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	<title>Amnutseba Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>AMNUTSEBA &#8211; im Pariser Todestrakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 10:12:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/amnutseba-im-pariser-todestrakt/">AMNUTSEBA &#8211; im Pariser Todestrakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AMNUTSEBA </strong>&#8211; Untitled EP/Demo 2017<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 19:52 Min.<br />
Label: Caligari Records</p>
<p><span id="more-17118"></span></p>
<p>Frankreich, so sagt man, besticht oft durch eine eigenwillige Spielart im Metal. Gerade im Black-Metal-Sektor sind avantgardistische, atonale oder auch chaotische Elemente an der Tagesordnung. Dadurch entwickeln sich höchst interessante Collagen aus Sound und Texten, die zum heutigen Tage &#8222;Trend&#8220; geworden sind. Auch in unserem aktuellen Hörbeispiel von <strong>AMNUTSEBA</strong> finden sich (optisch bezogen) die typischen Merkmale. Eine alles verdeckende Kapuze, keine Informationen zu den Musikern, eine unbetitelte EP und römisch durchnummerierte Songtitel.</p>
<p>Bis auf die Anonymität (welche ich sehr begrüße) also alles beim Alten. Doch ich habe natürlich keinen Bock den Mode-/Vermarktungsexperten zu spielen, also legen wir doch unseren Fokus auf das Wichtige: die Musik.</p>
<p>Lust auf einen wahnhaften Trip? Dann riskiere <a href="https://caligarirecords.bandcamp.com/album/demo-3">HIER</a> deine Geduld!</p>
<h4>Willkommen im Labyrinth von AMNUTSEBA</h4>
<p>Besser lässt sich der Einstieg nicht beschreiben. Von Sekunde 1 an scheppert das Pariser Kollektiv in seltsam anmutender Raserei los und lässt sofort eine Black-Metal-Version von den australischen <strong>PORTAL</strong> aufblitzen. Auch <strong>WORMLUST</strong> aus Island schießen mir als Referenz in Bezug auf die Gitarren in den Kopf. Ich kann euch versichern, nach ein paar Sekunden wisst ihr genau, ob <strong>AMNUTSEBA</strong> euch begeistern oder abschrecken. Und es klappt tadellos. Egal ob Uptempo oder bedächtige Momente. Beides funktioniert in diesem schönen Gewand der Hässlichkeit. Ein gelungener Einstand, der Lust auf mehr macht.</p>
<p>So begeistert die zweite Nummer durch herrlich schräge Melodien und sich entspanntes Wiegen der Drums, obgleich das Hauptaugenmerk natürlich unbeeirrt auf dem Unwohlsein des Hörers liegt. Umso überraschender ist die kurz darauffolgende Eingängigkeit im Takt und den Riffs, sowie der abrupte Schluss.</p>
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<h4>Wo ist der dritte Song?</h4>
<p>Die Neurotiker unter euch dürften jetzt verzweifeln.</p>
<blockquote><p>Wie um alles in der Welt kommt man auf die &#8222;geniale&#8220; Idee, den dritten Song <em>&#8222;IV&#8220;</em> zu taufen?</p></blockquote>
<p>Ohne auch nur eine Info über ein mögliches Konzept zu haben, bleibt mir nicht viel an Mutmaßungen übrig, um euch zufriedenzustellen. Wahrscheinlich lachen sich <strong>AMNUTSEBA</strong> gehörig ins Fäustchen und veröffentlichen den &#8222;fehlenden&#8220; Song irgendwann, wenn ich mir alle Haare bereits gerauft habe.</p>
<p>Egal, <em>&#8222;IV&#8220;</em> prasselt sich geistesgestört und mit einigen an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnernden Passagen den Weg frei, dass es eine Wonne ist. Allerdings sorgt die Band mit strafferen Songaufbauten für ein perfektes Zeitfenster. Das völlig entrückte Schlagzeugspiel möchte ich besonders hervorheben, denn es beschert einem die ein oder andere Überraschung im Rhythmus.</p>
<p>Das Schlusslicht &#8222;V&#8220; besticht durch seine im Tempo ruckartig ansteigende BPM-Zahl. <strong>PORTAL</strong> pur, wenn ihr mich fragt. Dazwischen gibt es kaum Zeit zum Luft holen, da alles in einem makabren Fluss pulsiert und die unheimlichen Gitarrenmelodien sich wie eiskalte Finger in den Nacken graben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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