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	<title>Agent Fresco Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Agent Fresco Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben &#124; VOLA im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit VOLA zu sprechen. Die&#160;Dänen&#160;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit KATATONIA&#160;und AGENT FRESCO abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben | VOLA im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit <strong>VOLA</strong> zu sprechen. Die&nbsp;Dänen&nbsp;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;und <strong>AGENT FRESCO</strong> abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren Einflüssen und die Frage, wie Prog-Metalbands in den Mainstream geraten können. Außerdem unterhielten&nbsp;sie sich darüber, wie sich Metal-Stereotypen momentan auflösen. Bühne frei für: <strong>VOLA</strong>!</p>
<h4>Robert:&nbsp;Wann seid ihr hier angereist? Heute morgen?</h4>
<p><strong>Asger:</strong> Eigentlich sind wir schon gestern angekommen. Wir haben uns kurzzeitig&nbsp;von der <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a> getrennt, um hier in Köln auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Euroblast Festival</a> zu spielen. Nach unserer Show werden wir auch morgen in Berlin wieder zu Katatonia stoßen.</p>
<h4>R: Ein Kollege von mir hat euch erst in Leipzig gesehen und fand&#8217;s ziemlich klasse. Wie läuft die Tour bislang? Ihr hattet schon ein paar Gigs zusammen, aber es stehen ja noch einige aus, stimmt&#8217;s?</h4>
<p><strong>Asger</strong>: Ja, genau. Neun sind es noch. Wir haben erst heute früh darüber gesprochen. Es fühlt sich an, als wären wir schon seit einem Monat auf Tour, weil so viel passiert. Dabei ist es gerade mal die erste Woche von sechs. Wir sind bisher noch nie getourt, sondern haben immer nur einzelne Shows gespielt. Deswegen ist das Tourleben – vor allem im Tourbus unterwegs zu sein und generell Routine zu bekommen – absolut neu für uns. Das verbraucht ziemlich viel Energie. Aber langsam lernen wir, wie das so alles geht. Nicht jeden Tag Alkohol zu trinken, das ist zum Beispiel eine Lektion, die wir gelernt haben. [alle lachen] Nur Wasser für uns!</p>
<h4>R:&nbsp;Ist das tatsächlich eine persönliche Erfahrung oder etwas, das euch die alten Hasen verraten haben?</h4>
<p><strong>Nicolai:</strong> Nein, das wurde uns natürlich nicht so erzählt. Wir haben das für uns selbst herausgefunden, aber das macht es eben nicht einfacher. Vor allem, wenn du singst – ich singe die Backing Vocals und Asger die Leads – musst du deine Stimme schonen. Es wäre wohl das Unangenehmste, wenn du kurz vor deinem Auftritt keine Stimme hast. Wenn deine Stimme weg ist, dann ist das ziemlich peinlich. Du musst schon wenigstens etwas gesund leben.</p>
<h4>R:&nbsp;Euer Album &#8222;Inmazes&#8220; ist ja erst vor zwei Wochen erschienen. Ich frage mich da: wie sehr haben die Zuschauer auf euch überhaupt reagieren können? Ich vermute, dass es nicht so einfach ist, mit einem gerade erschienenen Album auf Tour zu gehen. Die meisten Leute kennen das Material vermutlich ja&nbsp;noch nicht. Wie sind da eure Erfahrungen?</h4>
<p><strong>N:</strong> Eigentlich haben wir das Album schon vor einem halben Jahr ein erstes Mal rausgebracht. Also konnten die Leute es auch schon vorher anhören. Das jetzt war eine Re-Release. Das ist in der Tat eine seltsame Sache. In unserem Fall haben einige das Material natürlich zum ersten Mal gehört. Es ist ungewohnt für uns, aber wir spielen jetzt hauptsächlich vor <strong>KATATONIA</strong>-Fans, die uns noch nicht kennen. Eigentlich kann man schon erkennen, ob es ihnen gefällt. Sie versuchen eben, die Musik in sich aufzunehmen, zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden. Dabei singen natürlich noch nicht alle mit, aber immerhin ein paar.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7cNCUQrCvzM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Eure erste EP kam 2011 raus, ist das richtig?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir hatten auch vorher schon eine EP herausgebracht. 2008 war das. Aber ja, die EP &#8222;Monsters&#8220; kam 2011.</p>
<h4>R:&nbsp;Was habt ihr so in der Zwischenzeit gemacht? Ihr habt gesagt, dass &#8222;Inmazes&#8220; sowohl 2015 als auch jetzt ein zweites Mal veröffentlicht wurde.</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir haben ungefähr ein Jahr dafür gebraucht, unsere Songs für &#8222;Inmazes&#8220; zu schreiben, nachdem &#8222;Monsters&#8220; fertig war. Wir haben das komplett selbst gemacht. Das heißt, dass wir auf dem Weg zur Fertigstellung einiges lernen mussten. Außerdem mussten alle entweder noch arbeiten gehen oder studieren, weswegen wir nicht die ganze Zeit daran arbeiten konnten. Der Prozess zog sich also eine Weile. Ein Jahr brauchten wir fürs Songwriting und zwei weitere für das Recording, Mixen und Mastern sowie die Versendung an Reviewer. Letztendlich haben wir es dann endlich am 15. Februar veröffentlicht. Dadurch haben wir jetzt einiges an Erfahrungen sammeln können. Das nächste Mal wird es mit Sicherheit schneller von der Hand gehen.</p>
<p><strong>N:</strong> Tatsächlich könnten&nbsp;dieses Mal auch einige Leute darauf warten. Auch nach &#8222;Monsters&#8220; haben schon einige neues Material erwartet, aber da war quasi kein Druck vorhanden&#8230; Allein, als wir hier zu unserem Raum gelaufen sind, wurden wir von einigen Leuten nach dem neuen Material gefragt. Ich glaube, dass die Tatsache, dass jemand darauf wartet, uns noch in unserer Arbeit beeinflussen wird.</p>
<h4>Robert:&nbsp;Das ist ja ziemlich cool. Ich habe auch so das Gefühl, dass ihr euch jetzt mit dem Re-Release auf einer neuen Stufe befindet. Das nimmt jetzt alles schon größere Dimensionen an.</h4>
<p><strong>N:</strong> Ein paar Master-Tapes haben wir gerade erst rausgeschickt. Wir hatten keine Ahnung, was wir damit machen sollten, … Aber glücklicherweise half uns dann John, unser Manager. Er ist grad mal zwei Tage vor der ersten Release des Albums zum Management dazugestoßen. Er hatte also nicht so viel Zeit, um es&nbsp;überhaupt zu versenden.<br />
<strong>A:</strong> Zur Zeit unserer ersten Veröffentlichung sind wir sehr abhängig von Social Media gewesen. Glücklicherweise gab es da ein paar Seiten, die über uns geschrieben haben.</p>
<h4>R:&nbsp;Ihr habt tatsächlich ziemlich viele Likes auf Facebook. Das war mir gar nicht bewusst. Über 10.000 Likes sind es sogar. Das wird von einigen als &#8218;magical mark&#8216; bezeichnet&#8230; [alle lachen].</h4>
<h4>Noch eine Frage zu einem Gebiet, welches&nbsp;mich durchaus mehr beschäftigt: die Lyrics und Themen, die von euch abgearbeitet werden. Ich habe über euch gelesen,&nbsp;dass die Texte sich sehr damit beschäftigen, gefangen zu sein, und über Situationen, die emotional nicht händelbar sind. Als ich dann das Album gehört habe, erschien es mir aber ganz und gar nicht deprimierend oder so. Natürlich habt ihr melancholische Parts in euren Songs, aber auch positivere Passagen und Atmosphären. Wie geht das mit den Texten einher? Wie habt ihr das Konzept eures Albums entwickelt?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir sind ziemlich stark von melancholischer Musik beeinflusst, die sowohl düster ist als auch eine Art Lichtblick in sich trägt. Also die Gewissheit, dass es nicht immer ein schlimmes Ende nehmen muss und dass es einen Weg hinaus aus den Problemen geben kann. Das ist es beispielsweise, was ich an <strong>Steven Wilson</strong> so sehr mag. Viele mögen sagen, dass das depressive Musik sei, aber eigentlich ist es auf eine gewisse Art und Weise auch aufbauend. Denn wenn du dich schlecht fühlst, damit vielleicht allein bist, hast du ein gemeinschaftliches Gefühl durch die Musik. Ich würde behaupten, dass wir diese Szenerie über unsere Musik auch erzeugen wollen. Wir wollen düstere Themen behandeln, aber letzten Endes auch Hoffnung vermitteln.</p>
<p>Mich selbst fasziniert sehr, was glücklich sein eigentlich ausmacht. Für mich ist dieses Gefühl etwas, das einen gute Erinnerungen erschaffen lässt, auf die man später zurückblicken kann. Natürlich kannst du sehr glückliche Momente erleben – aber diesen Moment an sich, an den kannst du dich nicht erinnern. Er wird keinerlei Wert für dich haben. Das hat er nur, wenn du auch wirklich dabei warst. Wenn dein Kopf nur voll mit bedrückenden Gedanken ist, wirst du dich eher an die Gedanken als an die Situation erinnern. Danach wird deine Vergangenheit ausschließlich aus Bildern bestehen, die durch diese Gedanken geprägt sind. Es geht also letztendlich darum, aus diesen negativen Mustern auszubrechen und reine Erinnerungen zu erschaffen, die einen wirklich glücklich machen können.</p>
<h4>R:&nbsp;Also könnte man sagen, dass sich das Album weniger darum dreht, gefangen zu sein als dass es vielmehr davon handelt, aus dieser Gefangenschaft zu fliehen?</h4>
<p><strong>A:</strong> Genau. Deswegen heißt es ja auch &#8222;Inmazes&#8220;. Weil es darum geht, herauszukommen, zu versuchen, das Gewirr aufzulösen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/miNS5i6ATOI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Ich habe mitbekommen, dass ihr euch draußen über Rammstein und Meshuggah unterhalten habt. Vermutlich wird euch die Frage ständig gestellt&#8230;</h4>
<p><strong>N:</strong> Ich habe nur Späße gemacht. Ich habe über ein Album gesprochen und alle fragen, wovon wir speziell inspiriert worden sind oder wodurch diese Leute inspiriert wurden. Und dann antworten wir einfach … Überleg mal, eine Mischung aus <strong>PINK FLOYD</strong>, <strong>RAMMSTEIN</strong>&nbsp;und ein bisschen <strong>MESHUGGAH</strong>.<br />
<strong>A:</strong> Das ist eben das, was das Label geschrieben hat – und damit muss es wohl richtig liegen.</p>
<p><strong>N:</strong> Es war einfach witzig&#8230; Wenn du deine eigenen Texte liest und du feststellst, dass die Leute sich manchmal über deine vermeintlichen Einflüsse so sicher sind, dass sie definitiv diese Bands gehört haben müssen – aber du selbst eben nicht. Aber Menschen erleben und bemerken einfach unterschiedliche Sachen, wenn sie die Musik hören – abhängig davon, wie ihre Hörgewohnheiten sonst so sind.</p>
<h4>R:&nbsp;Also sind diese Bands nicht unbedingt eure wichtigsten Einflüsse?</h4>
<p><strong>N:</strong> Genau. Wenngleich wir vielleicht auch in einem ähnlichen Gewässer fischen.</p>
<h4>R:&nbsp;Ich war davon ausgegangen, weil ich den Eindruck hatte, dass euer Riffing dem von Meshuggah sehr ähnlich ist, aber vermutlich ist das einfach die Art eures Spiels. Das muss ja nicht unbedingt mit Meshuggah verbunden sein. Es hat auch viel vom Vibe der 70er, die ich ja auch mag. Einige Parts haben mich weniger an Pink Floyd erinnert als dass ich vielmehr King Crimson hier und da durchscheinen sah.</h4>
<h4>Wenn wir uns nun speziell das Euroblast ansehen, dann ist das ja ein sehr experimental-lastiges Festival. Denkt ihr, dass die Zukunft der harten oder extremen Musik vor allem im experimentellen Sektor liegen wird?</h4>
<p><strong>A:</strong> Ja, das ist eine wirklich gute Frage. Ich vermute, dass es diese techniklastige Musik immer schwer haben wird, eine breite Hörerschaft zu erreichen.<strong> DREAM THEATER</strong> sind zum Beispiel eine Band, die sehr technisch spielen und trotzdem die vermutlich größte Fangemeinde aufgebaut hat, die man mit dieser Musik überhaupt haben kann. Andererseits gibt es Bands wie <strong>THE MARS VOLTA</strong>, die ebenfalls sehr technisch sind und dennoch Zugriff auf den Mainstream haben. Das ist wirklich schwer auszudifferenzieren.</p>
<p><strong>N:</strong> Letztendlich haben auch unbekanntere Genres dank des Internets gute Chancen, weltweit wahrgenommen zu werden und ihre Hörerschaft zu vergrößern. Wenn wir mal von unserer Musik ausgehen, ist es ziemlich sicher, dass wir in Dänemark selbst nichts tun könnten, um irgendwie bekannter zu werden. Die Leute, die Musik, wie wir sie spielen, mögen, kennen uns bereits. Das Internet gibt uns die Möglichkeit, einfacher Leute auf der ganzen Welt für unsere Musik zu begeistern. Es gibt so die Möglichkeit, überhaupt in kleineren Städten zu spielen, selbst wenn man seltsame Musik macht.</p>
<p><strong>A:</strong> Aber noch mal zurück zum Mainstream. Vermutlich sind melodische Gesangslinien das, was dafür essenziell ist. <strong>VOLBEAT</strong> könnte man beispielsweise als Metalband sehen, die aber Melodiegesang mit hohem Wiedererkennungswert hat. Deswegen konnten sie eine so größe Hörerschaft für sich gewinnen, wie es einer Deathmetalband wohl nicht möglich wäre. Es geht vermutlich wirklich darum, den Gesang so zu produzieren, dass er angenehm anzuhören ist.</p>
<p><strong>N:&nbsp;</strong>Abgesehen davon wollen doch gar nicht alle Bands Mainstream sein. Jeder findet seinen Platz in der Bandlandschaft.<br />
<strong>A:&nbsp;</strong>Besonders schön zu sehen ist, dass eine Band wie <strong>GOJIRA</strong> ziemlich bekannt werden konnten und trotzdem immer noch extrem brutal und aggressiv sind. Das zeigt, dass eine große Bekanntheit erreicht werden kann, selbst wenn man harte Musik macht. Sie sind eben sehr melodiös in ihrem Gesang, auch wenn alles andere sehr brutal ist. Die hohen Screams sind natürlich auch ziemlich cool.</p>
<h4>R: Ich habe den Eindruck, dass sich die Genregrenzen hinsichtlich dessen, was in der Musik selbst thematisiert wird, langsam lockern. FALLUJAH ist z.B. eine der Bands, die das emotionale Spektrum dessen, was sie behandeln und was damit auch Einzug in den Metal hält, deutlich erweitern.</h4>
<h4>Zum Vergleich würde ich da mal CANNIBAL CORPSE heranziehen, die nur Hass und Aggression als Leitthemata haben. Mir gefällt das, dass Bands wie eben FALLUJAH oder BLACK CROWN INITIATE die klassische Metal-Thematik um andere Gedanken erweitern, anstatt immer auf denselben Stereotypen herumzureiten.</h4>
<p><strong>A:</strong>&nbsp;Wir sind tatsächlich dessen überdrüssig, dass Metal immer irgendwie mit der Farbe Schwarz, mit Totenschädeln oder der Hölle assoziiert wird. Natürlich ist das gerade sehr sehr verallgemeinert, was ich hier sage. Aber auch wir bemerken momentan einige Bands, deren Musiker aussehen, wie die normalen Typen von nebenan und trotzdem echt harte Musik spielen. Damit zeigen sie ja, dass es im Metal eben nicht nur darum geht, lange Haare zu haben oder sich ausschließlich schwarz zu kleiden. Das ist in der Tat ziemlich erfrischend.</p>
<h4>R: Ich glaube ja, die Szene sollte sich noch weiter bewegen. ANIMALS AS LEADERS ist so eine Band, die einen ausgeprägten Einfluss aus dem Jazz haben. Damit ist es eben eine Art von Musik, die sich in eine musikalischere Richtung bewegt. Eher Mainstream-orientierte Hörer nehmen das tendenziell wohl als Musik wahr, als die Leute, die vorwiegend&nbsp;im Deathmetal unterwegs sind. Deren Reaktion ist vermutlich viel eher: Was soll das denn? Das ist doch nur technisches Rumgewichse!</h4>
<p><strong>N:</strong> Ja, es kann schon wirklich schwierig sein, wenn man sein Instrument seit langer Zeit spielt und sich dann versucht zu erinnern, welche Musik einen eigentlich zu Anfang getriggert hat. Irgendwann wird man in seinem Spiel so technisch und so schnell, weil man das ganze abgefahrene Zeug übt. Man hört dann einfach neue Musik, hört anders hin und entdeckt ganz neue Qualitäten. Es fällt schon schwer, sich darauf zurückzubesinnen, was man wirklich gut fand als man mit dem Spielen angefangen hat.</p>
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<h4>R: Eine letzte Frage habe ich noch. Ich bin immer sehr daran interessiert, unbekanntere Bands zu entdecken. Welche Bands, Künstler oder Alben haben euch dieses Jahr richtig beeindruckt?</h4>
<p><strong>VOLA:</strong> Zum einen die neue Platte von <strong>MODERAT</strong>. Das ist für mich eine sehr interessante Herangehensweise an elektronische Musik, ist aber auch sehr düster und melancholisch. Eine Kombination, die ich mag. <strong>BLAUBLUME</strong> aus Dänemark, die sehr melodisch sind, aber so gar keinen Metal spielen, sind mir noch aufgefallen. Der Sänger singt sehr hoch und hat dabei eine wunderbare Stimme. Vermutlich werden sie in der Zukunft etwas bekannter werden. Bislang sind sie das nur in Dänemark.</p>
<p>Außerdem gibt es eine norwegische Band namens <strong>RENDEZVOUS POINT</strong>, bei denen <strong>Baard Kolstad</strong> von <strong>LEPROUS</strong> trommelt. Das sind allesamt sehr talentierte Musiker, die gern mal Quintouplets oder solche Späße spielen. Die sind <strong>GOJIRA</strong> dahingehend ziemlich ähnlich, weil sie dasselbe Riff über vier Minuten spielen. Für die sehe ich auch gute Chancen auf einen Aufstieg. Ansonsten fallen mir nur größere Bands wie <strong>TAME IMPALA</strong> ein. Aber die kennt man wohl schon&#8230;</p>
<p><strong>R:</strong> Okay, cool! Danke für eure Tipps und das nette Gespräch. Ich wünsche euch nachher einen guten Gig und weiterhin eine tolle Zeit&nbsp;auf eurer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Interview: Robert</em><br />
<em> Übersetzung &amp; Text: Nina</em></p>
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			</item>
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		<title>Das skandinavische Tour-Trio für gute Abende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 17:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen in Leipzig &#8211; dem skandinavischen Dreiländer-Eck aus Schweden, Island und Dänemark. Na gut, stimmt so nicht ganz. Aber jedenfalls für heute Abend, wenn&#160;KATATONIA, AGENT FRESCO und VOLA sich die Bühne und das Täubchenthal teilen. Aber eins nach dem anderen. Es ist ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Willkommen in Leipzig &#8211; dem skandinavischen Dreiländer-Eck aus Schweden, Island und Dänemark.</h2>
<p>Na gut, stimmt so nicht ganz. Aber jedenfalls für heute Abend, wenn&nbsp;<strong>KATATONIA</strong>,<strong> AGENT FRESCO</strong> und<strong> VOLA</strong> sich die Bühne und das <strong>Täubchenthal</strong> teilen. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p>Es ist 17 Uhr, ich checke ein letztes Mal die Technik, versuche Feierabend zu machen und komm mal wieder nicht rechtzeitig los. Also ist es inzwischen 18:30 Uhr, ich sitze im Auto &#8211; wie kam ich hier her?! Ich weiß es nicht, aber packe mir nochmal die Playlist des Abends rauf. Ich muss gestehen, diese ist recht eingeschränkt. Ich hab mir mal wieder vorgenommen, mich überraschen zu lassen. Also vorerst nur ein wilder Mix der <strong>KATATONIA</strong>-Songs, hat die letzten Jahre ja auch gut geklappt.</p>
<p>In Leipzig angekommen, geht die Suche los. Nein, nicht nach der Location, sondern nach <em>Dennit</em>, wir wollten uns treffen und mein Bierdurst ist immens. Aber: Fehlanzeige nach dem Orga(nisation!)-Monster. Also Fotografen-Ausweis geholt, festgestellt, dass die Kippen daheim liegen und voll frohen Mutes zum Fotograben gestapft.</p>
<hr>
<h2><strong>VOLA &#8211; die musikalische Reise durch die Zeit<em> … oder so ähnlich</em></strong></h2>
<p>Ich muss gestehen, ich bin die letzten Jahre etwas auf Tauchstation gewesen und daher sagt mir der Name nicht so ganz was, also nochmal nachträglich geschaut&#8230;</p>
<blockquote><p>A musical journey into the mind in pursuit of happiness, set to a mix of 70’s progressive rock, modern day electronica, industrial and extreme metal, topped off with clear, beautiful vocal lines.</p></blockquote>
<p><em>Nun ja, klingt nach viel Marketing, war live aber doch anders.&nbsp;</em></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/Vola-18.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/Vola-18.jpg" data-description=" " data-title="Vola-18" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/thumbs/thumbs_Vola-18.jpg" data-image-id="757"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/volataeubchenthal/thumbs/thumbs_Vola-18.jpg" alt="Vola-18" width="320" height="213"></a>Die Band kommt auf die Bühne und man denkt sich instinktiv &#8222;nette Jungs&#8220; &#8211; normaler Look, nix Retro, Hipster oder TRVE. Doch während der Finger auf dem Auslöser liegt und den ersten Schuss versuchen will, knallt es einem so dermaßen ins Brett, dass ich knapp 5 Sekunden brauche, auf diese Überraschung klarzukommen.&nbsp;Doch schnell besonnen und wieder mit&nbsp;tollem Sound und sehr fotografenfreundlicher Lichtshow an die Arbeit. Die Jungs haben live eine extreme Präsenz und <strong>VOLA</strong> schafft es, mich in den Bann zu ziehen. Es gibt vertrackte Drums, schöne Synthies und ist zwar poppig, aber man hat <strong>MESHUGGAH</strong>s Basser das Effektpedal geklaut (mutet es jedenfalls an).<br />
Klasse Band, guter Auftritt und sind sicher auch nochmal einen weiteren Besuch wert.</p>
<p>Hier nochmal eine Video/Hörprobe:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EipdyUZfrG0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch genug von Dänen &#8211; ach ja, die Jungs sind aus Kopenhagen.</p>
<hr>
<h2><strong>AGENT FRESCO <em>&#8211; Tingeltangel Bob ist fett geworden&#8230;</em></strong></h2>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Agent-Fresco-14.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Agent-Fresco-14.jpg" data-description=" " data-title="Agent Fresco-14" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Agent-Fresco-14.jpg" data-image-id="686"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Agent-Fresco-14.jpg" alt="Agent Fresco-14" width="321" height="214"></a>Nun wird uns ein gaaaanz hochrangiger Island-Export vorgesetzt (auch das alles wieder erst später rausgefunden):<br />
<strong>AGENT FRESCO </strong>haben schon kurz nach ihrer Gründung 2008 einen Bandwettbewerb in den Kategorien &#8222;Beste Gitarre&#8220;, &#8222;Bester Bass&#8220; und &#8222;Beste Drums&#8220; gewonnen. Kann ich absolut nachvollziehen. Im März diesen Jahres gab es dann aber noch &#8222;Bester Sänger&#8220; obendrauf &#8211; vollkommen zurecht. Der Drummer ist ein <em>TIER</em> und verschiebt Rhythmen ineinander,&nbsp;als wären es Spielkarten &#8211; ich warte nur auf das Kaninchen. Vergeblich.</p>
<p>Stattdessen bekomme ich einen extrem agilen Sänger, der bereits bei Song 2 schon um den Kopf schwitzt, als wäre er zu Fuß hergerannt &#8211; von Island. Aber bei der Stimme kein Wunder &#8211; so viel Dynamik und Druck habe ich selten erlebt. Warum haben die nicht noch &#8222;Beste Stimme&#8220; gewonnen?! <strong>Inselbanausen!</strong></p>
<p>Auch <strong>AGENT FRESCO </strong>gehen poppig an ihre Songs, aber sind letztlich doch immer verdammt vertrackt im Hintergrund und druckvoll&nbsp;nach vorn.<br />
Der Sound kann stellenweise als psychedelisch beschrieben werden und von Falsett bis zu gutturalen Growls ist alles dran &#8211; ich wünsche mir, dass meine Kamera den gleichen Dynamikumfang wie der Sänger hätte und verlasse den Graben. Der Drummer schaut mit seiner Frisur aus wie eine fülligere Version von <strong>Tingeltangel Bob</strong> &#8211; aber eine mit verdammt krassen Skills.</p>
<p>Bei jedem Schritt überlege ich, woran ich erinnert werde. Bis es mir einfällt: <strong>DREDG</strong>!<br />
Hier ein grober Vergleich: <strong><a href="http://www.universal-music.de/dredg/videos/detail/video:88164/bug-eyes" target="_blank" rel="noopener">Dredg</a></strong> vs. <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4DqNRklwDwc" target="_blank" rel="noopener">Agent Fresco</a>.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PgArsBIbiFg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h2><strong>KATATONIA &#8211; verklärt und wunderschön</strong></h2>
<p>Es ist soweit! Ja, ich bin ein Fan&#8230; Ja, ich war schon auf diversen Konzerten&#8230; Aber jedes ist speziell.</p>
<p>Auch diesmal hat das neue Album &#8222;The Fall of Hearts&#8220; dazu geführt, dass man <strong>Jonas Renkse</strong>s Gesicht (nicht) zu sehen bekommt. Nach der obligatorischen Pause an der (überfüllten) Bar geht es mit <strong>KATATONIA</strong> weiter &#8211; ich stehe im Graben und stelle fest: Der Laden ist randvoll! Sowohl im Graben wie auch im Publikum herrscht mehr Andrang als zuvor.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-6.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-6.jpg" data-description=" " data-title="Katatonia-6" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-6.jpg" data-image-id="709"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-6.jpg" alt="Katatonia-6" width="320" height="213"></a>Da hat wohl jemand auf die Vorbands verzichtet, um jetzt hier kuscheln zu dürfen &#8211; wenn die wüssten, was die verpasst haben!&nbsp;Das zweite Konzert der Tour, das will die Band nicht unerwähnt lassen. Auch wenn es quasi keinen auffälligen Schnitzer im Konzert gibt. Der Sound ist (durchweg) gut, man spielt wieder ein Potpourri der Songs der letzten 14 (!) Alben und weiß, die Menge damit zu unterhalten.<br />
&#8222;Dead End Kings&#8220; wird ebenso unter die Leute gebracht&nbsp;wie &#8222;Tonights Decision&#8220; und meine Befürchtung, dass zu viel von &#8222;Fall of Hearts&#8220; käme, wird nicht bestätigt. So richtig warm bin ich mit dem Album noch nicht geworden, aber wie so oft bei&nbsp;<strong>KATATONIA</strong> sicher nur eine Frage der Zeit.</p>
<h3>Es knallt! Die ganze Zeit! GEIL!</h3>
<p>Die Bassdrum wummert und die Becken sind einzeln hörbar &#8211; ich liebe den Sound im Täubchenthal und genieße jeden Ton, den&nbsp;<strong>Daniel Moilanen&nbsp;</strong>produziert. Das DoubleBass-Geballer trocknet da gleich das Tränchen, das&nbsp;<strong>Daniel Liljekvist</strong> seit 2014 immer wieder kullern lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-48.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/Katatonia-48.jpg" data-description=" " data-title="Katatonia-48" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-48.jpg" data-image-id="741"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-28/thumbs/thumbs_Katatonia-48.jpg" alt="Katatonia-48" width="320" height="213"></a>Spätestens zu <em>&#8222;Teargas&#8220;</em> bin ich aber sicher nicht der einzige mit Tränen im Auge.<br />
Im Vergleich zum originalen <em>&#8222;For My</em> <em>Demons&#8220;</em> aus &#8222;Tonights Decision&#8220; fällt mir auf, dass hier live irgendwie mehr Druck, aber weniger Gefühl in den Songs liegt. Insbesondere die Stimme hat weniger Tiefe, wirkt kraftloser in einigen älteren Songs. Da wird zwar mit Mehrstimmigkeit und Synths gegengesteuert, aber so ganz zündet heute die kleine Flamme, zumindest in mir, nicht.</p>
<p>Aber nichtsdestotrotz geht es gut voran und <strong>KATATONIA</strong> zieht ordentlich durch. Bis zum Schluss ist Mitsingfeeling angesagt und das Publikum jubelt und ist gut drauf.<br />
Kann es auch &#8211; so gibt es auch zum Schluss eine unverhoffte Zugabe aus <em>&#8222;My Twin&#8220;</em>, <em>&#8222;Lethean&#8220;</em> und <em>&#8222;July&#8220;.<br />
</em>Einziger Wermutstropfen &#8211; beim Abschlusssong dröhnt der Bass leider stellenweise übermäßig und verhagelt das kraftvolle Offbeat-Pattern und den schiebenden DoubleBass. <strong><em>Ich hör irgendwie mehr auf Drums &#8211; merkt man das?!</em></strong></p>
<p>Noch was zum Runterkommen (und ja, leider ein&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/phaenomen-lyric-videos-degenerierte-kunst/" target="_blank" rel="noopener">Lyricvideo</a>)</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IIGBNc2nFZA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zur <strong>KATATONIA</strong>-Bildergalerie</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" data-description=" " data-title="Täubchenthal-2" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" data-image-id="697"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/katatoniataeubchenthal-27-9-2016/thumbs/thumbs_Ta%CC%88ubchenthal-2.jpg" alt="Täubchenthal-2" width="321" height="214"></a>Ein toller Abend! Nette Leute kennenlernen (ja, es war nicht nur Arbeit), Dennit mal wieder sehen und dazu gute Musik.<br />
Das Täubchenthal weiß auch wieder mit gutem Sound und toller Lichtshow aufzutrumpfen, nächstes Mal wäre aber eine besser besetzte oder gar zwei offene Bars eine gute Idee. Wer Hunger hatte, konnte sich übrigens auch im Hof verköstigen lassen. Die Location ist ja meist die halbe Miete und hier war diese wieder mal spitze (mit Abzügen in der B(ar)-Note, aber irgendwas ist ja immer).</p>
<p>Die Bands <strong>AGENT FRESCO</strong> und <strong>VOLA</strong> waren echt ein Erlebnis und werden sicher auch in meine Playlist eingehen. Zu <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;kann ich halt als Fan nicht viel Negatives sagen, ja, <strong>Jonas</strong> macht den Vorhang zu und die Stimme wirkt mitunter etwas schwächer als vor einigen Jahren, hat aber noch genug Tiefe und Druck, um zu wirken.</p>
<p>Tja, die Fotos sind bearbeitet und für euch zu sehen (nicht übersehen, es gibt noch Einzelgalerien) und ich habe einige Videos gemacht und dann doch nicht geschnitten. Bin beim Musikhören im neuen Tourshirt dann doch zu abgelenkt gewesen&#8230;</p>
<h4>Allgemeine Galerie:</h4>
 [<a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p><strong>Album: VOLA, AGENT FRESCO, KATATONIA</strong></p>
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<p><strong>Zur Location:</strong> <a href="https://www.taeubchenthal.com/" target="_blank" rel="noopener">Täubchenthal Leipzig</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/katatonia/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener">Katatonia</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/volaband/" target="_blank" rel="noopener">VOLA</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/agentfresco/" target="_blank" rel="noopener">Agent Fresco</a></p>
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<p><em><strong>Alle Fotos &amp; Text:</strong> yt / <a href="http://fb.me/schneemensch" target="_blank" rel="noopener">fb.com/schneemensch</a></em><br />
<em>TingelTangel-Referenz mit Dank an Silvio</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/">Das skandinavische Tour-Trio für gute Abende</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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