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	<title>Ahab Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ahab Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEAF ROW FEST VI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines vorweg: Der Abend auf dem Deaf Row Fest hat für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Doch Verlass war wieder&#160;auf die Hochkarätigkeit der Bandauswahl und die Atmosphäre, die den ganzen Abend im Kassablanca über nicht einbrach. Schon vor Beginn der Shows ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/">DEAF ROW FEST VI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Eines vorweg: Der Abend auf dem Deaf Row Fest hat für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Doch Verlass war<em> <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">wieder</a>&nbsp;</em>auf die Hochkarätigkeit der Bandauswahl und die Atmosphäre, die den ganzen Abend im Kassablanca über nicht einbrach.</h4>
<hr>
<p>Schon vor Beginn der Shows stelle ich fest, dass sich bereits jetzt deutlich mehr Publikum hier tummelt als im letzten Jahr um diese Zeit. Auch wenn <strong>A DEAD FOREST INDEX</strong> ihre Show leider absagen mussten, haben noch viele Schau- und Hörlustige verschiedenster Coleur den Weg nach Jena gefunden. Das mag ich ja an der Veranstaltung – das Publikum ist dank des <strong>musikalischen Facettenreichtums</strong> an diesem Abend sehr schön durchmischt. Und mir wird es auch während der Umbaupausen nicht langweilig, die anderen zu beobachten und belauschen.</p>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Pijn_Jrohrberg-DeafRow2017_30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="Pijn@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Pijn_Jrohrberg-DeafRow2017_30.jpg" alt="Pijn" width="300" height="200"></a></strong>Die mir noch unbekannten Briten von<strong>&nbsp;PIJN</strong> läuten den Abend des <strong>Deaf Row Fest</strong> mit einem sehr ruhigen Intro ein, holen die Besucher langsam, aber bestimmt und erfolgreich vor die Bühne. Ich erwarte <strong>postigen Metal</strong>. Aufmerken lässt mich der Umstand, dass ein Cello und außerdem auch noch eine <strong>Lap-Steel-Gitarre</strong> zur Besetzung der Band gehört. Gespielt von einem Mann mit Rauschebart und einer Brille, die diesem nach und nach immer tiefer ins Gesicht rutscht, erzeugt das Instrument walgesangs-ähnliche Sounds, die die Funktion des Gesangs übernehen. Die Drums nehmen nach und nach eine dominantere Rolle ein, die Dynamik baut sich auf. Es wird lauter, gespannter, tragender. Gesang gibt es nicht. Nur selten durchbricht ein Rufen des Gitarristen das Setting.</p>
<h4>Nein. <strong>PIJN</strong> sind da experimenteller</h4>
<p>Melodisch passiert nicht viel, der Walgesang liegt auf schrotender Gitarre und aggressiv verzerrtem Bass. Dazwischen schwimmt leider kaum wahrnehmbar das Cello. Langatmige Riffs bauen sich hintereinander, die Auflösungen sind gekonnt. Ich träume mich davon und fühle mich in ein Unterwasserszenario versetzt. Ein <strong>U-Boot</strong> gleitet durchs Wasser, ruhig, aber bedrohlich. Sonnenstrahlen brechen sich an der Wasseroberfläche, wenn der Sound weicher und wabernder wird, die treibenden Drums und der gezerrte Bass verstummen. Anstelle dessen treten Beckenschläge – nicht diese mit Schwammschlägeln gespielten. Nein. <strong>PIJN</strong> sind da experimenteller. Es sind solche, die wohldosiert <strong>klappern und scheppern</strong>, leise und eklig ins Mark dringen. Auch Gitarrensaiten werden zeitweise am Kopf angespielt, was keine besonders angenehmen Sounds hervorbringt.</p>
<h4>Aber er lässt mich darben</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Pijn_Jrohrberg-DeafRow2017_9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" title="Pijn@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Pijn_Jrohrberg-DeafRow2017_9.jpg" alt="Pijn" width="300" height="200"></a>Die Unterwasserassoziation wird durch die Lichtstimmung verstärkt, tiefblau angestrahlter Nebel wabert über die Bühne, von schräg oben scheint ab und an weiß-gelbes Licht. Vermutlich hat der Tonmann während der Show die Regler etwas weiter hoch gezogen. Als der Drummer Floor, Toms und Bassdrum anspielt, dröhnt es inzwischen leider sehr. Mit der Zeit wünsche ich mir immer sehnlicher die Rufe des Sängers hinzu, die dem Bombast etwas greifbares, menschliches verleihen würden. Aber er lässt mich darben. Im Laufe des Sets wird der Ton rauer, die Strukturen der Musik komplexer, aber immer umspült von <strong>Soundfluten</strong> – grau, dick und effektbeladen. Und da war es wieder, dieses Beckenklackern.</p>
<p>Das U-Boot wälzt sich unaufhaltsam und gefährlich in feindliches Gewässer, eins mit seiner Umgebung, langsam und <strong>düster</strong>. Ein versöhnlicher Part mit Clean-Gitarre täuscht das Ende der Show an, das nun doch noch einmal durch eine Episode „Voll aufs Fressbrett“ verzögert wird. Das Set der Briten lässt keine Pausen, in denen das Publikum seine Zuneigung per Applaus äußert, weswegen sich die Spannung erst nach der Show entladen kann. Und davon hat sich über die Spieldauer des unbekannten Openers so einige aufgebaut. Vor allem der&nbsp; gut überspielte Saitenwechsel des Bassisten während des Auftritts hat zumindest mich nachhaltig beeindruckt.</p>
<p>&nbsp;<strong>PIJN</strong> on <a href="https://www.facebook.com/greatpijn/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; <strong>PIJN</strong> in a nutshell:</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4>Stumpf ist Trumpf, so ihr Motto</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Cranial_Jrohrberg-DeafRow2017_42.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="Cranial@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Cranial_Jrohrberg-DeafRow2017_42.jpg" alt="Cranial" width="249" height="166"></a>CRANIAL</strong> beginne ich von der Galerie aus zu betrachten. Stumpf ist Trumpf, so ihr Motto. Wobei dieser Trumpf nicht mal der schlechteste zu sein scheint. Der mächtige <strong>Post Metal</strong> der deutschen Kombo hallt durch das Kassa und drückt sich langsam und schwer in meine Magengrube. Auch als der Bass für kurze Zeit pausiert, presst der Druck der Gitarre schon meine Eingeweide an die Außenwände meines Körpers. Für die Abwechslung fehlt mir hier ein bisschen öfter ein Knallen, ein durchgetretenes Schlagzeug, das Rattattattatt. Wie auch <strong>PIJN</strong> halten sich <strong>CRANIAL</strong> vokal stark zurück. Allerdings wagen sie auch zweistimmige Ausflüge. <strong>Gekonnt!</strong></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Cranial_Jrohrberg-DeafRow2017_34.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" title="Cranial@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Cranial_Jrohrberg-DeafRow2017_34.jpg" alt="Cranial" width="249" height="166"></a>Vierzig Minuten werden nun meine Zellen massiert. Selten komme ich zum freien Atmen, es drückt auf die Lunge. Beklemmung macht sich breit. Rhythmisch bleibt die Band immer auf einer Schiene, es gibt kaum Brüche. Erst recht kein Schnick-Schnack, kein Gitarrengewichse, keine Experimente. Beeindruckend, aber keinesfalls aufregend. Nach <strong>CRANIAL</strong> trolle ich mich auf den Vorhof des Kassablanca, um mir mein Abendessen zu sichern. Auch in diesem Jahr gibt es wieder Burger ohne jegliches Tier für einen sehr fairen Preis von 3€ pro Stück. Da ich im vergangenen Jahr feststellen musste, dass der Sättigungseffekt nicht sehr lange anhält, verdrücke ich im Laufe des Abends noch einen zweiten Burger, solange noch welche da sind.</p>
<p><strong>CRANIAL</strong> on <a href="https://www.facebook.com/CRANIALBAND/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; <strong>CRANIAL</strong> in a nutshell:</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <br />
Langsam werde ich hibbelig. Habe ich doch große Erwartungen an&nbsp;<strong>SPOIWO</strong>. Der Umbau dauert ewig und scheint aufwendig zu sein. Sowohl Synthie als auch Midi-Keyboard finden neben der klassischen Besetzung ihren Platz auf der Bühne. Der Check macht offenbar <strong>Probleme</strong>. Eine halbe Stunde, nachdem die Band hätte anfangen sollen zu spielen, kommt erstmalig eine Wortmeldung von der Bühne. Eine Entschuldigung und die Bitte um ein wenig Geduld hallt durch den Saal. Mit inzwischen vierzig Minuten Verspätung beginnen die Polen ihre Show. Ein geloopter Beat, der an Herzschläge erinnert, pulsiert und wabert durch den Raum. Dicht wie <strong>Watte</strong> umschließt Nebel und Instrumentensphäre den Puls. Scharfe Snareschläge des sehr räumlich klingenden Drumsets durchschneiden das Setting und geben dem Dunst Struktur. Dann Ruhe, der Herzschlag wallt auf und mit einem Mal beginnt die Jaguar zu kreischen. <strong>Was für ein Sound!</strong> Fantastischer <strong>Post Rock</strong> schallt durch das Haus. Der Bandsound insgesamt ist sehr ausgeglichen und die Bässe bilden ein solides Fundament für die aufgebauten Klangsphären.</p>
<h4>Und inzwischen lerne ich den Firebird-Sound richtiggehend zu hassen</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Spoiwo_Jrohrberg-DeafRow2017_72.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="Spoiwo@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Spoiwo_Jrohrberg-DeafRow2017_72.jpg" alt="Spoiwo" width="240" height="160"></a>Ich werde allerdings nie Fan des <strong>Firebird-Sounds</strong> sein und auch hier stört mich der Eigenklang dieses Instruments. Er passt nicht in den Gesamtklang. Zu flach wirkt er für die Tiefe und Weite, die diese Art der Musik ausbreitet. Die Synthies übernehmen die Funktion des Gesangs, agieren in den Höhen und lassen das Kopfkino anlaufen. Nachdenklich sind sie. <strong>SPOIWO</strong> loten viele bekannte Spielarten aus. Unter anderem ein Piano-Intro, über das die mit einem Bogen gespielte Jaguar singt. Sie mutet wie ein sehr bauchiges Cello an. Rund, warm, umarmend. Das klassische postige Gefühl des Fliegens baut sich auf. Ab und an durchdringt ein tiefes Brummen den Raum – ob es sich hier um Übersteuerung oder beabsichtigt dröhnende Bässe handelt, vermag ich nicht zu beurteilen. Und inzwischen lerne ich den Firebird-Sound richtiggehend zu hassen. Er passt wirklich nicht. Viel zu laut, viel zu <strong>flach</strong> ist dieses Intrument. Ihm fehlt die Weichheit, die Rundheit, die diese Art von Musik eigentlich ausmacht. Schade. Aufgrund der dermaßen hohen Lautstärke, die inzwischen auf mich einströmt, als auch ihrer Bühnenpräsenz halte ich die Band für in einer kleineren Location besser aufgehoben. Ich fliehe nach draußen. <strong>SPOIWO</strong> bleiben hinter meinen Erwartungen zurück.</p>
<p><strong>SPOIWO&nbsp;</strong>on <a href="https://www.facebook.com/Spoiwo/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; <strong>SPOIWO&nbsp;</strong>in a nutshell:</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<h4>Allerdings klingen die Niederländer schon beim Check spannender als <strong>SPOIWO</strong></h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Gold_Jrohrberg-DeafRow2017_89.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" title="GOLD@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Gold_Jrohrberg-DeafRow2017_89.jpg" alt="Gold" width="300" height="200"></a>Die aus den Niederlanden angereisten<strong> GOLD</strong>&nbsp;warten mit gleich drei Gitarristen auf. Warum braucht man drei Gitarristen? Ich verschiebe diese Frage in meinen Hinterkopf und versuche, mich auf die Musik einzulassen. Eine verführend weiche, aber zugleich durchsetzungsfähige Frauenstimme kündigt sich während des Soundchecks an. Die Band wurde von mir im Vorbericht als recht nichtssagend und langweilig eingeordnet. Allerdings klingen die Niederländer schon beim Check spannender als <strong>SPOIWO</strong>. Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung beginnen sie und bringen von Anfang an ordentlich Drive auf die Bühne. Der gelb angeleuchtete Nebel, der die Musiker sehr bald einhüllt, lässt passend zum Bandnamen die Assoziation von Gold aufkeimen. Die Sängerin kann leise, leidend singen. Kann aber auch nölen und anklagen. Drunter eine dicke Schicht Gitarren, die von Bass und Schlagzeug in ihrer Rhythmik strukturieren. Der Bass bringt glücklicherweise genug Charakter mit, um sich vom Gitarrenaufgebot zu unterscheiden.</p>
<p>Da ich keine Differenzen zwischen den einzelnen Gitarren höre, schaue ich nun mal genauer hin. Aha! Einer spielt in hohen, einer in tiefen Lagen Akkorde. Der Dritte im Bunde slidet verzerrt und kunstvoll über das ganze Griffbrett. Viel kommt davon tatsächlich nicht an. Nur in Spielpausen der anderen beiden Gitarren lässt sich die Arbeit des dritten ausmachen. Schade. Immerhin ist an betreffenden Stellen die Zweistimmigkeit des Gesangs wahrnehmbar.</p>
<p><strong>GOLD&nbsp;</strong>on <a href="https://www.facebook.com/thebandGOLD/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; <strong>GOLD&nbsp;</strong>in a nutshell:</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4>Und ja, singen kann sie</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Gold_Jrohrberg-DeafRow2017_83.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="GOLD@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Gold_Jrohrberg-DeafRow2017_83.jpg" alt="Gold" width="300" height="200"></a></p>
<p>Die endlose Wiederholung simpler Riffs lässt an ein <strong>Trance-Ritual</strong> denken. Langsame, basslastige und intensive Schlagzeugarbeit haben etwas schamanisches an sich. Die Songstrukturen selbst sind oftmals an klassische Rocksongs angelehnt. Grundsätzlich passt da Gesangslinie, Rhythmik und Melodieführung, nur dass <strong>GOLD</strong> mit einer Menge mehr Fläche und Bumms aufwarten. Und ja, singen kann sie. Und auch im Zusammenspiel mit ihrem Kollegen macht das was her. Die Songübergänge sind kurz, so wie auch bei den Bands zuvor. Die scheinen alle nicht an Laberei und Blödelei interessiert zu sein. Insgesamt klingen<strong> GOLD</strong> schon sehr <strong>sexy</strong> – die kräftige Stimme der Sängerin, ihre Silhoutte im Nebel, auf tiefen, stampfenden Drums. Der Effekt nutzt sich nach einer halben Stunde Spielzeit allerdings schon sehr ab und manchmal strapazieren sie die Wiederholungsfrequenz von Refrains so über, dass ich mir ihr Ende herbeisehne. Nach einer kompletten Stunde sind sie dann doch fertig und <strong>AEHM</strong> fängt das Publikum geschickt mit ein paar Umdrehungen seiner Plattenteller auf.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4>Weniger überladen, total unaufgeregt</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/Esben-and-the-witch_Jrohrberg-DeafRow2017_112.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" title="ESBEN AND THE WITCH@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_Esben-and-the-witch_Jrohrberg-DeafRow2017_112.jpg" alt="Esben and the witch" width="299" height="199"></a>Mit nur drei Leuten wirkt die Bühne bei den Wahlberlinern&nbsp;<strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> regelrecht aufgeräumt nach dem Bombast, den <strong>GOLD</strong> ausgestrahlt haben. Auch<strong> ESBEN</strong> schaffen Weite, wenn auch weniger dicht als ihre Vorgängerband, aber genauso lückenlos. Der Hauptanteil des Sounds wird durch tonnige Drums und starkem Bass gestellt. Die fett gezerrte Gitarre schafft eine kratzende Fläche obenauf. Sie bringen eine ganz andere Art von Show, die Sängerinnen sind wie Tag und Nacht in Auftreten und Performance. Weniger überladen, total unaufgeregt. Der Gesang der jungen Frau ist makellos und überzeugend. Wie von Platte. Beeindruckend <strong>präzise</strong>.</p>
<p>Die Musik der Drei findet großen Anklang beim Publikum. Allerdings hat es hier der Tonmann etwas zu gut mit den Bassfrequenzen gemeint. Es dröhnt. Aber darüber sehe ich hinweg, die Musik macht mich so melancholisch und nachdenklich, dass ich geistig rechts ranfahre. Neben dem getragenen, leidenden, leisen und wenig effektbeladenen Gesang brechen regelmäßig Rumpelparts durch, die mich aufrütteln wollen. Aber die Versuche bleiben erfolglos. Die Musik ist nett – aber einschläfernd. Der Gesang dreht sich immer um dieselben fünf Töne und ändert seine Dynamik nicht. Und das ist um diese Uhrzeit <strong>kreuzgefährlich</strong>. Ich beginne irgendwann, mit geschlossenen Augen herumzusitzen. Ich kann einfach nicht mehr anders. Erst nach Mitternacht beenden sie ihr Set und lassen mich mit meiner Vorfreude auf den nautischen Ausflug mit den nun folgenden <strong>AHAB</strong> zurück.</p>
<p><strong>ESBEN AND THE WITCH&nbsp;</strong>on <a href="https://www.facebook.com/esbenandthewitch/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; in a nutshell:</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4>Verdammt. Verdammt schön!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/AHAB_Jrohrberg-DeafRow2017_123.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="AHAB@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_AHAB_Jrohrberg-DeafRow2017_123.jpg" alt="AHAB" width="240" height="160"></a>Und nach einer weiteren Umbaupause legen sie los. Und in was für einer Lautstärke! Die Gitarren zerhauen mir die Trommelfelle. Echt unangenehm! Tiefblaues Licht und eine Nebelwand hüllen die Gestalten auf der Bühne ein. Nur ein kleines gelbes Lämpchen durchbricht das Blau, ein bisschen wie eine Laterne oder ein <strong>Irrlicht</strong> – und dann schallt ein mächtiger Rülps über die Wasseroberfläche. Langsam, aber unaufhaltsam schiebt sich die deutsche Doom-Legende <strong>AHAB</strong> über das Meer. <strong>Doom</strong> par excellence. Darauf niederreißende, sich wiederholende Abwärtsmelodien der Gitarre klingen klagend und verheißen keine Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Festland. Verdammt. Verdammt schön.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title="Deaf Row Festival 2017 (Jena)" href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/AHAB_Jrohrberg-DeafRow2017_113.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" title="AHAB@DEAF ROW FEST 2017" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-jena-2017/thumbs/thumbs_AHAB_Jrohrberg-DeafRow2017_113.jpg" alt="AHAB" width="240" height="160"></a>Entgegen der Vermutung, dass sich das Kassablanca nach <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> leeren würde, sind doch noch sehr viele Gäste während des Hauptacts da. Das Konzept der&nbsp;Band ist bekannt, der Drummer drischt auch bei langsamer Geschwindigkeit mit einer beeindruckenden Energie auf sein Set ein. Diese Band ist nix für lustige Partyabende, eher für einen gewaltigen Trauermarsch. Erbarmungslos wird der Kampf ums Überleben auf den Weiten des Meeres ausgefochten, wildes Getöse durch ruhige, beinahe schon friedlich anmutende Passagen durchbrochen. Und es ist erstaunlich, zu welchen Growls der Sänger im Stande ist.</p>
<p>Über eine Stunde lassen&nbsp;<strong>AHAB</strong> ihr komplettes Album &#8222;The Call Of The Wretched Sea&#8220; über das Publikum rollen. Beeindruckt lasse ich mich fallen und beginne schon mal, den Abend Revue passieren zu lassen. <strong>PIJN</strong> sind die einzigen, die mich vollkommen und positiv überraschen konnten. Die anderen Bands des Abends sind erwartbar solide, haben gute Shows gespielt, wobei mein Geschmack doch am ehesten noch vom Headliner getroffen wurden. <strong>SPOIWO</strong> sind leider weit hinter meinen Erwartungen zurück geblieben. Schade. Dennoch würde ich sie mir noch mal in einem kleineren Club ansehen. Der Veranstalter des Festivals hat auch in diesem Jahr wieder ein Händchen für eine gute Bandauswahl gezeigt. Und auch wenn ich diesmal weniger geflasht als beim letzten Jahr die Rückreise antrete, bin ich gespannt, welche Musik mich 2018 im Kassablanca Jena zur siebten Auflage des <strong>Deaf Row Fest</strong> erwarten wird.</p>
<p><strong>AHAB </strong>on <a href="https://www.facebook.com/AhabDoom/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> &amp; <strong>AHAB</strong> in a nutshell:</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vi-jena-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <br />
Wer sich hier ein bisschen Appetit holen konnte und nächstes Jahr auch zum <strong>Deaf Row Fest</strong> möchte, sollte diese<a href="http://deafrow-fest.com/"> Seite</a> im Auge behalten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017/">DEAF ROW FEST VI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 09:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige DEAF ROW FEST am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&#160;Wie auch im letzten Jahr, bin ich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-in-weite-und-tiefe/">DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige <a href="https://www.facebook.com/events/300130747054340"><strong>DEAF ROW FEST</strong> </a> am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&nbsp;Wie auch <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">im letzten Jahr</a>, bin ich mit einem Großteil der Bands, die vom Team eingeladen worden sind, noch nicht vertraut. Nachdem ich aber bei der vergangenen Auflage des Festivals vollkommen von der Fähigkeit der Gastgeber, ein überragendes Line Up zusammenzustellen, überzeugt wurde, stört mich dieser Umstand überhaupt nicht.</p>
<p>Vor allem die großen Headliner <strong>AHAB</strong> und <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> sind mir immerhin vom Hörensagen bekannt. Daneben können mich aber im Vornherein auch&nbsp;<strong>PIJN</strong> und <strong>SPOIWO</strong> überzeugen und lassen mich gespannt wie ein Flitzebogen den 23.09. herbeisehnen.</p>
<blockquote><p>Wer ist <strong>DAS</strong> denn bitte &#8230; ?</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dhUwUBJz9ik?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doomwalze <strong>AHAB</strong>&nbsp;aus dem beschaulichen Heidelberg tragen an diesem Abend besonders dick auf und werden ihr komplettes Debütalbum &#8222;The Call Of The Wretched Sea&#8220; zum Besten geben. Ruhig und getragen, und doch deutlich mit weniger Schwere vermittelt das Berliner Post-Rock Trio <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong>, das mit von zarten Klängen getragenen Frauengesang zum Träumen verleitet. Jetzt bitte ein bisschen Leiden und Weinen!</p>
<p><a href="https://esbenandthewitch.bandcamp.com/album/older-terrors">Older Terrors by Esben and the Witch</a></p>
<p>Ganz neu auf der Bildfläche sind die Briten von&nbsp;<strong>PIJN</strong>, die das Festival eröffnen werden. Grad erst frisch aus der Presse ist ihre erste EP gehüpft und überrennt mich schon beim ersten Reinhören mit einer aggressiv-atmosphärischen Mischung. Dazu ein Gesang, der mir die Kauleiste eindrückt und einer guten Portion Chaos sowie versöhnlichen, ruhigen Interludes. Wie sie so aus den Boxen schallen, bin ich noch skeptisch, verspreche mir aber ein überzeugendes Live-Erlebnis. Das Team des <strong>DEAF ROW</strong> beschreibt: &#8222;Man stelle sich vor, dass <strong>Aaron Turner</strong> mit <strong>OLD MAN GLOOM</strong> oder alten <strong>ISIS</strong>, im Gewand genau dieser zwei Bands, eine <strong>GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR</strong> Cover-Platte aufgenommen und seinen ekelhaft großartigen Gesang drauf gepackt hätte.&#8220; Why not?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_vpb5rC3rpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus der Asche von <strong>OMEGA MASSIF</strong>&nbsp;gestiegen &#8211; bzw. vom Gitarristen <strong>Michael Melches</strong> mitbegründet &#8211; werden <strong>CRANIAL</strong> ihr Brett über die Jenaer Bühne fegen lassen. Ebenfalls postig, aber deutlich rauer und gnadenloser als <strong>PIJN</strong> dreschen die vier Hamburger auf ihre Instrumente ein und walzen mit höchst effektbeladenen Gitarren und dem sich kaum davon unterscheidbaren Gesang durch die Walachei. Halt deine Dritten fest, sonst musst du sie später aus dem Putz pulen!</p>
<p><a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights">Dark Towers / Bright Lights by CRANIAL</a></p>
<p><strong>SPOIWO</strong>&nbsp;kenn ich nicht. Hör ich rein und bekomme sofort Gänsehaut bis in den Himmel. Die Musiker waren bereits als Support für <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong> unterwegs und schlagen mit ihrem Sound wieder den Bogen zum sehr ruhigen Teil des Abends, indem sie beeindruckend weite Klangflächen schaffen. Ich fühle mich ins letzte Jahr zurück versetzt als <strong>RADARE</strong>, die&nbsp;ebenfalls im Rahmen des <strong>DEAF ROW</strong> spielten, mich dank ihrer cineastischen Musik kunstvoll aus dem Konzertsaal in die Weiten meines Kopfkinos katapultierten. Ich bin mir sicher, dass auch die Polen in diesem Jahr für eine fantastische Ruheinsel während des langen Abends sorgen können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UA-ksrcFG3U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <strong>GOLD</strong> aus den Niederlanden sind für mich noch ein unbeschriebenes Blatt. Sie klingen auf den ersten Eindruck auch recht unaufgeregt. Atmosphärischer Frauengesang auf getragenen Gitarren. Effekte hier und da, manchmal verdickt mit einer ordentlichen Zerre zu kratzenden Klangflächen. Auch an Synthies wird hier nicht gespart. Überzeugen können sie mich jetzt und hier nicht &#8211; ich bin allerdings gespannt, ob sie mich live vor Ort abholen und begeistern können.</p>
<p><a href="http://gold-vanrecords.bandcamp.com/album/optimist">Optimist by GOLD</a></p>
<p>Den Sprung von Neuseeland nach Deutschland hat das musizierende Geschwisterpaar von <strong>A DEAD FOREST INDEX</strong> gewagt und somit möglich gemacht, endlich auch in unseren Gefilden zu spielen. Im vergangenen Jahr mit <strong>CHELSEA WOLFE</strong> auf großer Tour, bringen sie eine latent larmoyante und doch schwebende Atmosphäre hervor. Klares, ruhiges Riffing und zweistimmiger Gesang wissen mich erfolgreich einzulullen&#8230; und leider auch schnell zu langweilen.</p>
<p><a href="https://adeadforestindex.bandcamp.com/album/in-all-that-drifts-from-summit-down">In All That Drifts from Summit Down by A DEAD FOREST INDEX</a></p>
<p>Zwischen den Bands legt <a href="https://www.facebook.com/aehm.net"><strong>AEHM</strong></a>&nbsp;kunstvoll mit echtem(!) Vinyl auf und lässt die wabernde Atmosphäre auch über die Umbaupausen nicht zusammenfallen.</p>
<p>In die diesjährigen Bands (und noch viele weitere) kannst du auch über unsere handverlesenen Spotify-Playlist <a href="https://open.spotify.com/user/smm666/playlist/1HO6DqekDrjeAiRPH43rj3">THIS is Metal!</a> reinhören.</p>
<p>Was? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VI</p>
<p>Wann? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;23.09.2017</p>
<p>Wo? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p>Preis: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p>Genre: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Funeral Doom, Post Rock, Post Metal, Experimental, Instrumental, Alternative, Ambient</p>
<p>Bands: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp;AHAB,&nbsp;ESBEN AND THE WITCH, SPOIWO, PIJN, CRANIAL, GOLD,&nbsp;A DEAD FOREST INDEX</strong></p>
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		<title>Der dunkle Turm erzittert &#8211; CRANIAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 14:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Ahab]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[cranial]]></category>
		<category><![CDATA[dark towers bright lights]]></category>
		<category><![CDATA[dead end]]></category>
		<category><![CDATA[Omega Massif]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRANIAL – Dark Towers/Bright Lights Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017 Dauer: 45:37 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Post Metal Es war anno 2014 auf dem Summer Breeze, als ich das erste Mal mit CRANIAL in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren OMEGA ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dunkle-turm-erzittert-cranial/">Der dunkle Turm erzittert &#8211; CRANIAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRANIAL</strong> – Dark Towers/Bright Lights<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017<br />
Dauer: 45:37 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Post Metal<span id="more-14152"></span></p>
<p>Es war anno 2014 auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, als ich das erste Mal mit <strong>CRANIAL</strong> in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren <strong>OMEGA MASSIF</strong> für das Festival gebucht. Jedoch löste sich die <strong>Würzburger Post-Metal-Kapelle</strong> wenige Monate zuvor auf. Ein trauriger Umstand, den <strong>AHAB</strong> bei ihrem Auftritt mit einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uf4nN0NuBgY" target="_blank">Cover des <strong>OMEGA-MASSIF</strong>-Songs&nbsp;<em>„Wölfe“</em></a> würdigten. Zuvor hatte ich zu meiner Schande noch nie von besagter Band gehört. Was das alles mit <strong>CRANIAL</strong> zu tun hat? Nun, <strong>Michael Melchers</strong>,<strong> Ex-Gitarrist von OMEGA MASSIF</strong>, schlägt inzwischen bei jener neuen Kombo gegen die Saiten.</p>
<h3>WENN CRANIAL DAS ALIEN GEBÄREN</h3>
<p>Nachdem <strong>CRANIAL </strong>ihr&nbsp;Fruchtwasser bereits in Form der EP &#8222;Dead Ends&#8220; tonnenschwer aus der musikalischen Gebärmutter ergossen hatten, stürzt nun der Bastard namens &#8222;Dark Towers/Bright Lights&#8220; auf diese Welt herab. Der Opener <em>&#8222;Dark&#8220;</em> verkündet bereits, dass sich etwas Unheilvolles aus dem Dunkel nähert. <strong>Kalte Synthies</strong> pinseln ein düster-futuristisches Bild in die Leere des Raumes. <strong>HR Giger</strong> lässt grüßen! Dann <strong>branden die Gitarren auf</strong>, es brodelt im Inneren, die Bauchdecke hebt sich – mit einem markerschütternden Urschrei bricht ein blutüberströmter Alien-Sprössling aus seinem Nest. Na, Kopfkino?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YFAB9DKpuIc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wo <strong>OMEGA MASSIF</strong> noch schwiegen, brüllen <strong>CRANIAL</strong> nun in Person von <strong>Julian Weidhaus</strong> (Bass) und <strong>Sebastian Kröckel</strong> (Gitarre) in den Post-Metal-Tornado, den sie, angetrieben von Drummer <strong>Cornelius Merlin</strong>, über mir entfachen. Nach fünf Minuten habe ich das Auge des Sturms erreicht, der Song nimmt sich eine erste Verschnaufpause. Alle Tracks bewegen sich übrigens <strong>jenseits der Zehn-Minuten-Marke</strong>! Die Zeit vergeht jedoch wie im Flug, Langeweile ist praktisch nicht vorhanden. Und als <em>&#8222;Dark&#8220;</em> nach gut 8:30 Minuten eigentlich auch vorbei sein könnte, holen <strong>CRANIAL</strong> noch einmal tief Luft und blasen mir das Hirn mit Hochdruck aus dem Schädel. Mächtig!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14156" aria-describedby="caption-attachment-14156" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14156 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-1024x577.jpg" height="577" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Cranial-Daniela-Hütter-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14156" class="wp-caption-text"><strong>CRANIAL</strong> walzen mit ihrem Debütalbum alles nieder</figcaption></figure>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;">&nbsp;</div>
<p><em>&#8222;Towers&#8220;</em> beginnt ebenfalls mit <strong>Synthie-Sounds wie aus einem Space-Horror-Film</strong>. JUMP SCARE! Aus dem Hinterhalt stürzt sich das Alien mit fast schon <strong>Black-Metal-artiger Raserei</strong> auf mich und reißt mir das Gesicht ab. Nach dem ersten Schock, kriechen die Gitarren dann in abgehacktem Rhythmus weiter, bis sie ein sirenenhafter Lead überschallt. Ausnahmezustand an Bord der Nostromo! Aus der Tiefe des Alls erschüttern schaurige Schreie das bebende Schiff, das unter dem Druck, den <strong>CRANIAL</strong> aufbauen, zu zerbersten droht. Nach einer kurzen Feuerpause nimmt die Band den Frachter wieder gnadenlos mit schwerem Geschütz ins Visier – bis er explodiert und seine/meine Einzelteile in die Schwerelosigkeit hinausdriften.</p>
<h3>NORWEGISCHE PRÜGEL-ATTACKE</h3>
<p>Selbst <em>&#8222;Bright&#8220;</em> beginnt entgegen seines Titels mit dunklen, kalten Synthies. Das hält zwar die Atmosphäre aufrecht, aber <strong>ein wenig mehr Abwechslung dürfte schon sein</strong>. Schrilles Gitarrengekreische kündigt die nächste Druckwelle an, die dann auch mit voller Wucht über mich hereinbricht. Für Auflockerung sorgt hier ein <strong>überraschendes Gitarren-Interlude</strong>, das so auch <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> in ihren härteren Momenten hervorzaubern hätten können. Mit der folgenden Prügel-Attacke hingegen, wildern <strong>CRANIAL</strong> erneut in Black-Metal-Gefilden, bis die norwegischen Tannen unter dem schieren Druck zersplittern. Das ist Musik zum Abrissbirne schwingen! Auch wenn hier gerne mal zwei, drei Minuten früher Schicht im Schacht hätte sein können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ELa4hLQg5yg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem finalen <em>&#8222;Lights&#8220;</em> wird selbst dem Letzten klar, dass die Songtitel den Namen des Albums formen. Das Schema bleibt auch im vierten Aufguss das gleiche: Nach einem bedrohlichen Synthie-Intro, entfesseln <strong>CRANIAL</strong> ihre Instrumente. Hier <strong>Post-Metal-Gestampfe</strong>, dort wieder etwas <strong>Black-Metal-Geschruppe</strong>, dazwischen ein paar <strong>infernale Schreie</strong>. Letztere kommen übrigens richtig fies aus der Tiefe daher, weswegen das Quartett seine Stimmbänder ruhig noch öfter einsetzen dürfte. Mächtiges Getrommel läutet nun die letzten fünf Minuten der Reise ein. Hier springen mir <strong>CRANIAL</strong> noch einmal mit Anlauf und den Stahlkappen voraus ins Gesicht. Und zertrampeln meine Visage, bis ich nur noch Blut und knochige Überreste spucke. Geiler Abgang!</p>
<p><strong>CRANIAL</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/CRANIALBAND" target="_blank">Facebook</a>&nbsp;und <a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #24: Stoic Dissention</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2016 15:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ahab]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Colorado]]></category>
		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Stoic Dissention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-24-stoic-dissention/">Aus den Tiefen #24: Stoic Dissention</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<blockquote><p>„To live is to suffer, to survive is to find some meaning in the suffering.“</p></blockquote>
<p>Mit diesem Zitat <strong>Friedrich Nietzsche</strong>s stellt sich die Band vor, die ich euch heute näher bringen will. Zugegebenermaßen gibt es Metalbands, die <strong>Nietzsche</strong> zitieren, vermutlich wie Sand am Meer, doch in diesem Fall könnte der Vorstellungstext kaum treffender gewählt sein.</p>
<p>Die Rede ist von <strong>STOIC DISSENTION</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12131 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/stoic-dissention.jpg" alt="STOIC DISSENTION" width="960" height="642" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/stoic-dissention.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/stoic-dissention-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/stoic-dissention-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/stoic-dissention-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der Band aus Arvada, Colorado, regiert Tristesse – durchgängig. Das Quintett fand sich im Jahre 2010 zusammen, um Black/Doom Metal zu spielen. Dabei wirken die beiden Genrebezeichnungen als Eckpfeiler, zwischen denen im Grunde alles möglich ist.</p>
<p>Die erste EP der Band, „Senium“, erschien 2011 und lieferte depressiv-schleppenden Black Metal, der sich nicht vor Überlängen scheute, dabei jedoch mit teils wunderschönen Leads überzeugen konnte. Für mich persönlich werden hier immer wieder Erinnerungen an <strong>AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN</strong> wach, was nicht zuletzt an dem sehr ähnlich wirkenden Kreischgesang liegt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2322025969/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3828833496/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://stoicdissention2.bandcamp.com/album/senium&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Senium by Stoic Dissention&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Auf der zweiten Veröffentlichung, bzw. dem ersten Album, „Relinquished&#8230; A Crumbling Monument Witnessed by None“ wurde noch mehr mit Atmosphäre und Steigerungen experimentiert. So schweifen <strong>STOIC DISSENTION</strong> zwischen (Post) Black Metal, Ambient und Doom hin und her, wobei die Songlängen nochmals gesteigert wurden. Denn obwohl „Relinquished&#8230;“ nur über drei Songs verfügt, bringen diese es auf eine Spielzeit von fast 50 Minuten!</p>
<p>Bereits 2014 erschien das zweite Full Length Album unter dem Titel „Autochthon“. Diesmal fielen die Songs etwas kürzer aus, die Gitarrenarbeit wurde dafür umso komplexer und experimenteller. Immer noch gibt es sehr ergreifende Melodien und Songs, die zum Beispiel&nbsp;<strong>AHAB</strong>-Fans definitiv zusagen werden. Überraschenderweise wird das eigene Klangspektrum aber auch zunehmend in Richtung dissonantem Black Metal erweitert. Auch wenn die Raserei nicht ganz so ungezügelt wie bei <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> ist, kann man diese doch als grobe Referenz anführen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3728783027/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3933633321/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://stoicdissention2.bandcamp.com/album/autochthon&#8220;&amp;amp;amp;gt;Autochthon by Stoic Dissention&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;Erst im November ist die neueste und letzte EP von <strong>STOIC DISSENTION</strong> mit dem Titel „A Sulfurous Dialectic“ erschienen, die als Schlusskapitel für die vorherigen Veröffentlichungen fungieren soll. Da mit <strong>Kelly Schilling</strong> mittlerweile die Gitarristin/Flötistin/Pianistin die Band verlassen hat, begeben sich <strong>STOIC DISSENTION</strong> vorerst in eine Pause, womit es in näherer Zukunft wohl eher kein neues Material geben wird.</p>
<p>Beide EP&#8217;s und Alben können bei <a href="https://stoicdissention2.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> gestreamt und für wenige Dollar runtergeladen werden. Hört mal rein, es lohnt sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/stoicdissention/" target="_blank">Facebook</a></p>
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