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	<title>Altar of Plagues Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Altar of Plagues Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 42 Min. Label: Artemisia Records Stil: (Cascadian) Black Metal &#160; Die einsamen Wölfe von WOLVES IN THE THRONE ROOM waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> – Thrice Woven<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 42 Min.<br />
Label: Artemisia Records<br />
Stil: (Cascadian) Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einsamen Wölfe von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein entscheidender Einfluss im us-amerikanischen Black Metal, aus dem schlussendlich auch das Label Cascadian Black Metal hervorging. Viele gute Bands, wie etwa <strong>FALLS OF RAUROS</strong>, <strong>ALDA</strong> oder auch <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, zeigten sich sichtlich beeinflusst vom Schaffen der <strong>Weaver</strong>-Brüder. Diese leben weitestgehend autark und zurückgezogen auf einem Hof im Bundesstaat Washington und zelebrieren einen Lebenstil, nah an der Natur(-mystik), welcher jedoch scheinbar trotz inhaltlicher Querverweise nicht dem Bild des typischen Schwarzmetallers entspricht.</p>
<p>Damit saß die Band immer ein wenig zwischen den Stühlen, bildete jedoch auch eine Brücke vom traditionellen Schwarzmetall hin zur reformierten Interpretation des Post Black Metal. Als 2011 die Langrille &#8222;Celestial Lineage&#8220; herauskam, wurde infolgedessen eine Pause im Schaffen des Gespanns angekündigt. 2014 folgte jedoch mit &#8222;Celestite&#8220; ein Appetizer in Form einer rein ambientalen Scheibe. Nun kehren die Wölfe 2017 endgültig an die Oberfläche zurück und lechzen mit&nbsp; &#8222;Thrice Woven&#8220; begierig nach Blut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Bund mit dem Alten</h3>
<p>Zuallererst sticht mir das herrlich traditionelle Coverartwork ins Auge, welches sich sicher auch gut auf einer <strong>DRUDKH</strong>-Veröffentlichung machen würde. Archaische Energien werden heraufbeschworen und der Opener<em> &#8222;Born from the Serpent´s Eye&#8220;</em> spiegelt dies auf eine überzeugende Art und Weise wider. Epische Gitarrenlinien vermischen sich mit harschem Schlagzeugspiel und erzeugen gleich zu Anfang ein vertrautes Gefühl des Heimkehrens. Das Material bezieht sich deutlich auf die eigenen Anfänge und nimmt gelegentlich auch Bezug zu ganz alten <strong>ULVER</strong>.</p>
<p>Dennoch überrascht es mich, wieviele Variationen und Tempiwechsel im Opener zu finden sind. Dieses Treiben geht die ersten fünf Minuten, bis nach einem Break plötzlich ein mystischer und wunderschöner Frauengesang erschallt und in einen Endpart überleitet, der das Prädikat &#8222;100 Prozent <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>&#8220; trägt. Diese Klanglandschaften und Dynamiken sind definitiv stilprägend. Alles richtig gemacht &#8211; so hat ein Albumeinstand zu funktionieren!</p>
<p><em>&#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em> startet mit einem stimmungsvollen Intro, welches durch ein erzählerisches Sample eine dichte Stimmung aufbaut.</p>
<blockquote><p>&#8222;Winter is dying, the sun is returning&#8230;the fires are burning&#8230;the old ones are with us&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einem dunklen Monolith, der sich deutlich monotoner als der Opener anlässt, jedoch in seiner Atmosphäre kohärenter wirkt. Durch herrlich angestaubte Synthies entwickelt sich eine wohlig old-schoolige und folkloristische Stimmung, die mich ganz stark an das letzte Album der Polen von <a href="https://silence-magazin.de/von-bergen-seen-und-naechtlichen-pfaden/"><strong>WEDRUJACY WIATR&nbsp; </strong></a>erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22744 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ver-woben</h3>
<p>&#8222;Thrice Woven&#8220; teilt sich in insgesamt vier überlange Stücke, die zusätzlich vom Interlude<em> &#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> begleitet werden. So sehr ich jedoch von den ersten beiden Stücken begeistert bin, so enttäuschend und seltsam empfinde ich den Albumverlauf bei den beiden letzten Liedern. <em>&#8222;Angrboda&#8220;</em> und <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> (ein toller Liedname!) wissen mich nicht wirklich zu begeistern und verpuffen größtenteils, selbst nach einigen Hördurchgängen.</p>
<p>Stilistisch sind beide Stücke ähnlich gepolt wie<em> &#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em>, können jedoch die Spannung nicht aufrechterhalten und verlaufen sich mit zunehmender Spielzeit. Schade, denn auf dem Papier geht die Rezeptur von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> vollends auf. Lediglich der Beginn des Rausschmeißers <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> weiß mich ebenso zu begeistern wie die ersten Stücke. <em>&#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> hingegen weckt wohlige Erinnerungen an den Einleitungspart von<em> &#8222;Cleansing&#8220;</em> vom legendären &#8222;Two Hunters&#8220; Album und überzeugt durch seine beschwörenden Frauengesänge und die dichten Klanglandschaften.</p>
<p>Wo jedoch manche Songs nicht richtig zünden, weiß der Sound von &#8222;Thrice Woven&#8220; definitiv zu gefallen. Das Schlagzeug poltert oldschoolig, die Gitarren braten, Sänger <strong>Nathan</strong> keift kultig und auch den charmant entrückten Synthies wird ausreichend Platz gegeben.</p>
<p>Summa summarum ist der neuste Streich von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> ein definitiv gelungenes Album, welches jedoch nicht an die eigenen Klassiker heranreicht und im Endeffekt mehr vom Gleichen bietet. Lediglich der Opener <em>&#8222;Born from the Serpent´s eye&#8220;</em> konnte mit recht dynamischen Songwriting Neuland aufzeigen. Dies wiederum wünsche ich mir vom mittlerweile zum Trio angewachsenen Wolfsrudel für kommende Outputs. Sie können es durchaus noch, müssen nur auf gesamter Albumlänge diese Stärken abrufen können. In diesem Sinne &#8211; auf die Zukunft!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/wolvesinthethroneroom">Facebook</a></p>
<p><a href="https://wolvesinthethroneroom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/umzingelt-wolves-in-the-throne-room/">WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #14 &#8211; KEINE EXPERIMENTE?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Alcest]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
		<category><![CDATA[atrocity]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
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		<category><![CDATA[samsas traum]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-17211"></span><br />
Thema heute: Wenn Bands Experimente wagen &#8230; Was hat gut geklappt? Und was war eher ein Griff ins Klo?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>„Die einzige Konstante ist Veränderung“, oder „Schuster, bleib bei deinen Leisten“? In kaum einer subkulturellen Sphäre könnte das wohl so ausschweifend diskutiert werden, wie in der Musik. Wo <strong>die einen Neuerungen aufs Übelste verachten</strong> und jede Innovation den Vorwurf des Ausverkaufs mit sich bringt, können es andere <strong>kaum ertragen, wenn sich zwei Platten zu sehr gleichen</strong>. Ich zähle mich eher zur letzteren Kategorie.</p>
<p>Das letzte Album der Briten <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong> stellt zum Beispiel ein Werk dar, <strong>das mit dem Bandsound aufs Krasseste bricht</strong>. Aus dem Post Black Metal wurde ein tiefschwarzer Industrial-/Black-Metal-Bastard, nach dessen Veröffentlichung sich die Band auflöste. Genauso verstörend wie eindrucksvoll.&nbsp;Gar nicht eindrucksvoll ist &#8222;Hail Mary&#8220; von <strong>IWRESTLEDABEARONCE</strong>, auf dem sie all <strong>die kranken Alleinstellungsmerkmale über Bord warfen</strong>, die sie sonst vom generischen Deathcore der Mitt-2000er unterschied. Ein Abstieg in die Gesichtslosigkeit. Experiment misslungen!</p>
<p>Wieder anders verhält es sich mit <strong>SLIPKNOT</strong>, bei denen <strong>kein Output so experimentell</strong> ist wie das erste, nachträglich zum Demo degradierte, Album &#8222;Mate. Feed. Kill. Repeat&#8220;. Was die Band dazu veranlasst hat, diesen Weg nicht weiter zu gehen, verstehe ich bis heute nicht.</p>
<p>Fest steht für mich, <strong>dass Stillstand in der Musik tödlich ist</strong>, weswegen ich<strong> für jede Innovation dankbar</strong> bin, auch &#8211; oder besonders &#8211; wenn sie vielleicht mit Konventionen bricht.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Fantastisch, wie man sich bei solchen Fragen zunächst immer nur an die absoluten Gurken erinnert &#8230; Ich versuche dennoch, erstmal positiv zu bleiben. Zunächst gibt es Künstler, die sich mutig Seit an Seit mit (verschiedenen) Begleitband(s) <strong>durch mannigfaltige Strömungen und Stile wühlen</strong> – hier sei nur exemplarisch auf <b>Victor Wooten</b>s Prog-Metal-Projekt <b>OCTAVISION</b> verwiesen sowie das Gesamtwerk <b>DEVIN TOWNSEND</b>s.</p>
<p>Es gibt auch Experimente wie z.B.&nbsp;<b>SAMSAS TRAUM</b>s &#8222;Heiliges Herz&#8220;, mit dem sie einen finsteren Ausflug in den Black Metal wagten. Prädikat: Hörenswert fies! Ob es nun Kreativität oder Strategie ist: <strong>wer sich wandelt, bleibt im Gedächtnis</strong>. Durch Stillstand sind schon einige, zeitweilig gehypte Bands wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken.</p>
<p>Kein künstlerisches Experiment, sondern die (vermutlich) <strong>erstrebte Öffnung zum amerikanischen Markt</strong>, hat mir nach einer tollen Entwicklung das weitere Interesse an <b>APOCALYPTICA&nbsp;</b>verhagelt. Die Celli klangen auf &#8222;7th Symphony&#8220; zu sehr wie E-Gitarren, effektüberladen und teilweise mega glattgebügelt. Erschwerend hinzu kam der wachsende&nbsp;Einsatz verschiedener Sänger – einer schnulziger und affektierter als der nächste. Schade. Seit &#8222;Worlds Collide&#8220; kriselte es deswegen schon zwischen uns, 2010 war es dann endgültig aus.</p>
<p>Dass ich mit <b>DREAM THEATER</b>s &#8222;The Astonishing&#8220; nichts anfangen kann, hatte ich <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in unserem Endjahrespoll 2016</a>&nbsp;bereits erwähnt. Opulente Werke, ja, gern. Aber mit dem <strong>Musical</strong> sind sie doch <strong>etwas zu weit gegangen</strong>. Manche Entwicklungen sind zeitweilig, kurze Ausflüge. Andere vollziehen sich langfristiger und verändern das Profil der Band. Ich zeige hier nur kurz in Richtung <b>ALCEST</b>, <b>ULVER</b> oder <b>FLESHGOD APOCALYPSE</b>.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/poebel/"><b>Renè</b></a><b> </b>sagt:</span></p>
<p>Ein sehr dankbares Thema eigentlich für die, die sich <strong>gerne von ihren Lieblingskünstlern überraschen lassen</strong>. Oder auch nicht.</p>
<p><strong>ATROCITY</strong> (ger): War &#8222;Hallucinations&#8220; eine völlig neue Art, Death Metal zu spielen/hören, so sackte mir der Unterkiefer auf die unbehaarte Brust, als ich mir &#8222;Werk 80&#8220; reinzog. Ich fand die Idee anfangs cool, <strong>8oer-Hits zu vermetallen</strong>. Hat sich aber ganz schnell wieder gelegt, vor allem, wenn man die Live-Performance dazu ertragen musste.</p>
<p><strong>SAMAEL</strong>: Einen Quantensprung in ihrer musikalischen Entwicklung nahmen die Schweizer, als <strong>Xy</strong> die Drums in die Ecke stellte und fortan nur noch <strong>mit elektronischem Firlefanz aufwartete</strong>. So als Experiment, wie die &#8222;Exodus&#8220;-EP, fand ich das durchaus knorke, war dann aber vom eh schon dünnen und anorganischen &#8222;Passage&#8220;-Sound ganz schnell wieder von der Idee geheilt.</p>
<p><strong>MORGOTH</strong>: DIE deutschen Death-Metal-Helden schlechthin, bis zu &#8222;Feel Sorry For The Fanatic&#8220;. Ich empfands damals tatsächlich als Verrat am Metal [Credits an <strong>JaKa</strong> für den Wortklau], <strong>Techno-Samples und -Sequenzen da beizumischen</strong>. Tatsächlich aber isses ne großartige Platte!</p>
<p><strong>WALTARI</strong>: Wa? Kenn ick nich! Großer Fehler! Hab leider lange nix von den bekloppten Finnen gehört, außer von <strong>Sami</strong>, der klampft für sone Essener Kellercombo namens <strong>KREATOR</strong>. Wasn dämlicher Name, die werden nie was &#8230; Ich erwähne <strong>WALTARI</strong>, weil? Weil die meinen kleinen musikalischen Kosmos durch ihren experimentellen Input auf ein <strong>Multiversum aus Sounds und Ideen</strong> hochkorrigiert haben, was mich bis heute prägt.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-14-keine-experimente/">Senf der Woche #14 &#8211; KEINE EXPERIMENTE?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-22-and-interview-edition/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Aand]]></category>
		<category><![CDATA[Aeternus]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[ÅND]]></category>
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		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-22-and-interview-edition/">Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Wieder einmal neigt sich ein Jahr unbeirrbar dem Ende entgegen und rückblickend betrachtet kann ich soweit sagen, dass es mal wieder nicht an interessanten und überraschenden Veröffentlichungen gemangelt hat. Danke, Musikindustrie!<br />
Neben Bands, von denen man bereits eine hohe Qualität gewohnt ist, gab es auch Debüts und Neuerscheinungen von Bands, die man vorab gar nicht auf dem Schirm hatte. Eine der bemerkenswertesten Veröffentlichungen des Jahres stammt aus der Feder der Berliner Black Metal-Band&nbsp;<strong>ÅND</strong>, die mit ihrem ersten Album&nbsp;„Aeternus“ nicht nur <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">bei mir</a> einiges an positivem Eindruck hinterlassen konnten. Grund genug, um den Jungs aus der Hauptstadt einige Fragen zukommen zu lassen und sie bezüglich der Band, dem Album und dem aktuellen Stand des Black Metals zu löchern.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-11668" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo.jpg" alt="ÅND" width="612" height="612" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo.jpg 612w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" />
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: <strong>ÅND</strong> gibt es noch nicht allzu lange, ihr habt euch 2015 gegründet, richtig? Bitte erzähl uns kurz, wie und warum ihr als Band zusammengefunden habt.</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Ich war damals noch in meiner alten Band und suchte schon lange nach Leuten, die Bock auf härtere Musik hatten. Am liebsten Death oder Black Metal. Über einen Freund kam ich damals zu unserem Gitarristen Sebastian, der ebenfalls auf der Suche war. Es wurden Riffs und Demosongs ausgetauscht und nach einem Treffen war klar, wir gehören zusammen. Nach einiger Zeit fand dann Basti (Drums) seinen Weg in die Band, sowie Jan (Gitarre) und zu guter Letzt Patrick (Bass). Auch bei diesen drei Herren war es eigentlich jedes Mal sofort klar: das passt einfach!</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Wie seid ihr zu eurem Bandnamen gekommen und was drückt er aus?</h4>
<p>Benjamin:<strong> ÅND</strong> kommt aus dem Norwegischen und heißt übersetzt <strong>Geist</strong>. Wir wollten einen simplen Namen, der im Gedächtnis bleibt und gleichzeitig die Stimmung der Musik widerspiegelt. Nach einigem Hin und Her blieben wir dann auf <strong>ÅND</strong> hängen.&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wie sehr fühlt ihr euch der Berliner Black Metal-Szene verbunden, in der ja einiges passiert? Ist euch die Zugehörigkeit zu irgendeiner Szene überhaupt wichtig und spielt das für euch irgendeine Rolle?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Das ist wohl bei jedem unterschiedlich. Ich, zum Beispiel, würde mich am ehesten der allgemeinen Metal-Szene zuordnen. Wir haben aber alle irgendwie kein gutes Gefühl mit dem labeln unserer Person. Wir wollen auch ungern unserer Musik diesen Stempel aufdrücken. In erster Linie geht es uns darum, schwere, düstere und atmosphärische Musik zu machen. Da Metal unser aller Background ist, war der Weg zum Black Metal an sich nur logisch.&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11670" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach.jpg" alt="ÅND" width="640" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Jan, du bist auch als Gitarrist für <strong>CASPER</strong> unterwegs, den ich als Künstler wahrnehme, der auf Genrekonventionen zum Glück recht wenig gibt. Wie wichtig ist es für euch als Künstler, wie wichtig ist es als Musiker heute überhaupt, Scheuklappen abzulegen? Und kann man innerhalb von feststehenden Grenzen heute noch Musik machen, die überrascht, extrem ist bzw. überzeugt?</h4>
<p align="JUSTIFY">Jan: Das stimmt. Genrekonventionen bedeuten ihm (<strong>CASPER</strong>), wie auch mir relativ wenig. Allerdings ist das auch eine Sache des Alters, bzw der Reife. Als Jugendlicher sieht man das mit Sicherheit anders. Viel wichtiger finde ich den Grund, warum man überhaupt Musik macht. Meiner Meinung nach sollte man eine Vision haben und aus Überzeugung Musik machen, Bock auf das haben, was man tut und dahinterstehen. Nicht aus rein kommerziellen Gründen, oder um kurz im Rampenlicht zu stehen. Ich glaube, das merken die Leute aber auch relativ schnell. Ich denke, es bleibt einem als Musiker ab einem gewissen Punkt nichts anderes übrig, als sich durch andere Genres inspirieren zu lassen. Ich selbst bin vor allem auf Doom und Country hängen geblieben. Es gibt doch nichts Besseres, als neue Musik für sich zu entdecken. Genauso glaube ich, dass es immer noch extreme Musik gibt, die überrascht und überzeugt. Wie feststehend die Grenzen innerhalb der verschiedenen Genres aktuell überhaupt noch sind, sei mal eh dahingestellt.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Verfolgt ihr privat, was in der deutschen Musik-/Metalszene so passiert? Sicherlich ist nicht nur Jan stilistisch breit gefächert, was sind also Bands und Künstler, die euch beeinflussen und an die man vielleicht nicht sofort denkt, wenn man eure Musik hört?</h4>
<p>Benjamin: Wir sind schon interessiert, was um uns herum so passiert, da wir ja auch mit der ein oder anderen Band befreundet sind. Da guckt man ganz klar was da so los ist. Außerdem hören wir ja auch viel Metal. Da informiert man sich quasi von selbst. Musikalisch sind wir aber durchaus unterschiedlich gepolt. Von Pop und Hip Hop, über Folk, Doom und Punkrock ist da alles drin. Ich denke, wer sich musikalisch verschließt, bleibt irgendwann stehen. Was auch immer das für den Einzelnen bedeutet.</p>
<h4>Robert: Wo wir grad bei Einflüssen sind: wenn man Reviews und Promoschreiben über/von euch liest, fallen oft Namen wie <strong>TERRA TENEBROSA</strong>, <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, und <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, allesamt visionäre Black Metal-Bands, wie ich finde. Wo muss Metal, egal in welcher Form, eurer Meinung nach hin? Und wie ist es momentan darum bestellt?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Die Metal-Szene ist unglaublich groß mittlerweile. Das ist schön und der Output ist riesig. Es wird quasi am laufenden Band gute Musik, in den verschiedensten Stilrichtungen released. Das einzige, was mich am Metal und insbesondere am Black Metal stört, ist die teilweise immer noch sehr elitäre Haltung einiger. Es gibt großartige Bands da draußen, die verschiedene Richtungen wie Doom oder Shoe Gaze mit Black Metal verbinden (siehe <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank"><strong>ALCEST</strong></a>). Ich denke wenn (Black) Metal noch irgendwo hin sollte, dann hin zu einer offeneren Haltung gegenüber solchen Strömungen. Trveness kommt nicht nur von umgedrehten Kreuzen und literweise Schweineblut.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7960" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg" alt="ÅND" width="960" height="639" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Habt ihr „The Synarchy Of Molten Bones“ schon gehört?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Allerdings. Gehört und für gut befunden. Wobei ich da jetzt nicht für alle sprechen will.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Scrollt man auf eurer Facebookseite umher, dann sieht man, dass die Rezensionen, die ihr bislang für „Aeternus“ bekommen habt durchweg positiv sind. Gabs bislang auch Gegenwind und wie geht ihr mit den Rückmeldungen um?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Tatsächlich haben wir bisher viele positive Rückmeldungen bekommen, was uns tatsächlich überwältigt. Niemand hätte vor einem Jahr gedacht, dass uns so viel Positives entgegenschlägt. Mit Kritik haben wir keine Probleme. Im Gegenteil, ich verlange sogar (gerade von meinem Umfeld), dass mir gesagt wird, wenn jemand die Platte schlecht findet. Nur so kann ich, bzw. können wir, an uns arbeiten. Wenn wir von allen Seiten nur Zucker in den Arsch geblasen kriegen, ist niemandem geholfen.&nbsp;</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Wie lange habt ihr insgesamt für die Arbeit am Album gebraucht? Die Spielzeit ist mit unter einer halben Stunde ja doch recht gering, wobei der Facettenreichtum eurer Kompositionen dabei umso höher ist.</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Das Recording an sich hat ingesamt nur drei Tage gedauert. Danach haben wir, zusammen mit <strong>Jan</strong> von Hidden Planet Studio, immer wieder am Sound der Platte gearbeitet. Solange, bis alle zufrieden waren. Die Songs an sich standen zu dem Zeitpunkt, als <strong>Sebastian</strong> und ich uns kennenlernten, schon grob. <strong>Sebastian</strong> hatte bereits das grobe Gerüst für vier Songs stehen. Der restliche Feinschliff nahm dann ca. noch ein halbes Jahr in Anspruch.&nbsp;</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Der einzige Song, aus dem ich nicht so richtig schlau geworden bin, war „Dämmerung“. Für mich hat der Track auf dem Album vor allem den Effekt, „Schatten“ weiter hinauszuzögern, auf den ich mich bis heute bei jedem Durchlauf freue. Was hat es mit „Dämmerung“ auf sich und mach ich mir da zu viele Gedanken?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: <em>„Dämmerung“</em>&nbsp;ist vor allem ein Quasi-Intro zu <em>„Schatten“</em>. Er soll zum Song hinführen. Thematisch wie atmosphärisch. Von dem her wäre es jetzt gemein, <em>„Dämmerung“</em> als Lückenfüller zu bezeichnen, da er, für mich als Textschreiber, in meiner Geschichte total Sinn ergibt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/abXmI_gVBNA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Ich hab euch im Januar 2016 in einem Club in Leipzig gesehen, der sich von der Größe her angefühlt hat, wie mein Kinderzimmer. Wenn ich nicht irre, war das auch euer allererstes Konzert, richtig? Wo wollt ihr zukünftig sowohl live, als auch generell hin? Was sind eure Pläne für 2017?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Genau, das war damals unser allererster Auftritt. Wir denken nach wie vor gerne an diesen unfassbar guten Abend zurück. Vor allem wollen wir mehr spielen. Geplant sind ein paar Weekender und eine Tour. Dazu möchte ich aber aktuell noch nicht zu viel sagen, bevor nicht alles in trockenen Tüchern ist. Wir werden aber, denke ich, in Kürze mehr darüber verlieren.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Das Jahr neigt sich dem Ende, was ist eure Platte des Jahres? Was sollte ich mir unbedingt mal anhören, das ich vielleicht noch nicht kenne?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Mein persönliches Highlight war „Rheia“ von <strong>OATHBREAKER</strong>. <strong>Sebastian</strong> feiert die neue <strong>MESHUGGAH</strong> ziemlich ab. Die neue <strong>EARTHSHIP</strong>&nbsp;kann auch einiges, genauso wie die neue <strong>AMON AMARTH</strong>. „Opa war in Ordnung“ von <strong>HAMMERHEAD</strong> hat mich auch bestens unterhalten. „You Will Never Be One Of Us“ von <strong>NAILS</strong> war auch ein übles Brett. Um mal einige vorzügliche Platten zu nennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich danke <strong>Benjamin</strong> und <strong>Jan</strong> für ihre Zeit und ihre Antworten!</p>
<p align="JUSTIFY">„Aeternus“ ist am 04.11.2016 über This Charming Man Records erschienen und <a href="http://www.thischarmingmanrecords.com/index.php/thischarmingmanwebshop/" target="_blank">HIER</a> erhältlich.</p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Aandband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-22-and-interview-edition/">Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[ÅND]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Hidden Planet Studio]]></category>
		<category><![CDATA[TERRA TENEBROSA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÅND &#8211; Aeternus Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016 Dauer: 25:56 Min. Label: This Charming Man Records Bei ÅND handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ÅND</strong> &#8211; Aeternus<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016<br />
Dauer: 25:56 Min.<br />
Label: This Charming Man Records</p>
<p>Bei <strong>ÅND</strong> handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der Hauptstadt anfang diesen Jahres auf einem kleinen Konzert in Leipzig. Seitdem erwarte ich sehnsüchtig das Debütalbum, welches nun anfang November erscheinen wird. Im Vorfeld gab es nur einen Song zu hören, der, zumindest bei mir, deutlich Lust auf mehr gemacht hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_4UFFmAFPEQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer nun gedacht hat, dass der Vorabtrack <em>„Schatten“</em> die einzig relevante Marschroute für „Aeternus“ vorzugeben gedachte, der täuscht! Sehr viel facettenreicher arbeiten sich <strong>ÅND</strong> durch die Boxen und in die Gehörgänge. Angenehm atmosphärisch und dennoch komplex beginnt das Album und arbeitet sich immer weiter in den Abgrund vor.</p>
<p>Schon bei dem Opener <em>„Auferstehung“</em>, der zwar recht zahm, aber klirrend kalt beginnt, fallen die eigenwilligen Gitarrenlinien auf. Diese erinnern mitunter an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> und pendeln permanent zwischen Konsonanz und Dissonanz, wobei sie stets nachvollziehbar bleiben. Selbst zieht die Band Vergleiche zu <strong>TERRA TENEBROSA</strong> und (späten!) <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, was ich nur untermauern kann.</p>
<p>Die Produktion, die im Hidden Planet Studio in der Hauptstadt stattfand, ist angemessen schwarzmetallisch und dennoch schön differenziert. Die Instrumente lassen einander Raum, was der Gesamtstimmung nur zuträglich ist. <strong>ÅND</strong> haben ein Faible für Dissonanzen, wobei sie glücklicherweise weder die Notwendigkeit verspüren, ununterbrochen zu lärmen, noch alles mit Blastbeats vollzupflastern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7960" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg" alt="and beitrag001" width="960" height="639" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grundgedanke soll bei der Gründung der Band gewesen sein, etwas zu schaffen, was gleichermaßen von Punk und Black Metal beeinflusst ist.</p>
<p>Tatsächlich merkt man den Punkeinfluss wohl am ehesten bei der geringen Länge der Songs, die sich zwischen 3 und 4,5 Minuten befinden. Keine Ahnung, ob in diesen Dimensionen der Begriff „Post“ noch gerechtfertigt ist, aufgrund der Stimmung ist er es auf jeden Fall. Wunderschöne Momente, wie in <em>„Verstoßene“</em>, blitzen auf, und könnten für mich ruhig noch eine Viertelstunde länger andauern, tun sie aber nicht. Stattdessen wird man kurz darauf wieder zurück in die Schwärze gerissen. <strong>ÅND</strong> wissen definitiv, wie man Dynamik aufbaut und die Songs interessant hält. Somit sind die Songs nicht nur kurz, sondern auch kurzweilig, was die ohnehin knapp bemessene Spielzeit von 26 Minuten noch schneller vergehen lässt. Hier geschieht in dreieinhalb Minuten mehr, als bei manch anderen Black Metal-Bands auf Albumlänge. Wobei man hier klar differenzieren muss. <strong>ÅND</strong> sind Post Black Metal, ohne sich dafür viel Zeit nehmen zu müssen.</p>
<p>Einzig aus dem psychotischen Ambientstück <em>„Dämmerung“</em> werde ich nicht so recht schlau. Blickt man auf die Länge, so haben wir es hier mit einem vollwertigen Song zu tun. Eine Notwendigkeit für ein Zwischenspiel verspüre ich jedoch zu keinem Zeitpunkt des Albums. Wer weiß. Vielleicht haben <strong>ÅND</strong> auch einfach Bock auf Ambient, bei Kollegen wie <strong>ANCST</strong> funktioniert das ja auch.</p>
<p><strong>ÅND</strong> legen ein starkes Debütalbum hin, das interessanten, facettenreichen Black Metal fernab ausgelutschter Standards und Gesichtslosigkeit bietet und damit deutlich Lust auf mehr macht!<br />
Eine Veröffentlichung, die allen Leuten gefallen dürfte, die Profound Lore und Debemur Morti zu ihren Lieblingslabels zählen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vvN3ATqnNuA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Aandband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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