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	<title>Akercocke Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Akercocke Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>AKERCOCKE &#8211; Wiedergeburt geglückt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AKERCOCKE – Renaissance in Extremis Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 54 Min. Label: Peaceville Records Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade ENTOMBED, BLOODBATH und OBITUARY prägten meine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AKERCOCKE</strong> – Renaissance in Extremis<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 54 Min.<br />
Label: Peaceville Records<br />
Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal<span id="more-20879"></span></p>
<p>Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade <strong>ENTOMBED</strong>, <strong>BLOODBATH</strong> und <strong>OBITUARY</strong> prägten meine Hörgewohnheiten im todesmetallischen Bereich anfangs stark. Irgendwann schickte mir ein Freund dann ein Album namens &#8222;Words that go unspoken, deeds that go undone&#8220; der britischen Band <strong>AKERCOCKE</strong>. Diese zelebrierten auf ebenjenem Langeisen einen ganz anderen Ansatz im Death Metal. Alles war verspielt, progressiv, durch ruhige Parts unterbrochen und neben infernalischem Geballer und Gegrunze auch von epischem Klargesang durchzogen. Was bin ich froh dieses Album vor einigen Jahren kennengelernt zu haben! <strong>AKERCOCKE</strong> lieferten mir damit den Einstieg in eher progeressivere Metalmusik, und verschwanden &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wiedergeburt</h3>
<p>Mit einer gewissen Traurigkeit musste ich feststellen, dass die Band 2007 nach ihrem Album &#8222;Antichrist&#8220;, und damit auch schon ein bis zwei Jährchen vor meiner Berührung mit ihnen, auf Eis gelegt worden war. So galt es für mich in den Folgejahren die alten Alben zu wertschätzen und auch hin und wieder in das durchaus gelungene Quasi-Nachfolge-Projekt <strong>VOICES</strong> reinzuhören. Vergangenes Jahr waren <strong>AKERCOCKE</strong> dann recht plötzlich wieder da und spielten sogleich auf größeren Festivals, wie etwa dem <strong>Bloodstock Open Air</strong> auf. Es hieß, neben den Gigs sei auch ein neues Album in Arbeit und schlussendlich halte ich seit Ende August das neue Werk &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; in meinen Händen.</p>
<p>Ein wenig vorsichtig bin ich immer, wenn Bands nach langer Zeit (in diesem Fall 10 Jahre) ein neues Werk veröffentlichen. Können die Musiker an alte Glanztaten anschließen? Mit welcher Erwartungshaltung kann ich an so ein Album herangehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-21662 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png" width="1024" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-300x114.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-750x286.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2.png 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich drücke am besten einfach einmal den &#8222;Play&#8220;-Button. Stille &#8230; Dann, ohne jene Vorwarnung oder Intro, sofort klassisches Death-Metal-Massaker. Der Opener <em>&#8222;Disappear&#8220;</em> startet unvermittelt mit Blasts, fetten Gitarren und einem wie gewohnt technischen Ansatz. Im Verlauf des doch schon recht ironisch betitelten Songs stellen sich alle Trademarks heraus, die die Briten auch damals vom Gros der Bands abhoben und ihnen zu einem eigenständigen Sound verhalfen. Wildes Geballer eher amerikanischer Prägung wechselt sich mit ruhigen Parts ab, wird ab und zu von Thrash-Riffs durchzogen und erhält durch seinen komplexen Aufbau einen gehörigen Touch Progressivität. Sogar einige Querverweise auf den Black Metal lassen sich finden und spiegeln sich vor allem im abwechslungsreichen und wunderbar gelungenen Gesang von <strong>Jason Mendoca</strong> wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kapitel für Kaptitel</h3>
<p>Die nachfolgenden Stücke <em>&#8222;Unbound by sin&#8220;</em> und<em> &#8222;Insentience&#8220;</em> demonstrieren die Eckpfeiler der verwendeten Stilistik auf &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; klar und präzise. Dabei fällt mir auf, dass die klassischen Death- und Thrash-Metal-Elemente dieses Mal sogar von Einflüssen des Heavy Metal ergänzt werden, ohne dabei an Brutalität zu verlieren. Die progressiven Parts, im klassischen <strong>AKERCOCKE</strong>-Stil mit viel halbcleaner Gitarre dargeboten, bieten zudem einigen Spielraum für den teils theatralisch anmutenden Gesang.</p>
<p>Die Mitte des Albums wird von längeren Stücken dominiert, wobei<em> &#8222;First to leave the funeral&#8220;</em> recht verschroben aus den Boxen dröhnt, mich allerdings auch nach dem x-ten Hördurchlauf ratlos zurücklässt. Ich habe den Eindruck, als würden die einzelnen Stilelemente, nicht wie in den anderen Songs, so selbstverständlich miteinander verschmelzen.</p>
<p>Das nachfolgende<em> &#8222;Familiar Ghosts&#8220;</em> schafft diese Aufgabe jedoch wieder mit Bravour. Der Anfang mit seinen cleanen, doch mysteriösen Gitarren erinnert mich an <strong>MOONSPELL</strong> zu &#8222;Memorial&#8220;-Zeiten. Darauffolgend spielt die Band eine extreme Bandbreite metallischer Einflüsse herunter und klingt mal straight, brutal und mal vertrackt und episch. Eine tolle Leadmelodie schließt den Song ab und leitet in die zweite Albumhälfte über.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21775" aria-describedby="caption-attachment-21775" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-21775" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg" width="480" height="687" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg 715w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-209x300.jpg 209w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-750x1074.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170.jpg 817w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21775" class="wp-caption-text">Photo by Tina Korhonen © 2017, all rights reserved.</figcaption></figure>
<p><em>&#8222;A final glance before departing&#8220;</em> beginnt mit hintergründigen Streichersynthies und peitscht dann mit coolem Riffing unbarmherzig nach vorn. In diesem Stück entwickelt sich eine wundervolle Atmosphäre, die zum einen harsch, aber dennoch elegant wirkt. Hervorheben möchte ich nochmals die Gesangsleistung von <strong>Jason</strong>, die einen an der Hand nimmt und durch dieses Potpourri an Stilistiken leitet. Mein absoluter Hit des Platte!</p>
<p><em>&#8222;Inner Sanctum&#8220;</em> war schon vor Albumrelease bekannt und schielt noch einmal gehörig Richtung &#8222;Antichrist&#8220;. <em>&#8222;One chapter closing for another to begin&#8220;</em> überrascht mich hingegen mit seinem sehr am Black Metal angelehnten Riffing und Songaufbau und wirkt in Kombination mit dem Clean-Gesang ziemlich episch. Gegen Ende hin hätte dem Song jedoch die ein oder andere Variation noch ganz gut getan.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entzifferung</h3>
<p><em>&#8222;A particularly cold september&#8220;</em> beschließt das Album und stellt auch das längste Stück der Platte dar. Hier wird der Prog-Faktor extrem betont und erinnert teils stark an <strong>OPETH</strong>. Hinzukommen ein paar interessante Synthies, die den Sound erweitern. Zum Ende hin klingt der Song ruhig aus und gibt einem wunderbar verspielten Solo Freiraum über mehrere Minuten.</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> haben mit ihrem neuesten Werk eine Zusammenfassung ihres bisherigen Schaffens kreiert. Todesmetallische Härte vereint sich mit vertrackten Strukturen, groovigen Parts und einigen proggigen Ideen. Hinzu kommt, dass die Produktion der Platte sehr gelungen ist und differenziert klingt. Zudem unterstreicht das symbolische Artwork den sehr eigenen Stilmix auf passende Art und Weise.</p>
<p>Ich bleibe dennoch auch nach vielen Hördurchgängen ein wenig verwirrt und unschlüssig zurück. Und das ist meiner Meinung nach kein Kritikpunkt das Album betreffend. Viele Details und Spielereien geben sich erst nach und nach preis und verändern meine Wahrnehmung von Mal zu Mal mehr. Gewisse Parts können jedoch leider nicht mit den Glanzmomenten mithalten und wirken teilweise zu zerfahren. Hingegen lassen mich Songs wie<em> &#8222;A final glance before departing&#8220;</em> absolut begeistert zurück und zeugen davon, dass die Herren in ihrer Bandpause nicht eingerostet sind.</p>
<p>Ich bin froh, dass diese besondere Band wiederauferstanden ist und traue den Briten eine (erneute) Leistungsmaximierung auf kommenden Releases zu. Bis dahin bietet &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; jedoch genug Songfutter, um einige Zeit daran zu knabbern.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D8Zhy9R7IiM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/akercockeofficial/">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #42: DĀM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Akercocke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wenn die britische Insel in den letzten 10 Jahren etwas unter Beweis stellen konnte (was nicht damit zu tun hatte, sich selbst zu spalten), dann war es die Tatsache, dass im Black- und Death-Metal-Bereich kontinuierlich einiges passiert. Abgesehen von den jüngeren Bands wie <strong>SAOR</strong>, sind es vor allem Bands wie <strong>FEN</strong>, <strong>WODENSTHRONE</strong> oder <strong>A FOREST OF STARS</strong> gewesen, die die Flagge des britischen (Black) Metals hochgehalten haben. Bei der Band, um die es heute gehen soll, verschwimmen die Grenzen zwischen Black und Death Metal jedoch etwas mehr, als bei den genannten, was jedoch alles andere als ein Nachteil ist.</p>
<p>Es geht um:</p>
<p><strong>DĀM</strong></p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/damim-Bandpic-1024x1024.jpg" alt="DĀM" height="1024" width="1024"><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-nofollow="" data-media-credit-link="http://dam-nation.bandcamp.com" data-media-credit-align="aligncenter" data-media-credit-text="DĀM" data-media-credit-author-id="">DĀM</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DĀM</strong> wurden bereits 1997 gegründet, jedoch sollte es einige Zeit dauern, bevor das erste hörbare Lebenszeichen der Band erscheinen würde. Bedingt durch einige Besetzungwechsel, wurde &#8222;Purity: The Darwinian Paradox&#8220; erst im Jahre 2005 auf die Menschheit losgelassen. Die Briten um Chefdenker, Gitarrist und Sänger <strong>Nathanael Underwood</strong> (der inzwischen auch bei <strong>AKERCOCKE</strong>) spielt, bieten auf ihrem Debüt angeschwärzten Death Metal, der hier und da auch in thrashiger Manier Fahrt aufnimmt und sich des öfteren <strong>AT THE GATES</strong> verdächtiger Schlagzeugstrukturen bedient. Perfekt dazu passend sind die treibenden und oftmals vertrackt wirkenden Riffs, die den zwölf Songs ihren düsteren Charakter verleihen. Obwohl <strong>DĀM</strong> irgendwo im Death Metal verankert sind, klingt das Album durchweg eigen und balanciert zwischen amerikanischen und skandinavischen Einflüssen, ohne je klar in eine der beiden Kategorien zu fallen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4204526348/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/purity-the-darwinian-paradox&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Purity [The Darwinian Paradox] by Damim&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Erneut kam es in den Folgejahren zu Änderungen im Bandgefüge, sodass das zweite Album &#8222;The Difference Engine&#8220; erst 2007, zehn Jahre nach der Gründung, veröffentlicht werden konnte.</p>
<p>Auf dem Zweitwerk, welches man wie das Debüt über Candlelight veröffentlichen konnte, kehrt die Band ihre Black-Metal-Affinität noch stärker nach außen. Und obwohl im Vergleich zum Vorgänger ein besserer Sound gelungen ist, wirkt das Album noch düsterer, dreckiger und vertrackter.</p>
<p>Der Vergleich mit <strong>Underwoods</strong> mittlerweile Zweitband <strong>AKERCOCKE</strong> drängt sich förmlich auf, doch erreichen <strong>DĀM</strong> weder die Stilvielfalt, noch die emotionale Bandbreite, die die ebenfalls aus London stammende Avantgarde Black-Metal-Band auf ihren letzten Alben kreieren konnten. Was in diesem Kontext jedoch alles andere als ein Minuspunkt sein soll, denn <strong>DĀM</strong> klingen von der ersten bis zur letzten Sekunde nach sich und entwickeln eine Stilfusion, die ich mit keiner anderen Band so vergleichen könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=776414477/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/the-difference-engine&#8220;&amp;amp;amp;gt;The Difference Engine by Damim&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zehn lange Jahre gab es nichts von den Briten zu hören, doch mittlerweile hat man sich unter dem suffixbestückten, neuen Namen <strong>DĀMIM</strong> zurückgemeldet und noch für dieses Jahr ein neues Album angekündigt. Albumtitel, Tracklist oder ähnliches liegen leider noch nicht vor, doch bin ich mehr als gespannt, wie die Band, bei der außer <strong>Nathanael Underwood</strong> mittlerweile kaum noch ein Gründungsmitglied an Bord sein dürfte, 20 Jahre nach der Gründung klingen wird.</p>
<p>Beide Alben von <strong>DĀM</strong> sind über ihre wohlklingende Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pages/Dam/23504191912" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://dam-nation.bandcamp.com/music" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #30: VOICES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 15:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-30-voices/">Aus den Tiefen #30: VOICES</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute richte ich meinen Blick nach Großbritannien, denn von der Insel stammen nicht gerade wenige Bands, die sich in den letzten Jahren im Black Metal verdingt und dort neue Pfade eingeschlagen haben. Oft mit Erfolg – und oft zu Recht.</p>
<p>Ich spreche von <strong>VOICES</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13516" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild.jpg" alt="VOICES" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>VOICES</strong> wurden 2012 gegründet und bestehen unter anderem aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern von <strong>AKERCOCKE</strong>. Doch auch in vielen anderen britischen Bands haben die Jungs schon gelärmt. Die Namen reichen dabei von <strong>THE ORDER OF APOLLYON</strong> bis <strong>MY DYING BRIDE</strong>.</p>
<p>Doch all diese Namen geben noch nicht wirklich Aufschluss darüber, wie <strong>VOICES</strong> nun tatsächlich klingen, denn kaum eine andere Spielwiese einzelner Mitglieder kommt an den Sound der Briten heran.</p>
<p><strong>VOICES</strong> fröhnen dem Black Metal. Das ist an sich noch nichts Besonderes, jedoch tun sie dies in einer Art und Weise, die nicht nur experimentell und progressiv ist, sondern dabei auch noch emotional zugreift und vor geilen Songideen nur so strotzt. Als würde <strong>IHSAHN</strong>s songschreiberisches Genie mit den Depressionsausgeburten von <strong>SILENCER</strong> gepaart, als hätten <strong>TOTALSELFHATRED</strong> und <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> einen abartigen Bastard gezeugt, so ungefähr klingt das Debütalbum &#8222;Voices from the Human Forest Create a Fugue of Imaginary Rain&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:70OC5P71nbTQwBhqzgz8pC" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Als würde die Musik nicht schon für sich sprechen, beschreiben <strong>VOICES</strong> den Grund ihrer Entstehung wie folgt selbst:</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;The inability to empathise and communicate human emotion, sexual isolation, self hatred and a crude grasp of music theory&#8230;&#8220;</h4>
</blockquote>
<p>Bereits ein Jahr nach ihrem Debütalbum, veröffentlichten <strong>VOICES</strong> ihren Zweitling unter dem schlichten Titel &#8222;London&#8220;. Und schon das wunderschöne Intro rührt zu Tränen und pflanzt jedem Hörer den Wunsch ins Hirn, sich die Pulsadern zu öffnen. Die Melancholie währt noch lange nach dem Intro – die Schönheit nicht.</p>
<p>Obwohl zwischen Debüt und Folgewerk nicht viel Zeit lag, hört man auf &#8222;London&#8220; eine deutliche Weiterentwicklung. Es wird noch mehr experimentiert, ohne jedoch an Härte zu verlieren. Blastbeats kombiniert mit nichts anderem als cleanem Gesang und Akustikgitarren? Kein Problem!</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1342186107/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3870020192/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/london&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;London by Voices&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Weiterhin gelingt es dem Quartett bereits auf dem zweiten Album spürbar besser, eine eigene Stimme, einen eigenen Sound zu finden, der sich schon deutlich schwieriger in Grenzen einordnen lässt, als der direkte Vorgänger. So pendeln die Stücke zwischen eigenwilligem Death Metal, niederträchtigen Black Metal-Eskapaden und Episoden trügerischer Schönheit. Die Songs sind dabei oftmals vertrackt, gewollt hässlich, verstörend und dennoch in vielen Fällen eingängiger, als man vermuten mag.</p>
<p>So bieten <strong>VOICES</strong> einen Blick auf das &#8222;London&#8220;, wie es durch ihre Augen aussehen muss. Und das ist tot, dreckig, deprimierend, nervenzehrend, kräfteraubend, verabscheuenswürdig und dennoch wunderschön.</p>
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