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	<title>Arkadius Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Ein energiereiches Ganzes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUIDAKRA– Realms Of Odoric Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016 Dauer: 47:20 Label: AFM Records Das Wichtigste vorneweg: Dieses Album zu hören macht vom ersten Durchlauf an Spaß. Es bietet großen Abwechslungsreichtum innerhalb von typisch suidakralen (man beachte dieses schöne Adjektiv) Gefilden &#8211; man fühlt sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUIDAKRA</strong>– Realms Of Odoric<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016<br />
Dauer: 47:20<br />
Label: AFM Records</p>
<p>Das Wichtigste vorneweg: Dieses Album zu hören macht <strong>vom ersten Durchlauf an Spaß</strong>. Es bietet großen Abwechslungsreichtum innerhalb von typisch suidakralen (man beachte dieses schöne Adjektiv) Gefilden &#8211; man fühlt sich ein bisschen, als hätten <strong>SUIDAKRA</strong> ihren musikalischen Werdegang der letzten zehn Jahre gekonnt auf einem Werk zusammengefasst. Von allem, was die Band in letzter Zeit so gemacht hat, findet sich auf &#8222;Realms Of Odoric&#8220; etwas wieder.</p>
<p>So zum Beispiel<strong> die Stimme von Tina Stabel</strong>, welche sich mir spätestens seit den letzten drei <strong>SUIDAKRA</strong>-Alben fest ins Gehör eingebrannt hat. Diesmal leiht die Gute wieder ihr energiereiches Organ, sowohl härteren Metal-Passagen (den Song <em>&#8222;Undaunted&#8220;</em> singt sie komplett alleine, bei <em>&#8222;Pictish Pride&#8220;</em> gehört ihr der Chorus), als auch etwa dem ruhigen Balladen-Duett <em>&#8222;Braving The End&#8220;</em>. Besonders letzterer ist wirklich ein Ohrenschmaus, und für mich persönlich eines der Highlights der Scheibe. Auch an männlichem Clean-Gesang wird nicht gespart. Schon der erste Song, <em>&#8222;The Serpent Within&#8220;</em>, hat davon &#8211; dank längerem Refrain &#8211; eine Menge. Vielleicht sogar ein wenig <em>zu</em> viel &#8211; nicht, dass er nicht wohl klänge, aber dadurch geht direkt zu Beginn des Hörgenusses einiges an Energie verloren. An anderer Stelle wäre der Song vielleicht besser platziert gewesen. <strong>Dudelsäcke</strong>, kombiniert mit typischen Gitarrenmelodien und -harmonien sind ein weiterer klarer <strong>SUIDAKRA</strong>-Aspekt, den die Düsseldorfer auf &#8222;Realms Of Odoric&#8220; keinesfalls auslassen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ceuFfZ_LW1c?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Interessant ist auch, dass Frontmann Arkadius 2014 ein 42-minütiges, rein unmetallisches Album unter dem Projektnamen <strong>REALMS OF ODORIC</strong> herausbrachte. Das vorliegende <strong>SUIDAKRA</strong>-Album ist die konzeptuelle Fortführung jenes Projekts, und enthält somit auch einen hohen Anteil an Klassik-, Folk- und Akustik-Parts, welche sich auch hier sehr harmonisch einfinden. Aber auch <strong>die härtere Melodeath-Seite</strong> der Band kommt nicht zu kurz: Lieder wie <em>&#8222;The Hunter&#8217;s Horde&#8220;</em>, <em>&#8222;One Against The Tide&#8220;</em> oder <em>&#8222;Lion Of Darcania&#8220;</em> zeigen, dass man es, auch nach zwölf Alben, nicht verlernt hat ordentlich Druck zu erzeugen und auf die Fresse zu geben.</p>
<p>Bei den letzten beiden Veröffentlichungen hat für mich persönlich der Sound leider den Hörspaß gelegentlich ein bisschen eingeschränkt: oft kamen Stellen &#8211; an denen sich zum Beispiel Dudelsack, Growls und Gitarre zusammen die Ehre gaben &#8211; zu stark überladen rüber und fühlten sich leicht unangenehm an. Dieses Gefühl hatte ich bei dieser Platte allerdings kein einziges Mal &#8211; sehr erfreulich!</p>
<p>Insgesamt also haben <strong>SUIDAKRA</strong> mit ihrem neuestem Werk eine angenehm hörbare Mischung aus allem geschaffen, was ihre Musik ausmacht: Melodic Death Metal, Folk-Instrumente, Clean Vocals und balladeske Akustik verbinden sich auf &#8222;Realms Of Odoric&#8220; zu einem <strong>energiereichem Ganzen</strong> &#8211; und das sogar noch etwas geschickter und stimmiger als auf den letzten paar Werken der Band. Gerade wegen dieser Verwendung typischer Elemente und Schemata hat man zwar nicht unbedingt das Gefühl, etwas wirklich Neues zu hören &#8211; aber das ist nicht schlimm. Wenn sich auf das konzentriert wird, was man gut kann, ist <strong>das Resultat meist auch ein gutes</strong>. Und das ist hier definitiv der Fall.</p>
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