<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>afsky Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/afsky/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/afsky/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Oct 2024 17:58:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>afsky Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/afsky/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider&#8230;</title>
		<link>https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=46580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein schwarzmetallischer Abend fand kürzlich im Anker statt. Unser Oimel hat sich ein +1 geschnappt und lässt alles für euch nochmal Revue passieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/">Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Zunächst herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Ticketgewinner! Wir hoffen, ihr hattet einen schönen Abend? Danke an der Stelle auch an <strong>Martin</strong> &#8211; einen der beiden -, welcher uns freundlicherweise seine Fotos von KAMPFAR zur Verfügung gestellt hat.&nbsp;</em></span></p>
<p class="v1MsoNormal">Das Wetter ist <strong>düster</strong>, die Tage werden kürzer, die Zeit rast auf das Jahresende zu. Und zwischendrin ist da dieser kleine Lichtblick, der passenderweise ebenfalls sehr <strong>düster</strong> daherkommt. Wie wir vorher schon berichteten kamen <strong>1349</strong>, <strong>KAMPFAR</strong> und <strong>AFSKY</strong> am <strong>01.10.</strong> in den altehrwürdigen <strong>Anker</strong> in Leipzig.</p>
<p class="v1MsoNormal">Also auf den Dienstagabend schnell in die passende Bekleidung gesprungen und nach kurzer Fahrt die passende Begleitung eingesammelt. Niemand geringeres als unser <span style="color: #800000;">Daniel</span> war heute mein +1 auf der Liste und nach kurzer Wartezeit, in Gesellschaft angenehmer Personen, betraten wir dann auch die Location. Den Anker kenne ich noch aus früheren Jahren, war allerdings ewig nicht mehr dort. Heute haben wir hier mal nicht das <em>Gänselieschen</em> zur LPG gebracht, keinen <em>Apfeltraum</em> erlebt, mussten über keine <em>7 Brücken</em> gehen – und wir haben auch <em>am Fenster</em> niemanden gesehen, der <em>alt wie ein Baum</em> war. Man mag es erkannt haben, der <strong>Anker</strong> präsentiert sonst des häufigeren Ost-Rock in verschiedensten Varianten. Davon waren wir heute weit entfernt und geografisch war der Norden auch deutlich relevanter.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>D:</strong> Ich melde mich ab hier mal unqualifiziert als Kommentator zu Wort. Black Metal ist übrigens sonst nicht so meine Komfortzone. Aber die Location ist nur 3 Minuten zu Fuß von mir entfernt, und warum soll denn unser Oimel allein dahin? Also verlasse ich besagte Zone heute mal sehr gern.</em></span></p>
<p class="v1MsoNormal">Wir kamen genau richtig zu den ersten Tönen von <strong>AFSKY</strong>, dem ursprünglichen Ein-Mann-Projekt aus Dänemark, das eigentlich nie für Live-Auftritte gedacht war. Glücklicherweise hat sich das irgendwann geändert, denn die Stunde verging wie im Flug und war ein hervorragender Einstieg in den Abend! Die Truppe hatte sichtlich Spaß auf der Bühne und ging engagiert mit der Musik mit.&nbsp;<span class="v1GramE">Selbige</span> sorgte auch im Publikum für anerkennende &#8222;Pommesgabeln&#8220; und Applaus. Mir gefiel der wuchtige Stil, der mit vielen Elementen aus Folk und Pagan angereichert war und zum Träumen einlud. Mitunter waren auch sehr basslastige Passagen dabei, die entfernt an Doom-Metal erinnerten. Der Sound war in den ersten 2 Songs noch etwas <strong>wild</strong>, teilweise übersteuerte es recht unangenehm &#8211; doch ab dann war es spürbar besser und man konnte sich von den atmosphärischen Klängen das Hirn freipusten lassen. Wie immer bei dem Genre begeisterte mich auch hier das treibende Schlagzeug, das die Melodien gekonnt nach vorne trieb, ohne diese zu (zer)stören.</p>
<p class="v1MsoNormal">Ich war sehr positiv angetan, und konnte an dieser Stelle schon feststellen, dass der recht spontane Besuch des Konzertes sich auf jeden Fall gelohnt hat.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>D:</strong> Also für mein erstes schwarzes Konzert dieser Art war das ein recht angenehmer Einstieg. Nicht voll und ganz mein Ding, aber es gab reichlich Momente, die auch mich begeistern konnten. Bin halt melodieverwöhnt, aber davon konnte ich die ein oder andere feine ausmachen.&nbsp;</em></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46582" aria-describedby="caption-attachment-46582" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-46582 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46582" class="wp-caption-text">AFSKY</figcaption></figure>
<p class="v1MsoNormal">Nun folgte dann auch mein persönlicher Main-Act des Abends, denn <strong>KAMPFAR</strong> gaben sich die Ehre. Die Band hatte sich zwischenzeitlich schon mal getrennt, tritt aber glücklicherweise seit 2019 wieder auf. Ich hatte bisher 2x das Vergnügen Festivalauftritte zu sehen und obwohl ich die Band selten auf dem Plattenteller habe, ist es Live jedes Mal ein Erlebnis! Auch diesmal hatte ich nicht zu viel erwartet. Die Gruppe um Sänger <strong>Dolk</strong> ging direkt in die Vollen und hatte im Jahr ihres 30-jährigen Jubiläums scheinbar richtig Lust!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46583" aria-describedby="caption-attachment-46583" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-46583 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2.jpg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46583" class="wp-caption-text">KAMPFAR</figcaption></figure>
<p class="v1MsoNormal">Dabei finde ich auch den Stil von <strong>KAMPFAR</strong> absolut interessant, denn ich bilde mir ein, hier auch des Öfteren Einflüsse alter Thrash-<span class="v1SpellE">Metal</span>&nbsp;Klassiker wie beispielsweise <strong>SODOM</strong> zu bemerken. Dazu kommt die Live-Präsenz von <strong>Dolk</strong>, und natürlich insgesamt die Wucht der naturverbundenen Musik. Diese kommt roh, rau und wild daher, treibt nach vorne und lässt eigentlich keine großen melodiösen Pausen.</p>
<p class="v1MsoNormal">Trotzdem ist es weit weg von einem wilden Chaos oder unkoordiniert, sondern lässt einen</p>
<p class="v1MsoNormal">&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46584" aria-describedby="caption-attachment-46584" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-46584 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar.jpg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46584" class="wp-caption-text">KAMPFAR</figcaption></figure>
<p>die Wildheit und die <strong>raue Natur Norwegens</strong> spüren. Ich glaube das beschreibt es irgendwie am besten, zumal der Frontmann in einem Interview auch mal davon sprach, dass er nur Musik macht, die er zu 100% verkörpern kann. Und ich finde genau das spürt man auch &#8211; es ist keine Show, sondern es bricht förmlich aus ihm heraus! Dazu begeistert natürlich auch hier das schwarzmetallische Gesamtprogramm. Für meinen persönlichen Geschmack ist die Band das, was ursprünglichem norwegischem Black Metal am nächsten kommt, aber noch meinen Geschmack&nbsp;trifft. Es ist tatsächlich schwierig zu beschreiben, aber die Band hat insbesondere live durch ihren Stil ein <strong>Alleinstellungsmerkmal</strong>&nbsp;und trifft bei mir auf jeden Fall einen Nerv. Auch der genrefremde <span style="color: #800000;">Daniel</span> war hier nach meinem Empfinden doch recht angetan und konnte dem Auftritt einiges schönes abgewinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="v1MsoNormal"><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Ja, da hatter richtig empfunden. Das war so eine Band, die ich mir daheim nicht anhören würde, die live aber richtig Laune macht. Ich muss schon sagen, das war sehr ansteckend! Besonders das, was der Frontmensch da so alles fabriziert hat. Prost!</span></em></p>
<h3 class="v1MsoNormal">Wie die Pest über das Land&#8230;.</h3>
<p class="v1MsoNormal">Aber auch dieser Auftritt ging vorbei und der eigentliche<strong> Headliner</strong> stand auf dem Programm. Hier war ich vorher relativ unbedarft und wollte mich überraschen lassen. Und überrascht war ich dann auch, aber wie! Die Band fing nach der Umbaupause direkt an, und trat optisch mit geschminkten Gesichtern im klassischen alten Black-Metal-Look auf. Dazu kamen Kapuzen <span class="v1GramE">bei Bassist</span>&nbsp;und Gitarrist und <strong>enorme Nietenarmbänder</strong> beim Sänger, womit der Look alle Anforderungen erfüllte. Schon beim Soundcheck zuvor ließ sich vermuten, dass das gleich nichts für zartbesaitete Gemüter werden würde.</p>
<p class="v1MsoNormal">Und so kam es auch, denn die Band brach über das Publikum herein, wie die Pest <strong>1349</strong> über Norwegen. Nun wäre der Ursprung des Bandnamens auch direkt geklärt, und bei der jetzt folgenden Performance blieb ich ein wenig sprachlos zurück. Der Schlagzeuger wusste durchaus zu imponieren, und glänzte mit mehreren nach meinem Empfinden <strong>ungeheuer schwierigen Rhythmuswechseln</strong> in den Songs. Währenddessen ließen sich auch Gitarre und Bass nicht lumpen und brachen nicht minder wild verschiedenste Zwischenspiele von der Bühne herunter, die teilweise kurz an die NWoBHM und andere Einflüsse erinnerten. Und das alles übertönte dann noch <strong>die Stimme</strong> des Sängers der sich mit enormer Lautstärke direkt in die Untiefen des Gehörgangs krächzte und den Auftritt absolut dominierte. Die ersten 1-2 Lieder ließen mich durchaus sprachlos staunen, allerdings variierten die Songs auch kaum in Härte und Lautstärkte, sodass ich nach der Devise einer bekannten Mentholbonbon-Marke feststellen musste, dass sie <em>zu stark und ich zu schwach</em> waren. Der ein oder andere verschwand an die frische Luft, während der Großteil des Publikums die Show begeistert honorierte. Mir dröhnte allerdings gewaltig das Trommelfell, und ich musste mir erstmal eine Pause verschaffen. Mit ein wenig Abstand vor der Tür stellten wir dann gemeinsam fest, dass wir der Urgewalt, die <strong>1349</strong> hier entfesselte, nicht gewachsen waren. Ich muss tatsächlich sagen, dass die einzelnen Parts für sich mir wahrscheinlich durchaus gefallen würden, aber alles zusammen einfach wirklich ein unglaublich massives Gewitter darstellt, das einem wortwörtlich ins Gesicht schlägt. Und die Stimme des Sängers war dazu auch noch äußerst markant und laut darüber thronend &#8211; uff.</p>
<p class="v1MsoNormal"><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Alter Falter&#8230; Und da hör ich aus meinem privaten Umfeld ständig, dass ich viel kranken Stuff höre, aber das?! Ich muss es so sagen: ich bin mit meinem Metal- und Deathcore (eigentlich auch mit viel blackened drin und so!) zu weich für diese Band! Meine Ohren haben noch 2 Tage gepiept und ich habe es das erste Mal in meinem Leben bereut, keine Stöpsel mitgenommen zu haben. Musikalisch war das auch so überhaupt nich meins, und dass die Stimme lauter war, als alles andere, hat mich psychisch schwer geschädigt.</span></em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46588" aria-describedby="caption-attachment-46588" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46588 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46588" class="wp-caption-text">1349</figcaption></figure>
<h3 class="v1MsoNormal">Fazit</h3>
<p class="v1MsoNormal">Wir erlebten einen sehr kurzweiligen Abend, bei dem <strong>AFSKY</strong> sehr von sich zu überzeugen wussten und <strong>KAMPFAR</strong> die erwartet gute Performance an den Tag legten. Die Show von <strong>1349</strong> war dann einfach tatsächlich eine Nummer zu hart für uns, was aber vermutlich an unseren zarten Gemütern liegt. Auf jeden Fall ruft der Abend danach, mehr solche Konzerte zu erleben, und das auch gerne im <strong>Anker</strong>, der hier von Atmosphäre und Sound einen tollen Rahmen bot. Es war mir ein Fest!</p>
<p class="v1MsoNormal">Ich wünsche einen schönen Tag!</p>
<p><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Ich nenne den Abend ganz einfach eine besondere Erfahrung! Handwerklich war das alles super und fein anzuschauen, musikalisch ist es eben wie überall: Geschmacksache. Wenn sich so eine Gelegenheit nochmal ergibt &#8211; jederzeit. Nur nächstes Mal nehm ich dann Schutz für die Löffel mit. Oder ich geh einfach zu Ost-Rock in den Anker. Danke Oimel.&nbsp;</span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/">Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Winter naht &#8211; 1349, KAMPFAR und AFSKY im Anker Leipzig! (Ticketverlosung!)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[Anker Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegian Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[swansea concerts]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=46522</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gewinnspiel und Black Metal in Leipzig klingt interessant für euch? Dann lest mal hier rein und haut in die Tasten! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/">Der Winter naht &#8211; 1349, KAMPFAR und AFSKY im Anker Leipzig! (Ticketverlosung!)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Herbst startet wild!</h3>
<p>Gerade eben noch war ich für die nähere Zeit ohne gute Konzertaussichten, da bekam ich plötzlich einen Flyer in die Timeline und große Augen:</p>
<p><strong>In einer absoluten Leipziger Kult-Location, die schon viele Jahre auf dem Buckel hat, findet ganz plötzlich ein feines Black Metal Event statt.</strong> Der Leipziger &#8222;Anker&#8220; präsentiert zusammen mit Swansea Concerts einen kleinen Leckerbissen der mir zwar spät, aber glücklicherweise noch rechtzeitig unterkam. Denn hier spielen durchaus große Namen auf: <strong>1349</strong>, ihre Landsleute <strong>KAMPFAR</strong> und das Solo-Projekt <strong>AFSKY</strong> werden am 01.10. die Grundfesten des Ankers auf ihre Standfestigkeit testen!</p>
<p><strong>Die skandinavischen Urgewalten im Detail:</strong></p>
<p>Zwei der Bands werde ich zum ersten Mal sehen, aber für <strong>KAMPFAR</strong> kann ich auf jeden Fall schon die Hand ins Feuer legen, da die Norweger auch nach 30 Jahren Bandgeschichte ein absolutes Live-Erlebnis sind! Für die beiden anderen Bands würde ich mal ein wenig aus der offiziellen Ankündigung zitieren:</p>
<p><strong>AFSKY </strong>ist das Soloprojekt von <strong>Ole Luk</strong> (auch <strong>Heltekvad</strong> und früher <strong>Solbrud</strong>), das auf traditionellem Black Metal basiert und vereint wird mit Elementen aus Folk und Doom, sowie einer Mischung aus Wildheit und Melancholie. <strong>AFSKY</strong> erblickte bereits im Herbst 2015 das Licht der Welt, als die erste Veröffentlichung, eine EP mit 3 Tracks, in Eigenregie digital und später auf CD veröffentlicht wurde. Seitdem hat sich das Projekt stark weiterentwickelt.</p>
<p><strong>1349&nbsp;</strong>ist akustisches Höllenfeuer. Das war und ist das primäre Konzept, seit die Band 1997 aus der Asche von <strong>Alvheim</strong> aufstieg. […] Insbesondere &#8222;Beyond the Apocalypse&#8220; (2004) und &#8222;Hellfire&#8220; (2005), aber auch die nachfolgenden Alben festigten den Ruf der Band als einer der stärksten Acts der Szene, den sie bis heute innehaben. Derzeit sind die Norweger in den Endzügen für ein neues Album, das sie auf Tour präsentieren werden.</p>
<h3>Kurz und knapp:</h3>
<p>Fassen wir das noch einmal kurz zusammen:</p>
<p><strong>Wo?</strong> Anker Leipzig, Renftstraße 1, 04159 Leipzig</p>
<p><strong>Wann?</strong> 01.10.2024 ab 19:30</p>
<p><strong>Wer?</strong> <strong>1349, KAMPFAR</strong> und special Guest: <strong>AFSKY</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos und Tickets?</strong> <a href="https://swansea-concerts.com/1349-kampfar/">Hier!</a></p>
<p><strong>Ihr habt jetzt ganz spontan Lust die Kutte überzustreifen, finstere Blicke aufzusetzen und feinsten norwegischen Black Metal zu genießen? Wir verlosen unter allen Kommentaren bis zum Sonntag den 29.09. 2 x 1 Karte für euch! Entscheiden wird ein Zufallsgenerator und alle Kommentare auf allen Plattformen kommen in den Lostopf.&nbsp;</strong></p>
<p>Die Gewinner werden am Abend des Sonntags kontaktiert und kommen auf die Gästeliste!&nbsp;</p>
<p>Danke für die coole Kooperation und viel Glück allen Teilnehmern!&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/">Der Winter naht &#8211; 1349, KAMPFAR und AFSKY im Anker Leipzig! (Ticketverlosung!)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-festival-2022-teil-1</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 05:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Fortress]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Tranquillity]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Gehenna]]></category>
		<category><![CDATA[Karg]]></category>
		<category><![CDATA[Konvent]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Mayhem]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Necrophobic]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök 2022]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=40122</guid>

					<description><![CDATA[<p>2022 - die Festivalsaison startet... oder stolpert? Es läuft jedenfalls nicht alles glatt.<br />
So auch beim RAGNARÖK diesjahr.</p>
<p>In TEIL 1 unseres Festivalberichtes gibt es Licht und Schatten ... du musst nur hinsehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> <strong>Finally!</strong> Das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong>, auf das ich so lange hingefiebert habe, ist angebrochen! Ich freu mich wie bolle!</p>
<h2>Eine stürmische Begrüßung</h2>
<p>Die ganz ambitionierten Metaller sind <strong>bereits gestern</strong>, am Donnerstag, angereist und haben Abends in den Räumlichkeiten der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> eine wilde Party gefeiert. Wir für unseren Teil kommen Freitag Mittag beim Festivalgelände an und müssen als erstes feststellen, dass <strong>alle Parkmöglichkeiten in nächster Nähe schon nahtlos ausgeschöpft</strong> sind. Ärgerlich. Aber wenigstens zum Ausladen dürfen wir auf dem Feldweg seitlich des Veranstaltungsgeländes stehen bleiben. Es folgt die nächste Hiobsbotschaft: Der <strong>Hauptcampingplatz</strong> direkt neben dem Infield ist vollständig ausgelastet. Also weiter zum <strong>zweiten Campingplatz!</strong> Der ist zwar etwas weiter weg, dafür aber <strong>idyllisch auf der Wiese direkt am Fluss</strong> gelegen. Und hier ist es noch so schön leer, dass wir den Platz für unser Zelt völlig frei wählen können. Hammer!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40286" aria-describedby="caption-attachment-40286" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40286 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40286" class="wp-caption-text">Der Härtetest schlechthin. Zelt, bleib stark!</figcaption></figure>
<p>&#8230;den brauchen wir auch direkt, als es ums Einschlagen der Heringe geht. Der Boden ist eigentlich optimal, doch der <strong>Wind fegt so unbarmherzig</strong> über die Wiese, dass wir uns entschließen, das Zelt extra gut zu sichern. Doch auch wenn wir verhindern können, dass uns Zelt samt Tasche um die Ohren fliegen: Besonders stabil sieht das Ganze nicht aus. Geschweige denn gemütlich. Aber <strong>wird schon halten!</strong> Wir fahren also das Auto weg und als wir zurück zum Zeltplatz kommen, sehen wir unsere Campnachbarn gerade ihren Pavillon zusammenräumen. Oder sagen wir besser: <strong>Das, was vom Pavillon noch übrig ist.</strong> Den hat es nämlich ganz schön zerlegt! Zum Glück sorgen die milden Wolken am Himmel dafür, dass es auch ohne gut aushaltbar ist.</p>
<h3>Test, Test</h3>
<p>Aber jetzt hab ich so viel gequatscht, wir brauchen doch noch unsere Bändchen! Sonst kommen wir schließlich nicht aufs Infield. Und das Infield gilt es jetzt möglichst schnell aufzusuchen, immerhin ist es schon 14 Uhr durch und <strong>die erste Band des Tages spielt bereits</strong>.&nbsp;Bevor wir jedoch unsere Festivalbändchen erhalten, müssen wir zunächst noch den <strong>Corona-Test</strong> am eigens dafür aufgebauten Testzelt bestehen. Die anwesenden Sanitäter registrieren unsere Daten, nehmen jeweils die Probe und drücken uns 15 Minuten später die Zettel mit unseren (negativen) Testergebnissen in die Hand. Die gilt es nun bei der <strong>Bändchenausgabe</strong> vorzuzeigen und zack, sind wir auch schon ausgestattet mit den <strong>Eintrittskarten fürs Handgelenk</strong>. Dann jetzt aber nichts wie los in die Halle! Ob die erste Band wohl noch spielt?</p>
<h2>Zur ersten Band kommt man immer zu spät</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40260" aria-describedby="caption-attachment-40260" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40260 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40260" class="wp-caption-text">Schweißtreibend: LIVLØS. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Von <strong>LIVLØS</strong> bekomme ich leider nur noch die letzten Minuten mit. Als ich die Stadthalle betrete, sehe ich gerade noch, wie <strong>der Sänger aus dem Publikum heraus zurück auf die Bühne klettert</strong>. Offenbar war er auf Tuchfühlung mit den begeisterten Zuschauern gegangen, die dicht gedrängt hinter der Absperrung stehen. Die Stimmung ist aufgeheizt, die Band und die Besucher haben gleichermaßen Bock. Das ist auf Festivals bei der ersten Band des Tages ja nicht immer selbstverständlich, häufig haben es die frühesten Künstler am schwersten. Aber <strong>LIVLØS</strong> haben mit ihrem temperamentvollen Melodic-Death-Metal das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong> <strong>selbstbewusst und fulminant eröffnet!</strong> Da lassen sich die dynamischen <strong>Dänen</strong> auch die Gelegenheit nicht nehmen, diese gelungene Einleitung mit einem Foto festzuhalten.</p>
<h3>Den Tag zur Nacht</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40262" aria-describedby="caption-attachment-40262" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40262 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40262" class="wp-caption-text">Den Blick zur Hallendecke: LUCIFERS CHILD. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Als nächster Act stehen <strong>LUCIFERS CHILD</strong> aus <strong>Griechenland</strong> auf dem Programm. &#8222;Guten Abend Ragnarök! Are you with us tonight&#8220;?, begrüßt der Sänger seine Zuhörer. Dass es erst 15 Uhr am Nachmittag ist, spielt keine Rolle. <strong>LUCIFERS CHILD</strong> beschließen nämlich kurzerhand, <strong>einfach selbst die Nacht zu sein</strong>. Sie spielen klassischen Black-Metal mit okkulten Themen, düster und hart. Und wie sich beim dritten Song herausstellt, taugt ihre Musik live sehr gut für <strong>Circle Pits</strong>. <strong>Sänger</strong> <strong>MARIOS</strong> feuert die Menge an, fordert auch immer wieder zum Klatschen auf. Überhaupt wirkt die gesamte Band <strong>sehr motiviert</strong>, was dem Konzerterlebnis auf jeden Fall zugute kommt. Beim letzten Song werden die Zuschauer erneut zu einem Circle Pit animiert; der junge Mann mit Dreads vor mir kann es kaum erwarten und hüpft auf und ab, bevor er dann <strong>wie von der Tarantel gestochen barfuß in den Pit sprintet</strong>. Was soll ich sagen? <strong>LUCIFERS CHILD</strong> waren eine Droge, die gewirkt hat. So kann der Tag bitte weitergehen!</p>
<h3>Feel The Spirit</h3>
<p>Auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> ist es ja immer so, dass es <strong>zwei Bühnen gibt, die direkt nebeneinander stehen</strong> und auf denen sich die Bands jeweils abwechseln. So hatten <strong>LIVLØS</strong> auf der linken Bühne angefangen, <strong>LUCIFERS CHILD</strong> spielten sodann auf der rechten Seite, und nun wuseln die Menschen wieder nach links, um <strong>THE SPIRIT</strong> in Augenschein nehmen zu können. Auch die <strong>Tribüne der Stadthalle</strong> füllt sich, unten wie oben ist gut was los, aber noch stehen die Leute locker, nicht gedrängt. <strong>THE SPIRIT</strong> haben sich immerhin ein bisschen Bühnengestaltung überlegt: Links und rechts ist jeweils ein Standbild aufgebaut, auf dem kosmische Motive in blau zu erkennen sind, und im Hintergrund hängt groß ihr <strong>Logobanner</strong> ausgespannt. Sodann betritt die Band höchstselbst die Bühne und legt los.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40264" aria-describedby="caption-attachment-40264" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40264 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40264" class="wp-caption-text">Ein Herz für THE SPIRIT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><strong>Melodischer, atmosphärischer Black-Death</strong>, das ist das Konzept von <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound ist gut und sauber, hat ordentlich Wumms, das Schlagzeug bricht sich energisch Bahn. Dazu kommt der Gesang erstaunlich hart für das doch recht junge wirkende Gesicht dazu. <strong>Was ein fehlender Bart doch ausmachen kann&#8230;</strong> ich hätte den Sänger auf der Bühne locker 10 Jahre jünger geschätzt, als auf den Bandfotos. Apropos Gesicht: Das des Gitarristen bekommt man übrigens fast die ganze Show über gar nicht zu sehen. Er blickt nonstop auf sein Instrument, schaut verbissen, ganz bei der Sache. Und sein <strong>aufmerksames Spiel</strong> macht sich bezahlt, die <strong>Saarländer</strong> liefern professionell und mehr als solide ab. Ganz in Beschlag nehmen kann mich der <strong>Spirit</strong> zwar nicht, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich langsam Durst bekomme. <strong>Wo gibt&#8217;s was zu trinken?</strong></p>
<h3><strong>Ich hab euch was zu beichten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40266" aria-describedby="caption-attachment-40266" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40266 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40266" class="wp-caption-text">KANONENFIEBER. Was er wohl gerade befiehlt? (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Eigentlich war ja geplant, dass jetzt die Schwarzmetaller von <strong>GROZA</strong> auftreten würden. Aufgrund unser aller Liebling <strong>Corona</strong> mussten die <strong>Bayern</strong> ihren Auftritt auf dem <strong>RAGNARÖK 2022</strong> aber leider kurzfristig absagen, und <strong>KANONENFIEBER</strong> sind <strong>ungemein spontan für sie eingesprungen</strong>. Geile Sache, dass es so kurzfristig noch gelungen ist, den Slot neu zu besetzen. Und musikalisch gesehen passen die Franken natürlich auch voll ins Beuteschema der <strong>RAGNARÖK</strong>-Besucher. Allein,&nbsp;ich habe ein Problem mit <strong>KANONENFIEBER </strong>(ganz abgesehen davon, dass ich den Namen befremdlich finde): Ihre Optik. Ich weiß, der <strong>1. Weltkrieg ist das Thema ihres kreativen Schaffens</strong>, und dazu passen halt auch die Outfits. Aber ich kann mir das nicht angucken. Es gibt mir einfach ein <strong>ganz unangenehm beklemmendes Gefühl</strong>. Vielleicht soll genau das ja auch Sinn der Sache sein; ich bringe es jedenfalls nicht über mich, mir das anzutun. Und so vergeht der Auftritt von <strong>KANONENFIEBER </strong>ohne meine Anwesenheit. Dafür kommen nach dem Konzert gleich drei Leute unabhängig voneinander auf mich zu und <strong>ergehen sich in Begeisterung</strong> darüber, &#8222;wie großartig der Auftritt denn bitte war!&#8220; und es manifestiert sich bei mir der Eindruck, dass <strong>KANONENFIEBER</strong> viel mehr waren, als nur eine Ersatzband &#8211; nämlich <strong>ein Highlight</strong>.</p>
<h3><strong>Die Barbarinnen</strong></h3>
<p><strong>Auf der Suche nach einem alkoholischen Durstlöscher </strong>laufe ich zufällig einem Bekannten über den Weg, und wir beschließen, den Konsum von berauschenden Genussgetränken in sein Camp zu verlagern. Zunächst völlig ins Gespräch vertieft, fällt mir plötzlich siedend heiß ein, dass ich ja <strong>KONVENT</strong> sehen wollte! <strong>Jetzt aber nichts wie los</strong>, zurück aufs Infield und ab in die Halle. <strong>KONVENT</strong> spielen auf der linken Bühne &#8211; gut für mich, so muss ich mich zwischen weniger Menschen hindurchschlängeln. Im Hintergrund hängt ein großes Banner mit dem Logo der Band, welche bereits voll in ihrem Element ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40268" aria-describedby="caption-attachment-40268" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40268 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40268" class="wp-caption-text">Die Beschwörerin: RIKKE von KONVENT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Die <strong>Growls</strong> von <strong>Sängerin</strong> <strong>RIKKE </strong>(hatte ich erwähnt, dass <strong>KONVENT</strong> aus <strong>Dänemark</strong> stammen?) sind <strong>extrem rau und dunkel</strong>. Würde man die Augen schließen, man käme nie im Leben darauf, dass es eine Frau ist, die <strong>mit ihrem Gesang gerade sämtliche Seelen im Raum bindet</strong>. Eine Wahnsinnsstimme, die mich fesselt. Auch der Sound der Instrumente ist <strong>unfassbar eindringlich</strong>. Vielleicht sollte ich noch sagen, mit welchem Genre wir es hier zu tun haben: <strong>KONVENT</strong> spielen allerfeinsten <strong>Death-Doom-Metal</strong>. Nicht umsonst trägt Sängerin <strong>RIKKE</strong> ein <strong>CONAN</strong>-Longsleeve &#8211; die musikalischen Parallelen sind unverkennbar. Zum Ende des Konzert reißt sie noch einmal den Mikrophonständer wie eine <strong>Trophäe</strong> in die Höhe. Eine Trophäe, welche die Band mehr als verdient hat. Was für ein geiler Auftritt!</p>
<h3>Jahr mit Sommer</h3>
<p>Es wurden für das <strong>RAGNARÖK 2022</strong> zwei Bands beziehungsweise Künstler angekündigt, bei denen ich mir von Anfang an gesagt habe: <strong>&#8222;Da möchtest du ganz vorne stehen!&#8220;</strong> Auch wenn man hierfür in Kauf nehmen muss, etwas länger vor der Bühne zu campieren. Und einer dieser Auftritte ist nun gekommen: <strong>KARG</strong> <strong>gibt sich die Ehre!</strong> Vielen in erster Linie als Sänger von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> bekannt, betreibt er doch schon länger sein <strong>Soloprojekt</strong> und liefert uns seit 15 Jahren zuverlässig eine Mischung aus <strong>Ambient- und Post-Black-Metal</strong>. Für die Liveauftritte hat er eine tatkräftige Band am Start, die in diesem Moment beginnen, mir und den zahlreichen anderen Zuhörern ordentlich was auf die Ohren zu geben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40270" aria-describedby="caption-attachment-40270" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40270 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40270" class="wp-caption-text">Der Mann hinter KARG. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Da den Songs von <strong>KARG </strong>stets eine <strong>ausgeprägte Vielschichtigkeit</strong> innewohnt, ist der <strong>Sound leider etwas schwammig</strong> und die einzelnen Gitarrenspuren nicht immer so gut herauszuhören. Nichtsdestotrotz kommt die Melodiegewalt der Lieder sehr gut an. <strong>Sänger J.J.</strong> derweil hat, wie bisher bei allen Live-Auftritten, die ich von ihm gesehen habe, keine Ruhe. Er läuft wie immer kreuz und quer auf der Bühne hin und her.</p>
<p>Anscheinend muss er wohl auch einmal bei der Bühne nebenan vorbeigeschaut, oder zumindest -gebrüllt haben, da diese im Begriff war, <strong>noch während des Auftritts von KARG bereits den Soundcheck für die nächste Band zu starten</strong>. Das ist natürlich extrem nervig. Ich persönlich bekomme das vor lauter Haaren im Gesicht gar nicht mit, aber es wird mir später von verschiedenen Seiten berichtet. Aus dem Tritt bringt der Vorfall <strong>J.J.</strong> jedenfalls nicht. Mit höchster Aufmerksamkeit ziehen er und seine Band die Show durch und servieren uns <strong>als letzten Song auch noch ein besonderes Schmankerl</strong>: <em>&#8222;Jahr ohne Sommer&#8220;</em>. Oh, wie ich dieses Lied liebe. Allein es endlich einmal live zu hören, war die Warterei vor dem Auftritt wert. Aber bevor ich mich weiter in <strong>Schwärmereien</strong> ergehe, schnell weiter zur nächsten Band!</p>
<h3>Übersteuert</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40272" aria-describedby="caption-attachment-40272" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40272 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40272" class="wp-caption-text">Der galante Geiger von SAOR. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Das sind in diesem Fall die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong>. Wie bei <strong>KARG</strong> handelt es sich hier ebenfalls um das <strong>Soloprojekt</strong> eines Künstlers, der nur zwecks Live-Auftritten weitere Bandmitglieder engagiert. Auch <strong>SAOR</strong> habe ich in der Vergangenheit bereits live gesehen, war aber nicht ganz überzeugt. Wobei das nicht per se an der Musik liegt, im Gegenteil, die finde ich klasse. Aber soundtechnisch ist sie<strong> live einfach schwer wiederzugeben</strong>. Und zwar spielen <strong>SAOR</strong>&nbsp;<strong>atmosphärischen Folk-/Black-Metal</strong> und haben neben zwei Gitarren auch noch eine <strong>Geige</strong> am Start. Zusätzlich werden gerne <strong>Flötentöne</strong> eingespielt. Es ist einfach extrem schwer, das alles gescheit abzumischen.</p>
<p>Und so passiert auch heute das, was ich schon bei vergangenen Auftritten erlebt habe: <strong>Der Sound übersteuert und wird matschig.</strong> Och manno. Dabei machen <strong>SAOR</strong> echt Stimmung auf der Bühne, und das Konzert ist auch gut besucht. Aber die Akustik müsste einfach um Längen besser sein, um der Brillanz der Lieder gerecht zu werden. Wenigstens die <strong>Songauswahl kann mich begeistern</strong>, als letztes Lied wird nämlich <em>&#8222;Tears of a Nation&#8220;</em> vom Album &#8222;Guardians&#8220; (2016) angestimmt. <strong>Der Kraft dieser Melodie kann kein Lautsprecher der Welt etwas anhaben!</strong> Auf das Konzert gesehen zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin.</p>
<p>So, jetzt aber hurtig nach draußen! Im Vorbeigehen noch einen <strong>leckeren Barbarenspieß</strong> geschnappt und dann nichts wie hin zu Ticketcontainer und -Zelt vor dem Infield. Schließlich möchte mein <strong>Co-Autor</strong> ja gebührend in Empfang genommen werden, um sich erstmal erzählen zu lassen, was er vom Festival schon alles verpasst hat. <em><strong>Miiich</strong></em>, wo bleibst du?</p>
<h2><strong>Die Ankunft<br />
</strong></h2>
<p><em>Mich: </em><strong>Hallo, ich bin der Mich und während alldem war ich noch gar nicht da.</strong> Stattdessen brauste ich über Straßen und Wälder, Wiesen und Felder, fünf Stunden <strong>mit lauter Musik und lauterer Vorfreude</strong> von der Arbeit her aufs Wochenende zu, hoffend – nein, wissend! – dass es sich lohnen würde. &nbsp;</p>
<p>Ich komme an. Kein Parkplatz mehr weit und breit. Beide Parking-Areale voll. Zum Glück habe ich <strong>nette Mitcamper</strong>, die schon gestern auf dem Campingground Wurzeln und Heringe geschlagen haben, und die sich im angetrunkenen Zustand relativ leicht dazu überreden lassen, meinen ganzen Kram schon mal reinzubringen, während ich auf der Suche nach einer Bleibe für meine vier Räder durch die Gegend gurke. Nach zwanzig Minuten dann die Erlösung: <strong>Auf den guten alten Aldi-Parkplatz ist immer Verlass</strong>, und ja, das hätte mir auch früher einfallen können. Aber das Schicksal hat mich scheinbar zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort geführt. Denn ein bärtiger Mensch namens Alex, den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, verhindert erstmal, dass ich in die komplett falsche Richtung laufe (<strong>„Festival ist da lang!“</strong>) und schenkt mir dann auch noch ein <strong>lauwarmes Dosenbier</strong> aus den Innentaschen seiner Kutte („Bier?“). <strong>Ich werde dich nie vergessen, Alex. &nbsp;</strong></p>
<h3>Der barmherzige Sanitäter</h3>
<p>Beim Festivaleingang angekommen, erwarten mich bereits Merlin samt hauseigenem Alex, sowie ein Coronatest-Zelt, das in der Sekunde meiner Ankunft (20:01) zusammengeklappt, aufgerollt und weggetragen wird. <strong>Öhm, und jetzt?</strong> Ohne negativen Test kein Ragnarök, und natürlich habe ich zuhause sowas von nicht daran gedacht, mich darum zu kümmern. Bevor ich mich aber auf die fünfstündige Heimreise machen muss, erbarmt sich einer der Sanitäter, mir einen <strong>Last-Minute-Coronatest</strong> zu gestatten. Das Resultat ist negativ (puh), meine <strong>Stimmung nun aber definitiv positiv</strong>. Auf dem Camp erwartet mich die nächste Überraschung: Mein Zelt steht, meine Luftmatratze ist aufgepumpt und sogar meinen Schlafsack hat man fein säuberlich darauf ausgerollt. Ein kleines Tränchen rollt mir die linke Wange hinunter, während ich mich auf den Weg zu meinem ersten Konzert mache. &nbsp;</p>
<h3>Sie sind nicht tot zu kriegen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40274" aria-describedby="caption-attachment-40274" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40274 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40274" class="wp-caption-text">Wuuuh! Wochenende!! (DARK FORTRESS.) (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Dem grandiosen und überhaupt nicht verplanten Aufschlagen von <em><strong>Mich</strong></em> folgt der Auftritt von einem <strong>Urgestein des deutschen Melodic-/ Progressive-Black-Metal</strong>. <strong>DARK FORTRESS</strong>! Ihr erstes Demo &#8222;The Rebirth of the Dark Age&#8220; erschien im Jahre 1996, seitdem hat die Band aus Landshut in Niederbayern acht Alben veröffentlicht, das neueste erst 2020. Sie sind also noch aktiv und haben neben Klassikern auch <strong>frisches Material</strong> mit zum <strong>RAGNARÖK</strong> gebracht! Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist ihr seit jeher gehegtes und gepflegtes, <strong>fein gezeichnetes Corpsepaint &#8211; quasi der &#8222;signature look&#8220;</strong> von <strong>DARK FORTRESS</strong>.</p>
<p>Musikalisch wandeln die Bleichgesichter auf den Spuren von <strong>SATYRICON</strong>, <strong>EMPEROR</strong> und <strong>MORBID ANGEL</strong>, gespickt mit ein bisschen <strong>OPETH</strong>. Das höre ich mir doch gerne an, vor allem live, wo die <strong>blast beats</strong> so richtig ballern. In der Menschenmenge <strong>vor der Bühne</strong> <strong>fliegen die Haare</strong> und es nicken die Köpfe. <strong>DARK FORTRESS </strong>sind roh und laut, aber eben auch melodisch unterwegs. Das macht ihren Auftritt zu einem energischen und gleichzeitig angenehmen Erlebnis. <strong>Ich schiele allerdings bereits zur linken Bühne</strong>, zu der es mich unaufhaltsam hinzieht, um bei der nächsten Band in vorderster Reihe stehen zu können. Na, wen möchte ich wohl auf keinen Fall verpassen?</p>
<h2><strong>Die Kirsche auf der Sahnetorte</strong></h2>
<p><strong>DARK TRANQUILLITY</strong> natürlich! Wie habe ich mich auf diesen Auftritt gefreut, wie habe ich darauf hingefiebert. Und das, obwohl ich auch <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> schon mehrfach live gesehen habe (unter anderem auf dem <strong>RAGNARÖK 2018</strong>). Aber daher weiß ich auch, dass sie <strong>live einfach Stimmung machen</strong>, und wie! Natürlich kommt mir auch zugute, dass ich fast jeden Song kenne, den sie spielen. Gut, sie haben ein paar <strong>Klassiker</strong>, die halt irgendwie immer auf der Setlist stehen: <em>&#8222;Therein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lost in Apathy&#8220;</em> und als letzten Song, wie könnte es anders sein, <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em>. Aber die <strong>Schweden</strong> geben auch einige Songs aus ihren letzten beiden Alben &#8222;Atoma&#8220; (2016) und &#8222;Moment&#8220; (2020) zum Besten. Die Auftritte von <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> leben allerdings auch, das muss mal gesagt sein, von dem <strong>ausgelassenen Temperament der ganzen Band</strong>. Während der Bassist und die Gitarristen sich energische Duelle liefern, kommt Frontman und <strong>Sänger</strong> <strong>MIKAEL STANNE</strong> aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Dieser Typ hat eine Energie, das ist unfassbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40128" aria-describedby="caption-attachment-40128" style="width: 159px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40128" class="wp-caption-text">Kenner erkennen ihn. DARK TRANQUILLITY in Szene gesetzt von Merlins Handykamera.</figcaption></figure>
<p><strong>Und die Energie färbt ab:</strong> Der junge Mann neben mir, groß und stämmig von Statur, <strong>lässt seine welligen Haare fliegen</strong> und wippt mit in einer derartigen Frequenz vor und zurück, dass er dem <strong>Moshpit</strong> hinter uns glatt den Rang abläuft. Apropos der Moshpit hinter uns&#8230; ich hatte vor lauter Corona <strong>schon ganz vergessen, wie es sich anfühlt, wenn einem regelmäßig und ungebremst Leute in den Rücken donnern</strong>. Da bleibt mir auch mal kurz die Luft weg. Aber das ist der Preis, den man zahlt, wenn man unbedingt vorne stehen möchte. Und irgendwie ist es ja auch schön, wenn <strong>der ganze Körper wieder erfüllt ist vom Festivalfeeling</strong> &#8211; inklusive Blessuren und platten Füßen.</p>
<p>Als sich das Konzert dem Ende neigt, hat sich der Pit dann auch etwas beruhigt und ich kann die neu gewonnene Freiheit meiner Lunge nutzen, um aus vollstem Herzen <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em> mitzugrölen. <strong>MIKAEL STANNE</strong>, der es sich ja bei keinem Live-Auftritt nehmen lässt, mit dem Publikum auf Tuchfühlung zu gehen, kommt auch dieses Mal <strong>zu uns auf die Absperrung geklettert</strong> und macht den letzten Song zu einer einzigen großen Party. Verdammt nochmal, was für ein geiles Konzert! Also ich bleibe dabei: <strong>DARK TRANQUILLITY live? Jederzeit und immer gerne wieder!</strong></p>
<h3>Rock&#8217;n&#8217;Roll und Blast Beats</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40276" aria-describedby="caption-attachment-40276" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40276 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40276" class="wp-caption-text">VREID rühren selbst die härtesten Metaller zu Tränen. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und gleich zum Einstieg stehe ich einer norwegischen Legende gegenüber: <strong>VREID</strong>! Diese Band ist sozusagen der Phönix, der sich aus den eisigen Aschen von <strong>WINDIR </strong>erhoben hat. Einer Band, ohne die es ein Festival wie dieses wahrscheinlich gar nicht gäbe. Während letztere<strong> zu den großen Ahnen des Pagan und Viking Metal</strong> gehörten, wurde mir aber zugeflüstert, ihre jetzige Reinkarnation wandere bisweilen in <strong>rockigeren Gefilden</strong> umher. Falsch ist das nicht – der ein oder andere Song des Abends lehnt sich mit mächtigen Gitarrensoli und stampfenden Beats stark in genannte Musikrichtung hinein, und auch das <strong>ROLLING-STONES</strong>-Cover <em>„Paint It Black“ </em>lässt keine Zweifel am gewollt erschaffenen Brückenschlag übrig. Doch aus den repetitiven Riffs, den schmerzerfüllten Schreien und den brechenden Blast Beats der meisten Eigenkompositionen sickert eine ebenso große Portion schwarzer Energie heraus und macht den alten Sagen alle Ehre. Als dann irgendwann mit <em>„The Spiritlord“</em> ein waschechtes <strong>WINDIR</strong>-Cover angestimmt wird, erkennt man schnell, wer nur deswegen hier ist. Es wehen die Mähnen im Publikum, und wenn ich mich nicht komplett versehe, glitzert zwischendurch sogar <strong>die eine oder andere Träne</strong> im kaltblauen Aufleuchten der Scheinwerfer. &nbsp;</p>
<p>Die Bass Drum ballert bei dem ganzen Erlebnis aber etwas zu sehr, so dass ich als eben erst Angekommener über Melodienspiel und Feinheiten in der Saitenführung nicht sonderlich viel zu berichten habe. Die generelle Atmosphäre aber ist da – und weiß auch mitzureißen, wer noch nicht im Voraus mit den Liedern bekannt war. &nbsp;</p>
<h2>Neue Vocals, neues Glück?</h2>
<p>Der Tag ist gekommen, an dem ich die finnischen Folkfreunde von <strong>ENSIFERUM</strong> zum ersten Mal mit ihrem neuen Clean-Sänger erleben darf! Und ich muss sagen, dass mir seine Stimme live ein gutes Stück weniger auf die Nerven geht als auf Platte. Obwohl ich eigentlich auch ein Freund von Power Metal bin und der Mann definitiv etwas auf dem Kasten hat, hat es bisher zwischen seinen Stimmbändern und meinem Trommelfell <strong>noch nicht wirklich klick</strong> gemacht. Höchstens gequietscht. Zumindest aber bei diesem Live-Auftritt sind seine Vocals nicht so sehr im Vordergrund, dass sie mich stören würden. Ich würde sogar behaupten, sie führen hier eine angenehme Symbiose mit dem generellen musikalischen Erzeugnissen der Band. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40278" aria-describedby="caption-attachment-40278" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40278 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40278" class="wp-caption-text">Zwischen diesen beiden Bildern&#8230; (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Los geht’s mit zwei neuen Tracks, bevor sich quer durch die Discographie gedudelt wird. <em>„One More Magic Potion“</em>, <em>„Token Of Time“ </em>und <em>„In My Sword I Trust“</em> sind nur einige der erfreulichen Häppchen, die den Zuhörern heute kredenzt werden. Leider scheitert die musikalische Gourmetreise aber erstmal an einem ungenießbaren Soundgewand! In den ersten paar Minuten besitzt die Bass Drum so viel Durchschlag, dass kaum etwas anderes überhaupt noch im Inneren meines Schädels ankommt. <strong>Aber nicht mit mir, ich bin doch ein Profi!</strong> Ich verwende meine geheime Technik, die da lautet: Man bewege sich zum Mischpult, denn von da aus mischen die Mischer, also ist der Sound an der Stelle im Saal meistens gut gemischt. <strong>Und hey, es klappt!</strong> Einigermaßen. Die Drums sind (trotz besserem Soundpegel) auch hier so laut, dass es mir ohne Ohrenschutz die Hirnflüssigkeit aus den Gehörgängen pustet, während ich mit Ohrenschutz Schwierigkeiten habe, zwischen dumpfem Wummern überhaupt einen Ton von Gitarre oder Keyboard zu erhaschen. Ich verkehre also abwechselnd so lange ungeschützt mit der Musik, bis es anfängt wehzutun, und gebe mir dann zum Runterkommen wieder ein paar Minuten unverständliches Gewummer. <strong>Wie gesagt, ich bin ein Profi.</strong> (Aber mal ehrlich: Es ist nicht zu empfehlen. Macht das nicht zuhause nach.) &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40280" aria-describedby="caption-attachment-40280" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40280 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40280" class="wp-caption-text">&#8230;liegen keine 2 Sekunden. ENSIFERUM! (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Was ihr aber gerne zuhause nachmachen könnt, ist der <strong>riesige, nie enden wollende Moshpit</strong>, der da in der Mitte des Raumes so konstant am Steilgehen ist. Und ich meine richtig am Steilgehen. Scheinbar sind bei Weitem nicht alle im Raum so mimosenhaft unterwegs wie ich gerade: Die mal treibenden, mal fröhlichen Melodien und Beats lassen das feiernde Volk die Füße schwingen und die Beine benutzen, <strong>die Freunde schubsen und die Nachbarn durch die Gegend werfen</strong>. Das Konzert ist für viele hier eine einzige große Fete. Und für mich dann spätestens auch, als gegen Ende der Spielzeit <em>„Lai Lai Hei“</em> angestimmt wird. In dem Moment wird plötzlich mir klar, dass es doch sehr schön ist, <strong>ENSIFERUM </strong>mal wieder vor mir auf der Bühne zu haben.&nbsp;</p>
<h3>Der letzte macht das Licht aus?<em><br />
</em></h3>
<p><em>Merlin:</em> Sie sind die letzte Band des Abends und zugegebenermaßen ist nach bei mir nach der Eskalation bei <strong>ENSIFERUM</strong> die Luft auch raus. Aber <strong>GOD DETHRONED</strong> möchte ich dann doch nicht verpassen. Schließlich habe ich die <strong>Blackened-Death-Metaller</strong> aus den <strong>Niederlanden</strong> noch nie live gesehen. Da ich nichtsdestotrotz ziemlich alle bin, beschließe ich, mir ihren Auftritt von der Tribüne aus anzusehen. Es zeigt sich schnell: <strong>Trotz der späten Stunde haben die Jungs noch bock</strong>, aber so richtig! Der <strong>Sound ist so brachial, dass sogar die Tribüne vibriert</strong>, ja fast zu wackeln scheint. Das weiße Instrument des Bassisten leuchtet im Licht der sich überschlagenden Scheinwerfer, das große schwarze Kreuz darauf ein Manifest dagegen. Auf seiner Klamotte dreht sich das Farbschema um: Die Kutte schwarz wie Ebenholz, das Kreuz darauf weiß wie Schnee. <strong>Fehlt nur noch das Blut.</strong> Sänger und Bandgründer <b>HENRI SATTLER </b>derweil hat die beste Laune und <strong>befeuert die letzten Reserven</strong> im augenscheinlich ganz schön mitgenommenen Publikum. Vielleicht 100 Leute hören und schauen aktiv zu, <strong>der Rest hängt mehr oder weniger lebendig auf einer der Tribünenstufen oder schwankt orientierungslos durch die Halle</strong>. Die Kraft ist einfach raus für heute. Aber <strong>GOD DETHRONED&nbsp;</strong>ziehen durch und liefern dem <strong>RAGNARÖK</strong> eine energiegeladene und auch <strong>musikalisch gesehen absolut geile Show</strong> ab. Da kann man schonmal klatschen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40282" aria-describedby="caption-attachment-40282" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40282 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40282" class="wp-caption-text">GOD DETHRONED. Die Qualität ihres Auftritts übertrifft die des Fotos um ganze Dimensionen.</figcaption></figure>
<p>So, jetzt bin ich aber auch feddich für heute. Nach so viel Input verspüre ich das dringende Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf. Glücklicherweise kommen unsere Campnachbarn nicht auf die Idee, jetzt noch <strong>die Kassierer oder die Cantina Band</strong> aufzudrehen, und so umhüllt uns eine festivaluntypische, aber von mir gerade sehr geschätzte Stille. So können sich die Gehörgänge etwas entspannen, bevor es dann morgen weitergeht mit der akustischen Penetration. Gute Nacht, bis dahin!</p>
<h2><strong>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! </strong></h2>
<p>Wie der Samstag aussah, erfahrt ihr alsbald in unserem <strong>RAGNARÖK-Bericht Teil 2</strong>! Ein großer Dank geht aber bereits an dieser Stelle an Martin Dannehl, dessen fantastische Fotos diesen Bericht illustrieren. Hier geht&#8217;s zu seiner Seite: <a href="https://www.maddin.org/">https://www.maddin.org/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RAGNARÖK 2022 &#8211; ES WIRD EIN FEST!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 16:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Drak Tranquillity]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Gehenna]]></category>
		<category><![CDATA[Karg]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Mayhem]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=39852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich! Es ist wieder soweit! Nachdem das Ragnarök coronabedingt zwei Jahre pausieren musste, ist das Festival im oberfränkischen Lichtenfels nun zurück und präsentiert uns ein attraktives Line-Up von Pagan über Melo-Death bis Black-Metal. Wo wann wie? Die Konzerte finden am Freitag (22. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest/">RAGNARÖK 2022 &#8211; ES WIRD EIN FEST!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich! Es ist wieder soweit! Nachdem das Ragnarök coronabedingt zwei Jahre pausieren musste, ist das Festival im oberfränkischen Lichtenfels nun zurück und präsentiert uns ein attraktives Line-Up von Pagan über Melo-Death bis Black-Metal.</p>
<h2>Wo wann wie?</h2>
<p>Die Konzerte finden am Freitag (22. April) und Samstag (23. April) statt, anreisen kann man aber bereits am Donnerstag, denn da winkt Abends auch noch eine Warm-Up-Party. Wenn ihr dagegen feststellt, dass euch eigentlich nur die Bands am Freitag ODER am Samstag interessieren, könnt ihr für den jeweiligen Tag auch einfach ein Tagesticket erwerben. Als Besucher hat man natürlich die Möglichkeit, mit Caravan oder Zelt anzureisen, wer aber definitiv nicht frieren möchte, der sollte sich ein Ticket (Kosten: 13,50 Euro) für die Schlafhalle vor Ort sichern. Achtung: Im Festivalticket ist der Zugang zum Campingplatz nicht inklusive, auch hier muss für 9 Euro ein extra Ticket dazugebucht werden.</p>
<h2>Und wer überhaupt?</h2>
<p>Aber die mitunter wichtigste Frage ist noch offen: Welche Bands spielen denn jetzt eigentlich auf dem Ragnarök 2022?! Fangen wir gleich mit den ganz großen Namen an: <strong>ENSIFERUM</strong> und <strong>ELUVEITIE</strong> geben jeweils den Headliner. Hammer! Und wem das noch nicht genug Folk und Pagan ist, der darf sich gerne auch bei <strong>SAOR</strong>, <strong>SKILTRON</strong> und <strong>MOONSORROW</strong> vor die Bühne stellen. Für die Black-Metal-Fans wird aber auch einiges geboten. So werden sich nämlich keine Geringeren als <strong>MAYHEM</strong>, <strong>DARK</strong> <strong>FORTRESS</strong> und <strong>GEHENNA</strong> die Ehre geben! Und wer es etwas weniger roh und dafür melodischer mag, für den stehen <strong>KARG</strong> und <strong>AFSKY</strong> in den Startlöchern. Apropos melodisch &#8211; es hat Tradition, dass auf dem Ragnarök zwischen den zahlreichen Pagan-, Folk- und Black-Vertretern auch immer eine Melodic-Death-Metal Band am Start ist. In diesem Fall sind das, ich könnte nicht glücklicher sein: <strong>DARK</strong> <strong>TRANQUILLITY</strong>! Auf den Auftritt der Schweden, die übrigens gerade mit <strong>ENSIFERUM</strong> auf Europatour sind, freue ich mich mit am meisten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39855 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/ragnaroek-festival-2022-running-order.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Neben den zahlreichen Konzerten wird es auf dem Festivalgelände außerdem einen Metal Markt mit diversen Verkaufsstände und natürlich einen Metausschank geben. Kurzum, das Ragnarök Festival verspricht eine einzige wikingerblutgetränkte, Odin geweihte Party zu werden! Aber einen Wermutstropfen gibt es dann doch: <strong>WOLFCHANT</strong> mussten ihren Auftritt aufgrund zeitlicher Komplikationen leider absagen. Vielleicht sind sie dafür ja nächstes Jahr dabei?</p>
<p>Freunde der Götter: Wenn ihr jetzt so richtig bock aufs Ragnarök bekommen habt, Obacht, heute könnt ihr noch Hardtickets bestellen! Ansonsten sind Online Tickets bis zum 20. April verfügbar und wenn das Festival dann noch nicht ausverkauft ist, gibt&#8217;s vor Ort auch noch Tickets an der Abendkasse. Also los, los, an die Karten! Packt eure Trinkhörner und Felle ein, wir sehen uns nächste Woche in Lichtenfels bei der furiosen Wiederauferstehung des Ragnarök!</p>
<p style="text-align: center;">Wann? 21.-23. April<br />
Wo? 96215 Lichtenfels<br />
Tickets?&nbsp;<a href="https://ragnaroek-festival.com/ragnaroek-tickets/hard-tickets/">https://ragnaroek-festival.com/ragnaroek-tickets/hard-tickets/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest/">RAGNARÖK 2022 &#8211; ES WIRD EIN FEST!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2022-es-wird-ein-fest/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AFSKY – DÄNISCHE LYRIK BRACHIAL VERTONT</title>
		<link>https://silence-magazin.de/afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 08:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[danmark]]></category>
		<category><![CDATA[depressive suicidal black metal]]></category>
		<category><![CDATA[DSBM]]></category>
		<category><![CDATA[kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ofte Jeg drømmer mig død]]></category>
		<category><![CDATA[solbrud]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35984</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Griff in die skandinavische DSBM-Trickkiste offenbart heute... AFSKY und ihren jüngst erschienenen zweiten Langspieler "Ofte Jeg drømmer mig død"!<br />
Was das Zweitprojekt von SOLBRUD-Frontmann Ole Pedersen Luk zu bieten hat, erzählt euch heute Simon.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod/">AFSKY – DÄNISCHE LYRIK BRACHIAL VERTONT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AFSKY &#8211; &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 12.05.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 45:33<br />
<strong>Label:</strong> Vendetta Records<br />
<strong>Genre:</strong> DSBM</p>
<p></div></div></div>
<p>Als ich im April diesen Jahres erfuhr, dass <strong>AFSKY</strong> (dänisch: &#8222;Ekel&#8220;) – das <strong>Ein-Mann-DSBM-Projekt</strong> von <strong><a href="https://silence-magazin.de/die-leere-fuellend-solbrud">SOLBRUD</a>-Frontmann Ole Pedersen Luk</strong> aus <strong>Dänemark</strong> – ein neues Album releasen, war mir sofort klar: Das muss ich haben! Und: Das Ding wird richtig gut. Gespannt war ich insbesondere, ob es seinen (einzigen) Vorgänger, die unglaublich starke Scheibe &#8222;Sorg&#8220; (dänisch: &#8222;Trauer&#8220;) noch <strong>übertreffen</strong> würde. Vorab: Die Antwort lautet &#8222;Ja&#8220; und &#8222;Nein&#8220;. Denn die beiden Alben sind vielleicht doch gar nicht so richtig miteinander vergleichbar.</p>
<h2><strong>Liebe auf den ersten Blick</strong></h2>
<p>Vorab: Wie habe ich <strong>AFSKY</strong> entdeckt? Nun, das begann alles, als ich<a href="https://silence-magazin.de/die-leere-fuellend-solbrud"> <strong>SOLBRUD</strong></a>, die erwähnte &#8222;Hauptband&#8220; <strong>Ole Luks</strong>, im <strong>August 2018</strong> gemeinsam mit <strong>MULTILATION RITES</strong> und <strong>ZEIT</strong> beim <strong>&#8222;Paranoya over Dresden&#8220;</strong> in der <strong>Chemiefabrik Dresden</strong> erleben durfte. Als absoluter Liebhaber (melodiös-) schwarzmetallischer Klänge war das für mich ein Pflichttermin, zumal die gute alte <strong>&#8222;Chemo&#8220;</strong> ohnehin immer einen Besuch wert ist. Ich erwartete Gutes und bekam: Großartiges. Wenn mich eine Band live direkt sowas von überrollt und mitschleift, dann muss ich mich hinterher einfach intensiver mit ihnen beschäftigen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35986" aria-describedby="caption-attachment-35986" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35986 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/afsky-20190126040905.jpg" alt="" width="768" height="433" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/afsky-20190126040905.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/afsky-20190126040905-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/afsky-20190126040905-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35986" class="wp-caption-text">Ole Pedersen Luk</figcaption></figure>
<p>Und siehe da: Über <a href="https://afsky.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a> erfuhr ich, dass der unglaublich sympathische Sänger, mit dem man in der familiären Atmosphäre der<strong> &#8222;Chemo&#8220;</strong> ein schönes Schwätzchen halten konnte, noch ein <strong>DSBM-Projekt</strong> betreibt: <strong>AFSKY</strong>. Vorerst skeptisch, da selbst mir in diesem Genre so manches Werk doch zu gestört und zu wenig &#8222;vorantreibend&#8220; klingt, wurde ich sogleich auch von &#8222;Sorg&#8220; so sehr abgeholt, dass ich mir die Band unbedingt live geben musste. Dazu hatte ich beim <strong>&#8222;Vendetta Fest&#8220; 2019</strong> im <strong>&#8222;Zukunft am Ostkreuz&#8220;</strong> Gelegenheit. Und, was soll ich sagen? Einmal wieder waren die Wucht und Atmosphäre noch atemberaubender als der gute Sound der Band. Warum ich Euch das erzähle? Nun, als absolute<strong> Empfehlung</strong> sich <strong>AFSKY</strong> <strong>live</strong> anzuhören!</p>
<p>Dann war es soweit: Dank der sozialen Medien aka<strong> Instagram</strong> (<a href="https://www.instagram.com/excalikurt/">@excalikurt</a>, <a href="https://www.instagram.com/afskyofficial/">@afskyofficial</a>) und <a href="https://afsky.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a> bekam ich schon frühzeitig mit, dass da etwas Großartiges auf dem Weg ist.</p>
<h3><strong>Eine Reise durch die dänische Kulturgeschichte</strong></h3>
<p>Schon das <strong>Coverartwork</strong> von &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220; gewährt einen ersten Eindruck von der nüchternen, trostlosen und doch brachial verzweifelten Atmosphäre des Albums. Es handelt sich um das Gemälde <strong>&#8222;Udslidt&#8220;</strong> („Abgearbeitet/erschöpft“) von <strong>H. A. Brendekilde</strong> (1889), das im Kunstmuseum &#8222;Brandts&#8220; in Odense, Dänemark, in beeindruckender Größe (207 × 270 cm) ausgestellt ist. Es handelt sich um das bedeutendste Werk des Künstlers. Es zeigt eine Frau aus einfachen, ländlichen Verhältnissen, die auf einem weiten Acker ihren von der harten Arbeit zu Tode erschöpften Mann im Arm hält, während sie aus<strong> Verzweiflung</strong> mit weit geöffnetem Mund (um Hilfe) schreit.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CA-GNfjJn4G/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/CA-GNfjJn4G/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Very impressive size! Today I’m invited to Odense art museum Brandt’s, to be a part of the online presentation of the painting ‘Udslidt’ I used for my album artwork. Amazing to see it live for the first time! . Check out the event on Facebook if you like! Starts 2pm danish time. . .. &#8230; #brandts #klædefabrikken #afsky #blackmetal #habrendekilde #udslidt</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/excalikurt/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ᛖᚷᚲᚨᛚᛁᚲᚢᚱᛏ</a> (@excalikurt) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2020-06-03T10:52:39+00:00">Jun 3, 2020 um 3:52 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Diese <strong>Atmosphäre</strong> und die <strong>Kritik</strong> an den gesellschaftlichen Verhältnissen – der Schere zwischen Arm und Reich – die das Bild thematisiert, finden sich auch in vielen der Texte und Gedichte wieder, die auf &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220; (&#8222;Oft träume ich mich tot&#8220;) zu finden sind und die von <strong>Ole Luk</strong> lediglich mit seiner Musik untermalt wurden. Also:<strong> Keine</strong> der <strong>Lyrics</strong> auf &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220; sind von <strong>Luk</strong>, sondern <strong>historische Texte</strong> teils bekannter Autoren, die im Booklet oft mit abgebildet sind. Es lohnt sich daher, einen genaueren Blick in diese Texte zu werfen. So ist auch der <strong>Titel</strong> des Albums selbst textlicher Bestandteil des dritten Stücks <em>&#8222;Imperia&#8220;</em>, das auf dem gleichnamigen Text von <strong>Sophus Claussen</strong>, einem dänischen Autor der <strong>Neoromantik</strong>, beruht. Aber fangen wir vorne an, bei <em>&#8222;Altid Veltilfreds&#8220;</em> nämlich.</p>
<h3><strong>Genügsamkeit finden in der Einfachheit</strong></h3>
<p>Das Stück geht auf den gleichnamigen Text eines unbekannten Autors um 1600 zurück und bedeutet übersetzt &#8222;Immer zufrieden&#8220;. Es startet mit beruhigendem Meeresrauschen, über das sich akustische Gitarrenklänge und eine <strong>Nyckelharpa</strong> legen. Der Melodieverlauf schwillt in Begleitung von E-Gitarre und Schlagzeug immer weiter an, bis sich das Stück nach fast 3 Minuten und einer kurzen Ruhepause mit einem <strong>Schrei</strong> vor dem Hörer aufbäumt. Von da an kämpft sich <em>&#8222;Altid Veltifreds&#8220;</em> schnell und getrieben seinem Ausklang entgegen.</p>
<p>Man könnte die Stimmung des Stücks als &#8222;sentimentales Voranpreschen&#8220;, als &#8222;schmerzenden Kampf&#8220; beschreiben. Der Text handelt, soweit ich das bei der Übersetzung eines so alten dänischen Textes sagen kann, von Gedanken, die ein bescheidener, zufriedener, einfach lebender, aber<strong> nachdenklicher</strong> Mensch seinerzeit wohl hat. Von der Vergänglichkeit des Lebens, dem Glück, das man in einfachen Momenten finden kann, der <strong>Unbeeinflussbarkeit der Dinge</strong> und des scheinbar nutzlosen <strong>Strebens</strong> nach Dingen, die sobald man sie erreicht hat, schon vergangen sind. Der Protagonist findet viel mehr seine nüchterne Erfüllung in dem, was sich ihm ergibt.</p>
<p>Auszug:</p>
<table style="width: 58.6236%; height: 126px;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 49.9413%;" width="307">
<p style="text-align: center;">Jeg æder hvad jeg har<br />
og sover når jeg kan<br />
fornøjet er mit sind<br />
lyksalig er min stand</p>
</td>
<td style="width: 85.5275%;" width="307">
<p style="text-align: center;">Ich esse was ich habe<br />
und schlafe, wenn ich kann<br />
Vergnügt ist mein Verstand<br />
Glückselig ist mein Zustand</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Lieber tot, als Sklave zu sein</strong></h3>
<p>Gefolgt wird der Song von <em>&#8222;Tyende Sang&#8220;</em> (<strong>&#8222;Lied des Dieners&#8220;</strong>) nach dem gleichnamigen Text<strong> Jeppe Aakjaers</strong> aus 1907. Der enthält deutlich mehr Aktionismus, den man auch musikalisch spürt. Die letzten drei Zeilen des Stücks sind separat im Inlay des Albums abgedruckt und bedeuten ins Deutsche übersetzt in etwa:</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;Dann pflügen wir fröhlich unser hügeliges Land, nachdem wir unseren eingeschüchterten Stand aus der Macht der jahrelangen Sklaverei befreit haben&#8220;</h4>
<h4><em>(&#8222;Da pløjer vi muntre vort bølgende Land, naar først vi har friet vor kuede Stand fra Tusindaars-Trældommens Nat.&#8220;)</em></h4>
</blockquote>
<p>Der Text kann also als<strong> Hymne des Aufstands</strong> und der <strong>Revolution</strong> der Unterdrückten gegen ihre Peiniger verstanden werden – und genauso hört sich auch der Song an. <em>&#8222;Tyende Sang&#8220;</em> knüpft direkt an den Ausklang seines Vorgängers an und bricht dann in gnadenloses <strong>Doublebassgewitter</strong> aus, überschattet von vorantreibenden, melodiösen Riffs. Melodische Leadgitarren übernehmen das Spiel, durchdrungen von den geschrienen Textpassagen. Über seine ganze Spiellänge wechselt sich der Song dann ab mit ruhigen Abschnitten und brachialen, aber auch intensiv melodiösen Ausbrüchen, bevor er wieder mit <strong>Akustikgitarrenspiel</strong> und Regenschauern ausklingt und man sich fragt, wovon dieses Stück erzählen will – vom Sieg unter Hinnahme schwerer Verluste oder doch von ernüchternder Niederlage.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/eODdLEZ_fB4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3><strong>„Oft träume ich mich tot“</strong></h3>
<p>Und so gelangen wir schließlich zu <em>&#8222;Imperia&#8220;</em>, dem eingangs erwähnten Stück, aus dem der <strong>Albumtitel</strong> entliehen wurde:</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;Ich bin Imperia, die Königin der Erde. So stark wie die Kälte die im Schoß der Berge schlummert. Dunkel und unveränderlich. Oft träume ich mich tot.&#8220;</h4>
</blockquote>
<p>Und genau so, wie die ersten Zeilen dieses Textes anmuten, klingt auch <em>&#8222;Imperia&#8220;</em>. Ein unglaublich kraftvoller Song des Albums, der nur in seinen ersten Sekunden schwermütig anklingt, um direkt mit einer erhabenen <strong>Eiseskälte</strong> über mich hereinzubrechen.</p>
<p>Aber sollte man <em>&#8222;Imperia&#8220;</em> wegen seines Bezugs zum Albumtitel als <strong>Herzstück</strong> des Albums bezeichnen? Meines Erachtens bewegt sich der Song musikalisch absolut ebenbürtig zwischen seinen fünf „Mitstreitern“. Wie auf dem gesamten Album paaren sich auch bei <em>&#8222;Imperia&#8220;</em> immer wieder ruhigere, teils akustisch/folkloristisch anmutende Passagen mit gnadenlos sägenden und <strong>melancholisch-melodiösen Gitarren</strong>, begleitet von Blastbeats und untermalt von <strong>Luks Schreien</strong> voll markerschütternder Kälte. <strong>Tempo- und Melodiewechsel</strong> finden nahezu im Minutentakt statt. Das macht dieses Album sehr angenehm zu hören. Es lässt beim Hören stets <strong>Verschnaufpausen</strong>, treibt mich trotzdem immer wieder mit neuer Energie voran und schreit gefühlt den ganzen Schmerz, der in den Texten verarbeitet wurde, heraus.</p>
<h3><strong>Um das eigene Leben kämpfen</strong></h3>
<p>Ähnlich wie <em>&#8222;Tyende Sang&#8220;</em> mutet auch <em>&#8222;Bondeplage&#8220; </em>(&#8222;Bauernleid&#8220;), basierend auf einem Text aus 1600, wie eine Hymne zur<strong> Befreiungsschlacht</strong> der <strong>Unterdrückten</strong> an und walzt ebenso majestätisch alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Eine Fusion aus Doublebass und Gitarren überrollt mich beim Zuhören, reißt mich nieder, bevor sie mich mit sich reißt und anschließend überwältigt zurücklässt. Ganz so wie die donnernden Hufe einer rasenden <strong>Horde</strong>, die gekommen ist, um ihre Knechtschaft abzuwerfen und dabei alles zu geben – notfalls ihr Leben. Auch hier wird, ähnlich wie bei <em>&#8222;Tyende Sang&#8220;</em>, das <strong>Gemetzel</strong> durch eine <strong>Erzählstimme</strong> unterbrochen, bis der Sturm der Wut, Verzweiflung und Rache erneut hereinbricht und sich zuletzt ein fast schon idyllisch anmutendes, ruhiges Ende anschließt, in das sich der Song verabschiedet.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/B6bWJcn9ITY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3><strong>Frieden finden</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35988" aria-describedby="caption-attachment-35988" style="width: 193px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35988" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Ole_Pedersen_Luk-468772_cc3f-203x300.gif" alt="" width="203" height="300"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35988" class="wp-caption-text">Ole Pedersen Luk live</figcaption></figure>
<p>Fast schon wie eine Art ernüchterte <strong>Einsicht</strong>, vielleicht darüber, dass sich die Zustände ja doch nicht nachhaltig zum Besseren wenden, wirkt dagegen der fünfte und damit vorletzte Song des Albums<em> &#8222;Stemninger&#8220;</em>. Hier wurde ein Gedicht von<strong> Hans Christian Andersen</strong> verarbeitet, dessen Titel sich mit &#8222;Stimmungen&#8220; übersetzen lässt. Der Text spielt mit der Akzeptanz, ja fast schon dem<strong> Herbeisehnen des Todes</strong>. Romantische Metaphern wie die, dass auf dem eigenen Grab Wildrosen wachsen werden und Kinder dort spielen, wo man begraben ist, zeichnen ein ganz neues Bild. Ein Bild, das auch sagen könnte: &#8222;Es ist gut – der Kampf ist gewonnen. Es hat sich gelohnt. Ich habe ihn für euch gekämpft, ihr kommenden Generationen&#8220;.</p>
<p>Zugleich klingt <em>&#8222;Stemninger&#8220;</em> deutlich tragender und <strong>schleppender</strong> als seine Vorgänger. Gleichwohl ertönt auch hier irgendwann der martialische Schrei, begleitet von Doublebass und schwereren Melodien. Die<strong> sägend-melodiösen Gitarren</strong> sind wohl ein musikalischer Ausdruck der Sentimentalität und Ernüchterung, die sich durch das gesamte Album zieht.</p>
<p>Schlussendlich verabschiedet sich das Album von uns mit <em>&#8222;Angst&#8220;</em> nach<strong> Emil Aarestrup</strong>, dessen Titel wohl keiner Übersetzung bedarf. Die in <em>&#8222;Stemninger&#8220;</em> begonnene Schwere und Trauer setzt sich fort und findet sich in ebenso <strong>bleischwer</strong> und <strong>bitter</strong> anmutenden Melodieverläufen wieder. Auch hier wurde natürlich nicht an üppigen <strong>Gitarrenwänden</strong> und <strong>Doublebass</strong> gespart. Die Stimmung ist dennoch deutlich weniger &#8222;<strong>aufmüpfig</strong>&#8220; als noch bei <em>&#8222;Tyende Sang&#8220;</em> oder <em>&#8222;Bondeplage“</em>. Stattdessen verstärkt sich die romantische Stimmung noch mehr und wirkt wie der Genuss des Momentes im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit. Allerdings erscheint diese Einsicht eher tröstend. Es ist, als wollte der Text lehren, den <strong>Moment</strong> zu &#8222;<strong>umarmen</strong>&#8222;, solange das Herz noch &#8222;Blut und Wärme&#8220; hat. Mit dieser romantisch-sentimentalen Stimmung und friedlichem Vogelgezwitscher schließt dieses Stück das Album.</p>
<h3><strong>Mein Fazit</strong></h3>
<p>Nach dieser umfangreichen Reise durch die <strong>Hintergründe</strong> des Albums können wir getrost festhalten, dass &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220; alles andere als ein belangloses Stück Musik ist. Es ist alles andere als Gepolter und Blastbeats. Es hat <strong>Herz</strong>, und zwar ein sehr altes, das aus den<strong> alten dänischen Texten</strong> und deren<strong> Bedeutung</strong> für den Künstler besteht, der sie nach seiner Wahrnehmung musikalisch untermalt hat. Doch auch ohne inhaltliches Auseinanderklamüsern reißt die Scheibe schon beim ersten Hören mit, sodass man sich schnell in dessen vorantreibende, schwere und düstere Kraft hineinfindet.</p>
<p>Von seinem <strong>Vorgänger</strong> &#8222;Sorg&#8220; unterscheidet sich das Album allerdings stellenweise deutlich. &#8222;Sorg&#8220; ist <strong>depressiver</strong>, aber auch schneller und hört sich aufgrund der deutlich bassärmeren Vertonung rauer, kälter, roher, kompromissloser und irgendwie trockener an als sein Nachfolger.&nbsp; &#8222;Ofte Jeg drømmer mig død&#8220; wirkt etwas <strong>schleppender</strong> und sein Sound hört sich satter und wärmer an. Dementsprechend ist &#8222;Sorg&#8220; ein ausgezeichneter und <strong>herausragender Vertreter</strong> dessen, was klassischen, schnellen <strong>DSBM</strong> ausmacht.&nbsp;</p>
<p>Das Album wurde von der <strong>dänischen Presse</strong> so stark wahrgenommen, dass es gleich in mehreren Artikeln dänischer Zeitungen aufgegriffen wurde und <strong>Ole Pedersen Luk</strong> vor dem <strong>Originalgemälde</strong> im <strong>Kunstmuseum &#8222;Brandts&#8220; in Odense</strong> gemeinsam mit einer <strong>Cellistin</strong> ein <strong>Akustikkonzert</strong> geben durfte.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CBAb_zEpK5O/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/CBAb_zEpK5O/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thanks for watching yesterday! And big thanks to @stniabrstrm for helping out with the cello! Thanks to @kunstmuseum_brandts for having me! #afsky #blackmetal #brandts #klædefabrik</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/excalikurt/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ᛖᚷᚲᚨᛚᛁᚲᚢᚱᛏ</a> (@excalikurt) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2020-06-04T08:41:30+00:00">Jun 4, 2020 um 1:41 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CANFOiDpvhq/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/CANFOiDpvhq/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer">5/6 in one of the biggest danish newspapers!! . .. &#8230; #afsky #blackmetal #politiken</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/excalikurt/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ᛖᚷᚲᚨᛚᛁᚲᚢᚱᛏ</a> (@excalikurt) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2020-05-15T10:01:16+00:00">Mai 15, 2020 um 3:01 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Simon</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod/">AFSKY – DÄNISCHE LYRIK BRACHIAL VERTONT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/afsky-ofte-jeg-drommer-mig-dod/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cthulhus Cover des Monats #9 &#8211; April 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[Amenra]]></category>
		<category><![CDATA[cassus]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[dog knights productions]]></category>
		<category><![CDATA[isolation records]]></category>
		<category><![CDATA[Oathbreaker]]></category>
		<category><![CDATA[portrayal of guilt]]></category>
		<category><![CDATA[Prosthetic Records]]></category>
		<category><![CDATA[street sects]]></category>
		<category><![CDATA[Trap Them]]></category>
		<category><![CDATA[vendetat records]]></category>
		<category><![CDATA[Wiegedood]]></category>
		<category><![CDATA[wolf king]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=26976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Cover des Monats! Diesmal der April und ein Potpourri an guten Bands - was meinst Du? Einverstanden oder andere Vorschläge?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/">Cthulhus Cover des Monats #9 &#8211; April 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. <em><strong>Cthulhu</strong></em>&nbsp;fasst für euch die <strong>5&nbsp;besten Cover des vergangenen Monats</strong> zusammen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit. <strong>Warnung an Langweiler:</strong> Alle Genres können vertreten sein, egal wie weit sie vom Metal entfernt sind!</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-26990 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10-1024x1024.jpg" alt="" height="1024" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0377118063_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>V</strong></em>. WOLF KING – &#8222;Loyal To The Soil&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.04.2018<br />
Label: Prosthetic Records</h4>
<p>Ihr dachtet, Totenköpfe sind inzwischen ausgelutscht? Ich war auch der festen Überzeugung, nie wieder in irgendeinem Albumcover etwas Interessantes zu entdecken, sobald mir ein Totenkopf förmlich ins Gesicht springt. Die Crossover-<strong>CONVERGE</strong> und<strong> TRAP THEM</strong>-Fans bei <strong>WOLF KING</strong> sehen das wohl anders. Die grafische Aufarbeitung der drei bereits heftig konnotierten Elemente (Schlange, Totenkopf, Schwert) lässt den Zuhörer mit gemischten Gefühlen an das Album herangehen. Und obwohl hier wenig über den Titel oder das Konzept an sich verraten wird, hängt eine verhängnisvolle Atmosphäre über jedem abgespielten Track &#8211; ich kann es euch auch nicht besser erklären. Einen Dank für das doch nicht so verbrauchte Artwork sollte die Band dem verantwortlichen&nbsp;<strong>Jacob Broughton</strong> definitiv aussprechen. Totenköpfe haben im Laufe der Jahre zwar ihre Verwendung als Symbol und Metapher mehr als überstrapaziert, ihre Ästhetik verglüht im richtigen Licht glücklicherweise noch nicht.&nbsp;</p>
<hr>
 [<a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4><em><strong>IV</strong></em>.<strong>&nbsp;PORTRAYAL OF GUILT &amp; STREET SECTS&nbsp;</strong>– &#8222;The Nihilist/In Contempt&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.04.2018 (02.03.2018)<br />
Label: Isolation Records</h4>
<p>Ok, ich muss zugeben, bei dieser Split-EP habe ich etwas geschummelt. Digital ist das gute Stück schon seit fast 2 Monaten erhältlich, der physische Release hat aber noch auf sich warten lassen. Trotzdem ein guter Grund, mit euch diese simple und dennoch gespenstische Fotomanipulation zu teilen. Wer von <strong>PORTAYAL OF GUILT</strong>s chaotischer Post-Hardcore-Seite der EP nicht angetan ist, kann sich -wie bei Split-EPs üblich &#8211; mit dem <strong>STREET SECTS</strong>-Cover vergnügen. Deren Artworks erzählen seit jeher Geschichten, die viel ernster sind als ihr Medium vermuten lassen wurde. Die Industrial-Band aus den Staaten versteht sich nicht nur auf düstere Geschichten, sondern auch auf abgefuckte &#8222;Cartoons&#8220;.&nbsp;<strong><a href="https://www.instagram.com/huseyin.ozkan/">Huseyin Ozkan</a></strong> entwickelt für die Band alle diese kontroversen, aufsehenerregenden Cover.&nbsp;Ihre Musik hört sich dabei an, wie sich eine<strong> furchterregende Graphic Novel</strong> liest: unbedingt auschecken!&nbsp;</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27013" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10-1024x1024.jpg" alt="" height="1024" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0097875857_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>.<strong>&nbsp;AFSKY&nbsp;</strong>– &#8222;Sorg&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2018<br />
Label: Vendetta Records</h4>
<p>Zu dieser Platte habe ich mich bereits oft geäußert, sei es zu <strong>AFSKY</strong>s genialem Auftritt beim <strong>Vendetta Fest</strong> oder bei jeder anderen Gelegenheit, die sich mir geboten hat. Über das klare, fokussierte Cover hingegen habe ich noch keine Worte verloren. Neben Interpret und Albumtitel begrüßt der tote <strong>Thomas Chatterton</strong> die nichtsahnenden Hörer. Der junge Dichter galt als ein romantischer Held, vergiftete sich aber im Alter von 17 Jahren selbst mit Arsen. Sein eigentlich so kontrastreich, farblich ausgeschmückter Tod wurde in<strong> &#8222;The Death Of Chatterton&#8220; von Henry Wallis</strong> eingefangen. Jedoch wurde für dieses Cover das Gemälde auf seinen Inhalt reduziert &#8211; dank der Graustufen und des gewählten Bildausschnitts rücken die verzweifelten letzten Momente des missverstandenen Poeten in den Vordergrund. Damit wird sowohl der traditionelle, als auch der moderne Spielstil des Black Metal in Musik und Cover aufgegriffen.</p>
<hr>
 [<a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4><strong><em>II.</em></strong> <strong>CASSUS</strong> – &#8222;Separation Anxiety&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.04.2018<br />
Label: Dog Knights Productions</h4>
<p>Was nehmen die eigentlich bei Dog Knights Productions? Erst letzten Monat habe ich&nbsp;&nbsp;<strong>SETSUKO</strong>s &#8222;The Shackles Of Birth&#8220; und die verrückte Hundeversion von <strong>LINGUA NADA</strong>s &#8222;Snuff&#8220; hier vorgestellt. Und schon kommt die nächste Veröffentlichung mit einer wunderschönen Grundidee. <strong>CASSUS</strong> hervorragender Screamo wird hier von einem<strong> Die-Cut Cover und einem herausnehmbaren Artwork-Blatt</strong> begleitet. <strong><a href="http://nattypeterkin.tumblr.com/">Natty Peterkin</a></strong> kombinierte hierfür abstrakte Ölgemälde mit dem Booklet, das in allen seichten Tönen des Regenbogens erstrahlt. Der minimalistische, klare Stil weckt dabei eine komplett andere Aura der nach vorne preschenden Töne, die<strong> CASSUS</strong> geschickt mit faszinierenden Melodien verweben. Ihr könnt euch verdammt sicher sein, dass ich mir dieses Highlight nicht entgehen lassen konnte &#8211; kaufen, kaufen, kaufen!</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26534" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018-1024x1024.jpg" alt="WIEGEDOOD" height="1024" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Wiegedood_-DDHHGIII_Cover_2018.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>. <strong>WIEGEDOOD</strong> – &#8222;De Doden Hebben Et Goed III&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2018<br />
Label: Century Media</h4>
<p>Bevor sich bei euch die Frage &#8222;Warte mal, habe ich das nicht schon mal irgendwo gesehen?&#8220; in die Birnen brennt: ja,<strong> WIEGEDOOD</strong> benutzen die gleiche Holzfigur für <strong>jedes ihrer Cover</strong>. Es wurden jeweils nur Landschaft und Perspektive angepasst und et voilà, fertig ist ein gelungenes zurückhaltendes Konzept. Apropros Konzept: mit diesem Album wird die Trilogie abgeschlossen, die zu <strong>Ehren von Florent Pevèe</strong> aufgenommen wurde. Das Nebenprojekt von <strong>OATHBREAKER</strong>, <strong>AMENRA</strong> und <strong>RISE AND FALL&nbsp;</strong>wird sich damit wahrscheinlich zur Ruhe setzen und eine bedrückende Totenstille hinterlassen. Allerdings wurde ihr moderner Black Metal immer von passenden Bildern in Szene gesetzt, die, genau wie die Musik, nicht so schnell aufhören werden, den Hörer zu verfolgen. Für den Meisterstreich verantwortlich zeichnet sich übrigens <a href="http://stefaantemmerman.be"><strong>Stefaan Temmermann</strong></a>.<br />
<strong>Roberts Gedanken</strong> zum Album findet ihr in<a href="https://silence-magazin.de/aller-toten-dinge-sind-drei-wiegedood"> seiner Rezension!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/">Cthulhus Cover des Monats #9 &#8211; April 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-9-april-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 09:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[alda]]></category>
		<category><![CDATA[antlers]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[essenz]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[loth]]></category>
		<category><![CDATA[morast]]></category>
		<category><![CDATA[the ruins of beverast]]></category>
		<category><![CDATA[tongue]]></category>
		<category><![CDATA[Ultha]]></category>
		<category><![CDATA[vendetta fest]]></category>
		<category><![CDATA[verheerer]]></category>
		<category><![CDATA[wode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=26515</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest! Und Jonas war dabei!<br />
Schwarzmetallische Erlebnisse sind die neuen "Mein schönstes Ferienerlebnis". Wir sagen: Laut, Schnell, Gut!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vierten Jahr in Folge öffnet das <strong>Zukunft am Ostkreuz</strong> seine Tore für Black Metal Fans: es ist wieder <strong>Vendetta Fest</strong>! Die Location ist klein, gemütlich und die Abendkasse immer sehr beliebt. Keine fünf Minuten vom Ostkreuz steigt das Label-eigene Festival. Und ja, hier gibt es viel mehr als nur verpönten Hipster-Black-Metal. Ohren auf!&nbsp;</p>
<h4>Freitag, 06.04.2018</h4>
<p>Also ich wäre ja gern pünktlich gekommen, aber die Deutsche Bahn hatte andere Pläne. Trotzdem komme ich rechtzeitig an, um mir Merch und das <strong>Essensangebot</strong> noch vor der ersten Band ansehen zu können. Wer keine Lust hat der <strong>kapitalistischen Wachstumsgesellschaft</strong> durch T-Shirt-Käufe in die Hände zu spielen, darf gerne auch sein Geld in Verköstigung investieren. In Berlin gibt es das Ganze natürlich vegan. Ohne dass für uns jemand sterben musste, gesellen wir uns zu den vielen Menschen im &#8222;Saal&#8220;.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
LOTH</strong> aus Frankreich eröffnen das vergleichsweise kurze Billing des Tages. Sie haben auch heimatliche Gefühle mitgebracht. So handelt<em> &#8222;Mourir à Metz&#8220;</em>&nbsp;(<em>&#8222;Stirb in Metz&#8220;</em>) von ihrer Heimatstadt <strong>Metz</strong>. Jeder der diese Stadt besucht, verliebt sich in sie, betont der Sänger und es bricht das schönste Liebeslied des Abends los. Ihr vom Hardcore maßgeblich beeinflusster Franzosen-Black spielt sehr oft mit dem Wechsel aus der Ruhe vor und dem Sturm selbst. In ihrer mechanischen Starre erwarten die Gitarristen den nächsten Ausbruch. <strong>LOTH</strong> geben ihre Aufnahmen in einer unerwartet energischeren Weise wieder. Was mich dennoch wurmt, ist der leichte Anflug von Monotonie im Schlagzeugspiel. Für ein T-Shirt sollte mein Budget trotzdem reichen &#8211; schon allein als Entlohnung für den atemlosen, verschwitzten Sänger.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Können <strong>ALDA</strong> da mithalten? Bevor ihr mir mit grausigen Wortspielen kommt, hört euch einfach die letzte Scheibe der Amis an. Die US-Amerikaner sind zwar zum ersten Mal auf Europatour, haben den Applaus des Saales aber schon sicher. Nicht zuletzt, weil der instrumentale Hauptteil von herrlich abwechslungsreichen Drumbeats geprägt ist. Ihr, zu sehr geringen Anteilen folkiger, Black Metal verzaubert einen Zuschauer nach dem anderen. So schwebt schon bald der ganze Raum in einer Trance zwischen schnulzigen Gitarren und einem rücksichtslosen Schlagzeuger, der auch noch den Großteil des Gesangs übernehmen muss. Hut ab!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Apropos Trance &#8211; <strong>ESSENZ</strong> machen nicht einfach nur Black/Doom Metal sondern haben dafür ihre eigene kleine Effektekiste mitgebracht. Neben schaurig, schluchzenden Samples gibt es von diesem Soundboard(?) immer wieder zärtliche Akzente zu hören. Die sind auch nötig, denn in Berlin geht man Leben und Musik verdammt langsam an. Obwohl diese fiese Kombination ordentliche Druckwellen verursacht, vermisse ich noch mehr Einsatzzeit der elektronischen Hilfestellung. Unglaublich großes Potenzial ist offensichtlich gegeben, die Menge liebt das Heimspiel.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kann der Abend noch besser werden? Bis jetzt ist der Sound unglaublich, das Mampfzeug und die Stimmung auch. <strong>WODE</strong> aus Manchester haben es sich zur Aufgabe gemacht, eben dieser Torte das Sahnehäubchen aufzusetzen. Sie sind so verdammt hart und schnell unterwegs, dass einem schon beim Zusehen das Plektrum im hohen Bogen aus der Hand fliegt. Dabei sorgt die sehr große Prise Melodie für eine ungeahnte Wirksamkeit der sprintenden Riffs. Das wirkt zu Teilen wie purer Heavy Metal &#8211; klassisch und dennoch erfrischend. Schade, dass jetzt nur noch eine Band für diesen Abend übrig bleibt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Schamanenhafter Death/Doom/Black Metal aus Aachen &#8211; klingt das nicht schon rituell genug?<strong> THE RUINS OF BEVERAST</strong> gehen gewohnt wie gekonnt an den Auftritt heran und locken die letzten Koyoten Berlins auch noch ins Tiefgrund. Sound klar, kein Patzer, hunderte nickende Köpfe &#8211; visuell übrigens ein noch großartigeres Stück. Von Nebel umschlungen agieren die schemenhaft erkennbaren Bandmitglieder sozusagen in ihrem eigenen Kosmos. Außerdem spielen die Herren heute viel vom neuen Album &#8222;Exuviah&#8220;. Zum Ende hin hauen sie dann die Zuschauerschaft komplett um, als der mehrstimmige Klargesang genutzt wird. Mit einer <strong>mythologischen Atmosphäre</strong> als Grundlage versprüht die Band spätestens zu diesem Zeitpunkt eine vollkommen andere Aura. Wer einen Blick hinter ihre graue Wand aus Ton und Rauch riskiert, wird durch Bilder belohnt, die ihn bis in den Schlaf verfolgen. Und genau diesen Schlaf werde ich mir jetzt gönnen!</p>
<h4>Samstag, 07.04.2018</h4>
<p>Bin ich heute pünktlich? Nach dem Zugausfall von gestern nehme ich vorsorglich eine Verbindung früher und habe Glück. An dieser Stelle möchte ich noch auf die Möglichkeiten zu sprechen kommen, die das (ehemalige) <strong>Tiefgrund</strong> für Gesellige bietet. Geneigte soziale Menschen können sich in einem kleinen Biergarten vor oder direkt in dem Haupthaus des <strong>Zukunft&nbsp;</strong>hinfläzen. Dabei wird das ganze Kulturangebot erst klar, wenn man etwas das Gelände erkundet. Zwischen <strong>Konzerten aller Art</strong> gibt es hier noch ein <strong>Kino und Theaterauftritte</strong>. Kultur pur wird uns heute auch erwarten. Obwohl es draußen noch hell ist, spielen schon die ersten Nachtmahre.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
MORAST</strong> geben alles was sie haben, um an einem so hellen Abend den Raum bereits tiefschwarz zu färben. Für mich ist der Sludge-Mix vorerst nichts, bis ich mich etwas von den letzten beiden Liedern mitreißen lassen kann. Dank der teuflischen Trägheit ihrer Musik bin ich auf diesen Abend vorbereitet, es wird noch erhabener! Bombastisch ist der Sound allemal, der auch heute nur vor der Bühne seine Tücken hat. Wer weiter hinten steht, hat mal wieder bessere Karten. Aber wo ist das denn nicht so? Nach dem Auftritt gibts für das zähe Quartett ordentlich Applaus von einem angeregten Publikum. Für mich gilt dennoch: live solide aber auf Platte fehlt mir irgend etwas.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
TONGUE</strong> aus Hamburg hatten einen ähnlichen Eindruck auf mich hinterlassen. Veränderrt sich das live? Aber wie! Zwar ist das Set etwas zu lang geraten für meinen Geschmack, der letzte Song hat es jedoch in sich. In dem bis jetzt unveröffentlichten Stück vom nächsten Album zahlt sich der zweistimmige Gesang umso mehr aus. Die beiden aufeinander abgestimmten Schreie entladen einen durchdringenden, musikalischen Gewaltakt. Definitiv auschecken!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Moment, auf den viele hier gewartet haben dürften, ist gekommen. Dänische Töne hallen zwischen den Wänden, ehe sie total vom Zuhörer erfasst werden können. Schemenhaft hinter den Nebelschwaden tauchen <strong>AFSKY</strong> zusammen mit ihrer Laterne auf. Keine Angst, das hier sind nicht <strong>SANTIANO</strong>! Ganz im Gegenteil, da die Show mit der Veröffentlichung des Debüts &#8222;Sorg&#8220; korrespondiert, jagt hier eine alles vernichtende Nummer die nächste. Später am Merchstand bildet sich dann eine entsprechend endlose Schlange. <strong>Mastermind Ole</strong> nimmt sich dennoch Zeit für alle die, die er bereits mit seinem Auftritt beglückt hatte. Neben diesem Soloprojekt kennt man ihn vielleicht noch von <strong>SOLBRUD</strong>. Jedoch für mich persönlich beweist dieser Auftritt allein, das <strong>AFSKY</strong> viel mehr Potenzial hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERHEERER</strong> aus Flensburg wollen den Trend für den Abend fortsetzen. So sollten sie in der Lage sein, <strong>AFSKY</strong>&nbsp;musikalisch noch auszustechen. Letztes Jahr bin ich gerade durch das <strong>Vendetta Fest</strong> auf diese Gruppe aus Köln gestoßen. Leider war damals erst eine EP im Kasten, der Nachfolger von &#8222;Archar&#8220; kam dann in diesem Jahr. &#8222;Maltrér&#8220; illustriert dabei live eine noch kultigere Stimmung. Was genau da aufgespielt wird und warum es mir so gefällt, könnt ihr mit einem einfachen Klick<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-brettharter-kult/"> hier</a> herausfinden. Dieser Auftritt hat mich jedenfalls mehr als nur beeindruckt. Der <strong>rituelle Höhepunkt</strong> des Abends dürfte noch keineswegs erreicht sein.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>ANTLERS</strong> hingegen will der Funke einfach nicht überspringen. Technisch einwandfrei und großartig inszeniert spielen die Leipziger auf, die Nacken des Publikums werden beansprucht. Für mich bleibt es eine komische Beziehung zu dieser Gruppe. Ich warte auf ein Finale, welches mich hinreißt &#8211; leider vergebens. Ton und Atmosphäre insgesamt vereinnahmen dennoch den gesamten Saal. Ein würdiger Headliner für diese Uhrzeit.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Anteilnahme an <strong>ANTLERS</strong> lässt mich immer wieder zum letzten Act des Abends schweifen. Umso gieriger bin ich dann, endlich die ersten Noten von <strong>ULTHA</strong> hören zu dürfen. Die Kölner haben sich auch dieses Jahr nicht lumpen lassen. Schon das dritte Mal in Folge spielen sie beim Vendetta Fest. Haben sich die Besucher nicht irgendwann daran satt gesehen? Die Antwort ist ein klares Nein. Schließlich überträgt sich beinahe die gesamte Energie des Quintetts auf den Raum. Die Nebelmaschine trägt Schwaden in die Leere, die von Boshaftigkeit und Pessimismus durchzogen sind. Genauso düster ist es draußen schon seit Langem, als die ersten Töne die Kehle von Gitarrist <strong>Chris</strong> verlassen. Sobald er dieses Tor zur Hölle öffnet, gibt es kein Zurück. Persönlich hat mir dieser Gesang in Verbindung mit den Backup Vocals immer den letzten Rest gegeben. Wer sich darauf einlässt, kann sich nämlich von<strong> ULTHA</strong> in eine <strong>andere Wirklichkeit</strong> spielen lassen. Dort fressen sich menschliche Sünden wie Brandflecke durch die Weltkarte.&nbsp; Der atmosphärische Black Metal setzt einfach eine Lupe hinter unsere Realität, um Feuer zu entfachen, die insgeheim schon seit Ewigkeiten lodern.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ein letztes Mal lassen sich die Besucher also in den Bann ziehen bevor es heißt: ab nach Hause, lasst eure Pullen hier. Mir und den ebenso breit grinsenden Schwarzmetallern war es wieder ein absolutes Vergnügen. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass im nächsten Jahr nicht wieder zu viele der gleichen Bands spielen. Diese Gefahr besteht bei einem Label-Festival immer, die wiederholten Auftritte vieler Gruppen heute bestätigen meine Angst. Vielleicht ist die aber unberechtigt. Denn zur Stimmung könnte man auch sagen: &#8222;<strong>Mein Vendetta fest ist wichtiger als Deutschland!&#8220;</strong> (entnommen vom relevantesten Aufkleber aller Zeiten)</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Void Revelations (<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)</strong> für die großartigen Aufnahmen, die die Auftritte in ihrer Essenz einfangen.</p>
<p>Alle Bands in der Übersicht:</p>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[alda]]></category>
		<category><![CDATA[antlers]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[essenz]]></category>
		<category><![CDATA[loth]]></category>
		<category><![CDATA[ruins of beverast]]></category>
		<category><![CDATA[tongue]]></category>
		<category><![CDATA[Ultha]]></category>
		<category><![CDATA[vendetat fest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Vendetta]]></category>
		<category><![CDATA[verheerer]]></category>
		<category><![CDATA[wode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=25840</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest - ein fettes Brett.<br />
Diese und weitere Reimperlen gibt euch heute MC Jonas zum Sonntag. </p>
<p>Sein Vorbericht macht Lust auf mehr! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/">V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die inzwischen vierte Auflage des <strong>Vendetta Fests</strong> verlängert die Ostereiersuche in <strong>Berlin</strong> um ein weiteres Wochenende. Am<strong> 6. und 07. April</strong> werden insgesamt elf <strong>Black Metal</strong> Bands aus der niederträchtigen Moderne untergrundsüchtigen Schwarzmetallern zwei Abende versüßen. Ich war letztes Jahr schon über alle Maßen begeistert und bin daher dieses Jahr logischerweise wieder am Start. Wer erwartet uns dieses Jahr im <strong>Tiefgrund</strong>?</p>
<h3>&#8230; EIN FETTES BRETT!</h3>
<p>Haltet eure Taschentücher bereit, denn dieses Mal geben unter anderem die Dänen von <strong>AFSKY&nbsp;</strong>eine Releaseshow&nbsp;für ihr Debüt &#8222;Sorg&#8220;. Bitter und zerstörerisch kreisen die Töne dieser Platte über dem Hörer, deshalb dürfte sie sich schon bald in den Wohnzimmern aller <strong>Atmospheric Black Metal</strong> Fans wiederfinden. Ähnlich gespannt bin ich auf <strong>ANTLERS,</strong> deren Spielart eine eher entspannende Wirkung haben dürfte. Sie konnten mit &#8222;A Gaze Into The Abyss&#8220; ihre atmosphärischen Melodien in zahlreiche Köpfe pflanzen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fJ0bw_noOyM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Eine Akustik-Gitarre auf dem Vendetta Fest?&nbsp;</h3>
<p><strong>ALDA</strong> ist etwas für Fans des <strong>Folkigen</strong> und Sentimentalen. Aber lasst euch von den seichten Passagen nicht täuschen, die Höhepunkte ihres Songwritings sind geradliniger Black Metal. Im starken Kontrast stehen dazu die <strong>melodischen</strong> und schnellen <strong>WODE</strong>. <strong>Großbritanniens</strong> moderne Black Metal Meister überzeugen durch <strong>kompromissloses Geballer</strong>.&nbsp;Genauso erbarmungslos, wenn auch etwas langsamer beeindrucken&nbsp;<strong>VERHEERER&nbsp;</strong>aus <strong>Köln</strong> die deutsche Szene. Mit dem Debüt &#8222;Maltrér&#8220; im Gepäck dürfte ihr diesjähriger Auftritt den des vergangenen Jahres noch übertreffen. Man darf gespannt sein! Auch&nbsp;<strong>ULTHA</strong> werden hoffentlich wie bei der letzten Ausgabe ordentlich auf den Putz hauen. Dann hallen wieder epische, <strong>messengleiche Töne</strong> bis zum Bahnhof Ostkreuz (keine fünf Minuten Fußweg entfernt).</p>
<p><strong>ESSENZ</strong> haben seit 2012 zwar kein neues Studio-Material mehr vorgelegt, ihr <strong>doomiger</strong> Black Metal wird live jedoch hoffentlich seine Wirkung entfalten. Kommt da vielleicht demnächst neue, fiese Mucke von den <strong>Berlinern</strong>? Die nächsten drei deutschen Bands aus dem Paket bleiben ihren Namen treu:&nbsp;<strong>MORAST </strong>sind sludgy und verdreckt, <strong>TONGUE</strong> atmosphärisch und züngelnd. Die Aachener Urgesteine&nbsp;<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;hingegen haben sich dem <strong>Schamanismus</strong> und ihrem exzellenten <strong>Songwriting</strong> verschrieben. Abgerundet wird das Paket durch Franzosen-Black von <strong>LOTH</strong>. Deren Album &#8222;Apocryphe&#8220; ging im vergangenen Jahr zwischen den vielen anderen großartigen Vendetta-Releases leider etwas unter. Trotzdem sind beide LPs essentielle Must-Listens!</p>
<p>In diesem Jahr werden die <strong>Fotos</strong> zu unserem Bericht wieder von <strong>Void Revelations</strong> beigesteuert. Checkt seine <a href="https://www.voidrevelations.com/">Kanäle</a> ab, wenn ihr begeistert werden wollt! Zum Bericht der letzten Ausgabe geht&#8217;s <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-die-christliche-scharia-tag-1-freitag/">hier entlang</a>.<br />
Tickets für die diesjährige Ausgabe findet ihr online, in Berlin bei <a href="http://www.bisaufsmesser.com/store/our-store">BISAUFSMESSER</a> und an der Abendkasse.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/489750984704102/?active_tab=discussion">Facebook-Event</a><br />
<a href="http://vendettafest.bigcartel.com/">Online-Shop</a></p>
<h4>Die Bands auf dem Vendetta Fest 2018 im Web:</h4>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/">V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-26 08:03:57 by W3 Total Cache
-->