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	<title>Arcturus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Arcturus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2017 06:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das Prophecy Fest 2016. Von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rendesvouz-im-zwielicht-prophecy-fest-2017/">Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><strong>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. </strong></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das <a href="https://silence-magazin.de/prophecy-fest-2016-eine-hoehle-der-genuesse/">Prophecy Fest 2016</a>. Von den wunderbaren Erfahrungen des letzten Jahres geleitet, führte mich mein Weg dieses Jahr erneut ins Sauerland. </span><span style="font-weight: 400;">Nun, ein Jahr später, bin ich zusammen mit <strong>Robert</strong> zurückgekehrt und zusammen haben wir die Autogrammstunden an unserem <em><strong>Silence</strong></em>-Stand übernommen und dabei wieder eine Reihe von großartigen Musikern kennengelernt. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20385" aria-describedby="caption-attachment-20385" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20385 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20385" class="wp-caption-text">Kulturhöhle Balve</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr lies sich eine leichte Ausrichtung auf Künstler unterschiedlicher Black-Metal Subgenres erkennen &#8211; dieses Jahr jedoch gab es eine faszinierend-dunkelschillernde Mixtur aus allem, was das <strong>Label Prophecy</strong> zu bieten hat. Ein gewagter Spagat zwischen Piano-Klängen, hypnotischen Retro-Rock, Dark Metal, Dark Wave-Rock ’n’ Roll, Gothic-Progressive-Pop-Rock und was auch immer <strong>HYPNOPAZUZU</strong> eigentlich machen. Sicherlich also kein Line-Up, das mit irgendeinem anderen “typischen” Metal-Festival vergleichbar wäre. Das Prophecy Fest richtet sich an Freunde besinnlicherer Klänge und introspektiver Selbstreflektion.</span></p>
<h3>Muss man WIRKLICH auf die Bühne?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Und so beginnt das Prophecy Fest 2017 nicht mit einem großen Knall, wie man dies von anderen Veranstaltungen kennen mag, sondern so ruhig und unauffällig, wie man es sich nur vorstellen kann. <strong>NHOR</strong> spielen beruhigende Klavierstücke und währenddessen entsteht ein Gemälde, das ein wenig an das Cover von <strong>INSOMNIUM</strong>s “Winter’s Gate” erinnert. Der Prozess wird währenddessen über einen Beamer an eine Leinwand projiziert, die an der Bühne angebracht wurde und von den Bands verschiedenartig genutzt wird, um ihre Darbietung zu untermalen. </span></p>
<p>Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es Musik gibt, die keiner öffentlichen Darbietung bedarf. Und dazu gehören diese “Artisten der Zurückgezogenheit”, deren musikalischer Wert sich durch den solitären Genuss errechnet. Deutlich gesagt: bei zelebrierter Einsamkeit und Stille kann ich nicht in einer Gruppe von Menschen stehen. Die Weltpremiere von <strong>NHOR</strong> in allen Ehren, doch bedarf es meines Erachtens bei dieser Musik keine Live-Darbietung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20395" aria-describedby="caption-attachment-20395" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-20395 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20395" class="wp-caption-text">NHOR</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch deutlicher als letztes Jahr drängt sich mir der Gedanke auf, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine gänzlich neue Art geht, Metal und artverwandte Musik zu präsentieren. Als eine multisensorische Darbietung, einen Hybrid aus Vernissage und Konzert &#8211; in anderen Szenen durchaus nicht unüblich, aber gerade im sehr klassischen und pragmatischen Metal ein neuer und faszinierender Ansatz. Und so gibt es im hinteren Teil der Höhle auch jedes Jahr die Ausstellung eines Künstlers. Dieses Jahr ist es <strong>IRRWISCH</strong> aus Österreich, der sich für die prägnanten künstlerischen Gestaltungen des diesjährigen Festes verantwortlich zeichnet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>SOROR DOLOROSA</strong> tragen dann die Energie in die Höhle. Überwiegt auf der heimischen Anlage eher die kalte Monotonie des Coldwave, formt sich der Klang während des Auftritts zu einer mitreißenden, ja fast tanzbaren Rock-Einlage. Sichtbar engagiert gehen die Musiker zu Werke und übertragen ihre Begeisterung auf das Publikum, das während <strong>NHOR</strong> doch etwas ratlos in den Nachmittag starrte. Laute Rufe der Begeisterung hallen von den Höhlenwänden wider.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20396" aria-describedby="caption-attachment-20396" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-20396 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20396" class="wp-caption-text">SOROR DOLOROSA</figcaption></figure>
<h3>Hinein in den Sog &#8230;</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Tempo und Energielevel erhöhen sich erneut, als <strong>Schwadorf</strong> (<strong>EMPYRIUM</strong>/<strong>THE VISION BLEAK</strong>) mit Begleitung das 2. Konzert mit seinem Solo-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> zelebriert. Eine erhaben-schwarzmetallische Portion atmosphärischer Düsternis trifft die Zuschauer, die es sich nicht entgehen lassen wollen, nach 18 Jahren Bühnenabstinenz, wenn schon nicht des Künstlers, so doch des Projektes, die alten und neuen Stücke (vom Album “To The Elements”) im kühlen Zwielicht der Balver Höhle ihre Wirkung entfalten zu sehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20397" aria-describedby="caption-attachment-20397" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20397 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20397" class="wp-caption-text">SUN OF THE SLEEPLESS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein ganz besonderes Erlebnis des Tages sind <strong>ARCTURUS</strong>, deren Musik, aber auch Bühnenauftritt &#8211; oder sagen wir, ganzes Wesen &#8211; einem skandinavischen Märchen entsprungen scheint. Verrückt, wild und unerwartet. Alter und neuer Sänger <strong>Simen Hestnæs</strong>, vielen eher als <strong>Vortex</strong> bekannt, gelang es, mich bereits 2015 mit einem Auftritt seines Soloprojektes <strong>I.C.S. VORTEX</strong> in Wacken von seiner außergewöhnlichen Stimme zu überzeugen. Und auch am Mikrofon für <strong>ARCTURUS</strong> bringt er es fertig, scheinbar nebenbei und völlig selbstironisch in seiner Rolle für die Band aufgehend, seinen Stimmbändern und Lippen Töne zu entlocken, die mir durch Mark und Bein gehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20398" aria-describedby="caption-attachment-20398" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20398 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20398" class="wp-caption-text">ARCTURUS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Etwa zu diesem Zeitpunkt beginnt der Abend zu verschwimmen &#8211; bunte Neonfarben in gleichmäßiger Düsternis, flüchtige Gesichter und Gespräche. Als guter Autogrammstundengastgeber hat man immer ein paar Kurze für die Bands parat und muss aus Höflichkeit natürlich mit anstoßen. So verbringe ich den Auftritt von <strong>GLERAKUR</strong> mit <strong>ARCTURUS</strong> und Trinksprüchen am <em><strong>Silence</strong></em>-Stand und bemerke fast nicht, dass sich der Ablauf der Veranstaltung sehr stark verzögert hat. Und als dann endlich der Headliner <strong>SÓLSTAFIR </strong></span><span style="font-weight: 400;">auf der Bühne steht, muss ich etwas resigniert konstatieren, dass sie nahezu das selbe Set wie immer spielen und nur ein einziges Lied vom neuen Album dabei ist. Gerade das könnte in dieser intimen Atmosphäre besonders gut seine Wirkung entfalten. Auch diesen Abend spielen sie <em>“Necrologue”</em> und während der “Einleitung” in das Stück &#8211; nebst Geschichte über den Freund, der Selbstmord beging und zu dessen Erinnerung man ihm dieses Stück gewidmet hat &#8211; wird der Ton etwas ruppiger. Scheinbar gibt es in der Menge ein paar weniger interessiert Lauschende, die sich während der Erzählung von <strong>Aðalbjörn Tryggvason</strong> angeregt unterhalten und lachen. Dafür werden sie postwendend scharf von ihm gemaßregelt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Danach versinkt der Abend im Nebel und ich in meinem Schlafsack &#8230; </span></p>
<h3>Ein neuer Tag</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der nächste Morgen ist die reine, aber selbstverschuldete Hölle. Prinzipiell weiß man es ja besser, man ist ja auch kein Anfänger mehr &#8211; aber die vielen netten Leute, ein Prost hier, ein Skòl dort und dann “ach, koste mal von meinem Selbstgebrannten” &#8211; und schon ist man hinüber. Nur gut, dass mir <strong>Stephan</strong> von <strong>Prophecy</strong> mit Kräutertee zu Hilfe kommt!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20387" aria-describedby="caption-attachment-20387" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20387 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20387" class="wp-caption-text">Kräutertee</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Während mein Körper immer noch versucht, fehlerfrei zu funktionieren, kündigt sich die erste Band des Tages an: <strong>LOTUS THIEF</strong>. Unterstützt von einem Video, das auf der Leinwand im Hintergrund abgespielt wird, verzaubern die KalifornierInnen zum ersten Mal überhaupt europäisches Publikum mit ihrer Mischung aus Space Rock und Ambient-Black Metal. Leider bin ich mit ihrem Werk noch nicht vertraut, sodass ich mich noch nicht ganz darauf einlassen kann. Tatsächlich wird ein Konzert in den meisten Fällen erst dann zu einem magischen Erlebnis, wenn man sich im Vorfeld bereits ausführlicher mit dem Künstler und seinem Schaffen befasst hat. Bis zum nächsten Besuch in Deutschland, so es denn einen geben wird, werde ich das auf jeden Fall nachgeholt haben!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20386" aria-describedby="caption-attachment-20386" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20386 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20386" class="wp-caption-text">LOTUS THIEF</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich warte indes allerdings mit besonderer Spannung auf eine Formation, die ich bereits seit ein paar Jahren musikalisch verfolge und deren magische Klänge mich seit jeher begeisterten und gedanklich fortgetragen haben: <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong>. Ein ungarisches Duo erzählt Märchen und Geschichten von Schamanismus und Fabelwesen, untermalt von mittelalterlich anmutenden Folk-Klängen. Multiinstrumentalistin <strong>Agnes Toth</strong> schafft es nicht nur mit ihrem Spiel, den Graben zwischen dem Hier und Jetzt und dem Vergangenen und Vergessenen zu überwinden, ihre bezaubernd feine Stimme gibt der ganzen Musik von <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong> eine Aura der Überweltlichkeit. Ich lasse mich von der Musik mitreißen. Auf der Bühne wird das Duo noch von Bassist, Percussionist und Flötist ergänzt. Dieses Konzert habe ich wirklich sehr genossen und allein dafür hat es sich gelohnt, den ganzen Weg nach Balve gekommen zu sein.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20388" aria-describedby="caption-attachment-20388" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20388 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20388" class="wp-caption-text">THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</figcaption></figure>
<h3>Der Reiz des Entdeckens</h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>SPIRITUAL FRONT</strong> waren mir bis dato kein Begriff, ich hatte nicht einmal vor, ihre Show zu sehen. Was mir jetzt aber von der Bühne entgegenschallt, ruft mich dann doch wieder auf den Plan: Dark Wave-Rock ’n’ Roll, ein Italo-Western im Hintergrund und ein Italo-<strong>Johnny Cash</strong> auf der Bühne. Mit dem “Armageddon Gigolo” Spezial-Set wirken sie auf den ersten Blick völlig deplatziert, eingebettet in Folk, Black und Avantgard. Doch nach wenigen Augenblicken der Eingewöhnung wird mir wieder bewusst, wie vielseitig und künstlerisch anspruchsvoll der Rahmen des diesjährigen Prophecy Festes ist. Man kann hier nicht einfach mit dem Anspruch herkommen, unterhalten zu werden. Es ist mehr wie die Verkostung ganz unterschiedlicher Substanzen mit völlig unterschiedlichen Geschmacksnuancen und Wirkungen. Ich bin völlig fasziniert, geradezu begeistert von diesem Stil, diesem düsteren Charme, der so ganz nachvollziehbar auf der Bühne produziert wird, und nehme mir vor, Fan dieser Band zu werden. Mein große Entdeckung und fühlbar ein weiterer Schritt auf dem Weg meiner musikalischen Entdeckungsreise.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20389" aria-describedby="caption-attachment-20389" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20389 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20389" class="wp-caption-text">SPIRITUAL FRONT</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach kommen<strong> <span class="title">NOÊTA</span></strong>, ein alterstechnisch höchst ungleiches Duo, welches auf der Bühne immer wieder mit Sound-Problemen zu kämpfen hat. Was mit “Black Ambient Folk” bezeichnet wird, erscheint mir eher eine düsterere Form der frühen <strong>Lana Del Rey</strong>-Veröffentlichungen. In den ersten Minuten bin ich schlicht und ergreifend sprachlos ob der stimmlichen Breite von Sängerin <strong>Elea</strong>. Leider bleibt es im weiteren Verlauf des Auftritts &nbsp;überwiegend ereignislos und gleichförmig. Die Hoffnungen, die die Einleitung weckte, konnten leider nicht erfüllt werden.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20390" aria-describedby="caption-attachment-20390" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20390 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20390" class="wp-caption-text">NOÊTA</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>DORNENREICH</strong> polarisieren gekonnt und gewollt. Mit ihrem Akustik-Set sind sie für viele Besucher des Tages die wichtigste Band. Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich zu der anderen Gruppe gehöre. Nämlich jenen, die mit ihrer Musik überhaupt nichts anfangen können. Der Auftritt war sehr leidenschaftlich, aufregend intensiv und intim &#8211; jedoch kann ich nicht anders, als mit der Musik der Band zu fremdeln. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20391" aria-describedby="caption-attachment-20391" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20391 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20391" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie bereits früher am Tag, ist das Prophecy Fest für Überraschungen gut: Vor einigen Jahren war ich ein großer Freund der erste Alben von <strong>THE VISION BLEAK</strong>, verlor jedoch irgendwann das Interesse und somit die Band aus den Augen. Nun stehen <strong>Konstanz</strong> und <strong>Schwadorf</strong> gemeinsam mit den <strong>SHADOW PHILHARMONICS</strong> auf der Bühne und ihre Musik verwandelt sich in ein theatralisches Gesamtkunstwerk. Wie viel Tiefe die Musik durch Pauken, Streicher und Sopranistin erhalten kann, ist überwältigend und die Reaktion der Zuschauer dementsprechend.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20392" aria-describedby="caption-attachment-20392" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20392 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20392" class="wp-caption-text">THE VISION BLEAK</figcaption></figure>
<h3><span style="font-weight: 400;">Ruhe statt Retro-Rock</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Vollauf begeistert schicke ich mich darauf an, ein paar Minuten zu Ruhen. <strong>HEXVESSEL</strong> und <strong>DOOL</strong> sind einfach keine Bands, die mich hinter dem Ofen hervorlocken können, jedoch sind die akustischen Stücke, die <strong>HEXVESSEL</strong> im Rahmen ihres Programmes zum Besten geben, sehr stimmig und verbreiten mehr Gefühl als der gängige Retro-Rock auf ihren Alben, an dem ich mich immer wieder versucht habe und doch nie einen Zugang finden konnte. Mehr Stromlosigkeit wagen &#8211; ist sowieso noch viel mehr retro &#8230;</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">The Sex of Stars</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich erwache aus meinem absolut überfälligen Schlaf und tauche in die faszinierenden Klangwelten von <strong>HYPNOPAZUZU</strong> ein. Hymnisch-pathetischer Gesang über transzendenten Elektro-Wellen, die die Höhle fluten. Mit der Unterstützung von <strong>YOUTH</strong>, Bassist von <strong>KILLING JOKE, </strong>hat <strong>David Tibet</strong> seinen kreativen Geist wieder einmal von der Kette gelassen. Wer es in den letzten zwei Tagen nicht fertigbringen konnte, sich im Zwielicht der Höhle auf dem Weg der Wahrnehmung zu verirren und in andere Sphären abzudriften, der bekommt nun die letzte, aber ultimative Chance. Völlig over the top und abgehoben-verschroben ist diese Installation von Klangflächen, die eher wirkt wie ein Aktionskunst-Projekt. Doch nichts würde jetzt besser passen als <em>“The Sex Of Stars”</em>, um jeden Anwesenden daran zu erinnern, dass diese Tage in Balve kein Metalfestival waren. Sondern eine Vernissage, eine klangliche (aber auch optische) Bilderschau &#8211; <strong>ein Rendesvouz von Bild, Ton und Gedanken</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und während wir das Sauerland hinter uns lassen, erstrahlt der Himmel im Rotgold der aufgehenden Sonne.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20394" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><a href="http://de.prophecy.de/prophecy-fest/">Prophecy Fest Website</a></p>
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		<title>Die Balver Höhle ruft wieder! Prophecy Fest 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 10:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einem knappen Monat, vom 28. bis 29.07., ist es wieder so weit: ein Festival, mindestens so einzigartig wie die Location, in der es stattfindet, die mindestens so einzigartig ist, wie das Label, das es ausrichtet. Das Prophecy Fest in der Balver ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem knappen Monat, vom 28. bis 29.07., ist es wieder so weit: ein Festival, mindestens so einzigartig wie die Location, in der es stattfindet, die mindestens so einzigartig ist, wie das Label, das es ausrichtet.</strong></p>
<h4>Das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle!</h4>
<p>Bislang habe ich nur Gutes über das Festival gehört, konnte es selbst aber noch nie mitnehmen. Nachdem die Reue über das Verpassen der letztjährigen Ausführung noch heute schmerzlich an mir zerrt, werde ich mich nun dieses Jahr endlich auf ins Sauerland machen, um zwei Tage lang ein einmaliges Festival zu genießen.</p>
<p>Wer das Label <strong>Prophecy</strong> auf dem Schirm hat, der weiß, dass es sich hierbei um eine Institution handelt, die, vermutlich nicht nur in meinem Verständnis, vor allem für eins steht: Kunst. Und so ist auch das <strong>Prophecy Fest</strong> eine Veranstaltung, die den Künstler klar in den Mittelpunkt rückt. Eine Bühne, keine Überschneidungen und die gebündelte Aufmerksamkeit gerichtet auf das Wichtigste: die Musik.</p>
<p>Auch in diesem Jahr ist das Line-Up mehr als vielversprechend, wobei viele, jedoch nicht nur Künstler aus dem eigenen Hause, den Weg nach Balve auf sich nehmen werden, um die tausende Jahre alte Felshöhle mit feinsten Tönen zu füllen.</p>
<p>So befinden sich unter den Künstlern: <strong>SOLSTAFIR</strong>, die gerade ihr neues Album &#8222;Berdreyminn&#8220; veröffentlicht haben, die Newcomer von <strong>DOOL</strong>, und die Tränenzerrer von <strong>NOÊTA</strong>, von denen nicht nur unsere <strong>Nina</strong> <a href="https://silence-magazin.de/noch-nicht-genug-winterdepression-gib-dir-noeta/">sehr angetan</a> ist, und die ihr allererstes Konzert außerhalb Skandinaviens spielen werden. Darüber hinaus werden auch „alte“ <strong>Prophecy</strong>-Hasen spielen, darunter <strong>THE VISION BLEAK</strong>, die zu diesem Anlass von den <strong>Shadow Philharmonics</strong> begleitet werden, <strong>ARCTURUS</strong> und die Schwarzmetaller von <strong>DORNENREICH</strong>.</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>So weit so gut, doch das <strong>Prophecy Fest</strong> wäre nicht das <strong>Prophecy Fest</strong>, wären da nicht noch ein paar Überraschungen, die man so wohl nicht auf dem Schirm hatte. So werden <strong>HYPNOPAZUZU</strong> ihr allererstes Deutschlandkonzert hier spielen, ein Projekt, bestehend aus <strong>KILLING JOKE</strong>&#8211; und <strong>CURRENT 93</strong>-Mitgliedern, das schon auf Platte Gänsehaut erzeugt und für mich eins der Highlights darstellen wird.</p>
<p>Und es gibt weitere Höhepunkte: so ist das Konzert von <strong>NHOR</strong> eine Weltpremiere, während <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong> ein einmaliges Set spielen werden, für das sie zusätzlich mit Piano, Flöte und Harfe begleitet werden.</p>
<p>Doch nicht nur das Ohr wird verwöhnt, denn der Schweizer Künstler <strong>IRRWISCH</strong> wird auf dem diesjährigen <strong>Prophecy Fest</strong> nicht nur als Art Director fungieren, sondern ebenfalls eine Ausstellung in der Höhle haben. Seid also gespannt!</p>
<p>Zelten ist in der Nähe der Höhle möglich, wobei pro Zelt eine <strong>Gebühr</strong> von <strong>15 €</strong> erhoben wird, womit ihr den Zeltplatz von Donnerstag bis Sonntag Nachmittag nutzen könnt.<br />
Für weitere Fragen, Anreiseinformationen und allgemeine Bedingungen zum Besuch hilft euch die <a href="http://en.prophecy.de/prophecy-fest/">Website</a> des Festivals weiter.</p>
<p>Wir sehen uns in Balve!&nbsp;</p>
<p><a href="https://prophecy-de.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Prophecy Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/prophecyproductions/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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		<title>Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 18:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &#38; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/">Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &amp; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was solls &#8230;</p>
<p>Wieder einmal versammelten sich im thüringischen Schlotheim mehrere tausend Leute, um 4 Tage lang einigen der feinsten Death, Black und Thrash Metal Bands zu lauschen. Dieses Jahr eine Woche später stattfindend, wartete das Party.San wetterbedingt mit einigen Strapazen auf, die die zahlreichen Besucher dennoch nicht davon abhielten auf der wunderschönen Landebahn of Death and Destruction erneut ein geiles Festival zu verleben.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 11.8.</h4>
<hr />
<p>Pflichtbedingt fand die Anreise meinerseits erst am Donnerstag Nachmittag statt. Resultat: Campen am Ende der Landebahn. Da aber an so gut wie allen Tagen ein Knaller auf den nächsten folgt, werde ich den Weg vom Zelt zur Bühne und zurück nicht allzu oft hinter mich bringen müssen.</p>
<p>Der Großteil der Leute ist bereits am Mittwoch angereist und froh darüber, die erste Nacht ohne großflächige Erfrierungen überstanden zu haben, denn die Temperaturen sind in den ersten Tagen tatsächlich alles andere als sommerlich.</p>
<p>Ich komme erstmal in Ruhe an. Der Zeltaufbau zieht sich gefühlt ne Woche hin, da der Boden auf dem Party.San-Gelände nicht grade gut dafür geeignet ist, Heringe einzuschlagen. Aber ich sehs positiv: denn aufgrund dieser Beschaffenheit (wer da genaueres wissen will, kann sich vertrauensvoll an unseren Lieblings-Geografiestudenten Alexander Prinz wenden) werden wir in den nächsten Tagen definitiv von Schlamm verschont bleiben – trotz anhaltendem Regen.</p>
<p>Ich will wirklich niemandem an die Karre pissen, aber ich finde, dass das P.S:O:A eine angenehme Größe hat, wobei hier im Vergleich zu vielen größeren Festivals immer noch Untergrund-Charme mitweht. Das erkennt man schon mal daran, dass die erste Band keine Blaskapelle o.ä. ist. <strong>INFERNAL INVOCATION</strong>, kurz: <strong>II</strong> eröffnen das diesjährige Party.San auf der Hauptbühne und können bereits überraschend viele Zuschauer vor eben diese ziehen. Die Leipziger spielen ihren Black Metal wortlos und solide runter, leiden allerdings als erste Band noch unter eher mäßigem Sound. Trotzdem eine gelungene Eröffnung des Festivals, die gut auf das einstimmt, was da noch kommen mag.</p>
<p>Viele Leute freuen sich bereits auf <strong>MÖRK GRYNING</strong>, die hier exklusiv für das Party.San nach über 10 Jahren aus der Versenkung auferstanden sind. Sänger Johan Ljung merkt man die Spielfreude deutlich an, nicht nur aufgrund der zahlreichen Ansagen, die der sympathische Schwede alles andere als nordisch kühl an das Publikum richtet. Da mir allerdings die nostalgische Komponente fehlt und ich von der Band erst kurz vor dem Festival erfahren habe, kommt bei mir nicht ganz soviel Hochstimmung auf, wie bei den zahlreichen Fans, die sich vor der Bühne versammelt haben.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0898.JPG" alt="IMG_0898" /></p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ERED</strong>, von denen ich im Vorfeld viel Gutes gehört habe. Und tatsächlich: die Spanier wissen zu begeistern und das nicht zuletzt durch einen Sound, der zu diesem Zeitpunkt deutlich besser und fetter ist, als der auf der Hauptbühne! Hier wird ein hartes, präzises und angenehm melodisches Black Metal Paket abgeliefert, das sich alles andere als einseitig anfühlt und so dafür sorgt, dass die ohnehin knapp bemessenen 25 Minunten Spielzeit wie im Flug vergehen.</p>
<p>„Kinder, was habe ich euch über Drogen eingetrichtert?“ „Es gibt für alles die richtige Zeit, und den richtigen Ort – und das nennt sich Uni!“ Irgendwie muss ich bei <strong>GRUESOME</strong> an dieses South Park Zitat denken, was sich weniger auf Substanzen, als auf die richtige Zeit und den Ort bezieht. Genauer: Florida in den späten 80ern. <strong>GRUESOME</strong> begreifen sich als <strong>DEATH</strong> Tribute Band und huldigen den Anfangstagen der Pioniere um Chuck Schuldiner. Was die Rolle der Floridianer im Death Metal anbelangt, gibt es keine Diskussionen und dennoch brauch ich <strong>GRUESOME</strong> irgendwie so garnicht. Live mag das hier alles ok sein und auch die alten Helden zu ehren ist lobenswert. Allerdings ist Schlotheim nicht Florida und 2016 nicht die 80er. Dass die DEATH TO ALL-Tour jetzt seit einigen Jahren läuft, ist für mich nur ein weiterer Grund, um <strong>GRUESOME</strong> irgendwie überflüssig zu finden, auch wenn es qualitativ und technisch keine Fehler zu entdecken gibt.</p>
<p>Was mir bereits hier auffällt: in allen Umbaupausen auf der Hauptbühne laufen Lemmy zu Ehren <strong>MOTÖRHEAD</strong>, was auch die kommende Tage so bleiben wird. Ein feiner Zug, wie ich finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0611.JPG" alt="IMG_0611" /></p>
<p>Weiter gehts: <strong>TRIBULATION</strong> spielen auf.<br />
Wie jedes Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, mir vor dem Festival alle Bands nochmal genauer anzuhören. Ganz weit oben auf meinem Zettel standen dabei die Schweden. Geschafft habe ich davon – wie jedes Jahr – kaum etwas. Doch dass das Quartett vor allem mit ihrem letzten Album „The Children of the Night“ außerordentlich positive Kritiken sammeln konnte, ist nicht an mir vorbei gegangen. Und wie es scheint, ist die Begeisterung, die für die Band herrscht, durchaus berechtigt.<strong> TRIBULATION</strong> haben einen einzigartigen Sound und integrieren soviele verschiedene Facetten in ihre Songs, dass es mir eine wahre Freude ist. Ich habe das Gefühl, dass hier verschiedenste Geschmäcker vereint werden können, was mich daran erinnert, wie geil <strong>BEASTMILK</strong> mit ihrem ersten Album waren. Doch nicht nur die stimmungsvollen Songs sorgen für Spaß: <strong>TRIBULATION</strong> begeistern auch mit einer wahnsinnig starken Bühnenpräsenz. Vor allem Gitarrist Jonathan Hultén, der androgyn angemalt ist und aussieht wie Elvira, Herrscherin der Dunkelheit (nur ohne Brüste), muss hier hervorgehoben werden! Völlig manisch rennt der Schwede über die Bretter und scheint zu jeder Zeit des Sets überall zu sein. Bei der tänzerischen Performance kommt es sogar zu Stürzen, was ihn allerdings nicht zu bremsen vermag. Der Auftritt bleibt definitiv im Gedächtnis und stellt für mich ein erstes, unerwartetes Highlight dar.</p>
<p>Die brutalste Walze des bisherigen (und noch kommenden) Tages folgt im Anschluss. <strong>NECROS CHRISTOS</strong> betreten die Bühne. Schon wieder eine Band, die ich mir im Vorfeld nochmal intensiv anhören wollte. Leider trübt der Sound die Freude etwas, denn die Berliner sind zu Beginn ihres Sets alles andere als differenziert zu hören, was auch beim Publikum auf Unmut stößt. Mit zunehmender Dauer werden zwar Verbesserungen vorgenommen, auf ein wirkliches Optimum gelangt das Ganze aber nicht mehr, was den ansonsten guten Auftritt mit einem faden Beigeschmack versieht.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0166.JPG" alt="IMG_0166" /></p>
<p>Letzte Woche noch mit <strong>BORKNAGAR</strong> in Wacken, spielt ICS Vortex heute mit <strong>ARCTURUS</strong> in Schlotheim. Der virtuos-vielschichtige Black Metal der Norweger weiß zahlreiche Fans zu begeistern und erfährt sogar gute Soundbedingungen. Instrumental gibt es hier etliche Leckerbissen, allerdings sagt mir der Gesang so absolut garnicht zu, aber das ist nur ne Geschmackssache.</p>
<p><a name="firstHeading"></a>Über die vier Tage des Festivals konnte ich eine kleine Liste bezüglich des Bandmerchs machen. Unangefochtener Spitzenreiter sind <strong>MG</strong><span lang="de-DE"><strong>ŁA</strong>, kurz gefolgt von <strong>MANTAR</strong>. Es ist unfassbar, wieviele Menschen in die Textilien der polnischen Black Metaller gekleidet sind! Und so schaffen sie es auch am Donnerstag die meisten Leute vor die Bühne zu ziehen und so zum heimlichen Headliner des ersten Tages zu avancieren. Komplett vermummt und zu viert wird die Bühne erklommen um eiskalten und wunderschönen Black Metal zu zelebrieren. Eine zusätzliche Randnotiz: das Tageslicht ist mittlerweile verschwunden und so sind <strong>MGŁA</strong> heute die erste Band, die im Dunklen spielt, was die Atmosphäre noch mehr steigert. Hier und da sind die Songs leider etwas untight gespielt und der Beckensound besticht nicht mit der Brillanz, die nötig wäre, um Schlagzeugaction a lá <em>„Exercises In Futility V“</em> live so zu feiern, wie auf Platte. Dennoch ein Auftritt, der mich schwer begeistert!</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0367.JPG" alt="IMG_0367" /></p>
<p><span lang="de-DE">Zwei Jahre ist es her, seitdem <strong>OBITUARY</strong> das letzte Mal in Schlotheim gespielt haben. Viel hat sich seitdem nicht verändert. Die Bühnenperformance und -präsenz ist immernoch sehr hoch, Experimente und Überraschungen sucht man immernoch vergebens. Doch spielte die Florida-Walze im Jahre 2014 nur einen Vorabtrack des immernoch aktuellen Albums „Inked in Blood“, so findet man heute einige neue Songs mehr im präzise gezimmerten Set der Amis. Dennoch dürfen altbekannte Klassiker nicht fehlen, und so wird die Show mit dem Titeltrack der ersten Plate <em>„Slowly We Rot“</em> beendet. Ein feines Fest!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Mittlerweile regnet es wieder und der Wind frischt auf. Es wird reichlich unangenehm. Das beschissene Scheißdrecksmistdreckscheißf*ckf*tzendreckscheißdrecksmist-Wetter und eine </span>ewig währende Umbaupause sorgen so dafür, dass <strong>PARADISE LOST</strong> nicht mehr allzu viele Leute vor der Bühne halten können. Obwohl sowohl Songs von „The Plague Within“ als auch Bandklassiker das Set zieren, schwinden mehr und mehr die Kräfte und Zuschauer. Nick Holmes macht charismatische Ansagen, begeistert mich gesanglich aber leider nur in Auszügen, sodass ich mich auch noch vor dem Ende des Sets in mein Zelt begebe und penne.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0470.JPG" alt="IMG_0470" /></p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Freitag, 12.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Wenigstens einen positiven Aspekt hat das schlechte Wetter: ich kann schlafen. Die Temperaturen sind für August ziemlich niedrig und so zwingt mich die Sonne nicht schon zu früher Stunde aus dem Schlafsack. Nachdem ich mit dem Gefühl, 14 Stunden geschlafen zu haben erwache, muss ich erstmal nachsehen, wie spät es wirklich ist. Handyakku leer, Uhr nicht dabei, Sonnenuhr kaputt. Der nächste Zeitmesser befindet sich in meiner Karre und sagt mir, dass ich gerade mal sechs Stunden geschlafen habe und die ersten Bands in fünf Stunden anfangen. Somit leg ich mich nochmal hin und bekomme wirklich den längsten und erholsamsten Schlaf seit Wacken. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eigentlich will ich mir unbedingt<strong> ISVIND</strong> angucken, doch da die Schlange an bestimmten sanitären Einrichtungen länger ist, als der Weg vom Auenland nach Mordor, verpasse ich die Norweger. Manchmal muss man leider Prioritäten setzen&#8230;</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die nächste Band, die ich mir ansehe, sind <strong>GOATWHORE</strong> aus New Orleans. Sofort fällt mir auf: der Sound ist heute deutlich besser als am Vortag. Spürbar leiser, aber differenzierter schallen die Südstaatler über das Gelände. Ihre souveräne Mischung aus Black, Death und Thrash prügelt sehr überzeugend über das Publikum hinweg. Zwischenzeitlich humpelt mir die Bassdrum aber irgendwie zusehr, wobei ich nicht weiß, ob das an Drummer Zack Simmons oder dem Sound liegt. Zum Ende hin wirkt das Set der Amerikaner recht langatmig auf mich, was aber auch an dem immernoch bekackten Wetter und meiner kaum weichen wollenden Müdigkeit liegen kann. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>GOATWHORE</strong> sind alles andere als soft und dennoch zimmern mir <strong>WOLFBRIGADE</strong> kurz darauf noch um Längen mehr in die Fresse. Der Crust der Schweden feiert den D-Beat in all seiner Pracht und wirkt vielleicht deswegen so aggressiv, da sich der Sound stark von den bisherigen Bands unterscheidet. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eins meiner absoluten Highlights am zweiten Tag: <strong>OBSCURA</strong>. Das Quartett um einziges Gründungsmitglied Steffen Kummerer ist heute das „Kontrastprogramm zu den anderen Bands“, wie der Gitarrist und Sänger mehrfach und stolz wie Oskar betont. Die Münchner sind nicht nur die Band mit den wahrscheinlich schönsten Haaren und meisten Saiten pro Bandmitglied auf diesem Festival, sondern auch die wohl technisch versierteste. Der Fokus liegt auf Songs des aktuellen Albums „Akróasis“, wobei mich die Fähigkeiten von Neu-Gitarrist Rafael Trujillo komplett umhauen. Auch Schlagzeuger „Sekrasstian“ Lanser, der sonst bei <strong>PANZERBALLETT</strong> spielt, ist heute nicht zu toppen, während Bassist Linus Klausenitzer für die nötige Agilität auf der Bühne sorgt. Ein grandioses Konzert, bei welchem mir aber leider der Übersong <em>„Incarnated“</em> gefehlt hat.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0215.JPG" alt="IMG_0215" /></p>
<p><span lang="de-DE">Das Schweizer Duo <strong>BÖLZER</strong> spielte vor zwei Jahren noch im Zelt, dieses Jahr wird die Hauptbühne unsicher gemacht. Obwohl hier nur zwei Mann auf der Bühne stehen, ist der Sound vor der Bühne aber eher enttäuschend. Und auch der Monitorsound kann für die beiden Jungs nicht allzu geil gewesen sein, denn hin und wieder verlieren sich die beiden und müssen dann straucheln, um wieder zusammenzufinden. Besonders kritisch wird dies bei meinem Favoriten <em>„Entranced By The Wolfshook“</em>, der kurzzeitig zu zerfallen droht. Dennoch find ich die Show sehr eindrucksvoll und kurzweilig, aufgrund der äußeren Umstände aber unter den Erwartungen zurück bleibend.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>ANGELCORPSE</strong> haben mir im Vorfeld gar nichts gesagt, doch live überrascht mich das, was ich von dem Trio aus Tampa mitbekomme dann doch mit einer Wand, die ich dieser minimalistischen Besetzung gar nicht zugetraut hätte.</span></p>
<p><strong>DESTRÖYER 666</strong> verpasse ich leider komplett und auch von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, die auf dem Party.San die Releaseshow für das neue Album „Armageddon“ spielen, bekomme ich nicht viel mit. Allerdings sind die Aussagen, die mir zu Ohren kommen, voll des Lobes und berichten von einem gut aufgelegten Robse, und einer Band, die souverän ein sehr geiles Set spielt.</p>
<p><span lang="de-DE"><strong>VIDARGÄNGR</strong>, die ich zwischenzeitlich im Zelt sehe, sind noch so eine Band, mit der ich mich im Vorfeld viel zu wenig beschäftigt habe. Doch dies wird sich nach ihrem Auftritt ändern, denn die Leipziger wissen mein Interesse zu wecken. Zwar kann ich nicht das gesamte Set verfolgen, doch die Songs, die ich miterleben darf, begeistern mich definitiv! Eine Black Metal Band, die ich unbedingt auf dem Zettel behalten muss! </span></p>
<p><span lang="de-DE">Auch <strong>DECEMBRE NOIR</strong> spielen im Zelt, wohin es mich mehr oder weniger absichtlich verschlägt. Doch der Zufall ist oftmals gnädig und so bekomme ich auch hier eine Band geboten, die ich vorab unterschätzt habe. Mal sehen, ob es vor den heimischen Boxen ähnlich wirkt, aber live hinterlässt das hier Gebotene deutlich Eindruck. Vielleicht auch, weil erfrischender Weise mal ruhigere Töne angeschlagen werden, als den Rest des Tages über.</span></p>
<p>Wenig später heißt es: Scheiß auf ruhige Töne. <strong>DYING FETUS</strong> zerlegen die Hauptbühne und können in mehrerlei Hinsicht vom Wetter zehren. Denn es hat aufgehört zu Regnen und zu Stürmen, es herrschen angenehme Temperaturen und Windstille. Resultat dessen ist, dass sich die meisten Zuschauer des heutigen Tages vor der Bühne finden und der Sound ohne wetterbedingte Störungen auskommt, womit er zum besten des bisherigen Festivals wird. Ich bin völlig davon begeistert, wie präzise und tight diese Band spielt. Und das obwohl hier ohne Click gearbeitet wird und es zahlreiche Tempowechsel gibt. Zu keiner Sekunde verlieren sich die drei Bandmitglieder, John Gallagher röhrt und kniedelt, dass es ein wahres Fest ist. Und trotz der Tatsache, dass einige Favoriten und Hits wie <em>„One Shot, One Kill“</em>, <em>„Kill your mother, rape your dog“</em> und <em>„Invert the Idols“</em> in der Setlist fehlen, bleibt der Auftritt für mich das euphorisierendste Highlight des Tages.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0151.JPG" alt="IMG_0151" /></p>
<p>Sowohl <strong>EXODUS</strong> als auch <strong>CARCASS</strong> können im Anschluss nicht mehr an das anknüpfen, was <strong>DYING FETUS</strong> zuvor geliefert haben. Weder die Thrash Titanen noch die Liverpooler Deathgrinder spielen schlechte Konzerte, und bis zum letzten Ton versammeln sich Fans vor der Bühne und feiern was das Zeug hält. Doch für mich bleibt nach <strong>DYING FETUS</strong> nur verbrannte Erde.</p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Samstag, 13.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Der dritte Festivalmorgen endet temperaturbedingt früher als erwartet. Denn was in den letzten Tagen an Sonne fehlte, bekommen wir nun konzentriert zurück. Doch die ballernde Wärme ist nicht das Einzige, womit wir uns rumschlagen müssen. In der Nacht wurden etliche Diebstähle begangen, die zu unser aller Frustration auch Leute aus unserem Camp betreffen. An dieser Stelle kann man der Security keine Vorwürfe machen, die regelmäßig auf dem Gelände patrouillierte, unsere Schadensmeldung aufnahm und zumindest mir in keiner Weise unangenehm auffiel. Von den Dieben gefasst werden konnte keiner, jedoch soll es sich um Kinder aus einem nahegelegenen Wohngebiet gehandelt haben. Eine beschissene Aktion, die den Tag nicht grade rosig starten lässt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die erste Band, die ich sehen kann, sind <strong>SULPHUR AEON</strong>, die auf der Bühne atmosphärischen, von Lovecraft inspirierten Death Metal abliefern und bei gutem Sound live das halten, was sie auf Platte versprechen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Was ich im Anschluss von <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sehe, sorgt bei mir für irgendwas zwischen Ernüchterung und Langeweile. Ich weiß, dass die Griechen ziemlich gefeiert werden, aber mir kommt das, was hier aufgeführt wird, ziemlich unspektakulär vor. Wieder muss ich daran denken, dass es für alles die entsprechende Zeit gibt und ich das Gefühl habe, dass im Bereich Thrash Metal spätestens Mitte der 90er alles gesagt wurde. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>MOSAIC</strong> begeistern mich wenig später von der Zeltbühne aus. Im Programmheftchen als Jubiläumskonzert und bunte Mischung aus Black Metal, Neofolk und Ambient angekündigt, fesselt mich der stimmungsvolle Sound der Thüringer bis zuletzt. Dies ist wirklich mal ein Konzert, das leider viel zu kurz war.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0759.JPG" alt="IMG_0759" /></p>
<p><span lang="de-DE">Für <strong>NIFELHEIM</strong> hab ich mich eigentlich nie interessiert und vermutlich werd ich die Band auch in Zukunft nicht hören, wenn ich mich zum Entspannen in die Wanne lege, aber live macht das hier durchaus Spaß. Zwischen fast allen Songs werden <strong>NIFELHEIM</strong>-Sprechchöre laut und die Fans rasten aus, was die Band mit entsprechender Spielfreude zurückzahlt!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Hatte ich irgendwann schon mal erwähnt, dass es für alles die richtige Zeit und den richtigen Ort gibt? <strong>GRAVE</strong> wirken auf mich ziemlich überholt, weswegen ich dem Set der Schweden auch nur mit einem halben Ohr lausche. Objektiv betrachtet, gibt es hier natürlich nichts auszusetzen: es gibt rotzig groovenden old school Death Metal, der auf einen nicht gerade kleinen Zuschauerkreis eine beeindruckende Wirkung ausübt. Mich lässt das Set indes eher kalt.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>IMMOLATION</strong>. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen sehe ich die New Yorker heute. Wie bereits in Wacken (<a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank">Silence berichtete</a>) sind die Jungs nur zu dritt, da Gitarrist Bill Taylor im Krankenhaus behandelt werden muss. Und nach erneuter Betrachtung muss ich sagen, dass die Dreierbesetzung der Band wirklich nicht gut tut. Die Songs sind leider nicht auf die Aufführung zu dritt zugeschnitten, weswegen es bei den zahlreichen Solopassagen verheerende Dynamikeinbrüche gibt. Obendrauf kommt ein miserabler Sound. Die Gitarre klingt zwar etwas besser als letzte Woche, sodass man zumindest die charakteristischen Riffs von Bob Vigna heraushören kann. Doch das Schlagzeug schmeichelt dem Gehörgang ungefähr so sehr wie Ohrenstäbchen aus Stahlwolle. Für mich einer der enttäuschendsten Auftritte dieses Festivals.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0978.JPG" alt="IMG_0978" /></p>
<p><span lang="de-DE">Es ist für mich das erste Mal, dass ich <strong>TAAKE</strong> live sehe. Auf Platte hat mich die Band nie wirklich abgeholt, allerdings wird der angenehm melodische Black Metal der Norweger hier sehr gut dargeboten. Hoest liefert einige merk- bis fragwürdige Ansagen an das Publikum (unter anderem „Allahu Akhbar“) und verschwindet zwischenzeitlich minutenlang hinter der Bühne. In musikalischer Hinsicht ein guter Auftritt, der für mich allerdings ohne Langzeitwirkung bleibt. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>SODOM</strong> (bzw.<a href="http://www.lakako.com/post/BIOb2vnhGWz" target="_blank"> WODOS</a>) haben mich ebenfalls nie gepackt, wissen auf der Bühne aber ohne Frage, was sie tun. Und darunter fällt zum Beispiel, sich nicht anmerken lassen, dass man nur zu dritt ist. Denn fett ist das Gebotene schon, allerdings hab zumindest ich nach zwei Songs alles gehört, weswegen sich der Rest des Sets recht langatmig anfühlt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die letzte Band des Festivals ist <strong>AT THE GATES</strong>. Für die Umbaupause ist zwar bereits eine halbe Stunde Zeit eingeplant und dennoch zieht sich der Soundcheck noch länger hin. Die Schweden tun mir leider nicht den Gefallen, <em>„Gardens Of Grief“</em> in Gänze zu spielen, doch darüber hinaus werden Songs aller Alben rausgekramt und bei feinem Sound unter das Publikum gebracht. Tompa Lindberg bedankt sich vielfach bei den Leuten, die „noch“ wach geblieben sind und läuft während des Konzerts bestimmt einige Kilometer auf der Bühne. Ein Klassiker folgt auf den nächsten, bis relativ weit hinten im Set der Bandhit „<em>Blinded by Fear</em>“ erklingt. Wenig später endet die Show der Schweden, die das Festival zu einem würdigen Abschluss geführt haben.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Und wieder ist ein Party.San zu Ende. Wieder gab es wunderbare Konzerte, geile Bands und nette Leute und das alles in schöner Umgebung und in angenehmer Größe. Was damit einhergeht, sind akzeptable (und im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen recht niedrige) Preise für Speisen und Getränke, an deren Auswahl es nicht mangelt. Das meiste Geld hab ich jedoch auch dieses Jahr wieder mal am Season of Mist Stand gelassen, den ich nur immer wieder anpreisen kann und jedes mal wieder dazu bringt, mich den Rest des Monats nur noch von Toastbrot und Konservenwurst ernähren zu können.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_1011.JPG" alt="IMG_1011" /> </span></p>
<p>Was mir im Unterschied zu den Vorjahren aufgefallen ist, sind die jungen, attraktiven Zigarettenstandträger, die auf dem Festivalgelände umherwandeln und versuchen, Benson &amp; Hedges zu verkaufen. Eine Tatsache, die ich sonst nur von Wacken oder dem Summer Breeze kenne. Mir als Nichtraucher ist das relativ egal, trotzdem habe ich mich in Anbetracht dessen gefragt, ob das vielleicht ein Indikator für das allmähliche Wachstum des Schlotheimer Festivals ist. Die Zukunft wird es zeigen. Bereits jetzt sind einige Bands für nächstes Jahr bestätigt, die Bock auf mehr machen. Wir werden mit Sicherheit am Start sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/">Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Welcome To Hell&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:05:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/welcome-to-hell/">&#8222;Welcome To Hell&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>„Welcome to Hell“</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4536 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg" alt="13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p></blockquote>
<p>heißt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Flugplatz in <strong>Schlotheim </strong>zum<strong> PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>, welches in der 20. Auflage erscheint. Eine Pilgerstätte für jeden <strong>Death, Black und Thrash Metal Fan</strong>. Erst seit 2010 gilt der <strong>Flugplatz Obermehler/ Schlotheim</strong> als Austragungsort für dieses Black/ Death Inferno, da die vorherige Location in Bad Berka nicht Starkregentauglich war. Wie dem auch sei, auch in diesem Jahr trumpft der <strong>Mietze </strong>wieder mit einem fulminanten Line Up auf, wo ich mir persönlich denke, wie kann er das vom letzten Jahr noch besser machen. Er und seine Crew haben es geschafft, mit Bands wie <strong>AT THE GATES, OBITUARY, TRIBULATION, SODOM, CARCASS, EXODUS, BÖLZER, EUILIBRIUM, DYING FETUS, MGLA</strong> und vielen mehr, ein brachiales Line Up auf die Beine zu stellen, was in diesem Stil und dieser Größenordnung so kaum zu finden ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4537 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n.jpg" alt="13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n" width="650" height="919" /></p>
<p>Gefeiert wird, wie in den letzten Jahren auch, auf einer großen <em>Mainstage</em> und einer kleineren <em>Zeltbühne</em>. Bei schweren Unwettern hat diese ihr Können schon längst unter Beweis gestellt. Auch das <em>Preis-Leistungsverhältnis</em> stimmt in diesem Jahr wieder, denn es wird den Fans das <strong>3-Tages-Ticket für 76,50€</strong> angeboten. Dafür bekommt man auch um die <strong>50 Bands</strong> auf die Ohren. Das gelingt aber nur, wenn man es von der <strong>BRUTZ UND BRAKEL BAR</strong> weg schafft. Ist nicht immer jedem und jederzeit gegeben.</p>
<p>In diesem Jahr ist selbstredend wieder ausreichend gegen den Hunger und Durst zu festivaltypischen Preisen gesorgt. Egal ob viel Fleisch oder lieber Vegan, auf dem Festivalgelände werdet ihr nicht verhungern. Runter spülen könnt ihr das Ganze dann mit Kaltgetränken an den zahlreichen Bars, wo man auch nicht lange warten muss. Diese könnt ihr dann selbstverständlich an den kostenlosen <em>Dixies</em> wieder wegschaffen oder gönnt euch eine <strong>„Shit &amp; Shower Flatrate“</strong> für das ganze Wochenende. Ich persönlich freue mich auf die ganzen Gesichter, welche man so über das Jahr verteilt nicht sieht, besonders dann, wenn es heißt: <strong>Metaldisco feat. ABBA.</strong> Wer also am Wochenende vom 11.08.2016. &#8211; 13.08.2016 noch nichts vor hat, der möge sich diesen Termin im Kalender bitte <strong>FETT</strong> markieren und zu einem der <em>schönsten Open Air Veranstaltungen des Ostens</em> erscheinen. Und wer es gar nicht abwarten kann, für den öffnet sich ab Mittwoch der Campingplatz. Übrigens ist seit kurzem eine grobe  <strong>Running Order</strong> online, also schaut doch einfach mal vorbei und erkundigt euch nach den aktuellsten News von eurem <strong>PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Link: </strong></p>
<p><a href="http://www.party-san.de/news/">http://www.party-san.de/news/</a></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="615"><strong>BILLING: </strong></p>
<p>Angelcorpse, Arcturus, Asomvel, At The Gates, Bodyfarm, Bombs of Hades, Bölzer, Carcass,</p>
<p>Cryptic Brood, Decembre Noir, Deströyer 666, Drowned, Dying Fetus, Equilibrium, Ered, Exodus,</p>
<p>Goatwhore, Grave, Graveyard, Gruesome, Immolation, Implore, Infernal Invocation,</p>
<p>Iron Reagan, Isvind, Katalepsy, Lik, Memorian, Mgla, Mor Dagor, Mosaic, Mörk Gryning,</p>
<p>Necros Christos, Nifelheim, Obituary, Paradise Lost, Purgatory, Rebaelliun, Rectal Smegma,</p>
<p>Sodom, Spasm, Suicidal Angels, Sulphur Aeon, Svarttjern, Taake, Tribulation,</p>
<p>Vidargängr, Weak Aside, Whiplash, Wolfbrigade</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ort: </strong></p>
<p>Am Flugplatz 1, 99996 Schlotheim/Obermehler</p>
<p><strong>Datum: </strong></p>
<p>11.08.2016 – 13.08.2016</p>
<p><strong>Ticketpreis:</strong></p>
<p>76,50€ VVK</p>
<p><strong>Tickets unter: </strong></p>
<p><a href="http://www.cudgel.de/Tickets/">http://www.cudgel.de/Tickets/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/welcome-to-hell/">&#8222;Welcome To Hell&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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