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	<title>Archspire Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Nov 2017 16:10:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Archspire Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>INANIMATE EXISTENCE &#8211; Nur eine von vielen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 07:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INANIMATE EXISTENCE – Underneath A Melting Sky Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 36:21 Label: The Artisan Era Stil: Progressive/Technical Death Metal Innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre kamen vor allem aus Nordamerika/ Kanada ein ganzer Haufen vornehmlich junger Bands, die sich dem Death ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> – Underneath A Melting Sky<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 36:21<br />
Label: The Artisan Era<br />
Stil: Progressive/Technical Death Metal</p>
<p>Innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre kamen vor allem aus <strong>Nordamerika/ Kanada</strong> ein ganzer Haufen vornehmlich junger Bands, die sich dem <strong>Death Metal</strong> verschrieben haben und diesen auf hohem technischen Niveau stetig nach vorne treiben. Seien es <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong>, oder <strong>FALLUJAH</strong>: die Szene wächst und gedeiht.</p>
<p>Ein weiterer Vertreter dieser Sparte sind <strong>INANIMATE EXISTENCE.</strong>&nbsp;Deren Name war&nbsp;mir im Vorfeld zwar geläufig, allerdings habe ich&nbsp;denen nie wirklich bewusst ein Ohr geschenkt. Bis jetzt.<br />
Denn vor geraumer Zeit&nbsp;erschien ihr&nbsp;<strong>viertes</strong> (!) Album innerhalb der nur siebenjährigen Bandgeschichte (!!!): &#8222;Underneath A Melting Sky&#8220;.</p>
<p>Schon bei der Eröffnungsnummer <em>&#8222;Forever to burn&#8220;</em> überzeugen <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> vor allem mit drückenden Drums und Gitarrenleads, die immer wieder unerwartete Haken schlagen. Auch wird bereits in den ersten Sekunden eine <strong>Harfe</strong> (die leider nur aus der Konserve stammt) in den Sound integriert, die im Verlauf des Albums noch&nbsp;öfter zu hören sein wird. Der folgende Titeltrack macht ebenso wenig verkehrt und reißt dank zahlreicher verspielter Hooks mit.<br />
Was mich allerdings <strong>nervt</strong> und den Zugang erschwert, ist der zwar druckvolle, aber doch recht <strong>undifferenzierte</strong> Sound. Der sorgt&nbsp;besonders in den tieferen Bereichen dafür, dass die Songs recht mulmig werden.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4VeldPBzLWA?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein Album, das es mir schwer macht</h4>
<p>Die scheppernde HiHat in <em>&#8222;Blood Of The Beggar&#8220;</em> raubt mir wenig später fast den Verstand, auch wenn sich der Song zu einem wirklich geilen Teil emporarbeitet.<br />
Auch das darauffolgende <em>&#8222;The Old Man In The Meadow&#8220;</em>&nbsp;oder das spätere <em>&#8222;The Djinn&#8220;</em> machen nicht wirklich etwas verkehrt. Und dennoch fällt es mir ab der Hälfte des Albums schwer, noch <strong>mitzukommen</strong>.</p>
<p><em>&#8222;The Unseen Self&#8220;</em> fährt erneut richtig geile Leads auf und wechselt zwischen<strong> jazzig</strong> anmutenden Melodien und irrem Geballer, während im Hintergrund erneut die Harfe zum Einsatz kommt. Das abschließende <em>&#8222;Formula Of Spores&#8220;</em> hämmert auch nach&nbsp;mehreren Hördurchläufen relativ <strong>spurlos</strong> an mir vorbei, ohne dass ich wirklich daraus schlau werde.&nbsp;So&nbsp;wird das Album mit einem recht schwer verdaulichen und abrupten Stück Musik beendet.</p>
<h4>If everything&#8217;s extreme, nothing is</h4>
<p>Was unterscheidet <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> nun von ihren zahlreichen Mitstreitern? Die technischen Fähigkeiten schon mal nicht. Die Kalifornier gehen mit ebenso <strong>makelloser Präzision</strong> an ihre Kompositionen heran wie die Konsorten, die überall auf dem Kontinent aus dem Boden sprießen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 700px;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23060" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band.jpg" alt="INANIMATE EXISTENCE" height="504" width="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band-85x60.jpg 85w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch manchmal kommt der Punkt, an dem man zugeben muss, dass eine Band kaum <strong>heraussticht</strong>, obwohl sie auf höchstem&nbsp;Niveau abliefert. <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> sind keinesfalls Wellenreiter oder Plagiateure, dennoch fällt es mir schwer, die Kalifornier schärfstens gegen ihre <strong>Konkurrenz</strong> abzugrenzen. Dies liegt zum einen an der enormen Masse hochkarätiger junger Bands, die es in den letzten Jahren geschafft haben, an die Oberfläche zu gelangen. Zum anderen liegt es auch&nbsp;an den zwar progressiven, aber sehr sperrigen Songs, die die <strong>Bay Area Tech Deather</strong> fabrizieren.</p>
<p>Eine Band also, die objektiv nichts falsch macht. Trotzdem bin&nbsp; ich mir aber&nbsp;nicht sicher, ob sie den Test der Zeit bestehen und sich unter der Flut ähnlicher Bands behaupten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/TheInanimateExistence/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://theartisanera.bandcamp.com/album/underneath-a-melting-sky">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #43: THE VISIT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Was zur Hölle ist eigentlich im kanadischen Wasser drin? Irgendwas muss in diesem Land nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man bedenkt, welch großartige Bands, vor allem im Prog- und Tech-Sektor, von dort kommen. Mancher mag dabei zunächst an <strong>Devin Townsend</strong> denken, mein Blick schweift dagegen eher in Richtung <strong>GORGUTS</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong> oder der überaus aktiven Szene um Bands wie <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>AUGURY</strong>.</p>
<p>Doch auch in ganz anderen Nischen, Sphären und Ausformungen tut sich gefühlt permanent etwas im Land von Eishockey und Ahornsirup.</p>
<p>Die Rede ist von:</p>
<p><del><strong>AVRIL LAVIGNE</strong></del></p>
<p><strong>THE VISIT</strong></p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-16554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg" alt="THE VISIT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann genau sich <strong>THE VISIT</strong> gründeten, lässt sich nicht genau sagen, doch konnte man das erste Lebenszeichen des unkonventionellen Duos in Form des Songs <em>&#8222;Between Worlds&#8220;</em> im Jahre 2014 vernehmen, ein Jahr, bevor ihr gefeiertes Debüt Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; erscheinen sollte.</p>
<p>Doch fangen wir von vorn an. <strong>THE VISIT</strong> besteht aus nur zwei Mitgliedern: einerseits der ausgezeichneten Sängerin <strong>Heather Sita Black</strong>, andererseits dem Cellisten <strong>Raphael Weinroth-Browne</strong>.</p>
<p>Da für viele jetzt vermutlich erstmal die Gedanken in Richtung <strong>APOCALYPTICA</strong> schweifen, möchte ich diese Assoziation kurz entkräften. Obwohl die Finnen schon seit Jahren vollständig von meinem Radar verschwunden sind, muss man ihnen lassen, dass sie damals, ganz am Anfang ihrer Karriere, etwas mehr oder weniger Neues probiert haben. Dass man selbst nicht solche Songs schreiben konnte, wie das große Vorbild <strong>METALLICA</strong>, hat erstmal nichts daran geändert, dass <strong>APOCALYPTICA</strong> lange Zeit die wohl einzige Band waren, die die Messlatte in dieser Richtung überhaupt jemals bewegt hätten.</p>
<h4>Was ist nun so neu und ungesehen an <strong>THE VISIT</strong>?</h4>
<p>Zugegeben, es ist heutzutage nichts Neues mehr, Metal-Songs auf genrefremden Instrumenten zu spielen, ob es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vYo_JjeThk8" target="_blank"><strong>CAR BOMB</strong> auf dem Cello</a>, oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=50vL1uAXn7s" target="_blank"><strong>NECROPHAGIST&nbsp;</strong>auf der Klarinette sind</a>, irgendwie wurde alles schon mal irgendwann, irgendwie auf irgendwas gecovert. Und wenn es letztlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GXJifYl_byU" target="_blank">„Enter Sandman“ auf Kinderinstrumenten bei Jimmy Fallon war</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mTnWHJ3ZqsI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was <strong>THE VISIT</strong> heraushebt, ist sowohl die stilistische, als auch die emotionale Bandbreite, die hier durch nur zwei Bandmitglieder entwickelt wird. Dabei bewegen sich die Songs, trotz der klassischen Ausbildung, die beide erfahren haben müssen, weit weg von klischeebehaftetem neoklassischen Gothic-Flair, das manch andere Kapelle zu verkaufen versucht. Besonders die musikalisch-metallenen Wurzeln von Weinroth-Browne blitzen im Verlauf des 55-minütigen Albums immer wieder in den einzelnen Songs durch und kreieren nicht nur Dynamik und Härte, sondern auch Tiefgang. Stellt euch manche dieser Cellolinien einfach mal auf ner E-Gitarre vor und ihr seid nicht weit weg, von manchen der eingangs erwähnten (Tech)-Death-Bands!</p>
<p>Der oftmals&nbsp;in Vokalisen vorgetragene Gesang von <strong>Heather Sita Black</strong> setzt natürlich Kontraste zu dem teils brutal und schwer wirkenden Cellospiel ihres Gegenübers, dennoch umschifft das Duo etwaige die Symphonic Metal spezifische Dualitäten à la „Die Schöne und das Biest“ gekonnt. Hier wird nicht zwanghaft gut gegen böse, schön gegen hässlich gestellt. Im Gegenteil kooperieren die beiden Bandmitglieder in einer organischen und songdienlichen Form miteinander, die Kompositionen schafft, welche manche Band mit sechs oder mehr Mitgliedern nicht in dieser Form bieten könnte. <strong>Weinroth-Browne</strong> und <strong>Black</strong> arbeiten zusammen, bauen Atmosphäre auf, entfernen sich dann im Song voneinander und nähern sich Stück für Stück wieder aneinander an, wobei die weibliche Stimme von zerbrechlich bis kraftvoll, von melancholisch bis erhaben reicht und so ein episches Gesamtwerk bietet, das ich in dieser Form mit nichts vergleichen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=123914022/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://thevisit1.bandcamp.com/track/between-worlds&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Between Worlds by The Visit&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
In den vielen positiven Rezensionen, die das Duo für sein Debüt bekommen hat, wurde unter anderem geschrieben, dass <strong>THE VISIT</strong> wohl dass Bindeglied zwischen Metal- und Klassikfans sein, und für Anhänger beider Lager interessant sein könnten.<br />
Ich bezweifle das. Denn auch die Kanadier werden einem <strong>BACH</strong>-Fanatiker <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>&nbsp;nicht näher bringen können, andersrum werden <strong>TANKARD</strong>-Fans vielleicht nicht ganz den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iyGi5SEI9RI" target="_blank">„intellektuellen Zugang“ finden und sich wie bei Hape Kerkelings „Hurz“</a> fühlen.</p>
<p>All jenen, die die Scheuklappen gerne ablegen und in allen Richtungen nach neuer, durchdachter und anspruchsvoller Musik suchen, seien <strong>THE VISIT</strong> ausdrücklich ans Herz gelegt.</p>
<p>Das Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; ist über ihre Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thevisitmusic.com/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thevisitmusic/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://thevisit1.bandcamp.com/album/through-darkness-into-light" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<item>
		<title>Entartete Musik oder &#8222;Der Reiz des Unhörbaren&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Archspire]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Car Bomb]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele von Euch haben Alex&#8216; Kolumne zur Entdeckung unbekannter Bands gelesen und zu dem, was es mit einem machen kann. Natürlich ist das auch an mir nicht vorbeigegangen. Ich stellte mir die Frage, wann oder warum Musik mich reizt. Und vor allem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von Euch haben Alex&#8216; Kolumne zur Entdeckung unbekannter Bands gelesen und zu dem, was es mit einem machen kann. Natürlich ist das auch an mir nicht vorbeigegangen.<br />
Ich stellte mir die Frage, wann oder warum Musik mich reizt. Und vor allem welche.</p>
<p>Dazu muss ich &#8217;n bisschen weiter ausholen.</p>
<p>Meine musikalische (heißt hier: metallische) Entwicklung zog mich zunächst immer in melodische Gefilde. <strong>AMON AMARTH, CHILDREN OF BODOM, DARK TRANQUILLITY</strong>&#8230; Die ersten Jahre meiner neu entdeckten Metal-Affinität verbrachte ich damit, immer nach geilen Melodien Ausschau zu halten, weswegen vor allem Melodic Death Metal und gut gemachter Metalcore ganz oben auf meiner Prioritätenliste standen. Von Bands wie <strong>BLOODBATH</strong> oder <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>, die mir damals noch zu krass waren, hielt ich mich fern. Vorerst.</p>
<p>Aus heutiger Sicht ergeben die Dinge für mich durchweg Sinn. Von radiotauglicher Musik hatte ich mich (für einige Jahre) spätestens an dem Punkt entfernt, als ich das erste Mal „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zUzd9KyIDrM" target="_blank"><em>B.Y.O.B.</em></a>“ von <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> oder irgendwas Vergleichbares gehört hatte. Also lag der Schluss nur nahe, dass ich mich über die Jahre hinweg immer mehr von für die Allgemeinheit hörbarer Musik verabschieden sollte. Wobei sich Allgemeinheit bald auch auf die Metalhörerschaft bezog. Meiner Meinung nach sind z.B. <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> mittlerweile die Pop-Giganten innerhalb des Metals und damit auch schon irgendwie Mainstream. Mich zog es dagegen maelstromartig weiter in Richtung Abgrund, der eine unbeschreibliche Faszination auf mich ausübte.</p>
<p>Hörbarkeit stellte für mich bald kein Kriterium mehr dar, um Musik gut zu finden – im Gegenteil. Attestierte Unhörbarkeit weckt mein Interesse an einer Band, einem Stil oder einem Künstler heute eher als viele andere Kriterien.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_2325" aria-describedby="caption-attachment-2325" style="width: 680px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2325" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Hoersturz-Tinitus_01.jpg" alt="http://www.hno-neukamm.de/leistungen/hoersturz-tinnitus.html" width="690" height="360" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Hoersturz-Tinitus_01.jpg 690w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Hoersturz-Tinitus_01-300x157.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-2325" class="wp-caption-text">„Echt geil, die neue Paroxsizhem Platte!“</figcaption></figure>
<p>Doch warum ist das so?</p>
<p>Ich gucke mir keine hässlichen Sachen solange an, bis ich sie schön finde. Oder esse solange Kram, der mir nicht schmeckt, bis es geil ist. Warum also ist das bei Musik anders?</p>
<p>Ich glaube, in meinem Fall ist es schlicht die Suche nach Neuem, nach Dingen, die noch nicht, oder noch nicht SO gemacht wurden. Ich hab &#8217;ne relativ kurze Aufmerksamkeitsspa- Oh mein Gott, ein blaues Auto! Wo war ich?</p>
<p>Selbst wenn eine Band durchweg auf gleichbleibendem Niveau gutes Zeug veröffentlicht, sinkt mein Interesse dabei kontinuierlich, da ich dieses Niveau ja bereits gewohnt bin und alles, was kommt, so oder so ähnlich schonmal gehört habe. Siehe besagte Pop-Giganten. Diese Bands oder Alben müssen dabei objektiv betrachtet keinesfalls schlecht sein, sie reizen mich persönlich nur nicht mehr. Wie, wenn einem eine Tasse Kaffee am Morgen irgendwann nicht mehr reicht und man so die Dosis langsam weiter steigern muss. So geht es mir mit Musik. Mein Hirn siebt alles aus, was ihm bereits bekannt ist, und erst, wenn mal irgendwas durchkommt, was ich so noch nicht kenne, schlagen die Rezeptoren Alarm und Glückshormone werden durch die Blutbahn gedroschen. Das sind die Momente, in denen es spannend wird.</p>
<p>Und anscheinend geht es nicht nur mir so. Ich habe das Gefühl, dass auch der Markt für Krach deutlich breiter und komplexer geworden ist. Man denke an Bands wie <strong>SUNN O)))</strong>, die mittlerweile sogar vom Feuilleton beachtet werden. Wobei ich mich frage, ob das nur wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ abläuft und alle „Ah“ und „Oh“ schreien, um sich nicht zu blamieren oder ob die Schreiberlinge wirklich verstehen, was da abgeht.</p>
<h4><em>{Die GEMA war da&#8230; kein Video mehr&#8230; Man man man}</em></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute noch wirklich etwas Krasses zu machen, das auffällt und heraussticht, ist ziemlich schwierig. Die Gründe sind vielfältig und uns allen bekannt. Überflutung des Marktes mit zu vielen Bands bei zu wenig Qualität. Gleichzeitig gibt es auch Bands, die schon seit gefühlten Äonen Krach machen. <strong>MELVINS</strong>, <strong>EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN</strong> und <strong>SWANS</strong> sind hier nur einige Namen. Und diese Bands halten sich bis heute! Ist die Flucht in experimentelle und ungewohnte Gefilde also die einzige Rettung?</p>
<p>Selbst im Laufe des 20ten Jahrhunderts wurde die klassische Musik irgendwann einfach aufgebrochen, indem versucht wurde, außerhalb der bekannten Pfade zu wandeln. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=toyvffrYBkw" target="_blank">Hörbar</a> waren die Ergebnisse dabei nicht immer, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7P_9hDzG1i0" target="_blank">spannend</a> aber auf jeden Fall. Und vielleicht geht es gerade darum: Pionierarbeit abseits der bekannten Routen zu leisten.</p>
<p>Was ich dabei stets mit Wonne feststelle ist, dass die Genres am Rand immer weiter ausfransen.</p>
<p>Allerdings gibt es auch hier unterschiedliche Herangehensweisen. Manche Band wendet sich scheinbar völlig von Tonalität ab. Nehmen wir zum Beispiel die australischen Experimental Death Metaller von <a href="http://www.metal-archives.com/bands/Portal/5471" target="_blank"><strong>PORTAL</strong></a>. Selbst für Death Metal unfassbar unverständlicher Gesang, vermummte Bandmitglieder, sägende Gitarren, die permanent dissonant gegeneinander arbeiten, ein wütendes, chaotisches Schlagzeug. Kostprobe gefällig? Checkt <a href="https://profoundlorerecords.bandcamp.com/" target="_blank">Profound Lore</a> für mehr.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yRoye1Wpe2w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Andere Künstler integrieren Instrumente und moderne Elemente in ihren Sound, die vielleicht unpassend wirken. Über <a href="http://www.silence-magazin.de/fallujah-schlafloses-traeumen/" target="_blank"><strong>FALLUJAH</strong></a> habe ich dabei schon geschrieben, ansonsten würde ich <strong><a href="http://music.basickrecords.com/album/octopus4" target="_blank">THE ALGORITHM</a> </strong>empfehlen.</p>
<p>Wieder andere stellen technische Finesse an oberste Stelle und versuchen so, die bekannten Grenzen zu sprengen. Dabei ist das Höher-Schneller-Weiter-Prinzip vermutlich bald ausgereizt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tISUxvK-dYk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich selbst halte Entwicklung für unverzichtbar. Mancher mag das anders sehen, und das ist auch vollkommen legitim, jedoch war ich nie ein Freund von Retrobands und Künstlern, die die gleiche Platte 80-mal hintereinander machen und ihre mangelnde Kreativität und Stagnation dann als Kult oder Trademark verkaufen. Ich hab sämtliche musikalische Engstirnigkeit abgelegt und freue mich über jede neue, noch so kranke Idee. Vielleicht müssen sich die Ohren erstmal an das Neue gewöhnen, vielleicht braucht es Arbeit, sich in den Sound einzufinden, doch das ist es in der Regel wert. Ich denke, dass es für den Künstler eine größere Ehrung seines Schaffens ist, wenn man als Hörer sagen kann: „In euren Sound musste ich mich erstmal reinfinden, aber dann war&#8217;s geil!“, als wenn die Aussage lautet: „Ich wusste nach der ersten Strophe des ersten Songs schon, wie der Rest der Platte klingt.“</p>
<p>Da sich viele Leser weitere Beiträge über unbekanntere Bands gewünscht haben, werde ich in Zukunft mein Bestes tun, um Euch regelmäßig kleinere, aber feine Krachkapellen näherzubringen. Ob ihr die dann hören könnt und geil findet, liegt an Euch. Viel Spaß dabei. =)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/entartete-musik-oder-der-reiz-des-unhoerbaren/">Entartete Musik oder &#8222;Der Reiz des Unhörbaren&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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