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	<title>Als Tier Ist Der Mensch Nichts Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Nomen est omen. UNRU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 12:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Als Tier Ist Der Mensch Nichts]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNRU – „Als Tier ist der Mensch nichts“ Veröffentlichungsdatum: 25.3.2016 Dauer: 36:01 Label:&#160;Supreme Chaos Records Manchmal muss man sich den Arsch aufreißen, um ne Band oder Platte adäquat zu beschreiben. Es passiert mir zuweilen, dass ich mir aus dem Genrebaukasten Dinge wie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UNRU</strong> – „Als Tier ist der Mensch nichts“<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.3.2016<br />
Dauer: 36:01<br />
Label:&nbsp;Supreme Chaos Records</p>
<p>Manchmal muss man sich den Arsch aufreißen, um ne Band oder Platte adäquat zu beschreiben. Es passiert mir zuweilen, dass ich mir aus dem Genrebaukasten Dinge wie „Blackened Technical Doom Crust Death Sludge“ zusammenzimmern möchte, weil es am treffendsten erscheint.</p>
<p>Und dann gibt es <strong>UNRU</strong>, die sich und ihrer Musik mit dem Bandnamen einfach selbst das passendste Prädikat gegeben haben.</p>
<p>Die Bielefelder hämmern sich seit 2012 durch die Gegend und konnten im Folgejahr ihrer Gründung mit ihrem „Demo MMXIII“ einiges an positiver Kritik einfahren.</p>
<p>Drei Jahre später steht das erste Full Length Album „Als Tier Ist Der Mensch Nichts“ auf dem Plan. Und was für ein phänomenaler Albumtitel, was für ein herrlich verstörendes und abgefuckt hässliches Cover! Doch darüber wurde an <a href="http://www.metal1.info/specials/seuche-schreibt-teil-6/" target="_blank">anderer Stelle</a> schon zur Genüge geschrieben.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-4508" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/569796.jpg" alt="UNRU - Als Tier Ist Der Mensch Nichts" width="700" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/569796.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/569796-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/569796-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie verhält es sich nun musikalisch? Sind <strong>UNRU</strong> so hässlich, wie sie vorgeben zu sein? Irgendwie schon, ja. Und das ist auch verdammt geil so. Nach anfänglichem Hören könnte man die vier anonymen Bielefelder auch in der französischen Black/Crust/Hardcore Szene verorten. Denn <strong>UNRU</strong> befinden sich ganz in der Nähe von <a href="http://music.throatruinerrecords.com/" target="_blank">Throatruiner</a> Bands, wie zum Beispiel <strong>PLEBEIAN GRANDSTAND</strong>. Eine andere Referenz, die mir in den Sinn kommt, sind die australischen <strong>PORTAL</strong>.</p>
<p>Im Vergleich zum Demo fällt auf, dass sich <strong>UNRU</strong> mehr Zeit lassen. Das liegt nicht nur an den vier überlangen Songs, nein. Die Jungs&nbsp;drosseln ihr Tempo etwas. Über weite Strecken dominieren nach wie vor Blastbeats, jedoch nicht mehr in ähnlich chaotisch ungezügelter Manier wie vor drei Jahren. Das Ergebnis? Mehr Atmosphäre! Dieser arbeiten vor allem die Gitarren zu, die hier ein ums andere Mal in Post Black Metal Gefilde vordringen, wie bei dem Song <em>„Das Anna-Karenina-Prinzip“</em>.</p>
<p><em>„Hēdonḗe“</em> schraubt das Tempo dann sogar noch mehr nach unten und&nbsp;nimmt als vertonte Verzweiflung im Death Doom Gewand Gestalt an. <strong>KHANATE</strong> lassen grüßen. Man wartet den gesamten Song über auf den sich vermeintlich ankündigenden, alles vernichtenden Ausbruch. Dass dieser nicht eintritt, macht das Stück nur noch eindrucksvoller und verstörender.</p>
<p>Neben der Musik ist auch die Beschäftigung mit den Lyrics empfehlenswert, die, wenn auch erst nach ausgiebiger Auseinandersetzung, wirklich verständlich werden&nbsp;und&nbsp;klar über dem Durchschnitt des restlichen deutschen Textguts rangieren.</p>
<p>Der Sound ist gekonnt&nbsp;räudig, und passt so bestens in das Gesamtkonzept von „Als Tier ist der Mensch nichts“ ohne Details allzu sehr zu verwässern. Für mich hätte es trotzdem etwas klarer sein können, wobei ich glaube, dass das hier einfach nicht vorgesehen ist. Das Hörvergnügen schmälert sich durch den Sound, wenn überhaupt, nur geringfügig, weswegen ich das einfach mal ignoriere.</p>
<p>Insgesamt bleibt das Album ein brutales Stück Musik, das immer dann etwas Schönheit zulässt, wenn man es am wenigsten erwartet. Etwas Zeit sollte man sich schon&nbsp;nehmen, bevor sich alles erschließt. Lohnenswert ist das aber auf jeden Fall!</p>
<p>Erhältlich ist „Als Tier Ist Der Mensch Nichts“ als „Name your price Download“ auf <a href="http://unru.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a>.<br />
Wenn das mal kein Angebot ist!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/unruband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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