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	<title>aggressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 Nov 2019 08:16:01 +0000</lastBuildDate>
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	<title>aggressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Gift und Galle &#8211; Toxpack im Hellraiser am 26.10.2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 06:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Oi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hellraiser-Pogo meets Holiday on Ice - die grazile Kunst des "Pogo on Wet Floor"<br />
Was passiert, wenn sich das TOXPACK im Hellraiser einquartiert und die Menge einheizt erfährst du Heute bei uns... Geht ab!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/toxpack-im-hellraiser-2019/">Gift und Galle &#8211; Toxpack im Hellraiser am 26.10.2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon angekündigt, steht heute ein Besuch im <strong>Hellraiser</strong> in <strong>Leipzig</strong> an. Und die Vorzeichen sind gut: Das neue Album &#8222;Kämpfer&#8220; vom Headliner <strong>TOXPACK</strong> gefällt mir deutlich besser als sein Vorgänger, ich habe einen recht netten Haufen als Begleitung und war nun schon einige Zeit nicht mehr auf Konzert.</p>
<h3>Hinein!</h3>
<p>Am Einlass kurze Kommunikationsprobleme, aber dann kann ich die heiligen Hallen betreten! Der Rest vom Haufen ist zu dem Zeitpunkt schon fast mit dem ersten Bier fertig. <strong>Apropo:</strong> Das Bier gibt es in Glasflaschen, was ich in der Hand recht angenehm finde, aber eben auch nur da – später komme ich nochmal darauf zurück.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-34662 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_202825.jpg 1252w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Der Laden ist noch nicht allzu voll, wir finden einen gemütlichen Platz direkt vor dem Mischpult, und lauschen dann <strong>AGGRESSIVE</strong>, die als erstes auf der Bühne stehen. Punk/Oi aus dem Ruhrpott stand auf dem Programm, und der wird auch geboten. Der Auftritt an sich ist nicht schlecht, aber zugegebenermaßen auch nichts, was mir jetzt länger in Erinnerung bleiben wird. Positiv hervorzuheben ist hier auf jeden Fall der Bassist der Band, bzw. sein prächtiger Iro – leider der einzige im Raum an diesem Abend.</p>
<p>Das Publikum ist recht gemischt, für meinen persönlichen Geschmack sind allerdings zu viele Deutschrock-Shirts vertreten, mit denen ich gar nichts anfangen kann. Bei früheren Auftritten beispielsweise im <strong>Conne Island</strong> war die Mischung noch deutlich bunter!</p>
<h3>Der nächste Akt</h3>
<p>In der Umbaupause s<img decoding="async" class="size-medium wp-image-34663 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_205056.jpg 1187w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />tupse ich dann recht begeistert meine Begleitung an, denn am Merchandise-Stand steht – aus mir zu dem Zeitpunkt nicht nachvollziehbaren Gründen – Sebi, der Sänger von<strong> STOMPER 98</strong>. Das begeistert mich dann doch kurz und so vergeht die Pause sehr flink, und zack: Schon sehe ich Sebi wieder. Denn wie ich heute Abend lerne, hat selbiger neben <strong>STOMPER 98</strong> noch ein weiteres Band-Projekt: <strong>ÜBERGANG.</strong> Angekündigt mit Thrash/HC aus Göttingen, kann ich auch das so erkennen. Leider finde ich den Sound hier absolut nicht optimal, denn der Gesang ist nur recht schwierig zu verstehen. Es sind aber durchaus gute Lieder erkennbar, die teilweise richtig guter Thrash-Metal sind, mich aber auch an alten 80er Jahre Punk erinnern, durch die Gesangsparts. Hier werde ich auf jeden Fall nochmal ein Ohr riskieren und mir anhören, wie das ganze aus dem Studio klingt. Eine angenehme Überraschung war der Auftritt auf jeden Fall – zumal hier mit beiden Vorbands vielleicht auch ein wenig 2 verschiedene Wurzeln der Musik von <strong>TOXPACK</strong> geboten wurden. Denn aus dem OI/Streetpunk und dem Hardcore haben die Jungs um Sänger Schulle ja ihr eigenes Genre Streetcore geschaffen.</p>
<h3>Die Spannung steigt, der Main-Act folgt!</h3>
<h3><img decoding="async" class="size-medium wp-image-34664 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_213302.jpg 1187w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Die nächste Umbaupause steht an. Ich nutze die Zeit für ein obligatorisches Groupie-Foto am Merch-Stand und ein wenig Smalltalk. Dann positionieren wir uns dann wieder recht mittig. <strong>TOXPACK</strong> kommen auf die Bühne und legen auch direkt gut los! Und das so, dass ich auch wieder glücklich bei der Sache bin</p>
<p>! Die Band begleitet mich schon lange, ich habe die Platten (bis auf die letzten 2…) alle im Schrank und schon viele Live-Auftritte gesehen. Aber leider war ich in den letzten 2 Jahren dann doch sehr enttäuscht und auch ein Stück weit abgerückt. Denn in den vorhergehenden Alben &#8222;Friss!&#8220; und &#8222;Schall und Rauch&#8220; fehlten mir einfach der Biss, die Wucht, die Kraft, die Energie! Und das setzte sich eben auch live so fort, so das ich mir bei einem Festivalauftritt dann nicht mal mehr das komplette Konzert angesehen hatte. Dementsprechend skeptisch war ich vor dem Abend – und auch schon vor dem neuen Album! Aber das Album gefiel mir wieder gut, und auch der Auftritt beginnt vielversprechend.</p>
<h4>Hellra<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34666 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220752.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />iser-Pogo meets Holiday on Ice &#8211; die grazile Kunst des &#8222;Pogo on Wet Floor&#8220;</h4>
<p>Die Masse tobt und wogt, wobei man hier auch sagen muss, dass &#8222;die Masse&#8220; etwas positiv ausgedrückt ist. Denn das Hellraiser ist vielleicht zu 2/3 voll, vielleicht eher noch etwas weniger. Dadurch ist aber angenehm viel Platz und ich kann mich an verschiedene Orte positionieren um Eindrücke zu sammeln. Negativ ist der viele Platz andererseits für die tanzende Meute. Ich habe jetzt noch weiche Knie vom Auftritt, bedingt durch die Tatsache das es alle paar Augenblicke irgendjemanden heftigst auf die Tanzfläche klatscht. Bier, Schweiß und nicht näher definierbare Feuchtigkeit verwandeln den vorderen Bereich in eine rutschige Angelegenheit. Der Pogo gleicht jetzt mitunter eher einem Eiskunstlauf.</p>
<h3>Die beste Mische des Abends: die Setlist!</h3>
<p>Ich beobachte das grazile gleiten und stürzen, während ich der sehr ausgewogenen Song-Auswahl lausche. Aber durch die sehr ausgewogene Song-Auswahl zieht es mich doch des öfteren mal mit ins Getümmel und die Stimmbänder dürfen sich voll ausleben! Der Abend besticht durch eine wirklich gute Mischung aus Lieder vom neuen Album und alten Gassenhauern! Vom neuen Album glänzen <em>&#8222;Setz die Segel&#8220;, &#8222;Liebe ist tödlich&#8220;, &#8222;Kämpfer&#8220;</em> und die Dankeshymne an die Fans <em>&#8222;Wir sagen Danke&#8220;</em>.</p>
<p>Und bei den alten Lieder sind richtige Perlen dabei, denn es werden <em>&#8222;Aggressive Kunst&#8220;, &#8222;Bastarde von morgen&#8220;, &#8222;Suff und wilde Spiele&#8220;, &#8222;Cultus interruptus&#8220;</em> und das großartige <em>&#8222;No remorse&#8220;</em> geboten. Und als letztes Lieder der Knaller, der mir lange fehlte: <em>&#8222;EBSC&#8220;</em></p>
<h3>Zurück <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34665 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_20191026_220742.jpg 1187w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />zu altem Glanz</h3>
<p>Was mir auch besonders gut auffällt: Sänger Schulle ist wieder richtig bei der Sache dabei, strotzt vor Energie und bringt diese auch sehr gut rüber und ins Mikro! Also hier ist die Stimme wieder dort bissig wo sie es sein muss, und fungiert wieder als markantes Aushängezeichen der Band! Sehr gut!</p>
<p>Nach etwas mehr als 1,5 Stunden ist die Show vorbei. Das Licht geht an und der Haufen findet sich wieder zusammen. Verschwitzt, durstig und mit einem grinsen im Gesicht. Und auch ich strahle und stelle für mich fest: <strong>TOXPACK</strong> ist wieder da! Jeder hat mal eine schlechte Zeit, und ich hoffe die Band hat diese hinter sich gelassen und macht jetzt mit genau solchen Konzerten wie an diesem Abend wieder von sich reden! Wie früher eben, um diese abgedroschene Phrase zu bemühen! Und ich kann guten Gewissens wieder empfehlen sich die aktuelle Tour anzuschauen, wenn man Bock auf einen guten Partyabend mit richtig Dampf hat!</p>
<h3><em>Der Wermutstropfen</em></h3>
<p><em>PS: Bei all dem Resümieren und dem Durst fallen mir auch wieder die Glasflaschen ein. Das Zusammenspiel von der rutschigen Fläche vor der Bühne und den Glasflaschen in den Händen sorgte für allerlei zerbrochene Falschen. Und da es vorne öfter mal jemanden lang gelegt hat, habe ich mindestens 2 Leute gesehen die in Scherben gefallen und sich fies die Arme aufgeschlitzt haben. Hier müsste man sich also ggf. mal noch eine gute Lösung einfallen lassen – auch wenn Plastikbecher auch nicht toll sind.</em></p>
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		<title>Ein Song sie zu retten&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[aggressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>XALPEN &#8211; Black Rites Veröffentlichungsdatum: 06.06.2016 Dauer: 23:50 Min. Label: Morbid Skull Records So, nachdem das ja mit dem INQUISITION-Review zwischen mir und dem Black Metal wieder ordentlich geknistert hat, dachte ich mir, dass ich mir doch gleich noch eine aktuelle Scheibe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-song-sie-zu-retten/">Ein Song sie zu retten&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>XALPEN</strong> &#8211; Black Rites<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.06.2016<br />
Dauer: 23:50 Min.<br />
Label: Morbid Skull Records</p>
<p>So, nachdem das ja mit dem <strong>INQUISITION</strong>-Review zwischen mir und dem Black Metal wieder ordentlich geknistert hat, dachte ich mir, dass ich mir doch gleich noch eine aktuelle Scheibe aus dem Genre der Bösewichte unter den Nagel reiße.<br />
Als ich unsere Promoliste durchforstete, stieß ich auf den mir bis dahin unbekannten Namen <strong>XALPEN</strong>. Gleich mal bei <strong>Metal Archives</strong> gesucht und siehe da: die erste Überraschung! Bei <strong>XALPEN</strong> handelt es sich um 2 Musiker, die beide aus dem südamerikanischen Chile kommen. Einer könnte euch sogar durchaus bekannt sein. Sänger und Bassist<strong> Alvaro Lillo</strong> zockt neben den lateinamerikanischen Newcomern auch noch bei den schwedischen Hassbatzen von <strong>WATAIN</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6729" aria-describedby="caption-attachment-6729" style="width: 236px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6729 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/5360_artist-246x300.jpg" alt="Alvaro Lillo" width="246" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/5360_artist-246x300.jpg 246w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/5360_artist.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6729" class="wp-caption-text">Alvaro Lillo</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Die Band, welche seit 2014 aktiv ist, bringt mit &#8222;Black Rites&#8220; ihr erstes Album raus, welches mit knapp 24 Minuten schon relativ kurz ist. Ohne langes Rumgeplänkel geht es dann aber gleich los und <em>&#8222;Unsheathe The Dagger&#8220; </em>wird mit dem szenetypischen <strong>UGH!</strong> eingeleitet. Die ersten Takte stimmen mich noch ziemlich zuversichtlich, dass ich hier mal wieder eine Schwarzmetall-Kapelle entdeckt habe, die mir ganz gut gefällt und mich nicht nach dem ersten Song langweilt. Doch weit gefehlt&#8230; Bereits im ersten Song macht sich bei mir Langeweile breit. Im Gegensatz zu <strong>WATAIN</strong>, bei denen ich vor allem den differenzierten Sound und die teilweise thrashigen Parts sehr schätze, wird hier der Sound zu einem ordentlichen Brei verrührt und von einprägsamen Melodien kann auch kaum die Rede sein. Räudiger Black Metal muss nicht zwanghaft nur auf Höchstgeschwindigkeiten bedacht sein!<br />
Mit<em> &#8222;Devourer Of Light&#8220;</em> wird&#8217;s auch nicht viel besser. Auch hier wird von Anfang an wieder reichlich schwammiges Zeug produziert. Mir fällt es ziemlich schwer, in diesem Album eine klare Linie zu erkennen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6734" aria-describedby="caption-attachment-6734" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6734" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/375828_artist-300x225.jpg" alt="J. P. Nuñez " width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/375828_artist-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/375828_artist-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/375828_artist.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6734" class="wp-caption-text">J. P. Nuñez</figcaption></figure>
<p>Wesentlich unterhaltsamer wird es schon mit <em>&#8222;The Magic Of The Devil´s Tobacco&#8220;</em> &#8211;<em>  </em>zumindest zaubert mir der Titel ein kleines Schmunzeln auf die Lippen. Aber auch musikalisch ergreift mich dieser Song mehr, als die ersten beiden Tracks des Debütalbums der beiden Chilenen. Gerade der Mittelteil, mit Akkorden, die ich schon seit dem Hören von <strong>DISSECTION</strong> zu lieben gelernt habe, weiß durchaus zu überzeugen. Nach diesem Song erhoffte ich mir Besserung der Musik, doch ich wurde bitterböse enttäuscht. <em>&#8222;Spirits Of Darkness&#8220;</em> rutscht wieder in die gleiche Schiene wie die beiden ersten Songs. Nach einem etwas ruhigerem Beginn wird wieder die Kalaschnikow aufs Schlagzeug gerichtet. Da kann auch die Huldigung des <strong><em>Master</em></strong> in der Mitte des Songs nicht mehr retten. Gerade dann nicht, wenn der Huldigung ein furchtbares Gitarrenriff hinterlegt wird.</p>
<blockquote><p>Wer auf Achterbahnfarten steht, wird dieses Album lieben</p></blockquote>
<p>Mittlerweile muss man nach jedem Song furchtbar gespannt sein, was einem als nächstes um die Ohren gehauen wird. Mit <em>&#8222;Psilocybe&#8220;</em> wird das Album mit dem unangefochtenen besten Song zu Ende gebracht. Warum die Südamerikaner über eine Pilzgattung singen, kann ich leider nicht beantworten. Das Lied an sich beantwortet aber reichlich Fragen. Zum Beispiel, dass die beiden schon wissen was sie machen, auch wenn es ab und an unglücklich klingt. Auch das hier dargebotene Gitarrenriff lässt mich in längst vergangenen Zeiten, in denen Geschwindigkeit und Brachialität noch nicht alles im Black Metal waren, schwelgen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5EvXajkRsvo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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