>Eine Tour, welche ihr nicht verpassen solltet! Mehr bald von uns und hier erstmal alles Wichtige!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/">INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Mal wieder. Nachdem ich jetzt schon seit knapp einem Jahrzehnt in direkter Umgebung von Leipzig wohne, verschlägt es mich doch jetzt erst in den <strong>Felsenkeller in Leipzig</strong>. Spontane Nummer &#8211; schon morgen ist es soweit!</p>
<p><a href="http://www.insomnium.net/"><strong>INSOMNIUM</strong></a> bringen ihren düsterromantischen <strong>Melodic Death Metal</strong>&nbsp;nach Leipzig. <strong>Schön:</strong> Ich mag <strong>INSOMNIUM</strong>s &#8222;Heart Like A Grave&#8220; sehr gern und freue mich auf die Live-Darbietung des einen oder anderen Songs am Abend. (<strong>Steffi</strong> hat zuvor dem Album eine solide Note vergeben. Die Review findest du <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">hier</a>.) <strong>Noch schöner:</strong> Sie haben ihre Landsmänner <a href="http://www.stam1na.com/in-english/"><strong>STAM1NA</strong></a> mitgebracht. Zu diesen verbindet mich eine ganz besondere Zuneigung &#8211; habe ich sie doch 2007 als Vorband zu <strong>APOCALYPTICA</strong> gesehen und mich schwerst in die ulkigen Skandinavier verliebt. Wie es so oft ist, mag die Sehnsucht nach dem begehrten Objekt die Emotionen verstärken. So fiebere ich übermäßig stark den (doch recht abwechslungsreichen, manch einer mag &#8222;progressiven&#8220;) Thrashern entgegen. Zum Warmwerden bitte hier entlang [Zieh dir unbedingt mal ältere Videos von den Jungs rein &#8211; gut produziert, deutlich weniger zahm und wirklich witzig]:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Stam1na - Enkelinmurskain" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lO5_a05wHVE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dagegen können für mich <a href="https://www.tbdmofficial.com/"><strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong></a> nur abstinken. Unfair? Unfair! Leider konnten mich die US-Amerikaner bisher weder von Platte noch live mitreißen. Aber: Natürlich werde ich ihnen noch ein weiteres Mal eine Chance geben &#8211; eventuell tut eine kleinere Location, wie es der Felsenkeller zu sein scheint, dem Konzerterlebnis ganz gut.</p>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> werden dann sicherlich den versöhnlichen Romantik-Part nach den Auf-die-Fresse-Eskalationen der Technikfanatiker von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> übernehmen und mich gut einfangen. Erst einfangen und dann weiter auf emotionalen Gewässern treiben lassen. Ich bin wirklich gespannt, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich mich nicht erinnern kann, zu welcher Gelegenheit ich die Jungs mal live gesehen habe, geschweige denn, ob mir ihre Show zugesagt hat. Ich stelle mich also dahingehend als unbeschriebenes Blatt Papier in den Felsenkeller und lasse mich einfach überraschen!</p>
<p>Noch immer nicht überzeugt? Dann müssen <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>TBDM</strong> wohl selbst noch das Wort an dich richten:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Insomnium - Tour Like A Grave Tour 2019 - shoutout video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/F3rBvyBqJy8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Erwische das Bandpaket noch zu folgenden Dates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.12.19 Felsenkeller, Leipzig</strong><br />
<strong>07.12.19 Autohof Strohofer, Geiselwind&nbsp;(Festival-Show)</strong><br />
<strong>08.12.19 Astra, Berlin</strong><br />
<strong>09.12.19 Batschkapp, Frankfurt a.M.</strong><br />
<strong>10.12.19 Capitol, Hannover</strong><br />
<strong>11.12.19 Markthalle, Hamburg</strong><br />
<strong>12.12.19 Den Atelier, Luxemburg</strong><br />
<strong>13.12.19 Trix, Antwerpen</strong></p>
<p style="text-align: center;">Wir seh&#8217;n uns morgen in Leipzig!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/">INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</title>
		<link>https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 06:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[A Lost Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Ategnatos]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[Finsterforst]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Metal-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Renegades]]></category>
		<category><![CDATA[Zerfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende, also wagen wir einen Rückblick!<br />
Naja, teilweise …<br />
Heute schauen wir mal, was so im FOLK METAL 2019 los war.</p>
<p>Lass dich inspirieren und sag uns doch gern mal, welches Album du dringend in der Liste sehen magst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Willkommen beim ersten Teil meines Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h1>
<p>Da das Genre in diesem Jahr so einiges ausgespuckt hat, wäre es schon fast schade, <em>nicht</em> noch einmal zusammenfassend auf all die schönen Releases einzugehen. Ohne große Worte zu verlieren &#8211; los geht&#8217;s!</p>
<h2>ELUVEITIE – „Ategnatos“</h2>
<p>Die Schweizer haben vor einiger Zeit einen <strong>massiven Besatzungswechsel</strong> durchgemacht, und mit „Ategnatos“ liegt nun das erste Metal-Erzeugnis in neuer Aufstellung vor. Und das spürt man deutlich! Mit einer Menge <strong>frischer Energie</strong> hat man es nach Jahren endlich geschafft, aus alten Formen und Schemen auszubrechen. Unterschiedlichste musikalische Influenzen, viele Abwechslung und ein merklich veränderter Stil an Instrumenten und Clean-Gesang sorgen für das vielleicht <strong>lebendigste Album</strong> seit „Everything Remains As It Never Was“ (2010). Es scheint von allem mehr drin zu sein: Mehr (und härterer) Death Metal, mehr grandiose Folk-Parts (mein persönlicher Lieblingsaspekt der Scheibe) und auch durchaus prominenterer weiblicher Gesang. Wem letzterer allerdings weniger zusagt, für den ist „Ategnatos“ wahrscheinlich nicht das <strong>ELUVEITIE</strong>-Erlebnis, das er sich wünscht, und der kann getrost die Finger davon lassen. &nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ELUVEITIE - Rebirth (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/d-pSq4MJmy8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>EQUILIBRIUM – „Renegades“</h2>
<p>Der Name lässt schon vermuten, dass auch im <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Camp wieder einmal neue musikalische Wege eingeschlagen wurden. Klassischen Folk Metal macht man hier ja hier schon lange nicht mehr. Renegades aber erreicht nochmal ein <strong>ganz neues Level an Modernität</strong>: Elektronische Einflüsse, New-Metal-Allüren, Rap-Parts und viel Clean-Gesang ersetzen das Flötengedudel und die melodischen Höhenflüge, die man früher von der Band kannte. Hinzu kommen drei verschiedene Sänger und kaum noch Texte auf Deutsch. Ein solcher (erneuter) Stilwechsel bringt natürlich meist mit sich, dass <strong>alte Fans eher weniger begeistert</strong> sind. So wird Renegades von der Presse zwar durchaus gelobt, von der Fangemeinde allerdings regelrecht in der Luft zerrissen. Persönlich gehöre ich auch eher der enttäuschten Fan-Community an, doch empfehlen würde ich zumindest einen Durchlauf des Albums trotzdem jedem, bevor er sich ein Bild macht. Vielleicht genau das richtige für die Fraktion an Metallern, denen die Band schon immer „zu dudelig“ war.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="EQUILIBRIUM - Path Of Destiny (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/L6TqqOeKFKA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>FINSTERFORST – „Zerfall“</h2>
<p>Hui! <strong>FINSTERFORST</strong> sind aus dem „#YOLO“-Land zurück – und haben einen massiven Brocken im Gepäck. „Zerfall“ ist die konsequente <strong>Fortsetzung des eigentlichen Stils der Band</strong> (siehe die Alben „Rastlos“ und „Mach dich Frei“)! Ernster, schwerfälliger Folk Metal mit viel Tiefgang und gelegentlich dem ein oder anderen Refrain zum Mitgrölen. Was sonst noch auf der Platte zu finden ist: wütende Black-Metal-Passagen, ruhiges und gänsehauthervorrufendes Folk-Geklimper sowie mit 36 Minuten der längste Epos, den die Schwarzwälder bisher erschaffen haben (und es gab schon einige ü-20-Minüter). <strong>Wer fröhliche Upbeat-Melodien verschmäht</strong> und sich lieber auf eine musikalische Reise durch die Tiefen uralter Tannenwälder und die Abgründe der Menschheit begeben möchte – hier ist euer Folk-Metal-Album 2019!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FINSTERFORST - Zerfall (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7QQeP2dlZRA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Weiter geht es nächste Woche in Part 2 des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der mit dem Wolf mosht &#8211; Wolfszeit 2019</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-vorbericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wolfszeit-2019-vorbericht</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 07:22:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[watain]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht mehr lange, bis zum Wolfszeit!<br />
Finsterforst, Arkona, Wolves Den und natürlich Varg ... und weitere...<br />
Also jede Menge los - was und wie sagen wir dir jetzt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-vorbericht/">Der mit dem Wolf mosht &#8211; Wolfszeit 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Naturschutzgebiet in Thüringen &#8211; klingt erstmal nach einem Ort, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Aber im August gibt es hier ordentlich was auf die Ohren, nämlich beim Wolfzeit-Festival!<br />
Umgeben von geheimnisvollen Wäldern versammeln sich hier an drei Tagen 24 Bands, die allesamt hörenswert sind.</p>
<p>Auch wenn am Mittwoch schon angereist werden darf, die musikalische Eröffnung des Festivals wird am Donnerstag stattfinden, und zwar mit den Oberhausenern von <strong>BAUMBART</strong>, die mit akustischen Klängen und reichlich Fantasie das Publikum in Stimmung bringen werden. Ihnen folgen <strong>VOLTUMNA</strong> aus Italien und <strong>WOLVES DEN</strong>, die aus Bayern kommen, aber trotzdem auf Deutsch singen (kleiner Spaß am Rande).</p>
<p>Dass aus Polen in letzter Zeit viel geiler Black Metal kommt, ist spätestens seit <strong>MGLA</strong> kein Geheimnis mehr. Sie selbst sind dieses Jahr leider nicht am Start (man munkelt ja über 2020&#8230;), dafür aber ein würdiger &#8222;Ersatz&#8220;, nämlich <strong>IN TWILIGHT&#8217;S EMBRACE</strong>, auf die ich mich schon sehr freue.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Top-Titel – In Twilight&#039;s Embrace" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLJVgUUZY5krqjxgdJDwSr7bWwzI8PJSgC" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und während man bis hierher sagen könnte, &#8222;schön und gut, aber wo bleiben die bekannten Namen?&#8220;- die kommen noch, keine Sorge.<strong> FINSTERFORST</strong> und dann <strong>ARKONA</strong> zum Beispiel. Und last but not least der Headliner des ersten Abends: <strong>VARG</strong>! Die Wölfe höchstpersönlich geben sich mal wieder die Ehre und werden mit Sicherheit auch einige Songs von ihrem neuen Album zum Besten geben.</p>
<p>Am zweiten Abend gibt es ebenfalls einige musikalische Leckerbissen. Kennt einer von euch noch <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong>? Da bin ich besonders gespannt, was mich bei diesem Liveauftritt erwartet! Aber auch große Namen wie <strong>EQUILIBRIUM</strong> und <strong>WATAIN</strong> werden mit Sicherheit sowohl sehens- als auch hörenswert abliefern.</p>
<h2>UND AUSSER DER MUSIK?</h2>
<p>Abseits der Bühne hat man noch genug Möglichkeiten, sich anderweitig zu beschäftigen. Wie wärs zum Beispiel mit einem <strong>warmen Becher Met</strong>? Oder einer Spritztour mit der kleinen Bimmelbahn, die einmal ums Gelände rollt? Alternativ bietet sich ein Spaziergang durch die wunderschöne umliegende Natur an. Oder natürlich einer zu jenem Mast, der die einzige Stelle des Festivals markiert, an der man Handyempfang hat&#8230;</p>
<p>Den krönenden Abschluss auf dem Infield bilden übrigens am letzten Abend, um auch zu später Stunde das Publikum noch einmal ordentlich in Schwung zu versetzen, keine geringeren als <strong>ENSIFERUM</strong>! Der Vorverkauf fürs Wolfszeit ist leider mittlerweile abgeschlossen, aber an der Abendkasse könnt ihr euch auch spontan noch ein Ticket sichern. Wir sehen uns bei Vollmond!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-vorbericht/">Der mit dem Wolf mosht &#8211; Wolfszeit 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</title>
		<link>https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=grima-will-of-the-primordial</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 08:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[sibirian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hmm... Ein Sommerabend -  Nicht grad DIE Jahreszeit für schneebedeckte Wälder. Aber dafür ist jederzeit Saison für Athmospheric Black Metal.</p>
<p>Heute für euch mit GRIMA eine Empfehlung für alle Fans des gewaltigen, naturinspirierten Black Metals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/">GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">
<h2>GRIMA &#8211; Will of the Primordial</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.08.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 47:34 min<br />
<strong>Label:</strong> <span class="record-label">Naturmacht Productions </div></div></div></span></p>
<p>Na, kennt ihr das Label Naturmacht Productions? Ich kannte es bis dato nicht. Auch die sibirische Black Metal Band <strong>GRIMA</strong> war mir in der Vergangenheit noch nicht untergekommen, und doch: Es gibt kein Label, bei dem sie besser aufgehoben wären. Denn der erste Teil des Labelnamens könnte für die Musik dieser Band nicht besser stehen: Naturmacht.</p>
<p>Oder, noch besser, <strong>Naturgewalt</strong>. Denn ihr drittes Album <strong>&#8222;Will of the Primordial&#8220;</strong> könnte gewaltiger nicht sein. Atmosphärischer Black Metal ist gerne oppullent, keine Frage, aber dieses Album treibt es wirklich auf die Spitze- im positiven Sinne. Es ist kalt, es ist hart, es ist mächtig, kurz gesagt: Richtig geiler, düsterer Black Metal!</p>
<p>Gleich der erste Song <em>&#8222;<a class="js-track-play link" title="9 remaining">Siberian</a></em><a class="js-track-play link" title="9 remaining"> Sorrow<em>&#8222;</em> ist eines meiner absoluten <strong>Highlights</strong>. Gewaltig, ein durchdringender Kreischgesang, aber trotzdem sehr melodisch. Hier habe ich einfach nichts auszusetzen. Die nächsten zwei Tracks sind ähnlich <strong>brachial</strong>, bevor sich mit <em>&#8222;</em></a><em><a class="js-track-play link" title="8 remaining">INSTR</a>&#8222;</em> ein ebenso ruhiger wie kurzer Song findet. Auch im weiteren Verlauf und gerade gegen Ende des Albums gibt es immer wieder ruhige Passagen, es dominiert aber <strong>der&nbsp;aggressive&nbsp;und kalte Sound sibirischer Winterwälder</strong>, durch die der Wind tobt und in denen die Natur ihr gesamtes Gewaltpotenzial entfaltet.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Siberian Sorrow" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DurMMju3BrE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leider finde ich dennoch, dass das <strong>Album gegen Ende</strong> etwas nachlässt. Vielleicht bin ich mit fast 50 Minuten Naturgewalt in Notenform auch einfach überfordert, aber ich finde, <strong>&#8222;Will of the Primordial&#8220;</strong> würde auf ca. 10 Minuten weniger gebündelt noch besser funktionieren, damit man sich am Ende nicht erschlagen, sondern einfach beeindruckt fühlt. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau, und auch mit seiner jetzigen Spielzeit lässt sich das Album sehr gut hören- nur ist es eben etwas langatmig.</p>
<p>Übrigens, hat sich jemand von euch bei dem Bandnamen <strong>GRIMA</strong> vielleicht an eine gewisse Romanfigur erinnert gefühlt? Tolkien Liebhaber jedenfalls sollten aufgehorcht haben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/">GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 06:11:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt soviele Festivals zu verpassen… Aber darum fahren wir ja für euch hin!</p>
<p>Heute mal ein Rückblick aufs Rockharz! Highlights, über und über und wir waren dabei!<br />
Mach dir etwas Lust aufs nächste Mal!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hurra, es ist wieder <strong>ROCKHARZ</strong>!</h2>
<p>&#8230; denke ich mir, während es erstmal knapp zwei Stunden dauert, bis wir den Stau überwunden haben und aufs Campinggelände einfahren dürfen. Die neue, genauere Campaufteilung für mehr Sicherheit und Ordnung fordert ihren Tribut. <strong>Aber das kann uns auf keinen Fall die Laune verderben!</strong> Die Wetterlage befindet sich irgendwo zwischen sonnig und angenehm windig, ein paar Bier sind schon inhaliert, und die Vorfreude ist riesig. Außerdem hat man ja in der Hinsischt auch schon schlimmeres erlebt *<strong>hust</strong>summebreeze<strong>hust</strong>*. Die Teufelsmauer grinst uns aus der Ferne schon entgegen, das hohe Gras weht in den vorbeiziehenden Böen, und noch besteht die Soundkulisse aus Vogelgezwitscher und zirpenden Grillen. Dies soll sich allerdings noch ändern, denn es ist Zeit für den&#8230;</p>
<h2>Startschuss zum Festivalauftakt!</h2>
<p>Leider springt der Funke diesmal bei der ersten Band, die ich mir ansehe, noch nicht so richtig über. <strong>FROM NORTH</strong> spielen zwar in gewisser Hinsicht Viking und Pagan Metal (eigentlich genau mein Ding!), aber irgendwie will die Musik bei mir nicht zünden. Ich hätte mir glaube ich mehr Energie, mehr Geschwindigkeit und weniger Clean Vocals gewünscht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich hierbei um persönliche Vorlieben handelt &#8211; dem ein oder anderen, der sich gerade vor der <strong>ROCKSTAGE</strong> tummelt, gefällt es sicher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33871" aria-describedby="caption-attachment-33871" style="width: 472px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg" alt="" width="482" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33871" class="wp-caption-text">Ein Brother Of Metal @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Interessanter wird’s für mich dann bei <strong>BROTHERS OF METAL</strong>, wobei ich als nicht-Kenner erstmal überrascht bin, dass zuerst eine Sängerin auf die Bühne gehüpft kommt. Ach so! Es gibt dazu auch noch zwei Männer am Mikrofon. In Fell und Rüstungen erzählen die Brüder (inklusive Schwester) des Metalls mithilfe epischen Heavy und Power Metals <strong>Geschichten aus nordisch-mythologischen Sagen</strong>. Das Ganze wird präsentiert mit einer nicht allzu kleinen Prise Humor und Selbstironie – True Metal darf sich ja heute scheinbar nicht mehr ernstnehmen. Die rege Beteiligung der Publikums zeigt: Eingefleischte Fans scheint es auf jeden Fall schon einige zu geben! Spaß macht mir das Ganze spätestens nach Überwindung anfänglicher Soundprobleme dann auch.</p>
<h2>Es folgt das Kontrastprogramm:</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33872" aria-describedby="caption-attachment-33872" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33872" class="wp-caption-text"><strong>VADER</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>VADER</strong>! Die Death-Metal-Veteranen zeigen sich genau wie erwartet: <strong>Schnell, geradlinig und gnadenlos.</strong> Ohne jeden Mienenverzug zeigen die Polen dem Fußvolk, wie es seit jeher gemacht wird. Das Highlight ist dabei in meinen Augen der Drummer James Steward – ich bin immer wieder überwältigt von der Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision, die verschiedene Extreme-Metal-Schlagzeuger an den Tag legen. Gegen Ende wird’s dann mit dem Ausnahmesong <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2Rx_AA5GfNE"><em>&#8222;Sword Of The Witcher&#8220;</em></a> kurz düsterer und langsamer, und als Outro erklingt unheilvoll der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-bzWSJG93P8"><em>&#8222;Imperial March&#8220;</em></a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33873" aria-describedby="caption-attachment-33873" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg" alt="" width="220" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33873" class="wp-caption-text"><strong>J.B.O.</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Damit reicht’s dann auch schon wieder mit der ernsten Musikmacherei – Zeit für <strong>J.B.O.</strong>! Neben ein paar neueren Liedern wie etwa <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rjgkmpxo7wc">&#8222;Alles Nur Geklaut</a>&#8220; </em>(ja, es ist das, was ihr denkt) stehen vor allem mitsingbare Klassiker auf dem Programm. Mit den Musikern besetzen zudem zwei weitere Menschen die Bühne, deren Job es vor allem ist, doof verkleidet zu sein und manchmal Schilder mit wichtigen Textzeilen hochzuhalten. Ich frage mich zuweilen, ob ich mich<strong> fremdschämen oder Spaß haben</strong> soll. Entschieden wird sich für letzteres, und gottseidank bin ich damit nicht der Einzige. Der generelle Alkoholpegel hilft definitiv, die Partystimmung im Publikum ist groß, und den Text von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8oYkuCGx6JU"><em>&#8222;Ein Guter Tag Zum Sterben&#8220;</em></a> finde ich auch noch irgendwo in den Untiefen meines Hinterkopfs wieder.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Und plötzlich ist Donnerstag!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33874" aria-describedby="caption-attachment-33874" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33874" class="wp-caption-text"><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> spielen noch vor Mittag, und nach dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> letzten Jahres freue ich mich sehr, die vielversprechende Melodeath-Kombo auch mal mit gutem Sound live sehen zu dürfen. Ein sauber abgeliefertes Konzert! Dazu ein gekonntes Zusammenspiel von melodischen, tiefgehenden Parts und dem einen oder anderen Abstecher in schnellere und aggressivere Gefilde. So wird man doch gerne <strong>musikalisch wachgeküsst.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33875" aria-describedby="caption-attachment-33875" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33875" class="wp-caption-text"><strong>VAN CANTO</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Nächstes führt mich meine musikalische Reise zu einer Band, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Die Acapella-Metal-Combo <strong>VAN CANTO</strong>! Nicht so genau wissend, was auf mich zukommt, beschert mir der sechsstimmige Gesang im Intro des ersten Tracks <em>&#8222;If I Die In Battle&#8220;</em> erstmal eine unerwartete Portion Gänsehaut. <em>&#8222;Six Winds blow as one&#8220;</em>, so die erste Textzeile – und ja! Nach so vielen Jahren sind die Mitglieder der Gesangskapelle wirklich perfekt aufeinander abgestimmt und wissen, mit ihren Organen <strong>eine wahrhaft wohlklingende Soundlandschaft</strong> zu erzeugen. Neben Eigenkompositionen werden unter anderem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UPUNdwRhuMA"><em>&#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220;</em></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HSpuVsLnl1k"><em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em></a> (letzteres sogar als Überraschung in einen eigenen Song eingebaut) zum Besten gegeben. Alles in allem ein&nbsp; sehr schönes Konzert, welches mir und den tausend Menschen um mich herum viel Freude bereitet.</p>
<h2>Die Finnen sind los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33876" aria-describedby="caption-attachment-33876" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33876" class="wp-caption-text"><strong>LORDI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Konzert von <strong>LORDI</strong> komme ich etwas zu spät, und verpasse so leider einen großen Teil. Das eine Lied, weswegen alle da sind (gebt es ruhig zu!), <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6Xl9tBWt54">&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</a></em>, behalten sich die Gewinner des 2006er <strong>EUROVISION SONG CONTEST</strong> allerdings bis zum Schluss, so dass ich zumindest das noch mitbekomme. Und natürlich stehen die Finnen <strong>in voller Monster-Montur</strong> auf der Bühne! Mir wird außerdem mitgeteilt, dass ich den ein oder anderen Spezialeffekt verpasst habe. So etwa das dämonische Flügelausbreiten des Sängers <strong>MR.LORDI</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33877" aria-describedby="caption-attachment-33877" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33877" class="wp-caption-text"><strong>WINTERSUN</strong> haben Spaß bei der Arbeit @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Hui, <strong>WINTERSUN</strong> spielen ja jetzt! Es handelt sich hier sogar um eine <strong>SPECIAL SHOW</strong> – denn <strong>gespielt wird nur das erste Album!</strong> Und zwar vom ersten Track bis zum letzten. Das ist erstens schön, weil ich die Scheibe zu den besten Metal-Alben zähle, die je geschrieben wurden. Zweitens ist es schön, weil man so auch mal die Möglichkeit hat, ein paar seltenere Live-Songs zu Ohr zu bekommen (etwa <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x3s19wDvyeU"><em>&#8222;Sadness And Hate&#8220;</em></a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hDsTtJXdMZo"><em>&#8222;Sleeping Stars&#8220;</em></a>). Leider ist auch hier der Sound nicht von erster Sekunde an genießbar – nach ein paar Tracks sitzt er dann allerdings perfekt. Auch verfehlt Sänger Jari bei <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oyuOjCfCsm4">&#8222;Starchild&#8220;</a></em> kurz einen Einsatz, muss dabei selbst aber grinsen und findet zeitnah wieder ins Lied hinein. Alles in allem schaffen es <strong>WINTERSUN</strong> aber wieder einmal, mithilfe ihrer Kombination aus melodischer Virtuosität und energiegeladener Uptempo-Gewalt eine epische und mitreißende Show darzubieten.</p>
<h2>Männer mit Bärten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33878" aria-describedby="caption-attachment-33878" style="width: 522px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg" alt="" width="532" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33878" class="wp-caption-text"><strong>AMON AMARTH</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bald stehen auch schon die nächsten Melodeath-Giganten auf der Bühne: <strong>AMON AMARTH</strong>! Der Sound ist von erster Sekunde an großartig, was meine Gehörgänge und die meiner Mitzuschauer natürlich sehr erfreut. Gespielt wird eine <strong>gute Festival-Mischung aus neuen und mittelalten Tracks</strong>. Wie immer bei diesen Shows: große Begeisterung im Publikum – selbst, wenn diese mir persönlich mittlerweile leider ein bisschen abhandengekommen ist. Die letzten paar Scheiben der Schweden konnten mich nicht mehr so richtig erreichen, und so kann ich den Großteil des Konzertes leider nicht ganz so genießen wie scheinbar alle anderen Menschen, die sich mit mir vor der Bühne tummeln. Abgesehen von meinen persönlichen Präferenzen bei der Songauswahl muss ich aber hervorheben, dass <strong>Performance, Sound und Bühnenshow keinerlei Makel</strong> aufweisen. Ein in allen Hinsichten richtig professionell abgelieferter Gig! So gehört sich das für eine Band solchen Kalibers.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33879" aria-describedby="caption-attachment-33879" style="width: 340px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33879" class="wp-caption-text"><strong>WITT</strong> alias Rübezahl @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Direkt im Anhang gibt‘s dann mit <strong>JOACHIM WITT</strong> den Ausnahmeakt des Abends. Der alte Rübezahl trägt einen äußerst großen, grauen Bart und wirkt etwas <strong>verwirrt</strong> <strong>und vor allem betrunken</strong>. Ich schaue mir das Ganze kurz an, gehe dann aber ebenso verwirrt zu meinem Zelt zurück und lege mich schlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Schwarze Milch der Frühe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33880" aria-describedby="caption-attachment-33880" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg" alt="" width="251" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33880" class="wp-caption-text">Ziegenmilchmachine @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Frühstück am dritten Tage lasse ich mir von <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> erstmal den Ohrenschmalz aus den Gehörgängen blasen (und so manche Gehirnzelle gleich mit). Als Konzertintro gibt es eine <strong><em>äußerst wohlklingenden</em> </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=X6tKZ-cg4RI">Ziegen-Remix des Game-Of-Thrones-Themes</a> (nun klick den Link schon an!), bevor die stampfende Goatgrind-Fete dann losgeht. Die Crowd mosht und circled zu Downtempo-Gewalze und Blastbeat-Attacken, und auch die dreiköpfige Ziegenband hat sichtlich Spaß bei der Sache. Trotz allen Blödsinn-Flairs gilt auch hier mein Lob vor allem dem Drummer (der gute „<strong>GOATLEEB UDDER</strong>“), der nicht nur brutal &#8222;die Beats am Ballern ist&#8220;, sondern zugleich als Hauptsänger der Band fungiert. Und das bei 30 Grad. Unter einer Ziegenkopf-Maske aus Gummi. <strong>Määh.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33882" aria-describedby="caption-attachment-33882" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg" alt="" width="404" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33882" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONFORCE</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Frisch aus dem Studio springen <strong>DRAGONFORCE</strong> auf die mit äußerst fabulösem 80s-Synth-Explosion-Backdrop und dreidimensionalem Drachenkopf geschmückte Bühne – und haben eine <strong>nicht zu verachtende Portion gute Laune und Motivation</strong> im Gepäck! Ein neues Lied gibt’s dabei leider noch nicht zu hören. Dafür klimpern die Gitarrenhelden altbekannte Highspeed-Hymnen virtuos wie eh und je auf ihren Äxten in die Runde, wobei sich die Songauswahl einmal quer durch die gesamte Bandhistorie zieht. Im Publikum herrschen Konfettischlacht und Seifenblasenpartys. Yay! Wahre <strong>DRAGONFORCE</strong>-Fans erkennt man auf solchen Konzerten übrigens daran, dass sie oft die Einzigen zwischen Hunderten sind, die auch tatsächlich einige Texte begeistert mitgrölen. Und nicht nur da sind, weil das ja die eine Band da ist, von denen eine Zeit lang jeder gesprochen hat, weil wegen Guitar Hero. Spaß haben aber scheinbar alle.</p>
<h2>Die Überraschung des Tages</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33883" aria-describedby="caption-attachment-33883" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg" alt="" width="299" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-750x1127.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33883" class="wp-caption-text"><strong>SALTATIO MORTIS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;oder vielleicht sogar des Festivals sind allerdings <strong>SALTATIO MORTIS</strong>! Der neueste musikalische Gewandwechsel steht den Spielleuten wahrlich gut. Haben diese doch nach vielen Jahren eher mediokrer Leistungen mit der letzten Scheibe nochmal einen Schritt Richtung Neuland gewagt! Die jüngsten Erzeugnisse der Gruppe glänzen vor allem mit ihren mitreißenden Chorus-Parts, deren <strong>Stadion-Vibe live perfekt</strong> funktioniert. Die Masse klatscht und singt begeistert mit – und das noch bis in die allerhintersten Reihen. <em>Fresh</em> wie seit langem nicht mehr, wissen<strong> SALTATIO MORTIS</strong> alle Anwesenden zu begeistern. Nicht, dass sie nicht schon immer Meister darin gewesen wären, Menschenmassen zu animieren – aber in meinen Augen haben sie hiermit ein neues Level erreicht.</p>
<p>Dazu ist der Sound einwandfrei, und in der anbrechenden Dunkelheit kommt die <strong>epische Feuer- und Lichtshow grandios zur Geltung</strong>. Viele, viele Menschen feiern zusammen eine große, große Dudelsack-Party. Und das mit gutem Grund. Schön gemacht, <strong>SALTATIO MORTIS</strong>. Starke Leistung! Als Outro gibt‘s dann aus dem Nichts heraus in voller Lautstärke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MXTyw6KFElM"><em>&#8222;Remmidemmi&#8220;</em></a> von <strong>DEICHKIND</strong> auf die Ohren, und das Publikum ist nicht mehr zu halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33884" aria-describedby="caption-attachment-33884" style="width: 514px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg" alt="" width="524" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33884" class="wp-caption-text">We are cursed in this black magic night @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Lustigerweise fungiert dieses Lied somit irgendwie auch ungewollt als Intro für die direkt im Anschluss stattfindende Show von <strong>DIMMU BORGIR</strong>. Alsbald ist der Spaß jedoch vergessen, denn nun herrschen Nebelschwaden, finstre Epik und orchestraler Bombast. Und wie! Auch hier kommen neben großartiger Soundqualität wieder Feuer- und Lichtshow zum Einsatz – allerdings mit weitaus anderem Effekt. Die Farbverläufe, der Bühnennebel, alles ist bis ins kleinste Detail durchgeplant und erschafft mit den dunklen Klängen der Norweger<strong> ein wahrlich großartiges atmosphärisches Zusammenspiel.</strong> So etwas erlebt man selten. Gänsehaut macht sich breit. Das Publikum ist sichtlich von dem Spektakel gebannt.</p>
<h2>Ein Tänzchen zu später Stund‘</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33885" aria-describedby="caption-attachment-33885" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33885" class="wp-caption-text"><strong>RUSSKAJA</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Als nächstes stehen <strong>RUSSKAJA</strong> auf dem Programm – perfekt zum Runterkommen! Viel Ska und Polka, ein bisschen Metal, das Konzept zieht. Wie immer bei <strong>RUSSKAJA</strong>-Festivalshows dauert es ziemlich genau eine halbe Minute, bis alle am Tanzen sind. Sogar hinten bei den Essensständen skanken und hüpfen die Leute, der Sound sitzt auch hier, und <strong>alle kalt gewordenen Waden sind schnell wieder aufgewärmt.</strong> Neben dem Spaßfaktor der Band sei aber auch die Professionalität dieser Musiker nochmal hervorzuheben. Kein einziger schiefer Ton, kein ungeplanter Bühnen-Move, kein Schlag geht auch nur eine Millisekunde am Rhythmus vorbei. Perfektion bis ins kleinste Detail. Einzige Ausnahme: Der Gitarrist versucht, dem Roady nach dem Konzert sein Instrument zuzuwerfen, bleibt hängen, und lässt dieses erstmal volle Kanne auf den Boden klatschen. Autsch.</p>
<h2>Ein neuer Tag beginnt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33886" aria-describedby="caption-attachment-33886" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33886" class="wp-caption-text"><strong>FREEDOM CALL</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und zwar mit einer Band, die ich in meinen elf Jahren Festivalkarriere bisher tatsächlich noch nie live miterleben durfte: <strong>FREEDOM CALL</strong>! Und es ist tatsächlich <strong>eine sehr positive erste Erfahrung</strong>. Der melodische Upspeed-Power-Metal à la <strong>GAMMA RAY</strong> und Konsorten macht so früh am Tag echt Laune. Auch die Menschenansammlung vor der Bühne ist schon einigermaßen präsent und motiviert. Schön! Und weiter geht‘s!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33887" aria-describedby="caption-attachment-33887" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33887" class="wp-caption-text"><strong>EPICA</strong> liefern eine stürmische Show @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;und zwar mit <strong>EPICA</strong>! Die ersten Regentropfen des Festivals spiegeln sich im glitzernden Kleid von Sängerin Simone Simons, und wieder einmal werden Licht- und Rauchshow gekonnt mit episch-orchestralen Symphonien zu einem grandiosen Gesamtwerk verwoben. Der <strong>Keyboarder hat sichtlich am meisten Spaß</strong>, rollt mit seinem Instrument auf der Bühne rum und ersetzt es auch mal durch einen halbkreisförmigen <strong>Umhänge-Synthie</strong>. Musikalisch sind <strong>EPICA</strong> auch deswegen interessant, weil sie den Einsatz von extremeren Metal-Elementen (aggressive Schlagzeug-Parts, Growls&#8230;) nicht scheuen. Damit stechen sie auf ihre eigene Art aus dem doch relativ einheitlichen Female-Fronted-Symphonic-Metal-Genre heraus. Ein gutes Konzert, und mit eines der überzeugendsten, die ich von der Band bisher miterleben konnte.</p>
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<h2>Mit Regen und Wind kommen Kälte und Nässe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33888" aria-describedby="caption-attachment-33888" style="width: 376px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33888" class="wp-caption-text">Raaah! <strong>KORPIKLAANI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Diese Umstände machen es <strong>KORPIKLAANI</strong> nicht unbedingt leichter, Partystimmung unterm Volk zu verbreiten. Auch wummern einem zu Beginn erstmal die Bassfrequenzen die Trommelfelle durch, was mit der Zeit aber besser wird. Neben Hüpf- und Tanzliedern spielen die Finnen auch so manchen traurig-schönen oder stampfigeren Song. Gerade dieser <strong>melancholische Aspekt der Show</strong> vermischt sich wunderbar mit der graublauen Vorabendatmosphäre. Ein schönes Konzert, wenngleich ich <strong>KORPIKLAANI</strong> mittlerweile so oft gesehen habe, dass sie mich kaum noch überraschen oder so wirklich mitreißen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33889" aria-describedby="caption-attachment-33889" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg" alt="" width="225" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33889" class="wp-caption-text"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> machen das Schlusslicht, haben allerdings wettertechnisch das schlechteste Los gezogen. Windböen aus allen Richtungen stören die Soundübertragung, und auch der Regen wird so langsam echt aufdringlich. Auch scheint, unabhängig davon, der Sound generell etwas weniger gut zu sein als bei den meisten anderen Headlinern. Gerade neuere Songs, die nicht jeder auswendig kennt, leiden unter dem klanglichen Defizit. <strong>Gottseidank gibt es auch viele Klassiker zu hören,</strong> und am Ende noch das jahrelang nicht live aufgeführte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cN9KqmaQt70"><em>&#8222;If You Want Peace&#8230; Prepare For War!&#8220;</em></a>. Trotz aller Probleme verlasse ich das Konzert mit einem wohligen Gefühl. Gute Lieder bleiben eben gute Lieder.</p>
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<h2>Und ein gutes Festival bleibt ein gutes Festival!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33892" aria-describedby="caption-attachment-33892" style="width: 564px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33892" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg" alt="" width="574" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33892" class="wp-caption-text">@Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und das kann man laut sagen! Denn nicht nur die Bandauswahl und Location waren in diesem Jahr wieder wie gewohnt supertoll, auch war der Konzertsound bei fast allen Bands richtig gut. Zudem sei die Campingatmosphäre gelobt: Mit einer Anzahl von 17.000 Besuchern ist das <strong>ROCKHARZ</strong> groß genug, sich auf dem Zeltplatz zwischen lauter netten Menschen zu verlieren &#8211; gleichzeitig aber noch klein genug, nicht <strong>seine Seele und seinen kuscheligen Charme</strong> zu verlieren! Damit entlasse ich euch dann auch schon wieder in den grauen Alltag – zu guter Letzt gibt&#8217;s aber noch ein paar&#8230;</p>
<h2>Abschließende Worte seitens des Fotografen:</h2>
<p>Trotz der für die Gäste extrem unglücklich gelaufenen Anreise war es dieses Jahr eine der besten Ausgaben meines Lieblingsfestivals. Der Sound war &#8211; völlig festivaluntypisch – überwiegend sehr gut und beinahe alle Bands haben einen wirklich soliden Auftritt hingelegt. Selbst bei Musik, die nicht meinem Geschmack entspricht, muss ich neidlos anerkennen, dass die Künstler „sauber abgeliefert haben“. Mein <strong>Persönliches Highlight</strong> waren hierbei<strong> BLOODRED HOURGLASS</strong> auf dem ersten Slot am Donnerstagmorgen. Phänomenaler Klang und eine klare deutlich heraushörbare melodiöse Leadgitarre gepaart mit der üblichen Wucht und Kraft die man von Melodeath-Bands erwartet.&nbsp; <strong>Ein Lowlight hingegen</strong> war der Auftritt des letzten Headliners <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>. Von allen Bands war ihr Auftritt am lieblosesten. Man gewann den Eindruck, dass die Jungs ausschließlich der Gage wegen angereist waren und auf ein Publikum gar keinen Bock haben – schade.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33891" aria-describedby="caption-attachment-33891" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33891 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33891" class="wp-caption-text">Man sieht sich @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h2>Viel Spaß noch mit dem offiziellen Aftermovie!</h2>
<p><iframe loading="lazy" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bis zum nächsten Jahr!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>IMPERICON FESTIVAL 2019 &#8211; Sommer, Sonne, Core</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 14:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr hat es uns zum IMPERICON FESTIVAL nach Leipzig verschlagen!</p>
<p>Was wir dort neben guter Musik noch erlebten und warum man überall gutes tun kann (Props an die HARDCORE HELP FOUNDATION) - das sagen wir euch jetzt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/impericon-festival-2019-leipzig-bericht/">IMPERICON FESTIVAL 2019 &#8211; Sommer, Sonne, Core</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig</strong>, wir schreiben den 20. April, <strong>Ostern 2019</strong>. Im Titel steht zwar Sommer, welcher kalendarisch noch nicht eingetroffen ist, doch ist das Wetter &#8211; ähnlich wie letztes Jahr &#8211; wieder bestens. Bereits um 9 Uhr morgens auf dem Weg zum Messegelände können wir uns ohne Jacke vor die Tür trauen, Sonnenbrillen sind ebenfalls schon von Nöten. Perfekte Voraussetzungen also, um gut gelaunt auf das <strong>Impericon Festival</strong> eingestimmt zu sein.&nbsp;</p>
<p>Als wir ankommen, haben wir zwar leider die <strong>Doors</strong> verpasst, aber das kann man verschmerzen. Nach kurzer Wartezeit bekommen wir unsere <strong>Pressebändchen</strong> und begeben uns zunächst zum Stand der <strong>HARDCORE HELP FOUNDATION</strong>. Im Vorfeld haben wir einiges an Altkleidern aussortiert, um diese zu spenden. Wer näheres zu dem Verein erfahren möchte, kann gern mal <a href="http://www.hardcore-help.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a> klicken. Man muss seine ausgedienten Bandshirts aus vergangenen Tagen ja nicht immer mühevoll bei eBay zu Eierpreisen verschachern, Gutes tun kann gut tun!&nbsp;</p>
<h4>AM MORGEN</h4>
<p>Nun also auf in die heiligen Hallen und erstmal das obligatorische Ankunftsgetränk organisieren. 20 Minuten Anfahrt in einer Bahn voller Gleichgesinnter können durstig machen. Während wir uns kurz einen Überblick über die weitläufige Räumlichkeit verschaffen, beginnt auch schon der Opener <strong>RISING INSANE</strong>. Eine von vielen Bands, welche mir heute eher unbekannt bzw. unter dem Radar geblieben ist. Warum das so ist, erwähne ich später. Jedenfalls bin ich mal wieder überrascht, wie viel <strong>gute Laune</strong> bereits um diese Uhrzeit unter den anwesenden Gästen herrscht. Die Band sieht das genauso und kann mich mit ihrem angenehmen Sound überzeugen. Natürlich sind die Reihen noch nicht wirklich gefüllt, aber der Stimmung tut das keinen Abbruch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32875" aria-describedby="caption-attachment-32875" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2540-Bearbeitet_Rising-Insane.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32875" class="wp-caption-text">RISING INSANE</figcaption></figure>
<p>Ebenso ist das im Anschluss bei <strong>HOLDING ABSENCE</strong>, auf die ich mich wirklich gefreut hab. Deren melodischer Post-Hardcore scheint zwar nicht jeden abzuholen, ich bin aber durchaus angetan, besonders von der <strong>stimmlichen Leistung</strong> des Frontmannes und seinem ungebremsten Elan, den er auf der Bühne zelebriert. Ich habe schon Stehaufmännchen gesehen, die nicht so agil waren.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32876" aria-describedby="caption-attachment-32876" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2590-Bearbeitet_Holding-Absence.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32876" class="wp-caption-text">HOLDING ABSENCE</figcaption></figure>
<p>10 nach 11 stehen <strong>ALPHA WOLF</strong> zum letzten Soundcheck bereit und gehen davon direkt über in ihr Set. Hier bekomme ich zum ersten Mal heute <strong>Pits</strong> zu sehen. Ihr wisst ja, ich stehe eher an der Seite. Musikalisch bekomme ich so ziemlich genau das, was sich auch auf der <a href="https://silence-magazin.de/alpha-wolf-fault" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen EP</a> gezeigt hat: <strong>wenig Melodie, dafür viel Geschrei</strong>. Das aber dafür sehr gut und eingängig. Eine technische Störung gibt&#8217;s zwar auch, diese ist aber schnell behoben. Ich frage mich, ob der Gitarrist wohl kränkelt, oder sein Mundschutz ein Stilmittel ist? Man weiß es nicht.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32879" aria-describedby="caption-attachment-32879" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2624-Bearbeitet_AlphaWolf.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32879" class="wp-caption-text">ALPHA WOLF</figcaption></figure>
<p><strong>FIT FOR A KING</strong> stehen als nächstes auf dem Plan. Man merkt direkt, dass sich hier eine größere Fanschar angesammelt hat, um die Band zu feiern. Crowdsurfer sieht man reichlich, Mitsänger ebenso und allgemein ist die <strong>Stimmung top</strong>. Musikalisch trifft auch diese Band nicht wirklich meinen Geschmack, aber ich bin nur ein melodieverwöhnter Schreiberling in einer Masse aus Feierwütigen. Will heißen: <strong>I</strong><strong>ch fühle mich trotzdem wohl</strong>. Außer dem Gefühl im Magen, welches zu verstehen gibt, dass es mittlerweile schon <strong>Mittagszeit</strong> ist. Also ab nach draußen in die Sonne und ein Handbrot gesichert. Das soll hier kein Product Placement sein, aber wer mal in Leipzig gastiert, begebe sich bitte zum zugehörigen Laden in der Innenstadt. Absolute Empfehlung und sogar <strong>ohne Festival-Preisaufschlag</strong>. Nice!&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32882" aria-describedby="caption-attachment-32882" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2723-Bearbeitet_FitForAKing.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32882" class="wp-caption-text">FIT FOR A KING</figcaption></figure>
<h4>HARTE TÖNE AM NACHMITTAG</h4>
<p>Wohl genährt finden wir uns gegen viertel 1 (oder wer mag: viertel nach 12) wieder in den musikalischen Räumlichkeiten ein. <strong>GET THE SHOT</strong> sind die Nächsten. Nach den vorangegangenen Bands beginne ich langsam etwas zu zweifeln. Wieder fehlt hier der melodische Part, wieder bekomme ich <strong>Hardcore</strong>. Ja, das geht gut ab, ja, den Leuten gefällts. Alles schön anzusehen, besonders die <strong>Wall Of Death</strong> und die Circles, musikalisch nur eben wieder nichts für mich. Muss ja aber nix heißen, der Tag ist noch jungfräulich.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32883" aria-describedby="caption-attachment-32883" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2743-Bearbeitet_GetTheShot.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32883" class="wp-caption-text">GET THE SHOT</figcaption></figure>
<p>Jump, Jump, Jump! So die ersten Worte der Show von <strong>OBEY THE BRAVE</strong>. Funktioniert sehr gut, kann ich beobachten. Die wirklich große Fangemeinde gibt sich mit ohrenbetäubendem Mitsingen zu erkennen. Gefällt mir sehr gut und steckt auch an, was ich leider von der Musik wieder nicht behaupten kann. Mit<strong> Hip Hop Beats</strong> komme ich zwar klar, aber auch hier vermisse ich die melodischen Parts. Bei der Band trifft mich das aber nicht so unerwartet, da sie bereits letztes Jahr zugegen waren.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32884" aria-describedby="caption-attachment-32884" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2785-Bearbeitet_ObeyTheBrave.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32884" class="wp-caption-text">OBEY THE BRAVE</figcaption></figure>
<p>Es steht eine halbe Stunde <strong>Pause</strong> an, weil sich im <strong>Boxring</strong> (dessen eigentlichen Sinn ich nicht ganz nachvollziehen kann) einer <strong>Akkustikshow</strong> beiwohnen lässt. Auch wenn dies eine willkommene Abwechslung darstellt, begeben wir uns lieber nach draußen, um Sonne und einen Getreidesmoothie zu tanken. Außerdem sind so kleine Fußpausen immer ganz angenehm. Wer sich bis hierher wundert, wer eigentlich &#8222;wir&#8220; ist: Das sind meine treue Corebegleiterin <strong>Jule</strong>, welche freundlicherweise den Fotograben unsicher macht und meine Wenigkeit.&nbsp;</p>
<p>Das Zeiteisen zeigt 13:45 Uhr und <strong>COUNTERPARTS</strong> bringen endlich wieder einen melodischen Aspekt in&#8217;s Programm. Die Herren gehen auch ziemlich <strong>brachial</strong> zu Werke, allerdings eben auch mit den Elementen, die mir besonders am Herzen liegen. Den zu Beginn schon gegebenen Aufforderungen im Publikum zu kreiseln wird von allen ohne Gegenwehr nachgekommen. Obendrein sieht man reichlich Crowdsurfer und ein Gastauftritt von <strong>HOLDING ABSENCE</strong> sorgt für einen gelungenen Überraschungsmoment.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32885" aria-describedby="caption-attachment-32885" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2856-Bearbeitet_Counterparts.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32885" class="wp-caption-text">COUNTERPARTS</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss starten<strong> NORMA JEAN</strong>, von welchen ich zugegebenermaßen noch nie etwas gehört hab. Die<strong> Shouts</strong> des Frontmannes finde ich absolut geil, wirklich eine markerschütternde Stimme! Musikalisch ist mir das alles etwas zu unstrukturiert, aber ich sag mal: &#8222;Passt schon&#8220;. Das Set schauen wir uns nicht komplett an und machen mal einen Abstecher zur <strong>Karaoke Stage</strong> im Außenbereich. Dort sieht und hört man mal mehr, mal weniger begabte Talente, aber es macht unglaublich Spaß, daran teilzuhaben. Die Gwendoline auf meiner Wade beginnt sogar vor Freude zu weinen, als ein Männlein/Weiblein Duett <em>&#8222;Schrei nach Liebe&#8220;</em> zum Besten gibt, und wirklich <strong>JEDER</strong> mitsingt. Ein toller Moment! Dabei fällt mir ein, dass<strong> CALLEJON</strong> heute ja auch noch spielen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32886" aria-describedby="caption-attachment-32886" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2917-Bearbeitet_NormaJean.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32886" class="wp-caption-text">NORMA JEAN</figcaption></figure>
<p>Nun aber wieder rein, denn <strong>RISE OF THE NORTHSTAR</strong> stehen in den Startlöchern. Diese beginnen, spielen ca. 3 Sekunden und schon fallen die<strong> Hauptboxen</strong> aus, lediglich die Monitore kann man noch vernehmen, welche auch laut genug zu sein scheinen, dass die Band vom <strong>Ausfall</strong> anscheinend nichts mitbekommt. Das wirkt natürlich zunächst etwas merkwürdig, wird aber umso mehr gefeiert, als die Anlage wieder durchstartet. Auf jeden Fall ist die Laune auf beiden Seiten prächtig und ungetrübt. Mir gefällt besonders der gewisse <strong>Old Shool Vibe</strong>, der bei einigen Songs aufkommt, auch, wenn ich ansonsten wieder ohne wirkliche Melo auskommen muss. Ich hab&#8217;s aber auch schwer heut, mensch! Sorgt euch aber nicht um mich, ich habe trotzdem Spaß.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32887" aria-describedby="caption-attachment-32887" style="width: 490px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar-1024x682.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2960-Bearbeitet_RiseOfTheNorthstar.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32887" class="wp-caption-text">RISE OF THE NORTHSTAR</figcaption></figure>
<p>15:55 Uhr: <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> &#8211; ein Name, der mir durchaus geläufig ist, mit dessen musikalischen Schaffen ich aber auch wieder so rein garnichts anfangen kann. Ich habe schon diverse Gespräche von Fans mitbekommen, die sich wahnsinnig auf den Gig freuen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich die Show schlecht finde, nennen wir es mal: &#8222;Interessant&#8220;. Es hagelt <strong>Blastbeats</strong> und die Meute ist begeistert. Die <strong>Zugaberufe</strong> am Ende bestätigen einen gelungenen Auftritt.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32888" aria-describedby="caption-attachment-32888" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3008-Bearbeitet_TheBlackDahliaMurder.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32888" class="wp-caption-text">THE BLACK DAHLIA MURDER</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>DEFEATER</strong> im Anschluss leert sich die Halle merklich. Wahrscheinlich bin ich einer der Wenigen, die die angenehm <strong>ruhigeren Sounds</strong> jetzt mal brauchen. Die übrigen und dennoch reichlichen Fans vor der Bühne zeigen sich von Beginn an textsicher. Scheinbar ist doch nicht jeder heute nur wegen des harten Cores anwesend. Wir nutzen die Gelegenheit, um mal ein paar Fotos von der <strong>Tribüne</strong> aus zu knipsen und einfach mal die Beine auszuruhen und zu lauschen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32889" aria-describedby="caption-attachment-32889" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3027-Bearbeitet_Defeater.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32889" class="wp-caption-text">DEFEATER</figcaption></figure>
<p>Apropos ruhigere Sounds, diese sind nun auch schon wieder dahin. <strong>DEEZ NUTS</strong>, das offensichtliche Highlight vieler Gäste, zerschmettern die Atmosphäre mit einem Knall. Irgendwie macht sich mittlerweile auch ein kleiner <strong>Zeitversatz</strong> bemerkbar. Manche Bands beginnen ein paar Minuten eher, andere später. Woran das liegt, kann ich nicht beurteilen, tut ja auch der Stimmung nicht weh. Jedenfalls gibt&#8217;s wieder <strong>Hardcore</strong> und ich beginne zu verstehen, warum das <strong>Line Up</strong> im Vorfeld hier und da diskutiert wurde. Schön ist allerdings, wie die Band sich für 11 Jahre treuen Support bedankt und das sichtlich genießt. Der Frontmann singt übrigens in dicker Winterjacke, ich schwitze.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32890" aria-describedby="caption-attachment-32890" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3067-Bearbeitet_DeezNuts.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32890" class="wp-caption-text">DEEZ NUTS</figcaption></figure>
<p>Gegen 17:35 Uhr wird es <strong>NASTY</strong>. Ich bin regelrecht geflasht, wie plötzlich alle komplett <strong>auszurasten</strong> scheinen. Bis in die letzten Reihen herrscht Bewegung. Becher, Flüssigkeiten und Dinge aller Art fliegen durch die Luft. Wie die Band gefeiert wird, ist wirklich herrlich anzuschauen. Musikgeschmack hin oder her,<strong> das macht Spaß</strong>! Das kann ich von <strong>EMMURE</strong> leider nicht behaupten. Auch wenn mir ein Kumpel schon mehrfach gesagt hat, dass diese live ein absoluter <strong>Stimmungsgarant</strong> sind, ist mir das, was da aus den Boxen tönt, einfach zu chaotisch, zu wild und ohne erkennbare Struktur. Ich sehe, wie viele Leute das aber komplett anders sehen, von daher ist alles gut. Ab jetzt wird&#8217;s auch für mich wieder besser&#8230;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32891" aria-describedby="caption-attachment-32891" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3121-Bearbeitet_Nasty.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32891" class="wp-caption-text">NASTY</figcaption></figure>
<h4>WIR NÄHERN UNS DEN HIGHLIGHTS</h4>
<p>Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt: <strong>Herzlich willkommen zum Stilbruch des Tages</strong>! Ach wie gut das doch tut, endlich ohrschmeichelnde <strong>Melodien und Emotionen</strong> zu erleben. <strong>BEING AS AN OCEAN</strong> liefern genau das. Wie schon bei der <a href="https://silence-magazin.de/never-say-die-naechster-halt-leipzig"><strong>NEVER SAY DIE TOUR</strong></a> im vergangenen Jahr überzeugen sie mich komplett. Trotz erneuten <strong>Boxenausfalls</strong> und des Umstandes, dass auch heute niemand in den <strong>Fotograben</strong> darf, besticht mich die Show wieder mit allem, was die Band ausmacht. Auf den Punkt gebracht:<strong> Kunst</strong>. Frontmann <strong>Joel</strong> sucht wieder das Bad in der Menge und <em>&#8222;Black &amp; Blue&#8220;</em> verschafft mir wie erwartet eine Gänsehaut. Endlich.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32892" aria-describedby="caption-attachment-32892" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32892" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3203-Bearbeitet_BeingAsAnOcean.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32892" class="wp-caption-text">BEING AS AN OCEAN</figcaption></figure>
<p>Ein hübsch beleuchteter <strong>Schädel</strong> eröffnet den Background und die Show von <strong>CALLEJON</strong> pünktlich um 19:30 Uhr. Ich gebe zu, dass ich eigentlich nie so wirklich in der Musik verankert war, aber was hier live geboten wird, ist einfach nur geil! Hier gibt&#8217;s eine tolle Show, sympathische Menschen,<strong> fliegende Wasserbälle</strong> bei <em>&#8222;Palmen aus Plastik&#8220;</em> und mein Moment des Tages, und damit das zweite Mal <em>&#8222;Schrei nach Liebe&#8220;</em>. Diesmal natürlich von einer beachtlicheren Menge an Menschen als noch draußen am Nachmittag. Wenn es <strong>gegen Nazis</strong> geht, sind sich alle einig, so muss das sein! Und <strong>bei der Macht von Greyskull</strong>: Was für eine schöne Wall Of Death, plus ein aus dem Sitz gesprungener Ausklang des Konzerts (bei dem sich<strong> Jule</strong> nun auch mal in den Pit verirrt hat, und ich meiner Rolle als Rucksackbevollmächtigter nachkommen kann)!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32893" aria-describedby="caption-attachment-32893" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3273-Bearbeitet_Callejon.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32893" class="wp-caption-text">CALLEJON</figcaption></figure>
<p>Primetime: <strong>CALIBAN, </strong>die Band, wegen der ich überhaupt zum <strong>Metalcore</strong> gekommen bin! Das Intro macht direkt Bock auf das, was folgen wird. <strong>Circle Pits</strong> werden gestartet, ohne dass man danach fragen muss und vor lauter <strong>Crowdsurfern</strong> sieht man die Band kaum. Es gibt Gastauftritte von <strong>CALLEJON</strong> (<em>&#8222;nebeL&#8220;</em>) und <strong>NASTY</strong> (<em>&#8222;Ich blute für Dich&#8220;</em>) und die Setlist ist zwar kurz, aber verdammt gut gewählt. Da sei es <strong>Andy</strong> auch verziehen, dass er sich beim Ansagen in der Reihenfolge vertut. Was auch erwähnt werden muss, ist die geniale <strong>Bühnenbeleuchtung</strong>. Ist mir bisher bei keiner anderen Band so beeindruckend aufgefallen. Alles in allem ein starker Auftritt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32894" aria-describedby="caption-attachment-32894" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3326-Bearbeitet_Caliban.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32894" class="wp-caption-text">CALIBAN</figcaption></figure>
<p>Kommen wir nun zu der Band, die heute wohl am Meisten aus der Reihe tanzt: den <strong>DONOTS</strong>. Als ich diese Ankündigung gelesen hab, war ich auch etwas überrascht. Zum <strong>30. Bandgeburtstag</strong> kann ein Auftritt in der Messehalle aber definitiv als Willkommen gewertet werden. Und wie die Herren diesen auch zelebrieren! Seien es die überaus sympathischen Ansagen, die <strong>szeneübergreifende</strong> Stimmung oder ein Circlepit, in dessen Mitte Frontmann <strong>Ingo</strong> sich positioniert, ich stehe eigentlich den kompletten Gig über mit <strong>Dauergrinsen</strong> da. Diese Band macht einfach extrem viel Spaß! Wusstet ihr schon, was eine <strong>Wall Of Deathinteresse</strong> ist? Nein? Man rennt aufeinander zu, bleibt aber kurz vorher stehen und winkt einfach ab. Logisch, oder? Funktioniert zwar eher mittelprächtig, ist aber eine absurd-witzige Idee.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32895" aria-describedby="caption-attachment-32895" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32895" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3438-Bearbeitet_Donots.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32895" class="wp-caption-text">DONOTS</figcaption></figure>
<p>Take ooooon meeeeee, take meeee oooooon. Kennt ihr, ne? Dieses <strong>kultige Video</strong> wird auf den Vorhang projeziert, der momentan noch die Bühne von <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong> verhüllt. Die Melodie wird im Chor mitgesungen (sofern man das so nennen kann). Als der Vorhang fällt, scheint es, als würden <strong>Motten zum Licht</strong> gezogen werden, so wirkt die feiernde Masse, die sich vor der Stage manifestiert. Für einen beachtlich großen Teil sind <strong>STYG</strong> sicher der <strong>Anreisegrund</strong> heute. Ist zwar auch wieder Hardcore, aber zum Glück von der eher melodischeren Sorte. Nicht ganz mein Fall, aber arg unterhaltsam. Bei <em>&#8222;Married To The Noise&#8220;</em> gibt es in der gesamten Halle kein Halten mehr, Abriss!&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32896" aria-describedby="caption-attachment-32896" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32896" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3450-Bearbeitet_STYG.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32896" class="wp-caption-text">STICK TO YOUR GANS <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Um 22:40 betritt nun der <strong>Headliner</strong> des Tages die Bühne: <strong>HOLLYWOOD UNDEAD</strong>. Ich bin ehrlich, ich mochte den Stil der Band nie. Tu ich auch immernoch nicht und verstehe den Slot nach wie vor nicht wirklich. Ob das nun persönliches MiMiMi ist oder mir die vielen Menschen zustimmen, die bereits vor Beginn das Gelände verlassen, <strong>ich bin mir unsicher</strong>. Jedenfalls lässt sich ganz klar erkennen, dass <a href="https://silence-magazin.de/impericon-festival-2018-leipzig-eine-operette-in-4-akten">letztes Jahr</a> bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> die Halle aus allen Nähten platzte und heute verdächtig<strong> viel Platz</strong> ist. Der Sound ist wirklich top und auch die Clean Vocals klingen stark, aber ich kann mit der Menge an <strong>Rap</strong> nichts anfangen. Die, die noch da sind, haben natürlich eine Menge Spaß und auch die <strong>Feuereffekte</strong> tragen zur Stimmung bei. Für mich ist das alles aber echt schwierig. Ein <strong>fragwürdiger Abschluss</strong>, wenn ihr mich fragt.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32897" aria-describedby="caption-attachment-32897" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32897" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead-1024x683.jpg" alt="" width="499" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3485-Bearbeitet_HollywoodUndead.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32897" class="wp-caption-text">HOLLYWOOD UNDEAD</figcaption></figure>
<h4>FAZIT</h4>
<p>Wer mitgezählt hat, es waren <strong>7 Bands</strong>, die mir wirklich gefallen haben. Der Rest war mir einfach zu <strong>Hardcore</strong>, zu viel in die Fresse. Geht zwischendurch absolut klar, aber nicht den Großteil des Tages. Das ist auch der oben angesprochene Grund, warum ich so viele Acts nicht kannte. Ich fische halt in größtenteils anderen Gewässern. Das hat mir 2018 wesentlich besser gefallen. Auch wenn das Line Up in sich stimmig war, für mich persönlich war&#8217;s eben nix. Auch die recht häufigen <strong>Technikprobleme</strong> fielen auf. <strong>ABER</strong> das heißt nicht, dass ich das Festival nicht genossen habe. Ja, es ist schwierig unter diesen Umständen, aber ich werde trotzdem jedes Jahr wiederkommen. Denn die Menschen, die Atmosphäre, der fantastische Außenbereich, die Organisation und auch das wieder geniale Wetter (wie machen die das nur?) sorgen immer wieder für <strong>bleibende Erinnerungen</strong>. Und das im durchaus positiven Sinne.&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank <strong>Impericon</strong> für die Koorperation, an <strong>Jule</strong> für den Fotosupport und die immer wieder tolle Begleitung und an<strong> EUCH</strong>, dass ihr bis hierhin gelesen habt! Wir sehen uns nächstes Jahr zum <strong>10. Jubiläum</strong>!&nbsp;</p>
<p>In der <strong>Galerie</strong> unten findet ihr noch ein paar weitere Impressionen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32901 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_E9994-1024x295.jpg" alt="" width="1121" height="323" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_E9994-1024x295.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_E9994-300x86.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_E9994-750x216.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_E9994.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1121px) 100vw, 1121px" /></p>
<p><a href="http://www.impericon.de">Impericon im Web</a></p>
<p><a href="http://www.hardcore-help.org">Hardcore Help Foundation</a></p>
<p><a href="http://www.instagram.com/jules_pics1609">Jule auf Insta</a></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/impericon-festival-2019-leipzig-bericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=impericon-festival-2019-leipzig-bericht">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/impericon-festival-2019-leipzig-bericht/">IMPERICON FESTIVAL 2019 &#8211; Sommer, Sonne, Core</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 13:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Akerlund]]></category>
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		<category><![CDATA[lords of chaos]]></category>
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		<category><![CDATA[review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31725</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es musste sacken, aber nun haben wir LORDS OF CHAOS verdaut.<br />
Wie nahrhaft war es? Was bleibt, wenn die Verwirrung weg ist?<br />
Wir sagen es dir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/">Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31745" aria-describedby="caption-attachment-31745" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31745" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31745" class="wp-caption-text">Vielversprechender als ein Schminktutorial-Thumbnail auf Youtube</figcaption></figure>
<p class="p1"><em><strong>Leipzig, 22.2. um 22:20 &#8211; und wir sind auch noch zu Zweit.</strong></em></p>
<p class="p1">Was bereits im Wartesaal des Regina Palast in Leipzig auffällt: Jede Menge Schwarzvolk. Vom Dead-Lookalike mit einem Blick, der mühelos Stahl (oder Longboards) schneidet, bis zur bunt gefärbten Punker-Dame ist alles dabei.<br />
Nun also mit insgesamt zwei Stiften in den Händen zwei Mal Getränke geholt und in die zwei Sitze geworfen. Vierte Reihe &#8211; Zwei mal Zwei &#8211; Verschwörung … ?</p>
<p class="p1">Es kommen Trailer, Werbung, alles wie gehabt. Sind diese dann vorüber und das recht homogene Publikum von diversen &#8222;Horror&#8220;-Filmtrailern belustigt, folgt noch eine kurze Unterbrechung. Das Kino verlost in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hellraiser</strong> in Leipzig Konzerttickets! Geile Geste!</p>
<blockquote>
<p class="p1">*<em>*SPOILER ALERT** Ich gehe hier auf Details ein und auch auf das Ende &#8211; da die Handlung aber im Groben bekannt sein sollte, kann man denke ich getrost weiterlesen ***</em></p>
</blockquote>
<h3 class="p1">Bohemian Rhapsody auf Skandinavisch</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31736" aria-describedby="caption-attachment-31736" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_.jpg" alt="Filmplakat zu Lords of Chaos" width="359" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_.jpg 983w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-203x300.jpg 203w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-694x1024.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-750x1106.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31736" class="wp-caption-text">Why so sad?! &#8211; Dunkel wirds, aber auch nicht selten farbig. &#8222;Lords of Chaos&#8220;-Filmplakat</figcaption></figure>
<p class="p1">Es geht los. Der Film startet, Vorspann &#8211; keine Regung im Publikum, bis das <strong>VICE</strong>-Logo erscheint. Ein Raunen geht durch die Menge, einzelne, nein eher kollektive &#8222;Oh neeeeein&#8220;-Rufe. Vielen war nicht bewusst, auf wessen Mi… tarbeit dieser Film entstand.</p>
<p class="p1">Doch dann wird schnell reingestartet, als Voiceover begleitet uns Øystein Aarseth aka &#8222;<strong>Euronymous</strong>&#8220; durch den Film, alles wird stets aus seiner vermeintlichen Perspektive&nbsp; erzählt.</p>
<p class="p1">Aha! Lords of Chaos &#8211; ein <strong>Biopic</strong> also. Quasi wie&nbsp;<strong>Bohemian Rhapsody</strong>, nur mit mehr Feuer und Tod. Und Wahrheit, aber auch Lügen, so kündigt es der Film jedenfalls an. Nur was ist was? Ohne Hintergrundwissen wird man vom Film &#8211; das vorab &#8211; keine Antwort erhalten. Wissen über <strong>MAYHEM,</strong>&nbsp;die Bandgeschichte und den <em>&#8222;Trve Norwegian Black Metal&#8220;</em> scheint hier jedoch im Publikum deutlich vorhanden zu sein &#8211; verirrte Zuschauer findet man hier nicht.&nbsp; Dafür Bandpatches auf den Jacken, in einer Dichte wie in jedem beliebigen Heavy-Metal-Club.</p>
<p class="p1"><em>Immer wieder drehe ich mich zum Dead-Double um, ich schaue, ob er bereits ein Feuer entzündet, um das Kino niederzubrennen oder die Zuschauer um sich herum erstochen hat. – Nein, nix auffälliges, also zurück zum Film!</em></p>
<h3>Jung und ungestüm &#8211; eine deutliche Untertreibung</h3>
<p class="p1">Es wirkt erstmal wie ein Film über eine <strong>Schülerband</strong> und deren eigenen (gewünschten) Mythos. Eventuell stimmt das ja auch. Sitzen wir hier dann in einem Jugendfilm statt in einem Musikfilm? Alles hat den Flair der eigenen Punkband, die man mal mit 15 hatte und einfach &#8222;anders&#8220; und &#8222;krasser war&#8220; und jeden Fan mehr gefeiert hat als die Band selbst. Aber die Jungs waren <span class="s1">bekanntermaßen bei <strong>Bandgründung</strong> schon lange</span> keine 15 mehr, alles wirkt viel unreifer, als es vermutlich in Wirklichkeit war, eventuell sind wir hier wieder bei dem Aspekt der mit Lügen ausgeschmückten Wahrheit nach der Vorlage des Buches. Das <strong>Drehbuch</strong> selbst wirkt stellenweise etwas &#8222;knapp&#8220; &#8211; man versucht, mit Effekten mehr herauszuholen und schafft nicht immer die Atmosphäre, die der Black Metal eben für sich beansprucht. <span class="s1">Düsternis und Symbolik wird hier verdrängt von Offensichtlichem und Gewaltfantasien andersartiger &#8222;Freaks&#8220; &#8211; dazu aber später mehr.</span></p>
<p class="p1">Was von Beginn an auffällig ist: Die bekannten Motive werden immer wieder aufgegriffen und nachgestellt. Bekannte Bandfotos, Porträts &#8211; all das kennt man bereits aus der Geschichte von <strong>MAYHEM</strong> oder dem Black Metal an sich. Eine nette Hommage, wenn auch immer mit dem Teeny-Film im Hinterkopf. <strong>Viel Bunt, viel Jugend, viele Flausen im Kopf.</strong> Es wirkt beinahe harmlos, teilweise lächerlich. Hier hilft das Voiceover auch nicht unbedingt, da es das Gefühl des &#8222;wir sind jung und krass und irgendwie auch ein wenig lustig&#8220; verstärkt. Oft wird versucht, Humor einzustreuen, so dass der Film hier unsicher wirkt, wozu er sich zählt &#8211; das wird sich über den ganzen Abend ziehen.</p>
<p class="p1"><strong>Kurzum</strong>: Die Off-Stimme ist in <strong>Lords of Chaos</strong> zu 90% nicht sonderlich hilfreich. Manchmal hätte es geholfen, den sehr guten Schauspielern hier mit Mimik und Gestik mehr Raum zu lassen.&nbsp;Bleiben wir aber mal bei der Sprache, denn mitunter wirkt die eigentlich recht saubere Synchro schon etwas lustlos, verfälscht eventuell sogar die Originalbotschaft. Das kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen.</p>
<h3 class="p1"><b>Skaterfilm mit Nieten</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31734" aria-describedby="caption-attachment-31734" style="width: 490px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31734" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-1024x576.jpg" alt="Nachstellung eines Bandfotos der Band Mayhem - entfernt verknüpft mit dem Film &quot;Lords of Chaos&quot;" width="500" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31734" class="wp-caption-text">Nein, nicht HANGOVER 4, sondern Lords of Chaos!</figcaption></figure>
<p class="p1">Das Bandleben einer jeden beliebigen Musikgruppe wird hier aufgezeigt. <strong>Proben, Partys, Wechsel von Mitmusikern</strong> &#8211; hier dargestellt durch einen humoristisch verwendeten &#8222;Verschwinde&#8220;-Effekt beim Wechsel des Drummers. Kennt man sonst nur aus Roadmovies und neuzeitlichen RomComs. Aber weiter geht&#8217;s, neuer Drummer gefunden, dazu Sänger gesucht und Dead findet den Weg in die Band. <em>Protipp: Leichenteile zur Bewerbung beilegen: Trver geht&#8217;s nicht!</em></p>
<p class="p1"><strong>Dead</strong>, belastet von einer wahrlich sehr gut dargestellten Depression, freundet sich mit Euronymous an und <strong>jagt mit ihm gemeinsam Katzen im Wald mit der Schrotflinte</strong> und bittet den Kumpel, einem doch den Kopf wegzuschießen &#8211; man kennt das, oder? Ist der &#8222;spaßige&#8220; Teil der Heimarbeit also erledigt, macht sich die Band wieder an die Musik. Es gibt Gelächter, und Witze und Party, Frauen und Musik und nach dem Hangover schließlich: <strong>der erste Gig</strong> der Band.</p>
<p class="p1">Hier finden in expliziten Szenen die Taten des Sängers unter verwunderten Gesichtern der Mitmusiker statt. Und genau hier merkt man auch&nbsp;<strong>Äkerlunds Musikvideo-Hintergrund</strong>. Kurz wirkt es, als hätte man den Aufnahmeleiter der <strong>Rammstein-Live-DVDs</strong> hier ans Werk gelassen. Ach so… War er ja. Die Zusammenarbeit klappt aber und passt in das Bild der Mythenbildung der Band und Szene an sich.</p>
<p class="p1">Im Bruch dazu folgt eine Szene in Unterwäsche mit <strong>Käsebemme und Corpsepaint</strong>. Wieder mal weiß der Film nicht genau, was er will. Er ist gut in dem, was er macht, vermischt aber zu oft Stilmittel und verliert gefühlt sein Ziel aus den Augen. Gefolgt wird diese Szenerie dann auch gleich wieder von einem der ikonischsten Momente des Films: <strong>Val Kilmers Sohn</strong>, aka <strong>Dead</strong>, nein quark: <strong>Per &#8222;Pelle&#8220; Yngve Ohlin</strong>, den man kurz vorher noch nackt in der Natur sah, geht aber mal wirklich auf Nummer sicher und nimmt sich in einer ausgedehnten Szene das Leben. <strong>Bedrückend.</strong></p>
<p class="p1">Ausgedehnt meint in diesem Sinne im deutlich pornografisch-voyeuristischen Stil. <strong>Nahaufnahmen</strong>, lange und deutliche Detailaufnahmen und ohne jede Andeutung. Es ist aber weniger beklemmend, eher voyeuristisch schamhaft umgesetzt worden. Man will nicht hinschauen, die Todesnotiz wird noch halb humoristisch eingebaut und man wird minutenlang an die Hand genommen, während mit dem Finger auf die Wunde gedrückt wirkt.</p>
<p class="p1">Was folgt, kennt der BM-Fan: <strong>Euronymous</strong> macht Fotos von der Leiche, und aus den Resten des Gedankenkonstrukts von <strong>Dead</strong> macht er Anhänger. <em>Hier frage ich mich, was Courtney Love wohl in der Schmuckschatulle daheim so alles lagert?!</em><br />
Alles insgesamt nüchtern und für &#8222;normale&#8220; Zuschauer sicher erschreckend &#8211; auch wenn an diesem Abend zu <strong>Lords of Chaos</strong> davon keine anwesend sind. Es schockt eher durch die Darstellung als durch die reine Existenz des Aktes.</p>
<h3 class="p1"><b>Euronymous Vision Song Contest</b></h3>
<p class="p1">Kurz nach dem ersten Gig wird übrigens <strong>Kristian Vikernes</strong>, aka<strong> Varg Vikernes</strong>, aka<strong> Count Grishnak</strong>, aka <strong>Greven</strong>, aka <strong>Vargetarier</strong>, aka <strong>TAFKAP,</strong> aka <strong>Prince</strong> als gedisster <strong>SCORPIONS-Fan</strong> von der Band abgewiesen und in die Geschichte eingeführt. Ein dicklicher Junge mit Schmiss im Gesicht und einem eher verschlossenen Äußeren, der es jedoch auf sich nahm, aus den weit entfernten Bergen nach Oslo zu kommen, um der berühmt-berüchtigten Band<strong> MAYHEM</strong> beizuwohnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31738" aria-describedby="caption-attachment-31738" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern.jpg" alt="Einige dunkel gekleidete Herren - vermutlich Schornsteinfeger - stehen in einem Raum mit einem &quot;Wer hat gefurzt&quot;-Gesichtsausdruck" width="500" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern.jpg 1280w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31738" class="wp-caption-text">Ein Bandkeller ohne Eierpappen an der Wand, da kann schon was nicht stimmen! So schaut es also unterm HELVETE aus.</figcaption></figure>
<p class="p1">Der <b><i>Svarte Sirkel</i></b> wird gegründet, man radikalisiert sich und die einstigen Jugendfantasien voller Gewalt und Ablehnung scheinen langsam im Alltag anzukommen und die eigene Realität zu überholen. Detail am Rande: Viele Aktivitäten der beiden Hauptpersonen sind von den Eltern <span class="s1">finanziell</span> getragen und so richtig &#8222;erwachsen&#8220; kommen diese daher <span class="s1">nicht </span>rüber.</p>
<p class="p1"><strong>Varg</strong> fügt sich schnell in die Gruppe ein und übernimmt in sadistischer Art gleich <strong>Euronymous</strong> Rolle. Deutlich wird dies in einer Szene, als Euronymou<strong>s</strong> ein <strong>Groupie</strong> in den Keller führt, welches schließlich von Varg Befehle erhält und diese vor den beiden ausführt. Euronymous sitzt machtlos und sichtbar schwach daneben – man merkt hier den<strong> Machtwechsel zwischen den Hauptcharakteren</strong>. Die Szene selbst steht im Widerspruch zu dem, was sonst bekannt ist. Und erneut gibt es an dieser Stelle viel Lüge aufs Brot gestrichen, um das Thema Frauen noch einzubinden, was den Coming-of-Age-Film komplettiert.</p>
<h3 class="p1"><b>Charaktere und Widersprüche</b></h3>
<p class="p1">Damit sind wir auch schon beim großen Kapitel der Charaktere in <strong>Lords of Chaos&nbsp;</strong>angelangt. Während <strong>Hauptfigur Euronymous</strong> und <strong>Antagonist Varg</strong> jede Menge Raum bekommen, sind alle Nebencharaktere recht blass und blinde Befehlsempfänger (&#8222;Hellhammer&#8220;), übermäßig verrückte Mörder (&#8222;Faust&#8220;), oder absolut rückgratlose, dümmliche Sklaven (<strong>Wilson G.</strong> Ochsenknecht als &#8222;Blackthorn&#8220; &#8211; <em>füüüürchterlich</em>) &#8211; oder gar komplett frei erfunden (&#8222;Ann-Marit&#8220; &#8211; nie dagewesene Freundin von <strong>Euronymous</strong>).</p>
<p class="p1">Viele Gesten werden vom Film als &#8222;<em>Aufwach(s)en</em>&#8220; oder &#8222;<em>Erwachsen werden</em>&#8220; der Figur <strong>Euronymous</strong> aufgebaut, sind aber frei erfunden. So ist das Haare schneiden vor dem Tod nie passiert und soll wohl ein &#8222;Ende eines Kapitels&#8220; bedeuten und den Zuschauer sagen, wie wenig <strong>Øystein Aarseth</strong> noch zur Szene gehört &#8211; von den <strong>Posen und Marketingtricks</strong> abgesehen. Euronymous nutzt jede keimende Brutalität und Gewalt, um Werbung für sich und seine Band zu machen, will Bandleader sein, letztlich <strong>Rockstar</strong>. Varg hingegen, getrieben vom Wahn, will <strong>Macht</strong>.</p>
<p class="p1">Während so <span class="s1">in Euronymus</span>‘ <strong>Helvete-Plattenladen</strong> also <strong>Erich Honecker</strong> und<strong> Anton Szandor LaVey</strong> hängen, zieren, sorgsam drapiert, bei Varg im Interview <strong>Hakenkreuz</strong> und<strong> Pagan-Elemente</strong> das Bild. Ein Widerspruch, der auch angesprochen wird und die Person nicht sonderlich gut dastehen lässt, was der Film sogar zusätzlich mit den Worten<strong> &#8222;Idiot&#8220;</strong> mehrfach unterstreicht. Hier wird wieder mal nicht subtil, sondern mit dem <strong>Holzhammer</strong> klargemacht, was der Zuschauer zu denken hat. Das wird final sehr deutlich in der Endszene, als Varg, übrigens gespielt von einem jüdischen, eher weniger mageren Schauspieler, von der Polizei verfolgt und geschnappt wird. Zuvor rennt er jedoch vor dieser weg, wie ein Kind, das zur Mutter flüchten will.</p>
<h3 class="p1"><b>Das Drumherum und die Bilder</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31728" aria-describedby="caption-attachment-31728" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31728" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34.jpg" alt="Val Kilmers Nachwuchs, der &quot;Dead&quot; spielt, hält einen sichtlich übermüdeten Fuchs in die Höhe." width="501" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31728" class="wp-caption-text">&#8222;Der schläft nur … &#8220; Dead hat ein neues Haustier … Wird leider nicht alt.</figcaption></figure>
<p class="p1"><strong>Holzhammer</strong>: immer wieder. Besonders in Gewaltszenen, seien es eine Ermordung, eine andere Ermordung oder einer der vielen Kirchenbrände, wird mit pornografischer Qualität die Kamera draufgehalten und nicht mal die Chance gelassen, dass Kopfkino passieren kann. Einen subtilen Umgang mit dem Stoff kann man dem Filmemacher hier nicht vorhalten.</p>
<p class="p1">Was dabei aber immer unklar bleibt für einen nicht so informierten Zuschauer, ist sicher <strong>der Anteil von Lüge und Wahrheit</strong>. Somit muss der ganze Film eher deutlich mehr als Fiktion gesehen werden &#8211; auch, wenn er &#8222;auf der Wahrheit basiert&#8220;. <span class="s1">Es ist ein </span>überhöhter Urbaner Mythos und das Suhlen in dem, was die Szene umgibt, bei gleichzeitigem Ausschlachten all der verrückt wirkenden Entscheidungen einzelner, bei denen die Realität irgendwann die Gewaltfantasie überholte.</p>
<p class="p1">All das wird in &#8222;<em><strong>Lords of Chaos&#8220;</strong></em> en Detail ausgeschlachtet, die Hauptcharaktere fein, wenn auch immer etwas widersprüchlich gezeichnet. Aber das Hauptproblem dabei: <em>Alles Andere wirkt etwas lieblos.</em></p>
<h3>Kann der was oder is&#8216; der nur Nebencharakter?</h3>
<p class="p1">Nebencharaktere wirken (wie erwähnt) blass und ohne Konturen, Ereignisse werden aufgegriffen anstatt verarbeitet und als Lückenfüller baut man dann beinahe erotisch schöne Landschaftsaufnahmen ein. Ebenso wird die Schlussszene annähernd <strong>meditativ in die Länge</strong> gestreckt, bis die beklemmende Atmosphäre zuschlägt und man in der letzten Gewaltorgie das Ausmaß von <strong>Vargs Machtwahn</strong> gezeigt bekommt. Währenddessen bezeichnet sich Euronymous selbst als &#8222;<strong>Poser</strong>&#8222;, bevor sein Leben in einer krassen Szene, gestreckt über etliche Minuten,&nbsp;<span class="s1">langsam entweicht</span>.</p>
<p class="p1">Hier darf man übrigens nicht mitzählen, Hardcorekenner werden die Diskrepanz der Stichanzahl und Platzierung bemerken. Erneut scheint die im Vorspann propagierte<span class="s1">&nbsp;&#8222;</span>Lüge<span class="s1">&#8222;</span> dem Drehbuch dienlicher gewesen zu sein, was wieder einmal zeigt, dass man nie genau weiß, wann etwas gelogen war (siehe abgeschnittene Haare und &#8222;Freundin&#8220;).&nbsp;Den <strong>Abschluss</strong> bildet ein Voiceover des aus dem Jenseits sprechenden Euronymous, der durchaus verzichtbar gewesen wäre und eigentlich alles nur noch schlimmer macht. Ein letztes Mal schlägt der Holzhammer zu. <span class="s1">Jetzt werden noch ein paar Gedanken erklärt, damit auch der letzte Vice-Leser auf den aktuellen Stand gebracht wird.&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Ein nettes Detail ist übrigens ein sehr gut gestalteter Abspann in <strong>Prezi-Optik</strong> (die Studenten werden es kennen und hassen) und den Credits, die von oben nach unten ablaufen. <strong>Sehr geiles Gimmick!</strong> Nur kurz gehe ich mal auf das Musikalische ein, da dieser Film ja doch mehr &#8222;Roadmovie&#8220; als &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; ist. Es finden sich im Film mit Songs von <strong>MAYHEM</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong> oder&nbsp; <strong>VARDRUNA</strong> diverse skandinavische Bands wieder. Mal passt es, mal weniger. Etwas mehr BM hätte ich gut gefunden, als Kontrast zu den bunten Bildern. So wird es eher ein Heimatfilm dank SIGUR ROS auf Landschaftspornos. Aber nach dem, was die Umsetzung bietet, ist Musik hier weniger das Problem. Ich bin eigentlich nur froh, dass Ochsenknecht nicht noch was zum Soundtrack beisteuerte.</p>
<h3 class="p1"><b>Inverse Blasphemie, Filmische Fähigkeit und Abscheuliche Anderswelt</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31741" aria-describedby="caption-attachment-31741" style="width: 480px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31741" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4.jpg" alt="Jonas Åkerlund, Filmemacher von Lords of Chaos, posiert vor sonniger Landschaft in Ozzy-Optik" width="490" height="327" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31741" class="wp-caption-text">&#8222;Hat hier jemand Posen gesagt?&#8220; Jonas Åkerlund &#8211; Filmemacher von Lords of Chaos</figcaption></figure>
<p class="p1"><strong>Lords of Chaos:</strong> Ein Film &#8211; 118 Minuten Bildgewalt und Symbolik. Ein Film, den Trve Black Metal-Fans nicht lieben können, normale Kinogänger nicht mögen wollen und Filmfans mögen müssen.<br />
Vielschichtig, widersprüchlich, immer unklar zwischen Biopic, dokumentarischem Spielfilm und Fiktion. Schwer lässt sich einordnen, wo es hingehen soll.</p>
<p class="p1">Der Film selbst ordnet sich nicht unter, sondern springt zwischen den Themen der Erzählung hin und her, und das leider auch zu oft und zu schnell, um ein durchgängiges Bild abzugeben. Vom Teenager-Movie mit Themen wie Beziehung, Freundschaft und Erwachsenwerden, über Landschaftsfilm, Komödie und schlussendlich Biopic ist hier so ziemlich alles drin, mit stets wechselnden Anteilen.</p>
<p class="p1"><strong>H</strong><strong>andwerklich ist der Streifen in den einzelnen Segmenten gut gemacht</strong> und erzählt immer in schönen Bildern, wenn auch oft zu drastisch. Hier wurde bildlich aufgewertet, was inhaltlich leider nicht ganz verarbeitet wurde oder im Drehbuch einfach fehlte. Letztlich bleibt es aber aber kein schlechter Film.</p>
<p class="p1"><strong>Die Hard Fans</strong> haben dann den Saal auch schon vor dem Abspann verlassen, so saßen wir in einem zu&nbsp;<span class="s2">⅔</span> leeren Kino und erwiesen dem Film Respekt. Normalsterbliche Filmschauer wären sicher verstört von Symbolik, Brutalität und Spleens der Hauptcharaktere und der Nebengewaltdarsteller, <strong>c</strong><strong>ineastisch</strong> ist hier jedoch ein gutes Handwerk (in den erwähnten Fragmenten) geliefert&nbsp;worden. Leider fehlt dazwischen der Kitt, weder in Form der Musik, noch in der der Story oder der Bilder in aller Vollständigkeit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31746" aria-describedby="caption-attachment-31746" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-31746" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771.jpg" alt="Regina Palast Leipzig - Minuten nach dem Abspann" width="385" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31746" class="wp-caption-text">Regina Palast Leipzig &#8211; Minuten nach dem Abspann</figcaption></figure>
<p class="p1">Was bleibt, ist ein guter (ja, mehr als okay-er) Film, der aber natürlich keinen Vergleich zu <strong><em>&#8222;Until the light takes us&#8220;&nbsp;</em></strong>besteht, diesen aber laut anfänglicher Erklärung auch vermeiden möchte. Wer also den Sachverhalt der damaligen Zeit als Doku sehen mag, der möge sich diesen Film ansehen.</p>
<p class="p1"><b>Ich fasse den Film nochmals zusammen: </b><i>Ohne die Scorpions wäre es nie soweit gekommen!</i></p>
<p class="p1"><em>PS: Ein bereits 2 Jahres altes Zitat von Fenriz (<a href="https://www.facebook.com/Darkthrone-101075189934422/" target="_blank" rel="noopener">Darkthrone</a>) dazu:&nbsp;</em><br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D1291230187585577%26id%3D101075189934422&amp;width=500" width="500" height="192" frameborder="0" scrolling="no"></iframe><br />
<em>Wie er es wohl heute sieht?<br />
</em></p>
<hr>
<h4 class="p1"><strong>Wortwitze/Überschriften, die es nicht in den Text geschafft haben:</strong></h4>
<ul>
<li class="p1"><em>Mayhems Frontmann &#8211; Namensgeber für Bloodbath?</em></li>
<li class="p1"><em>Ver Vargt verliert</em></li>
<li class="p1"><em>Söhne Manheims</em></li>
<li class="p1"><em>Necrobutcher: Nicht einverstanden mit der Schmuckpolitik der Band</em></li>
<li class="p1"><em>Von Ochsen und Knechten &#8211; Mords-Beihilfe</em></li>
<li class="p1"><em>Varg, im Besitz eines eisernen Willen und starken Kreuzes (andersrum wäre ihm lieber gewesen)</em></li>
<li class="p1"><em>Die Anfangstage: Kinderschminken, Katzenjagen</em></li>
<li><em>Lord Krischy &#8211; Er wäre nicht erfreut</em></li>
<li class="p1"><em>Der ultimative SM-Keller: HELVETE und was man so drunter hat</em></li>
</ul>
<hr>
<p class="p1"><em>Übrigens sehen&#8230; wer jetzt nach all den Spoilern Bock auf den Film hat, hier der Trailer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<br />
</em><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M7zrHiqoJ6k" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/">Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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