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	<title>Agalloch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Jul 2018 22:44:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Agalloch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FINNR&#8217;S CANE &#8211; Bette dich in Düsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du magst Agalloch, Alcest und Wolves in the throne room?<br />
Dann hör UNBEDINGT mal rein, was dir Nina hier zeigt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finnrs-cane-elegy/">FINNR&#8217;S CANE &#8211; Bette dich in Düsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="CENTER"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>FINNR&#8217;S CANE &#8211; “Elegy”</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.07.2018</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Dauer: </strong>41:51 Min.</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Label:</strong> Prophecy Productions</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Atmospheric Black Metal&nbsp;</span></div></div></div></p>
<p>Okay, ich gebe zu, ich habe das Album nicht ausgewählt, weil ich wusste, was ich mir da mit&nbsp;<strong>FINNR&#8217;S CANE</strong> einbrocke. Nein, ich habe es mir herausgepickt, weil ich den Namen schön finde (ein Gehstock mutet doch ein bisschen oldschoolig oder herrschaftlich an, oder?). Und weil das Cover schön ist. Und nicht zuletzt, weil&nbsp;<strong>Prophecy&nbsp;</strong>einfach zuverlässig meinen Musikgeschmack gut bedienen können.</p>
<p>Also ran an die drei Kanadier, die sich in Anonymität und lange, dunkle Gewänder hüllen. Zum zehnjährigen Bandbestehen haben sie uns ihr drittes Studioalbum, &#8222;Elegy&#8220;, geschenkt.&nbsp;</p>
<p>Das Album leiert los und ich frage mich: &#8222;Ist das überhaupt noch Black Metal?&#8220; <strong>FINNR&#8217;S CANE</strong> bestechen zunächste mit erwartbar Unerwartetem. Heißt, der Sound ist gewohnt weit und düster. Doch der Rhythmus ist so langsam und getragen, als würde nichts der Welt die Macht besitzen, mich hier in meinen Träumen und meinem Wundern zu hetzen. Und doch klingt es anders, als ich es von anderen Bands des Genres gewohnt bin, was nicht zuletzt sicher an der Instrumentierung liegen mag. Denn anstatt des Basses metert gut identifizierbar ein Cello los.</p>
<p>Schon mit dem ersten Song bin ich ruhig und tief im Dunkel &#8211; weit weg von den Gedanken, die mich in meinem Tagwerk sonst begleiten.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/srxnLhAJWLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Opener&nbsp;<em>Willow</em> begeistert mit einer fantastisch tiefen, melancholischen Stimme. Und genau die hätte ich so hier nicht erwartet. Vom Cleangesang geht es dann im Folgenden auch wieder weg &#8211; gegrowlte Passagen, aber immer noch durch Cleangesang gedoppelt, sorgen ohne Druck für ein druckvolleres Empfinden. Die Grenze zum Doom ist ab hier für mich kaum mehr erkennbar.</p>
<p>Ganz anders tut sich&nbsp;<em>Strange Sun</em>&nbsp;hervor. Hier wird hingegen zu einhundert Prozent in die Black-Metal-Kerbe gehauen. Geiles Brett! Dank Cello-Instrumentierung, die durchweg geschickt dosiert und eingemischt ist, schwingt immer noch eine ganz eigene Art der Melancholie mit. Da die Band in ihrer Aufstellung den Bass komplett ausgespart hat und stattdessen mit Violoncello, Flöte und Synths experimentiert, eröffnen sich etwas andere Klangsphären als gewohnt.</p>
<p>Dass <strong>FINNR&#8217;S CANE</strong> die Umsetzung ihrer Ideen durchdacht hat, zeigt sich auch in&nbsp;<em>Empty City,</em>&nbsp;einem Song, der&nbsp;dank einer recht einfachen, aber dennoch spannungsvoll aufgebauten Melodielinie über fast fünf Minuten Länge nicht langweilig wird.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_T_TJDkb5-E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer sich mit <strong>AGALLOCH</strong>, <strong>ALCEST</strong>&nbsp;und <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM&nbsp;</strong>gut arrangieren kann, wird mit Sicherheit auch an &#8222;Elegy&#8220; seine Freude haben. Die ersten drei Songs des aktuellen Albums kannst du bereits auf der <a href="https://finnrs-cane.bandcamp.com/">bandcamp-Seite</a> hören. Sie sind aber auch bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/finnrscaneband/">facebook</a>&nbsp;vertreten.</p>
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		<title>SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUNKEN – Departure Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nordavind Records Stil: Black Metal Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&#160; Und welches ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUNKEN</strong> – Departure<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nordavind Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&nbsp; Und welches schon nach wenigen Eindrücken als sehr hörenswert zu beschreiben ist und ich dennoch die Vermutung habe, dass dieser Rohdiamant in der Flut der Veröffentlichungen untergehen wird? Richtig, ich schreibe ein Review!</p>
<p>So bin ich zum Debüt &#8222;Departure&#8220; des dänischen Quartetts <strong>SUNKEN</strong> gekommen. Die 2012 gegründete Formation, welche zu Demozeiten noch unter dem Namen <strong>ARESCET</strong> musizierte, haut mit ihrer ersten Langrille vertonte Wut, Ekstase aber auch Melancholie in Reinkultur heraus. Zu dieser Einschätzung komme ich nach kurzer Zeit, in weiteren Hördurchgängen offenbart sich jedoch unter der brodelnden Oberfläche noch weitaus mehr. Davon berichte ich im Folgenden.</p>
<h3>Unter der Oberfläche</h3>
<p>&#8222;Departure&#8220; teilt sich in vier überlange Stücke und bekommt mit<em> &#8222;A solemn initation&#8220;</em> ein sphärisches Intro vorangestellt, welches nett, aber auch ein wenig beliebig klingt. Zum Ende hin bahnt sich jedoch verzerrtes Gepolter an, steigert sich in Lautstärke und Intensität, und mündet schließlich mit unbändiger Wut in den Opener <em>&#8222;Void&#8220;</em>, der sofort mit extremen Blasts und schneidenden Gitarren voran prescht. Das Stück kontrastiert diese schnellen Passagen mit reduzierten Parts und Midtempo-Abschnitten, die von cleanen Gitarren durchzogen werden und in ihrer Melancholie ein wenig an <strong>AGALLOCH</strong> erinnern.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22065 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg" width="1024" height="503" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-300x148.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-750x369.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Hervorzuheben ist hierbei, dass die Gitarrenwände zum einen sehr harsch und schneidend klingen, zum anderen jedoch auch einen epischen und leicht beschwingten Charakter aufweisen. Diese kombinierte Stilistik wird sich durch einen Großteil des Albums ziehen. Gesanglich liefert <strong>Martin Skyum Thomasen </strong>eine verzweifelt klingende und dennoch kraftvolle Performance ab, die durch ihren verzerrten Klang nur noch roher wirkt. Bei den langen, kehligen Schreien kam mir hin und wieder auch <strong>Grutle</strong> von <strong>ENSLAVED</strong> in den Sinn. Alles in allem bietet der erste Song hochwertiges Schwarzmetall, das alle Vorzüge dieser extremen Musik vereint. Im Folgenden wird sich die Qualität und Intensität jedoch noch steigern.</p>
<h3>Abschied vom Mittelmaß</h3>
<p>Denn der nun folgende, namensgebende Song <em>&#8222;Sunken&#8220;</em> ist ein wahres Feuerwerk moderner schwarzmetallischer Kunst. Anfangs erklingen cleane, fast schon post-rockige Gitarren und werden nur vom reduzierten Rhythmuspiel der Drums und der Bassgitarre begleitet. Flächige Synthies gesellen sich schlussendlich dazu, dann erklingt überfallartig ein Gitarrenfeedback und die wilde Jagd ist eröffnet. Mit einer schier unglaublichen Energie knüppeln die Dänen voran und kombinieren ihre Brutalität mit simplen Tremolo-Gitarren, die ihre atmosphärische Wirkung nicht verfehlen. Wer die schwarzmetallischen Ausflüge <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>s kennt, bekommt hier ihren großen Bruder an die Seite gestellt. Das ist durch und durch klassisches Black-Metal-Songwriting, in diesem Fall jedoch mit so einer Hingabe und Perfektion gespielt, dass es eine wahre Freude ist. Respekt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22110" aria-describedby="caption-attachment-22110" style="width: 490px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">Photo by Marika Hyldmar Concert Photography</figcaption></figure>
<p>Im Titeltrack <em>&#8222;Departure&#8220;</em> vereinen sich die verschiedenen Stilelemente der vorangegangenen Stücke und erzeugen eine große Dynamik. Midtempo wechselt sich mit Geblaste ab, Melodien gesellen sich dazu, nur um rauem Geschrote wieder das Zepter zu überlassen und sich schlussendlich mit epischen Synthies zu vereinen. Dies mündet in ein Finale, das mich emotional packt und alle Songfinessen zu einem angestrebten Climax führt. Ähnlich wie bei den Norwegern von <strong>VEMOD</strong> gelingt dieses Unterfangen auf ganzer Linie und entführt mich in andersweltliche Sphären.</p>
<p>Der Fünfzehnminüter <em>&#8222;In the cold embrace of the Waves&#8220;</em> schließt das Album ab und hält das Level an Epik und Intensität über große Strecken aufrecht. Nachdem die erste Hälfte der Komposition im leichten Uptempo voranschreitet, wird die zweite Hälfte in gewohnter Manier von sehr schnellem Spiel und ruhigen Parts dominiert. Hierbei gefällt mir besonders das leicht jazzige Schlagzeugspiel, welches den Weg zu einem gleichermaßen harmonischen wie auch verschrobenen Finale ebnet, das abermals stark nach vorn geht, sphärische Gitarren, lange Schreie und flächige Synthesizerklänge bietet.</p>
<h3>Die Formel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</h3>
<p>Somit ist die Stilistik auf &#8222;Departure&#8220; in allen Songs klar abgesteckt, funktioniert jedoch fast jederzeit einwandfrei. Nichtsdestotrotz hätten manche Songabschnitte leicht verkürzt werden können, um nicht Gefahr zu laufen, totgespielt zu werden. Insgesamt bietet das Debüt von <strong>SUNKEN</strong> jedoch hochqualitativen Stoff zum Entkommen aus der Realität und des sich Verlierens in den andersweltlichen Klängen. Das ist ein großes Qualitätsmerkmal für diese Art von Musik und die raumgebende und dennoch nicht verwaschene Produktion sowie das stilsichere Albumcover unterstreicht diesen Eindruck.</p>
<p>&#8222;Departure&#8220; schafft es mit jedem Hördurchlauf, mir das Gefühl von Raum und Zeit ein wenig zu entreißen, um mich einzig allein im Klangkosmos zu verlieren. Ich bin gespannt, was in Zukunft kommen wird, spielen doch <strong>SUNKEN</strong> mit ihrem Debüt bereits jetzt ganz oben in der Liga des atmosphärischen Black Metals mit. Ich hoffe, das Qualitätslevel kann gehalten werden. Doch zunächst bietet &#8222;Departure&#8220; genug Stoff, um ein fürs andere Mal in diese kalten Tiefen hinab zu sinken. Over and out &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-KDSvlnJ1To?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SunkenDenmark">Facebook</a></p>
<p><a href="https://tritonsorbit.bandcamp.com/album/departure">Bandcamp</a></p>
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		<title>Premieren auf allen Ebenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KITSHICKERS &#8211; III.0 Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016 Dauer: 60:30 Min. Label: Eigenveröffentlichung Genre: Artrock Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/premieren-auf-allen-ebenen/">Premieren auf allen Ebenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KITSHICKERS</strong> &#8211; III.0<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016<br />
Dauer: 60:30 Min.<br />
Label: Eigenveröffentlichung<br />
Genre: Artrock<span id="more-12768"></span></p>
<p>Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten <strong>Metal Archives</strong> muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir keine der dort aufgeführten Kapellen auch nur ansatzweise bekannt ist. Zeit wird´s also, dass ich endlich mal eine Band aus dem <strong><span lang="lb-Latn"><i>Groussherzogtum Lëtzebuerg</i></span></strong><i> </i><span lang="lb-Latn">den Zugang zu meinem Gehör gewähre. Bei dieser Premiere handelt es sich um die&nbsp;<strong>KITSHICKERS</strong> aus dem beschaulichen Dudelange. Bereits seit 1997 treiben sie in unserem Nachbarstaat ihr Unwesen und veröffentlichten nun mit &#8222;III.0&#8220; ihr mittlerweile 7. Studioalbum. Als ich las, dass es von niemand Geringerem als&nbsp;<strong>Magnus Lindberg</strong> von&nbsp;<strong>CULT OF LUNA</strong> gemixt und gemastert wurde, schoss mir die Aufregung sofort in den Körper.&nbsp; </span></p>
<p>Erstmal bleibt festzuhalten, dass die <strong>KITSHICKERS </strong>die allererste Band sind, die <strong>SILENCE</strong> eine LP zu Promotionszwecken zukommen lassen hat. Da konnte ich als leidenschaftlicher Plattenfetischist natürlich nicht Nein sagen und riss sie mir sofort unter den Nagel. Und das Teil hat es schon gut in sich! 2 schwarz-weiß marmorierte Platten, verpackt im edlen Gatefold, hinterlassen schon mal ordentlich Wirkung bei mir. Wer es nicht so mit Vinyl hat, kann sich die neue Veröffentlichung auch downloaden. CD-Sammler gehen leer aus! (VERDIENT!!!)</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12776" aria-describedby="caption-attachment-12776" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12776" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg" alt="Fertig machen zum Abheben" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12776" class="wp-caption-text">Fertig machen zum Abheben</figcaption></figure>
<h4>Die unglaubliche Mischung machts</h4>
<p>Eröffnet wird das gute Stück von <em>&#8222;Birth. Early Years. Void&#8220;</em>. Gute 3 Minuten dauert es, eh der Opener Fahrt aufnimmt und mich sofort in seinen Bann zieht. Melodisch schneidende Gitarren, gepaart mit einem sehr markanten Bass sorgen dafür, dass das neue Schätzchen der Luxemburger gleich mal ne ordentliche Hausnummer vorlegt. Und als ob es mit den Neuerungen noch nicht reicht, wird auch noch gesungen. <strong>Yann Dalscheid</strong>, der neue und erste (!) Sänger dieser Truppe, variiert dabei zwischen mitreißendem Klargesang und wahnsinnigen Screams, bei denen aber auch der Sinn für die Melodie absolut nicht zu kurz kommt. Melodie &#8211; richtig, die ist auch richtig fett! Gerade der Mittelteil, bei dem ein und dieselbe Melodie über 2 Minuten gezogen wird, hat es mir angetan, da hier eine unglaubliche Spannung aufgebaut wird, ehe ein Teil fast schon das Ende einleitet, der musikalisch irgendwo zwischen <strong>Black Metal</strong>,<strong> Postrock</strong>,<strong> Progressive Rock </strong>und<strong> Doom</strong> einzuordnen ist.<br />
Mit <em>&#8222;Awareness.I&#8220; </em>wird fortgefahren. Nachdenklich, ja fast schon melancholisch klingend, zieht sich dieser Song über knapp 8 Minuten. Gesang sucht man vergebens, dafür hat sich eine Violine in das Stück eingeschlichen. Diese passt auch wunderbar zu der Grundstimmung des Songs, der sich etwa ab der Hälfte immer mehr aufbaut und zum Schluss als epochales Klanggewitter endet.</p>
<blockquote><p>Versuchen die Jungs mich etwa zu hypnotisieren? Sie sind auf jeden Fall verdammt nah dran!</p></blockquote>
<p><em>&#8222;Growth&#8220;</em> beginnt mit Percussions, die dem Klang eines Schamanenspiels ähneln. Nach kurzer Zeit setzt dann aber die Saitenfront samt Sänger ein und erzeugen wahrlich himmlische Klangwelten. Die wiederkehrenden Riffs betreten dabei schon das ein oder andere Mal trockenste <strong>Stoner Rock-Gefilde</strong>, ohne aber szenetypisch zu übersteuern. Nach knapp 4 Minuten dann ein <strong>Schock</strong>! Gerade noch im Lied versunken, werde ich urplötzlich aus diesem Traum gerissen. Der einsetzende <strong>Elektrobeat</strong> sorgt dafür, dass ich mich erstmal kneifen muss, um festzustellen, ob ich nicht vielleicht doch hypnotisiert wurde. Bisher mochte ich solche Experimente überhaupt nicht, doch was soll ich sagen? Hier passt es einfach nur perfekt rein. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Passage nicht zu ausladend ist, sondern relativ zügig in einen postrockigen Teil übergeht.<br />
<em>&#8222;Rise&#8220; </em>startet ziemlich schleppend und verträumt, ehe die zweite Gitarre einsetzt und da ein wahres Brett rauszimmert. Auch in diesem Song, der mit 6:30 Min. übrigens der kürzeste der ganzen Platte ist, darf ein ausgiebiger Mittelteil nicht fehlen. Fast schon spacige Sounds beschließen <em>&#8222;Rise&#8220;</em>.<br />
Mit diesen Soundsamples startet auch <em>&#8222;Awareness.2. Peace&#8220;</em>, die Fortführung des Instrumentals der ersten LP. Dieses Mal darf auch Sänger <strong>Yann</strong> wieder mitwirken, dafür wurde die Violine verbannt. Das &#8222;Peace&#8220; im Titel passt genau richtig, macht sich doch bei mir friedlichste Stimmung breit, wenn dieser Song ertönt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass hier die Stoner-Einflüsse am stärksten vertreten sind. Größte Auffälligkeit ist in diesem Stück das einminütige Schlagzeugspiel, was eigentlich nur aus rhythmischen Snare-Schlägen besteht, bei dem sich der Anschein breitmacht, dass der Rest der Band das Studio verlassen hat. Scheinbar mussten sie sich aber nur beraten mit welchem Riff sie dem Album aber nun noch endgültig die Krone aufsetzen können. Und diese kurze Denkpause hat sich zu 100% gelohnt!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic-1024x683.jpg" alt="kitshickers-iii-0-02_presspic" width="1024" height="683"></a>
<p><em>&#8222;Mindfulness&#8220; </em>beendet &#8222;III.o&#8220; (wie spricht man das eigentlich aus? Drei Null?) dann leider schon wieder. Meeresrauschen und melancholische Keyboardklänge prägen die erste Hälfte des Rausschmeißers, bevor sich wieder wie gewohnt Soundwände aufbauen. Passend zum Schluss haut nochmal jeder alles raus. Es wird ins Mikro geschrien, als ob man nie wieder seine Stimmbänder benötigt. Die Gitarrensaiten werden stranguliert und der Bass drückt, dass einem die Rückenhaare wegflattern. Ein rundum gelungenes Ende, auch wenn ich mir noch weitere 60 Minuten hätte geben können.</p>
<blockquote><p>So, jetzt erstmal Bier auf und zusehen, dass ich wieder festen Boden unter die Latschen kriege!</p></blockquote>
<p>Ich bin immer noch total überwältigt von diesem Werk. Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Band so umhauen wird. Wer nach meinen geschriebenen Worten noch keine Vorstellung hat, wie diese Suppe klingt, hier mein Rezept:<br />
Man nehme eine Tasse <strong>ISIS</strong>, eine Messerspitze <strong>KYUSS</strong>, einen Esslöffel <strong>AGALLOCH</strong> und einen Teelöffel <strong>AMORPHIS</strong>. Das Ganze homogen verrühren und mit einer Prise Elektrobeats verfeinern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://kitshickers.bandcamp.com/" target="_blank"><strong>KITSHICKERS </strong>auf Bandcamp</a><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/kitshickers/?fref=ts" target="_blank">KITSHICKERS </a></strong>auf Facebook</p>
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		<title>Ein finsterer Blick ins Jenseits. WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2016 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016 Dauer: 40:33 Min. Label: Candlelight Records Bereits mit ihrem ersten Album „The Ghost Of Heritage“ konnte mich der Vierer aus dem Vereinten Königreich begeistern, deren Ruf seit 2007 von den britischen Inseln hallt. Seit fast ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WINTERFYLLETH</strong> &#8211; The Dark Hereafter<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016<br />
Dauer: 40:33 Min.<br />
Label: Candlelight Records</p>
<p>Bereits mit ihrem ersten Album „The Ghost Of Heritage“ konnte mich der Vierer aus dem Vereinten Königreich begeistern, deren Ruf seit 2007 von den britischen Inseln hallt. Seit fast zehn Jahren spielen <strong>WINTERFYLLETH</strong> knarzigen, melodischen (nicht melodic!) Black Metal, der ohne Schnörkel und Kompromisse auskommt.<br />
Mittlerweile haben sie ihr fünftes Album innerhalb von nur neun Jahren veröffentlicht!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9923" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533.jpg" alt="WINTERFYLLETH" width="1440" height="1440" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533.jpg 1440w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Platte beginnt mit dem Titeltrack und in gewohnter <strong>WINTERFYLLETH</strong>-Manier. Melodisch sägende Gitarren dominieren das Stück und werden über weite Strecken von einem Blastbeat begleitet, während <strong>Chris Naughton</strong>s angenehm krächzender Gesang das Ganze komplettiert. Was wie das kleine Einmaleins des Black Metals klingt, ist jedoch deutlich schöner, als man bei dieser simplen Beschreibung denken mag. Denn seitdem ich sie kenne, gab es eine Sache, die die Briten für mich aus dem Gros ihrer Mitstreiter hervorstechen ließen: Erhabenheit.</p>
<p>Eine gewisse Epik wohnte den Songs schon immer inne, und das ganz ohne den permanenten Einsatz von Keyboards, Synthies, orchestralen Klängen oder Power Metal-Gesang. Nur gelegentliche Männerchöre brachen seit jeher aus dem bekannten Black Metal-Schema aus. Und erneut finden sich diese am Ende des großartigen zweiten Songs <em>„Pariah&#8217;s Path“</em>. Manch einer könnte den Song bereits kennen, da er im Jahre 2014, als Bonustrack des Albums „The Divination Of Antiquity“, veröffentlicht wurde. Das neunminütige Stück wirkt jedoch alles andere als altbacken und neu aufgewärmt. Wunderschön schichtet sich Gitarrenmelodie über Gitarrenmelodie, untermauert der Bass die flirrenden Linien und treibt das mit hervorragendem Sound versehene Schlagzeug den Song nach vorn. Einzig die Becken könnten im Gesamtmix noch etwas präsenter sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/LmMdB3Q7Hkg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <em>„Ensigns Of Victory“</em> stellt einen klassischen <strong>WINTERFYLLETH</strong>-Song dar, der mit allen bekannten Zutaten versehen ist. Wie immer wird trotz des treibenden Tempos die Stimmung nicht vernachlässigt und so wirkt Song Nummer drei von fünf auf mich noch melancholischer, als die bisher gehörten und weckt Fernsucht nach Wäldern, Nebel, Anmut und Natur.</p>
<p>Es folgt das wohl außergewöhnlichste Stück des Albums. <em>„Green Cathedral“</em> ist mit über 13 Minuten nicht nur der längste Song, den die Band jemals geschrieben hat, sondern auch der wohl ruhigste. Sphärische Keyboardflächen leiten das Lied ein und lassen mich an Norwegen in den 90ern denken. Doch wenig später kommen mehr und mehr Gitarren hinzu, und bilden bis zu dem den Ausklang begleitenden Monolog eine Stimmung, die so auch von amerikanischen Post Black Metal-Bands stammen könnte. Über die gesamte Spielzeit erklingt nicht ein einziger Blastbeat, was der Atmosphäre nur noch mehr Raum lässt und <strong>WINTERFYLLETH</strong> überraschend gut zu Gesicht steht! Gerne mehr davon!</p>
<p>Nach diesem Giganten von einem Song fällt <em>„Led Astray In The Forest Dark“</em> als letztes Stück des Albums leider für mich hinten runter und das obwohl es sich um ein Cover des <strong>ULVER</strong>-Songs <em>„I Troldskog Faren Vild“</em> („Bergtatt“, 1995) handelt. Objektiv betrachtet wird hier nichts wirklich falsch gemacht, außer der Übersetzung ins Englische aber auch nichts neu.  Zudem trifft auch der durchgehende chorale Gesang nur bedingt meinen Nerv. Die Tatsache, dass das Lied nach sieben Minuten ausklingt, lässt das Album für mich zudem viel zu abrupt enden. Was ist los? Wo ist der Rest? Wir sind doch gerade einmal in Fahrt?! Hatten CDs schon immer keine B-Seite?</p>
<p>Wenn ich über den Wermutstropfen des raschen und unvermittelten Endes hinwegsehe, bleiben auf „The Dark Hereafter“ vier von fünf Songs, die gut bis sehr gut sind!<br />
<strong>WINTERFYLLETH</strong> zeigen in hoher Qualität das, was sie am besten können, scheuen sich zu meiner Freude jedoch auch nicht vor Experimenten und Ausbrüchen, die überwiegend gut gelingen.</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Winterfylleth/" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Of Breath And Bone]]></category>
		<category><![CDATA[Opeth]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Stone#s reach]]></category>
		<category><![CDATA[The Frail Tide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BE&#8217;LAKOR &#8211; Vessels Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016 Dauer: 55:05 Label: Napalm Records Die australischen BE&#8217;LAKOR lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-neu-alt-gut-und-schlecht-belakor/">Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> &#8211; Vessels<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016<br />
Dauer: 55:05<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>Die australischen <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben damals um! <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind melodisch, ohne in Kitsch abzudriften, angenehm heavy und in einem Maße progressiv, das zu unterhalten, nicht jedoch anzustrengen vermag.</p>
<p>„Of Breath And Bone“ (2012) ging dann völlig an mir vobei. Zu Unrecht, wie sich mir während der neuerlichen Beschäftigung damit jetzt offenbarte.</p>
<h4>Ganze vier Jahre nach dem letzten Output liegt uns nun „Vessels“ vor.</h4>
<p>Bereits die ersten Töne des Openers <em>„Luma“</em> lassen mich aufhorchen. Hab ich die richtige CD eingelegt? Denn die anfänglichen Sekunden könnten auch von ihren&nbsp;Landeskollegen <strong>KARNIVOOL</strong> stammen. Erst als die Stimme von Sänger George Kosmas einsetzt, befinden wir uns wieder auf Kurs. Leider verfliegt <em>„Luma“</em> mit seinen exakt zwei Minuten Spielzeit recht schnell, ohne wirklich etwas mit mir zu machen. Zu kurz für nen vollwertigen Song, aber doch mit zu vielen Kriterien ausgestattet, als dass man es als bloßes Intro abtun könnte.</p>
<p>Song Nummer zwei<em> „An Ember&#8217;s Arc“</em> lässt dann Erinnerungen an <strong>AGALLOCH</strong> wach werden, für mich erstmal nichts Schlechtes. Kurz vor der Hälfte des Songs hört man zum ersten Mal die Melodien, die man von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> gewohnt ist. Zweistimmige Gitarrenlinien erreichen das Ohr, bauen sich auf und erschaffen Atmosphäre, bevor Elliott Sansom &#8211;&nbsp;der neue Mann hinter den Drums &#8211;&nbsp;losblastet und die Australier den ersten Geschwindigkeits- und Brutalitätshöhepunkt der Platte erreichen. Über die gesamte Spiellänge hinweg merkt man deutlich, dass der Posten hinter der Schießbude Änderungen unterworfen wurde.</p>
<blockquote><p>Ob das schlecht oder nur ungewohnt und anders ist, kann ich auch nach mehreren Hördurchläufen nicht mit Bestimmtheit sagen.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz lässt sich auf das gesamte Album anwenden.</p>
<p>Nur wenige Songs der Platte, darunter <em>„Roots To Sever“, „A Thread Dissolves“</em>&nbsp;und <em>„The Smoke Of Many Fires“</em> klingen für mich nach „alten“ <strong>BE&#8217;LAKOR. </strong>Soll heißen: sie liefern genau das, was meine Ohren von den Australiern erwartet haben. Allerdings in einem Maße, dass es&nbsp;schon fast vorhersehbar ist. Nach wie vor sind <strong>OPETH</strong>-Einflüsse deutlich spürbar, auch die generelle Faszination an schwedischem Melodic Death Metal ist bei den Australiern offensichtlich nicht gewichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4163" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg" alt="BE'LAKOR 2016" width="719" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg 719w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 719px) 100vw, 719px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>So richtig weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Einerseits bekomme ich hier nicht in vollem Umfang das, was ich bestellt hab. Wie bei einem Essen, auf dessen Geschmack man sich freut und welches dann mit irgendeiner Geheimzutat versehen wurde, die dafür sorgt, dass sich die erwartete Zufriedenheit nicht einstellt. Andererseits gibt es auch Zutaten, die etwas Bekanntes noch besser machen können, sobald man sich an sie gewöhnt hat. Vielleicht sind <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> an einem Punkt angekommen, an dem sie gegen die Vorhersehbarkeit angehen und daher neue Pfade betreten wollen. Vielleicht muss ich mich an die neuen Einflüsse und Klänge erstmal gewöhnen.<br />
Wichtig finde ich jedoch, dass sich die wohl am schwedischsten klingende Band der südlichen Hemisphäre hier aus ihrer Komfortzone herausbewegt. Ganz im Gegensatz zu z.B. <strong>AMON AMARTH</strong> wird hier nicht das althergebrachte Rezept &#8211;&nbsp;von dem man weiß, dass es bereits funktioniert hat &#8211;&nbsp;wieder durchexerziert. „If it ain&#8217;t broke, don&#8217;t fix it“ sagt man, und doch schrauben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> auf „Vessels“ an ihrem Sound herum. Für mich mit dem Ergebnis, dass dieser lediglich verschlimmbessert wird und nach den ersten Durchläufen nicht so hart zupackt, wie seine Vorgänger.</p>
<blockquote><p><strong>BE&#8217;LAKOR&nbsp;</strong>klingen anno 2016 anders&#8230;</p></blockquote>
<p>In einem gewissen Maße zwar noch nach sich, allerdings erreichen sie das Niveau,&nbsp;welches sie mit ihren bisherigen Werken aufbauen und halten konnten, hier nicht.</p>
<p>Wer „Vessels“ als Erstkontakt mit der Band hört, kann sicherlich viel Spaß damit haben und gerne einige Punkte dazurechnen. Mit dem Wissen um das bisherige&nbsp;Œuvre der Australier ist mir ein unbefangener Genuss jedoch kaum möglich.</p>
<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind tot, lang leben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230; Oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://belakorband.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/belakorband" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-neu-alt-gut-und-schlecht-belakor/">Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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