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	<title>Amerika Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Amerika Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WAYFARER &#8211; Westwärts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 07:29:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[A Romance With Violence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passt am besten zum ersten Schneefall des Winters? Richtig: ein Black Metal Album. Warum sich Zocker-Freunde von Red Dead Redemption 2 mit der neuen WAYFARER-Scheibe wohlfühlen könnten, erzählt euch Merlin.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>WAYFARER</strong> &#8211; &#8222;A Romance With Violence&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.10.2020<br><strong>Länge:</strong> 45 Min.<br><strong>Label: </strong>Profound Lore Records<br><strong>Genre:</strong> Black Metal </div></div></div></p>
<p>Denver &#8211; Hauptstadt des US-Bundestaats Colorado, einstige Goldgräber-Metropole und gelegen zu Füßen der berühmt-berüchtigten <strong>Rocky Mountains</strong>. Das ist die Heimat der Cowboys von <strong>WAYFARER</strong>! Die vier Musiker machen den Eindruck, geradewegs einer Western Produktion entsprungen zu sein und liefern mit &#8222;A Romance with Violence&#8220; ein <strong>Black Metal Album mit Wildwest Einflüssen</strong> &#8211; ich bin gespannt!</p>
<h2>Howdy</h2>
<p>Das Album beinhaltet insgesamt sieben Tracks und beginnt mit einem sanften Intro. <em>&#8222;The Curtain Pulls Back&#8220;</em> ist sein Name, es enthält <strong>gezupfte (Western-)Gitarrenklänge</strong>, die begleitet werden von einer schwermütigen Violine. Die Drums steigen erst beim nächsten Track <em>&#8222;The Crimson Rider (Gallows Frontier, Act I)&#8220;</em> ein, sie geben einen <strong>galoppierenden Rhythmus</strong> vor, natürlich auch mit Verschnaufpausen, ganz im Einklang mit der Western-Thematik. Der Gesang beschränkt sich im Gegensatz dazu auf <strong>düstere Growls</strong> und hallversetztes Krächzen, das bringt die Black Metal Note mit hinein. Mit ganzen 10 Minuten und 41 Sekunden ist es auch der längste Track des Albums und einer meiner Favoriten.</p>
<p><iframe title="The Crimson Rider (Gallows Frontier, Act I)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/1pe-0ErZFPg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der dritte Track <em>&#8222;The Iron Horse (Gallows Frontier, Act II)&#8220;</em> beginnt mit einer knackig-kurzen Wall Of Sound, die sich dann in gemächlichere, aber keinesfalls langweile Strukturen ergeht. <strong>Rhythmisch und melodisch geht es zu</strong>, auch dies ist ein Song, der mir sehr gut gefällt. Den nachfolgenden Track<em> &#8222;Fire &amp; Gold&#8220;</em> finde ich dafür leider mehr als langweilig. Am Ende des Albums wäre er besser platziert gewesen, nochmal etwas Ruhiges zum Ausklingen. Aber wir sind gerade mal bei der Hälfte, und <strong>ich will noch nicht einschlafen!</strong> Auch der hier zum ersten mal auftauchende <strong>Klargesang</strong> taugt mir leider gar nicht, und so bin ich froh, dass der nächste Track <em>&#8222;Masquerade Of The Gunslingers&#8220;</em> (ebenfalls ein Favorit) wieder mehr in Richtung Black Metal geht.</p>
<h2>Wildfang oder lahmes Pferd?</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-36691 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Wayfarer_Promo5-min.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In den letzten beiden Songs passiert dann nicht mehr viel. Mit <em>&#8222;Intermission&#8220;</em> bescheren uns <strong>WAYFARER</strong> nochmal ein <strong>schönes, ruhiges Instrumental</strong>, und der letzte Track <em>&#8222;Vaudeville&#8220;</em> beinhaltet wieder jenen Klargesang, mit dem ich schon bei <em>&#8222;Fire &amp; Gold&#8220;</em> nicht zurecht kam.</p>
<p>Es ist für mich ein <strong>Auf und Ab</strong> mit diesem Album. &#8222;A Romance with Violence&#8220; bietet durchaus melodischen und dynamischen Western Black Metal, aber richtige Highlights gibt es kaum, <strong>teilweise ist es schlichtweg unspektakulär</strong>. Im ganzen Album spielt die Gitarre eine wichtige Rolle, überhaupt sind die Instrumente sehr passend eingesetzt. Die dunklen Growls mag ich sehr, das klingt echt gut, der Klargesang hingegen&#8230; naja.</p>
<p>Aufs Ganze gesehen ist es für mich ein passables bis gutes, aber kein sehr gutes Album. Dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach, ein Ohr zu riskieren, denn eine interessante Mischung ist es allemal. In diesem Sinne &#8211; <strong>ich reite jetzt erstmal mit Grashalm im Mund in den Sonnenuntergang.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wayfarer-westwaerts/">WAYFARER &#8211; Westwärts</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>CAVERN &#8211; Harmonische Töne aus den Staaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 04:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Cavern]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Maryland]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Powdered]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Platz für Langeweile!</p>
<p>Die Band CAVERN weiß, uns mit atmosphärischem Post-Rock zu verzaubern!<br />
Wir meinen du solltest hier echt mal reinhören, um dein Wochenende abzurunden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>CAVERN</strong> -&#8222;Powdered&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.08.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 25min.<br />
<strong>Label:</strong> self-release<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Post-Rock</p>
<p></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aller guten Dinge sind&#8230; vier</strong>, richtig, und deshalb reden wir heute über das vierte Full-lenghts Album der Post-Rocker von <strong>CAVERN</strong>!<br />
Die drei <strong>Amerikaner</strong> aus Maryland sind mit ihrem neusten Machwerk am Start, das den klangvollen, aber erstmal wenig aussagekräftigen Titel &#8222;Powdered&#8220; trägt. Was uns hier wohl erwarten mag?</p>
<h3>Die Ruhe selbst</h3>
<p>Sex, Drugs and Rock n&#8216; Roll sind es auf jeden Fall nicht. <strong>CAVERN</strong> sind praktisch <strong>die Definition von &#8222;unaufgeregt&#8220;</strong>. <strong>Abwechslungsreiche Rhythmen und eingängige Melodien</strong> treffen auf den klaren Gesang von Sängerin <strong>Rose Heater</strong>, die ihre Sache wirklich mehr als gut macht. Nicht selten reagieren meine Ohren regelrecht allergisch auf weiblichen Gesang, aber bei <strong>CAVERN</strong> kann ich nicht anders, als mich von ihrer <strong>butterweichen Stimme</strong> mitreißen zu lassen.</p>
<p>Die Band kommt, was die Instrumente angeht, ausschließlich mit Schlagzeug, Bass und Gitarre aus. Die Kombi harmoniert perfekt mit dem im Vordergrund stehenden Gesang und sorgt dafür, dass <strong>der Sound nie überladen</strong> klingt. Obwohl ich die Musik insgesamt als ruhig bezeichnen würde, streben die Rhythmen doch beständig nach vorne und wechseln sich regelmäßig ab &#8211; <strong>für Langeweile ist hier kein Platz</strong>.</p>
<p><iframe title="Grey" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/zbWwnB3eXIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Inhalt wird überbewertet</h3>
<p>Die Namen der Songs sind übrigens ähnlich aussagekräftig wie der Albumtitel. <em>&#8222;River&#8220;</em>, <em>&#8222;Grey&#8220;</em>, <em>&#8222;Dove&#8220;</em>, irgendwie werde ich nicht recht schlau aus dem Ganzen. Aber vielleicht soll man beim Hören von &#8222;Powdered&#8220; auch gar nicht so viel denken, sondern <strong>sich einfach treiben lassen</strong> im seichten Strudel des <strong>CAVERNschen</strong> Post-Rock. Ich bin mir übrigens sicher, dass das Album auch gut zum Einschlafen geeignet ist &#8211; im positiven Sinne!</p>
<p>Ein großer Kritikpunkt ist allerdings die &#8222;Länge&#8220; des Albums. <strong>Nur 25 Minuten sind uns vergönnt</strong>, und das finde ich für &#8222;Full-lenghts&#8220; dann doch etwas wenig. &#8222;Powdered&#8220; ist ruck-zuck durchgehört. Kaum hat man sich entspannt zurückgelehnt und die Augen geschlossen, um den <strong>sanften Groove</strong> des Albums zu genießen, ist es auch schon wieder vorbei. Schade!</p>
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		<title>NEVALRA &#8211; Wie man Stürme beschwört</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2019 07:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Nevalra]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Eames]]></category>
		<category><![CDATA[Thy Antichrist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Pfingsten lassen wir mal Melodic Death und Black Metal in einen Topf fließen und beschwören damit sicher einen kleinen Sommersturm herbei ... so wünschen es sich jedenfalls NEVALRA - und mit diesem Rezept touren sie auch fleißig.</p>
<p>Ob dies ein Sturm im Wasserglas ist oder eher ein Orkan durch deinen Plattenschrank - gleich weißt du mehr!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">NEVALRA &#8211; &#8222;Conjure The Storm&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>07.06.2019<strong><br />
Länge:</strong> 44:31 min<strong><br />
Label:</strong> M-Theory Audio<strong><br />
Genre: </strong>Extreme Blackened Melodic Death Metal </div></div></div></p>
<p><strong>&#8222;Conjure the storm&#8220;</strong>, also &#8222;Einen Sturm heraufbeschwören&#8220;, so heißt das Debütalbum von <strong>NEVALRA.</strong> Das muss ich testen. Und tatsächlich – das ist ein ziemlicher Sturm, den mir meine Anlage da um die Ohren bläst! Allerdings erst ab dem zweiten Song – der erste Track, <i>&#8222;Warchestra&#8220;</i>, ist relativ gesehen noch ein bisschen verhalten und klingt ein bisschen so, als würden <strong>NEVALRA</strong> ihre Energie noch sehr kontrolliert zurückhalten. Im zweiten Song <i>&#8222;&#8230;Of Ruination&#8220;</i>, der gleichzeitig auch die erste Single von <strong>&#8222;Conjure the storm&#8220;</strong> ist, lassen sie ihrer Energie dafür freien Lauf und ziehen das Tempo ordentlich an! Ich habe ziemlichen Respekt vor dem Gitarristen und Sänger <strong>Scott Eames</strong>. Er wechselt von hohen Screams zu tiefen Growls und zieht alle Register. Wenn er das auch Live aufzieht, können die anderen einpacken.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="NEVALRA - &quot;...Of Ruination&quot; (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rNAkuy1A0og?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Scott Eames</strong> hat<strong> NEVALRA</strong> zuerst alleine gegründet und dann nach und nach Musiker &#8222;gesammelt&#8220;, die mit ihm auftreten wollen. Eine EP gibt’s schon seit 4 Jahren, aber mit dem Debüt haben<strong> NEVALRA</strong> noch gewartet und ihren Sound noch ein bisschen reifen lassen. Und das hat sich gelohnt! Jeder Song auf <strong>&#8222;Conjure the storm&#8220;</strong> ist auf der Skala von Black Metal bis Melodic Death ein bisschen woanders. Der Titeltrack <i>&#8222;Conjure the storm&#8220; </i>zum Beispiel überrascht mit einem Schwerpunkt auf den Gitarrenmelodien, während der Folgetitel <i>&#8222;It dies in vain&#8220; </i>sehr viel schwärzer klingt und das Tempo wieder anzieht. In jedem Song passt der Mix aber zum Song, und wenn sich MeloDeath-Gitarren mit einem Double Bass-Black-Metal-Gewitter duellieren, kann ich das einfach nur genießen.</p>
<h3>Melodic Death vs. Black Metal</h3>
<p>Apropos Gitarren. Die hat wie schon erwähnt Bandleader Scott Eames eingespielt – und das ziemlich gut! Gerade die Gitarrensoli in Songs wie <i>&#8222;Amidst the Ivory Towers&#8220;</i> sind sehr gelungen. Auch die melodischen Linien, die er unter seinen gescreamten Parts eingespielt hat, passen sich gut in das Songgefüge ein, auch wenn sie gerade in den schnelleren Songs sehr mechanisch klingen.</p>
<h3>Touren, touren, touren!</h3>
<p>Das scheint das Motto von <strong>NEVALRA</strong> zu sein – und vielleicht auch der Grund, warum ich jetzt erst das Debüt anhören kann. Denn <strong>Scott Eames</strong> und seine Truppe lassen keine Chance aus, live zu spielen. Schon ab dem 9.6. <strong>CARACH ANGREN</strong> auf Europatour! Mit dabei ist auch <strong>THY ANTICHRIST</strong> – so ein Zufall, da spielt <strong>Scott Eames</strong> ja auch als Gitarrist mit! Da ist es auch kein Wunder, dass Andres Vargas, der Sänger von <strong>THY ANTICHRIST</strong>, auch auf <strong>&#8222;Conjure the storm&#8220;</strong> im Titeltrack mitsingen darf. Und das klingt nach was – selbst wenn die Screams dann eher ein bisschen höher sind.</p>
<p>Im Verlauf des Albums steigern sich <strong>NEVALRA</strong> meiner Meinung nach noch. Gerade die letzten beiden Songs wirken wie ein Finale. Mein Tipp: Das Album nicht im Shuffle-Modus hören! Die Reihenfolge der einzelnen Songs bringt eine bessere Abwechslung rein, als euer Player das jemals hinkriegen könnte! Mit <strong>&#8222;Conjure the Storm&#8220;</strong> haben <strong>NEVALRA</strong> ein wirklich hervorragendes Debütalbum vorgelegt. Ob sie diesen hohen Standard auch beibehalten können? Wir werden sehen!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nevalra/"><strong>NEVALRA</strong> auf Facebook</a></p>
<p><a href="https://nevalra.bandcamp.com/"><strong>NEVALRA</strong> auf Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://scotteames.wixsite.com/nevalra"><strong>NEVALRA</strong> im Internet</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nevalra-conjure-the-storm/">NEVALRA &#8211; Wie man Stürme beschwört</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Sintflut kommt! OBSCURAs &#8222;Diluvium&#8220;-Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Toustart - für manche ein Wort wie "Geburtstag", "Freibier" oder "Nacktbaden" - so ähnlich geht es uns natürlich auch! Diesmal jubeln wir über OBSCURA, FALLUJAH und 2 anderen Perlen, die wir dann nächste Woche in Leipzig Live auf Tour sehen.</p>
<p>Bist du auch dort? Dienstag dann gemeinsam Gläser hoch - wenn auch nicht als Freibier - Trotzdem geil!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour/">Die Sintflut kommt! OBSCURAs &#8222;Diluvium&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Juchee! <strong>OBSCURA</strong> sind wieder auf Tour! Ich <strong>jubiliere</strong>, da ich bereits das Vergnügen mit den Jungs hatte. Ich werde am Dienstag also keineswegs unvoreingenommen nach Leipzig tuckern, um sie auf ihrer &#8222;Diluvium-Tour&#8220; zu besuchen. Tatsächlich werde ich zu dieser Gelegenheit das erste Mal das<strong> Conne Island</strong> von innen sehen. Ich frage mich selbst, wie ich in so vielen Jahren noch nie <a href="https://www.conne-island.de/">dort</a> angelandet bin. Aber irgendwann ist immer das erste Mal.</p>
<h4>Und erste Male bergen doch eine ganz besondere Vorfreude, gell?</h4>
<p>Wie auch die&nbsp;&#8222;Akroasis-Tour&#8220; (hier unser&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">Bericht</a>&nbsp;aus Dresden 2016) ist die aktuelle Tour mit spannenden Supportbands ausgestattet und mit <strong>unter 30€ pro Ticket</strong> nach meinem Empfinden äußerst erschwinglich! Meine Fresse &#8211; eine deutsche Band, drei Bands aus Übersee, eine davon aus Kanada. Hört sich schon mal gut an, nicht wahr?!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0bFKQKySimg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Album selbst, &#8222;Diluvium&#8220;, ging irgendwie recht großzügig an mir vorbei. Überraschend. Denn nachdem mich &#8222;Akroasis&#8220; so richtig mitgenommen hat, habe ich nicht wirklich intensiv beim 2018er Album hingehört. Aber ich werde im Vorlauf des Konzerts aber meine Hausaufgaben machen und das nachholen.</p>
<p>Erfahrungsgemäß werden die Jungs live bei mir ganz sicher für <strong>feuchte Augen</strong> sorgen können. Ihre Präzision und Ausstrahlung ist hinreißend. Kein reines Griffbrettgewichse sondern auch Show liefern sie ab. Für mich ganz klar eine Band, die es sich lohnt, sowohl live als auch von Platte zu genießen. Schließlich haben sie sich in den inzwischen 17 Jahren Bandbestehen nicht umsonst einen Namen in der Szene gemacht</p>
<p>Eine Vorfreude, die ich bei den Supportbands so 100%ig sicher noch nicht teilen kann &#8211; da ich diese schlicht noch nie habe spielen sehen. Nein, auch <strong>FALLUJAH</strong> nicht, die diese Tour sicher gut als Promotion für ihr am 15. März erscheinendes neues Album nutzen können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qS-bPdlbqd8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FALLUJAH</strong> ist so eine Band, die mir seit Jahren ans Herz gelegt wird. Und ich habe es auch immer wieder mit ihnen versucht. Habe mich sowohl durch &#8222;The Flesh Prevails&#8220; als auch &#8222;Dreamless&#8220; der Kalifornier gehört. Versucht, einen Ansatzpunkt zu finden, mich tiefergehend damit zu befassen. <strong>Bisher hat es noch nicht gefunkt.</strong> Nun, im März folgt &#8222;Undying Light&#8220;, neuerdings mit <strong>Antonio Palermo</strong> am Mikro. Und auch damit werde ich es wieder versuchen. Genau wegen dieser Startschwierigkeiten freue ich mich erst recht, die Tech Deather endlich live abfassen zu können.</p>
<h4>Vielleicht eröffnet mir das Liveerlebnis ja einen neuen Blick auf deren Musik.</h4>
<p>Mit in den Reigen gesellen sich <strong>ALLEGAEON&nbsp;</strong>(die sich auch schon in unser&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-6-januar-2018">&#8222;Cover des Monats&#8220;</a> geschlichen haben), welche mir auf den ersten Hörer direkt besser schmecken als <strong>FALLUJAH</strong>. Frickelig und melodiös und blastig &#8211; drückt schön die Falten ausm Gesicht. Und das ganz ohne Rumgedjente. Aber auch mit weniger Atempausen. Das soll also <strong>&#8222;Technical Melodic Death Metal&#8220;</strong> sein? <strong>Aha. Gut.</strong> Dann nehme ich diese Klassifizierung einfach mal an und sage, dass ich solche Spielereien mag. Der Auftritt des Fünfers aus Colorado wird sicher äußerst &#8222;intense&#8220;, wie der Ami vermutlich schnöselig formulieren würde.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lf9V3B9jk0c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Als ich den Namen der dritten Supportband,&nbsp;<strong>FIRST FRAGMENT</strong>, lese, klingelt es irgendwo bei mir im Hinterstübchen. Auch die sind mit im &#8222;Diluvium&#8220;-Gepäck. Woher kenne ich die Kapelle? Der Name kommt mir so bekannt vor! Aber das kann eigentlich gar nicht sein. Denn sie betouren das erste Mal Europa. Eine <strong>Tech Death-Band</strong> aus Kanada, die seit Gründung 2007 zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, aber erst ein einziges Full Length Album veröffentlicht hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/h2m_hJczeoQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FIRST FRAGMENT</strong> überrollen mich hier zunächst mit der harten Brutalität in den Vocals. Ihrer <strong>Rotzigkeit und Rohheit</strong>. Darunter bewegt sich alles hochverschlungen in einem&nbsp;<strong>wahnwitzigen Tempo</strong>. Etwas wird dieser Fön dank weicher Unterfütterung durch Fretless-Bass-Sounds wieder etwas abgemildert. <strong>Groovige Einschübe</strong> gibt es auch? Okay. Macht mal! Bei den Jungs bin ich wirklich gespannt, wie meine Reaktion sein wird. Feuchte Augen dank technischer Finesse oder Flucht nach Vorn aufgrund unhörbarer Frickelei oder wahlweise Vocals?</p>
<p>Egal, wie ich persönlich dann die Bands einschätzen werde &#8211; es wird sicherlich ein tolles Zusammentreffen fähiger Musiker sein. Sowohl auf als auch vor der Bühne. Ich bin gespannt, wie viele mitten in der Woche ins <strong>Conne Island</strong> pilgern. Ich hoffe, so manche! Schließlich gibt es eine solch frickellastige und <strong>transkontinentale Bandzusammenstellung</strong> nicht aller Tage.</p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <strong><a href="https://www.realmofobscura.com/">OBSCURA</a></strong>, <a href="https://www.facebook.com/fallujahofficial/"><strong>FALLUJAH</strong></a>, <strong><a href="https://www.facebook.com/Allegaeon/">ALLEGAEON</a> </strong>und <a href="https://www.facebook.com/FirstFragment/"><strong>FIRST FRAGMENT</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>02/17 – Aarau, CH @ KiFF&nbsp;</strong><br />
<strong>02/18 – Vienna, AT @ Arena&nbsp;</strong><br />
<strong>02/19 – Leipzig, DE @ Conne Island&nbsp;</strong><br />
<strong>02/20 – Berlin, DE @ Lido</strong><br />
<strong>02/21 – Hamburg, DE @ Logo</strong><br />
<strong>02/22 – Oberhausen, DE @ Kulttempel</strong><br />
<strong>02/23 – Salzburg, AT @ Rockhouse</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour/">Die Sintflut kommt! OBSCURAs &#8222;Diluvium&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DECAPITATED &#8211; Endlich zu Hause und voller Tatendrang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 16:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Decapitated]]></category>
		<category><![CDATA[folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[vorwurf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt News zu Decapitated! Die Jungs wurden freigesprochen und alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Soviel in aller Kürze - die ganz Geschichte und weitere Infos gibt euch Steffi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-endlich-zu-hause-und-voller-tatendrang/">DECAPITATED &#8211; Endlich zu Hause und voller Tatendrang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prozess um die <strong>Missbrauchsvorwürfe</strong> gegen die Mitglieder von <strong>DECAPITATED</strong> (Silence berichtete, <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-wieder-auf-freiem-fuss/#rs-1949">HIER</a> gehts zum Artikel) hatte schon vor Kurzem sein letztes Lüftchen ausgehaucht. Die Jungs wurden <strong>freigesprochen</strong> und alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Mittlerweile befinden sie sich wieder zu Hause in <strong>Polen</strong> bei ihren Familien und haben ein umfangreiches <strong>Statement</strong> veröffentlicht.</p>
<h4>Hier eine gekürzte Übersetzung:</h4>
<p style="text-align: center;">&#8222;<strong>Wir sind unschuldig</strong>, wir sind frei. Wir sind wieder zu Hause. Und wir sind bereit, mit der Band <strong>zurückzukehren</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">[&#8230; ] Das <strong>Gefängnis</strong> ist ein furchtbarer Ort. <strong>96 Tage</strong> dort und fast ein Monat außerhalb des Gefängnisses in denen wir Angst, unglaublichem Stress, Depression und sogar Gewalt ausgesetzt waren. [ &#8230;] Unglücklicherweise waren wir im Gefängnis nicht in der Lage, mit der Außenwelt zu kommunizieren, wodurch wir unsere Fans und unsere Metalgemeinschaft vielen News und Socialmediaposts überlassen haben, die <strong>Fehlinformationen</strong> enthielten, weil es kein direktes Statement von uns gab [&#8230;]. Das verleitete Leute, die von den News so&nbsp; geschockt waren, dazu, falsche Geschichten zu erzählen. [&#8230;] Im Internetzeitalter ist es sehr einfach, jemanden, sein Leben, seine Familie, seine Karriere zu <strong>ruinieren</strong>. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">Für diejenigen, die es noch nicht wussten: Unser Verfahren wurde <strong>fallengelassen</strong>. Alle Anschuldigungen gegen alle Mitglieder wurden fallengelassen. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">Geschieht <strong>sexueller Missbrauch</strong> und existieren Verbrechen gegen Frauen? Ja, und es ist furchtbar.<br />
Geschehen <strong>falsche Anschuldigungen</strong>? Ja, sie passieren wirklich. Und das ist auch furchtbar. &nbsp; &nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">[&#8230;] Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit der Band zurückzukehren. Wir wissen, wer wir sind und mit diesem Wissen können wir unsere Köpfe und unsere Musik aufrechterhalten. Ich möchte euch allen <strong>danken</strong> &#8211; Familien, Freunden, anderen Bands und unseren fantastischen Fans &#8211; dass ihr an uns geglaubt und uns in dieser furchtbaren Situation <strong>unterstützt</strong> habt. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;<strong>From Pain To Strength</strong>&#8220; ist immer noch ein gültiges Motto. Danke an euch alle für eure Geduld. &#8211; Vogg&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hier gibt es das Original-Statement zum Nachlesen:</h4>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.12';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991" class="fb-xfbml-parse-ignore">
<p>We are innocent. We are free. We are back home. And we are ready to return with the band.The last few months were one&#8230;</p>
<p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/decapitated/">Decapitated</a> on&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991">Freitag, 23. März 2018</a></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun bleibt abzuwarten, welche Wege die Band als nächstes beschreitet und wie schwer sich die <strong>Folgen</strong> dieses Prozesses in ihrer Zukunft noch niederschlagen werden. Auf jeden Fall wolle man versuchen, die geplatzten Tourtermine <strong>nachzuholen</strong>.</p>
<p><strong>Sexuelle Belästigungen</strong> und Missbrauch gegen <strong>Frauen</strong> sind ein großes Thema, nicht nur in den <strong>Medien</strong>, wo der Kampf dagegen aus <strong>Hollywood</strong> derzeit große Unterstützung erhält. Sie sind auch in unterschiedlicher Schwere Teil des Lebens der meisten Frauen auf der Welt, auch von uns <strong>Metalerinnen</strong>. Auch ich habe dahingehend schon Erfahrungen gemacht, zum Glück mehr außerhalb als innerhalb der Szene. Trotzdem kann es nicht ganz leicht sein, abends&nbsp;<strong>alleine</strong> über ein Festivalgelände zu spazieren. Was mit blöden hinterhergeworfenen <strong>Sprüchen</strong> anfängt, endet auch ganz schnell in ungeliebter <strong>Begleitung</strong>, die sich im Zuge des Alkoholkonsums nur schwer abschütteln lässt. So viel dazu an dieser Stelle. Genauso furchtbar sind jedoch <strong>falsche Anschuldigungen</strong>, vor allem in Zeiten, in denen sich spannende Fake News besser verbreiten als unspannende Wahrheiten.</p>
<p>Wir wünschen den Mitgliedern von <strong>DECAPITATED</strong> und ihren Familien von Herzen nur das Beste und hoffen, dass die Jungs schon bald wieder unbeschwert auf der Bühne stehen können.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Decapitated - Veins" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/zP2hKlvwAf8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alda]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[artemisia records]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[cascadian]]></category>
		<category><![CDATA[Epic]]></category>
		<category><![CDATA[falls of rauros]]></category>
		<category><![CDATA[Old School]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 42 Min. Label: Artemisia Records Stil: (Cascadian) Black Metal &#160; Die einsamen Wölfe von WOLVES IN THE THRONE ROOM waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/umzingelt-wolves-in-the-throne-room/">WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> – Thrice Woven<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 42 Min.<br />
Label: Artemisia Records<br />
Stil: (Cascadian) Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einsamen Wölfe von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein entscheidender Einfluss im us-amerikanischen Black Metal, aus dem schlussendlich auch das Label Cascadian Black Metal hervorging. Viele gute Bands, wie etwa <strong>FALLS OF RAUROS</strong>, <strong>ALDA</strong> oder auch <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, zeigten sich sichtlich beeinflusst vom Schaffen der <strong>Weaver</strong>-Brüder. Diese leben weitestgehend autark und zurückgezogen auf einem Hof im Bundesstaat Washington und zelebrieren einen Lebenstil, nah an der Natur(-mystik), welcher jedoch scheinbar trotz inhaltlicher Querverweise nicht dem Bild des typischen Schwarzmetallers entspricht.</p>
<p>Damit saß die Band immer ein wenig zwischen den Stühlen, bildete jedoch auch eine Brücke vom traditionellen Schwarzmetall hin zur reformierten Interpretation des Post Black Metal. Als 2011 die Langrille &#8222;Celestial Lineage&#8220; herauskam, wurde infolgedessen eine Pause im Schaffen des Gespanns angekündigt. 2014 folgte jedoch mit &#8222;Celestite&#8220; ein Appetizer in Form einer rein ambientalen Scheibe. Nun kehren die Wölfe 2017 endgültig an die Oberfläche zurück und lechzen mit&nbsp; &#8222;Thrice Woven&#8220; begierig nach Blut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Bund mit dem Alten</h3>
<p>Zuallererst sticht mir das herrlich traditionelle Coverartwork ins Auge, welches sich sicher auch gut auf einer <strong>DRUDKH</strong>-Veröffentlichung machen würde. Archaische Energien werden heraufbeschworen und der Opener<em> &#8222;Born from the Serpent´s Eye&#8220;</em> spiegelt dies auf eine überzeugende Art und Weise wider. Epische Gitarrenlinien vermischen sich mit harschem Schlagzeugspiel und erzeugen gleich zu Anfang ein vertrautes Gefühl des Heimkehrens. Das Material bezieht sich deutlich auf die eigenen Anfänge und nimmt gelegentlich auch Bezug zu ganz alten <strong>ULVER</strong>.</p>
<p>Dennoch überrascht es mich, wieviele Variationen und Tempiwechsel im Opener zu finden sind. Dieses Treiben geht die ersten fünf Minuten, bis nach einem Break plötzlich ein mystischer und wunderschöner Frauengesang erschallt und in einen Endpart überleitet, der das Prädikat &#8222;100 Prozent <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>&#8220; trägt. Diese Klanglandschaften und Dynamiken sind definitiv stilprägend. Alles richtig gemacht &#8211; so hat ein Albumeinstand zu funktionieren!</p>
<p><em>&#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em> startet mit einem stimmungsvollen Intro, welches durch ein erzählerisches Sample eine dichte Stimmung aufbaut.</p>
<blockquote><p>&#8222;Winter is dying, the sun is returning&#8230;the fires are burning&#8230;the old ones are with us&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einem dunklen Monolith, der sich deutlich monotoner als der Opener anlässt, jedoch in seiner Atmosphäre kohärenter wirkt. Durch herrlich angestaubte Synthies entwickelt sich eine wohlig old-schoolige und folkloristische Stimmung, die mich ganz stark an das letzte Album der Polen von <a href="https://silence-magazin.de/von-bergen-seen-und-naechtlichen-pfaden/"><strong>WEDRUJACY WIATR&nbsp; </strong></a>erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22744 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ver-woben</h3>
<p>&#8222;Thrice Woven&#8220; teilt sich in insgesamt vier überlange Stücke, die zusätzlich vom Interlude<em> &#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> begleitet werden. So sehr ich jedoch von den ersten beiden Stücken begeistert bin, so enttäuschend und seltsam empfinde ich den Albumverlauf bei den beiden letzten Liedern. <em>&#8222;Angrboda&#8220;</em> und <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> (ein toller Liedname!) wissen mich nicht wirklich zu begeistern und verpuffen größtenteils, selbst nach einigen Hördurchgängen.</p>
<p>Stilistisch sind beide Stücke ähnlich gepolt wie<em> &#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em>, können jedoch die Spannung nicht aufrechterhalten und verlaufen sich mit zunehmender Spielzeit. Schade, denn auf dem Papier geht die Rezeptur von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> vollends auf. Lediglich der Beginn des Rausschmeißers <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> weiß mich ebenso zu begeistern wie die ersten Stücke. <em>&#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> hingegen weckt wohlige Erinnerungen an den Einleitungspart von<em> &#8222;Cleansing&#8220;</em> vom legendären &#8222;Two Hunters&#8220; Album und überzeugt durch seine beschwörenden Frauengesänge und die dichten Klanglandschaften.</p>
<p>Wo jedoch manche Songs nicht richtig zünden, weiß der Sound von &#8222;Thrice Woven&#8220; definitiv zu gefallen. Das Schlagzeug poltert oldschoolig, die Gitarren braten, Sänger <strong>Nathan</strong> keift kultig und auch den charmant entrückten Synthies wird ausreichend Platz gegeben.</p>
<p>Summa summarum ist der neuste Streich von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> ein definitiv gelungenes Album, welches jedoch nicht an die eigenen Klassiker heranreicht und im Endeffekt mehr vom Gleichen bietet. Lediglich der Opener <em>&#8222;Born from the Serpent´s eye&#8220;</em> konnte mit recht dynamischen Songwriting Neuland aufzeigen. Dies wiederum wünsche ich mir vom mittlerweile zum Trio angewachsenen Wolfsrudel für kommende Outputs. Sie können es durchaus noch, müssen nur auf gesamter Albumlänge diese Stärken abrufen können. In diesem Sinne &#8211; auf die Zukunft!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/OnLTFeiXiiA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/wolvesinthethroneroom">Facebook</a></p>
<p><a href="https://wolvesinthethroneroom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/umzingelt-wolves-in-the-throne-room/">WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DECAPITATED wegen Kidnapping-Vorwurf inhaftiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 12:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Decapitated]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[ghost bath]]></category>
		<category><![CDATA[kidnapping]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[tour 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die polnische Tech-Death Metal Band DECAPITATED ist während ihrer aktuellen Tour &#8222;Double Homicide&#8220; des Kidnappings einer Konzertbesucherin bezichtigt worden. Diese hatte sich noch in derselben Nacht nach dem Konzert vom 31. August in Spokane WA an die Polizei gewandt und die Bandmitglieder ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-wegen-kidnapping-vorwurf-inhaftiert/">DECAPITATED wegen Kidnapping-Vorwurf inhaftiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die polnische Tech-Death Metal Band <strong>DECAPITATED</strong> ist während ihrer aktuellen Tour &#8222;Double Homicide&#8220; des Kidnappings einer Konzertbesucherin bezichtigt worden. Diese hatte sich noch in derselben Nacht nach dem Konzert vom 31. August in Spokane WA an die Polizei gewandt und die Bandmitglieder angezeigt. Eine Woche später, am 09. September, wurden die Musiker nach ihrer Show in Santa Ana CA festgenommen. Der Fall wird aktuell von einer Sonderabteilung geprüft.</p>
<p>Die Betroffene erklärte, nach dem Konzert gegen ihren Willen festgehalten worden zu sein. Unklar sei allerdings, wohin sie während des mutmaßlichen Vorfalls gebracht worden ist. Die Band wartet nun im Los Angeles County Jail auf ihre Auslieferung zurück nach Spokane und den Prozess.</p>
<p><strong>DECAPITATED</strong> befinden sich momentan mit <strong>THY ART IS MURDER</strong>, <strong>GHOST BATH</strong> und<strong> FALLUJAH</strong> auf Tour durch Nordamerika, um ihr siebtes Album &#8222;Anticult&#8220; zu promoten. Bisher hat die Band nicht verlauten lassen, ob die Tour fortgesetzt wird. Aber was feststeht, ist, dass sie viele &#8211; wenn nicht sogar alle &#8211; ihrer weiteren Tourdaten in Amerika nicht wahrnehmen werden können. Je nach Dauer und Ausgang des Prozesses könnte auch die sich im Oktober anschließende <strong>Europa-Tour</strong> betroffen sein. (<strong>Edit (14.09.):</strong> Die Tourdaten für EU/UK sind <strong>abgesagt</strong> worden.)</p>
<blockquote><p>Was noch?</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vier Musiker hatten sich bereits vor der Festnahme einen Verteidiger genommen, als sie auf die Anschuldigungen aufmerksam wurden. Sie hätten zudem&nbsp;angeboten, sich freiwillig den Behörden auszuliefern und den Fall zu klären, allerdings keine Reaktion erhalten. <strong>Steve Graham</strong>, der die Mitglieder in diesem Fall vertritt, sagte aus, dass die Geschädigte den Musikern freiwillig gefolgt sei und diese auch im Guten wieder verlassen habe. Das sei von Zeugen ausgesagt worden. Desweiteren sei er besorgt, dass die Band Wochen im Gefängnis schmachten würde, bevor sie tatsächlich ausgeliefert würden.</p>
<p>Sollte das Gericht die Bandmitglieder tatsächlich verurteilen, winken den vier Musikern harte Strafen. In Spokane werden Schwerverbrechen mit acht (Class B) oder 20 (Class A) Jahren Gefängnis oder mehr bestraft. Die Kaution ist momentan auf 100&#8217;000$ festgesetzt. Wir halten euch über die weitere Entwicklung des Falles auf dem Laufenden.</p>
<p><strong>Update (12.09.2017)</strong></p>
<p>Laut spokesman.com sind Gerichtsunterlagen verfasst worden, in denen deutlich detailliertere Zeugenaussagen der Geschädigten und einer Freundin derer, die sich ebenfalls in besagter Nacht in Gesellschaft der Band befunden haben soll, verzeichnet sind. Ich erspare dir die Einzelheiten des von den Frauen ausgesagten Tathergangs. Letztendlich geht daraus hervor, dass Sänger, Schlagzeuger und Bassist der Band sexuelle Übergriffe gegen den Willen der Betreffenden getätigt haben sollen. Unterlagen behandelnder Ärzte bestätigen Blutergüsse und Schürfwunden an den Körpern beider Frauen. Der Gitarrist der Band sagte aus, er habe zwei seiner Bandkollegen bei besagtem Vorfall beobachten können. Die Entnahme von DNA Proben wurden von beiden verweigert, sie verlangten jedoch nach einem Übersetzer sowie weiterer rechtlicher Vertretung.</p>
<p>Wenn du dir weitere Details antun möchtest (ja, das soll als Triggerwarnung verstanden werden), findest du <a href="http://www.spokesman.com/stories/2017/sep/11/polish-metal-band-decapitated-accused-of-gang-rapi/">hier</a> einige Zeugenaussagen, die in den Gerichtsunterlagen verzeichnet sein sollen.</p>
<p>IMHO</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass die Anschuldigungen nicht wahr sind &#8230; aber was, wenn doch?</p>
<p>Grundsätzlich riecht das ganze nach einer faulen Sache. (<strong>Edit (12.09.):</strong> Zumal es äußerst fragwürdig ist, dass Unterlagen dieser Art vor Abhandlung des Falles an die Öffentlichkeit gelangen.) Allerdings obliegt es weder mir noch dir, über den Fall zu urteilen. Dafür gibt es Gesetze und Rechtssprechungen. Das Überschreiten von persönlichen Grenzen ist ein heikles Thema, das schon im Kleinen und für einen selbst immer wieder schwer einzuschätzen ist. In den &#8217;sozialen&#8216; Medien wird allerdings dennoch immer wieder bei Vorfällen wie diesem ausreichend spekuliert, beschuldigt und geurteilt. Ich bitte dich, sieh von Kommentaren dieser Kategorien &#8211; egal für oder gegen welche Seite &#8211; ab. Sie sind respektlos und ekelhaft. &#8230;&nbsp;my 2 ¢</p>
<p><strong>Edit (14.09.):</strong> Die Band hat sich nun selbst zu Wort gemeldet. Auf ihrer Facebookseite ist Folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8222;While we are not perfect human beings, we are not kidnappers, rapists, or criminals. As such, we strongly deny the allegations that have recently been brought against us.<br />
We ask that everyone please reserve their judgement until a definitive outcome has been reached, as charges have yet to be pressed. Full testimony and evidence will be presented in due time, and we have faith in that process.<br />
As there is uncertainty regarding a timeline for prospective proceedings and out o<span class="text_exposed_show">f respect for fans and promoters, due to the severity of the claims, we have cancelled all planned touring.<br />
</span>All social media platforms have been temporarily disabled as they have been used as destinations for defamatory and malicious remarks. We would like to point out that the statements in the published police report were given prior to an arrest. At that point, no member of the band was aware of an active warrant being issued.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Edit (15.12.):</strong> Laut <a href="http://www.spokesman.com/stories/2017/dec/12/polish-death-metal-bandmembers-released-from-jail-/">The Spokesman-Review</a>&nbsp;sind&nbsp;<strong>DECAPITATED</strong>&nbsp;kürzlich aus der Haft entlassen worden, müssen aber weiterhin in Washington verbleiben, um auf ihre Gerichtsverhandlung zu warten. Sie sind momentan an verschiedenen Stellen wohnhaft und haben keinen Kontakt zueinander ohne das Beisein ihrer Anwälte. Der Verhandlungstermin, ursprünglich festgesetzt auf den 18. Dezember 2017, ist auf den 19. Januar 2018 vertagt worden.</p>
<p>Ein Mitgleid des polnischen Parlaments bat am 09. Dezember darum, die Band auf Kaution freizulassen, bis der Fall geklärt ist.</p>
<p>Außerdem meldete sich <strong>Andy Marsh</strong> von <strong>THY ART IS MURDER</strong> als Zeuge vor Gericht zu Wort, der die Konertbesucherin im Mosh Pit gesehen haben will, wie sie dort getanzt und ihre Arme an den Wellenbrecher geschlagen habe.</p>
<p><strong>Edit (05.01.2018):</strong> Wieder berichtet der <a href="http://www.spokesman.com/stories/2018/jan/04/spokane-county-drops-rape-charges-against-all-memb/#/0">Spokesman</a> über die sich noch in Washington befindliche Band. Die Anklage gegen die Mitglieder wurde fallengelassen. Sie können <strong>nach vier Monaten</strong> Festsetzung in Amerika wieder nach Polen in ihre Heimat zurückkehren. Laut der Antragsschrift, mit der für ihre Freilassung plädiert wurde, sei selbige <strong>im Sinne der Justiz</strong> sowie mit dem <strong>Wohlbefinden der Klägerin</strong> zu begründen.</p>
<p>Der Fall zog sich aufgrund der Gründlichkeit seiner Bearbeitung, wie die Befragung vieler Zeugen, über diesen langen Zeitraum. Vor zwei Wochen sei <strong>ernsthaft Zweifel</strong> an der Aussage der Klägerin gegen die Band entstanden, da sie im Prozess gestand, 2014 in einem Fall <strong>Falschaussagen</strong> gegenüber der Polizei gemacht zu haben und wurde damit als nicht vertrauenswürdig eingeschätzt. Außerdem habe die Polizei in Spokane keine Idee davon gehabt, was genau auf Metal Konzerten geschieht, was die Prellungen der Frauen verursacht haben könnte. Im Nachhinein wurde durch viele Zeugen bestätigt, dass sie sich diese <strong>im Moshpit zugezogen</strong> haben müssen, da sie sich dort befunden hätten.</p>
<hr>
<p><em>Wenn ihr, oder jemand den ihr kennt, Erfahrungen mit sexueller Gewalt gemacht habt, dann lasst euch bitte helfen. Dafür gibt es zahlreiche Anlaufstellen, zum Beispiel das unabhängige Hilfetelefon des Bundes unter 0800 22 55 530. Egal welchem Geschlecht ihr angehört, die Beratungsstellen sind für euch offen und sind von gut ausgebildeten Personen besetzt. Es gibt einen Ausweg.</em></p>
<div class="csc-textpic-text">
<div class="rtetext">
<p><em>Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten. Es ist eine Anlaufstelle für Menschen, die Entlastung, Beratung und Unterstützung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches Gefühl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.</em></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
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		<title>Sons Of Motörhead Teil 2: SPEEDWOLF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[2 Speedwolf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SPEEDWOLF geben heuer ein Paradebeispiel für einen Ziehsohn von MOTÖRHEAD ab. Auch wenn das 2008 gegründete Vierergeschoss (zur Zeit als Trio gelistet) aus Denver, Colorado einen Winterschlaf seit letztem Jahr angetreten hat, so sind hier die Einflüsse von MOTÖRHEAD nicht zu leugnen. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPEEDWOLF</strong> geben heuer ein Paradebeispiel für einen Ziehsohn von <strong>MOTÖRHEAD</strong> ab. Auch wenn das 2008 gegründete Vierergeschoss (zur Zeit als Trio gelistet) aus Denver, Colorado einen Winterschlaf seit letztem Jahr angetreten hat, so sind hier die Einflüsse von <strong>MOTÖRHEAD</strong> nicht zu leugnen.</p>
<p>Die Jungs aus Amerika sind Liebhaber des alten Metals. Speziell der Spielart, die auf klassischem Heavy, Thrash und Speed Metal fußt, allerdings mit klarer Ausrichtung auf den Rock &#8218;N&#8216; Roll. Oder wie die Band es selber auf ihrer Facebook-Seite beschreibt: 1971-1984. Damals gründeten sie sich, weil ihre eigenen Bands sich auflösten und mit dem Vorsatz, etwas Eigenes und vor allem etwas Anderes zu schaffen.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21103" aria-describedby="caption-attachment-21103" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21103 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-band.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21103" class="wp-caption-text">Perfekte Musik für jede Metalparty: SPEEDWOLF</figcaption></figure></p>
<p>Bereits nach einem Jahr veröffentlichen <strong>SPEEDWOLF</strong> ihr erstes Demo &#8222;Bark At The Poon&#8220; 2009 über <strong>Black Shit Noise Records</strong>. Hier befinden sich bereits mit <em>&#8222;Speedwolf&#8220;</em> und <em>&#8222;I Am The Demon&#8220;</em> unter anderem spätere Kandidaten auf dem Debütalbum. Wie es sich für ein Demo gehört, ist der Klang noch ein wenig harscher als auf &#8222;Ride With Death&#8220;. Der Schmutz aber tut hier bereits den Songs unglaublich gut. Hört man sich dieses Tape an, zuckt der Körper wie von selbst und man bekommt unbändige Lust auf Bier. Interessanterweise vermischen <strong>SPEEDWOLF</strong> hier (<em>&#8222;Death Ripper&#8220;</em>) die Grenzen zu Punk, Black, und Thrash Metal.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ouJVFqukYJ0">HIER</a> könnt ihr die Anfänge verfolgen</p>
<p>Noch im gleichen Jahr folgte die Split mit den Gleichgesinnten <strong>(THE) HOOKERS</strong>, auf der sich erneut ein späterer Albumsong (<em>&#8222;Up All Night&#8220;</em>) einfand. 2010 klöppelte man noch schnell eine Single ein, die auf den Namen &#8222;Denver666&#8220; hörte und auf der sich 2 Songs befinden (<em>&#8222;Denver 666&#8220;</em> und <em>&#8222;Hell And Back&#8220;</em>). Im folgenden Jahr sollten sie später auf dem Erstling &#8222;Ride With Death&#8220; ihren Platz einehmen.</p>
<p>2011 war es dann so weit und &#8222;Ride With Death&#8220; wurde auf die Menschheit losgelassen. Endlich wurden die 7 Songs, welche vorher auf verschiedenen Tapes und Platten veröffentlicht wurden, um 5 weitere erstklassig vertonte Prügeleien verstärkt. Meiner Meinung nach zählt dieses Album zu den stärksten und gleichzeitig unterbewertetsten Platten, die im Kosmos rund um <strong>MOTÖRHEAD</strong> existieren. Ich versichere euch, wer auf <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>MIDNIGHT</strong> und <strong>ZEKE</strong> steht, der wird mit dieser akustischen Rüpelei auf jeder Party glücklich werden. Da kommen einem die 41 Minuten Spiellänge viel zu kurz vor.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21104" aria-describedby="caption-attachment-21104" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21104 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/speedwolf-ride-with-death-cover-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21104" class="wp-caption-text">Passt wie die Faus aufs Auge: Das Cover von &#8222;Ride With Death&#8220;</figcaption></figure></p>
<h4>Das Ende von SPEEDWOLF (?)</h4>
<p>Leider folgte diesem Highlight nur noch 2012 eine Split mit <strong>NEKROFILTH</strong> auf <strong>Doomentia Records</strong> und dann wurde es still um die schnellen Wölfe.<br />
In einem Interview sagte <strong>Reed Bruemmer</strong>, dass es kein weiteres Album geben wird (Stand 2014).<br />
Gewohnt bissig kommentierte <strong>Reed</strong> den Prozess des Songschreibens:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir beklingeln uns in einer Bar, reißen dumme Witze, drucken diese auf T-Shirts und schreiben dann aller paar Jahre Songs&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ziemlich vorhersehbar, aber genau so eine Antwort passt irgendwie zur Musik von <strong>SPEEDWOLF</strong>. Zwischendurch tourte man fleißig in Amerika und Europa. Die Zeit ihres Lebens, laut <strong>SPEEDWOLF</strong>. Überwältigt von der Resonanz aus verschiedenen Ländern, den sich die Band hart erarbeit hatte, ist es umso trauriger, das die Band angeblich wegen interner Probleme, privater Eskalationen und Konflikten mit dem Gesetz sich zur Ruhe setzte.</p>
<p>Touren in Japan, Europa und Südamerika mussten abgesagt werden, da ein Mitglied die oben genannten Gründe als Abschied an die Band nannte. Also absolvierten <strong>SPEEDWOLF</strong> 2013 die letzte Tour und seitdem herrscht Funkstille.</p>
<p>Mittlerweile singt <strong>Reed</strong> in seiner neuen Band <strong>POISON RITES</strong> (dazu spielt er noch Gitarre). Der ehemalige Bassist <strong>Jake Kauffman</strong> spielt in der Death/Thrash Metal-Band <strong>AXESLASHER</strong>. Über die anderen Musiker ist nicht bekannt, ob sie aktuell in Bands spielen.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/sons-of-motoerhead-teil-1-tank/">HIER</a> könnt ihr Teil 1 der Kolumne lesen</p>
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		<title>PALLBEARER &#8211; ich raste vollends aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 15:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PALLBEARER &#8211; Heartless Veröffentlichungsdatum: 24.03.2017 Dauer: 59:59 Min. Label: Nuclear Blast Mit dem dritten Album so sagt man, steht oder fällt eine Band. Wie kann also eine Truppe, welche bereits 2 geniale Outputs veröffentlicht hat, das noch toppen? Ganz einfach. In dem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PALLBEARER </strong>&#8211; Heartless<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.03.2017<br />
Dauer: 59:59 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<span id="more-15505"></span></p>
<p>Mit dem dritten Album so sagt man, steht oder fällt eine Band. Wie kann also eine Truppe, welche bereits 2 geniale Outputs veröffentlicht hat, das noch toppen? Ganz einfach. In dem sie sich weiterhin auf ihre Stärken besinnt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten festigt. &#8222;Heartless&#8220; bestätigt das vollends und kann ohne Zweifel mit den zwei Vorgängern mithalten.</p>
<p>Der Fünfer aus Little Rock, Arkansas, schafft es erneut sich neu zu erfinden, ohne dramatische Änderungen vorzunehmen. Das brachte immerhin einen Deal bei Nuclear Blast ein. Jetzt schreien sicherlich einige von euch &#8222;Kommerz!&#8220; oder &#8222;Hype!&#8220;, doch ich finde, das ist nur der gerechte Lohn für das erstklassige Schaffen von <strong>PALLBEARER</strong>. Es macht mir, im Gegensatz zu manch anderer Band, nicht das Geringste aus. Diese Band hat es verdient, bei den ganz Großen mitzuspielen. Und wenn ich groß meine, dann spreche ich hier von Meilensteinen wie <strong>WARNING</strong>, <strong>SOLITUDE AETURNUS</strong> oder gar <strong>CANDLEMASS</strong>. Da gibt es keine Widerrede.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DNl_18Kr56g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Mit schmerzender Brust und zittrigen Fingern</h4>
<p>Da bereits der Opener <em>&#8222;I Saw The End&#8220;</em> und sein Nachfolger <em>&#8222;Thorns&#8220;</em> bereits der breiten Masse zugänglich gemacht wurde (ersteres bekam ein hochwertiges Musikvideo spendiert), und einen ersten exquisiten Vorgeschmack auf den Rest des Albums präsentierte, war meine Erwartungshaltung dementsprechend groß.</p>
<p>Ich meine, habt ihr schon mal so was Schönes und Trauriges wie die Leadmelodie von <em>&#8222;I Saw The End&#8220;</em> oder<br />
die wuchtigen Akkorde in Verbindung mit einem vor Herzblut überquillenden Solo von <em>&#8222;Thorns&#8220;</em> gehört?</p>
<blockquote><p>Ganz großes Kino!</p></blockquote>
<p>Ihr könnt euch schon denken, dass mich dieses zeitlose Stück Musik völlig kirre macht. Dabei müsst ihr euch mal vor Augen halten, dass kein Song unter 5 Minuten auskommt, manchmal ufert das sogar bis zu 12 Minuten aus!</p>
<h4>PALLBEARER legen den Fokus auf Härte und Eingängigkeit zugleich</h4>
<p>Und das ungekünstelt und unverkrampft. Ich raste aus, ist das geil! In den ruhigen Momenten glänzt das Quartett mit schönen Tonfolgen, nur um sich majestätisch in voller Kraft zu entfalten (<em>&#8222;Lie Of Survival&#8220;</em>). Da schimmern auch ab und an Classic-Rock-Einflüsse durch (<em>&#8222;Dancing In Madness&#8220;</em>), die meine Schmelzsicherung im Hirn nur noch mehr zum Zerfließen bringt. Passend hierzu gibt es verhallten Gesang, der auch bei <strong>BLACK SABBATH</strong> gut zur Geltung kommen würde. Zu meiner Überraschung wartet der Track im letzten Drittel hingegen mit für <strong>PALLBEARER</strong> untypisch hartem Gesang auf. Ungewöhnlich, aber nicht schlecht.&nbsp;</p>
<p>Doom dich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WmfKPB7AGDc">HIER</a> in schiere Glückseligkeit</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15509" aria-describedby="caption-attachment-15509" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15509 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/pallbearer-band.jpg" width="600" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/pallbearer-band.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/pallbearer-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/pallbearer-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15509" class="wp-caption-text">Bodenständig und professionell: <strong>PALLBEARER</strong></figcaption></figure></p>
<p>Dieser Pfad findet seinen Höhepunkt in <em>&#8222;Cruel Road&#8220;</em>, wo die gesamte Saitenfraktion das Mikrofon bedienen darf. Das ganze Konstrukt wirkt dennoch erfrischend anders, als der Rest von &#8222;Heartless&#8220;. Bei diesem Titel kommt eine moderne Seite von <strong>PALLBEARER</strong> zum Vorschein, die komplett auf der harten Schiene fährt.</p>
<p>Und schon sind wir beim Namensgeber an vorletzter Stelle angelangt, obgleich <em>&#8222;Heartless&#8220;</em> alle Trademarks der Band ohne Umschweife auf den Punkt bringt, ist der Drops noch lange nicht gelutscht. Mit <em>&#8222;A Plea For Understanding&#8220;</em> haben die Amis den wohl anmutigsten und gleichzeitig ergreifendsten Song seit Langem geschrieben. Wie ein vertonter Sonnenaufgang/Sonnenuntergang. Dafür habe ich jetzt keine Worte mehr, außer das ich wohl die nächsten Tage mit einem heftigen Schlafdefizit zu kämpfen habe. Diese Platte raubt mir den Atem!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-ich-raste-vollends-aus/">PALLBEARER &#8211; ich raste vollends aus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aufruhr in Punkrock-Manier mit WAKRAT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2016 13:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rage against the Machine]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WAKRAT&#160;–&#160;Wakrat Release: 11.11.2016 Dauer: 27:49 Min. Label:&#160;Earache &#8211; ADA/WMG WAKRAT, das neue Projekt um Tim Commerford, seines Zeichens Gründungsmitglied und Bassist der uns wohl allen gut bekannten Band RAGE AGAINST THE MACHINE, haben diesmal ihren Weg in mein CD-Laufwerk gefunden. Ich gebe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aufruhr-in-punkrock-manier-mit-wakrat/">Aufruhr in Punkrock-Manier mit WAKRAT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="en-US"><b>WAKRAT</b></span><span lang="en-US">&nbsp;–&nbsp;Wakrat<br />
</span><span lang="en-US">Release: 11.11.2016<br />
</span><span lang="en-US">Dauer: 27:49 Min.<br />
</span><span lang="en-US">Label:&nbsp;Earache &#8211; ADA/WMG</span></p>
<p><strong>WAKRAT</strong>, das neue Projekt um <strong>Tim Commerford</strong>, seines Zeichens Gründungsmitglied und Bassist der uns wohl allen gut bekannten Band <strong>RAGE AGAINST THE MACHINE</strong>, haben diesmal ihren Weg in mein CD-Laufwerk gefunden. Ich gebe zu, getriggert durch <strong>RATM</strong>&nbsp;habe ich zugegriffen. Ich erwarte treibend wütendes, rotziges Material. Die offizielle Ankündigung der Scheibe verspricht mir nicht nur Wut gegen jeden und alles, sondern Texte, die scharf Richtung Politik und System feuern. Es konnte wohl keinen passenderen Zeitpunkt geben, als das Album punktgenau zur amerikanischen Präsidentschaftswahl herauszubringen.</p>
<p>&#8222;Wakrat&#8220; begegnet mir ganz direkt und schnörkellos mit markanten Basslinien, die sich knurrig und knarzig in meine Ohren grooven. <em>&#8222;Sober Addiction&#8220;</em> legt erfolgreich die Linie für das ganze Album fest, denn um den Bass drumherum finden sich Schrammelgitarre und straightes, reduziertes Schlagzeugspiel. Die Elemente tragen den – dem Genre entsprechenden – Charakter und vor allem der Bass hat wohl das meiste Durchsetzungsvermögen, ganz so, wie ich es mag und erwartet habe. Natürlich begegnen mir&nbsp;hier keine hochkomplexen Kompositionen, sondern eher überschaubare Melodiken und Strukturen. Der erste Song ist durchaus mitwipp- und mitsingtauglich und ein netter Einstieg in ein Album, das im weiteren Verlauf deutlich mehr Aggressivität an den Tag legen wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/us6r27BOb0Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;The Number&#8220;</em> empfängt mich mit rhythmischen Spielereien, die ich so nicht erwartet hätte. Eine Stimme, die ein Pattern ins Mikrofon rotzt, das sofort vom Bass aufgenommen wird und seine Fortsetzung im weiteren Songverlauf findet. Das fetzt mir! Der Song macht für mich immer mal wieder Parallelen zu <strong>DANKO JONES</strong>&nbsp;auf. Vor allem der Refrain in seiner Struktur und die Stimmfarbe von <strong>Commerford</strong> lässt diese Assoziation aufkommen. <strong>Mathias Wakrat</strong> zeigt unheimlich&nbsp;viel Agilität am Schlagzeug. Insgesamt habe ich jedoch ein sehr reduziertes Album vorliegen. Keine Spielereien, viel Eier &#8230; und mit ordentlich Drive gibt&#8217;s hier auf die Fresse.</p>
<p>Recht nett beginnt der dritte Song der Platte mit melodischem Gesang, wieder unterlegt von durchzimmerndem Bass und sehr punktiert eingesetzten Drums und Gitarre. Im Laufe kommt dann die Angryness. Ich höre nur fuck, fuck und … ja, genau: fuck. Gut, der Song heißt auch <em>&#8222;Generation Fucked&#8220;</em>. Straffer Punkrockbeat in ordentlichem Tempo, knarziger Bass und ein ziemlich wütender Sänger, der für mein Empfinden dennoch oft recht zahm klingt und in seiner Aggressivität durchaus Luft nach oben hätte.</p>
<p>Die rhythmischen Anfänge des folgenden Songs sagen mir sehr zu. <em>&#8222;Nail in the Snail&#8220;</em> beginnt wie auch der Rest: Knarzig, simpel und tight. Etwas Abwechslung bringt hier eine geflüsterte Passage in die Vocals rein. Damit war&#8217;s das an Abwechslung aber auch schon wieder. Der Rest ist dann doch ziemlich vorhersehbar. Den Sprechgesang mit choralem Gesang zu hinterlegen, halte ich für etwas zu pathetisch, wobei es stilistisch insgesamt grad noch so auf der Punkrock-Linie liegt. Zusammen mit den später einsetzenden Clean-Gesang-Parts wird mir die Chose leider doch zu leidvoll. Ich wollte Punk, keinen Trauerkloß!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7uYGO5ANN4g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mein Groll verfliegt augenblicklich mit <em>&#8222;La Liberté ou la Mort&#8220;</em>, einem Song, der sich zu meinem Favoriten des Albums mausert: Ein eingängiger sowie mitreißender Songbeginn – solistischer Gesang, der kontrapunktisch von bassgeleiteten Instrumental-Einschüben unterlegt ist. Das lädt tatsächlich nicht nur zum Mitnicken sondern auch Fußzappeln ein. Der charakterstarke Bass trägt selbst in den stark instrumentierten, rumpelnden Parts. Diese wechseln sich mit dezenteren, aber nicht weniger pointierten Parts ab. Das groovt und treibt unheimlich! Songintern zeigt sich ein sehr schöner wellenartiger Aufbau, bei dem man in ruhigen Momenten genau merkt, wie für den nächsten Wutanfall Luft geholt wird. Wer sich über den französischen Titel wundert, hier ein bisschen Hintergrundwissen: <em>&#8222;La Liberté ou</em> <em>la Mort&#8220;</em>, zu Deutsch &#8222;Freiheit oder Tod&#8220;, ist ein Kunstwerk des französischen Malers Regnault aus dem Jahre 1794 und nimmt Bezug auf den Slogan der französischen Revolution, der vor allem in der Zeit des Terrors Robespierres an Bedeutung erlangte. Robespierre? Französische Revolution? Vielleicht klingeln hier bei dem einen oder anderen die Glocken der Erinnerung an verpennte Geschichtsstunden. Ich verschone euch mit tiefgreifenderen Interpretationen von Songtext und Gemälde.</p>
<p>Weniger stark kommt der <em>&#8222;The Thing&#8220;</em> ums Eck. Mit viel Zerre und einem unheimlich hektischen Grundcharakter lässt er mich an Jump&#8217;n&#8217;Run-Spielesoundtracks denken. Melodisch passiert hier quasi nix. Auch der Gesang gestaltet sich nicht besonders abwechslungsreich. Dass ich das als Manko empfinde, liegt am ehesten an meinen Hörgewohnheiten. Genretypisch muss der Gesang ja nicht unbedingt von Varianz geprägt sein. Hier geht es um Schub – und der ist in ausreichendem Maße vorhanden. Der Song hat sich dank der fehlenden Abwechslung in allen Elementen zum Ende hin dennoch ziemlich verbraucht.</p>
<p><em>&#8222;Knucklehead&#8220;</em>? Ich gebe ehrlich zu, nachdem mich der Anfang in seiner Rhythmik mitreißen kann, bin ich nach gut einer Minute einfach nur genervt. Hier passiert eindeutig zu wenig. Sowohl Refrain als auch Strophe bestehen gefühlt&nbsp;konsequent aus demselben Material, sogar textlich: &#8222;Am I locked in my aquarium&#8230;&#8220; Ich hab&#8217;s verstanden. <em>&#8222;Knucklehead&#8220;</em> wird von mir bei den kommenden Durchläufen eiskalt geskippt. Keine Ahnung, wieso <strong>WAKRAT</strong> gerade diesem Lied ein Video (welches aber zugegebenermaßen ziemlich cool ist) gegönnt haben.</p>
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<p>Der vorletzte Song bringt beim Hören wenig Entspannung – der Sound empfängt mich, wie der vorherige Song aufgehört hatte: leicht rumpelig, doch sehr aufgeräumt und vor allem irgendwie erwartbar. Der durchlaufende Bass, zu dem die Gitarre nur Highlights in Form von Schrammelakkorden setzt. Was <em>&#8222;New Clear&#8220;</em> von allen anderen Songs der Platte abhebt, ist ein Gitarrensolo, das mich ungläubig aufhorchen lässt. Der Sound von selbigem gefällt mir und hebt sich damit auch vom Gitarrensound der restlichen Platte angenehm ab.</p>
<p>Wenig spektakulär hört sich dann auch der letzte Song&nbsp;der Platte an. In Stilistik und Sound fügt sich <em>&#8222;Pigs in a Blanket&#8220;</em> in das, was musikalisch bisher etabliert wurde, ein. Die Platte bietet für mich zwei Highlights, und dieser Song ist leider keines davon.</p>
<p>Ihr könnt das <a href="https://youtu.be/vRJF1QEtFoc?list=PL6_qhP3eWX5OLizt4W5jmwAyof6-71mGP">Album in Gänze</a> auf dem Youtube-Kanal von&nbsp;Earache Records anhören.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aufruhr-in-punkrock-manier-mit-wakrat/">Aufruhr in Punkrock-Manier mit WAKRAT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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