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	<title>2021 Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2023 18:21:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>2021 Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SILENCE 2021 &#8211; Unser Jahresrückblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 14:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[recap]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr rum. Und wieder ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das sicher alle gewünscht hätten. Dennoch möchten wir natürlich gemeinsam mit euch auf das zurückliegende 2021 blicken und euch zeigen, was unsere Redaktion musikalisch so bewegt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2021-unser-jahresrueckblick/">SILENCE 2021 &#8211; Unser Jahresrückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #800000;">Und wieder ist ein Jahr rum. Und wieder ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das sicher alle gewünscht hätten. Dennoch möchten wir natürlich gemeinsam mit euch auf das zurückliegende <strong>2021</strong> blicken und euch zeigen, was unsere Redaktion musikalisch so bewegt hat. Wie sah es bei euch in diesem Jahr so aus? Vielleicht entdeckt ihr ja in den folgenden Zeilen auch noch etwas, das ihr bisher gar nicht auf dem Schirm hattet?&nbsp;</span></em></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Analog zum Rückblick gibt es dieses Jahr auch eine <strong>Playlist bei Spotify</strong>, zu der jeder unserer Autoren 5 seiner liebsten Songs aus 2021 beigesteuert hat. Lauscht gern <a href="https://open.spotify.com/playlist/2sLvS55ujtRBGSejZNtPaA?si=ext1bHyuT120cm25NEpoOA">hier</a> mal rein:</span></em></p>
<p><iframe src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2sLvS55ujtRBGSejZNtPaA" width="300" height="380" frameborder="0"></iframe>&nbsp;</p>
<p><em><span style="color: #800000;">Und ansonsten hoffen wir natürlich, dass ihr uns auch im nächsten (<strong>hoffentlich besseren</strong>) Jahr gewogen bleibt. Das gesamte Team von <strong>SILENCE</strong> wünscht euch hiermit einen guten Rutsch und Start Richtung<strong> 2022</strong>!&nbsp;</span></em></p>
<h3 style="text-align: center;">DANIEL 2021</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38824" aria-describedby="caption-attachment-38824" style="width: 204px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-38824" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars-1024x1020.jpg" alt="" width="214" height="213" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars-1024x1020.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars-750x747.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Allstars.jpg 1040w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38824" class="wp-caption-text"><em>Leipzig Allstars</em>, Schnappschuss von <span style="color: #800000;">Jule</span></figcaption></figure>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:&nbsp;</strong></p>
<ul>
<li><strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong> &#8211; &#8222;Bullet For My Valentine&#8220;</li>
<li><strong>BRAND OF SACRIFCE</strong> &#8211; &#8222;Lifeblood&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/brand-of-sacrifice-lifeblood/">Review</a>)</li>
<li><strong>ANNISOKAY</strong> &#8211; &#8222;Aurora&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/annisokay-aurora/">Review</a>)</li>
</ul>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></p>
<p>Ist dieses Jahr kein Album, sondern eine <strong>EP</strong>. Nämlich &#8222;&#8230;And I Return To Nothingness&#8220; von <strong>LORNA SHORE</strong>. Mit <strong>Will Ramos</strong> als neuen Frontmann hat sich die Band auf ein dermaßen hohes Level gehoben, dass ich es nicht für möglich gehalten hätte. Schon das vorangegangene Album &#8222;Immortal&#8220;, noch in alter Besetzung war absolut genial, aber diese EP&#8230; <strong>einfach nur wow! </strong>Nächstes Jahr soll dann ein neues Album folgen, bin jetzt schon hibbelig.</p>
<p>Ein <strong>Album</strong> gibt&#8217;s aber trotzdem noch obendrauf: <strong>VOLA</strong> mit &#8222;Witness&#8220;. Die Band hat mich mit ihrem Sound einfach <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">kalt erwischt</a>, und tut es auch noch nach wie vor. Ebenso übrigens die Newcomer <strong>HOWL LIKE WOLVES</strong>, die ich in meinem Rückblick<a href="https://silence-magazin.de/howl-like-wolves-die-krone-der-woelfe/"> nicht unerwähnt</a> lassen möchte. Gebt euch unbedingt die EP namens &#8222;Crown&#8220;!&nbsp;</p>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><em>&#8222;Abyss&#8220;</em> von den Leipzigern <strong>LEAVE.</strong> Diese Nummer bedarf einfach keiner weiteren Worte.&nbsp;</p>
<p><iframe title="LEAVE. - Abyss (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Xp7MtmEwLNI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Veröffentlichungstechnisch fällt mir dazu eigentlich nichts ein. Aber dafür so einige Konzerte, die eigentlich erst unter einem guten Stern standen, und dann aber doch dieser verfluchten Pandemie zum Opfer fielen. Ich hab die Schnauze so voll! Achja, und das <strong>LIMP BIZKIT</strong> Album war zwar nice, aber irgendwie auch kein großer Wurf, wie erhofft. Obwohl <em>&#8222;Dad Vibes&#8220;</em> schon nen ziemlichen Charme hatte.&nbsp;</p>
<p><strong>KONZERT-HIGHLIGHT 2021:</strong></p>
<p>Tja, wie gerade erwähnt hätten es viel mehr sein müssen. So war es bei mir aber nur <strong>ein einziges</strong>. Dafür war aber gerade das für mich unvergesslich: Das<strong> LEIPZIG ALLSTARS</strong> im hiesigen Felsenkeller. Warum genau das <strong>so besonders</strong> war, könnt ihr natürlich gern <a href="https://silence-magazin.de/leipzig-allstars-was-lange-waehrt/">hier nachlesen</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>WAS ICH NOCH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Was soll ich sagen, ich blicke zurück auf ein Jahr voller geiler Veröffentlichungen. Ebenso schaue ich vorfreudig auf viele schöne Alben im nächsten Jahr. Und natürlich auf hoffentlich stattfindende <strong>Konzerte/Festivals</strong>. Mein Schrank liegt voller Tickets, die ich nicht mehr zählen kann und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch müde immer nur zu hoffen. Ich muss es daher ganz klar sagen: bitte Leute, lasst euch impfen! Das muss einfach mal ein Ende haben!&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">MERLIN 2021</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38827" aria-describedby="caption-attachment-38827" style="width: 249px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38827" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/20210911_204334-576x1024.jpg" alt="" width="259" height="461" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/20210911_204334-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/20210911_204334-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/20210911_204334-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/20210911_204334.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38827" class="wp-caption-text">Grüße an Krachmucker TV <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> &#8211; &#8222;Mære&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-maere/">(Review</a>)</li>
<li><strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> &#8211; &#8222;Noktvrn&#8220;</li>
<li><strong>ABKEHR</strong> &#8211; &#8222;In Blut&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></p>
<ul>
<li><strong>BIAłYWILK</strong> &#8211; &#8222;Próżnia&#8220;&nbsp;</li>
</ul>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> &#8211;<em> &#8222;Sing For The Damage We&#8217;ve Done&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Harakiri For The Sky - Sing For The Damage We&#039;ve Done feat. Neige // Alcest" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zuN_bewAxvI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Das Wetter auf dem <strong>WOLFSZEIT-FESTIVAL</strong>. Kein Album, kein Auftritt hätte 2021<strong> so beschissen</strong> sein können wie dieses &#8222;Festivalwetter&#8220;! Zum Bericht geht&#8217;s trotz schlechtem Wetter <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2021-warum-liegt-hier-eigentlich-stroh/">hier lang</a>.</p>
<p><strong>AM MEISTEN VERMISSTES KONZERT/FESTIVAL:</strong></p>
<p>Das <strong>Ragnarök Festival</strong> in Lichtenfels.</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Vorfreude<strong> 2022</strong> &#8211; <strong>Konzerte und Festivals</strong>. Was? Egal. Wo? Egal. Hauptsache endlich wieder gemeinsam headbangen!</p>
<h3 style="text-align: center;">MICH 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38878 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00-300x298.jpeg" alt="" width="191" height="190" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00-300x298.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00-1024x1018.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00-150x150.jpeg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00-750x745.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/xL95Ll00.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px" /></p>
<p><strong>TOP ALBEN 2021:</strong></p>
<p>Irgendwie habe ich mich in diesem Jahr sehr, sehr wenig mit neuer Musik beschäftigt. Warum? Keine Ahnung. Ich habe mich allerdings mehr mit alten Sachen beschäftigt, habe einerseits vieles aus meiner Vergangenheit wiederentdeckt und andererseits mit <strong>SLIPKNOT</strong> eine Band überhaupt mal für mich entdeckt, mit der ich mich in den letzten 2000 Jahren kaum bis überhaupt nicht befasst hatte. Ich habe mir all ihre Alben angehört und genau <a href="https://open.spotify.com/playlist/3EglmmxA5sOARLtr3XJxFb?si=6c2e910f7a9f4f4e&amp;nd=1">diese 9 Songs</a>, gefunden, die mir wirklich zusagen. Aber huch, ich schweife ab. Hier habt ihr ein neues Album, das 2021 auf mich einen positiven Eindruck hinterlassen hat:&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>WIZARDTHRONE</strong> &#8211; &#8222;Hypercube Necrodimensions&#8220;&nbsp;</li>
</ul>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p>In dieser Kategorie habe ich dafür allerdings drei Songs:</p>
<ul>
<li><strong>TRIVIUM</strong> &#8211; <em>&#8222;In The Court Of The Dragon&#8220;</em>. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass <strong>TRIVIUM</strong> mir so gut gefallen. 0% Singsang, der Rest eine Kombination aus Geballer und epischem Songwriting.</li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" title="Trivium - In The Court Of The Dragon [OFFICIAL VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ybekW8fZHH0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; <em>&#8222;XX&#8220;. </em>Ich habe zu <strong>EQUILIBRIUM</strong> ein kompliziertes Verhältnis, da sie teilweise in ihrer Energie und ihren übertriebenen Melodienspiel zu meinen Lieblingsbands gehör(t)en, mich andererseits schon lange nicht mehr so wirklich mit neuen Releases überzeugen konnten. Die Single <em>&#8222;XX&#8220;</em> fällt irgendwo in die Mitte beider Kategorien.</li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" title="EQUILIBRIUM - XX (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Eu5EXy6iKrA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>FERADUR</strong> &#8211;&nbsp;<em>&#8222;Host Of The Nightmare&#8220;</em> – Ja, ich weiß, Eigenwerbung und so. Auf die fertige Version dieses Liedes habe ich allerdings jahrelang hingefiebert, und nun ist er da, und er macht mich glücklich.</li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" title="FERADUR - Host of the Nightmare" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2q3ZJJm69tg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES</strong></p>
<p>Nichts, das mir im Kopf geblieben wäre.</p>
<p><strong>KONZERT-HIGHLIGHT 2021:</strong></p>
<p>Hey, ich habe es tatsächlich 2021 auf drei Festivals geschafft! Namentlich das <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2021-warum-liegt-hier-eigentlich-stroh">WOLFSZEIT</a>, das <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich">MEAD &amp; GREED</a> und das <strong>MAHLSTROM</strong>. Drei super tolle Erfahrungen! Das <strong>WOLFSZEIT</strong> im Crispendorfer Nadelwald hat mir aber auch diesmal am besten gefallen.</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022:</strong></p>
<p>Sommer? Sonne? Festivals?</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Die Pandemie.&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">OIMEL 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38926 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil-300x211.jpg" alt="" width="212" height="149" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Alex-Wacken-Profil.jpg 897w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></p>
<p><strong>TOP ALBEN 2021:</strong></p>
<p class="v1MsoNormal">Ui, das ist wie immer schwer&#8230;.. Ich weiß nicht ob ich was vergesse, aber ich versuch mich mal:</p>
<ul>
<li><strong>FAHNENFLUCHT</strong> – &#8222;Weiter, Weiter&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/fahnenflucht-weiter-weiter/">Review</a>)</li>
<li class="v1MsoNormal"><span lang="EN-US"><strong>IRON MAIDEN</strong> – &#8222;Senjutsu&#8220;</span></li>
<li class="v1MsoNormal"><span lang="EN-US"><strong>HELLOWEEN</strong> – &#8222;Helloween&#8220;</span></li>
<li class="v1MsoNormal"><span lang="EN-US"><strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> – &#8222;Primordial Arcana&#8220;</span></li>
<li class="v1MsoNormal"><span lang="EN-US"><strong>DEINE LAKEIEN</strong> – &#8222;Dual&#8220;</span></li>
<li><strong>BERLINER WEISSE</strong> &#8211; &#8222;Spüre Dein Herz&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><strong>DANGER DAN</strong> &#8211; <em>&#8222;Das ist alles von der Kunstfreiheit entdeckt&#8220;</em></p>
<p>Große Kunst aus ganz unerwarteter Richtung mit genau der richtigen Botschaft!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt (Antilopen Gang)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Y-B0lXnierw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Also ich war ja durchaus positiv überrascht, als plötzlich <strong>LIMP BIZKIT</strong> mit einem neuen Album um die Ecke kamen. Das habe ich dann auch gehört, und es ist nicht mal unbedingt schlecht. Aber da ist man dann wohl doch irgendwie älter geworden, und tatsächlich hat es mir einfach nicht so gefallen, wie ich mir das erhofft und gewünscht hätte.</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022</strong></p>
<p>Ich werde nochmal Vater! Sollte eigentlich reichen an Vorfreude, aber um es mal musikalisch zu machen: Ich bin gespannt was <strong>TOXPACK</strong> mit dem neuen Album machen. Ich bin neugierig auf ein neues Werk der <strong>PROWLERS</strong>. Und meine Lieblingsband aus<strong> Düsseldorf</strong> feiert ihr 40-jähriges Jubiläum, und da erhoffe ich mir eine Veröffentlichung dazu, die das Sammlerherz höher schlagen lässt&#8230; und ich hoffe das es nicht nur Hoffnung ist.</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Wünsche für 2022? Impfpflicht ohne wenn und aber &#8211; und damit hoffentlich irgendwann ein Ende der Pandemie und damit verbunden auch endlich wieder Konzerte, Fussball, und das Leben in vollen Zügen (damit meine ich nicht die deutsche Bahn) genießen! Achja, und Urlaub wäre nicht schlecht&#8230; Naja, ich will wahrscheinlich das was sich alle wünschen, ich sehe nur den Weg dahin etwas &#8222;härter&#8220; bzw. die nötigen Maßnahmen!</p>
<h3 style="text-align: center;">YETI 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38927 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6534_LAB_sw-e1488967854204-256x300.jpg" alt="" width="221" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6534_LAB_sw-e1488967854204-256x300.jpg 256w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_6534_LAB_sw-e1488967854204.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" /></p>
<p><strong>TOP 5 ALBEN 2021:</strong></p>
<ul>
<li><strong>VOLA</strong> – &#8222;Witness&#8220; (<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwiynOPik4v1AhWk_7sIHSocA6AQFnoECAQQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fsilence-magazin.de%2Fvola-zeugen-von-veraenderung%2F&amp;usg=AOvVaw3ZA5AUZAr1VXN7c-qkL434">Review</a>)</li>
<li><strong>Leprous </strong>– &#8222;Aphelion&#8220; (weil <em>aaaAAaaaaahaaaahaaaaa</em>)</li>
<li><strong>THE PINEAPPLE THIEF</strong> – &#8222;Nothing but the Truth&#8220; (etwas Live-Feeling)</li>
<li class="v1MsoNormal"><span lang="EN-US"><strong>PUSCIFER</strong> – &#8222;Live at Arcosanti&#8220; (noch mehr Live-Feeling und Hammer-Streamingevent von Bildern)<br />
</span></li>
<li><strong>ANNISOKAY – &#8222;</strong>Aurora&#8220; (Grüße gehen raus!)</li>
</ul>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><strong>VOLA</strong> &#8211; <em>&#8222;Head Mounted Sideways&#8220;</em> &#8230; <strong>MESHUGGAH</strong> trifft auf <strong>LAMB OF GOD</strong> und wird geküsst vom Synthie. Knallt zu Arbeit oder Freizeit. Kann man nicht viel zu sagen, muss man hören und am besten Live erleben!<br />
<em>Still a Djentleman</em>…</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VOLA  - Head Mounted Sideways (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/shwx0jK_II0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Schließe mich da Oimel an&#8230; <strong>LIMP BIZKIT</strong> blieben hinter den Erwartungen zurück &#8211; aber da kommt Nostalgie auf.<br />
Ebenso <strong>DEINE LAKAIEN,</strong> aber genannt haben wollte ich sie!</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022</strong></p>
<p>Konzerte? Maybe&#8230;. Festivals? meh&#8230;?! Normalität (im Job) &#8211; wäre wünschenswert.<br />
Sehe aber der Tatsache entgegen dass ich meine <strong>RAMMSTEIN</strong>-Karten von 2020 und meine <strong>LEPROUS</strong>-Karten für 2021 dann einlösen kann. Schau &#8218;mer mal. <strong>Ich bleibe optimistisch!</strong></p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Bleibt sozial, lasst euch impfen (gibt ja nicht nur Covid &#8211; auch gern andere Vorsorgen). Seid nett zu einander und behaltet einen klaren Kopf. Wir sehen uns sicher bald wieder!<br />
<em>Was ich zudem noch loswerden will:</em> Altlasten, Bad habits und die ein oder andere Angewohnheit&#8230; aber das ist ein ganz anderes Thema.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>STEFFI 2021</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38928 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/ich-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/ich-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/ich.jpg 676w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>THE MIDNIGHT</strong> &#8211; &#8222;Horror Show&#8220;</li>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;The Antagonist&#8220; (EP)</li>
<li><strong>APOA</strong> &#8211; &#8222;Kryonaut&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></p>
<ul>
<li><b>DANGER DAN </b>&#8211; &#8222;Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt&#8220;</li>
</ul>
<p>Hätte nie gedacht, dass mich ein Künstler aus der <strong>Deutschrap</strong>-Ecke mal für sich gewinnt, aber zum Glück ist dieses Album auch alles andere als Deutschrap. Kluge Texte, ein unkompliziertes Klavier, ein sympathischer Mensch &#8211; irgendwie hat mir dieses Album ein bisschen Leichtigkeit gegeben, in Zeiten, in denen es mir viel zu schwer fiel, zu eben solcher zu finden.</p>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="A Perfect Circle - So Long, And Thanks For All The Fish (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UkHSmDxX1t4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Muss nix neues sein, gell? Hab ich jedenfalls gerade eben mal so entschieden. Meiner Meinung nach eines der <strong>passendsten Musikstücke zum Jahr 2021</strong>. Das Jahr ist kaputt, ich will ein neues!</p>
<p>Eine Honorable Mention geht an dieser Stelle an <strong>INSOMNIUM</strong>, die es nach einigen sehr unspektakulären Veröffentlichungen wie durch ein Wunder geschafft haben, eine solide EP auf die Beine zu stellen. &#8222;The Antagonist&#8220; hat vielleicht keine neuen Dauerbrenner, aber dafür kann man alle drei Songs auf der Platte so liebhaben, wie sie sind. Mich persönlich jedenfalls haben sie erreicht und einige Emotionen aus Zeiten von &#8222;One For Sorrow&#8220; und &#8222;Shadows of the Dying Sun&#8220; aufgegriffen.&nbsp;</p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Abgesagte Veranstaltungen! Vor allem wenn man bedenkt, dass wir in Sachen Pandemiebekämpfung schon viel, viel weiter sein könnten, kommt da von Zeit zu Zeit schon ordentlich Frust auf.</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022</strong></p>
<p>Ein bisschen &#8222;Normalität&#8220; vielleicht? Ich weiß, nicht sehr originell. Aber so langsam nagt es an den Nerven, auf Idioten Rücksicht zu&nbsp; nehmen, die den Schuss in Sachen Pandemie nicht gehört haben und vielleicht auch nie hören werden. Einige coole Konzerte stehen in 2022 an, davon wurden aber auch schon die ersten abgesagt. Mögen die Zahlen bis zum Frühling wieder etwas nachgelassen haben, warten auf uns <strong>TOOL</strong>, <strong>DIE ÄRZT</strong>E und auch ein paar kleinere Highlights wie die zweite Auflage des <strong>Graveyard Summer Fest</strong> im Comma Club Gera (habt ein Auge auf den Schuppen, da bauen ein paar coole Menschen eine coole neue Plattform für gute Mucke auf!) und mein erstes <strong>Burgbrand Open Air</strong>. Bei beiden Veranstaltungen werde ich mit der Kamera anwesend sein und freu mich jetzt schon wie bolle auf gute Mucke und eine noch bessere Zeit.</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Wird 2022 im Ganzen wieder ein Pandemiejahr ohne Licht am Ende des Tunnels? Schwer zu sagen, unmöglich ist es jedenfalls nicht. Das stimmt mich nachdenklich. Ich befürchte, dass, wenn das alles irgendwann vorbei ist, nichts mehr so sein wird wie zuvor. Freundschaften sind zerbrochen und neu entstanden, Bekanntschaften haben sich entfernt und verfestigt. Wird es durch diese dauerhaften Veränderung zu einer weiteren Spaltung kommen, auch innerhalb der Szene? Gerade hier in Sachsen werden auch Persönlichkeiten salonfähig, deren politische und zwischenmenschliche Einstellungen zum Brechen sind. Warum? Weil sie vermeintlich die Szene stärken, ihr aber auf jeden Fall Bühnen und Treffpunkte bieten, wo sie aufgrund des infrastrukturellen Verfalls rar geworden sind. Diese Entwicklungen betrachte ich mit Sorge. Hoffen wir, dass diese Sorgen unbegründet sind.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>SIMONs 2021</strong></h3>
<p><b><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38924 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/simon-cool-1-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/simon-cool-1-201x300.jpg 201w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/simon-cool-1-686x1024.jpg 686w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/simon-cool-1-750x1119.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/simon-cool-1.jpg 972w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" />TOP 3 ALBEN:&nbsp;</b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>DEAFHEAVEN</b> &#8211; &#8222;Infinite Granite&#8220;&nbsp;</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>CONVERGE /w. CHELSEA WOLFE</b>&#8211; &#8222;Blood Moon&#8220;</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; </b>Primordial Arcana</li>
</ul>
<p><b>ALBUMÜBERRASCHUNG(en) DES JAHRES:</b></p>
<p>sind bei mir definitiv die beiden oben bereits erwähnten Alben von <strong>DEAFHEAVEN</strong> und<strong> CONVERGE/CHELSEA WOLFE</strong> &#8211; erstgenannten, weil es das erste vollständige Album nahezu ganz OHNE Black-Metal-Screams ist und es mir trotzdem &#8211; oder vielleicht genau deshalb &#8211; so unglaublich gut gefällt und mein Shoegaze-Herz in seiner Mitte traf. Die großartige Kollaboration von <strong>CONVERGE</strong> und <strong>CHELSEA WOLFE</strong> muss man sich bitte einfach anhören. Einfach anhören. Bitte. So gut!</p>
<p><b>SONG DES JAHRES:</b></p>
<p>1.<b> KÆLAN MIKLA feat. ALCEST &#8211; <em>“</em></b><em>Hvítir Sandar”</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Kælan Mikla - Hvítir Sandar feat. Alcest" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EKts4tF9ue8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>2. was älteres (2019), weil&#8217;s aber so schön passt: <strong>BRUTUS</strong> &#8211; <em>&#8222;War&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Brutus &quot;War&quot; (Live at Rain City)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EBRYSlKDlws?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><b>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</b></p>
<p>ist für mich in erster Linie wie für viele Menschen, dass Musik dieses Jahr kaum/nur sehr spärlich live erlebbar war, was mich als Liebhaber unaufhaltbarer, atmosphärischer Gewitterfronten besonders schmerzt. Die Tatsache, dass ein Wiederauferstehen der Szene mit der gleichen Kraft und Diversität wie zuvor unwahrscheinlich scheint, macht es nicht besser. Aber wer weiß: Vielleicht war es ja auch irgendwie für etwas gut.&nbsp;</p>
<p><b>KONZERT-HIGHLIGHT 2021:</b></p>
<p>waren einerseits das <strong>GRAVEYARD SUMMER FEST</strong> 2021 in Gera, auf das ich mich schon in 2022 freue &#8211; auch, weil es von coolen, freundlichen Typen in umgesetzt wird und: zweitens die Release-Show zu <strong>APOA</strong>s neuestem Album “Kryonaut” in meiner Lieblingslocation &#8211; der <strong>Chemiefabrik</strong> &#8211; in Dresden.&nbsp;</p>
<p><b>WAS ICH NOCH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</b></p>
<p>meine Sorgen und Ängste für die Zukunft &#8211; #justlookup</p>
<h3 style="text-align: center;">SASKIA 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38929 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1-300x300.jpg" alt="" width="188" height="188" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<p>1:<strong>YOUTH FOUNTAIN – </strong>&#8222;Keepsakes &amp; Reminders&#8220;</p>
<p>2: <strong>THOSE WITHOUT – </strong>&#8222;Bittersweet&#8220;</p>
<p>3: <strong>NOTHING, NOWHERE – </strong>&#8222;Trauma Factory&#8220;</p>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG 2021:</strong></p>
<p><strong>DRIVEWAYS – </strong>“Skeptic” (EP)</p>
<p>Überraschung &#8211; oder auch nicht: Mein Geheimtipp aus Boston, MA findet sich nach mehreren Auftritten im <span style="color: #800000;"><em>Musicfriday</em></span> auch hier wieder. Genaugenommen ist &#8222;Skeptic&#8220; von <strong>DRIVEWAYS </strong>ja eine EP, aber selten haben mich 7 Songs so vom Hocker gehauen. Ein paar Songs mehr und „Skeptic“ wäre für mich mit Leichtigkeit in den Top-Alben gelandet.</p>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p>Puh, mich hier auf einen Song festzulegen ist schwer. Nachdem <strong>YOUTH FOUNTAIN</strong>’s Platte &#8222;Keepsakes &amp; Reminders&#8220; schon mein Lieblingsalbum des Jahres ist, hat sich<em> &#8222;Scavenger&#8220; </em>auf den Titel &#8222;Song des Jahres 2021&#8220; verdient. Allerdings möchte ich <em>&#8222;78&#8220; </em>von <strong>DRIVEWAYS </strong>nicht unerwähnt lassen, der Song ist nämlich genauso mitreißend. Und so teilen sich auch dieses Jahr wieder zwei Songs den Titel.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Youth Fountain &quot;Scavenger&quot; Official Music Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3boTOT2Oyn8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="78" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-iedwkNhVIs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHES HIGHLIGHT DES JAHRES:</strong></p>
<p>Ich hatte mal wieder die Gelegenheit ein <a href="https://silence-magazin.de/ankor-ein-metallischer-familienausflug/">Konzert zu fotografieren</a> und habe NICHT vergessen, wie man eine Kamera bedient. <strong>Success!</strong></p>
<p><strong>VORFREUDE 2022:</strong></p>
<p>Siehe Jahresrückblick 2020. :‘)</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Danke Daniel, dass du mich aufgeklärt hast, dass Ostrock kein Schlager ist. Dank dir haben meine Eltern endlich ihre &#8222;Die größten Ostrock-Hits&#8220; CD wiedergefunden und ich kann <strong>Half-Life</strong> ohne &#8222;eigenartige&#8220; Musik im Hintergrund spielen. Was lernen wir daraus? Auch im Jahr 2021 greift Software noch auf Laufwerke zu, deren Existenz ich verdrängt habe &#8211; und damit vermutlich für ordentlich Gelächter im Redaktionschat gesorgt habe. Aber lustig war’s.&nbsp;</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>Anmerkung Daniel:</strong> Geschichten, die das Leben schreibt. Ich lache da immernoch gern drüber und werde es noch meinen Enkeln berichten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></span></p>
<h3 style="text-align: center;">SEB 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38930 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/1c1c1d21-8097-4040-9db0-a4ba8c774907-225x300.jpg" alt="" width="182" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/1c1c1d21-8097-4040-9db0-a4ba8c774907-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/1c1c1d21-8097-4040-9db0-a4ba8c774907-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/1c1c1d21-8097-4040-9db0-a4ba8c774907-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/1c1c1d21-8097-4040-9db0-a4ba8c774907.jpg 1087w" sizes="auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px" /></p>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<p>Dieses Jahr sind ehrlich gesagt für meinen Geschmack ziemlich viele tolle Alben heraus gekommen. Diese kurze Liste hier zeigt nur einen kleinen Abriss.</p>
<p>1. <strong>ORBIT CULTURE</strong> &#8211; &#8222;Shaman&#8220;<br />
2. <strong>THE VINTAGE CARAVAN</strong> &#8211; &#8222;Monuments&#8220;<br />
3. <strong>HYPOCRISY</strong> &#8211; &#8222;Worship&#8220;</p>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG 2021:</strong></p>
<p>Wäre wohl &#8222;Omega Live&#8220; von<strong> EPICA</strong>. Ok, es ist an ein Studiokonzert gekoppelt, aber allein die Länge ist schon krass. Noch dazu sind auf der Platte wirklich bemerkenswert viele Brenner drauf, mit denen man problemlos die kompletten Feiertage verbringen kann. Chapeau!</p>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p>Der Song <em>&#8222;Fading Moon&#8220;</em> stammt von &#8222;Silver Lake&#8220; von <strong>ESA HOLOPAINEN</strong>, dem <strong>AMORPHIS</strong>-Gitarristen, der dieses Jahr mit einem eigenen Album ins Rampenlicht getreten ist. Es vereint für mich Melancholie, Melodie und Zusammengehörigkeit. Dinge, die mir selbst viel bedeuten und die gerade dieses Jahr sehr präsent und wichtig waren.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Fading Moon" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/LKXTxc6o42U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></p>
<p>Dämpfer? Wo soll ich anfangen? <strong>BEETHOVEN</strong> hat schon wieder keine neue Sinfonie veröffentlicht :‘( Nein, Spaß. Hm, obwohl… Ehrlich gesagt bin ich niemand, der mit Erwartungen an irgendetwas oder -jemanden heran tritt. Manche Dinge rufen bei mir bestenfalls einige Fragezeichen hervor, aber das wars auch. Daher… Was wollten <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> eigentlich mit <em>&#8222;Pump it&#8220;</em> erreichen?</p>
<p><strong>AM MEISTEN VERMISSTES KONZERT / FESTIVAL:</strong></p>
<p>Tjoa, was waren Festivals nochmal? Nein, sorry. Das <strong>SUMMERBREEZE</strong> hätte ich schon gerne mal wieder mitgenommen, und eigentlich hatte ich mit einem guten Kumpel aus Spanien schon länger mal vor, nach Eindhoven auf das <strong>METAL MEETING</strong> zu gehen. Das wäre schon schön gewesen. Auch hatte ich gehofft, dass das Konzert von <strong>FINTROLL</strong> im Schlachthof in Wiesbaden stattfindet, aber, ok, was reden wir hier noch drüber&#8230;</p>
<p><strong>NEU GEWONNENES LOCKDOWN-HOBBY:</strong></p>
<p>Hm, eigentlich sind es sogar zwei Dinge. Zum einen habe ich ein altes Hobby wieder aufleben lassen und mir mal wieder einen <strong>E-Bass</strong> zugelegt. Ich mag das Instrument sehr, neben meinem Hauptinstrument, den Saxophonen (ja, ich hab mehrere davon. Ihr werdet das kennen, fängt man einmal an…). Diese blöden Griffe, was ein Glück, dass ich keine Gitarre spiele <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Zweites Hobby nennt sich abnehmen. Hoffentlich bleiben die Sportstudios offen, momentan hab ich nen Lauf -.-</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022:</strong></p>
<p>Siehe Oben, Erwartungen sind geplante Enttäuschungen. Und Hoffnung ist was für Leute, die sonst nix können. Also, lasst mal gut sein.</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Keine Ahnung, will das überhaupt jemand hören? Die guten, wichtigen Kontakte, die man hat, sollte man pflegen und wertschätzen, für den Rest muss man bloß Social Media oder die Nachrichten anmachen. Entscheidet selbst. Ich bin gespannt, was im neuen Jahr so passiert. Coroni wird sich sicherlich irgendwie nicht totlaufen, aber zumindest von Variante zu Variante zumindest so stark abmildern, dass es irgendwann zumindest keine Belastung für das Gesundheitswesen mehr darstellt, und der Rest sollte ja dann egal sein. Darum geht es dabei doch, oder? Ansonsten, man muss halt noch mehr entscheiden, mit wem man etwas zu tun haben möchte und mit wem nicht. Und wenn man jemanden nicht mag, einfach weggehen und in Ruhe lassen. Das fällt zwar vielen schwer, aber letzten Endes kann man nur versuchen, seinen eigenen Teil zu dem beizutragen, was man für richtig hält. Leute, die meinen, missionieren gehen zu müssen, kann niemand leiden. Euch allen jedenfalls eine gute Zeit! Wir sind wegen der Musik eine Gemeinschaft, und darauf sollten wir uns konzentrieren.</p>
<h3 style="text-align: center;">SVEN 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38949 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/WhatsApp-Image-2021-12-30-at-23.24.07-279x300.jpeg" alt="" width="232" height="249" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/WhatsApp-Image-2021-12-30-at-23.24.07-279x300.jpeg 279w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/WhatsApp-Image-2021-12-30-at-23.24.07-951x1024.jpeg 951w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/WhatsApp-Image-2021-12-30-at-23.24.07-750x807.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/WhatsApp-Image-2021-12-30-at-23.24.07.jpeg 1347w" sizes="auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px" /></p>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>SWISS + DIE ANDEREN</strong> &#8211; &#8222;Orphan&#8220;</li>
<li><strong>FEUERSCHWANZ</strong> &#8211; &#8222;Mememto Mori&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/feuerschwanz-memento-mori/">Review</a>)</li>
<li><strong>POWERWOLF</strong> &#8211; &#8222;Call Of The Wild&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG 2021:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier gibt es gleich drei Stück und eine davon ist das </span><b>SWISS + DIE ANDEREN</b><span style="font-weight: 400;"> Album &#8222;Orphan&#8220;. Die vorherigen Alben haben mich nicht so begeistert, aber der Mix auf diesem Album aus Rock/Metall/Punk mit HipHop auf deutsch klingt geiler als gedacht. </span><span style="font-weight: 400;">Und wo wir beim Thema sind, nur auf Englisch, ist natürlich das </span><b>LIMP BIZKIT</b><span style="font-weight: 400;"> Album &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Still Sucks&#8220; die zweite Überraschung. Auf einmal war es da! Nach 10 Jahren des Wartens. Na gut, es ist jetzt nicht DAS Album, aber hey sie sind zurück mit neuem Kram und ich höre es noch immer gerne. </span><span style="font-weight: 400;">Und zuletzt hat mich das Album &#8222;New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 2&#8220; von </span><b>ME</b> <b>AND THAT MAN </b><span style="font-weight: 400;">überrascht. Ich wusste nicht, dass <strong>Adam Michal Darski</strong> besser bekannt als <strong>Nergal</strong> auch noch dieses Projekt neben <strong>BEHEMOTH</strong> hat. Und ich finde es total geil!</span></p>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Entzündet die Feuer&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">&nbsp;von </span><b>LETZTE INSTANZ</b><span style="font-weight: 400;"> ist für mich der Song des Jahres, da er mich am meisten berührt hat. Sowohl auf dem Album, und erst recht live. </span><span style="font-weight: 400;">Der Song steht dafür, aufzustehen und die Zeit zu genießen. Er steht für mich für eine zweite Jahreshälfte mit Konzerten und Festivals!</span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="LETZTE INSTANZ - Entzündet die Feuer (2021) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/X7gk0fuX4T8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber auch hier tauchen </span><b>SWISS + DIE ANDEREN</b><span style="font-weight: 400;"> wieder auf. </span><span style="font-weight: 400;">Denn sie haben mit<em> &#8222;</em></span><em><span style="font-weight: 400;">Halt die Fresse&#8220;</span></em><span style="font-weight: 400;"> von ihrer &#8222;Gewalt ist auch keine Lösung&#8220; EP </span><span style="font-weight: 400;">eine eindeutige Nachricht an all die Schwurbler da draußen verfasst. </span><span style="font-weight: 400;">Deutlicher ging das schon gar nicht mehr.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Halt die Fresse" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/H85d1g0xMvc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier gab es leider nicht nur einen. Fangen wir mit dem </span><b>DIE</b> <b>ÄRZTE</b><span style="font-weight: 400;"> Album &#8222;Dunkel&#8220; an. Ich fand &#8222;Hell&#8220; schon nicht so geil, aber &#8222;Dunkel&#8220; hat mich so gar nicht abgeholt. </span><span style="font-weight: 400;">Das hat mich richtig enttäuscht. Vielleicht ist das Album auch zu subtil für mich, ich weiß es nicht. </span><span style="font-weight: 400;">Zwei weitere Dämpfer in diesem Jahr waren die Geschichten um </span><b>GLORYHAMMER</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>OOMPH!</b><span style="font-weight: 400;">. Während ich mir nicht sicher bin, ob ich alles um <strong>Chris Bowes</strong> noch unterstützen mag, weiß ich, dass alles um<strong> Dero</strong> für mich gestorben ist. </span><span style="font-weight: 400;">Ich habe viele Diskussionen mit ihm auf seinen Profilen geführt, aber der Mann steckt einfach zu tief im Hasenbau.</span></p>
<p><strong>AM MEISTEN VERMISSTES KONTERT:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am meisten hat mich dieses Jahr nicht die Absage fürs </span><b>M‘ERA LUNA </b><span style="font-weight: 400;">getroffen, obwohl oder gerade weil ich dort seit 2007 mit meiner Frau und später dann auch meinem Sohn hinging. </span><span style="font-weight: 400;">Nein, in diesem Jahr wurde kurzfristig ein neues Festival ausgerufen. </span><span style="font-weight: 400;">Das </span><b>BULLHEAD CITY FESTIVAL</b><span style="font-weight: 400;"> in Wacken. </span><span style="font-weight: 400;">Wir hatten soviel mit Freunden drumherum geplant und dann kam kurz vorher die Absage. </span><span style="font-weight: 400;">Das hat mir wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen. </span><span style="font-weight: 400;">Wir haben dann einen Alternativplan fürs Wochenende geschmiedet, aber das war der Punkt, an dem ich mir vorgenommen habe, mich nicht mehr von so etwas runterziehen zu lassen.</span></p>
<p><strong>LIVE HIGHLIGHT:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber ich muss erwähnen, dass es dieses Jahr auch viele geile Veranstaltungen gab! </span><span style="font-weight: 400;">Nachdem ich ein ¾ Jahr Chris Hermsdörfer auf Twitch gefolgt und Teil seiner Community wurde, kam dann endlich mein erstes </span><b>BEYOND THE BLACK</b><span style="font-weight: 400;"> Strandkorbkonzert mit </span><b>KISSIN DYNAMITE</b><span style="font-weight: 400;"> als Vorband. Dann </span><b>VERSENGOLD</b><span style="font-weight: 400;"> in der Hamburger Barclaycard Arena und <a href="https://silence-magazin.de/geschafft-versengold-endlich-im-stadion/">mein </a></span><a href="https://silence-magazin.de/geschafft-versengold-endlich-im-stadion/">erster Konzertbericht</a> für dieses Magazin. Im September dann drei Tage <b>MPS LUMÜHLEN</b> mit dem Who is Who der Mittelalterrockszene. Im Oktober dann das <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/"><b>PLAGE NOIRE</b></a> und als Abschluss im Dezember das <b>WALHALLA FESTIVAL DER HELDEN</b>! All das hat meine innere Batterie erstmal wieder aufgeladen.</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weitere Bands/Künstler persönlich zu treffen, die ich in diesem Jahr auf Twitch Kennen gelernt habe. </span><span style="font-weight: 400;">Namentlich <strong>Chris Hermsdoerfer</strong>, <strong>Tim „Tetzel“ Schmidt</strong> und <strong>Johannes &#8222;Johnny&#8220; Stecker</strong>. Das muss auch nicht 2022 passieren. Das kann auch gerne ein Langzeitziel sein. </span><span style="font-weight: 400;">Ansonsten will ich mich nicht auf allzuviel in 2022 freuen. Wer weiß, wo die Reise hingeht.</span></p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich möchte mich zum Abschluss des Jahres eigentlich nur noch bedanken. </span><span style="font-weight: 400;">Bei meiner Frau, die in diesem Jahr immer an meiner Seite stand, denn beruflich und privat war das ein echt schweres Jahr! </span><span style="font-weight: 400;">Aber auch beim </span><b>Dunklen Parabelritter</b><span style="font-weight: 400;">, </span><b>Chris Hermsdoerfer</b><span style="font-weight: 400;">, </span><b>Tetzel</b><span style="font-weight: 400;">&nbsp;und seiner </span><b>HALBGOTTSCHMIEDE</b><span style="font-weight: 400;">, </span><b>Johnny</b><span style="font-weight: 400;"> von </span><b>SOULBOUND</b><span style="font-weight: 400;">, und </span><b>Aello</b><span style="font-weight: 400;">&nbsp;und </span><b>Kayran</b><span style="font-weight: 400;"> von </span><b>HARPYIE</b><span style="font-weight: 400;">! Ihr habt das Jahr für mich um so vieles erträglicher gemacht und die vielen Stunden der Unterhaltung möchte ich auf keinen Fall missen und hoffe, sie auch 2022 fortführen zu können. </span><span style="font-weight: 400;">Ich danke aber natürlich auch dem Team des </span><span style="color: #800000;"><b>SILENCE MAGAZIN</b></span><span style="font-weight: 400;">, dass ich ein Teil davon werden durfte. Das macht mir viel Spaß und schafft einen neuen Blick aufs Thema Musik und Veranstaltungen! </span><span style="font-weight: 400;">Lasst uns gemeinsam ins Jahr 2022 steigen und es erfolgreich meistern.</span></p>
<h3 style="text-align: center;">TOM 2021</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38931 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_4372-min-233x300.jpg" alt="" width="205" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_4372-min-233x300.jpg 233w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_4372-min.jpg 744w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" /></p>
<p><strong>TOP 3 ALBEN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>THUNDER</strong> &#8211; &#8222;All The Right Noises&#8220;</li>
<li><strong>MICK FLEETWOOD</strong> &#8211; &#8222;Mick Fleetwood &amp; Friends Celebrate The Music Of Peter Green And The Early Years Of Fleetwood Mac&#8220;</li>
<li><strong>IRON MAIDEN</strong> &#8211; &#8222;Senjutsu&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>SONG DES JAHRES:</strong></p>
<p><strong>THE PRETTY RECKLESS</strong> &#8211; <em>&#8222;Rock And Roll Heaven&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Pretty Reckless - Rock And Roll Heaven" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ukdLb-KvBag?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG 2021:</strong></p>
<p><strong>UNANIMATED</strong> &#8211; &#8222;Victory In Blood&#8220;</p>
<p><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER:</strong></p>
<p>Die aufgewärmte <strong>GUNS &#8218;N ROSES</strong> &#8211; Single <em>&#8222;Absurd&#8220;</em>… und wo zur Hölle bleibt die <strong>MERCYFUL FATE</strong> EP?</p>
<p><strong>AM MEISTEN VERMISSTE KONZERTE/FESTIVALS:</strong></p>
<p>Alle!</p>
<p><strong>VORFREUDE 2022:</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></p>
<p>Lasst euch impfen!</p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Ein besseres Schlusswort kann es aktuell wohl nicht geben. In diesem Sinne, bis nächstes Jahr!&nbsp;</em></span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2021-unser-jahresrueckblick/">SILENCE 2021 &#8211; Unser Jahresrückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 08:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[plage noire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf, auf und davon! Der Start in den Tag ist schon schwierig. Morgens um 04:00 aufstehen und zur Arbeit, um 12:00 geht es dann wieder nach Hause. Dann nur eine Dreiviertelstunde Zeit, um alles fertig zu machen, weil wir nur die Hälfte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/">Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Auf, auf und davon!</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Start in den Tag ist schon schwierig. Morgens um 04:00 aufstehen und zur Arbeit, um 12:00 geht es dann wieder nach Hause. Dann nur eine Dreiviertelstunde Zeit, um alles fertig zu machen, weil wir nur die Hälfte unserer Sachen am Abend zuvor gepackt haben. Aber nun geht&#8217;s los, und zwar zum </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;">! Natürlich hat der zeitliche Stress dafür gesorgt, dass wir etwas vergessen haben; in diesem Fall einen Teil der Verpflegung. Egal, denn wo wir hinfahren, gibt es ja mehr als genug Möglichkeiten, um an Essen heranzukommen!</span></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-38843" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1-300x225.jpg" alt="" width="371" height="278" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Bild1.jpg 605w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum angekommen, heißt es erst einmal: Orientieren. Es gibt einen Parkplatz, auf dem man stehen darf, um sich seinen Schlüssel und sein Bändchen zu holen. Hier kommt schon erstes Festival-Feeling auf. Vorbei an all den Autos mit Heckscheibenaufklebern von Bands und Festivals, Menschen, die am Kofferraum stehen und sich schon einkleiden oder nach der langen Fahrt das erste Getränk öffnen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Direkt vor Ort stehen auf einer Strandnachbildung die schwarzen Buchstaben, die das Wort </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> bilden. Irgendwie ist das weit und breit das einzige, was an ein Gothic-Festival erinnert; neben den schwarz Gekleideten natürlich. Einzig noch dieser Aufsteller am Check-Inn verbreitet ein wenig Atmosphäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Check-In beim Sensenmann</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-38844 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-225x300.jpeg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-768x1024.jpeg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187-750x1000.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0187.jpeg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />An der Rezeption gibt es zwei Schlangen, jeweils für diejenigen, die gebucht haben, und für deren Begleitung. Den 3G-Check&nbsp; müssen alle Gäste am Freitag und Samstag machen, um am Festival teilnehmen zu können. Ein Angestellter vom Hotel bietet allen in der Schlange Stehenden ein Stieleis an. Nett!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Örtlichkeit des PLAGE NOIRE ist&nbsp; komplett neu für uns, aber nach ein wenig Rennerei meinerseits und etwas Durchfragen stehen wir dann in unserem gebuchten 2-Raum-Appartement und können erst mal ankommen. Taschen ausräumen, für ein Festival ungewohnt wenig, und fürs Wochenende einrichten. Dann umziehen und direkt zur ersten Band um 17:15 , die wir schaffen: </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<h3><b>Geschichte des Plage Noire</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber was ist das </span>PLAGE NOIRE<span style="font-weight: 400;"> überhaupt? Klar, es ist ein Festival. Aber was steckt dahinter?<br />
Das </span>PLAGE NOIRE<span style="font-weight: 400;"> ist ein Gothic Festival, das seit 2018 jährlich von <strong>FKP Scorpio</strong> veranstaltet wird. Ebenfalls von FKP Scorpio veranstaltet wird das </span><b>M‘ERA LUNA</b><span style="font-weight: 400;"> in Hildesheim. Daher gilt das PLAGE NOIRE auch als Schwesterfestival. Stattfinden tut dies in der riesigen Ferienanlage &#8222;Weissenhäuser Strand&#8220; an der Ostsee und ist ausgelegt auf <strong>5000 Leute</strong>. Je nachdem ob man ein Hotelzimmer oder Apartment gebucht hat, sind Dünenbad und/oder Hallenbad mit inbegriffen. Planschende Goths, eine sehr witzige Vorstellung. Auf dem PLAGE NOIRE gibt es drei Konzertbereiche:&nbsp;</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">das große Festivalzelt mit der Mainstage, genannt &#8222;Chapiteau&#8220;,</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">die nächstkleinere Location, genannt &#8222;Salle de Fête&#8220; und</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">die kleinste Location, genannt &#8222;La Rotonde&#8220;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Hauptgebäude gibt es Laufstege für die Fashion Shows und den Monstermacher und seine Bodypainting Damen.&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Lesungen finden in einem weiteren Bereich, hier als &#8222;Cri de la Mouette&#8220; bezeichnet, statt. </span><span style="font-weight: 400;">Ebenfalls angeschlossen an die Anlage ist das &#8222;Abenteuer Dschungelland&#8220;, ein Freizeitbereich mit Reptilien und Amphibien und einem Bällebad. Und was ist witziger als plantschende Goths? Erwachsene Goths im Bällebad.</span></p>
<h3><b>Ungewohnte Bilder</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist auf den ersten Blick erstmal seltsam, überall Menschen ohne Maske zu sehen. </span><span style="font-weight: 400;">Auf unserem Weg zum Zimmer wird dieser Anblick allerdings sehr schnell zur Normalität. </span><span style="font-weight: 400;">Im Konzertzelt, genannt Chapiteau, ist der Anblick nochmal befremdlich, da wir hier eine große Menschenmenge fast komplett ohne Masken sehen. Indoor, ohne Strandkörbe oder Tische, an die sie gebunden sind. Wir können uns wirklich frei bewegen und den Standplatz selbst suchen. </span><span style="font-weight: 400;">Das gibt uns ein richtig gutes Gefühl von Normalität. </span><span style="font-weight: 400;">Wir stürzen uns also direkt ins Getümmel, wobei man von Getümmel nicht wirklich reden kann, denn es gibt genug Möglichkeiten, um Abstand zu anderen Menschen zu halten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob der Freiraum immer so vorhanden ist, kann ich tatsächlich nicht sagen, da es ja unser erstes </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> ist. Aber die Atmosphäre ist schon geil und fast wie vor der Pandemie. Das heißt: Livemusik mit anderen Menschen genießen und sich vom Alltag entfernen. </span><span style="font-weight: 400;">Auch der Band </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;"> und besonders dem Sänger Daniel Schulz, der sich laut eigener Aussage &#8222;ein zweites Arschloch freut&#8220;, sieht man an, wie sehr sie es genießen, wieder vor Publikum zu spielen und wie sehr sie das direkte Feedback gebraucht haben. Die Menge macht da natürlich natürlich gern mit und zeigt sich beim Mitsingen, Klatschen und Hüpfen von seiner sportlichsten Seite.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Band hatte ich schon lange nicht mehr auf dem Schirm. Zuhause werde ich mich nochmal durch deren Songs durchhören, da ich sie erst wieder seit Daniels Besuch in der digitalen Taverne des Parabelritters auf dem Schirm habe. </span><span style="font-weight: 400;">Einzig den Song <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Ein Wort fliegt wie ein Stein</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> kenne ich bewusst, da dieses </span><b>SALTATIO MORTIS</b><span style="font-weight: 400;"> Cover einen festen Platz in einer meiner Playlists hat.</span></p>
<h3><b>Rundgang und zweites Konzert</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38863" aria-describedby="caption-attachment-38863" style="width: 203px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38863 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252-213x300.png" alt="" width="213" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252-213x300.png 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot-252.png 368w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38863" class="wp-caption-text">Der Monster-Macher am Werk</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Auftritt von </span><b>DIARY</b> <b>OF</b> <b>DREAMS</b><span style="font-weight: 400;"> fällt nicht ganz in meine Musiksparte, daher nutzen wir die Zeit bis zum Auftritt von </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;">, um uns ein wenig umzusehen. Mittlerweile ist es schon dunkel. Nach dem Gespräch mit einer Festivalfreundschaft vom </span><b>M‘ERA LUNA </b><span style="font-weight: 400;">nutzen wir die Zeit, um ein wenig übers Gelände zu schlendern und uns für Samstag schon mal mit den wichtigsten Orten vertraut zu machen: dem Shopping-Zelt, den verschiedenen Restaurants, dem Autogramm- und dem Merchstand sowie </span><span style="font-weight: 400;">der Lager der anderen beiden </span><span style="font-weight: 400;">Konzertlocations. Dabei bemerken wir, dass sich der Workshop &#8222;Der Monster-Macher&#8220; direkt am Aufgang zu unserem Apartment befindet. Wobei ich das Wort &#8222;Workshop&#8220; nicht ganz passend finde, denn im Grunde genommen sind das Models, die von einem Bodypainter bemalt werden. Das scheint ziemlich aufwendig zu sein, ist aber interessant anzusehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da wir ein Apartment im Hauptgebäude haben, sind alle Wege für uns sehr kurz.&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Auf dem Weg zum zweiten Konzert auf unserer Liste kaufe ich eben noch zwei Festival Shirts. Auf zu <b>SCHANDMAUL!</b></span></p>
<h3><b>Mittelalterrock und Future Pop</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir freuen uns, endlich wieder </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> zu sehen, da sie eine unserer liebsten und meistgesehenen Bands ist. Die neue im Bunde, Saskia Forkert, ist leider nicht dabei, da sie vor kurzem erst Mutter geworden ist. Ihren Platz nimmt ersatzweise Shir-Ran Yinon ein, was der Bandchemie keinen Abbruch tut. </span><span style="font-weight: 400;">Das zeigt einfach, wie verbunden die Bands der schwarzen Szene sind. Man kennt sich, man hilft sich. </span><span style="font-weight: 400;">Während des Konzertes nimmt der Sänger Thomas Lindner gemeinsam mit uns, dem Publikum, eine Grußbotschaft für Saskia auf. Mit den abschließenden Worten leitet Thomas auch direkt den nächsten Song ein: &#8222;Für uns ist sie ein <em>&#8218;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Leuchtfeuer&#8216;</span></i><span style="font-weight: 400;">!&#8220;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38846" aria-describedby="caption-attachment-38846" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38846 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/17830600-0926-4061-9940-bc452b380efe.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38846" class="wp-caption-text">Schandmaul live</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Außerdem erklärt Thomas uns, dass er sich immer mal hinsetzten muss, weil er vor einigen Wochen einen Fahrradunfall erlitten hatte. </span><span style="font-weight: 400;">Aber für den ältesten Song der Band, <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Das Teufelsweib&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">,</span><span style="font-weight: 400;"> steht er natürlich auf, denn der Song ist es wert!&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Natürlich nutzen </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> den „Ohoho“-Part des Songs, um mit dem Publikum zu spielen und es in einen großen Chor zu verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die 45 Minuten bis zum letzten Auftritt verbringen wir damit, die gesamte Atmosphäre in uns aufzusaugen. Einfach wirken lassen, dass wir nach all dieser Zeit endlich auf einem Festival sein können. Dann ist es auch schon so weit, der Headliner des ersten Abends tritt auf: </span><b>VNV NATION.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit ihren stampfenden Beats und Bässen bringen sie das Zelt zum Beben. Es ist echt ein Segen, dass Ronan und seine Livemusiker als Ersatz eingesprungen sind. Normalerweise ist Elektromusik nicht meins. Aber diese Band hat mich in ihren Bann gezogen, seit ich sie das erste Mal auf dem </span><b>M‘ERA</b> <b>LUNA</b><span style="font-weight: 400;"> gesehen habe. Der Song </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Where is the Future&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> leitet das Konzert ein und wir können uns einmal durch die Bandhistorie hören. Während des Songs </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Nova&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> vibriert mein Handy, das ich, wie so viele andere, auf Ronan’s Wunsch rausgeholt und die das Blitzlicht eingeschaltet habe. Da sehe ich, dass </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">, </span><span style="font-weight: 400;">ein Hamburger Musiker</span><span style="font-weight: 400;">, auf Instagram ein Live Video gestartet hat &#8211; und zwar von der Hinterseite der Bühne, von der aus er das Lichtermeer aus Handytaschenlampen filmt. Da wir hinten stehen, sehen wir das ganze als Teil dieses Lichtermeeres leider nicht selbst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Zimmer und lassen den Tag einmal Revue passieren. Ich meine, das ist das erste Festival in dieser Größe für uns seit dem </span><b>M‘ERA LUNA </b><span style="font-weight: 400;">2019. Da gibt es einiges zu verarbeiten.</span></p>
<h3><b>Das ist der Morgen danach</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-38847" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0111.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Unterschied zu einem Open Air Festival war die Nacht. Es war ruhig. Keine nervigen Ghettoblaster oder Schreihälse, stattdessen ist alles recht gesittet. </span><span style="font-weight: 400;">Auch der Morgen ist sehr ruhig. Während man auf einem anderen Open Air entweder die Schnappsleichen oder andere Frühaufsteher trifft, ist es hier wie ausgestorben. Schon etwas befremdlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38848 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0113.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch auf meinem Weg zum Edeka (08:40 Uhr), um die vergessenen Vorräte aufzufüllen, treffe ich nur wenig Menschen. </span><span style="font-weight: 400;">Vor Ort sehe ich einen 3G Checkpoint und hole mir spontan das Bändchen für den Samstag.&nbsp; </span><span style="font-weight: 400;">Erst als ich aus dem Edeka herauskomme, bemerke ich den kleinen Mittelaltermarkt, der noch zum </span><b>PLAGE</b> <b>NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> gehört. Leider ist der noch geschlossen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zurück auf dem Zimmer frühstücken wir erstmal in Ruhe und studieren nochmal das Lineup. </span><span style="font-weight: 400;">Dann geht es los, denn wer beim Festival-Motto-Foto dabei sein will, muss um 10:30 am Strand sein.</span></p>
<h3><b>Fotosession</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Also noch schnell für meine Frau den 3G Check gemacht und los. </span><span style="font-weight: 400;">Am Strand angekommen, sollen wir als erstes die Hände desinfizieren, denn diese brauchen wir. Wir sollen uns einer Gruppe anschließen und dann an der Hand anfassen. Wenn der Veranstalter dann in seine Trillerpfeife pustet, sollen wir aufeinander zugehen und die Hände in der Mitte in die Höhe halten, danach wieder auseinandergehen und wieder zusammen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Folgende Bilder von der Homepage des </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> zeigen das Ergebnis:</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-38849 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-1024x576.jpeg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0205.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38850 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-1024x576.jpeg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0206.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich wieder Meer.</span><span style="font-weight: 400;">&nbsp;</span><span style="font-weight: 400;">Das Wetter ist einfach traumhaft für Oktober. Und selbst am Meer ist es nicht wirklich kalt. </span><span style="font-weight: 400;">Daher nutzen wir die freie Zeit um das Meer mit Freunden zu genießen.</span></p>
<h3><b>Märchenstunde am Morgen</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38864" aria-describedby="caption-attachment-38864" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38864 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/christian-von-aster.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38864" class="wp-caption-text">Lesung mit Christian von Aster © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Nächstes stehen die Lesungen auf dem Plan. Da wir den Bereich für die Lesungen erstmal suchen müssen, sind wir leider wenige Minuten zu spät. </span><span style="font-weight: 400;">Als wir ankommen, liegt </span><b>CHRISTIAN VON ASTER</b><span style="font-weight: 400;"> gerade im freundschaftlichen Clinch mit einer der Security-Frauen, der sich durch die gesamte Lesung zieht. </span><span style="font-weight: 400;">Gelesen werden alte und neue Werke aus dem reichhaltigen Fundus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38865" aria-describedby="caption-attachment-38865" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38865 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/markus-heitz.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38865" class="wp-caption-text">Lesung mit Markus Heitz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Mir in Erinnerung geblieben ist die <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Mitternachtshüpfburg</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em></span><span style="font-weight: 400;">, eine sehr beliebte Geschichte unter seinen Lesern und Hörern. Da er viel seiner Auftrittszeit mit Reden verbracht hat, muss er das Publikum entscheiden lassen. Es steht eben jene <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Mitternachtshüpfburg&#8220; </span></i><span style="font-weight: 400;">und eine weitere zur Wahl. Das Publikum soll sich durch Klatschen entscheiden. </span><span style="font-weight: 400;">Zuerst stellt er eine andere Geschichte zur Wahl und das Publikum klatscht verhalten. Für die <em>&#8222;</em><i>Mitternachtshüpfburg</i><em>&#8222;</em></span><span style="font-weight: 400;"> geht stattdessen Applaus und Freudenjubel los. </span><span style="font-weight: 400;">Im Anschluss lädt er zu einer Autogrammstunde.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Nächstes ist </span><b>MARKUS</b> <b>HEITZ</b><span style="font-weight: 400;"> an der Reihe. </span><b>HERR VON ASTER</b><span style="font-weight: 400;"> begrüßt ihn mit den Worten:<strong> &#8222;Ich habe die Menge schon angehei(</strong></span><strong>t)zt.&#8220; </strong><span style="font-weight: 400;">Meine Frau hat das Wortspiel direkt verstanden, ich habe ein paar Sekunden gebraucht.</span> <b>MARKUS</b><span style="font-weight: 400;"> liest zwei verschiedene Stellen aus seinem neuesten Buch </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Die Rückkehr der Zwerge&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> vor. Natürlich kann er aus dramaturgischen Gründen nicht alles lesen, aber mehr dazu findet man im Buch. Dann folgt etwas, das man bereits in ähnlicher Form aus der Crypt Edition II des </span><b>M‘ERA LUNAS</b><span style="font-weight: 400;"> kennt: </span><b>MARKUS HEITZ</b><span style="font-weight: 400;"> liest ein Kapitel im Stile verschiedener anderer Autoren vor. Hier muss ich leider aussteigen, denn die Hamburger Mittelalterrockband </span><b>VOGELFREY</b><span style="font-weight: 400;"> spielt. Und die habe ich tatsächlich erst drei mal live gesehen, seit ich sie kenne. Und das als Hamburger!</span></p>
<h3><b>Hörner hoch und schüttel&#8216; dein Haupt!</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38866" aria-describedby="caption-attachment-38866" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38866 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/vogelfrey.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38866" class="wp-caption-text">Vogelfrey © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><b>VOGELFREY</b><span style="font-weight: 400;"> nutzen ihre halbe Stunde wirklich gut. 6 Liedern dürfen wir lauschen und dennoch nehmen sie sich Zeit, um mit uns, dem Publikum, zu quatschen und uns durch ihre Ansagen anzuheizen. Es fühlt sich aber gar nicht an, als wäre es so kurz. Es macht richtig Spaß, auch wenn es recht leer ist. Aber seit langem mal wieder in der ersten Reihe stehen, tut echt gut. </span><span style="font-weight: 400;">Los geht es mit </span><i><span style="font-weight: 400;">„Ära des Stahls</span></i><span style="font-weight: 400;">“ vom Album „Vogelfrey“. Es folgen dann, thematisch passend zum Konzert, </span><i><span style="font-weight: 400;">„Hörner Hoch</span></i><span style="font-weight: 400;">“, </span><i><span style="font-weight: 400;">„Schüttel dein Haupt</span></i><span style="font-weight: 400;">“ und zum Schluss die „</span><i><span style="font-weight: 400;">Metamnesie</span></i><span style="font-weight: 400;">“ am nächsten Morgen. Den Abschluss bilden dann </span><i><span style="font-weight: 400;">„Mittelalter Rockstar</span></i><span style="font-weight: 400;">“ und vom ersten Album „Wiegenfest“ der Klassiker </span><i><span style="font-weight: 400;">„Heldentod</span></i><span style="font-weight: 400;">“. Eine gelungene Mischung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als das Konzert vorbei ist, erblicke ich </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">. Als ich ihn frage, ob </span><span style="font-weight: 400;">wir</span> <span style="font-weight: 400;">ich</span><span style="font-weight: 400;"> ein Foto machen könne, sagt er: &#8222;Ja&#8220;, dreht sich um und geht weiter. Bevor ich mich dann verdutzt abwenden kann, bleibt er stehen, lächelt, kommt zurück und wir machen ein Foto. Ein herrlich trockener Humor. </span><span style="font-weight: 400;">Typisch Hamburger eben. Aber </span><b>MAJORVOICE</b><span style="font-weight: 400;">, im wahren Leben Ronald Zeidler, ist ebenfalls Musiker und der schwarzen Szene sehr verbunden.</span></p>
<h3><b>Entzündet die Feuer</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38859" aria-describedby="caption-attachment-38859" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38859 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38859" class="wp-caption-text">Letzte Instanz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Da </span><b>STAHLMANN&nbsp;</b>musikalisch<span style="font-weight: 400;"> nicht ganz unseren Nerv treffen, sind wir erst wieder im Zelt, als </span><b>LETZTE</b> <b>INSTANZ</b><span style="font-weight: 400;"> spielen. Wie alle anderen Bands merkt man auch ihnen an, dass sie es genießen, wieder auf der Bühne zu stehen und Quatsch mit uns zu machen. Sänger </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> weiß eben, wie er das Publikum unterhält. Der </span><span style="font-weight: 400;">Cellist Benni &#8222;Cellini&#8220; Gerlach</span><span style="font-weight: 400;"> habe sich ein Auto gekauft, einen alten VW. Das wird dann später nochmal aufgegriffen, als</span><i><span style="font-weight: 400;"> &#8222;Junge&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> von </span><b>DIE ÄRZTE</b><span style="font-weight: 400;"> gecovert wird &#8211; &#8222;&#8230;der hat sogar ein Auto!&#8220;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38860" aria-describedby="caption-attachment-38860" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38860 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/letzte-instanz2.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38860" class="wp-caption-text">Letzte Instanz © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch dürfen wir den Chorus zu einem der Songs singen, getrennt nach Männern und Frauen, wobei die Frauen tief singen müssen, wir Männer dagegen hoch. Geübt wird das mit </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;The Lion sleeps tonight&#8220;. </span></i><span style="font-weight: 400;">Natürlich verweist </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> mehrfach aufs neue Album &#8222;Ehrenwort&#8220;, das einen Tag vorher erschienen ist. Und so gibt es auch die Songs </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Ehrenwort&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">, </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Entzündet die Feuer&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> und </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Du bist nicht verloren&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> auf die Ohren. Als Gastsängerin für den Song </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Mach die Augen auf&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;"> holt </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> dann </span><b>JOHANNA KRINS</b><span style="font-weight: 400;"> auf die Bühne. Ich hätte sie gerne auch bei </span><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Der Garten</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; dabei gehabt, aber den hat </span><b>Holly</b><span style="font-weight: 400;"> alleine performt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Konzert erkunden wir die Umgebung ein wenig.</span><span style="font-weight: 400;"> Leider hat das Dschungelparadies schon zu. Von außen sehen wir La Rotonde, wo gerade </span><b>STERIL</b><span style="font-weight: 400;"> spielen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Leuten in die kleine Hütte darf, bildet sich draußen eine Schlange. Uns verschlägt es derweil in das Shoppingzelt, betitelt als &#8222;Le Bazar&#8220;. Hier gibt es die üblichen Schuhe, Klamotten und Accessoires, und natürlich auch CDs zu kaufen. Besonders aufgefallen ist ein Stand, der aus alten FKP-Festivalbannern Rucksäcke, Hand- und Bauchtaschen herstellt. Alles wirklich gut verarbeitet und von FKP supportet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während des Rundgangs hören wir auch außerhalb des Zeltes noch den einen oder anderen Song von </span><b>PETER HEPPNER</b><span style="font-weight: 400;">, bevor wir zum nächsten Konzert auf unserer Liste gehen.</span></p>
<h3><b>Der Ausklang</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38857" aria-describedby="caption-attachment-38857" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38857 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/lamortelle.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38857" class="wp-caption-text">L’Âme Immortelle © Dominique Schmitt 2021</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach sind dann</span><b> L‘ÂME IMMORTELLE </b><span style="font-weight: 400;">am Zug; eine der Bands, die die Gothic-Szene spaltet. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie, aber dazwischen findet man nicht viele Leute. Eventuell einer der Gründe, wieso das Zelt relativ leer ist. Weshalb es einem umso mehr auffällt, wenn kleinere Grüppchen das Zelt verlassen. &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Gutes Durchhalten noch&#8220;, unkt einer, bevor er geht. Irgendwie nicht nett. </span><span style="font-weight: 400;">Ihre Show beginnt mit dem Klassiker <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Stumme Schreie</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em>. Und auch Songs wie <em>&#8220; </em></span><i><span style="font-weight: 400;">5 Jahre</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> oder <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Bitterkeit</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> werden zu meiner Freude gespielt, da ich eher auf die alten Titel stehe. </span><span style="font-weight: 400;">Da mit &#8222;In tiefem Fall&#8220; ein neues Album ansteht, werden natürlich auch neue Songs wie <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Angst</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> oder <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Catch my Fall</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> gespielt, die mich aber nicht besonders fesseln.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38858" aria-describedby="caption-attachment-38858" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38858 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/solar-fake.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38858" class="wp-caption-text">Solar Fake © Dominique Schmitt</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Während meine Frau schon ins Apartment geht, mache ich noch einen Abstecher in den &#8222;Salle de Fête&#8220;, um ein wenig bei </span><b>SOLAR</b> <b>FAKE</b><span style="font-weight: 400;"> zu verweilen. Auf das, w</span><span style="font-weight: 400;">as ich hier sehe, war ich gar nicht vorbereitet. Denn hier ist es wirklich gerammelt voll. </span><span style="font-weight: 400;">Der Saal erinnert von der Deckenhöhe ein wenig an das Logo in Hamburg. Also vielleicht gerade 2,20m. </span><span style="font-weight: 400;">Die Stimmung ist am kochen. Da </span><b>SOLAR FAKE</b><span style="font-weight: 400;"> zur selben Zeit zu spielen beginnen, wie </span><b>L‘ÂME IMMORTELLE</b><span style="font-weight: 400;"> enden, spielen sie natürlich schon, als ich ankomme. </span><em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><i><span style="font-weight: 400;">Under Control</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em>, <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">Sick of you</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;</em> und <em>&#8222;</em></span><i><span style="font-weight: 400;">All The Things You Say</span></i><span style="font-weight: 400;"><em>“</em> sind die Tracks, die ich mir anhöre, in der Location war es mir allerdings zu voll, sodass ich dann gehe.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Apartment lassen wir den Abend dann noch ein wenig bei einem Glas Met ausklingen und dann geht es ab ins Bett.</span></p>
<h3><strong>Der Morgen nach dem Morgen danach…</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Nachdem wir ausgeschlafen haben, räumen wir unseren Kram zusammen und gehen zum Restaurant &#8222;Möwen Bräu&#8220;, wo man 20€ pro Person zahlt und sich für die Reise den Bauch vollschlagen kann. Die Auswahl ist groß. </span><span style="font-weight: 400;">Aber selbst jetzt noch, am Morgen der Abreise, herrscht in dem Restaurant Festival-Feeling. </span><span style="font-weight: 400;">All die Leute in Schwarz mit ihren Bandshirts. Man nickt sich zu, alles sehr gesittet. Alle reden mit ihren Begleitungen über die letzten zwei Tage und lassen alles nochmal Revue passieren. Und dann heißt es auch schon Aufbruch. </span><span style="font-weight: 400;">Sachen holen, zur Rezeption und Schlüssel abgeben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor Ort werde ich auch direkt gefragt, ob ich nur die Schlüssel abgeben möchte oder fürs nächste Jahr buchen will. </span><span style="font-weight: 400;">Was soll ich sagen? Natürlich wollen wir auch im nächsten Jahr Teil des Ganzen sein!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und obwohl man die Karten erst seit 12:00 Uhr am Vortag kaufen kann, ist die erste Kategorie bereits ausverkauft.</span></p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Da wir die Karten fürs nächste Jahr direkt gebucht haben, dürfte wohl klar sein, dass uns das Festival sehr gefallen hat. Ich bin gespannt, ob Corona dann noch ein Thema ist und wie ein Festival dann unter dem &#8222;New Normal&#8220; aussehen wird. Ansonsten freue ich mich sehr! </span><span style="font-weight: 400;">Interessant zu Erwähnen ist vielleicht noch, dass es auf dem Festival eine Studie unter dem Namen &#8222;Normalise&#8220; gab. Die Studie setzt sich mit Interventionen auf Großveranstaltungen auseinander, die derartige Events in Zeiten der Pandemie sicherer machen sollen.</span> <span style="font-weight: 400;">Leider habe ich keinen von den Mitarbeitern angetroffen, sonst hätte ich mich noch ein wenig mit ihnen über ihre Forschung unterhalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So bleibt mir nur zu sagen: Möge das nächste </span><b>PLAGE NOIRE</b><span style="font-weight: 400;"> schnell kommen!</span></p>
<hr>
<p><em>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:<strong> Sven</strong>.</em></p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht raus an <strong>Dominique Schmitt</strong> und <a href="https://www.gothic-empire.de/"><strong>Gothic Empire</strong></a> für die beigesteuerten Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/">Ein bisschen Gothic-Urlaub am Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 10:36:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das MEAD &#38; GREED in seine verdiente nächste Runde ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in seine verdiente nächste Runde gehen konnte! <strong>Das sympathische, lokale Pagan- und Folk-Metal-Festival ist zurück</strong> aus den Nebeln der Unsicherheit, und auch diesmal segeln wir hin, um dem Spektakel gewahr zu werden!</p>
<h2>&#8230;und leider verpasse ich erstmal den Anfang.</h2>
<p>So ist das Leben wohl als erwachsener Mensch – erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zum Glück habe ich allerdings meine Informanten vor Ort, die mir berichten, was mir selber zu sehen verwehrt bleibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38758" aria-describedby="caption-attachment-38758" style="width: 444px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38758" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg" alt="" width="454" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38758" class="wp-caption-text">FABULA RASA @misskim_event</figcaption></figure>
<p><em>Informantin vor Ort:</em> Die Show wird eröffnet von <strong>FABULA RASA</strong>, ihres Zeichens Erschaffer energetischen Power-Folks aus Düsseldorf. Und die Stimmung stimmt, gleich von Beginn an! Liegt dies auch sicherlich am generellen Durst der Anwesenden nach Live-Musik, so trägt die illustre Runde auf der Bühne auch persönlich nicht wenig dazu bei! Vor allem optisch fällt der Gitarrist auf, der sich für diese Gelegenheit in sein feinstes Hawaii-Hemd gewandet hat – die meiste <strong>Tanz- und Mitmachfreude</strong> geht jedoch (und so sollte das auch sein) vom Sänger aus. Er erweckt dabei ein bisschen den Anschein eines Power- oder Speed-Metallers aus den tiefsten Achtzigern. Auch seine Stimme ist dem nicht allzu fern. Denn während sich musikalisch hier etwas härterer Mittelalterrock aufgetischt wird, fallen die Vocals eher in ebenjene Kategorie Power Metal. Passend dazu steht am Ende des Sets ein Cover von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s <em>„Valhalla“</em>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38759" aria-describedby="caption-attachment-38759" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38759" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg" alt="" width="429" height="286" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38759" class="wp-caption-text">AKANDO @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Mit der zweiten Band <strong>AKANDO</strong> ist die Party-Laune dann erstmal vorüber (und das im guten Sinne). Zwischen Thrash, Death und atmosphärischem Black Metal situiert, besingen und bespielen sie die Traditionen und Rituale amerikanischer Urvölker. Der Sound wummert düster bassig (und das im guten Sinne), im Hintergrund spielen Flöten vom Band, und der Raum wird in den ruhigeren Parts in eine <strong>musikalisch-spirituelle Aura</strong> gehüllt. In härteren Momenten kommt dann schon der ein oder andere kleine Moshpit zustande, und gerade die Gitarrensoli (und die flinken Finger des Gitarrenmanns im generellen) wissen zu überzeugen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38760" aria-describedby="caption-attachment-38760" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38760" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg" alt="" width="465" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38760" class="wp-caption-text">THORONDIR @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>THORONDIR</strong> sind heute die ersten, die richtigen Pagan Metal auf die Bühne bringen. Das bedeutet konkret, dass die Härte der zweiten Band und die Melodizität der ersten hier aufeinandertreffen. Ein Umstand, der beim Publikum gut ankommt und viel <strong>Pogo- und Feierlaune</strong> hervorruft. Einzig, dass der Sänger etwas leise abgemischt ist und der Bassist mit einem verdammten Plektrum spielt (Spaß! :D), ließe sich an dieser Show kritisieren. Dafür gibt es aber live erzeugte Keyboardklänge, statt, wie es heute viele zu tun pflegen, einfachen Tonaufnahmen.&nbsp;</p>
<h2>Hurra, der Mich ist da!</h2>
<p><em>Mich:</em> Als ich nach vierstündiger Fahrt endlich ankomme, kann ich gerade noch die letzten Klänge <strong>THORONDIR</strong>s hinter den mir noch verschlossenen Türen verklingen hören, bevor ich mich durch den mir entgegenströmenden Schwall an Rauchern endlich in den Innenbereich des <strong>RESONANZWERK</strong>s wühle, um mein erstes Bier zu bestellen und mich dem Festivalabend in die Arme zu werfen. Prost!</p>
<h2>Ein stürmiger Abschied</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38761" aria-describedby="caption-attachment-38761" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38761" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg" alt="" width="199" height="299" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38761" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Und los geht’s für mich mit <strong>STORM SEEKER</strong>! Von ihnen habe ich viel gehört, live miterleben durfte ich ihr Schaffen jedoch bisher nicht. Somit brauche ich auch erstmal ein bisschen, um einordnen zu können, was da oben präsentiert wird. Seeromantik auf tanzbaren Metalbeats? Oder eher Piratenmusik mit E-Gitarren? Auf jeden Fall ist es genau das, worauf die Menschen hier Bock haben. Die Party-Energie ist hoch, die Moshpits nett, und zudem tanzen jedes Mal die Wellen auf dem Backdrop mit, wenn jemand dagegen stößt. Ein ungeplanter, aber vorteilhafter Effekt.</p>
<p>Drehleier, Cello und der ein oder andere Flöteneinsatz füllen das Dargebotene mit massig Folk, und für epische Untermalung am Keyboard sorgt heute Tim, ehrbares Mitglied der mehr oder weniger <strong>offiziellen Cantina-Band-Coverband</strong>. Wer in den letzten paar Jahren eines oder mehrere Festivals in Deutschland besucht hat, dem werden diese Campinground-Musikanten ein Begriff sein. So ist eine Coverversion des besagten Liedes auch hier auf der Bühne ein Muss.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38762" aria-describedby="caption-attachment-38762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg" alt="" width="200" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38762" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Dem folgt ein Cover von „<em>Wellerman</em>“ – und eigentlich kann ich es verfickt nochmal nicht mehr hören, nachdem ich in letzter Zeit mit diesem Lied dreimal täglich im Radio und zehnmal stündlich im Internet die Wege gekreuzt habe. Aber dann wiederum: Wenn das überhaupt noch jemand spielen darf, dann ja wohl eine Metalband mit Seefahrtsthematik. Gerade fällt mir dann noch auf, dass zwei der Bandmitglieder die beiden Frauen von <strong>BRISINGA</strong> sind, die ich schon vom Festival von vor zwei Jahren kenne. Da geben <strong>STORM SEEKER</strong> plötzlich bekannt, dass <strong>SANDRA</strong>, eine der besagten Damen, an diesem Wochenende ihre letzten beiden Konzerte mit den Seefahrern verbringt. Und das nach acht Jahren gemeinsamer Bandgeschichte! Es folgt eine <strong>rührende Abschiedsszene</strong> mit Tränen, Rum und Kuchen.</p>
<h2>Weniger Tränen, dafür mehr Schweiß</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38763" aria-describedby="caption-attachment-38763" style="width: 453px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg" alt="" width="463" height="309" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38763" class="wp-caption-text">OBSCURITY @misskim_event</figcaption></figure>
<p>&nbsp;&#8230;und vor allem mehr Rauch bringen die Headliner des heutigen Abends mit aufs Festival. <strong>OBSCURITY</strong> liefern klassischen Pagan Metal mit noch klassischeren Songtiteln (so etwa „<em>Schicksal der Götter</em>“ oder „<em>Schildwall</em>“ u.v.m.). Das alles in einem Gewand geballter Power und geübter Tightness. Gerade bei den Songs des neuesten Albums habe ich heute das Gefühl, dass diese live noch etwas mehr walzen als die älteren. Dem Drummer gilt, auch diesmal, mein Respekt als Vertreter seiner Zunft – die <strong>Ausdauer und konstante Durchschlagskraft</strong>, die hier an den Tag gelegt werden, muss man sich erstmal erarbeiten! Generell wird auch im Publikum energetisch mitgemacht, und die vordersten Reihen beherbergen sogar den ein oder anderen äußerst textsicheren Fan. Unter den Besuchern sind heute so einige, die seit Anfang Corona auf keinem Konzert mehr waren, und das merkt man. Als am Ende das Evergreen <em>„Bergischer Hammer“</em> angestimmt wird, steht plötzlich ein Zuschauer mit auffällig rotem T-Shirt auf der Bühne. Und dann werden es immer mehr. Irgendwann misst das Bühnenvolk neben den Musikern ca. 15 Frauen und Männer, die lebhaft mitmachen und sichtlich Freude an der Situation haben. Beim letzten Song sitzen dann auf einmal alle wieder vor der Bühne auf dem Boden, und rudern in einem imaginären Boot zum Rhythmus der Musik.</p>
<p>So neigt sich dann der erste – für mich leider relativ kurze – Abend des Festivals dem Ende zu. Nach der fünften Stunde Autofahrt für heute erreiche ich meine temporäre Raststätte und ein Bett, das sich meiner annimmt.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Musiker</h2>
<p>Am Samstag dann erreichen wir Oberhausen äußerst ausgeschlafen und noch vor Toröffnung, gesellen uns draußen zu neuen Bekanntschaften und schnorren zugleich das erste Dosenhopfen, bevor am späten Nachmittag die erste Show ansteht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38764" aria-describedby="caption-attachment-38764" style="width: 429px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg" alt="" width="439" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38764" class="wp-caption-text">CANTUS LEVITAS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Die Wartezeit geht sehr schnell vorüber, und bevor ich mich versehe, stehe ich mit zahllosen anderen begeisterten Klatschern klatschend im Konzertsaal. Denn <strong>CANTUS LEVITAS</strong> haben den Raum betreten, mit Dudelsack und Geige, Schlagzeug und Gitarren, Mikrofon und einer Menge guter Laune! Diese springt bei der Mischung aus Mittelalterrock und Folk Metal auch alsbald über auf die genannte Klatschkompanie, die sich begeistert und gespannt versammelt hat. <strong>Für zwei der Musikanten</strong> – namentlich Drummer und Sänger – ist das Konzert dieses Abends <strong>die Feuertaufe</strong>. Bassist <strong>BASCHDIE</strong> jedoch musste man aufgrund einer schweren Männergrippe zuhause lassen. Trotz dieser Umstände zeigt sich der lustige Trupp souverän und treibt die Stimmung im Laufe des Konzerts sogar noch in die Höhe: Stets fröhlich und von freudigen Klängen begleitet, herrscht wilder Tanz, und viel positive Energie wird in die Crowd gegeigt und gedudelt. Ein guter Start in den Tag!</p>
<h2>Gerumpel und Gesang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38765" aria-describedby="caption-attachment-38765" style="width: 404px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg" alt="" width="414" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg 1187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-300x273.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-1024x932.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-750x682.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38765" class="wp-caption-text">CRUSADE OF BARDS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Es folgt, nach dem gestrigen Auftritt von <strong>STORM SEEKER</strong>, die zweite Portion Seefahrt mit <strong>CRUSADE OF BARDS</strong>! Aus dem fernen Spanien angereist und auch ohne Bassist, hat man spontan den hier ansässigen Festival-Mitorganisator <strong>MARC</strong> nach einer einzigen Bandprobe ins Line-Up eingebaut. Dafür läuft es auf jeden Fall ganz gut! An der Hauptstimme befindet sich zur Abwechslung mal eine Sängerin. Und eine, die weiß, was sie tut! Ihre Vocals sind eher im klassischen Musikbereich angesiedelt, was sich einerseits schön auf die melodischeren Parts der Darbietung legt, andererseits einen interessanten Kontrast zu den schnelleren und aggressiveren Songs bietet.</p>
<p>Es tobt sich die Rumpelfraktion (Gitarre: Rumpel; Bass: Rumpel; Schlagzeug: Rumpelrumpel) schon in einigen Songteilen ordentlich aus, während sich den wohlklingenden weiblichen Gesängen ebenso rumpelnde Growls entgegenstellen. Dazu gesellt sich zuweilen ein dritter Sänger, der etwas tieferen Männergesang von sich gibt. Auch hat die Band scheinbar einen <strong>Roadie im rosa T-Shirt mitgebracht</strong>, dessen einzige ersichtliche Aufgabe es ist, im Publikum (und später auch auf der Bühne) für Party zu sorgen. Irgendwann kommt es sogar zu einem Circle Pit, wenn auch so ziemlich zum ruhigsten aller Lieder. Weiterhin (und das finde ich immer etwas lustig) hat die Band eine Person dabei, die eigens die Samples von einem Laptop abspielt und dabei headbangt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38766" aria-describedby="caption-attachment-38766" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg" alt="" width="478" height="319" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38766" class="wp-caption-text">Kultasiipi @misskim_event</figcaption></figure>
<h2>Im Finnengewand</h2>
<p>Nun ist die Bühne frei für die deutsche Band, die so tut, als sei sie eine finnische Band: <strong>KULTASIIPI</strong>! Und nicht nur das, ihr Logo sieht auch noch fast eins zu eins aus wie das von <strong>KORPIKLAANI</strong>! Wann und warum man diese Entscheidung wohl getroffen hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Musikalisch aber ist ordentlich was los! Auch hier handelt es sich um Folk Metal, jedoch schon etwas schneller und energischer als die bisherigen Bands des Genres. Dazu singt ein dicht <strong>mit mehreren Schichten Stoff behangener Waldmensch</strong> abwechselnd mit zwei Frauen, die zugleich ihre Instrumente bedienen. Das Rezept könnte also funktionieren, wäre da nicht der Sound. Leider ist der Mix recht ungünstig ausgeführt und lässt die erzeugten Klänge in nicht allzu glanzvollem Licht erscheinen,&nbsp; so dass die Erfahrung schnell anstrengend wird. Man merkt es auch an dem bisher so freudig beteiligten Publikum. Wo einst Tanz und Trubel herrschte, ist jetzt eher tote Hose angesagt. Trotz solider Performance springt der Funke also erstmal nicht über – schade!</p>
<p>Eigentlich sollten als nächstes <strong>BRACHMOND</strong> auftreten, doch mussten wegen Krankheit leider sehr spontan ihre Show absagen. Somit bekommen <strong>KULTASIIPI</strong> die Möglichkeit, eine etwas längere Setlist zu präsentieren. Gegen Ende dieser sind die Besucher dann etwas aktiver – vielleicht mussten sie auch erstmal aufwachen.</p>
<h2>Ein spontaner Ersatzgig</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38767" aria-describedby="caption-attachment-38767" style="width: 375px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38767" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38767" class="wp-caption-text">MYTHEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38768" aria-describedby="caption-attachment-38768" style="width: 421px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38768" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg" alt="" width="431" height="288" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38768" class="wp-caption-text">MEAD-AND-GREED-THEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Plötzlich wird mir ein Geheimnis zugeflüstert: Dank <strong>BRACHMOND</strong>s Absage gibt es nun ein Loch im Line-Up – und eine Ersatzband anzuschaffen wäre in so kurzer Zeit nicht wirklich möglich gewesen. <strong>Aber!</strong> Was, wenn die komplette Band schon hier ist? Passenderweise bestehen nämlich <strong>MYTHEMIA</strong> zum Großteil aus den Leuten, die dieses Festival organisiert haben. Und der Rest der Gruppe ist auch präsent! Vor allem ist schon wieder oben genannter <strong>MARC</strong> dabei, so dass er nun zum zweiten Mal, diesmal noch spontaner als beim ersten, den Bass auspacken und auftreten muss. Er nutzt den Moment der Stunde, um eine Ansage zu halten, in der die Band als <strong>MEAD-AND-GREED-THEMIA</strong> bezeichnet wird, und dann folgt ein ziemlich improvisiertes Set – <strong>mit Crewshirts als Bühnenoutfit</strong> und von <strong>BRACHMOND</strong> geliehenen Instrumenten.</p>
<p>Konkret bedeutet das Folgendes: Den Einstieg machen mit einem Duett der Geigenspieler und der Gitarrist (auf einer Akustikgitarre), daraufhin gibt es zwei irische Folk-Songs und dann ein paar fröhliche Eigenkompositionen mit der gesamten Band. Eine akustische Folkparty, die einerseits Riesenfreude verbreitet und andererseits auch eine willkommene Ruhepause für Ohren und Seele bietet. Das spontane Spektakel kommt so gut an, dass <strong>MYTHEMIA</strong> nicht von der Bühne gelassen werden, ohne nicht zwei Zugaben abgeliefert zu haben. Selber schuld, wenn man ins Publikum ruft: „Vielen Dank, wir sind die <strong>MYTHEMIA</strong>-Band! Wenn ihr Songwünsche habt, ruft sie einfach!“</p>
<h2>Der Schwarzwald ruft</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38769" aria-describedby="caption-attachment-38769" style="width: 507px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg" alt="" width="517" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38769" class="wp-caption-text">FINSTERFORST @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Massiven Sound zu massiver Mucke gibt’s dann mit dem ersten der beiden Hauptacts des Abends: <strong>FINSTERFORST</strong>. Die Lieder sind lang, die Lieder sind mächtig. Und trotz aller inhärenter Wucht ist der Sound überraschend klar – je nachdem, wo man steht. Schlamm läuft den Schwarzwäldern vom Gesicht, während sie, mal stampfig langsam, mal schnell und brutal, ihre etablierte Version von Pagan Metal zum Besten geben. Sobald am Schlagzeug Double-Bass oder Blast Beats übernehmen, wird vor der Bühne hart gemosht – die Energie scheint direkt in die Meute überzugehen. Die Ziehharmonikamelodien (wenn auch heute von Keyboard und Samples realisiert) kommen gut durch die fette Soundwand und sorge für chillig-atmosphärische Momente der Ruhe zwischendurch.</p>
<p>Es ist immer wieder <strong>eine Freude, diese Band live zu spüren</strong>. Der generelle, abendliche Bierpegel hilft der Situation natürlich. Ich hatte gehofft, die Band würde <em>„Zerfall“</em> spielen. Es wäre auch nur logisch gewesen, da es zum einen die Single-Auskopplung des letzten Albums ist, und da zum anderen sogar der Gastsänger der Studio-Aufnahme sich hier und heute im Publikum befindet. Dennoch kommt es nicht dazu – dafür gibt es dann mit „<em>Mach Dich Frei</em>“ einen anderen Refrain zum Mitgrölen.</p>
<h2>Ein neuer Wolf im Herzen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38770" aria-describedby="caption-attachment-38770" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38770" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> aus den Niederlanden sind es, die das diesjährige <strong>MEAD AND GREED</strong> zu Ende bringen dürfen. Auch sie haben einen <strong>neuen Sänger am Start</strong>, der heute sein erstes Konzert mit der Band performen darf. Fast läuft mir ein Tränchen aus dem linken Auge, als ich den Vorgänger <strong>LARS</strong> im Publikum erblicke, wie er den Newcomer mit beiden Daumen nach oben ausgestreckt anfeuert. Hach. Männerromantik. Hust, weiter geht’s. Für alle Nichtholländer gibt es den Song „<em>Wolf In My Heart</em>“, ansonsten verstehe ich wie immer kein Wort, finde es aber trotzdem schön. Bin da sicherlich nicht der Einzige. Insgesamt ist dies ein Headlinerkonzert wie es sein sollte: Energie auf der Bühne, Energie vor der Bühne, Energie in der Luft und Energie in den Waden der tanzenden Meute.</p>
<p>Die Stimmen des neuen Sängers und die seines alteingesessenen Kollegen funktionieren wundervoll zusammen und erzeugen gemeinsam glorreiche Harmonien. Das Highlight des Gigs ist wie immer für viele der lustige Coversong „<em>Vulgaris Magistralis</em>“ (ja, es ist ein Coversong! Wette, das wusstet ihr nicht! <strong>Ha!</strong>), der auch an diesem Abend ein zweitletztes Mal alle zum Abdancen bringt. Das letzte Mal folgt nach dem Konzert, als diejenigen, die noch nicht bereit sind, sich von der Security hinausfegen zu lassen, zum frohen Ringeltanz im Kreis ansetzen und dies auch erstaunlich lange durchziehen.</p>
<p>Vor der Tür angekommen jedoch bietet sich alles andere als ein <strong>harmonischer Sonnenuntergang</strong>, der mit seinen tiefroten Strahlen dem <strong>MEAD AND GREED 2021</strong> einen sanften, aber schönen Abschluss gäbe: Stattdessen ist es dunkel, scheißkalt, es regnet, und heftige Windböen blasen noch im selbigen Moment das gesamte Futterzelt über den Haufen, so dass Essen, Schüsseln, Soßenbehälter und Crewmitglieder durch die Gegend fliegen. Als wir uns vergewissert haben, dass dabei keiner zu Schaden gekommen ist und man das Zelt wieder befestigen konnte, schauen wir, dass wir schleunigst davonkommen.&nbsp;</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an Kim Koehn <a href="https://www.instagram.com/misskim_event/">@misskim_event</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Danke an Conny und Konrad für die Informantenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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