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	<title>2023 Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 20 Dec 2023 14:21:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>2023 Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>SILENCE &#8211; unser Jahresrückblick 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[recap]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr, 12 Monate. So schnell geht's wieder vorbei! Wir blicken auf unser 2023 zurück und nehmen euch gern mit. Viel Spaß!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-jahresrueckblick-2023/">SILENCE &#8211; unser Jahresrückblick 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #800000;">Willkommen zu unserem musikalischen <strong>Rückblick auf das Jahr 2023</strong>. Wie jedes Jahr blickt unser Team auf die High- und Lowlights der vergangenen 12 Monate zurück. Viel Spaß beim Stöbern!&nbsp;</span></em></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Auch dieses Jahr wurden von jedem unserer Schreiberlinge <strong>5 Songs</strong> ausgewählt, die wir in einer &#8222;Best Of 2023&#8220; Playlist bei <strong>Spotify</strong> für euch zusammengestellt haben. Diese gibt es direkt im Folgenden, damit ihr sie idealerweise gleich beim Lesen laufen lassen könnt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</span></em></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Wir bedanken uns bei euch allen für die Treue und den Support und wünschen euch an der Stelle ein gitarrenlastiges und <strong>gesundes 2024</strong>!&nbsp;</span></em></p>
<p><iframe style="border-radius: 12px;" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/3nOn90HZG7fqNcPlAgc85J?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">DANIEL 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45016 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars-1024x1020.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars-750x747.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Allstars.jpg 1040w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3><strong>TOP 3 ALBEN 2023:</strong></h3>
<ul>
<li><strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> &#8211; &#8222;Not Without My Ghosts&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/the-amity-affliction-not-without-my-ghosts/">Review</a>)</li>
<li><strong>VV</strong> &#8211; &#8222;Neon Noir&#8220;</li>
<li><strong>FIXATION</strong> &#8211; &#8222;More Subtle Than Death&#8220; (Danke Pia!) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Gab es einige! Ganz oben <strong>BLINK-182</strong> mit &#8222;One More Time&#8220;. Das &#8222;Comeback&#8220;, das die Rockwelt gebraucht hat! Das sagt sich immer leicht, aber für meine Begriffe wirklich ihr bestes Album überhaupt. Das Konzert, das ich in Berlin besucht hab, hat das auch noch gebührend untermauert. Ganz stark!</p>
<p>Dann bin ich kürzlich über eine Band gestolpert, die Metalcore mit synthwavigen Sounds auf eine sehr angenehme und nicht zu aufdringliche Weise mischt: <strong>NIGHT RIDER</strong>. Wen diese Mischung interessiert, der sollte sich dringend mal das sebstbetitelte Album zu Gehör führen.&nbsp;</p>
<p><strong>FILTER</strong> mit &#8222;The Algorithm&#8220; muss ich hier aber auch noch erwähnen, weil es nach all den Jahren wieder so richtig <strong>FILTER</strong> ist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Analog zu meinem Album des Jahres: <strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> mit <em>&#8222;It&#8217;s Hell Down Here&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p><iframe title="The Amity Affliction - &quot;It’s Hell Down Here&quot; (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7J9_A5r6kJk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und weil es den <strong>Breakdown des Jahres</strong> enthält, muss hier noch <em>&#8222;Human&#8220;</em> von <strong>ANNISOKAY</strong> hin.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ANNISOKAY - Human (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TDL4vZk0nBw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Ich musste aus persönlichen Gründen auf ein paar Konzerte verzichten. Das hat zum Beispiel auch<strong> VV</strong> betroffen. Aber zum Glück kann ich das nächstes Jahr nachholen. Auch meine Review-Arbeit für <span style="color: #800000;">Silence</span> hat 2023 hart getroffen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich arbeite allerdings bereits daran, wieder mehr Kopf dafür zu haben.&nbsp;</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>Konzert ganz klar <strong>KRAFTKLUB</strong> zum Abschluss der &#8222;Kargo Open Airs&#8220; in Dresden, das war schon ganz großes Kino! Selten hab ich ein so gut organisiertes Konzert dieser Größenordnung erlebt. Festival Highlight natürlich wie üblich das <strong>Full Force</strong>. Warum, könnt ihr <a href="https://silence-magazin.de/full-force-2023-vom-regen-in-den-sonnenstich/">hier gern nochmal nachlesen</a>. Und nicht Konzert, aber dennoch ein Highlight 2023 für mich: meine <a href="https://silence-magazin.de/annisokay-mit-der-pommesgabel-zum-abgrund/">Podcast Premiere</a>, die ich mit <strong>Pia</strong> von <a href="https://powermetal.de">Powermetal.de</a> zelebrieren konnte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das hat wirklich Spaß gemacht!</p>
<h3><strong>MUSIK NICHT AUS 2023, ABER TROTZDEM AUF DAUERSCHLEIFE:</strong></h3>
<p><strong>LORNA SHORE</strong> haben mich mit ihrem &#8222;Pain Remains&#8220; immernoch ziemlich im Griff. Wenn man so durchs Internet stöbert, geht das aber nicht nur mir so. Auch hatte ich 2023 wieder einen großen <strong>DEPECHE MODE</strong> Flash, was immer vorkommt, wenn ein neues Album und Tour passiert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich hab dieses Jahr aber auch wieder einiges aus meiner Jugend und/oder Kindheit für mich neu entdeckt, was ich an der Stelle aber mal unerwähnt lasse <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Ich möchte dieses Jahr gern einfach nur vergessen. Nicht musikalisch, aber persönlich. Allerdings muss man sagen: ohne Musik und die &#8222;Arbeit&#8220; für das Magazin hätte mir 2023 noch viel schlimmer zugesetzt. Ich kann daher nur den abgedroschenen Spruch loswerden: nächstes Jahr wird hoffentlich alles besser!&nbsp;</p>
<h3>VORFREUDE 2024:</h3>
<p>&#8230;Zum Glück werfen bereits einige tolle, musikalische Highlights ihre Schatten voraus. So freue ich mich auf das neue Album von <strong>TAKIDA</strong> und deren Konzert in Leipzig, ein weiteres <strong>Full Force</strong>, oder auch endlich mal wieder <strong>OMD</strong>. Ebenso die bereits angekündigte &#8222;Final Round&#8220; für 2024 von <strong>ANNISOKAY</strong> als Jahresabschluss wird wieder ein derbes Highlight. Starten wird das Jahr bei mir direkt mit <strong>SLAUGHTER TO PREVAIL</strong> hier in Leipzig, was hab ich mich über diese Ankündigung gefreut!&nbsp;</p>
<p>Danke für eure Treue, ich wünsch euch was! <em><span style="color: #800000;">#lovemusichateracism&nbsp;</span></em></p>
<h3 style="text-align: center;">RAPHAEL 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/raphael/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45081 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_1250.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<ul>
<li><strong>URSULA</strong> &#8211; &#8222;Preta&#8220;</li>
<li><b>ISOSCOPE&nbsp;</b>&#8211; &#8222;Conclusive Mess&#8220;</li>
<li><b>THE GREAT MACHINE</b>&nbsp;&#8211; &#8222;Funrider&#8220;</li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Letzten Herbst habe ich in Krefeld die Psychedelic Rock und Soul Band&nbsp;<b>SOUND OF SMOKE</b> zum ersten Mal live gesehen. Als dann im Februar 2023 das neue Album &#8222;Phases&#8220; erschien wurden alle meine Erwartungen nochmal übertroffen. Und auch wenn der Langspieler der Band aus Freiburg nicht in der Top 3 Liste steht, ist es für mich definitiv eines der besten Alben des Jahres.</p>
<p>Und dann war da ja noch&nbsp;<b>JAYE JAYLE</b>&nbsp;mit &#8222;Don&#8217;t Let Your Love Life Get You Down&#8220;. Wie man sich so sehr immer wieder neu erfinden kann, ohne die eigene Linie zu verlieren, ist wahre Kunst.</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Kein Song lief in diesem Jahr so häufig wie dieser Knaller von&nbsp;<b>THE GREAT MACHINE</b>:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Great Machine - Hell and Back (Official Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/KmADteWnfLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Auch hier fallen mir direkt zwei Veröffentlichungen ein. Sowohl die&nbsp;<b>SLOMATICS</b>&nbsp;als auch&nbsp;<b>MARS RED SKY&nbsp;</b>haben in diesem Jahr neue Alben veröffentlicht. Beide Bands mag ich sehr und verbinde sie sehr stark mit meinen Mittzwanzigern. Und keine der beiden neuen Langspielplatten hat mich überzeugt.</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>Ich durfte wirklich ein paar sehr schöne Live-Shows miterleben dieses Jahr. An&nbsp;<b>ROTOR</b>&nbsp;und&nbsp;<b>DUNE PILOT</b>&nbsp;im Feierwerk München erinnere ich mich gerne zurück; genauso wie an die Release Party von&nbsp;<b>BUBONIX</b> im Wiesbadener Schlachthof zusammen mit <b>ULI SAILOR</b>&nbsp;und&nbsp;<b>FALK FATAL</b>. Das Konzert, das am meisten in Erinnerung bleibt, ist aber wahrscheinlich der Auftritt von&nbsp;<b>WÜT</b>,&nbsp;<b>TV MOMS</b>&nbsp;und&nbsp;<b>FINSTERBUSCH</b>&nbsp;in der Kreativfabrik in Wiesbaden (mein Beitragsbild zeigt die Gitarre von&nbsp;<b>TV MOMS</b>-Sänger und Gitarrist <strong>Luke</strong>).</p>
<h3>VORFREUDE 2024:</h3>
<p>Gleich im Januar stehen einige Knaller an. Die Retro Rock Band&nbsp;<b>COOGANS BLUFF</b>&nbsp;ist ein Garant für Hits und deshalb freue ich mich schon sehr das Album &#8222;Balada&#8220;. Auch &#8222;Durch dich durch&#8220; von den&nbsp;<b>BACHRATTEN</b>&nbsp;verspricht ein schöner Garage Punk Kracher zu werden, und das anstehende&nbsp;<b>HAMMERHEAD</b>&nbsp;Album &#8222;Nachdenken über Deutschland&#8220; könnte auch interessant werden. Im Februar freue ich mich schwarzgetünchten Post Hardcore und Post Metal von&nbsp;<b>VÆGTLØS</b>&nbsp;und Post Punk von&nbsp;<b>ILLEGALE FARBEN</b>, und mit&nbsp;<b>WOLFWOLF</b>&nbsp;und&nbsp;<b>F*CKING ANGRY</b>&nbsp;stehen schon bis fast Mitte des Jahres schöne Releases an.</p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Global betrachtet ist wenig einfacher geworden, aber dafür vieles schlimmer. Das Jahr 2023 hat tiefe Risse hinterlassen, und nicht immer hat es geholfen, sich in einen musikalischen Safe Space zurückzuziehen (obwohl&nbsp;<b>SIX DAYS OF CALM</b>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://sixdaysofcalm.bandcamp.com/album/my-little-safe-place" target="_blank" rel="noopener noreferrer">echt guten Soundtrack</a>&nbsp;hierfür geliefert haben). Hoffnung und Zusammenhalt sind wichtiger denn je zuvor: im Leben, in der Musik, und überall sonst. Oder, um es in den Worten von <strong>Mia Schem</strong> zu sagen, die von der Hamas verschleppt und inzwischen zum Glück wieder befreit wurde:&nbsp;<b>WE WILL DANCE AGAIN!</b></p>
<h3 style="text-align: center;">MICH 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/mich/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45089 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00-300x298.jpeg" alt="" width="300" height="298" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00-300x298.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00-1024x1018.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00-150x150.jpeg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00-750x745.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/xL95Ll00.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<ul>
<li><strong>KEEP OF KALESSIN</strong> &#8211; &#8222;Katharsis&#8220;</li>
<li><strong>SUBLIND</strong> &#8211; &#8222;Cenosillicaphobia&#8220;</li>
<li><strong>GLORYHAMMER</strong> &#8211; &#8222;Return To The Kingdom Of Fife&#8220; (zumindest die Hälfte der Songs)</li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Die Überraschung des Jahres dürfte damit auch &#8222;Katharsis&#8220; von <strong>KEEP OF KALESSIN</strong> sein. Erstes Aufsehen erregte die mir länger schon bekannte (aber nie besonders bedeutsame) Band, als Drummer <strong>Wanja Gröger</strong>&nbsp;(<strong>CRAVING</strong>, Ex-<strong>NEGATOR</strong>) nach Live-Tournee plötzlich als offizielles Bandmember vorgestellt wurde. Das Album kam recht schnell hinterher, und für mich ist es das erste in der Bandgeschichte, auf dem wirklich alles stimmt: Das Songwriting, die Energie und vor allem der Sound, welcher bei älteren Werken der Sache leider oft nicht gerecht wurde. Ein großartiges Album.</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p><em>&#8222;Destroy Everything&#8220;</em>&nbsp;von <strong>HATEBREED</strong>, auch wenn weder der Song von 2023 noch ich ein <strong>HATEBREED</strong>-Fan bin. An dem Tag, an dem ich mein Referendariat endlich hinter mich gebracht hatte, habe ich es in fünfstündiger Dauerschleife gehört.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Hatebreed - &quot;Destroy Everything&quot; - official music video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DBwgX8yBqsw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Eine Frage, auf die ich keine Antwort habe.</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>An dieser Stelle gibt es hingegen sehr viel zu sagen. Ich zähle zum jetzigen Zeitpunkt 141 Konzerte, denen ich bisher 2023 beiwohnen durfte. Viele davon auf Festivals. Hier eine Liste meiner Magic Moments, Shows die mir durch die Ohren Seele und/oder Herz geöffnet haben, mich in Ehrfurcht vor ihrer musikalischen Gewalt erstarren haben lassen, oder einfach nur übertrieben viel Spaß gemacht haben:</p>
<p><strong>GWYDION </strong>beim<strong><a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/"> MEAD &amp; GREED</a>, CÂN BARDD </strong>und<strong> NAGLFAR </strong>beim<strong> RAGNARÖK, VANAHEIM, ENTGEIST </strong>und<strong> HERETOIR </strong>beim<strong> MAHLSTROM, SCARRED </strong>und<strong> LE VIBE </strong>beim<strong> PANGEA IN LOVE, IN EXTREMO, BE’LAKOR, DYING FETUS, ELUVEITIE, LONG DISTANCE CALLING, DRAGONFORCE, DECAPITATED </strong>und<strong> ZEAL&amp;ARDOR </strong>beim<strong> SUMMER BREEZE. ALESTORM </strong>beim<strong><a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/"> WOLFSZEIT</a>, FEATHER MOUNTAIN </strong>und<strong> A KEW’S TAG beim EUROBLAST.</strong></p>
<p><strong>GOJIRA</strong> in Luxemburg, <strong>FABULOUS DESASTER</strong> in Luxemburg und Koblenz, <strong>SUBLIND</strong> und <strong>BEST OF METALLICA</strong> beim <strong>METAL FESTIVAL KOPSTAL</strong> sowie <strong>COOL FEET</strong> und <strong>WHIPLASH IN CONCERT</strong> – beide auch in Luxemburg.</p>
<h3><strong>MUSIK NICHT AUS 2023, ABER TROTZDEM AUF DAUERSCHLEIFE:</strong></h3>
<p>Auch bekannt als &#8222;Dinge, die ich jetzt erst entdeckt habe&#8220;: <strong>NAGLFAR</strong> (vor allem das Album &#8222;Harvest&#8220;) sowie <strong>GOJIRA</strong> (mit &#8222;From Mars To Sirius&#8220;) und zu guter Letzt <strong>M</strong><strong>ÅNEGARM</strong> (hier das 2015er Album &#8222;Månegarm&#8220;).</p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Ich habe mich vor drei Monaten am Knie verletzt und konnte seither kein Schlagzeug spielen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">SVEN 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/sven/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45129 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Capturesven-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Capturesven-300x300.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Capturesven-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Capturesven.png 478w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<ul>
<li><strong>ALL FOR METAL </strong>&#8211;&nbsp;&#8222;Legends&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/all-for-metal-legends/">Review</a>)</li>
<li><b>ERDLING </b>&#8211; &#8222;Bestia&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/erdling-bestia/">Review</a>)</li>
<li><b>UNIVERSUM25 </b>-&#8222;Universum25&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/universum25-universum25/">Review</a>)</li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Für mich war das Album &#8222;Richter und Henker&#8220; von&nbsp;<strong>OOMPH!</strong>&nbsp;eine ware Überraschung. <strong>Daniel Schulz</strong> (ehemals&nbsp;<strong>UNZUCHT</strong>) hat sowohl auf dem Album, als auch auf der zugehörigen Tour gezeigt, dass er genau der Richtige für den Posten des Sängers und somit <strong>Dero</strong>s Nachfolge war. Er bringt etwas Neues mit rein, ohne das Alte zu vernachlässigen. Ein wirklich gekonnter Neustart für <strong>OOMPH!&nbsp;</strong><a href="https://silence-magazin.de/oomph-richter-und-henker/">Hier meine Gedanken</a> zum Album.</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Laut meinem Spotify Hörverhalten ist dies&nbsp;<em>&#8222;Everytime We touch &#8211; TEKKNO Version&#8220;</em>&nbsp;von<strong>&nbsp;ELECTRIC CALLBOY</strong>. Zumindest wenn man die Häufigkeit betrachtet.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Electric Callboy - Everytime We Touch (TEKKNO Version) OFFICIAL VIDEO" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AuBXeF5acqE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Den ersten musikalischen Dämpfer gab es für mich Anfang des Jahres, nämlich als&nbsp;<strong>RUSSKAJA&nbsp;</strong>sich aufgelöst haben. Nicht wegen irgendwelcher interner Querelen, oder weil sie kein Geld mehr hatten. Nein, weil sie als Band quasi in eine Kontaktschuld gedrängt wurden, wegen der Musik, die sie gemacht haben. Der Bandname lies es vermuten: es handelte sich um Songs mit russischen Texten. Leute, kommt echt mal klar und steckt eure Scheiß Fackeln wieder ein! Auch die Gossenbewohner von <strong>KNASTERBART&nbsp;</strong>haben sich dieses Jahr leider aufgelöst. Ich kann es aus mehreren Punkten verstehen. Die Frage ist natürlich auch, wieviel man wirklich noch zu erzählen hätte innerhalb dieses Konzepts. Immerhin bleiben unvergessliche Titel wie das <em>&#8222;Gossenabitur&#8220;</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>&#8222;Mein Stammbaum ist ein Kreis&#8220;</em>. Ein weiterer Dämpfer ist der Tod von&nbsp;<strong>HÄMATOM&nbsp;</strong>Bassist <strong>West</strong>. Dieser hat mich echt hart getroffen. Ich liebe diese Band einfach und habe sie seit Ende Corona mehrfach Live gesehen, den&nbsp;<strong>BEICHTSTUHL&nbsp;</strong>Podcast regelmäßig gehört&nbsp;und dabei auch <strong>West</strong> selbst getroffen. Es gibt eine Hand voll Bands, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe und&nbsp;<strong>HÄMATOM&nbsp;</strong>ist eine davon. <strong>West in Peace</strong>! Ein weiterer Dämpfer war dann auch das Album von&nbsp;<strong>ANGUS MCSIX</strong> &#8222;Angus McSix And The Sword Of Power&#8220;, von dem ich mir <a href="https://silence-magazin.de/angus-mcsix-and-the-sword-of-power/">weitaus mehr versprochen habe</a>.</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>Auch dieses Jahr gab es mit knapp&nbsp;10&nbsp;Festivalbesuchen und um die 30 Konzerte jede Menge Liveaction! Und das ganze beschränkte sich bei weitem nicht mehr nur auf Hamburg, Schleswig Holstein und Bremen. Wir waren für&nbsp;<strong>MANNTRAs&nbsp;</strong>10 Jähriges Bestehen in Leipzig. Dort wurde im&nbsp;<strong>Täubchenthal&nbsp;</strong>gemeinsam mit <strong>SCHATTENMANN&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>SOULBOUND&nbsp;</strong>ordentlich gefeiert. Für mich war es auch endlich das erste Headliner Konzert, das ich von <strong>MANNTRA&nbsp;</strong>erleben konnte. Dann habe ich&nbsp;<strong>UNIVERSUM25&nbsp;</strong>Live gesehen. Diese sollten ursprünglich <strong>MANNTRA&nbsp;</strong>als Vorband dabei haben, aber Sänger <strong>Marco</strong> hatte sich Corona eingefangen und so sprangen <strong>MANDELKOKAINSCHNAPS&nbsp;</strong>ein. Eine wirklich tolle Vertretung und sehr sympathisch. Habe mich nach dem Konzert noch mit der Band unterhalten. Und natürlich darf das Highlight schlechthin nicht fehlen: der <strong>HARPYIE&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>SOULBOUND&nbsp;</strong>Tourabschluss im X in Herford. Zwei Communitys, die im Grunde genommen eine sind und die beide Bands dermaßen abgefeiert und mit Überraschungen erheitert haben.</p>
<h3><strong>MUSIK NICHT AUS 2023, ABER TROTZDEM AUF DAUERSCHLEIFE:</strong></h3>
<p>Laut Spotify soll ich dieses Jahr sehr oft&nbsp;<strong>KORN&nbsp;</strong>gehört haben. Ich hätte jetzt aber gesagt, dass ich&nbsp;<strong>HÄMATOM&nbsp;</strong>zum Beispiel häufiger gehört habe. Oder auch&nbsp;<strong>HARPYIE</strong>. Na ja, ich bin noch immer dabei ganze Band Discographien zu hören um meine Spotify Bibliothek aufzufüllen. Das kann den Algorhythmus und die Zählung dann vielleicht doch etwas beeinflusst haben.&nbsp;</p>
<h3>VORFREUDE 2024</h3>
<p>Ich freue mich sehr auf neue Musik von&nbsp;<strong>HARPYIE&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>SOULBOUND</strong>, denn beide sind derzeit mit Studioarbeiten beschäftigt und werden nächstes Jahr ihre neue Alben veröffentlichen. Außerdem haben&nbsp;<strong>VOGELFREY&nbsp;</strong>ihr&nbsp;<strong>20 Jähriges</strong>&nbsp;Bandbestehen und haben bereits erzählt, dass sie ein paar Dinge dafür in der Pipeline haben. Ich bin sehr gespannt. Ebenfalls freue ich mich drauf, dass&nbsp;<strong>KNASTERBART&nbsp;</strong>trotz Auflösung doch noch mindestens ein Konzert spielen werden. Jungs, haltet mir einen Branntweinschnaps bereit, ich bin dabei!</p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Auch dieses Jahr geht ein Dank an meine Frau, die meine Leidenschaft für Musik teilt und unterstützt. Bei&nbsp;<strong>HARPYIE&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>VOGELFREY&nbsp;</strong>möchte ich mich fürs Vertrauen bedanken, nicht nur Teil ihrer Communitys zu sein, sondern auch als ihr Mod tätig sein zu dürfen. Besucht doch gerne mal deren <a href="https://discord.gg/mnfe33wMzZ">Discord Server</a>, unseren <a href="https://discord.gg/6VUAj8Sj6H">Silence Server</a> natürlich auch. Auch über für vielen Gespräche mit Musikern, die ich privat oder auch im Rahmen vom <span style="color: #800000;">Silence Magazin</span> führen durfte, möchte ich mich bedanken. Und zum Schluss natürlich bei meinen Kollegen aus der Redaktion für ein weiteres Jahr bei <span style="color: #800000;">Silence</span> und viel Unfug, den wir getrieben haben. Bin gespannt, was wir alles noch im Jahre 2024 auf die Beine stellen werden!</p>
<h3 style="text-align: center;">OIMEL 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45130 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Alex-Wacken-Profil.jpg 897w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>TOP 3 (+2) ALBEN 2023:</h3>
<ul>
<li><b>100 KILO HERZ</b> &#8211; &#8222;Zurück nach Hause&#8220;</li>
<li><b>PRIMORDIAL</b> &#8211; &#8222;How It Ends&#8220;</li>
<li><b>LOIKAEMIE </b>&#8211;&nbsp;&#8222;Menschen&#8220;</li>
<li><b>DRITTE WAHL</b> &#8211; &#8222;Urlaub in der Bredouille&#8220;</li>
<li><b>FEINE SAHNE FISCHFILET</b> &#8211; &#8222;Alles glänzt&#8220;</li>
</ul>
<p>Und einen Sonderplatz zur Würdigung seines Lebenswerkes muss auf jeden Fall &#8222;Das Unbehagen in Kultur&#8220; von <b>EGOTRONIC&nbsp;</b>bekommen, da der grandiose <strong>Torsun</strong> vermutlich nicht mehr lange unter uns weilt.</p>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Ich glaube, hier muss ich auch <strong>100 KILO HERZ&nbsp;</strong>mit &#8222;akustisch im Gewandhaus&#8220; nehmen. Das Album ist wirklich großartig und ich bereue sehr das ich das nicht live gesehen habe. Die Songs sind großartig abgestimmt bzw. umgeschrieben, und das Album läuft bei mir im Auto des Öfteren mit allem, was die Boxen hergeben. Das ist Musik, die mich völlig umgibt und mitreißt, absolut genial! Und diese Stimme!</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p><strong>METALLICA</strong><strong> – </strong><em>&#8222;Screaming Suicide&#8220; </em>(einfach stellvertretend für das auf jeden Fall nennenswerte Album!)</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Metallica: Screaming Suicide (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZDyDpdFZHBo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>TANKARD</strong> &#8211; <em>&#8222;Schwarz-weiß wie Schnee&#8220;</em> (nicht aus 2023, aber das Schlaflied für meinen Kleinsten, daher singe ich das tagtäglich)</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Tankard - Schwarz-weiß wie Schnee | Das offizielle Musikvideo" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/t1ywnQ6qhgg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und außerdem noch: <strong>CHEMICAL WARFARE &#8211;</strong><em><strong>&#8222;</strong>Richtig gut geschlafen&#8220; </em>(ebenfalls ein Schlaflied) und <strong>FEINE SAHNE FISCHFILET</strong><strong> &#8211; </strong><em>&#8222;Wenn´s morgen vorbei ist&#8220;</em></p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Es geht aufwärts! Dieses Jahr war zumindest wieder mehr Platz für Musik in meinem Kopf und meinem Herzen. Ich habe zwar Podcasts als große Leidenschaft endgültig für mich entdeckt, aber dennoch kam wieder mehr Musik aus den Boxen. Und dabei kam der Musikgeschmack auch wieder back to the roots, und von <b>LOIKAEMIE</b>&nbsp;über&nbsp;<b>PERKELE</b>&nbsp;bis zu den&nbsp;<b>BROILERS</b> war mal wieder Platz für die alte Leidenschaft. Davon abgesehen gab es etliche Dinge aus dem Metaluniversum, die ich für mich neu entdeckt habe, zumeist aber nicht aus dem aktuellen Jahr. Aber es geht vorwärts und im neuen Jahr werden es hoffentlich auch wieder mehr Konzerte und mehr Musik!</p>
<h3 style="text-align: center;">MERLIN 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/malin/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45132 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC_0010-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC_0010-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC_0010-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC_0010-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC_0010.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<ul>
<li><strong>CHRONICLE</strong> &#8211; &#8222;Where Chaos Thrives&#8220;</li>
<li><strong>ENISUM</strong> &#8211; &#8222;Forgotten Mountains&#8220;</li>
<li><strong>DISARSTAR</strong> &#8211; &#8222;Autopilot&#8220;</li>
</ul>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p><strong>THE HALO EFFECT</strong> &#8211; <em>&#8222;Path Of Fierce Resistance&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="THE HALO EFFECT - Path Of Fierce Resistance (OFFICIAL VISUALIZER)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cTrwTfx5t-g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>Das<strong> In Flammen Open Air</strong> in Torgau.</p>
<h3><strong>MUSIK NICHT AUS 2023, ABER TROTZDEM AUF DAUERSCHLEIFE:</strong></h3>
<p><strong>MY CHEMICAL ROMANCE</strong> &#8211; &#8222;The Black Parade&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="My Chemical Romance - Welcome To The Black Parade [Official Music Video] [HD]" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/RRKJiM9Njr8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: center;">SASKIA 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45133 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/32972100_847571092120786_7241293072686907392_n-300x300-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<p>Ich würde hier sehr gerne&nbsp;<b>TAYLOR SWIFT</b> Alben auflisten, aber ich glaube dann gibt&#8217;s Ärger mit der Redaktion. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<ul>
<li><b>BEARINGS</b> &#8211; &#8222;The Best Part About Being Human&#8220;</li>
<li><b>DRIVEWAYS</b> &#8211; &#8222;Epilogues II&#8220;</li>
<li><b>NOTHING,NOWHERE</b>. &#8211; &#8222;VOID ETERNAL&#8220;</li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p><b>BROADSIDE</b>&nbsp;haben mich mit &#8222;Hotel Bleu&#8220; sehr positiv überrascht. Ich habe in der Vergangenheit immer nur einzelne Songs der Band gehört und hatte sie irgendwie als Pop-Punk Band in Erinnerung. Mit &#8222;Hotel Bleu&#8220; brechen&nbsp;<b>BROADSIDE</b> allerdings mit diversen Genregrenzen und haben einen eigenen, mitreißenden Sound geschaffen. Eine weitere Stärke der Band sind die wohlformulierten Lyrics, die ebenfalls einen großen Teil des Charmes der Platte ausmachen. &nbsp;</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Der Song, der mir für diese Kategorie als erstes in den Sinn kommt ist definitiv&nbsp;<i>&#8222;Slip&#8220;</i>&nbsp;von&nbsp;<b>BEARINGS.</b>&nbsp;Ich kann mich nicht erinnern, wie viele Male<i>&nbsp;&#8222;Slip&#8220;</i> bei mir in den letzten Monaten ununterbrochen auf Repeat gelaufen ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Bearings &quot;Slip&quot; (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vQKjbC6pp58?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>(nicht ganz) MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>An sich ist das kein musikalischer Dämpfer im eigentlichen Sinne, aber die Karte für&nbsp;<b>TAYLOR SWIFT&#8217;s</b>&nbsp;Eras Tour in Tokyo 2024 hat einen ziemlichen Dämpfer in meinem Konto hinterlassen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Damit habe ich auch schon direkt mein Konzerthighlight für 2024 gespoilert.</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p>Ich bin nach wie vor hauptsächlich als Fotografin unterwegs, bei den Jungs und Mädels von&nbsp;<b>GUNGIRE</b> gehöre ich quasi zum Inventar. Ich bin super dankbar für die Möglichkeit, immer wieder neue Bands kennenzulernen und mit ihnen arbeiten zu dürfen &#8211; wie beispielsweise mit den Jungs von<b>&nbsp;BURNT TAPES</b>&nbsp;im <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwi1yOat8J2DAxWkTeUKHSLqCwEQFnoECBMQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fsilence-magazin.de%2Fburnt-tapes-live-in-tokio-brennt-der-moshpit%2F&amp;usg=AOvVaw18ViQIrps683W8c9V--qQ1&amp;opi=89978449">Frühsommer diesen Jahres</a>. Die beiden Shows, die ich im Zuge ihrer Japan Tour covern durfte, gehören definitiv zu meinen Highlights 2023.</p>
<h3><strong>MUSIK NICHT AUS 2023, ABER TROTZDEM AUF DAUERSCHLEIFE:</strong></h3>
<p>&#8230;diverse <strong>TAYLOR SWIFT</strong> Alben. Und damit es nicht zuviel Ärger mit der Redaktion gibt: Sowohl &#8222;Reaper&#8220; als auch &#8222;ruiner&#8220; von <b>NOTHING,NOWHERE.</b>&nbsp;laufen bei mir ebenfalls regelmäßig auf Repeat.</p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<div>Wie immer wünsche ich allen Lesern und auch der Redaktionen fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und vor allem &#8211; auch wie immer &#8211; bleibt alle gesund! Und selbstverständlich ein großes Dankeschön an unsere Leser, die uns auch in diesem Jahr treu geblieben sind!&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<h3 style="text-align: center;">SEB 2023</h3>
<p><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45134 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/12670405_10205851381075863_5109799263022030714_n-300x300-1.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/12670405_10205851381075863_5109799263022030714_n-300x300-1.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/12670405_10205851381075863_5109799263022030714_n-300x300-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>TOP 3 ALBEN 2023:</h3>
<p>Drei Alben? So weit kann ich doch gar nicht zählen -.- Naja, versuchen wir es mal:</p>
<ul>
<li><strong>ORBIT CULTURE</strong> &#8211; &#8222;Descent&#8220;</li>
<li><strong>VV</strong> &#8211; &#8222;Neon Noir&#8220;</li>
<li><strong>SKALMÖLD</strong> &#8211; &#8222;Ýdalir&#8220;</li>
</ul>
<h3><strong>ALBUMÜBERRASCHUNG DES JAHRES:</strong></h3>
<p><strong>WITHIN TEMPTATION</strong> &#8211; &#8222;Bleed Out&#8220;</p>
<h3><strong>SONG(S) DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Ja, eigentlich noch 2022, aber: <strong>APOCALYPTICA &amp; EPICA</strong> &#8211; &#8222;Rise Again&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Apocalyptica &amp; Epica - Rise Again (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cEgsUUhqdlg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>MUSIKALISCHER DÄMPFER DES JAHRES:</strong></h3>
<p>Hm, musste dieser <strong>BEATLES</strong>-Song wirklich sein? Ansonsten, bei <strong>SEPULTURA</strong> scheiden sich inzwischen ja auch die Meinungen (sorry, an Geister glaube ich nicht). Aber die angekündigte Auflösung war doch keine Freude. Rein musikalisch? Ach, keine Ahnung. Wann hört das alles endlich auf?!</p>
<h3><strong>KONZERT HIGHLIGHT 2023:</strong></h3>
<p><strong>LAMB OF GOD</strong> <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwjQ3d6-8p2DAxURuaQKHXbHBzsQFnoECA4QAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fsilence-magazin.de%2Flamb-of-kreator-berlin%2F&amp;usg=AOvVaw0yJ71FTblgJA6HYi5Mismd&amp;opi=89978449">in Berlin</a>. Hallenshows können auch geil! Bestes Konzert dieses Jahr für mich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ansonsten habe ich <strong>ORBIT CULTURE</strong> und <strong>BE’LAKOR</strong> auf dem <strong>Breeze</strong> gesehen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3><strong>WAS ICH SONST NOCH LOSWERDEN MÖCHTE:</strong></h3>
<p>Will jemand ein Saxophon? Ja? In Silber oder Gold? Mit Koffer und Blättchen! Ich stehe auch auf diversen Wartelisten, falls jemand Interesse hat&#8230;</p>
<hr>
<p><em><span style="color: #800000;">Das war&#8217;s von uns für dieses Jahr! Wir bedanken uns zum Schluss auch bei allen Agenturen/Veranstaltern/Promotern, die so freundlich mit uns zusammenarbeiten! </span></em></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Wir sehen uns alle froh und munter in<strong> 2024!</strong></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-jahresrueckblick-2023/">SILENCE &#8211; unser Jahresrückblick 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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