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	<title>Alt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Alt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen Leib erfährt und erkennt, hilft es definitiv dabei seine eigenen Eltern, Großeltern und Verwandten zu verstehen, die früher schon eifrig kritisierten und ebenfalls als Jugendliche kritisiert wurden. Unentwegt wird die Generation Smartphone und Social Media verdammt, was jedoch nicht auf das Alter beschränkt ist, besonders wenn man vor dem erwachsenen Geblüt die Eigenwahrnehmung und Selbstkritik darlegen kann.</p>
<p>Nicht alle Aufschreie, über die eigenen Altersgenossen entspringen jedoch dieser Profilierungsarbeit, denn man muss ja schließlich nicht alles mitmachen: tausende „Hashtags“, „vines“, angeblich lustige „Memes“ auf eher unlustigen Plattformen, das alles ist selbst für jemanden wie mich zu viel, dabei stamme ich aus der von Grabanwärtern oft als „medienabhängige Generation“ betitelten Altersgruppe.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3920" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg" alt="2e2e" width="300" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-750x455.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e.jpg 866w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Internet hin oder her, man sollte den Internet ABC-Schützen so einiges an Güte aussprechen, schließlich sind sie die Ersten die in unserer vernetzten Welt groß werden müssen und es meiner Meinung nach schon sehr gut meistern. Das altbekannte Stirnrunzeln, das sich auf die Gesichter vieler Menschen legt wenn sie eine Gruppe Teenager dabei bestaunen dürfen, wie diese sich nur mit ihrem Handy beschäftigen und der soziale Kontakt untereinander gelegentlich nur für sogenannte „Selfies“ gesucht wird, durfte ich auch bereits bei mir in der Bushaltestellenscheibe erkennen.</p>
<blockquote><p><i>DOCH DANN RUFE ICH MIR IMMER WIEDER IN DIE ERINNERUNG ZURÜCK, DASS SIE VIELLEICHT FREI HANDELN, ABER SICH AUCH NICHT DEN MEDIEN UND DEM INTERNET ENTZIEHEN KÖNNEN, DA DIESE SIE STÄNDIG BEEINFLUSSEN. </i></p></blockquote>
<p>Und nach dieser wirren Einleitung möchte ich auch endlich das eigentliche Thema ansprechen, welches bestimmt viele dazu veranlasst die Moralkeule nach jedem besuchten Konzert mal wieder aus dem Sack zu holen:<br />
Smartphones auf Konzerten. Klischeehafte Vorstellungen von Smombies auf Musikveranstaltungen werden immer wieder bestätigt und rauben vielen geübten Beobachtern den Atem: Ob es nun @charliecookiex3 &#8211; das ist keine namentliche Nennung, sondern nur ein frei erfundener Name, also wenn du auf irgendeiner Plattform charliecookiex3 heißt, bitte fühle dich nicht angesprochen &#8211; ist, die sich so eben in der zehnten Pose vor dem Merchandise-Stand zurechtmacht um ihre Social-Media-Galerie bei den üblichen Verdächtigen aufzuwerten, oder Tom, der sich so eben den halben Auftritt seiner Lieblingsband „Die Krebsfledermäuse“ für die eingestaubte SD-Karte sichert. Eines haben sie alle gemeinsam, nämlich die verfluchte Internet-Sucht und Sozialphobie, die viele von ihren Eltern und Mitmenschen diagnostiziert bekommen. Es steht natürlich außer Frage, dass beide wachsende Probleme in unserer Gesellschaft sind, aber wenn wir ehrlich sind fällt uns auf:</p>
<blockquote><p><i>DIE HABEN SPASS, DURCH DEN ICH KEINEN SPASS HABE&#8230;</i></p></blockquote>
<p>Es stört uns viel mehr die Präsenz dieses Handy-Displays, durch das wir sowohl den Frontmann als auch den noch nicht von der Nebelmaschine verschluckten Rest der Band in einer sahnigen 360 Pixel Auflösung betrachten dürfen, und <b>nicht die gesellschaftskritischen Aspekte</b>, die wir gerne ab und an von uns lassen, bevor wir genüsslich in unseren eher nicht so saftigen Burger für 1,95 € beißen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3921" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg" alt="2e2e2e" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e.jpg 728w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die meisten Argumentationen der Gegner von Handys auf Konzerten enden darin, dass der eigene Komfort &#8211; für den man ja mit dem Eintritt bezahlt &#8211; damit beeinträchtigt wird. Da legt sich bei mir wieder das Stirnrunzeln über meine Pickelhaube, die ich liebevoll Kopf nenne, und ich frage mich, ob wir zwischen all der Übertreibung unserer Probleme in der Freizeit überhaupt noch Platz für <b>echte Probleme</b> haben.</p>
<p>„<i>FIRST WORLD PROBLEMS“ HABEN WIR ALLE, ABER WIE SEHR SIE DICH INTERESSIEREN IST JEDEM SELBST ÜBERLASSEN. BIN ICH EIN HIPPIE UND SIND MIR DIE UNANGENEHMLICHKEITEN ZU EGAL?</i></p>
<p>Kann es wirklich unsere größte Sorge sein, wenn wir den Bühnenauftritt unseres Lieblings-Nightwish-Klons nicht vollständig genießen können, weil Erwin vor uns ein Video für seine Katze macht, damit diese, verstört vom Anblick, keine Pfote mehr in das gemeinsame Schlafzimmer von Erwin und seiner Gemahlin setzt? Und verhalte ich mich wie ein absoluter Hippie und selbsternannter Friedensstifter, weil es mir am Gesäß vorbeigeht? Diese beiden Fragen würde ich jeden für sich selbst beantworten lassen, aber mit meiner Antwort gerne die Smartphone-Videos in den Schutz nehmen.</p>
<p>Für mich ist es nämlich egal was ihr auf einem Konzert macht, schließlich könnte es mich auch stören wenn ihr euch bis zur Atemnot in schlechtem Bier ertränkt oder mit eurer Freundin mit Schmetterlingstattoo auf ihrem rechten Arm versucht den demographischen Wandel aufzuhalten. Solange sich das in Grenzen hält, ist das alles zu verkraften, schließlich hat jeder, ja auch Erwin vor euch mit seinem zerkratzten Smartphone mit dem Apfel drauf, den <b>Eintritt bezahlt </b>und möchte <b>dem Alltag entfliehen</b>. Auf allen Seiten gibt es Leute die über die Stränge schlagen, aber ich habe lieber den <b>unschuldigen Knaben</b> mit eigenem Video-Kanal vor mir, der die Hälfte des Sets aufnimmt bis sein Akku mal wieder den Geist aufgibt, als den <b>alkoholisierten Mittvierziger</b> der immer wieder sein kürzlich erworbenes Bier entweder aus dem Becher oder seinem Mund auf meine Schuhe schüttet.</p>
<p>Nervige Situationen sind überall zu finden, aber sind sie alle eine Kolumne wert &#8211; ja dieser Kommentar war Meta- geschweige denn die vielen Gedanken darüber? Es wird eine Zeit dauern, bis man das Handy im Konzertalltag akzeptiert, auch wenn es den ein oder anderen schon hart trifft, das <b>Desinteresse gegenüber der eigenen Lieblingsband</b> nun noch offenkundiger gezeigt wird, da Online-Chats nicht wie Gespräche übertönt werden. Dennoch sollte man deswegen nicht dem Patententwurf von Apple blind applaudieren, denn der kann ganz andere Folgen haben, sobald Videoaufzeichnungen von polizeilicher Gewalt oder anderen Straftaten verhindert werden können und somit viel mehr in die Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen eingegriffen wird.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oCpNUJ0oTu4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Wenn Musiker wie Glenn Danzig jedoch anfangen sich zu prügeln oder Gewalt gegenüber Fans verlangen (zu sehen im oberen Video) wegen des selbst ausgesprochenen Foto-Verbots und David Draiman von DISTURBED eine Frau vor dem gesamten Publikum verbal attackiert (zu sehen im unteren Video), obwohl diese an ihrem Handy nur wissen wollte ob es ihrer Tochter gut geht, die durch ein schreckliches Gewitter nach Hause gefahren war, dann stellt sich mir nur die Frage, wie <b>spießig</b> die Metal-Fangemeinde und -Musiker im Laufe der Jahre wohl geworden sind und <b>wie akzeptierend wir wirklich sind.</b></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DPmUY7zFFEM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn sind wir mal ehrlich: Wer bei einem Konzert lieber den wunderschönen Frontmann und die „shreddernden“ Gitarristen bestaunt (unter uns: <b>den Schlagzeuger sieht eh niemand </b>), anstatt sich die Seele aus dem Kopf zu headbangen oder sich im Moshpit von tonnenschweren Güterwaggons mit Namen wie Tobias oder Alex überrollen zu lassen, <b>der täte MIR auch schon ohne Handy leid. </b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3922" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg" alt="2e22fc" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc.jpg 729w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><b><br />
</b>Aber ich echauffier mich nicht darüber, weil ich mir die Zeit dafür nicht nehmen will, schließlich habe ich noch die ein oder andere Partie eines Mobile-Games zu verlieren und rege mich viel lieber in Kolumnen wie dieser über die Leute auf, die sich zu viel aufregen. Und ich hoffe ihr lasst weiterhin die Leute mit ihren Handys auf Konzerten spielen und diese lassen euch dafür in Ruhe wenn der <b>Blutdruck ins Unermessliche</b> steigt, was ab einem bestimmten Alter definitiv vermieden werden sollte.</p>
<blockquote><p><i>ZUM ABSCHLUSS EIN PAAR NETTE WORTE, WEIL NIEMAND GERN KOMPLETT ZYNISCHE ARTIKEL MIT KOMPLETT ZYNISCHEM ENDE LIEST. </i></p></blockquote>
<p>In diesem Sinne wünsche ich jedem Leser viel Freude auf dem nächsten Konzert und das unabhängig davon was er/sie/es gerne tut, sei es nun rumstehen, ein alkoholisches Getränk vertilgen, „stagediven“, „moshen“, „headbangen“ oder sich ab und zu <b>über die „Kids“ aufregen, wenn man schon alt genug dafür ist.</b></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Jonas</p>
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		<title>Früher war alles Besser!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 05:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Früher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Früher, da haben die noch richtige Musik gemacht, aber heute kann man sich das gar nicht mehr anhören.“ Ja. Bestimmt. Das hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört oder auch gar selbst geäußert. Aber warum ist das so? Ist es nur die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0a0a0a;">„<span style="font-size: small;">Früher, da haben die noch richtige Musik gemacht, aber heute kann man sich das gar nicht mehr anhören.“</span></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Ja. Bestimmt.</span></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Das hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört oder auch gar selbst geäußert. Aber warum ist das so? Ist es nur die Angst vor Veränderungen? Die Nostalgie, welche wir mit alten Alben verbinden? Wahrscheinlich eine ungesunde Mischung aus beidem. Jedoch werden die Musiker selbst bei solchen Aussagen meist nicht weiter beleuchtet. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IHSAHN</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">, der Kopf hinter </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>EMPEROR</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> und mittlerweile Solokünstler, antwortete mal auf die Frage, warum es kein neues </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>EMPEROR</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> Album mehr geben werde, dass dann ein neues &#8222;Anthems&#8220; von ihm erwartet werden würde. Das Album schrieb er in seiner Jugend und natürlich ist er mit 40 nicht mehr so wie mit 20. Das trifft es eigentlich, mehr oder weniger, auf den Punkt. Die Künstler werden älter und entwickeln sich natürlich auch weiter. Warum wird aber von den Künstlern erwartet, dass sie nur auf der Stelle treten?<br />
Nichts gegen </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>AC/DC,</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> aber bei ihnen funktioniert es nun einmal. Die Alben sind alle ähnlich. Die Songs sind vom Stil her alle gleich. Es gibt keine Überraschungen, nichts Neues, nichts Gewagtes und dennoch funktioniert es.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>AC/DC</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> ist eine der erfolgreichsten Bands der Welt und füllt riesige Stadien. Warum bleiben alle Musiker dann nicht auch bei ihren altbewährten Mustern? Ganz einfach. Dann meldet sich nämlich eine andere Abteilung zu Wort, welche nicht ganz so laut schreit wie die <em>Früher-war-alles-besser</em>-Fraktion. Und zwar das <em>Mach-doch-mal-was-Neues</em>-Komitee. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Künstler wollen sich ausleben, und meiner Meinung nach sollen sie das auch. Ja, sie bekommen dafür oft harsche Kritik, was man sehr gut an </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IN FLAMES</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> sehen kann. Dadurch gehen die Plattenverkäufe zwar zurück, aber dafür haben die Künstler oft einfach mehr Spaß an ihrer Musik. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Nun kommen natürlich auch noch die Plattenfirmen dazu. Sie sorgen für noch mehr Druck auf die Künstler und schränken die kreative Phase ein, weil diese natürlich gewinnorientiert arbeiten (müssen). Jetzt bringt es aber nichts, zu sagen: „Uuhh die bösen Plattenfirmen“. Es sind einfach Unternehmen, die auf Gewinn aus sein müssen, und die Künstler wollen ja schließlich auch Geld verdienen.<br />
Meiner Meinung nach braucht man doch kein Album hören, wenn es einem nicht gefällt. Wenn dir ein neues Album nicht zusagt, dann bleib  halt bei den alten Veröffentlichungen der Band, oder such dir vergleichbares Material. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Metal ist nicht mehr so klein, als dass man auf dem Schulhof mit Kassetten dealen muss, um an neue Musik zu kommen. Es gibt so viele Möglichkeiten neue Musik zu entdecken und Alternativen zu finden. Wenn das nicht reicht, dann kann man sich immer noch die alten Sachen anhören.<br />
Bands mit Bühnenerfahrung legen ihre Songs auch oft für Live-Auftritte aus. Hier kann man wieder </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IN FLAMES</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> als Beispiel nehmen. Die alten Lieder sind echt gut und man kann immer noch ein Konzert besuchen und sich über diese freuen. Die neuen wirken jedoch live viel runder und wie für die Bühne optimiert.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Wenn man nun aber doch meint, diese Band aus Gründen XY nicht mehr beachten zu wollen, oder über sie herziehen muss, dann versucht einfach mal, euch die Alben ohne Hintergedanken anzuhören. Egal was diese Band irgendwann einmal vollbracht hat. Betrachtet die Musik und entscheidet demnach, ob sie euch gefällt oder nicht. Es zählt nicht was draufsteht, sondern was drin ist.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Auch wenn Bands dann nicht mehr als <em>„trve“</em> gelten, heißt das noch nicht, dass sie schlecht geworden sind. Lasst die Künstler sich austoben und konsumiert das, was ihr auch konsumieren wollt. Und bitte fangt nicht mit Diskussionen à la „die sind doch mittlerweile voll schlecht geworden“ an. „Nein! Sie haben sich weiter entwickelt und das auf eine Art, die dir nicht gefällt.“</span></span></p>
<hr />
<p><strong><em>Dies ist ein Gastautoren-Beitrag von</em>: Chris</strong></p>
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		<title>Volbeat: Seal The Deal &#038; Let&#8217;s Boogie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Volbeat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pech gehabt Alex Über die Band Volbeat wird ja viel geredet. Für die einen ist es Metal, für die anderen nur eine lästige Modeerscheinung die einen auch noch bei allen namenhaften Festivals penetriert. Und auch bei uns in der Redaktion sind da ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/volbeat/">Volbeat: Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Pech gehabt Alex</p></blockquote>
<p>Über die Band Volbeat wird ja viel geredet. Für die einen ist es Metal, für die anderen nur eine lästige Modeerscheinung die einen auch noch bei allen namenhaften Festivals penetriert.<br />
Und auch bei uns in der Redaktion sind da die Meinungen, ob das überhaupt noch Metal ist oder einfach weg kann, sehr gespalten. Der arme <span class="_5yl5">Alex ärgert sich jetzt schon über diesen Artikel, aber er sagte: &#8222;Jeder soll über Musik schreiben, die er mag</span>&#8222;.<br />
Und genau deshalb kommen wir jetzt zum neuen Volbeat Album:</p>
<blockquote><p>Einfach kaufen und ausrasten?</p></blockquote>
<p lang="de-DE">Ob es so einfach wird? Einfach kaufen und abgehen? Immerhin sind Volbeat auch nicht mehr die Jüngsten und leider passiert es immer wieder, dass Musiker im &#8222;Alter&#8220; nicht wilder und zorniger, sondern gesetzter und ruhiger werden. Denn eines ist klar: Die Wut eines 20-Jährigen wird von vielen mit 40 nur noch müde belächelt. Dieses &#8222;Problem&#8220; haben auch viele Punkbands, welche von ihren Fans nicht mehr als die die sie mal waren wahrgenommen werden und ihr Gesicht verlieren. Kommerzieller Erfolg spielt dabei aber auch eine extreme Rolle – man denkt da an Linkin Park und fragt sich, wie viel man in sich hineinstopfen soll, um einen adäquaten Strahl zu kotzen!</p>
<p lang="de-DE">Aber wie verhält es sich bei den Musikfreunden aus Dänemark die nun seit 2001 eine Mischung aus Rock &#8217;n&#8216; Roll und Metal produzieren? Haben sie sich nun auch „verraten“ oder läuft der Laden wie eh und je?</p>
<p>Auf der Website der Band kann man sich zur Zeit ein neues Lied von der neuen Platte (Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie), welche am 3. Juni 2016 veröffentlicht wird, anschauen. Eines wird sofort klar: Ja schon, es ist noch dasselbe Volbeat wie wir es kennen und vielleicht auch lieben, nur nicht mehr ganz so roh und wild wie früher. Wobei das wohl auch niemanden mehr überraschen wird. Zumindest nicht nach dem letzten Studioalbum &#8222;<i>Outlaw Gentlemen &amp; Shady Ladies</i>&#8222;.</p>
<blockquote><p>Alles wie immer</p></blockquote>
<p lang="de-DE">Aber immerhin bleibt Sänger Michael Schøn Poulsen sich selbst und seinem Vorsatz treu, eingängige und leicht mitsingbare Lieder zu schreiben die die rohe Kraft von Heavy Metal und die mitreißenden Rhythmen des Rock &#8217;n&#8216; Roll in sich vereinen. Eben das Beste aus zwei sonst doch recht unterschiedlichen Welten.<br />
Und das gelingt auch beim neuen Song &#8222;The Devils Bleeding Crown&#8220; ganz gut.<br />
Eingängiger Song, eingängiger Text und schönes Solo von Ex-Anthrax Gitarrist Rob Caggiano.</p>
<p lang="de-DE">Also alles beim Alten, wenn auch nicht mehr ganz so roh und kräftig wie noch vor 15 Jahren. Aber der Zahn der Zeit nagt halt an allem. Trotzdem: „Rock the Rebel / Metal the Devil &#8220; oder jetzt halt etwas gesetzter und dem Alter entsprechend: &#8222;Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie&#8220;!</p>
<p lang="de-DE">&#8211; Gewaltmaschine</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3nb7DD7vdQ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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