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	<title>80er Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<title>80er Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SCHAFOTT &#8211; Ab mit dem Kopf!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 07:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SCHAFOTT &#8211; The Black Flame Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 46:31 min. Label: High Roller Records Stil: Black/Thrash Metal Bei diesem Quartett handelt es sich nur bedingt um Neulinge in der Szene, da SCHAFOTT sich aus Mitgliedern von STEELCLAD, ABYSSOUS und den viel zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHAFOTT </strong>&#8211; The Black Flame<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 46:31 min.<br />
Label: High Roller Records<br />
Stil: Black/Thrash Metal</p>
<p>Bei diesem Quartett handelt es sich nur bedingt um Neulinge in der Szene, da <strong>SCHAFOTT</strong> sich aus Mitgliedern von <strong>STEELCLAD</strong>, <strong>ABYSSOUS</strong> und den viel zu früh aufgelösten <strong>CHÖRNYJ WORON</strong> zusammensetzt. Eigentlich 2011 als Tributband für <strong>TREBLINKA</strong> ins Leben gerufen, ließen sich die Sachsen ein Jahr Zeit, um das erste Demo &#8222;Satans Throne&#8220; zu veröffentlichen. Das auf lediglich 300 Stück limitierte Tape kam zum Zeitpunkt des Erscheinens sehr gut im Underground an, doch es sollten noch 3 Jahre ins Land gehen, bis der Erstling &#8222;The Black Flame&#8220; dieser Tage das Licht erblicken durfte.</p>
<p>Lass <a href="https://schafott.bandcamp.com/album/the-black-flame">HIER</a> die Matte kreisen.</p>
<h4>Ab aufs Schafott!</h4>
<p>Und diese Entscheidung war ungemein wichtig. Schließlich sollte der Output kein Schnellschuss werden &#8211; die Songs ausgereift sein. Mit einem gesprochenem Intro legt &#8222;The Black Flame&#8220; gut produziert (<strong>Patrick W. Engel</strong>) melodisch vor und ergießt sich in der ersten Salve in Form von <em>&#8222;Ostara&#8220;</em>. Schön old schoolig thrashen sich die in Dresden ansäßigen Jungs mit schöner Leadgitarre und tollen Gangshouts gekonnt in Szene.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21163" aria-describedby="caption-attachment-21163" style="width: 469px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21163 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-300x201.jpg" width="479" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-750x503.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1.jpg 1450w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21163" class="wp-caption-text">Alte Schule: SCHAFOTT</figcaption></figure>
<p>Besonders ist hier die doppelte Leistung von Schlagzeuger und Sänger <strong>Assassor</strong>. Das wirkt umso interessanter, wenn die Band live und ohne &#8222;erkennbaren&#8220; Frontmann auftritt, es hatte sich laut Aussage der Band einfach so ergeben. Aber zurück zum Album. Der Titeltrack lässt genügend Raum für alle Instrumente. Die Gitarren rasieren messerscharf das Trommelfell und der Bass überzeugt durch einen präsenten und tollen Klang. Anstatt sich in den ewig gleichen Mustern zu verlieren (Speed+Uffta-Parts), blitzen immer wieder neue Ideen in den ausgebremsten Sektionen auf. Dadurch kommt mir der Titelsong auch nicht 6 Minuten lang vor und klingt für Thrash Metal-Verhältnisse schön ruhig aus.</p>
<p><em>&#8222;Azazael&#8217;s Dream&#8220;</em> schließt nahtlos an diese Ode an. Besonders am Anfang wissen die Gitarren durch originelle Riffs zu begeistern. Organisch (Drums) und leicht vom Black Metal geformt, doomt sich plötzlich das Stück überraschend gemütlich zur Ruhe, bevor sich dann wieder das Gift und Galle speiende Organ von <strong>Assassor</strong> mit dem Uptempo vermischt. Kurze Zeit später driften <strong>SCHAFOTT&nbsp;</strong> in die Gewässer von <strong>CELTIC FROST</strong> ab.</p>
<h4>Dieses Debüt wird immer besser</h4>
<p><em>&#8222;Eucharistic Birth&#8220;</em> läutet die Halbzeit ein und sticht mit abwechslungsreichem Drumming hervor. Auch in diesem Lied wird die Bremse angezogen und die simplen Akkorde entfalten sich erfolgreich im Gehirn. Dies intensiviert sich durch den Einsatz der Doublebass und den folgenden Pattern. Danach darf wieder geholzt werden, jedoch humorlos, mit Gangshouts und mit viel schlechter Laune in der Stimme. <em>&#8222;Total Cleansing&#8220;</em> lässt die Saiten heulen und punktet durch energetische Bearbeitung der Instrumente. Ein guter Song mit aggressivem Riffing (80er) und einer Länge von dreieinhalb Minuten, könnte man meinen, doch ab der Hälfte wird unerwartet dem Bass freien Lauf gelassen. Eine wirklich erfrischende Abwechslung, die in einem furiosem Gitarrensoli mündet. Ein heimliches Highlight auf &#8222;The Black Flame&#8220;, gerade wenn man sich die Doubleleads am Schluss anhört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21165" aria-describedby="caption-attachment-21165" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-21165 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21165" class="wp-caption-text">CD-Cover</figcaption></figure>
<p>So langsam neigt sich die Platte dem letzten Drittel zu. <em>&#8222;By The Lust Of The Witch&#8220;</em> setzt mit seinen Leads und wieder auftretenden Backgroundgesang angenehme Farbtupfer. Die verschiedenen Tempiwechsel sind auch hier wieder die Kirschen auf dem Kuchen. <em>&#8222;Sow The Salt&#8220;</em> beginnt allerdings mit tänzelndem Takt und wächst mit jeder Sekunde über sich hinaus. Schön dramatisch und brutal.</p>
<p>Das finale <em>&#8222;Satans Throne&#8220;</em> lässt Vergleiche an <strong>NOCTURNAL WITCH</strong> wach werden. Es wurde genauso wie <em>&#8222;Total Cleansing&#8220;</em> vom Demo auf das Album gehievt. Ein effektives Audioschrapnell, das durch Eingängigkeit und tolles Songwriting überzeugt und an altes Zeug der teutonischen Schule erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sons Of Motörhead Teil 1: TANK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 08:19:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle heutigen Bands zehren von ihren Idolen und Vorvätern in der Musikgeschichte. Kein Wunder, dass sie auch haargenau solche Musik machen (wollen). MOTÖRHEAD sind so eine Truppe. Authentisch, ehrlich und immer unterwegs, so wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Das Erbe von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle heutigen Bands zehren von ihren Idolen und Vorvätern in der Musikgeschichte. Kein Wunder, dass sie auch haargenau solche Musik machen (wollen). <strong>MOTÖRHEAD</strong> sind so eine Truppe. Authentisch, ehrlich und immer unterwegs, so wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Das Erbe von <strong>MOTÖRHEAD</strong> wird seitdem ohne Unterlass in die weite Welt hinaus getragen. Völlig egal, ob der Takt, die Riffs, oder sogar die Vocals sich dabei kaum unterscheiden. In der Reihe &#8222;Motörheads Erben&#8220; widme ich mich eben diesen Jüngern und hoffe, euch neue und spannende Gruppen vorzustellen. Heute sind die Urgesteine <strong>TANK </strong>dran.<strong><br />
</strong></p>
<h4>TANK</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20774" aria-describedby="caption-attachment-20774" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-20774 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1038_photo.gif" width="220" height="282"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20774" class="wp-caption-text">Originalbesetzung</figcaption></figure>
<p>Schaut man auf die Metal-Archive, so werden direkt hinter <strong>VENOM</strong> an zweiter Stelle <strong>TANK</strong> als Band gelistet, die Parallelen zu <strong>Lemmy</strong> und Co aufweist. Die Urgesteine, welche ebenfalls aus London stammten (und maßgeblich die NWOBHM mit gestalteten), gründeten sich 1980 in Form eines Trios, dass aus Sänger und Bassist <strong>Algy Ward</strong>, sowie den Gebrüdern <strong>Brabbs</strong> (<strong>Mark</strong> und <strong>Peter</strong>). Während die <strong>Brabbs</strong>-Brüder in mehr oder weniger bekannten Bands ihre ersten Sporen verdienten, machte sich <strong>Algy Ward</strong> bereits einen Namen, in dem er bei den Punkbands <strong>THE SAINTS </strong>und <strong>THE DAMNED</strong> spielte. <strong>TANK</strong> selber begannen durch ständiges touren (u.a. <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>DIAMOND HEAD</strong> oder <strong>GIRLSCHOOL</strong>) eine solide Basis zu entwickeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20772" aria-describedby="caption-attachment-20772" style="width: 277px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20772 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1038_logo.gif" width="287" height="312"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20772" class="wp-caption-text">Außer der Farbe bis heute unverändert: das Logo von TANK</figcaption></figure>
<p>Und so ergab es sich, dass <strong>Eddie Clarke</strong> (ex-<strong>MOTÖRHEAD</strong>) die erste Single von <strong>TANK</strong> produzieren sollte. Diese 7&#8243; EP hörte auf den Namen &#8222;Don&#8217;t Walk Away&#8220; und wurde über <strong>Kamaflage Records</strong> vertrieben. Überraschenderweise könnt ihr euch davon ein Exemplar bei Discogs für schlappe 3 bis starke 65 Euro ergaunern (Original!). Hier befindet sich auch schon der Song <em>&#8222;Shellshock&#8220;</em> darauf, welcher auch 1 Jahr später auf dem Debüt &#8222;Filth Hounds Of Hades&#8220; zu finden ist. Nach den Aufnahmen zu &#8222;Don&#8217;t Walk Away&#8220; gingen <strong>TANK</strong> erneut auf Tour mit <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Selbst <strong>Lemmy</strong> verpasste kaum einen Auftritt der Kombo, was als großes Kompliment galt. <strong>TANK</strong> nahmen 1982 drei weitere Singles auf, wovon allerdings nur ein Paar Tracks auf dem ersten Album landeten (die komplette Single <em>&#8222;(He Fell In Love With A) Stormtrooper&#8220;</em> und <em>&#8222;Turn Your Head Around&#8220;</em> von der gleichnamigen Single).</p>
<h4>Fulminantes Debüt</h4>
<p>Schließlich produzierte <strong>Eddie Clarke</strong> den ersten Longplayer &#8222;Filth Hounds Of Hades&#8220;, der 1982 ein Ausrufezeichen in der Szene setzte. Einige Fans und Kritiker sind noch heute der Meinung, dass alle späteren Werke im Schatten dieses Albums stehen. Geschmack ist zum Glück verschieden. Dennoch strotzt dieses Album vor Energie und guter Laune (trotz Kriegsthematiken). Musikalisch könnte man die Platte als Mischung aus frühen <strong>IRON MAIDEN</strong> und <strong>MOTÖRHEAD</strong> (natürlich!) bezeichnen. Jeder Song besticht durch eigenen Charakter.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2l9kkTV5Tqc">HIER</a> das erste Album anhören!</p>
<p>Als ob es noch nicht genug wäre, brachten die Engländer, sichtlich von der <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Tour beeinflusst, noch im gleichen Jahr ihren Zweitling &#8222;Power Of The Hunter&#8220; heraus. Und hier wird schon im Opener <em>&#8222;Walking Barefoot Over Glas&#8220;</em> alles deutlich. Die ersten Sekunden erinnern deutlich an ihre Landsmänner. Zieht euch die Riffs und den Gesang rein und ihr wisst was ich meine. Interessanterweise wurde die <strong>OSMOND</strong>-Nummer <em>&#8222;Crazy Horse&#8220;</em> von einer Single erneut verwurstet und fand auf diesem Album ihren Platz. Auch wenn einige Kritiker diese Platte verhaltener und harmloser bewerten, ist diese Platte keineswegs lieb und zahnlos geraten (<em>&#8222;T.A.N.K&#8220;</em> !!!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20776" aria-describedby="caption-attachment-20776" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20776 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2746.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20776" class="wp-caption-text">Für viele das beste Album von TANK</figcaption></figure>
<h4>Es herrscht Krieg/Blut und Ehre</h4>
<p>Nach läppischen 10 Monaten und einem frisch unterzeichneten Plattenvertrag folgte einer weiteren Single der dritte Streich &#8222;This Means War&#8220;. Aus dem Trio wurde nun ein Geschoss aus 4 Männern, weil <strong>Mick Tucker</strong> (u.a. <strong>WHITE SPIRIT</strong>) als zweiter Gitarrist einstieg. Klingen die ersten Sekunden noch nach einem Soundtrack für 8 Bit Spiele, so wuchteten <strong>TANK</strong> kurzerhand im Anschluss einen ihrer besten Songs in den Heavy Metal-Äther. Das Vinyl lässt die Wände ordentlich erzittern, denn endlich war die authentische Fusion aus Rock &#8218;N&#8216; Roll und NWOBHM geschaffen.</p>
<p>Gerade die Vocals röhrten aggressiver und die zweite Gitarre sorgte für noch mehr Furore. Die Länge der Songs nahm sichtlich zu (4-8 Minuten), obgleich die Eingängigkeit erhalten bleiben konnte. Insgesamt muss man sagen, dass die Zusammenarbeit aus härteren Klängen und dezenten Keyboards super harmoniert. Definitiv ein weiteres Highlight in der Karriere von <strong>TANK</strong>. Und vor allem ein Album, welches sich gekonnt von den <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Vorwürfen löst.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20779" aria-describedby="caption-attachment-20779" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20779 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-300x297.jpg" width="300" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-300x297.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2748.jpg 369w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20779" class="wp-caption-text">Starkes Album!</figcaption></figure>
<p>Doch für den nächsten Longplayer mussten <strong>TANK</strong> Verluste melden, da die Brüder <strong>Brabbs</strong> ihre Sachen packten und durch Ex-<strong>WHITE SPIRIT</strong> Drummer <strong>Graeme Crallan</strong> und den Gitarristen <strong>Cliff Evans</strong> (ex-<strong>CHICKEN SNACK</strong>) ersetzt wurden. Trotzdem erfolgte ein Wechsel zum Label <strong>Roadrunner Records</strong> und die Band holte zum nächsten Schlag aus, welcher auf den Namen &#8222;Blood And Honour&#8220; hören sollte.</p>
<p>Während der Verbreitung von &#8222;Honour Of Blood&#8220; ging es mit einer gewissen Band namens <strong>METALLICA</strong> auf Tour, die, von <strong>TANK</strong> angetan, ihren Support mit Danksagungen (+Crew!) im Booklet von &#8222;Master Of Puppets&#8220; würdigten. Das neue Album hingegen überraschte mit dumpfem Klang und (für meine Begriffe) zu leise abgemischten Gitarren. Zumindest im ersten Song. Auch wenn alles beim Alten war, so benötigt das Album dennoch ein wenig mehr Zeit, um nicht unverdient unterzugehen.</p>
<h4>2 Jahre Pause und ein langer Winterschlaf</h4>
<p>1985 sollte es mit 2 Beiträgen (eine Split u.a. mit <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>GIRLSCHOOL</strong>, <strong>JAGUAR</strong>, sowie eine Compilation) getan sein. Sonst gab es nur einen Wechsel am Schlagzeug (<strong>Gary Taylor</strong>) zu verzeichnen. 2 ganze Jahre darauf erschien das vorerst letzte Album, da <strong>TANK</strong> sich 1988 aufgrund von musikalischen Differenzen und den Vorwürfen des Ausverkaufs das erste Mal auflösten. Ihr selbst betitelter Output sägte dennoch mit hohen Screams und einer ordentlichen Portion Dreck den Schmalz aus den Ohren. Leider kommt &#8222;Tank&#8220; nicht an alte Glanztaten heran, schlägt sich aber als gutes Album durch den Metal-Dschungel.</p>
<p>Die Jahre vergingen und es dauerte ganze 9 Jahre, bis sich <strong>Algy Ward</strong> mit <strong>Cliff Evans</strong>, <strong>Mick Tucker</strong> und dem neuen Drummer <strong>Steve Hopgood</strong> wieder vereinte, um auf dem <strong>WACKEN OPEN AIR</strong> zu spielen. Es folgte 1998 eine Deutschlandtournee mit <strong>HAMMERFALL</strong> und <strong>RAVEN</strong>.</p>
<p>2002 sollte erneut das letzte Album erscheinen, auch wenn die Band noch bis 2007 existierte, bevor sich <strong>Algy</strong> endgültig verabschiedete, um an seiner Autobiografie zu arbeiten. &#8222;Still At War&#8220; ist ein Stück Musik geworden, worüber man sich streiten kann. Einerseits klingt die Band vital (inklusive neuem Drummer &#8211; <strong>Bruce Bisland</strong>) und man hört alte Ideen aufblitzen. Aber irgendwie passte meiner Meinung nach die moderne Produktion nicht so recht in mein Weltbild, dass ich von <strong>TANK </strong>habe. Ein passables, aber doch etwas anderes Album.</p>
<h4>Ein Name, zwei Bands</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20781" aria-describedby="caption-attachment-20781" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20781 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3540365425_photo.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20781" class="wp-caption-text">Gründete als Antwort auf seine ehemaligen Mitstreiter eine eigene Version von Tank: Algy Ward</figcaption></figure>
<p><strong>Cliff Evans</strong>, <strong>Mark Brabbs</strong> und <strong>Mick Tucker</strong> beschlossen unter dem Banner <strong>TANK</strong> wieder Musik zu machen. Die einzige Reaktion für Gründungsmitglied <strong>Algy Ward</strong> bestand darin, eine neue Band ebenfalls unter diesem Namen zu gründen. In dieser spielt er alles im Alleingang ein.<br />
Die neuen <strong>TANK</strong>(s) sind jedoch leider nicht mehr in der Lage an alte Glanztaten anzuknüpfen.</p>
<p>Was bleibt, ist eine Band, die über viele Jahre zu recht einen guten Ruf bei Szenekennern genießt. Und doch kennen immer noch nicht genug Leute <strong>TANK</strong>.</p>
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		<title>Urkaos &#8211; Die Geburt des Black Metal</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jun 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Historische Einblicke in ein Genre sind meist mit Vorsicht zu genießen, erst recht, wenn der Autor zu dem Zeitpunkt noch Quark im Schaufenster war, anstatt hautnah die Entstehung des Black Metal mitzuerleben. Dennoch halte ich es für immens wichtig, den Leuten&#160;immer wieder ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Historische Einblicke in ein Genre sind meist mit Vorsicht zu genießen, erst recht, wenn der Autor zu dem Zeitpunkt noch Quark im Schaufenster war, anstatt hautnah die Entstehung des <strong>Black Metal</strong> mitzuerleben. Dennoch halte ich es für immens wichtig, den Leuten&nbsp;immer wieder bewusst zu machen, woher eigentlich die Musik kommt, die jeden Tag das Ohr penetriert. Höchste Zeit, die erste Welle des <strong>Black Metal</strong> genauer zu betrachten.</p>
<h4>Die Initialzündung</h4>
<p>Während in den Neunzigern sich ein ganzes Genre aus dem Begriff &#8222;<strong>Black Metal</strong>&#8220; auch musikalisch etablierte, sah es in den Achzigern noch ganz anders aus. Satanische Texte reichten meist, um das Prädikat &#8222;<strong>Black Metal</strong>&#8220; zu erhalten. Für viele gilt das Album &#8222;Black Metal&#8220; der britischen Band <strong>VENOM</strong> als erstes Album dieses Genres. Doch wenn wir es genau nehmen, hatte ausgerechnet die deutsche Thrash Metal Band <strong>HOLY MOSES</strong> mit ihrem 1980 veröffentlichten Demo &#8222;Black Metal Masters&#8220; in Theorie und Praxis diesen Terminus für sich gepachtet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18198" aria-describedby="caption-attachment-18198" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18198 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band-300x188.jpg" width="300" height="188" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band.jpg 638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18198" class="wp-caption-text">Hatten zuerst den Begriff genannt: HOLY MOSES</figcaption></figure>
<p>Wenn man es also ganz genau nimmt, würde der Thrash Metal heute Black Metal heißen. Die Geschichtsbücher müssten umgeschrieben werden. Aber das wäre Haarspalterei in Reinkultur und wenn man es nüchtern betrachtet, auch unnötig. Schließlich verwendeten <strong>HOLY MOSES</strong> im Gegensatz zu <strong>VENOM</strong> keine satanischen Texte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18196" aria-describedby="caption-attachment-18196" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18196 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18196" class="wp-caption-text">Startschuss einer Szene (?)</figcaption></figure>
<p><strong>VENOM</strong> hatten jedoch eher den Satanismus 1982 als gute Taktik genutzt, um so viele Menschen wie möglich zu schocken. Lest euch die Texte durch und ihr wisst was ich meine. Musikalisch wurde eher den Werken von <strong>MOTÖRHEAD</strong>, Speed Metal und dem Punk gehuldigt, was man besonders anhand der primitiven Bedienung der Instrumente erkennen kann. Höchstens die selbst gewählten Pseudonyme sind mehr denn je ein wichtiges Merkmal, von dem viele Bands noch heute zehren.</p>
<p>Einen ebenso immensen Verdienst verzeichneten <strong>MERCYFUL FATE</strong> mit ihrer Glanztat &#8222;Dont Break The Oath&#8220;. Frühe Stilmittel, wie Corpsepaint und brennende Kreuze oder gar eine schwarze Messe während eines Auftrittes, schlugen gewaltige Wellen. Dafür musste ihr Manager sogar mit dem eigenen Blut herhalten, was damals einzigartig war. Die aggressiven Leadgitarren und die okkulten Texte trugen umso mehr&nbsp;dazu bei.</p>
<h4>Das Erwachen beginnt ab 1982</h4>
<p>Für meine Begriffe sind <strong>HELLHAMMER</strong> aus der Schweiz <strong>DAS</strong> Paradebeispiel für die erste Welle des <strong>Black Metal</strong> zu nennen. Die Jungspunde um <strong>Tom Warrior</strong> und <strong>Martin Ain</strong> gründeten innerhalb kürzester Zeit eine der kaputtesten Bands auf unserem Planeten. Abgesehen vom spartanischen Klang und den authentischen Lyrics, lastete der Band so etwas wie ein Fluch an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18200" aria-describedby="caption-attachment-18200" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18200 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band-300x258.jpg" width="300" height="258" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band-300x258.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band.jpg 505w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18200" class="wp-caption-text">Echt und kaputt: HELLHAMMER</figcaption></figure>
<p>Jeder mied diese Band, jeder spottete über den &#8222;Dilettantismus&#8220; dieser Kombo. Alles von <strong>HELLHAMMER</strong> klang roher und wüster als das vergleichsweise kindische Gehabe von <strong>VENOM</strong> (siehe auch <strong>POSSESSED</strong> und <strong>RUNNING WILD</strong>). Ironischerweise zeigt sich dieser Tage mehr denn je die Wichtigkeit des Schweizer Urgesteins, denn meine Eltern sprachen mich vor Jahren entsetzt auf das Boxset &#8222;Demon Entrails&#8220; an.</p>
<blockquote><p>Wie kannst du nur sowas hören, das ist ja grausam! Da geht es in dem einen Text darum, wie sich ein Mensch erhängt!</p></blockquote>
<p>Ich kann euch sagen, dass dieser Disput meine Leidenschaft für diese Musikrichtung nur noch verstärkt hatte. Für die Musiker selbst war diese Art von Musik eine Form von Befreiung, welche durch die streng katholische Erziehung zustande kam. Dies verstärkte sich 1984 umso mehr, als man sich in <strong>CELTIC FROST</strong> umbenannte und zahlreiche Klassiker vertonte.</p>
<p>Nicht nur <strong>George Orwell</strong> maß der Zahl 1984 eine besondere Bedeutung an. Es war das Jahr, in dem <strong>BATHORY</strong> erstmals ein Album auf die breite Menschenmasse freiließ. Hier haben wir praktisch gesehen das erste &#8222;richtige&#8220; <strong>Black Metal</strong>-Album. Ein schauriges Intro, ein für die Zeit unglaublich roher Klang, der mehr denn je in unserer Szene angesagt ist und der unverkennbare Gesang, welcher mehr einem Krächzen gleicht.</p>
<p>Genehmigt euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IFLj1WFJmMA">HIER</a> diese rohe Schelle</p>
<h4>Was einst blieb &#8211; Black Metal wird bedeutungslos (?)</h4>
<p>Was mit dem selbst betitelten Paukenschlag von <strong>BATHORY</strong> begann, gipfelte später (speziell mit &#8222;Under The Sign Of TheBlack Mark&#8220; 1987) in der zweiten Welle und auch Ikonen wie <strong>Fenriz</strong> (<strong>DARKTHRONE</strong>) loben diese Ära für ihren Input an die skandinavische Szene. Es sollte dennoch nicht lange dauern, bis der Glanz des <strong>Black Metal</strong> zu verblassen drohte. Viele Bands von damals veränderten ihren Sound und ihr Image zugleich. Der Teufel galt bei vielen einfach nur als <strong>Symbol der Rebellion gegen den Alltag</strong>. War ja alles gar nicht so gemeint, meinten viele. So kam auch der Death Metal zu seinem (verdienten) Ruf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18202" aria-describedby="caption-attachment-18202" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18202 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-300x300.jpeg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-300x300.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-150x150.jpeg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush.jpeg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18202" class="wp-caption-text">Böse durch und durch, trotz Farbfehler: Die EP &#8222;Deathcrush&#8220; von MAYHEM</figcaption></figure>
<p>Trotzdem schossen noch weltweit eine Menge an Bands wie Pilze aus dem Boden. Allen voran <strong>SARCOFAGO</strong> aus Lateinamerika, <strong>MASTERS HAMMER</strong> aus der tschechischen Republik, <strong>VON</strong> aus den USA oder die mächtigen <strong>MAYHEM</strong> aus Norwegen zelebrierten ohne Unterlass das Ritual des Gehörnten auf Vinyl. Speziell die &#8222;Deathcrush&#8220;- EP von <strong>MAYHEM</strong> überzeugt durch eine gestörte Stimmung. Kleiner Funfact: <em>&#8222;Silvester Anfang&#8220;</em>, das Intro der EP, wurde von einem Musiker der experimentellen Elektronik Musik (<strong>Conrad Schnitzler</strong>) entworfen.</p>
<h4>Ausklang</h4>
<p>Ich habe bewusst die erste Welle bis zum Ende der 80er eingegrenzt. Auch wenn bekannte Größen wie <strong>DARKTHRONE</strong>, oder auch meinetwegen <strong>GOATLORD</strong> und <strong>ABHORER</strong>, ausgeklammert sind, da sie in meiner Ansicht noch dem Death Metal frönten. Aber dafür gibt es ja eventuell eine Fortsetzung über die zweite Welle.</p>
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		<title>Die 80er sind zurück und bringen euch Enforcer mit ihrem neuen Album &#8222;From Beyond&#8220; mit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[80s]]></category>
		<category><![CDATA[Enforcer]]></category>
		<category><![CDATA[From Beyond]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave Of British Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hype um Heavy Metal Bands scheint nicht abzunehmen und derzeit in einer neuen Hochphase und kaum aufzuhalten zu sein. Bewiesen haben das mal wieder Enforcer mit ihrem 4. Studioalbum „From Beyond“. Man hat geglaubt, dass nach „Death by Fire“ die Latte ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Hype um Heavy Metal Bands scheint nicht abzunehmen und derzeit in einer neuen Hochphase und kaum aufzuhalten zu sein. Bewiesen haben das mal wieder <strong>Enforcer</strong> mit ihrem 4. Studioalbum <em>„From Beyond“</em>. Man hat geglaubt, dass nach <em>„Death by Fire“</em> die Latte nicht noch höher gelegt werden kann, aber die <strong>Wikstrand-Brüder</strong> haben mich vom Gegenteil überzeugt und rutschen ganz einfach drunter durch ganz hoch in die Charts. Bei diesem Album und der darauf folgenden Welttournee, merkt man wie sich die Spreu vom Weizen trennt. Eine Mischung aus <em>Old School, Speed, Heavy, Thrash und Balladen</em> ala <strong>Mötley Crue, Metallica, Iron Maiden und W.A.S.P.</strong> werden hier den Fans geboten.</p>
<p>Zum Einstieg gibt es mit dem Song<em> „Destroyer“</em> gleich eine geballte Ladung <strong>Heavy Metal</strong> in die Fresse. Das lassen sich die Skandinavier aber auch nicht zweimal sagen, wodurch mit <em>„Undying Evil“</em> gleich noch was an Holz nachgelegt wird. <strong>Olof Wikstrand`s</strong> durchdringende <em>Keifstimme</em>, welche wie eine</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">12 jährige pubertierende Kettenraucherin klingt,</p>
</blockquote>
<p>schmettert die Songs stärker denn je aus den Boxen. An dritter Stelle kommt dann der Titeltrack, welcher das angefangene Tempo der Platte erstmal ordentlich abbremst. <em>„From Beyond“</em> ist eine Hymne, welche im Thrasherchor ausgezeichnet mit gegrölt werden darf. Gefühle wie in der Geisterbahn kommen gleich danach bei <em>„One With Fire“</em> auf. Mit einem mystischen Einstieg verwandeln die Schweden den Song in ein richtiges Brett.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-313 size-medium aligncenter" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Heavy_Power/10550895_10152636699422825_9142900444562247827_n-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Heavy_Power/10550895_10152636699422825_9142900444562247827_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Heavy_Power/10550895_10152636699422825_9142900444562247827_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Heavy_Power/10550895_10152636699422825_9142900444562247827_n-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Heavy_Power/10550895_10152636699422825_9142900444562247827_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Im Gegenzug dazu punktet die träumerische und sehr abwechslungsreiche Ballade <em>„Below The Slumber“</em> mit neuen Seiten der Band. Für einige vielleicht zu lang finde ich persönlich, dass die <em>Twin-Guitar-Soli Gänsehaut verursachen</em>. Speziell bei diesem Song merkt man, dass <strong>Enforcer</strong> ihren jugendlichen Stil zunehmend ablegt, anders als beim vorherigen Album. Bei dem Song <em>„Hungry They Will Come“</em> gibt es einen Part auf dem Album, welcher nicht vom <strong>Frontmann Olof</strong> besungen wird. Hier wird leider keine so einschlägige Melodie verwendet, welche später auch noch im Kopf bleibt. Mit <em>„The Bangshee“</em> darf dann wieder aufmerksam zu gehört werden. Bei dem Einstieg in den Song, welcher gepaart ist von abstrusen Solis, erwartet man nicht was darauf folgt&#8230;..seid gespannt! Am Ende darf noch einmal richtig gebangt werden, <em>„Farewell“, „Hell Will Follow“ und „Mask of Red Death“</em> bringen den Schädel zum Platzen. Ein durchdachtes Ende nach so einem Einstieg, das bringen Enforcer nicht zum ersten mal. Die Entwicklung der <strong>Schwedentruppe</strong> ist durch und durch spürbar und mit <em>„From Beyond“</em> bringen die vier Mitglieder zwar keine Revolution im <strong>Heavy Metal</strong>, jedoch behalten sie ihren eigenen unverkennbaren Stil, welcher seit nun mehr zwölf Jahren erfolgreich durch die Welt tourt. Für Neueinsteiger und Nichtkenner der Band ein absolutes Muss.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5EExbLCeUnI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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