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	<title>Album Review Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Dec 2018 14:33:58 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Album Review Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht in den hohen Norden!<br />
Dort wo Power Metal und hochgewachsene Krieger quasi wie Pilze aus dem Boden sprießen. </p>
<p>VEONITY kloppen hier ein Werk aus dem Stahl der Songschmiede, dass euch in den Ohren widerhallen wird.</p>
<p>Für Valhalla … und euren CD-Schrank! Reinhören ist Pflicht, sonst gibts ne Schelle von Odin!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/veonity-legend-of-the-starborn/">VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VEONITY – &#8222;Legend of the Starborn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>27.11.2018<strong><br />
Länge:</strong> 73:05 Minuten<strong><br />
Label: </strong>Sliptrick Records<strong><br />
Genre: </strong>Power Metal </div></div></div></p>
<p>Da ich die Fellbuxen zuletzt schon passend erwähnt habe, muss ich dieses Mal wohl eine andere Phrase dreschen – nehmen wir also: Aus Schweden kommt eindeutig mehr als nur <strong>Köttbullar und Ikea</strong>!</p>
<h4>Auf nach Skandinavien!</h4>
<p>So, nachdem die innere Niveaubremse beruhigt ist, wird genau entgegensetzt dazu das musikalische Niveau auf den Ohren gehoben. Wieder hat es mich in das Genre des Powermetal verschlagen. Wieder eine mir unbekannte Band. Und so geht es voller Neugier vorwärts in das dritte Album &#8222;Legend of the Starborn&#8220; der Schweden von <strong>VEONITY</strong>.</p>
<h4>Die ersten Töne…</h4>
<p>Und mein Herz schlägt höher, der Fuß wippt, ein Grinsen breitet sich über das Gesicht aus. <strong>Hier werden meine Bedürfnisse nach epischen Auswüchsen befriedigt!</strong> Die Instrumente treiben mich herrlich in die Titel hinein und auch immer weiter in den jeweils Folgenden. Es gibt orchestrale Chöre, das Schlagzeug trommelt sich mit unablässigem Elan vorwärts. Dazu begleiten Gitarren die teils verspielt, teils treibend-epischen und mit manch schönem Solo in nichts nachstehen wollen. Der Gesang ist mir in den ersten ein bis zwei Titeln noch ein wenig weich. Aber das stellt nur den Einstieg dar, denn kurz später wird auch stimmlich Alles geboten. Es folgen<strong> kraftvolle Refrains</strong>, begleitet von einem kräftigen Chorus.Und später auch <strong>Höhenflügen der Stimme</strong>, die mich ein klein wenig an <strong>JUDAS PRIEST</strong> oder <strong>HELLOWEEN</strong> denken lassen. Ich würde sagen, auch wenn mir Genre-Zuordnungen immer schwer fallen, dass hier sowohl <strong>Power- als auch Speedmetal-Fans</strong> glücklich werden dürften.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sZWbjKLTp6Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Lange Dauer – aber keine Langeweile!</h4>
<p>Trotz der (schön) langen Spielzeit von 73 Minuten, wird das Album nicht langweilig. Die Titel sind angenehm verschieden. Sie reichen von klassischen Speedmetal-Stücken mit schönen Gitarrensoli bis hin zu Tracks, die durchaus auch als <strong>Titelmelodie japanischer Animes</strong> (<em>„Guiding Light“</em>) durchgehen könnten. Und natürlich sind auch gut gemachte Powermetalstücke mit dabei! Inklusive der dazu passenden nordischen Themen zu Wikingern, Kriegern aus dem Norden und dem Segeln übers Meer. <strong>Es ist die ziemlich ideale Gratwanderung zwischen mystischer Erzählung und wildem Kampf, die sich hier in Stimme und Spiel verpackt wiederfindet!</strong></p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Mir gefällt das Album von Beginn an sehr gut – so gut, dass ich es endlich einmal schaffe, mich kurz zu fassen! Denn es gibt hier nicht viel, was erklärt, gesagt oder auseinandergenommen werden muss. <strong>Das Album ist einfach ein prächtiges und solides Stück Metal, das mich begeistert zurücklässt.</strong> Von der getragenen Ballade <em>„Lament“</em>, über das epische <em>„Warrior of the North“</em> und das flotte <em>„Winds of Asgard“</em> bis hin zum großartigen <em>„Freedom Vikings“</em> ist hier alles vertreten. Die 4 Schweden liefern mit &#8222;Legend of the Starborn&#8220; ein Album, bei dem ich mich einfach freue, dass tolle Powermetal-Alben auch heute noch von jungen Bands auf den Markt geworfen werden. Von gereckten Fäusten und großen Chören über Pogo bis zu feuerzeugschwingenden Händen dürfte hier bei einem Konzert alles zu erwarten sein.</p>
<h4>So kommen die Jungs sicher an die Ehrentafel ihrer Ahnen!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>J.B.O. – Alles nur geklaut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[AFM Records]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Fun Metal]]></category>
		<category><![CDATA[J.B.O.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>J.B.O. - sie spalten die Hörerschaft. Zuviel Klamauk, zuwenig Eigenleistung... Was ist dran?! Alex hat sich das Platz3-Album mal angeschaut!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>J.B.O.</strong> – &#8222;Deutsche Vita&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 30.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 39:12<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Stil:</strong> Fun Metal</div></div></div>
<p>Die <strong>„Verteidiger des Blödsinns“</strong> sind zurück! Am 30.03. erschien das 12. <strong>J.B.O.</strong>-Studioalbum <strong>„Deutsche Vita“</strong>, direkt eingestiegen auf Platz 3 der offiziellen deutschen Albumcharts. Und die Fun Metaller haben eine neue Hymne im Gepäck: <em>„Alles nur geklaut“</em>! Wie groß aber ist der Wahrheitsgehalt des Openers der aktuellen Platte?&nbsp;</p>
<p>Das Konzept hinter „Deutsche Vita“: Während <strong>J.B.O.</strong> in ihrer Bandgeschichte größtenteils international bekannte Titel aufgriffen und diese auf ihre Art und Weise <strong>„eindeutschten“</strong>, man denke an Titel wie <em>„Wir sind die Champignons“</em>, <em>„Schlaf Kindlein, schlaf“</em> oder <em>„Arschloch und Spaß dabei“</em>, ehren die vier Spaßvögel diesmal ausschließlich <strong>deutsche Künstler</strong> verschiedener historischer und musikalischer Epochen. Aufgegriffen wurden Songs aus DDR und BRD und insbesondere Titeln der <strong>Neuen Deutschen Welle</strong> kommt eine besondere Bedeutung zu. So erhalten Künstler wie <strong>NENA</strong>, <strong>NINA HAGEN</strong>, <strong>EXTRABREIT</strong> oder <strong>IDEAL</strong> eine gnadenlose Parodie, aber auch andere Meilensteine der deutschen Musikgeschichte, so zum Beispiel das Intro der Kinderserie <strong>&#8222;Wickie und die starken Männer&#8220;</strong>, bekommen eine Coverversion verpasst. Laut Aussage der Band erhielten nur Songs, deren Originale den Jungs auch persönlich etwas bedeuten, einen Platz auf der neuen Scheibe.</p>
<p>Bisher war mir <strong>J.B.O.</strong> als Band bekannt, die eben nicht einfach nur covert, zwar teils von Notenblättern abschreibt, aber dabei trotzdem ihre eigene <strong>„explizite Lyrik“</strong> erdichtet. Umso enttäuschter war ich, als ich erkennen musste, dass <strong>gerade einmal die Hälfte</strong> der 14 Songs aus<strong> selbstgeschriebenen Texten</strong> besteht. Beim Rest ist tatsächlich lediglich der Metal-Part neu.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Rjgkmpxo7wc?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.jbo.de/"><strong>Website</strong></a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kickersofass/"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<item>
		<title>DAMNATION DEFACED  &#8211; Alles außer irdisch</title>
		<link>https://silence-magazin.de/damnation-defaced-alles-ausser-irdisch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=damnation-defaced-alles-ausser-irdisch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Damnation defaced]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-fi]]></category>
		<category><![CDATA[science-fiction]]></category>
		<category><![CDATA[synthesizer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAMNATION DEFACED – Invader From Beyond Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017 Dauer: ca. 41 min Label: Apostasy Records Genre: Death Metal Es gibt sie noch! Die Glücksgriffe. Nach der letzten musikalischen Gurke freue ich mich, euch endlich mal wieder ein Erste-Sahne-Stückchen des Todesmetalls vorstellen zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/damnation-defaced-alles-ausser-irdisch/">DAMNATION DEFACED  &#8211; Alles außer irdisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DAMNATION DEFACED</strong> – Invader From Beyond<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017<br />
Dauer: ca. 41 min<br />
Label: Apostasy Records<br />
Genre: Death Metal</p>
<p>Es gibt sie noch! Die <strong>Glücksgriffe</strong>. Nach der letzten musikalischen Gurke freue ich mich, euch endlich mal wieder ein <strong>Erste-Sahne-Stückchen</strong> des Todesmetalls vorstellen zu dürfen: &#8222;Invader From Beyond&#8220;, das kürzlich erschienene und frischeste Album der 5 Jungs von <strong>DAMNATION DEFACED</strong> aus Celle. Thematisch greift das gute Stück Motive auf, die die Band schon länger verfolgt. <strong>Science Fiction</strong>, hyperintelligente Spezies, fremde Sonnensysteme, es gibt nichts, was es nicht gibt. So drehen sich die Songs dieses Mal um eine hochentwickelte Spezies der <strong>&#8222;</strong><strong>Darnoc</strong><strong>&#8222;</strong>, die sich selbst auslöscht und auf der Suche nach einem möglichen Planeten für die Wiederbevölkerung ist. Dabei stoßen sie auf die minder entwickelte Spezies der <strong>&#8222;Odirf&#8220;</strong>, die die &#8222;Darnoc&#8220; folglich vergöttern. Hier wird auch schon der Bogen zum <strong>Coverartwork</strong> geschlagen, das an &#8222;Die Erschaffung Adams&#8220; von <strong>Michelangelo</strong> erinnert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22684" aria-describedby="caption-attachment-22684" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22684 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o-1024x708.jpg" width="1024" height="708" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o-1024x708.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o-750x519.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20819484_1859390897412263_6731628437630993133_o.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22684" class="wp-caption-text">Die Gesichter hinter DAMNATION DEFACED: Sänger Philipp Bischoff, Lutz Gudehus und Lutz Neeman an den Gitarren, Drummer Lucas Katzmann und Kim-Patrick Friedrichs am Bass.</figcaption></figure>
<p><!-- x-tinymce/html --></p>
<p>Zunächst war ich skeptisch, da Sci-Fi-inspirierte Projekte häufig geprägt sind durch massive elektronische Flächen und penetrante <strong>Synthielemente</strong>. Diese künstliche Dudelei verdirbt mir leider häufig den musikalischen Genuss – nicht so bei &#8222;Invader From Beyond&#8220;! Wird gleichsam die Zusammenarbeit mit <strong>David Hambach</strong> (<strong>EPITOME</strong>, <strong>TACHION</strong>) betont, der zum Album die für einen gewissen Wiedererkennungswert sorgenden elektronischen Parts beisteuerte, glänzt das Album doch mit einer bedingungslosen Härte, die sich einfach nicht wegdudeln lässt. Neugierig? Ich habe das Album mal für euch auseinandergenommen.</p>
<h4>BITTE LASS ES KEIN REINFALL SEIN &#8230;</h4>
<p>Das Album stimmt den Hörer ein mit sanften, <strong>extraterrestrisch</strong> anmutenden Rhythmen, bevor er von fixen Drums und Sänger <strong>Phillipp</strong> wachgerüttelt wird. Dessen Stimme führt mit gleichbleibender Brutalität durch das gesamte Album. <span style="color: #993300;"><em>&#8222;Godess of Machines&#8220;</em></span> hält schon alles parat, was sinngebend für das gesamte restliche Album werden soll: krasse Rhythmuswechsel, finstere Melodiepassagen und schlicht und ergreifend groovigen Deathmetal. Nicht zu systematisch, nicht zu melodisch. Auch der namensgebende nächste Track <em><span style="color: #993300;">&#8222;Invader From Beyond&#8220;</span></em> zeigt, wie gelungen das Konzept der Band ist. Zwischen brachiales Gedresche mischen sich Synthieflächen, die den Songs die nötige Tiefe geben und <strong>Wiedererkennungswert</strong> schaffen. Wenn es auch nur selten Synthie-lose Songparts gibt, sind die elektronischen Elemente nie so penetrant angeordnet, dass es das Klangerlebnis negativ beeinflussen könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yfkptXP-sxM?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit <span style="color: #993300;"><em>&#8222;Mark Of Cain&#8220;</em></span> folgt dann ein eher „<strong>harmloseres</strong>“ Werk – wenn man das denn überhaupt so nennen kann. Professionelle Rhythmuswechsel von talentierten Musikern bestimmen den Gesamteindruck. Den Höhepunkt bildet dann ein außergewöhnlich melodisches Gitarrensolo, ohne den sehr technischen Eindruck des Albums zu stören. Auch <span style="color: #993300;"><em>&#8222;The Observer&#8220;</em></span> profitiert von der instrumentalen Versiertheit der Musiker. Dieses Mal eher <strong>groovig-doomig</strong>, bildet er die eher ruhiger gestaltete Vorhut für das, was da noch kommen mag. Sonst gibt es keine weiteren Überraschungen.</p>
<p>The <em><span style="color: #993300;">&#8222;Key To Your Voice&#8220;</span></em> startet direkt mit dominanten <strong>Synthiepattern</strong>, insgesamt verhält sich der Song eher weniger finster und böse, dafür lässt das Tempo, gepaart mit fetten Blastbeats, dem Zuhörer an vielen Stellen kaum die Luft zum Atmen. Dafür sorgt dann ein kurzer, <strong>atmosphärischer</strong> Track, der das Gefühl des Fremden und Unbekannten beim Zuhörer auffrischt – eine schöne Verbindung des <strong>Albumkonzepts</strong> mit den grundsätzlich eigenständigen Songs des Albums.</p>
<h4>DIE MISCHUNG MACHTS</h4>
<p>Im nächsten Song bricht dann leider kurz hervor, was ich zu Anfang befürchtete. Ein, zwei <strong>Prisen</strong> zu viele Synthieflächen, auch wenn die Melodieführung im Refrain nicht schlecht ist. Schade. Glücklicherweise reißt mich <em><span style="color: #993300;">&#8222;Back From Apathy&#8220;</span></em> schnell aus derselben. Mit trabenden Drums, gelungenen Rhythmuswechseln und griffigen Songparts treibt mich der Song zu einer krassen spontanen <strong>Nickattacke</strong> – mein persönlicher Höhepunkt des Albums. Keine weiteren Überraschungen, einfach ein gelungener Song mit allen Stärken, die die Band im Laufe des Albums vorweisen konnte. <strong>Klasse</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22696" aria-describedby="caption-attachment-22696" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22696" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/22339104_1928308590520493_6859491180765266537_o-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/22339104_1928308590520493_6859491180765266537_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/22339104_1928308590520493_6859491180765266537_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/22339104_1928308590520493_6859491180765266537_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/22339104_1928308590520493_6859491180765266537_o.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22696" class="wp-caption-text">Wer die Jungs live erleben will, hat derzeit die Chance auf der &#8222;Invader From Beyond&#8220;-Album Release Tour.</figcaption></figure>
<p>Mit<em><span style="color: #993300;"> &#8222;The Creators Fall&#8220;</span></em>&nbsp;wird der Sound dann doch noch einmal ernster. Der sehr melodische Refrain mit <strong>Gangshouts</strong> verleiht dem Song einen <strong>episch</strong> anmutenden Charakter, gleichzeitig mischen sich Breakdowns und sanfte Blastbeat-Attacken unter das Spiel. Alles hat Hand und Fuß – ledig der Schlusstrack <span style="color: #993300;"><em>&#8222;Embraced By Infinity&#8220;</em></span> lässt mich mit ein paar <strong>Fragezeichen</strong> zurück. Der groovige Song ist geprägt von Elektronik, Cleangitarren und „Cleangesang“ im Refrain, was zunächst (und auch bei wiederholtem Durchhören) <strong>irritiert</strong> und mich nicht gerade in stürmische Begeisterung versetzt. In Verbindung mit den an vielen Stellen übermäßig dominierenden Melodien wirkt das Ganze etwas <strong>Core-lastig</strong>. Ein schräger und eher mäßiger Abschluss für ein so starkes Album, aber verzeihbar. Schließlich hat die Band für mich insgesamt einen derben Brocken abgeliefert, der an vielen Stellen ebenso überrascht wie überzeugt.</p>
<p><strong>DAMNATION DEFACED</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/damnationdefaced">Facebook</a> und im <a href="http://damnationdefaced.com/">Web</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/damnation-defaced-alles-ausser-irdisch/">DAMNATION DEFACED  &#8211; Alles außer irdisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SIKTH – Versöhnlicher Brainfuck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2017 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIKTH – The Future In Whose Eyes? Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 46:09min Label: Peaceville Records Ltd. Genre: Mathcore/Progressive Metal Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sikth-versoehnlicher-brainfuck/">SIKTH – Versöhnlicher Brainfuck</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SIKTH</strong> – The Future In Whose Eyes?<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 46:09min<br />
Label: Peaceville Records Ltd.<br />
Genre: Mathcore/Progressive Metal</p>
<p>Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, zweifelsohne nach 30 Sekunden ausmachen und nach der nächsten Kopfschmerztablette greifen. Ich kann euch beruhigen, auch für euch gibt es mit der neuen Scheibe Hoffnung!</p>
<p>Denn das, was ich erwarte und das, was ich hier zu hören bekomme, unterscheidet sich etwas voneinander. <strong>SIKTH</strong> haben mit &#8222;The Future In Whose Eyes?&#8220; endlich ein neues Studioalbum veröffentlicht. Ich nehme vorweg: sie sind ihrer Verrücktheit absolut treu geblieben! Allerdings fehlt mir definitiv das etwas Mehr an Technikgewichse, welches die beiden Vorgängeralben beherbergt haben.</p>
<p>Auch nach elf Jahren ohne Albumveröffentlichung, personeller Umstrukturierung und nicht zu vergessen – diese Band hatte sich zwischenzeitlich über fünf Jahre aufgelöst – haben <strong>SIKTH</strong>&nbsp;ihren Sound beibehalten. Sie verfolgen einen gewohnt modernen Sound, der &#8211; dank Unterstützung von <strong>Adam &#8222;Nolly&#8220; Getgood</strong>, inzwischen ex-Bassist von <strong>PERIPHERY </strong>&#8211; in Produktion und Mix noch ein paar Level angehoben wurde,&nbsp;mit einem konsequent vertracktem Songwriting, aber ohne unhörbare Kopfschmerz-Passagen. Und auch die Songstrukturen sind dank klarer Brüche zwischen Geballer und melodischer Ohrwurmrefrains sehr gut durchschaubar.</p>
<p>Auch der charakteristische Wechselgesang der verschiedenen Stimmtypen von aggressivem Screaming, tiefem Growling sowie Cleanpassagen ist geblieben. Alles beim Alten soweit. Die krassen Brüche zwischen hohen und tiefen Stimmlagen reizen die beiden Sänger (<strong>Justin Hill</strong> wurde inzwischen durch <strong>Joe Rosser</strong> ersetzt und macht dieser Stelle alle Ehre) noch immer extrem aus und liefern sich wahnwitzige Schlagabtausche.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rxZ17_HI9Uk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während der Grundsound an die 2000er anknüpft und in mir Assoziationen an einschlägige NuMetal-Kapellen erweckt, durchbrechen doch immer wieder stark hymnenhafte Refrains die aggressiven Passagen. Episches Riffing trifft auf verschrobene Rhythmik. Klingt ziemlich durcheinander? Ist es auch. Aber immerhin brillieren <strong>SIKTH</strong> schon seit vielen Jahren mit ihrem schonungslosen Stilmix. Darin haben sie Erfahrung.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> legt gut vor, ist rund komponiert, mit einer großzügigen Prise aller Einflüsse abgeschmeckt und wird vom eindeutig rabiateren <em>&#8222;Century Of The Narcissist?&#8220;</em> gefolgt. Äußerst ehrgeizig wettern hier zunächst Snaresound und Gesang um die Poleposition in puncto Aggressivität und bügeln mir die Falten aus dem Gesicht. Dabei wertet eine schöne rhythmische Zerhackstückung, die dem Mathcore, den ich von<strong> SIKTH</strong> erwartet habe, absolut gerecht wird, den Song auf. Ausgleichend dazu verhalten sich die Gitarren eher unauffällig gleichförmig und der Refrain ist wie auch schon bei <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> und allen anderen Songs des Albums sehr clean und versöhnlich. Teilweise driftet&nbsp;<strong>Hill</strong>s Melodiegesang schon ins anstrengend leidende ab. Schmerzgrenze erreicht!</p>
<p>Zwischen pathetischem Schnulzgesang und rhythmischen Kernschmelzen fügen sich wirklich schöne Gitarrenläufe ein, die mich unmittelbar an <strong>PROTEST THE HERO</strong> erinnern. Hinter hervorgehaltener Hand wage ich sogar <strong>IN FLAMES</strong> zu nennen, die mir ins Gehirn schießen. Eigentlich sollte es ja andersherum sein &#8211; immerhin haben die jüngeren Bands, wie unter anderem <strong>PROTEST THE HERO&nbsp;</strong>oder <strong>TESSERACT</strong> (dank denen ich erst mit dieser Art Frickelage warm geworden bin), ihr Handwerk auch durch Genrevorreiter <strong>SIKTH</strong> erlernt und entwickelt. Meine Assoziation läuft aber eben andersherum. Fakt ist: eingängige Melodielinien bleiben hängen und der theatralische, mehrstimmige Gesang fräst sich ins Ohrwurmgedächtnis.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SXxaWvVFl_8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie für das Genre üblich, wissen die Musiker sehr genau ihre Instrumente und Stimmen zu nutzen. Vor allem in <em>&#8222;The Aura&#8220;</em> fällt mir die saubere Bassarbeit auf, die dank der Abmischung gut zur Geltung kommt. Es schummelt sich auch ein metallischer Slapbass zwischen die Passagen, die mich wieder an die 2000er und <strong>KOЯN</strong> denken lassen. Der Sound ist überhaupt sehr aufgeräumt, wobei mir allerdings der Gitarrensound an sich über die gesamte Länge des Albums etwas zu gleichartig ist. Ja, man mag hier einwenden, es sei eben Djent. Es geht nicht um Melodie, sondern viel mehr um Klang. Brachialer, durchdringender Klang. Und im Gesamtzusammenhang passt das auch alles gut zusammen! Zweifelsohne.</p>
<p><em>&#8222;Cracks of Light&#8220;</em> möchte ich als Highlight unbedingt empfehlen. Gast <strong>Spencer Soleto</strong> (<strong>PERIPHERY</strong>) unterstützt die Band hier mit seinem Gesang. Pathetischer 2000er-Style, der mich nicht so richtig zu begeistern weiß, wird durch derbes Gemeter, atmosphärische Tappings, Blastbeats und Math-Gehacke aufgewogen. Im zweiten Teil des Songs weiß Drummer <strong>Dan Foord</strong> zu brillieren und alle Ohren auf sich zu richten. Für diesen Song hat&nbsp;jemand mal alle Ü-Eier einer Palette geöffnet und ab und an tatsächlich auch ein siebentes Ei mit fetter Überraschung erwischt. Ich freue mich über so rund konzipierte und abwechslungsreiche vier Minuten Feuerwerk. Knaller!</p>
<p>Was mich definitiv irritiert, sind die drei Spoken Words-Phrasen, die einen Rahmen um den zweiten und dritten Akt des Albums legen. Mit sphärischen Sounds unterlegt, erzählt eine Reibeisen-Sprechstimme in <em>&#8222;This Ship Has Sailed&#8220;</em>, <em>&#8222;The Moon&#8217;s Been Gone For Hours&#8220;</em> und Outro <em>&#8222;When It Rains&#8220;</em> und geben dem Hörer Raum zum Verschnaufen. Wie hier allerdings versucht wird, ein Gruselsetting aufzubauen, bekommen <strong>E NOMINE&nbsp;</strong>eindeutig Konkurrenz. Sorry, bei dem Pathoslevel bekomm ich Herpes. Zumal diese Passagen dermaßen das Tempo rausnehmen, dass ich kopfschüttelnd davor sitze und fast sehnsüchtig auf die nächste Schrotsalve warte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GkJJ47Lx0Jk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;<em>Riddles Of Humanities</em>&#8222;<strong>&nbsp;</strong>läutet den dritten Akt ein und&nbsp;ist ein weiterer Höhepunkt, in dem der sonst so aggressive <strong>Mikee&nbsp;</strong>recht warme, aber noch immer sehr kraftvolle Hook-Vocals in den Mittelpunkt singt. Der Song beginnt so verkopft, dass es mir selbigen erstmal verdreht. So muss das! Das ballert! Die Gitarrenlicks sind äußerst fett und gelungen und stimmen mich versöhnlich, obwohl die gesangliche Nettigkeit des Refrains mich mal wieder etwas aus dem Konzept bringt.</p>
<p>Es schließt sich genauso energetisch und brilliant <em>&#8222;No Wishbones&#8220;</em> an. Ein Song, der mich sehr an <strong>ANIMALS AS LEADER</strong>s-typische&nbsp;Djent-Exzesse und auch ein wenig an <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> denken lässt. Der Gesang geht zu Songbeginn definitiv in diese Richtung, <strong>Serj Tankian</strong>s Sangesleistungen bleiben jedoch unerreicht. Nur in puncto Verzweiflung kann hier ganz gut aufgeschlossen werden. Ohrwurmtaugliche Hookline eingeschlossen. Ob das ein Gütesiegel ist? In meinen Ohren nicht unbedingt. Tut der Qualität der Platte an sich aber natürlich keinen Abbruch!</p>
<p>Der finale Song &#8222;<em>Ride The Illusion</em>&#8220; gibt <strong>Foord</strong> noch einmal Raum, richtig auf die Kacke zu hauen. Fette Rolls und präzises Beckenspiel zaubern mir das Lächeln ins Gesicht. Er spielt im wahrsten Sinne des Wortes und kitzelt alles aus dem Material heraus. Darum spinnt sich eine recht simple Rhythmik und Melodik, die auch hier wieder im Refrain in eine hymnenhafte Line mündet.</p>
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		<title>In ungeahnten Sphären &#8211; Bardspec</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[LP]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Side Project]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BARDSPEC – Hydrogen Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017 Dauer: 55 min Label: LABEL Genre: Ambient/ Electro BardSpec &#8211; eins unter Vielen? Als ich gelesen habe, dass Ivar Bjørnson, Gitarrist von ENSLAVED und ehemaliger LIVE-Gitarrist von SATYRICON und TAAKE, ein neues Soloprojekt veröffentlicht hat, bin ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BARDSPEC</strong> – Hydrogen<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017<br />
Dauer: 55 min<br />
Label: LABEL<br />
Genre: Ambient/ Electro</p>
<h3>BardSpec &#8211; eins unter Vielen?</h3>
<p>Als ich gelesen habe, dass <strong>Ivar Bjørnson</strong>, Gitarrist von<strong> ENSLAVED</strong> und ehemaliger LIVE-Gitarrist von <strong>SATYRICON</strong> und <strong>TAAKE</strong>, ein <strong>neues Soloprojekt</strong> veröffentlicht hat, bin ich neugierig geworden. Bereits 2016 hat er mich gemeinsam mit <strong>Einar Selvik</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> im gemeinsamen Projekt <strong>SKUGGSJÁ</strong> überzeugen können. Mit <strong>BARDSPEC</strong> schlägt <strong>Ivar</strong> eine <strong>ganz neue Richtung</strong> ein und ergründet ein eher <strong>Metal-untypisches Genre</strong>. Was ich auf dem Longplayer höre, überrascht mich. Ich habe mir unter dem neuen Projekt etwas ganz anderes vorgestellt. Warum mich „Hydrogen“ trotzdem überzeugt hat, werdet ihr hier erfahren.</p>
<h3>Elektronische Kaskaden</h3>
<p>Das Album „Hydrogen“ fällt zuerst einmal durch das Cover-Artwork auf. Man sieht einen milchig-weißen Schädel, der sich zu verflüssigen scheint. Genau das empfinde ich beim Hören der einzelnen Tracks des Albums. „Hydrogen“ ist gespickt von elektronischen Klängen, die sich immerzu wiederholen. <strong>Wieder und wieder</strong> werden die repetitiven Passagen durch neue Klangelemente ergänzt. Der Hörer wird dabei förmlich<strong> in einen Sog gezogen</strong>. Mein Hirn wird dabei völlig betäubt und ich habe das Gefühl, den ganzen Alltagsstress für knapp 55 Minuten einfach mal vergessen zu können.<br />
Die fünf Songs (<em>„Deposition“</em> zähle ich jetzt nicht als eigenständigen Song, sondern als Intro für<em> „Bone“</em>) haben in ungefähr ein ähnliches Tempo, sie sind eher <strong>schwergängig und ruhig, als wuchtig und schnell</strong>. Jeder&nbsp; der Songs nutzt dabei andere Klangelemente und Strukturen, um den Hörer in seinen Bann zu ziehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20116" aria-describedby="caption-attachment-20116" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20116 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/BardSpec_PROMO-1024x768.jpg" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/BardSpec_PROMO-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/BardSpec_PROMO-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/BardSpec_PROMO-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20116" class="wp-caption-text">Ivar Bjørnson</figcaption></figure>
<h3>Wasserstoff in seine einzelne Teilchen zerlegt</h3>
<p>Der Track <em>&#8222;Bone&#8220;</em>&nbsp;überzeugt mich durch den Klang der <strong>psychedelischen Gitarren</strong>, dazu mischt sich ein eingängiges Trommeln. Der treibende Beat wird zum Ende hin stärker und schneller. Der Song behält dabei seinen eingängigen Sound.</p>
<p><em>&#8222;Fire Tongue&#8220;</em>&nbsp;ist für mich persönlich der gelungenste Track des Albums. Der Song beginnt dabei mit einem Herzschlag-ähnelnden Geräusch. Dieses wird wieder durch die hohen Töne einer verzerrten Gitarre überstimmt. Diesmal sind diese aber <strong>deutlich melancholischer</strong>. Die Klangelemente verschwimmen miteinander, ohne das der Sound dabei matschig wird. Wenn man genau hinhört, kann man die einzelnen Elemente noch voneinander unterscheiden. Die Tonqualität ist glasklar.</p>
<p>Im Song <em>&#8222;Gamma&#8220;</em>&nbsp;kann man den Klang eines <strong>Morse-Telegraphen und diverse Funkgeräusche</strong> wahrnehmen. Passend dazu spiegeln die hellen Töne des Liedes für mich Weltraum-Melodien wieder. Der Song findet seinen Höhepunkt, wenn die wellenartigen Klänge in ein Herzschlag-artiges Klopfen übergehen und eine sanfte männliche Stimme das Konzept des Songs wunderbar ergänzt.</p>
<p><em>&#8222;Salt&#8220;</em>&nbsp;beginnt mit einem repetitiven Beat. Der Einsatz der elektronischen Gitarre zeigt dann wieder <strong>Ivar</strong>s Talent am Saiteninstrument. Ab der Minute 3:30 wird der Klang der Gitarre durch eine verzerrte Melodie überlagert, während im Hintergrund immer noch <strong>der klopfende Beat</strong> vom Anfang des Songs zu hören ist. Mit stolzen 12 Minuten und 24 Sekunden ist <em>&#8222;Salt&#8220;&nbsp;</em>auch der längste Track des Albums. Es werden immer neue Elemente aufgenommen und verarbeitet. Deshalb ist &#8222;Hydrogen&#8220; in Gänze auch nicht langatmig.</p>
<p><em>&#8222;Teeth&#8220;</em> ist der Bonus Track des Albums. Die eingängige Melodie der Gitarre wird durch Cymbals ergänzt. Optisch stelle ich mir zu diesem Song eine <strong>staubige und undankbare Einöde</strong> mit unendlichen Weiten vor. Ab Minute 4 setzt ein hastiger Beat ein, der die melancholische Melodie begleitet.</p>
<h3>Nicht jedermanns &#8222;Gusto&#8220;</h3>
<p>Ein <strong>elektronisches Ambient-Projekt</strong> ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Deshalb habe ich mich entschieden, eine <strong>gezielte Punktwertung wegzulassen</strong>. Mir gefällt das Album sehr gut und vielleicht konnte ich euch &#8222;Hydrogen&#8220; irgendwie schmackhaft machen. Für mich ist das Album, trotz enorm langer Titel, sehr abwechslungsreich. Der Knackpunkt sind auf jeden Fall die <strong>kaskadierenden Beats</strong> und Melodien, die sich immer wieder wiederholen und und ineinander fließen. Dabei kann man die einzelnen Elemente immer noch wahrnehmen. Die Aufnahmequalität ist deshalb wirklich gut.&nbsp;</p>
<p>Links: <a href="http://bardspec.com/">Homepage </a>,&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/bardspec/">Facebook</a></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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		<title>Ein Hauch von Herbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 07:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Alcest]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Autumn]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Coldworld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>COLDWORLD – Autumn Veröffentlichungsdatum: 15.07.2016 Dauer: 53 min Label: Cold Dimensions So langsam, aber sicher, nähert sich der diesjährige Sommer dem Ende und ich bin heilfroh, wenn kältere und rauere Tage über das Land hereinziehen. Als Vorbote dessen kündet das neue Album ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>COLDWORLD – Autumn<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.07.2016<br />
Dauer: 53 min<br />
Label: Cold Dimensions</p>
<p>So langsam, aber sicher, nähert sich der diesjährige Sommer dem Ende und ich bin heilfroh, wenn kältere und rauere Tage über das Land hereinziehen. Als Vorbote dessen kündet das neue Album des Solokünstlers <b>Georg Börner</b>, bzw. seines Black Metal Projektes <b>COLDWORLD</b>, vom herannahenden Herbst und wurde schlicht und einfach mit „Autumn“ betitelt. Ein Gefühl der Vergänglichkeit schleicht sich in mein Unterbewusstsein, als das Album zu rotieren beginnt und ich mich auf eine herbstliche Reise begebe.</p>
<p><em>„Scars“</em> eröffnet Black Metal-typisch und weiß mit einem hohen Drive und dezent, aber wirkungsvoll, gesetzten Melodien zu überzeugen. Im Verlauf des Songs gesellt sich der Klang einer Geige hinzu, welcher jedoch ein wenig zu sehr nach Konserve klingt. Dies geht durchaus besser, so etwa beim deutschen Black Metal Meilenstein „Kainsmal“ von <b>EïS</b> bzw. damals noch <b>GEïST</b>. Interessant, dass auch dieses Album einen starken herbstlichen Bezug in der grundlegenden Stimmung und Gestaltung aufweist. Einst war es Wein&#8230;</p>
<p>Doch zurück zu <b>COLDWORLD</b>s Musik, die mir als Depressive Black Metal angepriesen wurde. Ich muss gestehen, mit dieser Begrifflichkeit habe ich seit jeher meine Probleme, da ich selbst schon Erfahrungen in psychischen Leiden machen „durfte“ und nur wenige, ganz wenige Alben aus diesem selbst ernannten Untergenre auch nur annähernd an jenes Gefühl herankommen.</p>
<p>Hinzukommend spielt die Musik auf „Autumn“ glücklicherweise zu <b>variabel</b> um auf so ein Level heruntergebrochen zu werden. So lädt beispielsweise <em>„Void“</em> mit Frauengesang und luftigen Melodien zum Träumen ein und erinnert entfernt an ältere <b>ALCEST</b> Werke.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_5598" aria-describedby="caption-attachment-5598" style="width: 387px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5598 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/57431_photo.jpg" alt="Georg Börner" width="397" height="553" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/57431_photo.jpg 517w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/57431_photo-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-5598" class="wp-caption-text">Georg Börner</figcaption></figure>
<p><em>„Woods of Emptiness“</em> bildet den längsten Song des Albums und geht wieder etwas klassischer zu Werke. Mir persönlich erscheint der Aufbau des Stückes jedoch zu langgezogen und zu repetitiv. Darauffolgend avanciert <em>„Autumn Shades“</em> zu meinem persönlichen Favoriten der Platte. Eine melancholische, traurige Stimmung zieht sich durch das gesamte Stück und der Klargesang lässt den Titel angenehm ruhig voranschreiten. <b>„In the garden grove lies a woodens throne“</b>. Gewisse Parallelen zu „Apnoe“ von <b>LANTLOS</b> kommen mir in den Sinn.</p>
<p>Das kurze Zwischenstück <em>„The Wind and the leaves“</em> trägt nochmals, und nicht nur durch den Namen, zu einer herbstlichen, irgendwie entrückten Stimmung bei, woraufhin das Ende des Albums langsam eingeläutet wird. <em>„Climax of Sorrow“</em> und <em>„Nightfall“</em> führen den Hörer zurück zu harscheren Klängen, bis schlussendlich mit <em>„Escape II“</em> ein schöner Schlusspunkt gesetzt wird, welcher alle Stilistiken des Albums kombiniert und mich durchaus ergriffen in die Stille entlässt.</p>
<p>„Autumn“ ist mein persönlicher Erstkontakt mit <b>COLDWORLD</b>s Musik und ich bin im Großen und Ganzen angetan von dem Album. Leider vermiest mir der Klang, bzw. die Produktion, ein wenig den vollkommenen Hörgenuss. Zu penetrant klingt der Drumcomputer und zu wenig Druck hat die Scheibe in den tiefen Tönen. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen.</p>
<p>Besonders erwähnenswert finde ich die<b> optische Gestaltung</b> der CD, welche ich in Augenschein nehmen konnte. Dies fängt beim stimmungsvollen Cover an und setzt sich in einer Art Fotostrecke durch das gesamte Booklet fort. Definitiv eine sehr schöne Idee. Hier wird eine neue starke Assoziationsebene für den Hörer ermöglicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/d37IT0WSB7U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Krautsurfing &#8211; irgendwo zwischen Rock, Punk und Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Krautrock]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CIRCLE &#8211; Meronia Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016 (Re-Release) Dauer: 76:53 min Label: EKTRO RECORDS ICH WÜRDE MICH NUR ZU GERN DEN ANDEREN REZENSENTEN ANSCHLIEßEN. DAMIT MEINE ICH, DAS EIN ODER ANDERE WORT ÜBER SCHLECHTE ALBEN VON UNBEKANNTEN BANDS VERLIEREN. Aber da ich anscheinend das Glück ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CIRCLE</strong> &#8211; Meronia<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016 (Re-Release)<br />
Dauer: 76:53 min<br />
Label: EKTRO RECORDS</p>
<p style="text-align: center;">ICH WÜRDE MICH NUR ZU GERN DEN ANDEREN REZENSENTEN ANSCHLIEßEN.<br />
DAMIT MEINE ICH, DAS EIN ODER ANDERE WORT ÜBER SCHLECHTE ALBEN VON UNBEKANNTEN BANDS VERLIEREN.</p>
<p>Aber da ich anscheinend das Glück fürs Leben gebucht habe, durfte ich mir die Neuauflage von <strong>CIRCLE</strong>s Debüt-Album &#8222;Meronia&#8220; auf die Ohren geben. Von <strong>CIRCLE</strong> selbst kannte ich vor dem Album nicht viel, außer ihr Stil-brechendes Album &#8222;Miljard&#8220; von 2006. Dieses ist um Längen ruhiger und setzt eher auf den Ambient-Sound. Zuvor hatte es den Finnen eine Musikrichtung besonders angetan: <strong>Krautrock</strong>.<strong><br />
</strong><br />
Die älteren Leser dürften diesen Begriff schon das ein oder andere Mal gehört haben. Sie verknüpfen vielleicht auch Bands wie <strong>WALLENSTEIN</strong>,<strong> TON STEINE SCHERBEN</strong>,<strong> FAST</strong> und <strong>NEU!</strong> damit. Letztere sind eindeutig <strong>CIRCLE</strong>s größte Inspiration in ihren Anfangsjahren gewesen. Der Krautrock wurde in den 60ern und 70ern den westdeutschen Rock-Bands zugeordnet. Dabei inkorporierten sie hauptsächlich psychedelische, improvisierte und experimentelle Elemente in ihre Musik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5023 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/1280x1280.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die  Verschmelzung der Genres Heavy Metal und eben dieses Krautrocks ist wahrscheinlich der Hauptgrund für den Bekanntheitsgrad von <strong>CIRCLE</strong>. Sie selbst definierten sich auf den folgenden Alben gern als <strong>NWOFHM </strong>(New Wave Of Finnish Heavy Metal) in Anlehnung an die britische Variante des <strong>NWOBHM</strong>.</p>
<p>Dennoch ist auf diesem Album ein anderer Stil noch viel prominenter: <strong>Punk</strong>.<br />
Die Wurzeln in diesem Genre und der Einfluss auf ihr erstes Werk sind unbestreitbar. Jedoch wurde die Welle, die dieses Album im Heimatland der Experimental-Rocker von <strong>CIRCLE</strong> ausgelöst hat, viel zu oft übergangen.<br />
Denn an diesem Album war damals nicht wirklich viel genre-typisch, außer der immerwährende Vergleich mit <strong>NEU!</strong>.<br />
Die Band hatte sich im Vergleich zu ihrer ersten 7&#8243;-Platte weiter von diesem Sound entfernt, denn ihr Label merkte damals schon die offensichtliche Nachahmung des großen Vorbilds. Aber zum Glück war man geduldig genug und konnte 1994 den Finnen ihren ersten Longplayer bescheren, welcher nur einer von <strong>ganzen 51 Alben</strong> ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">DIESE PLATTE IST DAS PURE GLÜCK FÜR ALLE, DIE AUF NICHT SO LEICHT DURCHDRINGBARE MUSIK STEHEN. DAMIT IST ABER NICHT KOMPLEXITÄT GEMEINT.<br />
UND ERST GAR NICHT TECHNISCHE FINESSE!</p>
<p>Wie gesagt konnten <strong>CIRCLE</strong> mit diesem Album jedoch ihren eigenen Sound mehr und mehr entwickeln, auch wenn der Einfluss anderer Krautrock-Bands sofort ins Ohr fällt. Der punkige und verzerrte Ton vereinzelter Passagen lässt den Hörer eben diese Progression erleben. Dabei werden, wie zum Beispiel auf <em>&#8222;Hypto&#8220;</em> und dem Title-Track, harmonische und dissonante Töne nicht voneinander getrennt, sondern fröhlich vermischt. Dadurch entsteht eine Wand aus Sound, der jeder Freund von dissonanter und rauer Musik etwas abgewinnen kann.</p>
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<p style="text-align: center;">DENN MIT 16 TRACKS WIRD HIER EIN GROßES ARSENAL VON GEWOLLTEM &#8222;NICHTSKÖNNEN&#8220; UND KÖNNEN ABGEFEUERT.</p>
<p>Beim Gesang ist, wenn er denn auftaucht, eine engelsgleiche Stimme am Werk, was man mit der aggressiven Natur des Albums kaum im Kopf vereinbaren kann. Trotzdem funktioniert es und die hauptsächlich instrumentalen Passagen harmonieren mit Gesang und Geschrei an allen Stellen, wo dieser eingesetzt wird. Aber auf Liedern wie <em>&#8222;Wherever Particular People Congregate&#8220;</em> und <em>&#8222;Merid&#8220;</em> wird der Punk freigelassen: da wird in unglaublich ekliger Manier ins Mikro gebrüllt.</p>
<p>Ein unglaubliches Geheimnis rankt sich anscheinend um die Texte des gesamten Albums, da diese wohl alle in einer <strong>fiktiven Sprache</strong> namens <strong>&#8222;Meronia&#8220;</strong> eingesungen worden sein sollen. Diese Theorie wurde weder bestätigt noch als ein Hirngespinst verworfen. Der Hörer darf also gespannt sein und selbst interpretieren, welchen Inhalt der Gesang ausdrücken soll. Mathige Töne und zum Teil auch komplett mathige Lieder sind auch nicht zu vermissen, aber was würde man anderes auch von einem experimentellen Album dieser Größenordnung erwarten. Denn mit 16 Tracks wird hier ein großes Arsenal von gewolltem &#8222;Nichtskönnen&#8220; und Können abgefeuert. Sogar <strong>Black-Metal</strong> Fans dürfen dem Album eine Chance geben und den ein oder anderen Track finden, der sie begeistert, falls man auf die <strong>atmosphärischen Züge</strong> der großen neuen Post-Black-Szene steht.</p>
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<p>Die Band präsentiert eine Vielfalt an Sounds<strong>, </strong>während sie einen roten Faden beibehalten und ihrem Stil treu bleiben. Es werden so einige Gesichter gezeigt und vor nicht viel zurückgeschreckt. <span style="line-height: 1.5;">Auch produktionstechnisch ist an einem Album in diesem </span>vorangeschrittenen<span style="line-height: 1.5;"> Alter nichts auszusetzen, wobei ich mich an dieser Stelle gern von </span>geübteren Ohren<span style="line-height: 1.5;"> korrigieren lasse.</span></p>
<p>Alles in allem schließt sich bei dieser LP vom Anfang bis zum Ende wieder der Kreis, nachdem die Band benannt ist.<br />
Ein Kreis, bei dem man aber nicht sofort da wieder anfangen möchte, wo man aufgehört hat. Denn beim Hören vergeht schon gerne mal eine halbe Ewigkeit. Dennoch wird hier alles von Keyboard bis Gitarre zelebriert. Auch wenn vielleicht die Länge dieses Gesamtwerks an dem ein oder anderen zehren mag, legt man sie gern wieder auf (wenn auch nicht in Dauerschleife). Ohne diese Scheibe würde eine gesamte Musikbewegung in Finnland nie existiert haben. Und es gibt bestimmt die ein oder andere <strong>psychedelic-Punk-Band</strong>, die noch heute auf dem Sound von &#8222;Meronia&#8220; aufbaut.</p>
<p style="text-align: center;">ZUM UNGLÜCK ALLER ANDEREN SUCHE ICH MIR NUR DIE GUTEN ALBEN FÜR REZENSIONEN AUS.<br />
DAFÜR SOLLTE ICH MICH BEI DEN ANDEREN AUTOREN MIT EINEM KUCHEN ENTSCHULDIGEN.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/krautsurfing-irgendwo-zwischen-rock-punk-und-metal/">Krautsurfing &#8211; irgendwo zwischen Rock, Punk und Metal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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