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	<title>antlers Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Apr 2018 20:48:40 +0000</lastBuildDate>
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	<title>antlers Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 09:08:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest! Und Jonas war dabei!<br />
Schwarzmetallische Erlebnisse sind die neuen "Mein schönstes Ferienerlebnis". Wir sagen: Laut, Schnell, Gut!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vierten Jahr in Folge öffnet das <strong>Zukunft am Ostkreuz</strong> seine Tore für Black Metal Fans: es ist wieder <strong>Vendetta Fest</strong>! Die Location ist klein, gemütlich und die Abendkasse immer sehr beliebt. Keine fünf Minuten vom Ostkreuz steigt das Label-eigene Festival. Und ja, hier gibt es viel mehr als nur verpönten Hipster-Black-Metal. Ohren auf!&nbsp;</p>
<h4>Freitag, 06.04.2018</h4>
<p>Also ich wäre ja gern pünktlich gekommen, aber die Deutsche Bahn hatte andere Pläne. Trotzdem komme ich rechtzeitig an, um mir Merch und das <strong>Essensangebot</strong> noch vor der ersten Band ansehen zu können. Wer keine Lust hat der <strong>kapitalistischen Wachstumsgesellschaft</strong> durch T-Shirt-Käufe in die Hände zu spielen, darf gerne auch sein Geld in Verköstigung investieren. In Berlin gibt es das Ganze natürlich vegan. Ohne dass für uns jemand sterben musste, gesellen wir uns zu den vielen Menschen im &#8222;Saal&#8220;.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
LOTH</strong> aus Frankreich eröffnen das vergleichsweise kurze Billing des Tages. Sie haben auch heimatliche Gefühle mitgebracht. So handelt<em> &#8222;Mourir à Metz&#8220;</em>&nbsp;(<em>&#8222;Stirb in Metz&#8220;</em>) von ihrer Heimatstadt <strong>Metz</strong>. Jeder der diese Stadt besucht, verliebt sich in sie, betont der Sänger und es bricht das schönste Liebeslied des Abends los. Ihr vom Hardcore maßgeblich beeinflusster Franzosen-Black spielt sehr oft mit dem Wechsel aus der Ruhe vor und dem Sturm selbst. In ihrer mechanischen Starre erwarten die Gitarristen den nächsten Ausbruch. <strong>LOTH</strong> geben ihre Aufnahmen in einer unerwartet energischeren Weise wieder. Was mich dennoch wurmt, ist der leichte Anflug von Monotonie im Schlagzeugspiel. Für ein T-Shirt sollte mein Budget trotzdem reichen &#8211; schon allein als Entlohnung für den atemlosen, verschwitzten Sänger.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Können <strong>ALDA</strong> da mithalten? Bevor ihr mir mit grausigen Wortspielen kommt, hört euch einfach die letzte Scheibe der Amis an. Die US-Amerikaner sind zwar zum ersten Mal auf Europatour, haben den Applaus des Saales aber schon sicher. Nicht zuletzt, weil der instrumentale Hauptteil von herrlich abwechslungsreichen Drumbeats geprägt ist. Ihr, zu sehr geringen Anteilen folkiger, Black Metal verzaubert einen Zuschauer nach dem anderen. So schwebt schon bald der ganze Raum in einer Trance zwischen schnulzigen Gitarren und einem rücksichtslosen Schlagzeuger, der auch noch den Großteil des Gesangs übernehmen muss. Hut ab!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Apropos Trance &#8211; <strong>ESSENZ</strong> machen nicht einfach nur Black/Doom Metal sondern haben dafür ihre eigene kleine Effektekiste mitgebracht. Neben schaurig, schluchzenden Samples gibt es von diesem Soundboard(?) immer wieder zärtliche Akzente zu hören. Die sind auch nötig, denn in Berlin geht man Leben und Musik verdammt langsam an. Obwohl diese fiese Kombination ordentliche Druckwellen verursacht, vermisse ich noch mehr Einsatzzeit der elektronischen Hilfestellung. Unglaublich großes Potenzial ist offensichtlich gegeben, die Menge liebt das Heimspiel.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kann der Abend noch besser werden? Bis jetzt ist der Sound unglaublich, das Mampfzeug und die Stimmung auch. <strong>WODE</strong> aus Manchester haben es sich zur Aufgabe gemacht, eben dieser Torte das Sahnehäubchen aufzusetzen. Sie sind so verdammt hart und schnell unterwegs, dass einem schon beim Zusehen das Plektrum im hohen Bogen aus der Hand fliegt. Dabei sorgt die sehr große Prise Melodie für eine ungeahnte Wirksamkeit der sprintenden Riffs. Das wirkt zu Teilen wie purer Heavy Metal &#8211; klassisch und dennoch erfrischend. Schade, dass jetzt nur noch eine Band für diesen Abend übrig bleibt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Schamanenhafter Death/Doom/Black Metal aus Aachen &#8211; klingt das nicht schon rituell genug?<strong> THE RUINS OF BEVERAST</strong> gehen gewohnt wie gekonnt an den Auftritt heran und locken die letzten Koyoten Berlins auch noch ins Tiefgrund. Sound klar, kein Patzer, hunderte nickende Köpfe &#8211; visuell übrigens ein noch großartigeres Stück. Von Nebel umschlungen agieren die schemenhaft erkennbaren Bandmitglieder sozusagen in ihrem eigenen Kosmos. Außerdem spielen die Herren heute viel vom neuen Album &#8222;Exuviah&#8220;. Zum Ende hin hauen sie dann die Zuschauerschaft komplett um, als der mehrstimmige Klargesang genutzt wird. Mit einer <strong>mythologischen Atmosphäre</strong> als Grundlage versprüht die Band spätestens zu diesem Zeitpunkt eine vollkommen andere Aura. Wer einen Blick hinter ihre graue Wand aus Ton und Rauch riskiert, wird durch Bilder belohnt, die ihn bis in den Schlaf verfolgen. Und genau diesen Schlaf werde ich mir jetzt gönnen!</p>
<h4>Samstag, 07.04.2018</h4>
<p>Bin ich heute pünktlich? Nach dem Zugausfall von gestern nehme ich vorsorglich eine Verbindung früher und habe Glück. An dieser Stelle möchte ich noch auf die Möglichkeiten zu sprechen kommen, die das (ehemalige) <strong>Tiefgrund</strong> für Gesellige bietet. Geneigte soziale Menschen können sich in einem kleinen Biergarten vor oder direkt in dem Haupthaus des <strong>Zukunft&nbsp;</strong>hinfläzen. Dabei wird das ganze Kulturangebot erst klar, wenn man etwas das Gelände erkundet. Zwischen <strong>Konzerten aller Art</strong> gibt es hier noch ein <strong>Kino und Theaterauftritte</strong>. Kultur pur wird uns heute auch erwarten. Obwohl es draußen noch hell ist, spielen schon die ersten Nachtmahre.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
MORAST</strong> geben alles was sie haben, um an einem so hellen Abend den Raum bereits tiefschwarz zu färben. Für mich ist der Sludge-Mix vorerst nichts, bis ich mich etwas von den letzten beiden Liedern mitreißen lassen kann. Dank der teuflischen Trägheit ihrer Musik bin ich auf diesen Abend vorbereitet, es wird noch erhabener! Bombastisch ist der Sound allemal, der auch heute nur vor der Bühne seine Tücken hat. Wer weiter hinten steht, hat mal wieder bessere Karten. Aber wo ist das denn nicht so? Nach dem Auftritt gibts für das zähe Quartett ordentlich Applaus von einem angeregten Publikum. Für mich gilt dennoch: live solide aber auf Platte fehlt mir irgend etwas.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
TONGUE</strong> aus Hamburg hatten einen ähnlichen Eindruck auf mich hinterlassen. Veränderrt sich das live? Aber wie! Zwar ist das Set etwas zu lang geraten für meinen Geschmack, der letzte Song hat es jedoch in sich. In dem bis jetzt unveröffentlichten Stück vom nächsten Album zahlt sich der zweistimmige Gesang umso mehr aus. Die beiden aufeinander abgestimmten Schreie entladen einen durchdringenden, musikalischen Gewaltakt. Definitiv auschecken!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Moment, auf den viele hier gewartet haben dürften, ist gekommen. Dänische Töne hallen zwischen den Wänden, ehe sie total vom Zuhörer erfasst werden können. Schemenhaft hinter den Nebelschwaden tauchen <strong>AFSKY</strong> zusammen mit ihrer Laterne auf. Keine Angst, das hier sind nicht <strong>SANTIANO</strong>! Ganz im Gegenteil, da die Show mit der Veröffentlichung des Debüts &#8222;Sorg&#8220; korrespondiert, jagt hier eine alles vernichtende Nummer die nächste. Später am Merchstand bildet sich dann eine entsprechend endlose Schlange. <strong>Mastermind Ole</strong> nimmt sich dennoch Zeit für alle die, die er bereits mit seinem Auftritt beglückt hatte. Neben diesem Soloprojekt kennt man ihn vielleicht noch von <strong>SOLBRUD</strong>. Jedoch für mich persönlich beweist dieser Auftritt allein, das <strong>AFSKY</strong> viel mehr Potenzial hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERHEERER</strong> aus Flensburg wollen den Trend für den Abend fortsetzen. So sollten sie in der Lage sein, <strong>AFSKY</strong>&nbsp;musikalisch noch auszustechen. Letztes Jahr bin ich gerade durch das <strong>Vendetta Fest</strong> auf diese Gruppe aus Köln gestoßen. Leider war damals erst eine EP im Kasten, der Nachfolger von &#8222;Archar&#8220; kam dann in diesem Jahr. &#8222;Maltrér&#8220; illustriert dabei live eine noch kultigere Stimmung. Was genau da aufgespielt wird und warum es mir so gefällt, könnt ihr mit einem einfachen Klick<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-brettharter-kult/"> hier</a> herausfinden. Dieser Auftritt hat mich jedenfalls mehr als nur beeindruckt. Der <strong>rituelle Höhepunkt</strong> des Abends dürfte noch keineswegs erreicht sein.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>ANTLERS</strong> hingegen will der Funke einfach nicht überspringen. Technisch einwandfrei und großartig inszeniert spielen die Leipziger auf, die Nacken des Publikums werden beansprucht. Für mich bleibt es eine komische Beziehung zu dieser Gruppe. Ich warte auf ein Finale, welches mich hinreißt &#8211; leider vergebens. Ton und Atmosphäre insgesamt vereinnahmen dennoch den gesamten Saal. Ein würdiger Headliner für diese Uhrzeit.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Anteilnahme an <strong>ANTLERS</strong> lässt mich immer wieder zum letzten Act des Abends schweifen. Umso gieriger bin ich dann, endlich die ersten Noten von <strong>ULTHA</strong> hören zu dürfen. Die Kölner haben sich auch dieses Jahr nicht lumpen lassen. Schon das dritte Mal in Folge spielen sie beim Vendetta Fest. Haben sich die Besucher nicht irgendwann daran satt gesehen? Die Antwort ist ein klares Nein. Schließlich überträgt sich beinahe die gesamte Energie des Quintetts auf den Raum. Die Nebelmaschine trägt Schwaden in die Leere, die von Boshaftigkeit und Pessimismus durchzogen sind. Genauso düster ist es draußen schon seit Langem, als die ersten Töne die Kehle von Gitarrist <strong>Chris</strong> verlassen. Sobald er dieses Tor zur Hölle öffnet, gibt es kein Zurück. Persönlich hat mir dieser Gesang in Verbindung mit den Backup Vocals immer den letzten Rest gegeben. Wer sich darauf einlässt, kann sich nämlich von<strong> ULTHA</strong> in eine <strong>andere Wirklichkeit</strong> spielen lassen. Dort fressen sich menschliche Sünden wie Brandflecke durch die Weltkarte.&nbsp; Der atmosphärische Black Metal setzt einfach eine Lupe hinter unsere Realität, um Feuer zu entfachen, die insgeheim schon seit Ewigkeiten lodern.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ein letztes Mal lassen sich die Besucher also in den Bann ziehen bevor es heißt: ab nach Hause, lasst eure Pullen hier. Mir und den ebenso breit grinsenden Schwarzmetallern war es wieder ein absolutes Vergnügen. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass im nächsten Jahr nicht wieder zu viele der gleichen Bands spielen. Diese Gefahr besteht bei einem Label-Festival immer, die wiederholten Auftritte vieler Gruppen heute bestätigen meine Angst. Vielleicht ist die aber unberechtigt. Denn zur Stimmung könnte man auch sagen: &#8222;<strong>Mein Vendetta fest ist wichtiger als Deutschland!&#8220;</strong> (entnommen vom relevantesten Aufkleber aller Zeiten)</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Void Revelations (<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)</strong> für die großartigen Aufnahmen, die die Auftritte in ihrer Essenz einfangen.</p>
<p>Alle Bands in der Übersicht:</p>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest - ein fettes Brett.<br />
Diese und weitere Reimperlen gibt euch heute MC Jonas zum Sonntag. </p>
<p>Sein Vorbericht macht Lust auf mehr! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/">V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die inzwischen vierte Auflage des <strong>Vendetta Fests</strong> verlängert die Ostereiersuche in <strong>Berlin</strong> um ein weiteres Wochenende. Am<strong> 6. und 07. April</strong> werden insgesamt elf <strong>Black Metal</strong> Bands aus der niederträchtigen Moderne untergrundsüchtigen Schwarzmetallern zwei Abende versüßen. Ich war letztes Jahr schon über alle Maßen begeistert und bin daher dieses Jahr logischerweise wieder am Start. Wer erwartet uns dieses Jahr im <strong>Tiefgrund</strong>?</p>
<h3>&#8230; EIN FETTES BRETT!</h3>
<p>Haltet eure Taschentücher bereit, denn dieses Mal geben unter anderem die Dänen von <strong>AFSKY&nbsp;</strong>eine Releaseshow&nbsp;für ihr Debüt &#8222;Sorg&#8220;. Bitter und zerstörerisch kreisen die Töne dieser Platte über dem Hörer, deshalb dürfte sie sich schon bald in den Wohnzimmern aller <strong>Atmospheric Black Metal</strong> Fans wiederfinden. Ähnlich gespannt bin ich auf <strong>ANTLERS,</strong> deren Spielart eine eher entspannende Wirkung haben dürfte. Sie konnten mit &#8222;A Gaze Into The Abyss&#8220; ihre atmosphärischen Melodien in zahlreiche Köpfe pflanzen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fJ0bw_noOyM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Eine Akustik-Gitarre auf dem Vendetta Fest?&nbsp;</h3>
<p><strong>ALDA</strong> ist etwas für Fans des <strong>Folkigen</strong> und Sentimentalen. Aber lasst euch von den seichten Passagen nicht täuschen, die Höhepunkte ihres Songwritings sind geradliniger Black Metal. Im starken Kontrast stehen dazu die <strong>melodischen</strong> und schnellen <strong>WODE</strong>. <strong>Großbritanniens</strong> moderne Black Metal Meister überzeugen durch <strong>kompromissloses Geballer</strong>.&nbsp;Genauso erbarmungslos, wenn auch etwas langsamer beeindrucken&nbsp;<strong>VERHEERER&nbsp;</strong>aus <strong>Köln</strong> die deutsche Szene. Mit dem Debüt &#8222;Maltrér&#8220; im Gepäck dürfte ihr diesjähriger Auftritt den des vergangenen Jahres noch übertreffen. Man darf gespannt sein! Auch&nbsp;<strong>ULTHA</strong> werden hoffentlich wie bei der letzten Ausgabe ordentlich auf den Putz hauen. Dann hallen wieder epische, <strong>messengleiche Töne</strong> bis zum Bahnhof Ostkreuz (keine fünf Minuten Fußweg entfernt).</p>
<p><strong>ESSENZ</strong> haben seit 2012 zwar kein neues Studio-Material mehr vorgelegt, ihr <strong>doomiger</strong> Black Metal wird live jedoch hoffentlich seine Wirkung entfalten. Kommt da vielleicht demnächst neue, fiese Mucke von den <strong>Berlinern</strong>? Die nächsten drei deutschen Bands aus dem Paket bleiben ihren Namen treu:&nbsp;<strong>MORAST </strong>sind sludgy und verdreckt, <strong>TONGUE</strong> atmosphärisch und züngelnd. Die Aachener Urgesteine&nbsp;<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;hingegen haben sich dem <strong>Schamanismus</strong> und ihrem exzellenten <strong>Songwriting</strong> verschrieben. Abgerundet wird das Paket durch Franzosen-Black von <strong>LOTH</strong>. Deren Album &#8222;Apocryphe&#8220; ging im vergangenen Jahr zwischen den vielen anderen großartigen Vendetta-Releases leider etwas unter. Trotzdem sind beide LPs essentielle Must-Listens!</p>
<p>In diesem Jahr werden die <strong>Fotos</strong> zu unserem Bericht wieder von <strong>Void Revelations</strong> beigesteuert. Checkt seine <a href="https://www.voidrevelations.com/">Kanäle</a> ab, wenn ihr begeistert werden wollt! Zum Bericht der letzten Ausgabe geht&#8217;s <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-die-christliche-scharia-tag-1-freitag/">hier entlang</a>.<br />
Tickets für die diesjährige Ausgabe findet ihr online, in Berlin bei <a href="http://www.bisaufsmesser.com/store/our-store">BISAUFSMESSER</a> und an der Abendkasse.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/489750984704102/?active_tab=discussion">Facebook-Event</a><br />
<a href="http://vendettafest.bigcartel.com/">Online-Shop</a></p>
<h4>Die Bands auf dem Vendetta Fest 2018 im Web:</h4>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
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		<title>Der Untergang des Kiez ist nah &#8211; Gentrifizierung im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 09:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gentrifizierung. Ein Wort, mit dem du sicher noch nicht oft zu tun hattest, wenn du nicht gerade in einer betroffenen Großstadt wohnst oder in der Immobilienbranche tätig bist. Bis vor wenigen Jahren war auch mir dieses Wort fremd, doch dann zog es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Gentrifizierung.</strong></h3>
<p>Ein Wort, mit dem du sicher noch nicht oft zu tun hattest, wenn du nicht gerade in einer betroffenen Großstadt wohnst oder in der Immobilienbranche tätig bist. Bis vor wenigen Jahren war auch mir dieses Wort fremd, doch dann zog es mich nach <strong>Leipzig</strong>. Nahezu jeden Tag hatte ich hier die Wahl zwischen mehreren <strong>Konzerten</strong> in den verschiedensten <strong>Lokalitäten</strong>. Dieses Blatt hat sich allerdings zum Negativen gewendet.</p>
<p><strong>Immobilienoligarchen</strong> haben rasch entdeckt, dass hier ordentlich was zu holen ist und schwangen ihr Zepter in den Kiezen der Stadt. Klar, auch in Leipzig herrscht Mangel an <strong>Wohnraum</strong>, doch was diese miesen Typen treiben, schafft keine Abhilfe. Ganze<strong> Parks</strong> werden niedergewalzt, <strong>Kneipen</strong> geschlossen und <strong>besetzte Häuser</strong> geräumt, um Wohnhäuser entstehen zu lassen, in denen der Wohnraum &#8222;günstige&#8220; 14 € pro Quadratmeter kostet.<br />
Grund für mich, das Gespräch mit <strong>Niebe</strong> zu suchen, einer der wohl bekanntesten <strong>Nachteulen</strong> der Stadt!</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Grüß dich, Niebe. Schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor und sag mir, warum gerade du der richtige Typ bist, um mir die Fragen zum Thema Gentrifizierung zu beantworten.</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich grüße Dich! Ich bin der <strong>Niebe</strong> aus <strong>Leipzig</strong>. Organisiere seit den frühen 2000er Jahren Partys, Konzerte und Festivalveranstaltungen. Früher privat, inzwischen auch für eine Firma in verschiedenen Bereichen. Ich bin DJ, Booker der <strong>&#8222;Metalheadz&#8220;</strong> und kleinerer Projekte. Ich habe in dieser Stadt viele Clubs, Locations und Kneipen kommen und gehen sehen. Die wenigsten davon waren pleite. Die meisten wurden einfach <strong>verdrängt</strong> oder mit <strong>üblen Methoden</strong> zum Aufgeben gezwungen. Das ist kein exklusives Problem für Metalbars allgemein. Das kann jede Kulturform treffen, wenn die Stadt <strong>boomt</strong> und der letzte <strong>Hillbilly</strong> herzieht, weil RB gut spielt, die Oper schön ist, Porsche einen Job bietet oder der Stadtteil so sauber ist. Nur ist es für &#8222;uns&#8220; mittlerweile verrückt, was diese Szene die letzten 10 Jahre einstecken musste.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/1SLYWfq6UB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><strong>ANTLERS</strong> &#8211; schon mit einem Bein dem Leipziger Underground entwichen!</p></blockquote>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Als ich vor 5 Jahren nach Leipzig zog, war die unglaublich aktive Rock- und Metalszene einer der Gründe für den Umzug. Glaubst du, dass die momentane Entwicklung die Szene langsam aussterben lässt?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Auf keinen Fall! Vor allem hier in dieser Stadt wohnen Leute, die das nicht zulassen, immer wieder aufstehen, Nischen und Orte suchen. Ich kenne keine so <strong>vernetzte Metalszene</strong> wie die in Leipzig. Das Locationproblem wird sich regulieren oder halt etwas raus aus der Innenstadt verlagern. Die unglaublich vielen guten Bands und diese Masse an aktiven<strong> Hart-Kern-Fans</strong> bekommt erst mal keiner platt.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Die Bands sind stabil.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Nicht nur für Konzertgänger wird es in Leipzig immer schwieriger. Ich habe das Gefühl, dass sich im Leipziger Underground so viele Bands wie nie zuvor tummeln. Denkst du, dass dieser Pool an Bands aufgrund mangelnder Auftrittsmöglichkeiten irgendwann leerlaufen könnte?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Nein, das glaube ich nicht. Die größeren Undergroundbands haben inzwischen auch volle Kalender mit Gigs von <strong>außerhalb</strong>. Ich glaube fast, dass das größere Problem die <strong>Masse</strong> an kleinen Konzerten ist. Da sind halt auch immer wieder Konzerte dabei, die sinnlos Bands und Fans verbraten. Ohne <strong>Herz</strong> und Liebe zur Musik und Veranstaltung. Teilweise kein Gespür für Eintrittspreise, Locationwahl oder Grundstimmung. Das macht vieles kaputt. Die Bands sind stabil.</p>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Hast du dich schon einmal mit Kneipern oder Konzertveranstaltern aus anderen betroffenen Städten kurzgeschlossen und nachgefragt, wie die mit der Situation umgehen?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich bin super <strong>vernetzt</strong> in anderen Großstädte und zu vielen Veranstaltern. <strong>Berlin</strong> hat schwere Probleme mit diesem Phänomen. Besonders das <strong>&#8222;Brutz und Brakel&#8220;</strong> hat es mehrfach getroffen und auch deren <strong>Festival</strong> und alte <strong>Kneipe</strong> ausgelöscht. Ansonsten gibt keine vergleichbaren Probleme in dieser Masse, die uns so ein Loch ins Herz schießen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2O6CgbngIIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leipzig kann nicht nur Black, sondern auch Heavy &#8211; <strong>TENSION</strong></p>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Ihr habt jetzt gerade erst das „Fuck Gentrification Festival“ im 4rooms veranstaltet. Das war eine sehr bekannte und traditionsbehaftete Location in Leipzig, die nun auch für immer ihre Pforten geschlossen hat &#8211; ebenfalls verursacht durch die Gentrifizierung. Glaubst du, dass ihr damit ein Zeichen an Investoren senden konntet? </strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Investoren interessiert das nicht! Denen geht es nur ums<strong> Geld</strong>. Ich glaube eher, dass das Festival die Leipziger Szene und unsere Bewegung<strong> stabilisiert</strong> hat und eventuell auch ein<strong> positives Zeichen</strong> an die Presse, Lokalpolitik, Locations und Anwohner gesendet hat.<br />
Wir haben ganz bewusst <strong>extrem transparent</strong> und <strong>öffentlich</strong> gearbeitet und daran appeliert, &#8222;uns&#8220; von der besten Seite zu zeigen. Das hat eine unfassbare Aufmerksamkeit erregt.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Schwarz oder blau ist der Untergang der freien Kultur.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Hast du irgendwelche Pläne im Kopf, die die Gentrifizierung in Szenevierteln noch stoppen, oder wenigstens verzögern könnten?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Das würde den Rahmen sprengen. Wichtig ist, die <strong>Ursachen</strong> zu kennen. Ich für meinen Teil lehne Sachen ab, die die Gentrifizierung fördern und supporte den Kiez, die <strong>Underground-Kultur</strong> und lokale Händler. Auch das Kreuz zur Wahl ist wichtig. Es gibt Parteien, die das Problem auf dem Schirm und keinen Bock drauf haben. Schwarz oder blau ist der Untergang der freien Kultur. Wer das nicht versteht ist, hirntot.</p>
<p><strong><em>S:</em></strong> <strong>Ich danke dir für deine Offenheit und drücke uns Leipzigern die Daumen, dass uns weitere Tiefschläge erspart bleiben. Du hast das letzte Wort!</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich danke dir! Ich danke allen, die unsere Ideen mit unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Metal Will Never Die!&#8220;</h3>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Niebes</strong> letzten Satz finde ich sehr wichtig. Oft wird &#8222;Metal Will Never Die!&#8220; nur so dahergesagt, doch beim Thema Verdrängung aus den Szenebezirken der Stadt erlangt er ungeahnte Wichtigkeit. Wir müssen zusammenstehen, um die Kieze wieder zu dem zu machen, was sie sind und nicht zu dem werden lassen, was Immobilieninvestoren daraus machen wollen!</p>
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