<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Asenblut Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/asenblut/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/asenblut/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Nov 2020 16:30:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Asenblut Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/asenblut/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wolfszeit 2020 &#8211; Metal, Matsch und Maskenpflicht</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wolfszeit-festivals-2020</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 12:46:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[BELPHEGOR]]></category>
		<category><![CDATA[Darkened Nocturn Slaughtercult]]></category>
		<category><![CDATA[Eisregen]]></category>
		<category><![CDATA[ellende]]></category>
		<category><![CDATA[Entenfang]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[helgrindur]]></category>
		<category><![CDATA[HEXADAR]]></category>
		<category><![CDATA[in flammen]]></category>
		<category><![CDATA[KANKAR]]></category>
		<category><![CDATA[MGLA]]></category>
		<category><![CDATA[NACHTBLUT]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[totengeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Voenix]]></category>
		<category><![CDATA[WOLFCHANT]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<category><![CDATA[БАТЮШКА]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=36403</guid>

					<description><![CDATA[<p>2020 - es war nicht alles schlecht...</p>
<p>Das Wolfszeit-Festival war, als eines der wenigen diesjahr, aktiv und hat die Besucher mit Metal beschallt und in Festivalstimmung gehüllt - so weit es eben ging.</p>
<p>Was es zum wespenfreien und Desinfektionsmittel-geschwängerten Festival sonst noch zu sagen gibt: nun bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020/">Wolfszeit 2020 &#8211; Metal, Matsch und Maskenpflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #000080;"><strong>Das WOLFSZEIT findet statt! </strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Als wir diese Nachricht bekamen, war die Freude natürlich riesig. Dass trotz aller Schwierigkeiten, die die Pandemie uns in diesem Jahr schon beschert hat, tatsächlich jemand es schafft, 2020 ein Metal-Festival dieser Größe auf die Beine zu stellen, damit hätte wohl keiner mehr so wirklich gerechnet.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Das alles haben wir einem Organisationsteam zu verdanken, das bereit war, erhebliche Kompromisse einzugehen und massive finanzielle Risiken auf sich zu nehmen. Nicht nur musste ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept in Kraft gesetzt werden und die Veranstaltung um einen Monat nach hinten geschoben werden, auch <em>räumlich</em> musste man das Ganze verschieben – <strong>in ein anderes Bundesland.</strong> Statt der üblichen Lichtung im Crispendorfer Nadelwald (Thüringen) würde diesmal das Gelände vom Entenfang bei Torgau (Sachsen) als Schlachtfeld für das <strong>WOLFSZEIT </strong>dienen. Bei der Veranstaltung selbst würde zusätzlich zu Maskenpflicht, Fiebermessungen und Abstandsregeln eine Art Insel-Politik gelten: Niemand aus Torgau darf das Festivalgelände betreten – und vice-versa.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Und so sitze ich, trotz allem Widerstand, am 24. September voller Vorfreude mehr als 6 Stunden im Auto und mache mich auf den Weg zu meinem ersten und einzigen Festival dieses verdammten Jahres.</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Die Einweihung</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Nach dem Aufbau des Zeltplatzes (in einer Wiese voller vertrockneter Pferdeköttel), dem ersten Dosenbier und ein paar Komplikationen bis zum Erhalt meines Bändchens ist dann auch schon die Zeit da, die Veranstaltung offiziell zu eröffnen. Zu diesem Zwecke hat man den <strong>Schamanen</strong> <strong>VOENIX</strong> angeheuert. Hölzerne Masken dekorieren das umliegende Geäst, als er mit Trommel, Räucherstäben, Methorn und einer versammelten Schar von Zuschauern den heiligen Boden einweiht und die Götter und Geister des Ortes um ihre Einwilligung bittet. <strong>Wer sich berufen fühlt, darf im Anschluss selbst das Horn erheben</strong> und einen Spruch an die Asen zum Besten zu geben. Ein stimmiger Einstieg für ein Pagan-, Folk- und Black-Metal-Festival.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36433" aria-describedby="caption-attachment-36433" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-36433" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/20200924_150807.jpg" alt="" width="470" height="623" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/20200924_150807.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/20200924_150807-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/20200924_150807-773x1024.jpg 773w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/20200924_150807-750x993.jpg 750w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36433" class="wp-caption-text">Einweihungsrituale mit dem Schamanen Voenix</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000080;">Der Weg aus dem Infield zurück aufs Camp führt um ein eingezäuntes Naturschutzgebiet herum und wirkt unproportional lang. Auch hier scheint es sich um eine Sicherheitsmaßnahme zu handeln – damit sich nicht ein- und ausgehende Gäste gegenseitig ins Gesicht laufen, müssen letztere den Hinterausgang benutzen. Und der führt nun mal um ein eingezäuntes Naturschutzgebiet.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Zum Abend hin erheitert sich dank Cocktails, Bier und Pagan-Metal-DJ die Stimmung vor der Bühne weiter. <strong>Die Menschen sind glücklich über ihr erstes Festival 2020 und das zeigt sich!</strong> Leider etwas zu sehr, denn bald schon steht Mitorganisator Sille auf der Bühne und muss alle daran erinnern, die Sicherheitsregeln einzuhalten. Wenn man denn wolle, dass das Festival nicht in letzter Sekunde noch abgebrochen werden müsse. Das scheint allerdings gewirkt zu haben, und so verläuft der erste Abend sicher und ohne weitere Zwischenfälle.</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Das erste Erwachen</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Als zu kühlfeuchter Morgenstund sich langsam die ersten Zeltverschlüsse öffnen und sich Vogelsang mit der ein oder anderen Aufsteh-Hymne mischt (die sich keiner gewünscht, aber wohl jeder erwartet hat), ist das Erste, was mir auffällt: Es gibt mehr Klos als gestern! Anscheinend wurden die Gebete erhört, und man hat zusätzlich zu den schäbigen sieben Dixies für knapp 1000 Leute noch eine Ladung herfahren lassen. Wunderbar!</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Auch auf dem Konzertgelände hat sich einiges verändert: Jeder, der eintreten möchte, kriegt jetzt erstmal eine Pistole an den Kopf gehalten. Die die Temperatur misst. Zudem gibt es auf dem Gelände nun Sicherheitskräfte, die sich spezifisch darum kümmern, dass alle Besucher zu jeder Zeit ihre Maske richtig anhaben, und am Bühnengeländer befindet sich ein riesiges Graffiti mit der Aufschrift <strong>„Maskenpflicht!“</strong>.</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Dann kann es jetzt ja losgehen.</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">&#8230; mit <strong>HELGRINDUR!</strong> Die Jungs wissen, wie man mit energiegeladener Musik den Staub von der Bühne bläst, und nutzen die Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen. Starke Pagan-Songs mit catchy Refrains animieren erfolgreich zum Mitmachen und Mitgrölen, während der dröhnende Sound sich um den Rest kümmert. <strong>Ein Einstieg, der ordentlich Bock macht!</strong> Es gibt einen neuen Song und am Ende bleibt sogar genug Zeit für eine Zugabe. Von letzterem wirkt sogar die Band selbst sichtlich überrascht, denn dank <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong>s Ausfall steht heute jeder Band mindestens eine Stunde Spielzeit zu. (Mich)</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36404" aria-describedby="caption-attachment-36404" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-36404 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111353.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111353-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111353-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111353-750x423.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36404" class="wp-caption-text">Helgrindur eröffnen das Fest!</figcaption></figure>
<p>Über die zweite Band des Tages ist schon länger bekannt, dass sie sich auflösen und darum der Auftritt <span style="color: #333333;">beim <strong>WOLFSZEIT 2020</strong> ihr letzter sein würde. Den aber wollen sie sich auch nicht nehmen lassen. <strong>Man bekommt schließlich nicht oft die Gelegenheit, auf seiner eigenen Beerdigung zu spielen.</strong> <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong> hatten sich bereits auf dem <strong>WOLFSZEIT 2018</strong> die Ehre gegeben, damals konnte ich nicht wirklich viel mit ihnen anfangen. Und das ist dieses Mal leider genauso. Zu Beginn des Auftritts wirkt es, als hätte die Corpsepaint tragende Band <strong>Schwierigkeiten, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden</strong>. Dazu kommt die Stimme des Sängers im Gegensatz zu den Instrumenten leider soundtechnisch nicht besonders gut rüber.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36405" aria-describedby="caption-attachment-36405" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-36405 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111392.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111392.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111392-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111392-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111392-750x423.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36405" class="wp-caption-text">Ein Flüstern in dichtem Grabesnebel</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Generell hadere ich mit dem Gesang: Da ist irgendwie alles dabei, von Clean Vocals über Gekrächze bis zu markerschütternden Schreien, aber irgendwie ist es <strong>nichts Halbes und nichts Ganzes</strong>. Der mit Dreads und weißen Kontaktlinsen ausgestattete Sänger wirkt ein wenig unentschlossen.<strong> &#8222;Mehr Hass!!&#8220;</strong>, wird lautstark von einem engagierten Zuhörer aus den hinteren Reihen gefordert. Ja gut, wer weiß, vielleicht würde das ja wirklich etwas bringen? Musikalisch gibt es bei <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong> eigentlich nichts zu meckern, sie bieten einen groovigen Sound, der immerhin ein paar Leute anzieht. Aber irgendwie ist das Gesamtpaket <strong>schwer zugänglich</strong> und hätte mich nach dem Konzert jemand gefragt, &#8222;du sag mal, <strong>was genau war das gerade eigentlich?</strong>&#8220; – ich hätte ihm keine Antwort geben können.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>TOTENGEFLÜSTER</strong> scheiden dahin als ein Phänomen, das ich nie ganz begriffen habe. Aber immerhin sorgt sich der Sänger um das Befinden der Trauergäste. &#8222;Ich hoffe, ihr hattet Spaß auf unserer Beerdigung!&#8220; Ach, naja, passt schon. <strong>Über Tote soll man nichts Schlechtes sagen.</strong></span></p>
<h2><span style="color: #333333;">So gar nicht elend</span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Eine Band, deren Name mir in den vergangenen Jahren ständig untergekommen ist, die ich aber bis dato nie so richtig auf dem Schirm hatte, ist<strong> ELLENDE</strong>. Vielleicht, weil mich die Optik und die Artworks nicht wirklich ansprechen. Von ihrem Auftritt aber werde ich <strong>angenehm positiv überrascht</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Denn was die Band aus Graz in Österreich wirklich drauf hat, ist Melancholie. Da steh ich ja voll drauf. <strong>Schwermütiger und melodischer Black-Metal</strong>, der aber alles andere als eintönig ist. Auch wenn ich keinen einzigen Song kenne, wippe ich beständig mit. <strong>ELLENDE</strong> sind keine Band zum Headbangen oder seinen Hass in die Welt schreien, im Gegenteil, <strong>sie machen einen beinahe traurig</strong>. Aber im positiven Sinne.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36406" aria-describedby="caption-attachment-36406" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36406 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111819.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111819.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111819-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111819-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1111819-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36406" class="wp-caption-text">Melancholie und Kriegsästhetik</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Auch ist es eine de</span>r wenigen Bands, wo mir mal der <strong>Schlagzeuger</strong> auffällt. Da die meisten Festivalbesucher trotz meiner Plateauschuhe über mich hinausragen und die Schlagzeuger wenn nicht schon von ihrem Instrument, dann doch oft von den anderen Bandmitgliedern verdeckt werden, <strong>bekomme ich sie selten wirklich zu Gesicht</strong>. Aber bei <strong>ELLENDE</strong> habe ich einen guten Platz, und wegen Corona stehen die Zuhörer mit ausreichend Abstand, so dass ich den Schlagzeuger tatsächlich mal beobachten kann. Das macht auch sehr viel Spaß, weil der Typ offensichtlich <strong>sehr viel Freude an dem hat, was er da tut</strong>. Und zusätzlich klingt es natürlich auch noch gut.</p>
<p><span style="color: #333333;">Was soll ich sagen, ich bin positiv überrascht. Auch wenn mich das Streifencorpsepaint des drahtigen Sängers nach wie vor nicht anspricht, genauso wie das Banner im Hintergrund, geziert vom Cover des Albums &#8222;Lebensnehmer&#8220;,&nbsp; und der Gitarrist aussieht wie der traurigste Panda, den ich je gesehen habe &#8211; <strong>ELLENDE</strong> würde ich mir wieder anhören. (Merlin)</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Als Nächstes stehen dann <strong>zwei massive Bretter auf der Bühne:</strong> Der Sänger von <strong>ASENBLUT</strong> und der Sound von <strong>ASENBLUT</strong>. Scherz beiseite, die Klangqualität weiß bei diesem Gig wirklich zu überzeugen! Sie gibt alles her, was man sich wünschen könnte – massiven Druck und doch genug Klarheit, dass man jedes Instrument im Mix sauber heraushören kann. Musikalisch wirft das Ganze den ein oder anderen <strong>AMON</strong>&#8211;<strong>AMARTH</strong>-Vibe auf, allerdings mit deutlich mehr Blast Beats, Black- und Thrash-Metal-Momenten sowie generell härterem Songwriting. Die Berserker haben zudem kürzlich ein neues Album veröffentlicht und sind deswegen vollbepackt mit frischem Material. Eine in allen Hinsichten überzeugende und sauber abgelieferte Show, zu der sich ein entsprechend großes Publikum zusammengefunden hat. (Mich)</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36407" aria-describedby="caption-attachment-36407" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36407 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122303.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122303.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122303-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122303-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122303-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36407" class="wp-caption-text">Tetzel von Asenblut</figcaption></figure>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Set fire to the rain</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Es ist trotz Corona bereits das zweite Mal dieses Jahr, dass ich <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> live sehe. Beim <strong>FIMBUL</strong> waren sie kurzfristig als Ersatz für <strong>HELRUNAR</strong> eingesprungen, beim <strong>WOLFSZEIT</strong> hatten sie von Anfang an einen Platz im line-up. Als vorletzte Band des Abends wird ihnen auch ein guter slot zuteil. Trotz des <strong>beständigen Nieselregens</strong> findet sich vor der Bühne eine große Zahl an Zuhörern ein, um in der mittlerweile herrschenden Dunkelheit den <strong>Österreichern</strong> zu lauschen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wer sie (warum auch immer) noch nicht kennt: <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> haben 2012 ihr selbstbetiteltes Debüt abgeliefert und versorgen die Szene seitdem mit <strong>melancholischem (Post) Black-Metal</strong>. Ihre ergreifenden Melodien vermitteln einen <strong>bittersüßen Weltschmerz</strong>. Die Musik taugt zum unaufgeregten Headbangen, man kann sie aber genauso einfach mit geschlossenen Augen genießen &#8211; beides nehme ich in Anspruch.&nbsp;Gegen Ende allerdings starten drei augenscheinlich gut angeheiterte Gestalten direkt vor mir einen „Moshpit“ (es ist mehr ein <strong>betrunkenes Sich-Herumschubsen</strong>), so dass ich den Kopf dann doch vorsichtshalber aufrecht lasse.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die setlist von <strong>HARAKIRI</strong> gleicht der, die sie schon auf dem FIMBUL hatten. <strong>FIRE WALK WITH ME</strong>, der opener ihres letzten Albums &#8222;Arson&#8220;, wird als drittes gespielt und abgerundet wird der Auftritt mit <strong>CALLING THE RAIN</strong> von &#8222;III: Trauma&#8220;. <strong>Da passt das regnerische Wetter zufällig ganz gut.</strong> Ich stehe mittig in ungefähr dritter oder vierter Reihe vor der Bühne. Der Sound hier ist erstaunlich gut, auch wenn die Gitarre leider immer mal wieder verschluckt wird. Aber dennoch kommt diese Atmosphäre auf, die man nur live verspürt: Der gewaltige Sound, die von Scheinwerfern und Strahlern durchbrochene Dunkelheit, die sich mit Nebel und Regen vermischt&#8230; <strong>das ist nicht Musik hören, das ist Musik erleben.</strong></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36408" aria-describedby="caption-attachment-36408" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36408 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133137.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133137.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133137-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133137-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133137-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36408" class="wp-caption-text">Harakiri For The Sky in musikalischer Ekstase</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Fazit: Dem Auftritt von <strong>HARAKIRI</strong> beizuwohnen, hat sich gelohnt. Aber hallo. Und das scheinen die Menschen um mich herum genauso zu sehen. Tatsächlich unterhalte ich mich aber nach dem Konzert auch mit einer Festivalbesucherin, die mir erzählt, sie habe nur aus der Ferne zugesehen, denn <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> seien für sie live die langweiligste Band überhaupt. Ich kann das insofern nachvollziehen, als die Musiker auf der Bühne tatsächlich <strong>relativ wenig mit dem Zuhörern interagieren</strong>. Da wird die Menge halt mal nicht angefeuert. Für mich macht das den Auftritt nicht unbedingt schlechter. Aber das ist ja das Schöne an Festivals: Wenn einem die aktuell spielende Band nicht zusagt, einfach <strong>Abwarten und Bier trinken</strong>, die nächste Band steht schon in den Startlöchern. (Merlin)</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Es folgt ein Moment für die Geschichtsbücher. </strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;"><strong>WOLFCHANT</strong> spielen, nach dem Tod ihres Gitarristen (2017) und einem darauffolgenden Hiatus von mehr als zwei Jahren (ab 2018), <strong>zum allerersten Mal wieder live vor Publikum.</strong> Und welche Begebenheit würde sich dafür besser eignen als das sagenumwobene <strong>WOLFSZEIT 2020</strong>, welches, allem Widerstand zum Trotz, in einem Jahr wie diesem dennoch hat stattfinden können? Dem größten Metalfestival Deutschlands 2020, wie Sänger <strong>LOKHI</strong> feststellt? </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36409" aria-describedby="caption-attachment-36409" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36409 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122997.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122997.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122997-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122997-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1122997-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36409" class="wp-caption-text">Doppelt gewolft hält besser!</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000080;">Zumindest die Fans in den vorderen Reihen scheinen lange auf diesen Moment gewartet zu haben. </span><span style="color: #000080;">Pausenlos sind Mähnen am Wehen und Hälse am Klingen, und auch die direkt aus dem Studio kommenden Wölfe sind<strong> alles andere als eingerostet.</strong> Vor allem das saubere Drumming sorgt dabei für einen stabilen Rahmen – während leider der Sound ein paar Songs braucht, bis die beiden Sänger passend aufeinander abgemischt und die Gitarrenparts alle gut hörbar sind. Ansonsten ist aber alles genau so wie es muss. Die Songauswahl ist super und die Menschen auf und vor der Bühne sind mit ganzem Herzen dabei. Willkommen zurück, <strong>WOLFCHANT! </strong>Eine würdige Wiederkehr. (Mich)</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die nächste Band sind in diesem Fall die Polen von <strong>MGLA</strong>. Von den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern schon lange gewünscht, haben sie es endlich ins line-up geschafft und bestreiten heute den letzten Auftritt des Tages. Obwohl es langsam ziemlich kalt und ungemütlich wird, finden sich <strong>unzählige Zuhörer vor der Bühne</strong> ein. Das ist auch das erste Mal bei diesem Festival, wo ich bemerke, dass der Corona-Sicherheitsabstand nicht so genau genommen wird. <strong>Immerhin haben aber alle um mich rum eine Maske auf.</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Apropos Masken &#8211; die dürfen natürlich auch bei <strong>MGŁA </strong>nicht fehlen. Wie immer zeigen sich die Musiker nur verhüllt und liefern <strong>ohne großes Tamtam eine solide Show</strong> ab. Normalerweise bin ich ein großer Fan des <strong>MGŁA</strong>schen Black-Metals, aber irgendwie kann ich von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, die ja direkt davor gespielt haben, nicht schnell genug umschalten. Und so tue ich mich schwer, den Auftritt von <strong>MGŁA</strong>&nbsp;richtig zu genießen. An ihrer musikalischen Leistung liegt es nicht, die ist wie immer top. Ich glaube, <strong>der Kontrast ist einfach nur zu groß</strong>.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36420" aria-describedby="caption-attachment-36420" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36420 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133834-1.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133834-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133834-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133834-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133834-1-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36420" class="wp-caption-text">MGŁA in der Schwärze</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Mir wäre es lieber gewesen, wenn diese letzten beiden Bands am heutigen Freitag nicht direkt hintereinander gespielt hätten, aber man kann es sich nicht aussuchen, und nichtsdestotrotz bin ich froh, beide Auftritte miterlebt zu haben. Kaum haben <strong>MGŁA </strong>die letzten Töne verklingen lassen, <strong>kommt übrigens auch schon die Security, um freundlich aber bestimmt das Infield zu räumen</strong>. Nix mit Party heute. Aber macht nichts, dann gehen wir halt mal früh (also so um halb 2 nachts) ins Bett. Morgen ist schließlich auch noch ein Festivaltag.</span></p>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Apocalypse now</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">&#8230;Und der beginnt mit <strong>strömendem Regen</strong>. Alter Falter. Nicht nur wegen Corona ist es lange her, dass ich auf einem Festival so ein <strong>Dreckswetter</strong> erlebt habe. Die <strong>9°C Außentemperatur</strong> waren dem Wettergott nicht böse genug, nein, es muss auch noch schütten wie aus Eimern. Das eigentlich geplante Frühstück im Freien wird kurzerhand ins Zelt verlegt, welches zum Glück dichthält. Trotzdem macht das schlechter Wetter ziemlich faul und unmotiviert, und so bin ich froh, dass <strong>Mich</strong> heute die erste Band übernimmt und als erstes raus in den Regen muss, hehe. (Merlin)</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Wenn man morgens im Zelt von prasselndem Regen aufgeweckt wird, so ist es normalerweise das Klügste, einfach das Ende der Schauer abzuwarten und dann aufzustehen. Wenn allerdings das Handy sagt, dass es noch mindestens bis 17 Uhr weiterschütten wird (und ab da „nur noch“ mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit), bleibt einem nicht viel anderes übrig, als doch aufzustehen und sich mit seinem Schicksal abzufinden. Als Bonus-Feature zu der sowieso schon beschissenen Situation ist durch die Dauerbegießung <strong>die ganze Pferdekacke vom trockenen in einen schön saftig dampfenden Zustand</strong> übergegangen.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Trotz allem bleibt mir wohl nichts übrig, als durch Schlamm, Pfützen und Tierfäkalien zu waten und mich in Nässe und Kälte aufs erste Konzert des Tages zu begeben. <strong>HEXADAR</strong>! <strong>Leider treffen hier eine Reihe ungünstiger Faktoren aufeinander.</strong> Erstens merke ich relativ schnell, dass der dargebotene Musikstil mich persönlich nicht sonderlich anspricht. Hinzu kommt, dass Regen und Wind einem Bühnensound selten guttun, und das ist leider hier nicht anders. Die Klänge des Akkordeons sind teilweise kaum identifizier- respektive hörbar und generell fehlt es dem Soundbild an Tiefe. Außerdem fängt die Kälte an, sich von meinen Füßen an sukzessive nach oben zu fressen, und überhaupt ist alles doof weil nass und matschig. Schade, denn rein spieltechnisch scheint alles zu stimmen! Immerhin finden sich vor der Bühne zwei bis drei Reihen an Zuschauern, die mit der Situation offenbar mehr anfangen können als ich.</span></p>
<h5><span style="color: #000080;">&#8230;und Foto haben wir leider auch keins gemacht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Sorry!</span></h5>
<p><span style="color: #000080;">Nach dem Konzert begebe ich mich, durchgefroren, erstmal zurück zum Camping und tausche meine gesamten, triefenden Klamotten aus. Ein neues Paar Schuhe leiht mir eine Freundin. Diese sind mir zwar zu klein, aber immerhin sind sie trocken und wasserdicht. Mindestens drei Stunden Regen kommen noch, da ist man besser gut gewappnet. (Mich)</span></p>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Wetter vs. Band</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Die zweite Band am heutigen Samstag sind <strong>KANKAR</strong> aus Thüringen. Ganz ehrlich: <strong>Noch nie vorher gehört.</strong> Und der anhaltende Regen trägt leider auch nicht unbedingt zur Vorfreude bei. Trotzdem kämpfe ich mich <strong>durch den pampigen Matsch übers Infield und vor die Bühne</strong>, um dort festzustellen, dass es sich bei <strong>KANKAR</strong> um eine <strong>Zweimann-Formation</strong> handelt. Gitarre plus Gesang und das Schlagzeug müssen ausreichen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Tun sie aber auch. Der Sound hat genug Wumms, um den Regen zu durchbrechen und <strong>immerhin eine zweistellige Zuschauerzahl</strong> dazu zu bewegen, der Sintflut zu trotzen und aus nächster Nähe zu lauschen. Für zwei Songs halte ich es auch aus, dann zieht es mich aber doch unter die allzu verlockende Plane des mit Bierbänken und Tischen ausgestatteten Fresszeltes &#8211; einer der wenigen schutzbietenden Orte. Von hier aus lausche ich weiter dem <strong>nihilistischen Black-Metal</strong>.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36418" aria-describedby="caption-attachment-36418" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36418 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133842-1.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133842-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133842-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133842-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1133842-1-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36418" class="wp-caption-text">Zwei-Mann-Black-Metal mit Kankar</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Ob denn auch Thüringer unter den Menschen vor der Bühne seien, will der Gitarrist nun wissen. Aber die scheinen sich ebenfalls einen Unterstand gesucht zu haben. <strong>KANKAR</strong> <strong>haben heute einfach wahnsinnig Pech.</strong> Ihr Auftritt hat definitiv das Potential für eine größere Zuhörerschaft, aber dieser verf****e Dauerregen in Kombination mit den beinahe winterlichen Temperaturen zwingt die meisten Festivalbesucher unerbittlich, sich von der Bühne fernzuhalten. Respekt an alle, die da <strong>zugunsten der Musik dem Sauwetter den Mittelfinger zeigen</strong> und in der ersten Reihe auszuharren! (Merlin)</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Einigermaßen trocken und voller frischer Energie stehe ich wieder vor der Bühne, als <strong>OBSCURITY</strong> die ersten Töne erklingen lassen. <strong>Und es sind gute Töne!</strong> Makelloses Instrumentenspiel, makellose Growls und trotz der Umstände ein sehr ordentlicher Sound. Die Double Bass hat ordentlich Wumms und die Setlist ist durchgehend druckvoll und energetisch. Nicht fehlen darf natürlich der Klassiker „Bergischer Hammer“, und am Ende sind alle glücklich und zufrieden. <strong>OBSCURITY</strong> ist außerdem das Gleiche passiert wie vielen anderen Bands (auch <strong>WOLFCHANT</strong>): Ein <strong>neues Album</strong> hätte längst fertig sein sollen, doch dank Corona (und allem, was es mit sich gebracht hat) wird sich das aufs nächste Jahr verzögern. (Mich)</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36412" aria-describedby="caption-attachment-36412" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36412 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144005.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144005.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144005-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144005-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144005-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36412" class="wp-caption-text">Obscurity gegen den Regen</figcaption></figure>
<h2><span style="color: #333333;">&#8230;und das bedeutet Krieg!</span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Ein bisschen Gothic darf bei diesem gruseligen Wetter natürlich nicht fehlen. Dafür sorgen <strong>NACHTBLUT</strong>, die am 2. Oktober ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Vanitas&#8220; veröffentlichen und uns heute schonmal einen kleinen Vorgeschmack geben. Leider <strong>regnet es immer noch ununterbrochen</strong> und die Kälte zieht mir durch Mark und Bein. Dennoch wage ich mich nach vorne, um dann zu bemerken, dass der Sound irgendwie etwas dünn ist. Aber <strong>immerhin ist die Band gut aufgelegt</strong> und hat ernsthafte Ambitionen, ihre Zuhörer bei der Stange zu halten.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Vor allem der weißblond gefärbte Bassist hat sichtlich Spaß, und Sänger <strong>Askeroth</strong> animiert die Menge zum <strong>Mitsingen</strong>. &#8222;Und jetzt die Herren! Und jetzt die Frauen! Und jetzt jeder, der eine Maske trägt!&#8220; Jou, das dürften wohl die meisten sein. Dennoch ist er mit dem Ergebnis offenbar nicht zufrieden: <strong>&#8222;Ich hör ja gar nichts! Liegt das am fucking Mundschutz?!&#8220;</strong> Auch die Götter, die vermeintlich für das anhaltende Dreckswetter verantwortlich sind, werden angepöbelt.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36413" aria-describedby="caption-attachment-36413" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36413 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144183.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144183.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144183-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144183-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144183-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36413" class="wp-caption-text">Nachtblut und der Blick zum Horizont</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Neben Altbekanntem geben <strong>NACHTBLUT</strong> auch zwei Songs aus ihrem neuen Album zum Besten. Die gehen in der Tat ganz gut ab, gefällt mir! Aber <strong>der Klassiker schlechthin</strong> <strong>darf natürlich nicht fehlen</strong>, und so wird gegen Ende ihres Auftritts, na, was wohl gespielt? Genau, <em>&#8222;Antik&#8220;</em>. Zwischenzeitlich kommt mir der Gedanke, dass ich <strong>NACHTBLUT</strong> <strong>gerne mal bei Nacht auftreten sehen würde</strong>. Das gäbe bestimmt nochmal einen Bonus an düsterer Atmosphäre. Aber dann ist die Schlacht auch schon geschlagen und ich verziehe mich fröstelnd wieder unter die große Plane des Schutzbunkers aka Fresszelt.</span></p>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Der Name ist Programm</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Geliebt, gehasst, aber vor allem <strong>von der Bühne nicht mehr wegzudenken</strong>: Das sind <strong>EISREGEN</strong>! Kein Name könnte auf den heutigen Tag besser passen. Die Band aus Thüringen ist seit mehr als 20 Jahren aktiv und war schon diverse Male beim <strong>WOLFZEIT FESTIVAL</strong> zu Gast. Ich habe das Gefühl, auch ihr Publikum ist jedes Mal das gleiche. <strong>Ein Haufen treuer Fans feiert vor der Bühne im strömenden Regen</strong>, der Rest der Festivalbesucher vertreibt sich die Zeit aber lieber mit einer warmen Mahlzeit oder einem Becher Met, wahlweise Glühwein.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die setlist von <strong>EISREGEN</strong> ist wenig überraschend: <em>&#8222;Eisenkreuzkrieger&#8220;</em>, <em>&#8222;Blutgeil&#8220;</em>, <em>&#8222;Panzerschokolade&#8220;</em>, und natürlich das Medley aus diversen Songs von ihnen, die auf dem Index stehen. <strong>Das Altbekannte halt.</strong> Ein bisschen was Neues wird auch gespielt, aber die Zuhörer möchten die Klassiker, und die bekommen sie auch. In den vorderen Reihen bildet sich ein <strong>kleiner, aber feiner Moshpit</strong>. Sänger <strong>Michael „Blutkehle“ Roth</strong> feuert die Menge kräftig an und bringt immer wieder den ein oder anderen lustigen Spruch zum nächsten Lied.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36417" aria-describedby="caption-attachment-36417" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36417 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144466.0.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144466.0.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144466.0-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144466.0-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1144466.0-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36417" class="wp-caption-text">Die Blutkehle von Eisregen</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Beim letzten Song drehen die Thüringer nochmal richtig auf und geben eine wilde <em>&#8222;Elektrohexe&#8220;</em> zum Besten. <strong>Spätestens jetzt dürften die Herzen der Fans befriedigt sein.</strong> Wer sich heute tatsächlich aus der individuellen Deckung gewagt und vor die Bühne getraut hat, der konnte mit <strong>EISREGEN</strong> <strong>Party</strong> machen bis zum Umfallen. Ich bin leider nicht genug auf und ab gehüpft, und deshalb husche ich nun vor Kälte zitternd vom Infield, um mich vor <strong>BELPHEGOR</strong> und <strong>БАТЮШКА</strong>&nbsp;noch einmal so gut es geht aufzuwärmen. (Merlin)</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Guter Gig, bitterer Nachgeschmack</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Es folgen <strong>EQUILIBRIUM</strong>, heute in einer Light-Version: <strong>ohne Basser und mit Ersatzmann an der Trommelkiste.</strong> Eines der Nachteile daran, in diesen Zeiten aus einer internationalen Mannschaft zu bestehen. Überraschenderweise ist dies ein Line-Up, das der Band sehr gut steht! Schlagzeuger <strong>JAN</strong> (Yann?) beherrscht seine Zunft – und ohne <strong>SKAR</strong> am Bass gibt es in der Band keinen, der für Clean Vocals zuständig ist. Für mich ist die daran angepasste Setlist persönlich eher ein Gewinn als ein Verlust. Dabei gibt es auch hier wieder richtig ordentlichen Sound! Die Klampfen werden mit massiver Heaviness und Wucht gesegnet (eventuell um den Bass zu kompensieren), während Instrumente und Backing-Tracks diesmal perfekt ineinanderfließen (etwas, das bei dieser Band bei weitem nicht immer der Fall ist!). Auch die <strong>Auswahl an brachialeren und düstereren Songs</strong> funktioniert heute sehr gut.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36415" aria-describedby="caption-attachment-36415" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36415 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155036.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155036.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155036-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155036-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155036-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36415" class="wp-caption-text">Heute keine Kompromisse!</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000080;">Maximale Minuspunkte kriegt die Band allerdings für die Aussagen, die Sänger <strong>ROBSE</strong> meinte, zwischen den Songs von sich geben zu müssen. Erst glaubte ich, es handele sich um Ironie, als er mehrmals von Maulkörben in den Gesichtern der Zuschauer geredet hat. Doch als dann die Aussage „Wir sind alle gesund, lasst euch keine Scheiße einflößen!“ kam, dachte ich, ich höre nicht richtig. Selbst <em>wenn</em> man diese Meinung vertritt und sich der Dummheit und Unverantwortlichkeit davon, so etwas von der Bühne aus in die Masse zu posaunen, nicht bewusst ist – selbst dann ist es immer noch <strong>eine gewaltige Frechheit</strong> dem Orga-Team des Festivals gegenüber, welches mit Händen und Füßen dieses Festival mit Müh und Not und nur durch peinlichstes Einhalten vorgegebener Regeln hat wahr werden lassen können. Die Besucher wurden hiermit unverblümt und buchstäblich dazu aufgefordert, die Situation sowie die Regeln nicht ernst zu nehmen. <strong>Nicht cool. Absolut nicht cool.</strong></span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Eine späte Messe</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Nach dem Konzert gibt dann eine spontane Änderung im Running Order: <strong>БАТЮШКА </strong>tauschen ihren Headliner-Slot mit <strong>BELPHEGOR. </strong>Gründe dafür werden nicht bekanntgegeben. An und für sich ist das wohl in Ordnung, jedoch lassen <strong>БАТЮШКА</strong><strong>&nbsp;</strong>ihr Publikum, begleitet von gruseligem Ambient-Soundtrack, mehr als eine halbe Stunde länger vor der Bühne warten als geplant. Als endlich der Mensch die aufgebaute Kirchenszene betritt, der für das Anzünden der Kerzen verantwortlich ist, bläst ihm der Wind letztere auch noch immer und immer wieder aus. <strong>Und es sind viele Kerzen.</strong> Und der geht seelenruhig wieder hin und fängt sie wieder an. Während sie schon wieder am Ausgehen sind. Es macht mich verrückt. Nach dem fünften Versuch gibt er es dann endlich auf, und mit knapp 35 Minuten Verspätung kommt dann auch endlich mal die Band zum Vorschein. Wenigstens hat es mittlerweile aufgehört zu regnen.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36416" aria-describedby="caption-attachment-36416" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36416 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155340.jpg" alt="" width="1450" height="817" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155340.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155340-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155340-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1155340-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36416" class="wp-caption-text">Halleluja, es geht los!</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000080;">Was dann folgt, ist das Warten allerdings mehr als wert. Ein finster-sakrales Schauspiel, schwarze Silhouetten vor unheilvollem roten Licht, Kirchenchor und Blast Beats – das Ganze umrahmt von einer Szenerie, die <strong>düstere Bilder altehrwürdiger Trauermessen</strong> hervorruft. Ein behängter Sarg, Tuniken, Heiligenbilder und Kerzenständer dekorieren das Bühnenbild zu der intensiven, hypnotischen Musikoffenbarung, mit der <strong>BATUSHKA</strong> ihre Anhänger segnen. Bedrohlich und atmosphärisch verschwimmt alles zu einer konzentrierten Gesamterfahrung, die die Zuschauerschar in sich hineinzieht und bis zum Ende nicht mehr hinauslässt. Erst spät merke ich, wie Kälte und Müdigkeit mich schon lange wieder eingenommen haben. Ich mache mich schleunigst zum Zeltplatz zurück, setze mich ins Auto und drehe die Sitzheizung auf Maximum. (Mich)</span></p>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Ein würdiger, aber wenig würdevoller Abschluss</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Es ist kalt, es ist spät, aber <strong>immerhin regnet es nicht mehr</strong>. Trotzdem muss ich mich einigermaßen gewaltsam dazu motivieren, ein letztes Mal das Infield zu betreten, um wenigstens etwas von <strong>BELPHEGOR</strong> mitzubekommen. Andere Festivalbesucher scheinen ebenfalls mit der Entscheidung gerungen zu haben. <strong>Besonders viel ist nicht los von der Bühne</strong>, und auch während des Konzerts verschwinden immer wieder Menschen in Richtung Ausgang. Ob das nur am Wetter oder auch ein bisschen an <strong>BELPHEGOR</strong> liegt?</span></p>
<p><span style="color: #333333;">&#8222;Wolfszeit! Wolfszeeeiiit!!! Come on!! Deutschland! Deutschlaaand!&#8220;, versucht der Sänger die verbliebenen Zuhörer zu motivieren. Besonders viel Reaktion kommt aber nicht zurück. Vielleicht auch deshalb, weil die deutschen Konzertbesucher es nicht zwangsläufig abfeiern, wenn ihnen der Name ihres Landes entgegengebrüllt wird. Musikalisch ist das, was <strong>BELPHEGOR</strong> da treiben, aber echt in Ordnung. <strong>Black-Death, unterstützt von gruseliger Bühnendeko und gespielt von blutverschmierten Musikern.</strong></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36436" aria-describedby="caption-attachment-36436" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36436 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DEUTSCHLAND.jpg" alt="" width="1450" height="1088" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DEUTSCHLAND.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DEUTSCHLAND-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DEUTSCHLAND-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DEUTSCHLAND-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36436" class="wp-caption-text">Ein richtiges Foto vom Belphegor-Konzert</figcaption></figure>
<p><span style="color: #333333;">Vereinzelt sehe ich Leute mitwippen oder sogar headbangen, bei den meisten scheint die Energie aber verbraucht zu sein, und so geht der letzte Auftritt des diesjährigen <strong>WOLFSZEIT</strong>&nbsp;recht <strong>unspektakulär</strong> zu Ende. Wie schon gestern Abend weist die Security die verbliebenen Zuschauer an, zügig das Infield zu räumen. Ich stapfe also langsam Richtung Ausgang und habe dabei erstmals die Gelegenheit, das volle Ausmaß der Zerstörung zu begutachten:</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Der gesamte Boden ist voll von Plastikbechern.</strong> Also nicht nur hier und da mal einer, sondern das Infield, vor allem der Bereich vor der Bühne, ist gepflastert mit ihnen. Ey Leute! <strong>Muss das wirklich sein?</strong> Ja, es die wenigen Mülleimer in Bühnennähe sind auch schon übervoll. Aber dann geht halt etwas weiter hinter zu denen bei den Essensständen, gebt eure Becher wieder dort ab, wo ihr sie herhabt, oder nehmt sie von mir aus mit auf den Campground und steckt sie dort in euren Müllsack (ja, ich weiß, als ob das einer machen würde). Aber <strong>das Infield wie sau zu hinterlassen, geht halt wirklich gar nicht. </strong>(Merlin)</span></p>
<h2><span style="color: #000080;"><strong>Fazit</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000080;">Puh! Wer hätte gedacht, dass das <strong>größte deutsche Metal-Festival 2020</strong> ein derart feucht-fröhliches Vergnügen werden würde? Oder soll ich lieber sagen derart <strong><em>grim</em> </strong>und<strong> <em>frostbitten</em></strong>? Dass wir uns dadurch die Freude an der Sache nicht haben nehmen lassen, sollte an diesem Punkt klar sein. Wind und Wetter wurden getrotzt, der Pandemie wurde verdient der Mittelfinger ins Gesicht gehalten und es wurde nach allen unter diesen Umständen erlaubten und möglichen Regeln der Kunst gefeiert, geheadbangt und getrunken. </span></p>
<p><span style="color: #000080;">Nicht nur für die Zuschauer war diese Veranstaltung eine lang ersehnte Erlösung am Ende eines langen Sommers ohne viel Geselligkeit, Live-Musik und Opportunitäten, dem Metal zu frönen. Auch viele der Künstler konnten von der Ausnahmesituation profitieren, um endlich wieder auf der Bühne zu stehen zu dürfen. Das <strong>WOLFSZEIT 2020</strong> war wahrlich <strong>ein Fest der Wiedergeburt und der Erneuerung</strong>. Ein gesetztes Zeichen dafür, dass die Kunst immer einen Weg findet, und dass kein Sturm und kein noch so langanhaltender Regenfall – metaphorischer oder realer Art – daran etwas ändern wird. (Mich)</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Holla die Waldfee, was war das für eine Bewährungsprobe. Und damit meine ich nicht die Corona-Maßnahmen, sondern das unsägliche <strong>Herbstanfang-in-eure-Fresse-Wetter</strong>. Abgesehen davon war das <strong>WOLFSZEIT</strong> aber ein voller Erfolg. Trotz der Masken war den Besuchern die Freude über das doch noch zustande gekommene Festival buchstäblich vom Gesicht abzulesen.</span></p>
<h2><span style="color: #333333;"><strong>Einen fetten Dank an dieser Stelle an die Orga, die ihren treuen Wölfen dieses Erlebnis auch in Coronazeiten ermöglicht hat!</strong></span></h2>
<p><span style="color: #333333;">Die Pandemie hatte übrigens auch Vorteile: Dank des Hygienekonzeptes gab es bei den Dixis auf dem Infield <strong>Wasser zum Hände waschen</strong> – das darf gerne so beibehalten werden! Auch Desinfektionsmittel war an Ein- und Ausgang immer ausreichend vorhanden. Was mir negativ auffiel, war der Zustand des Infields am Samstagabend. Vielleicht nächstes Jahr mehr Mülleimer seitens der Veranstalter und mehr Respekt seitens der Besucher. Insgesamt war es aber <strong>ein</strong> <strong>fettes Festival</strong>, das mir und hoffentlich auch allen anderen positiv in Erinnerung bleiben wird! <span style="color: #000080;">– </span>trotz des miesen Wetters. Aber hey, das Ganze hatte einen Vorteil: <strong>Keine einzige Wespe weit und breit! </strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Was soll ich noch sagen – <strong>WOLFSZEIT 2020</strong>? Es war großartig mit euch. (Merlin)</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36435" aria-describedby="caption-attachment-36435" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36435 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/ende.jpg" alt="" width="1450" height="1088" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/ende.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/ende-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/ende-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/ende-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36435" class="wp-caption-text">Cheers und bis zum nächsten Mal!</figcaption></figure>
<hr>
<p><em>Vielen lieben Dank an Zwarg, der spontan für uns als Fotograf eingesprungen ist!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020/">Wolfszeit 2020 &#8211; Metal, Matsch und Maskenpflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WOLFSZEIT 2020 &#8211; der Vorbericht!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2020-der-vorbericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wolfszeit-2020-der-vorbericht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2020-der-vorbericht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 14:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[BELPHEGOR]]></category>
		<category><![CDATA[Darkened Nocturn Slaughtercult]]></category>
		<category><![CDATA[Eisregen]]></category>
		<category><![CDATA[ellende]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[helgrindur]]></category>
		<category><![CDATA[HEXADAR]]></category>
		<category><![CDATA[KANKAR]]></category>
		<category><![CDATA[NACHTBLUT]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[totengeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<category><![CDATA[БАТЮШКА]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=36204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Selbst den widrigsten Bedingungen trotzt dieses Jahr das Wolfszeit Festival. Wer von Euch ist dabei?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2020-der-vorbericht/">WOLFSZEIT 2020 &#8211; der Vorbericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach viel Hin und Her ist es in ein paar Tagen endlich dann doch soweit: Das <strong>WOLFSZEIT Festival 2020 findet statt!</strong></p>
<p>Dafür musste aber nicht nur die Zeit, sondern auch der Ort gewechselt werden: In Thüringen wäre eine solche Veranstaltung trotz <strong>Hygienekonzept</strong> und kleinem Umfang nicht möglich gewesen, und so hat man alle Räder zum Drehen gebracht, um das Wolfszeit <strong>in ein anderes Bundesland</strong> zu verlegen. Es wird sich nun also vom 24. bis 26. September in Torgau (Sachsen) auf dem Gelände Entenfang ereignen.</p>
<p>Bestaunen darf man am Freitag <strong>HELGRINDUR</strong>, <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong>, <strong>ELLENDE</strong>, <strong>ASENBLUT</strong>, <strong>HARAKIRI</strong> <strong>FOR THE SKY</strong>, <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> und <strong>MGŁA</strong>. Zudem sind in letzter Sekunde <strong>WOLFCHANT</strong> als Ersatz für <strong>MANEGARM</strong> eingesprungen, da letztere aufgrund der Corona-Regelungen leider nicht aus Schweden anreisen dürfen. Am Samstag geben sich <strong>HEXADAR</strong>, <strong>KANKAR</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>NACHTBLUT</strong>, <strong>EISREGEN</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>BELPHEGOR</strong> und zu guter Letzt <strong>БАТЮШКА</strong> die Ehre!</p>
<h4>Es erwartet also, wie man es von diesem Festival gewohnt ist, ein exquisites Bankett an Pagan- und Black-Metal-Kapellen und Konsorten.</h4>
<p>Damit für die Sicherheit aller Besucher und Musiker gesorgt ist, gelten in diesem Jahr allerdings <strong>einige besondere Regeln</strong> (direkt zitiert von der Wolfszeit-Facebook-Seite):</p>
<p><em>&#8211; Ermöglichung der <strong>Kontaktnachverfolgung</strong> im Ernstfall (Formular)<br />
</em><em>&#8211; Teilnehmer müssen die Ein</em><em>haltung der <strong>Hygiene- &amp; Infektionsschutzmaßnahmen</strong> bestätigen (Formular)<br />
&#8211; </em><em><strong>Maskenpflicht</strong> auf dem Bühnengelände, Einlass, Sanitärbereich, Wartebereiche etc. (ausgenommen davon ist euer Zeltplatz und wenn ihr euch auf der riesigen Wiesenfläche im Bühnengelände einen Platz mit mindes</em><em>tens 1,5m Abstand zu anderen Personen aussucht, um dort zu trinken und zu essen).<br />
&#8211; </em><em>Jeder Teilnehmer muss sich beim Eintritt ins Bühnengelände und in den Sanitärbereich die Hände <strong>desinfizieren</strong>. (Desinfektionsspender findet ihr vor Ort)<br />
&#8211; </em><em>Nach einmaliger Anreise darf das KFZ nur noch zur Abreise bewegt werden. Teilnehmer dürfen das Festivalgelände (inkl. Zeltplatz) <strong>nur zur einmaligen Abreise verlassen</strong>. Zwischendurch einkaufen im nächsten Ort oder eine Übernachtung außerhalb ist leider nicht möglich.<br />
&#8211; </em><em>Personen, die <strong>Symptome</strong> von Atemwegserkrankungen bzw. Fieber bei sich feststellen / <strong>Kontakt</strong> zu Personen mit Atemwegserkrankungen in den 14 Tagen vor der Veranstaltung hatten / in den 14 Tagen vor der Veranstaltung in einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko waren, dürfen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.<br />
</em><em>Personen, die im Ort Torgau wohnen, dürfen leider nicht am Wolfszeit Festival 2020 teilnehmen. (Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für 2021 oder können auf Wunsch erstattet werden)<br />
</em><em>&#8211; Die Anreise ist ab <strong>Donnerstag</strong>, den 24.09.2020 um 10:00 Uhr möglich (bitte reist nicht früher an).<br />
</em><em>&#8211; <strong>Grillen und jegliches offene Feuer ist leider verboten</strong>. Es gibt in Torgau keinen gesicherten Grillplatz und der Wald ist einfach zu nah und trocken.</em></p>
<p><strong>Ganz großer Respekt</strong> gilt den Veranstaltern, dass sie es, ganz gleich der vielen Probleme, Einschränkungen und Schwierigkeiten, die die momentane Situation mit sich bringt, durchgezogen haben und auch in diesem Jahr das <strong>WOLFSZEIT</strong> wieder auf die Beine gestellt haben. Wir bitten euch deswegen, den gleichen Respekt zu zeigen und die diesjährigen Zusatzregeln ernst zu nehmen – so dass es für alle ein schönes, auf gegenseitigem Respekt basierendes Festival ohne Risiken wird! Denn ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wir lassen uns, auch mit diesen paar Einschränkungen, nicht den Spaß an der Sache verderben &#8211; und freuen uns wie jedes Jahr auf <strong>ein großartiges Festival mit richtig guten Bands.</strong>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2020-der-vorbericht/">WOLFSZEIT 2020 &#8211; der Vorbericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2020-der-vorbericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</title>
		<link>https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=metal-franconia-2019-nachbericht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2019 06:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[blacknetic]]></category>
		<category><![CDATA[brain damage]]></category>
		<category><![CDATA[Burden Of Grief]]></category>
		<category><![CDATA[burning butthairs]]></category>
		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerschwanz]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[GOD DETHRONED]]></category>
		<category><![CDATA[Grailknights]]></category>
		<category><![CDATA[Lik]]></category>
		<category><![CDATA[m.i.god]]></category>
		<category><![CDATA[metal franconia]]></category>
		<category><![CDATA[metlash]]></category>
		<category><![CDATA[Nothgard]]></category>
		<category><![CDATA[red rum]]></category>
		<category><![CDATA[sasquatch]]></category>
		<category><![CDATA[Second chapter]]></category>
		<category><![CDATA[shot crew]]></category>
		<category><![CDATA[Sodom]]></category>
		<category><![CDATA[space chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Tankard]]></category>
		<category><![CDATA[Vendetta]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Familiäres Fest in Franken!<br />
Soviel schöne Dinge fangen mit F an... Wir berichten über ein Best of - dem METAL FRANCONIA! Dort konnte man die Apokalyptischen Reiter und etliche Andere live sehen! </p>
<p>Wie dies klang und aussah kannst du hier nun nachereleben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was braucht man für ein unvergessliches Wochenende in den Franken? Ein paar durchgedrehte<strong> Thrash Metal-Astronauten</strong>, ein Horde mutiger <strong>Ritter und Berserker</strong> oder doch lieber gleich <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong>? Alles richtig! Wenn man jetzt noch ein familiäres Festival in der kuscheligen Frankenhalle in Dettelbach und jede Menge<strong> Met, Bier, Metbier und Rum</strong> dazurechnet, bekommt man – naaa? – das <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019"><strong>Metal Franconia</strong></a>! Hierhin geht mein erster schwermetallischer Abstecher in das Frankenland diesen Monat, der zweite soll mit dem Ragnarök schon bald folgen. Noch ist das Festival für mich quasi „jungfräulich“, erst im Herbst des vergangenen Jahres erfuhr ich über Umwege davon – da lass ich mich doch nicht zweimal bitten!</p>
<h3>Dresden, Erfurt, Nürnberg, Dettelbach &#8211; Auf in die Wochenendmetropole guten Musikgeschmacks!</h3>
<p>Die Anfahrt mit der Bahn gestaltet sich durchaus interessant. Denn ist man einmal in <strong>Dettelbach</strong> ausgestiegen, erwartet den autolosen Besucher zunächst einmal&#8230; Nichts. Ein paar einsame Häuschen sind in Sicht, selbes gilt für das Wartehäuschen, in dem ich Platz nehme und gleich auf den ersten Festivalbesucher treffe. Na also, doch nicht falsch ausgestiegen! Gemeinsam mit Elias (Grüße an dieser Stelle) hüpfe ich ins <strong>Taxi</strong> und fahre ins 10 Minuten entfernte <strong>Gewerbegebiet</strong>, wo die<strong> Frankenhalle</strong> an diesem Wochenende zum Nackenbrechen und Metvergießen einlädt.</p>
<p>Die <strong>Zeltsituation</strong> ist für mich als solche und auch für alle anderen Besucher neu: Der alte Campingplatz ist wegen <strong>Asbest</strong> gesperrt (Yikes), also zelten wir auf einer geteerten Fläche und schrauben unsere Zelte mit 5mm starken Monsterschrauben in den Asphalt. Wer sich zuletzt noch an vereinzelte Wirbelstürme auf Festivals wie dem <strong>Partysan</strong> erinnert, auf denen Zelte und Pavillons wie monströse Polyestervögel über den Campingplatz wirbelten &#8211; das kann hier definitiv nicht passieren!</p>
<h2>Tag 1: Heavy Metal, Suff und Röhrenjeans</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32984 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ganz entspannt starten wir nach einigen Runden Met und einem Einkaufsbummel zum nahegelegenen Netto um halb 4 in den ersten Festivaltag. Und hier kommt gleich die erste Überraschung: Schon zum Opener gibt es hier <strong>mächtig guten Sound</strong> auf die Ohren! Und die Jungs von <strong>SECOND CHAPTER</strong>, die hier und heute wortwörtlich das zweite Kapitel ihrer musikalischen Karriere aufschlagen, haben es auch noch mächtig auf dem Kasten. Harte, definierte Riffs und vertrackte Rhythmuswechsel mischen sich mit<strong> Sänger Steini&#8217;s</strong> Stimme zu relativ überaus groovigem Heavy Metal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32985" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem die Gesichter auf der Bühne bekannt vorkommen, der dürfte schon einmal etwas von der Kombo <strong>BIRTH OF THE WICKED</strong> gehört haben, aus der sich <strong>SECOND CHAPTER</strong> geformt haben. Was man nicht merkt, ist, dass die Jungs heute ihren <strong>allerersten Liveauftritt</strong> feiern, für den extra noch ein paar Songs geschrieben wurden. Souverän ziehen sie eine beachtliche Menge vor die Bühne und holen mich – trotz der Tatsache, dass ich nicht gerade in ihrem Genre zuhause bin – von Anfang an ab.<br />
In welchen musikalischen Schienen das <strong>Metal Franconia</strong> fährt, wird beim Blick auf das Lineup schnell klar. Hier gibt es ein bisschen was von allem – von <strong>Thrash</strong> über <strong>Heavy</strong> bis <strong>Death Metal</strong> ist alles dabei, vermischt mit einer Prise <strong>Mittelalterrock </strong>und abgeschmeckt mit <strong>Power Metal</strong>. Wer da für sich nichts findet, der hört wahrscheinlich<strong> Black Metal</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32986 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg" alt="" width="207" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg 243w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-830x1024.jpg 830w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-750x926.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1.jpg 1175w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" />Davon abgesehen geht es direkt weiter mit der nächsten Kombo. Die<strong> dreiköpfige SHOT CREW</strong> wirkt auf der großen Bühne fast ein bisschen verloren – zumindest so lange, bis sie anfangen, ihren <strong>Alcoholic Rock’n’Roll</strong> von den Brettern zu schmettern. Am Mikro steht die wahre Verkörperung des Bandkonzepts <strong>Sebbo</strong>, der rotzig-trotzig seine Vokals in die Menge röhrt. Das Gesicht dürfte dem einen oder anderen aus einer ganz anderen <strong>musikalischen Spielecke</strong> bekannt sein –<strong> Sebbo</strong> steht nämlich auch noch für <strong>VEHEMENZ</strong> am Bass. Heute heißt es aber statt den <strong>Black Metal</strong> den <strong>Whiskey</strong> zu preisen. Unterstützt wird er dabei von seiner Bandkollegin <strong>Sandra</strong> an der Axt, die munter ein flottes Solo nach dem nächsten trällert – dabei stets auf den Punkt, sodass sie dem Sound von <strong>SHOT CREW</strong> eine gewisse Finesse verleiht. Gefällt mir gut!</p>
<h3>Frankenland in Sicht!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32987" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wen<strong> SHOT CREW</strong> noch nicht genug zum <strong>Alkoholkosum</strong> angereizt haben, die bekommen jetzt mit<strong> RED RUM</strong> ihr Fett weg. Die Piraten aus<strong> Nottinghamshire</strong> sind im vergangenen Jahr bereits mit <strong>OBSCURITY</strong> in <strong>Großbritannien</strong> zur See gefahren, nun haben sie selbst den langen Weg nach Deutschland gewagt, um wie ihre Vorgänger dem Alkohol zu fröhnen und ihr <strong>Seemannsgarn</strong> mit uns zu teilen. <strong>Sänger Dave</strong> schiebt seine rauchigen, kräftigen Piratensingsang&nbsp; stolz über die Bühne und wirkt auch von außen so, als wäre die Rolle als Kapitän direkt auf ihn zugeschnitten. Jedenfalls hat er mit seinen Bandkollegen sichtlich Spaß auf der Bühne, das typische<strong> Geigen- und Flötenfeeling</strong> bringt <strong>Lizzey</strong> an den Tasten – alles in allem ein sympathischer Auftritt von sympathischen Piraten, die mir im Verlaufe des Festivals noch öfter den Weg kreuzen sollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32988" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bisher läuft das Metal Franconia eher spaßig an, nun werden wir endlich ein bisschen ernster!<strong> BURDEN OF GRIEF</strong> geben sich die Ehre und produzieren eine mächtige Soundwand, die sich gewaschen hat. Dazu trägt allen voran <strong>Sänger Mike</strong> bei, der mit seinen mächtigen <strong>Growls</strong> die Masse zum Toben bringt. Dass er dabei von seinen Bandkumpanen deutlich überragt wird, juckt nun wirklich niemanden – hier gilt: kleiner Sänger, viel dahinter! Die Saitenhexer produzieren gemeinsam mit Bassist Florian eine solche Wucht an <strong>Gitarrensound</strong>, dass die Jungs mit ihrem <strong>Melodic Death Thrash</strong> einfach im Ohr bleiben müssen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32989 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und thrashig geht es weiter.<strong> SPACE CHASER</strong>, bewaffnet mit <strong>Röhrenjeans</strong> und <strong>weißen Sneakers</strong>, machen aus der anfangs noch dezent ausgedünnten Versammlung vor der Bühne mit einem Wimpernschlag eine tobende Menge. Wie sie das schaffen? Mit ehrlichem, ungekünstelten <strong>Thrash Metal</strong>, treibenden und punktgenauen Drums und einem Frontmann, der so vor Energie strotzt, als hätte man ihn vorher erstmal 48 Stunden am Starkstrom geladen.<strong> Siggi</strong> besitzt nicht nur eine einzigartig-großartige Stimmgewalt, sondern auch das Charisma, so viele Besucher in die Frankenhalle zu ziehen, dass es am Ende richtig voll wird – genauso wie Siggi kurz nach der Show. Die Berliner bringen übrigens Ende des Monats ein<strong> Split-Album mit DISTILLATOR</strong> raus – Reinhören lohnt sich!</p>
<h3>Schnell, laut, böse und gemein</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32990" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem gerade noch nicht die Nackenwirbel gebrochen sind, der sollte sich jetzt<strong> LIK</strong> widmen. Was, sagt euch noch nichts? Dann besteht definitiv Nachholbedarf! Die <strong>Stockholmer</strong> sind seit 2014 auf dem Vormarsch, haben in der Zwischenzeit <strong>2 Langspieler</strong> gebastelt und definitiv Feuer unterm Hintern, was man im kühleren Norden Europas vermutlich gut gebrauchen kann. Und obwohl sie sich dem<strong> Old School Death</strong> verschrieben haben, bringen die Schweden ihre ganz eigene musikalische Note mit ein.<br />
Auch <strong>LIK</strong> profitieren vom <strong>außergewöhnlich guten Sound</strong> des Abends, der den schnellen Riffs und Drums der Band erst richtig Raum gibt, ohne Soundmatsch zu erzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32991 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Mir ist das nach diesem Festivalauftakt dann doch ein bisschen zu stressig, also begebe ich mich auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen, um meinen Cuba Libre zu schlürfen. Dabei laufe ich zufällig den lieben Jungs von <strong>GOD DETHRONED</strong> über den Weg, die sich gerade auf ihren großen Auftritt vorbereiten. Da kann ich mir meine Pause also an den Hut stecken! Mit <em>&#8222;Serpent King&#8220;</em> gehen die sympathischen <strong>Niederländer</strong> auch direkt in die Vollen. Es wird die Mähne gelüftet, sich in größeren Pits freundlich umhergestoßen und einfach die Sau rausgelassen. Den Soundtrack dazu haben <strong>Henri und Co.</strong> ja zum Glück schon im Gepäck. Und so genieße ich noch die letzten härteren Klänge, bevor die ersten Freitagsheadliner drohend am Horizont erscheinen – <strong>FEUERSCHWANZ</strong> stehen auf dem Plan.</p>
<h3>Fragwürdiges Kontrastprogramm?</h3>
<p>Aber zuerst wird es dunkel; eine überaus<strong> leicht bekleidete Dame</strong> schwebt auf die Bühne (bei der Kälte, die sich dieses Wochenende draußen umtreibt, ziehe ich respektvoll eben genannten Hut) und flattert mit ihren zart beleuchteten Flügeln, bevor sich der Rest der Mannschaft auf die Bühne gibt und sich – im wahrsten Sinne des Wortes – feiern lässt. Denn: Mann, was geht denn hier ab?<br />
Der Raum vor der Bühne ist bis zum Erbrechen vollgestopft und alles, was sich hier drängelt und tummelt, kann sich vor Freude über den kommenden Act kaum halten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32992" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Na gut, außer ich vielleicht – die Kollegen sind musikalisch leider so gar nicht meine Kragenweite. Trotzdem bin ich gespannt, was die <strong>Ritter</strong> und<strong> Spielmänner /-damen</strong> uns denn so präsentieren werden – ist schließlich mein &#8222;erstes Mal&#8220; <strong>FEUERSCHWANZ</strong>. Aber schon rufen die Jungs und Mädels zur<em> &#8222;Operation Drachensturm&#8220;</em> und die Frage &#8222;Wo seid ihr?&#8220; macht bei der eskalierenden Meute vor der Bühne wohl eher Sorgen um die Sehkraft von seiner Hoheit <strong>Klampfer-und-Mit-Sänger Prinz R. Hodenherz III</strong>.</p>
<p>Aber was solls, die allermeisten hier scheint’s zu freuen. Damit übergebe ich feierlich das Zepter &#8222;Publikumsliebling&#8220; an Herrn <strong>Hauptmann Feuerschwanz</strong> und seine Mitstreiter, bevor der Song<em> &#8222;Prinzessin&#8220;</em> angestimmt wird, besagte Dame vom Anfang erneut ihre Hüften schwingt und dabei das Publikum mit einem unübersehbaren Transparent an ihre Mitsingschuld erinnert. Ich lasse mich von <strong>&#8222;Ohhhh&#8220;- und &#8222;Prinzessin!&#8220;-Chören</strong> in den Backstage tragen, wo ich die restliche Spielzeit mit<strong> GOD DETHRONED</strong> den Alkoholgenuss trainiere.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32993 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Old School Thrash und Bon Jovi-Karaoke zum Einschlafen</h3>
<p>Nach dieser Party ist ein großer Teil der Anwesenden wohl so durstig, dass sich das Publikum zum Ausklang mit <strong>SODOM</strong> dann doch etwas ausdünnt. Das juckt die <strong>Oldschool-Thrasher</strong> und <strong>SODOM-Fans</strong> aber herzlich wenig. Und so gibt’s mit Stücken wie<em> &#8222;Obsessed By Cruelty&#8220;</em>, <em>&#8222;One Step Over The Line&#8220;</em> und <em>&#8222;Remember The Fallen&#8220;</em> dann doch noch das eine oder andere schwermetallische Wiegenlied, bevor sich die ersten Besucher in ihre Zelte fallen und ich mich mit den noch übrig gebliebenen <strong>SPACE CHASERn</strong> zur Aftershowparty begebe.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32994" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg" alt="" width="140" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Hier wird mächtig gelacht, getrunken und die mutigen Karaoke-Sänger lautstark bei allem unterstützt, was die Rock- und Metalszene in den vergangenen 40 Jahren so hergegeben hat. Während vom Band <strong>METALLICA</strong> trullert, gibt’s in der Halle von <strong>METLASH</strong> dasselbe – nur als<strong> Cover</strong>. Und die Jungs machen dabei sogar eine ziemlich gute Figur! Nur ist der Slot ein bisschen undankbar; nur noch wenige Besucher finden um diese Uhrzeit den Weg in die Frankenhalle. Trotzdem geben <strong>METLASH</strong> vor den verbleibenden Besuchern alles und rocken noch den einen oder anderen Klassiker von der Bühne. Und so verabschieden auch wir uns dann mi<em>t &#8222;Pour Some Sugar On Me&#8220;</em> von der Aftershowparty hinaus in die kalte Nacht, die alle tapferen Camper mit einstelligen Temperaturen begrüßt.</p>
<h2>Tag 2: Wo ist der Gral? Wo ist der Sound?</h2>
<p>Am nächsten Morgen sind die meisten <strong>Festivalhelfer</strong>, die mir über den Weg laufen, schon wieder topfit und gut gelaunt – das kann ich leider so von mir noch nicht behaupten. Überhaupt erlebe ich selten ein Festival, auf dem ich so<strong> herzlich Willkommen geheißen</strong> werde wie hier. Super liebe Menschen an jeder Ecke – da kommt man doch gerne wieder!</p>
<p>Aber zunächst einmal gilt es, den zweiten Teil des <strong>Metal Franconia</strong> zu bestreiten! Vorher entscheide ich mich noch, die kurze Nacht etwas zu verlängern und eine Runde im Zelt zu dösen, was sich als enorme Fehlentscheidung entpuppt, da ich <strong>BLACKNETIC</strong> verschlafe. Schade! Die Jungs machen seit <strong>2012</strong> mit ihrem <strong>Heavy Thrash</strong> die Runde und sollen – laut Augenzeugenberichten – eine beachtliche Zahl an Besuchern in die Frankenhalle gezogen haben. Na gut, kurz geärgert und schon die Kamera geschnappt – dafür wartet jetzt ein Stück Heimat auf mich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32995 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Für das entsprechende Kontrastprogramm zum frühen<strong> Samstagnachmittag</strong> sorgen jetzt nämlich die<strong> BURNING BUTTHAIRS</strong> aus <strong>Thüringen</strong>. <strong>Gitarrist Marlis</strong> dürfte dem einen oder anderen Besucher der <strong>Thüringer Institution &#8222;Club From Hell&#8220;</strong> bekannt sein, wo er und seine Bandkollegen schon für die eine oder andere erinnerungs- und erzählungswürdige Geschichte gesorgt haben. Jetzt jedenfalls haben die <strong>Erfurter</strong> die Beine in die Hand genommen und sind nach <strong>Dettelbach</strong> gereist, um den Franken eine ordentliche Portion<strong> Grindcore</strong> aufs Brot zu schmieren. Schon äußerlich fällt die Kombo auf, vor allem durch ihren Drummer – oder das traditionelle Fehlen ebendiesen. Stattdessen steht stellvertretend ein <strong>Laptop</strong> auf dem Drummerpodest und tut sein bestes, ein paar dreckige Beats von der Festplatte zu demmeln.</p>
<p>Und so schrabbeln die Jungs einen Song nach dem nächsten vom Brett und locken sogar eine nicht ganz unbedeutende<strong> pogo- und pitfreudige Meute</strong> vor die Bühne. Was mir jedoch gleich zu Beginn auffällt, ist der <strong>deutlich schlechtere Sound</strong> im Vergleich zum Vortag. Der bekommt gar nicht die Möglichkeit, sich im Raum zu entfalten, sondern flacht schon nach einigen Metern vor der Bühne bedenklich ab, während man einige Frequenzen vergeblich sucht. Ich hoffe auf einen Einzelfall und mache mich als nächstes auf einen verhältnismäßig<strong> außergewöhnlichen Punkt</strong> auf der heutigen Speisekarte gefasst.</p>
<h3>Willkommen und Abschied</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32997" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Denn die nächste Kombo hat einen steinigen Weg zurückgelegt, um jetzt die Bühne des <strong>Metal Franconia</strong> zu bevölkern.<strong> M.I.GOD</strong>, die selbstbetitelten<strong> &#8222;Sophisticated Metaler&#8220;</strong> aus Süddeutschland, bestehen eigentlich schon seit 2001. Seit 2012 gab es von den Jungs zunächst nichts Neues mehr zu hören, während die Band mit einigen personellen Inkonsistenzen und einem bandinternen Todesfall zu kämpfen hatte.<br />
Doch Ende letzten Jahres kämpften sich die 5 Herren wieder ans Tageslicht und bescherten der Szene ihren neuen Langspieler &#8222;Specters On Parade – Vol. I&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32998 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Damit schlugen<strong> M.I.GOD</strong> ein neues Kapitel in der Bandgeschichte auf, dessen Fortsetzung heute folgt! Und tatsächlich haben die Jungs etwas ganz besonderes an sich. Ob es die allumfassend<strong> professionelle Ausstrahlung</strong> ist, die Freude der Jungs am Spielen oder der ganz <strong>eigene Sound</strong> dieser Kombo? Vermutlich ist es alles auf einmal, was mich für die gesamte restliche Spielzeit an die Bühne fesselt.</p>
<p>Und <strong>M.I.GOD</strong> kämpfen nicht allein! Im Publikum haben sich scheinbar einige <strong>Hardcore-Fans</strong> angesammelt. Es wird getanzt und gebangt, und das, obwohl auch <strong>M.I.GOD</strong> heute nicht so gut klingen, wie sie es mit Sicherheit könnten. Der Sound kommt deutlich flacher und mittenloser als am Vortag und macht es daher nicht ganz einfach, sich in den sehr melodiösen Sound, die vielen <strong>verzwackten Soli</strong> und in die<strong> starke Stimme von Sänger Max</strong> reinzufühlen. Nichts destotrotz hinterlassen die Jungs ordentlich Eindruck in der Frankenhalle und verlassen die Bühne mit <strong>M.I.GOD-Rufen</strong> aus dem Publikum – besser hätte es für die Jungs kaum laufen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Spektakulär hört dieser Slot auf, spektakulär geht es weiter – und auch ein bisschen traurig. Denn die nächste Kombo gibt heute in aktueller Konstellation ihr Abschiedskonzert. Zwar habe ich mir die Bandhistorie abends bei 1-2 (oder mehr) Bierchen von <strong>Sänger Florian</strong> erklären lassen. Die ist jedoch einigermaßen komplex, also fasse ich kurz: Wer von euch kennt <strong>VENDETTA</strong>? Nein, ich rede nicht von dem Herrn mit Anonymus-Maske, sondern den<strong> Old School Thrashern</strong> aus <strong>Schweinfurt</strong>. Aus zwei Ex-Members von <strong>VENDETTA</strong> entstanden <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, die den klassischen<strong> Speed- und Power-Metal-Sound</strong> von <strong>VENDETTA</strong> übernahmen und weiterentwickelten.</p>
<p>Bis auf <strong>Klampfer Micky</strong> wollen selbige Jungs sich nun in einem neuen Projekt weiterentwickeln. Was umso trauriger ist, wenn man bedenkt, was für einen <strong>starken Auftritt BRAIN DAMAGE</strong> heute hinlegen. <strong>Sänger Flo</strong> überzeugt mit seiner kraftvollen und extrovertierten Art, während sich der Rest der Band genauso sportlich ins Zeug legt, in dieser Formation noch ein letztes Mal alles zu geben. Das feiern die Zuschauer ebenso dankbar, bevor für <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, wie wir sie kennen, der Vorhang fällt.</p>
<h3>Wikinger mit technischen Problemen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33000 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Tränchen darf vergossen werden, dann geht es jedoch genauso hart weiter. Die <strong>Würzburger Death Metaler SASQUATCH</strong> haben die ganz harten Waffen ausgepackt. Verschnaufpausen? Gibt es nicht! Hier wird brutal von der Bühne geknüppelt was das Zeug hält. Frisches Blut braucht die Szene – das und einen starken Auftritt liefern <strong>SASQUATCH</strong> problem- und kompromisslos. Die Jungs haben noch einiges vor sich, dessen dürfen wir uns sicher sein!<br />
Und da heute scheinbar der Tag des<strong> Draufhauens</strong> ist, werden <strong>SASQUATCH</strong> nun von den Kollegen von <strong>ASENBLUT</strong> abgelöst.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33004" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Tetzel</strong> und seine Kollegen wissen, wie man eine <strong>Vollblut-Viking-Death-Metal-Show</strong> abliefert. Und das sogar, wenn die Technik einem mehr als nur einen Strich durch die Rechnung macht…<br />
Nicht nur haben <strong>ASENBLUT</strong> mit demselben platten Sound zu kämpfen wie fast alle Bands am heutigen Tag, die Jungs erwischt es mit einigen technischen Problemen an den Klampfen gleich mehrfach hintereinander.<strong> Sänger Tetzel</strong> versucht, das Problem noch während des laufenden Songs zu lösen und kümmert sich dann darum, dass die verständnisvolle Meute vor der Bühne bei Laune gehalten wird.</p>
<p>Dabei verrät er – ganz nebenbei und exklusiv – gleich mal den<strong> Albumtitel</strong> für die<strong> kommende Scheibe</strong>. Die soll nämlich <strong>&#8222;Die wilde Jagd&#8220;</strong> heißen und voraussichtlich im <strong>März 2020</strong> erscheinen! Ansonsten gibt es eine gewohnte Setlist mit <em>&#8222;Asenblut&#8220;, &#8222;Beserkerzorn&#8220; </em>und<em> &#8222;Helden des ewigen Sturms&#8220;</em>, punktgenaue Soli von den <strong>Saitenhexern Claus Cleinkrieg</strong> und<strong> Stan</strong> und einen insgesamt einfach durch und durch sympathischen Auftritt der<strong> Berserker aus Göttingen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33002 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Das ist mir noch nicht melodisch genug!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33006 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer allerdings denkt, dass hier und heute an Epicness kaum noch eine Schippe draufgelegt werden kann, dem ist wohl die nächste Kombo nicht bekannt. Denn jetzt wird zur Schlacht gerufen, der <strong>Battlechoir</strong> steht schon in den Startlöchern – es wird Zeit für die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>! Die in <strong>Latex-Muskelsuits in Superheldenoptik</strong>,<strong> majestätische Umhänge</strong> und <strong>Masken</strong> gewandeten stolzen Gralsritter scheinen ihren ewigen Konflikt mit<strong> Dr. Skull</strong> immer noch nicht beigelegt zu haben. Das bedeutet: epische Auseinandersetzungen, catchy Schlachtgesänge und jede Menge gute Laune!<br />
Gute Laune? Wenn <strong>Dr. Skull</strong> den Gral entwendet, ist es den Rittern stets ernst.</p>
<p>Und so begeben sie sich mitsamt ihres <strong>tapferen Battlechoirs</strong> und jeder Menge <strong>&#8222;Superhero Metal&#8220;</strong> auf die ewige Mission, den Kelch wiederzuerlangen. Superhero Metal, das heißt <strong>sympathischer Power Metal</strong> mit<strong> Mitsing-Refrains</strong> und ohne künstliche Auswucherungen. Auf ihrem Weg stellen sich die Jungs unter anderem<em> &#8222;Cthulu&#8220;</em> entgegen und teilen sich bei <em>&#8222;Pumping Iron&#8220;</em> mit <strong>RED RUM-Sänger Dave</strong> die Bühne. Wer die Piraten auf seiner Seite hat, der hat ja quasi schon gewonnen. Sieht der<strong> Battlechoir</strong> auch so – die Jungs sind immer einen Blick wert. Wer sich nicht für die Musik begeistern kann, wird zumindest stets gut unterhalten. Nur der dichte Nebel auf der Bühne trübt den Genuss der Show ein bisschen. Aber da hatte sicher der böse<strong> Dr. Skull</strong> seine Finger im Spiel…</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cojRhDIPSng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33008" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Countdown für die finalen drei Acts des <strong>Metal Franconia 2019</strong> steht in den Startlöchern. Bevor wir uns aber von <strong>Dettelbach</strong> verabschieden müssen, mischen <strong>NOTHGARD</strong> den Abend nochmal ordentlich auf. Das <strong>Epic Melodic Death Metal-Gespann</strong> um <strong>EQUILIBIRUM-Gitarrist Dom</strong> hat erst vergangenen Oktober seine neueste Scheibe &#8222;Malady X&#8220; auf die Welt losgelassen. Und mit ebenjenem <strong>Titeltrack</strong> und der neuen Catchphrase<em> &#8222;Welcome to the show – Malady superabounds!&#8220;</em> starten die Kollegen in eine umfangreiche Hitlist aus der gesamten Bandgeschichte.</p>
<p>Gefolgt wird das vom Dauerbrenner <em>&#8222;Age of Pandora&#8220;</em>, an den sich wiederum <em>&#8222;Guardians of Sanity&#8220;</em> von der neuesten Scheibe anschließt. <strong>NOTHGARD</strong> begehen bei mir mit ihren durchweg <strong>epic-getunkten</strong> und<strong> Dur-lastigen Melodien</strong> eine stetige Geschmacksgradwanderung. Qualitativ gibt es aber wie immer nichts zu meckern – die Jungs beherrschen ihr Handwerk!</p>
<h3>Legenden sterben nie</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33010 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bevor <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> den heutigen Abend abschließen, werden wir nochmal <strong>Oldschool</strong>!<strong> TANKARD</strong> geben alles und das Publikum gibt alles zurück – mit <strong>Crowdsurfern</strong> und einigen Pits, die sich quer durch die Frankenhalle verteilen. Und dabei beweisen die Herren, dass sie alles andere als<em> &#8222;One Foot in the Grave&#8220;</em> sind – stattdessen gilt das Motto<em> &#8222;Not one day dead&#8220;</em>. Die ganze prall gefüllte Frankenhalle feiert und stößt mit<strong> TANKARD</strong> zu <em>&#8222;R.I.B – Rest in Beer&#8220;</em> an. Und auch, als plötzlich für wenige Minuten mitten im Set auf der Bühne der Strom ausfällt, lassen sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen wird der angefangene Song einfach von vorn begonnen – so feiert man im Hause<strong> TANKARD</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33022" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und endlich ist die Show gekommen, auf die die zahlreich vorhandenen Mitstreiter der &#8222;Reitermania&#8220; sehnsüchtig gewartet haben. Für <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> aus <strong>Weimar</strong> heißt es: <em>&#8222;Wir sind zurück&#8220;</em>! Das sollte seit dem Durchbruch der letzten Scheibe &#8222;Der Rote Reiter&#8220; eigentlich jeder mitbekommen haben, der nicht gerade hinterm Mond lebt. Und so wundert es keinen, dass die <strong>Vollblut-Fans</strong> aus der ersten Reihe für uns Fotografen lauter <em>&#8222;Es wird schlimmer&#8220;</em> brüllen, als es von <strong>Sänger Fuchs, Gitarrist Ady und Bassist Volk-Man</strong> aus den Boxen schallt. Was für eine Stimmung!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33023 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die ersten<strong> Crowdsurfer</strong> lassen nicht lange auf sich warten, ein mutiger Besucher stürzt sich vom Wellenbrecher passend zu <em>&#8222;Der Adler&#8220;</em> in die Massen und lässt sich von den feiernden Fans davontragenden. Mit <em>&#8222;Nach der Ebbe&#8220;</em> und <em>&#8222;Brüder auf Leben und Tod&#8220;</em> gibt es einen bunten Mix quer durch die<strong> Bandhistorie</strong> – das freut vor allem alteingesessene Fans. Mit tosendem und verdienten Applaus geht jedoch auch dieses Set zu Ende.</p>
<p>Leider war der Sound selbst am FOH nicht ansatzweise mit dem vom <strong>Wolfszeit 2018</strong> vergleichbar, wo <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> trotz erbarmungslosen Platzregens mit einem <strong>herz- und knochendurchdringend guten Sound</strong> die klitschnasse und frierende Masse vor der Bühne wärmten. Schade, vor allem nach den durchweg guten Erfahrungen des ersten Abends. Das wertet aber keinen der heutigen Auftritte qualitativ herab – lediglich für den Genuss wäre vollerer Sound ohne rauschende Frequenzen schöner gewesen.</p>
<h2>Ein Wort: Danke!</h2>
<p>Was für ein Abend, was für ein Festival! Was das <strong>Metal Franconia</strong> so besonders macht, ist die <strong>Atmosphäre</strong>, das Gefühl, „Zuhause“ zu sein und die allgemeine<strong> Wärme</strong>, die einem aus jeder Ecke des Festivals entgegengesprungen kommt. Und damit meine ich selbstverständlich nicht die Wärme draußen, denn die hat sich dieses Wochenende schmerzlichst vermissen lassen. Hat das der Party einen Abbruch getan? Keinesfalls. Werde ich wiederkommen? Auf jeden Fall! Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, sind gleich <strong>6 Auftritte</strong> aus der nahezu unmittelbaren Umgebung des Festivals – die machen immerhin über ein Viertel aller Bands auf dem diesjährigen<strong> Metal Franconia</strong> aus. So unterstützt man seine<strong> lokale Szene</strong>! Und so schließe auch ich meine Erinnerungen an ein besonderes Wochenende mit einem Aufruf ab: Supportet das <strong>Metal Franconia</strong>, die Jungs und Mädels haben es verdient!</p>
<hr>
<p>Das <strong>Metal Franconia</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/metalfranconiafestival/"><strong>Facebook</strong></a> und im <strong><a href="https://sw.metal-franconia.de/">Web</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knallhart #17 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
		<link>https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-17-eure-metalnews-der-woche</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 13:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[die ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[emigrate]]></category>
		<category><![CDATA[I PREVAIL]]></category>
		<category><![CDATA[Lamb Of God]]></category>
		<category><![CDATA[Marilyn Manson]]></category>
		<category><![CDATA[slipknot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32150</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir wünschen ein schönes Wochenende! Diese Woche haben wir uns gefragt:<br />
Haben Amon Amarth eigentlich ihr neues Cover bei ASENBLUT geklaut?<br />
Warum gibt's bei Slipknot so kurz vor der neuen Scheibe noch einen Rosenkrieg?<br />
Und hab ich die neue Ärzte-Single lieber vegetarisch oder doch vegan?<br />
All das, jede Menge neue Scheiben und Songs findet ihr wie immer genau hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #17 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h3>AMON AMARTH klauen von ASENBLUT?</h3>
<p>Nachdem wir bereits vor einigen Wochen von den seltsamen <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-14-eure-metalnews-der-woche">Überschneidungen zwischen dem neuen <strong>DREAM THEATER-Albumcover</strong> und einem <strong>Titelbild der New York Times</strong></a> berichtet haben, scheint sich jetzt wieder jemand eine<strong> Coveridee</strong> abgeschaut zu haben &#8211; dieses mal jedoch bei Musikerkollegen! So sind die Ähnlichkeiten zwischen dem <strong>2016er ASBENBLUT-Albumcover</strong> zu &#8222;Berserker&#8220; und <strong>AMON AMARTHs</strong> frisch präsentierter Scheibe, die ebenfalls den Titel &#8222;Berserker&#8220; trägt, doch schon ziemlich auffällig. Was denkt ihr?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32250 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/54411796_2186459608105454_1998456885648293888_o-e1553246102112.jpg" alt="" width="1347" height="670" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/54411796_2186459608105454_1998456885648293888_o-e1553246102112.jpg 1347w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/54411796_2186459608105454_1998456885648293888_o-e1553246102112-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/54411796_2186459608105454_1998456885648293888_o-e1553246102112-1024x509.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/54411796_2186459608105454_1998456885648293888_o-e1553246102112-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1347px) 100vw, 1347px" /></p>
<p>Nun, vielleicht ist die Idee von den deutschen Brüdern im Geiste nur &#8222;geliehen&#8220;, vielleicht ist es ein seltsamer Zufall. So oder so sagt <strong>ASENBLUT-Gitarrist Claus Kleinkrieg</strong> nur:<em> &#8222;Ich würde sagen, es ist eine große Ehre.&#8220;</em><br />
Den ersten Song von der neuen &#8222;Berserker&#8220;-Scheibe könnt ihr übrigens weiter unter anhören.</p>
<hr>
<h3>RAMMSTEIN &#8211; Neues Video steht “dieser Tage” ins Haus</h3>
<p>Zum ersten Mal seit langem gibt es konkrete Informationen zu neuem Videomaterial von <strong>RAMMSTEIN</strong>. Museumschefin der<strong> Zitadelle in Berlin-Spandau, Ute Evert</strong>, hat in einem Interview mit dem Tagesspiegel dazu einige Details preisgegeben. Das Video sei von Mittelalter- und Fantasy-Thematiken inspiriert und wurde in der <strong>Bastion Kronprinz</strong> innerhalb der Zitadelle gedreht.<strong> Evert</strong> verriet zusätzlich: : <em>&#8222;Rammstein haben einen Tag und eine Nacht bei uns in der Zitadelle gedreht – mit Nebelmaschinen in der &#8218;Enthüllt&#8216;-Ausstellung, mit Nahaufnahmen der großen Figuren, mit Lichtshow und Kerzen.&#8220;</em> Dem Artikel zufolge soll das mittelalterliche Video wohl &#8222;dieser Tage&#8220; erscheinen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Behind the scenes of the upcoming Rammstein video!<a href="https://t.co/kT97zjOTPV">https://t.co/kT97zjOTPV</a><a href="https://twitter.com/hashtag/RammsteinVIdeo?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#RammsteinVIdeo</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Zitadelle?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Zitadelle</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spandau?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Spandau</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Gebtfeinacht?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Gebtfeinacht</a> <a href="https://twitter.com/TspLeute?ref_src=twsrc%5Etfw">@tspleute</a> <a href="https://t.co/BmYM5UVtBw">pic.twitter.com/BmYM5UVtBw</a></p>
<p>— Rammstein Belgium (@RammsteinBelgie) <a href="https://twitter.com/RammsteinBelgie/status/1108141458085810176?ref_src=twsrc%5Etfw">March 19, 2019</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>~Saskia</p>
<hr>
<h3>Percussionist Chris Fehn verlässt SLIPKNOT &#8211; und tritt einen Rosenkrieg los</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32258 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/7433100_orig-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/7433100_orig-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/7433100_orig.jpg 730w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>So kurz vor der kommenden Tour und dem neuen Album eine Band zu verlassen, ist schon überaus merkwürdig &#8211; genau das hat der langjährige<strong> Percussionst</strong> von <strong>SLIPKNOT, Chris Fehn</strong>, getan. Der<strong> Tonnentrommler</strong>, der die Band seit <strong>1998</strong> begleitet und auf allen bisherigen Scheiben zu hören ist, hat die Band verklagt, weil er sich um <strong>Gelder betrogen</strong> fühlt. So sollen Einkünfte aus Touren und Merchandise nicht wie angenommen von einem Unternehmen gesammelt und verteilt worden sein, sondern von verschiedenen Organisationen in mehreren Bundesstaaten, von der Fehn keinen Cent gesehen haben will.</p>
<p><strong>SLIPKNOT-Frontmann Corey Taylor</strong> reagiert auf die Vorwürfe nach außen hin relativ gelassen. Nachdem ein Fan auf Twitter vorschlug, Fehn doch einfach durch den<strong> Ex-Sänger</strong> <b>Anders Colsefni</b> zu ersetzen, antwortete<strong> Taylor</strong> nur: <em>&#8222;Fuck, das würde ich LIEBEN!&#8220;</em> Und nachdem ein anderer Fan diesen Vorschlag als&#8220;ein wenig hinterhältig&#8220; bezeichnete, stellte Taylor klar: <em>&#8222;Du denkst, das ist hinterhältig, probier mal, von jemandem, der dir viel bedeutet hat, fälschlicherweise des Diebstahls von Geldern beschuldigt zu werden, und viele Fans zu haben, die das glauben.&#8220;</em></p>
<p>Fehn fordert eine vollständige Offenlegung aller Firmen und Verträge, die<strong> SLIPKNOT</strong> betreffen, in der Hoffnung, vermeintlich verlorene Gelder nachträglich einzusammeln. Wer nun im Recht ist, steht also bis auf weiteres aus.</p>
<hr>
<h3>GHOST-Frontmann: Anonymität führt zu merkwürdigen Fantreffen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32259 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ghost-frontman-tobias-forge-unmask-photo-2018-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ghost-frontman-tobias-forge-unmask-photo-2018-300x181.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ghost-frontman-tobias-forge-unmask-photo-2018-750x453.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ghost-frontman-tobias-forge-unmask-photo-2018.jpg 826w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Seit der<strong> Zwangs-Demaskierung</strong> des <strong>GHOST-Frontmanns</strong> vor 2 Jahren, als seine ehemaligen Bandkollegen ihn verklagten, hat sich für <strong>Tobias Forge</strong> einiges verändert. Darüber sprach er kürzlich mit&nbsp;<a href="https://musicfeeds.com.au/features/ghosts-tobias-forge-on-putting-together-a-ghost-live-show-the-bands-identity-crisis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Music Feeds:</a></p>
<p><em>&#8222;Es gibt Vor- und Nachteile auf beiden Seiten, das habe ich herausgefunden. [&#8230;] Ich kann in diesen Raum laufen und wissen, dass wir ein Interview machen werden, und da ist nicht dieser seltsamen Moment, wenn wir aneinander vorbeilaufen und keiner von uns weiß, wer wer ist. Die Sache ist, wenn ich hier in der Öffentlichkeit stehen, bin ich ein <strong>Repräsentant</strong> &#8211; eine Nebenfigur &#8211; dieser Band. Ich werde niemals in der Lage sein, das Profil der Band, die Figuren darin und die visuelle Repräsentation zu überschatten. Das ist keine offizielle Repräsentation von <strong>GHOST</strong> &#8211; wenn du unsere Alben, unsere Videos, unser <strong>Instagram</strong>, unser <strong>Social Media</strong> und unsere Magazincovers anschaust, bin ich nirgends zu sehen. Das bin nicht ich.&#8220;</em></p>
<p>Auch sei die Promotion der Band seitdem wesentlich leichter: <em>&#8222;Das Lustige war, dass sobald ich meine <strong>Deckung</strong> heruntergelassen habe und damit an die <strong>Öffentlichkeit</strong> gegangen bin, sind mir viel mehr Möglichkeiten mit den Medien in den Schoß gefallen. Die Medien haben quasi gesagt: &#8218;Okay, wir haben diese Scharade mit dir 7 Jahre lang gespielt. Wann bekommen wir unseren Teil vom Kuchen? Wann bekommen wir <strong>dein wahres Ich?</strong>&#8218; Sie hatten das Gefühl, es sei ihre Pflicht, darüber zu berichten [&#8230;]&#8220;</em></p>
<p>Und auch mit den Fans habe sich einiges verändert: <em>&#8222;Es gab viele Jahre, in denen diese sogenannte Anonymität ein schlecht gehütetes Geheimnis war. Das hat oft zu unangenehmen, seltsamen Momenten geführt. [&#8230;] [Die Fans] wollten ein Foto und manchmal habe ich Ausnahmen gemacht, wenn es für ein<strong> Kind</strong> war. Wenn jemand seinen Sohn oder seine Tochter dabei hatte&#8230; Ich kann nicht &#8218;Nein&#8216; sagen zu einem kleinen Kind, weißt du? [&#8230;] Was dann passieren würde, war, dass direkt danach irgendein anderer Typ zu mir ankäme. &#8218;Hey Mann, ich habe gesehen, dass du mit dem Kind ein Foto gemacht hast. Ich will auch eins.&#8216; Nicht mal mit einem<strong> &#8218;Bitte&#8216;.</strong> Und plötzlich bin ich der Idiot in der Situation. [&#8230;]&nbsp; Jetzt, wenn ich keine <strong>superschlechte Laune</strong> hab, mache ich Fotos mit den Leuten. Ich möchte niemanden enttäuschen.&#8220;</em></p>
<hr>
<h3>CONVERGE-Drummer wieder auf dem Damm</h3>
<p>Nach einem &#8222;verrückten Unfall&#8220; im vergangenen Dezember hatte sich <strong>Ben Koller,</strong> Drummer bei <strong>CONVERGE, MUTOID MAN</strong> und <strong>ALL PIGS MUST DIE</strong>, den <strong>Ellenbogen gebrochen</strong>, wodurch seine lebenslange und einzige Einnahmequelle, das Schlagzeug, für ihn erstmal erledigt hatte. Fans spendeten ihm in einer <strong>Crowdfunding-Kampagne 33.000$</strong>, um die schwere Zeit zu überstehen, und jetzt verkündete er stolz via Instagram: <em>&#8222;Schaut euch diesen Motherfucker an! Komplett verheilt und bereit, wieder mit ganzer Kraft Drums zu spielen!&#8220;</em> Fans dürfen sich also in Zukunft wieder über das Original an den Drums freuen, nachdem Koller in der Zwischenzeit durch <strong>Chris Maggio (WEAR YOUR WOUNDS)</strong> ersetzt worden war.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BvJ7vRqgwu4/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/BvJ7vRqgwu4/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Check this mother fucker out! Fully healed and cleared to play full strength drums again!!! Aaahhhhhh I’m so happy. Lots of band announcements coming for 2019 and beyond. I’m so happy AGGHHHH!!!! ????</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/benjaminkoller/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Ben Koller</a> (@benjaminkoller) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2019-03-18T15:46:56+00:00">Mär 18, 2019 um 8:46 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<hr>
<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<h3>LAMB OF GOD &#8211; Im Frühjahr und Sommer im Studio</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32260 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/lamb-of-god-162986-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/lamb-of-god-162986-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/lamb-of-god-162986.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/lamb-of-god-162986-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem es im Frühling für<strong> LAMB OF GOD</strong> als Support für <strong>SLAYER</strong> erneut auf Tour geht, treibt es die Band laut <strong>Mark Morton</strong> danach zurück ins Studio. Allerdings ist nicht klar, ob die Band direkt ein neues Album aufnehmen wird oder erst einmal Ideen sammelt und verfeinert. Das Zitat von <strong>The Metal Teddy Bear Experience</strong> verrät:&nbsp;</p>
<p><em>“Wir schreiben auch. Wir haben viel neues Material und genauso viele neue Songideen die wir aussieben müssen. Wir sind ziemlich weit was das Songwriting angeht, nicht fertig, aber ziemlich weit. Zudem steht eine Tour ins Haus, wir beginnen die Tour mit <strong>SLAYER</strong> in Mai und dann geht’s durch Europa im Juni und Juli &#8230; bevor und nach der Tour sind wir im Studio, es geht also voran.”</em></p>
<p>Alles in allem also noch eine recht wage Aussage, aber wir dürfen uns wohl bald auf neuen Stoff von den Gotteslämmern freuen!</p>
<p>~Saskia</p>
<hr>
<h3>MARILYN MANSON beendet Arbeit am neuen Album</h3>
<p>Er hat niemandem etwas verraten &#8211; aber jetzt ist die Katze aus dem Sack: <strong>MARILYN MANSON</strong> bringt bald eine neue und die damit 11. Scheibe seiner Karriere heraus. Das hat er via<strong> Instagram</strong> verlauten lassen; mehr Infos folgen bald.&nbsp;</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BvE0GUjgTP7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/BvE0GUjgTP7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer">On my way to @shooterjennings to finish my new album. (Photo by Lindsay Usich)</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/marilynmanson/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Marilyn Manson</a> (@marilynmanson) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2019-03-16T16:03:59+00:00">Mär 16, 2019 um 9:03 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<hr>
<h3>FIRESPAWN veröffentlichen 3. Album</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32261 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/883e_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/883e_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/883e_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/883e_1.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>schwedische Death Metal-Supergroup FIRESPAWN</strong>, bestehend aus <b>Lars Göran Petrov</b> und <b>Victor Brandt </b>von <b>ENTOMBED</b>, <b>Alex Friberg</b> und <b>Fredrik Folkare</b> von<strong> NECROPHOBIC</strong> und <b>Matte Modin</b> von <strong>DARK FUNERAL</strong>, haben Titel und Erscheinungsdatum ihrer neuen Platte bekanntgegeben. Das gute Stück soll den Namen <b>&#8222;Abominate&#8220; </b>tragen und am 7. Juni via&nbsp;<b>Century Media Records&nbsp;</b>veröffentlicht werden.</p>
<p><strong>Friberg</strong> sagte zur neuen Scheibe nur: <em>&#8222;Auf diesem Album haben wir uns mehr denn je aus unserer Komfortzone begeben. Ihr werdet viel mehr Heavy Metal-Einflüsse auf dieser Scheibe hören.&#8220;</em></p>
<hr>
<h3>DARKTHRONE: Neue Scheibe steht in den Startlöchern</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32262" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/Darkthrone-EsterSegarra-0529.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>Black Metal-Monolithen DARKTHRONE</strong> beschenken ihre Fans mit einem neuen Album. <strong>&#8222;Old Star&#8220;</strong> soll das gute Stück heißen und erscheint am<strong> 31. Mai</strong>&nbsp;via&nbsp;<b>Peaceville</b>. Da gibt es dann 6 frische Tracks zu hören &#8211; wie immer voll Finsternis, Old School und einer Prise Doom.</p>
<p>Fenriz beschrieb die neue Scheibe etwas genauer:<em> &#8222;&#8218;Old Star&#8216; &#8211; und wir sind wieder da mit den Riffs! Eine Weile nach unserem vorherigen Album &#8222;Arctic Thunder&#8220; hat sich gezeigt, dass wir mit dem selben Style weitermachen würden, also Black Old Heavy Metal mit langsamem Thrash, klassischem Doom und langsamem Death Metal.&#8220;</em></p>
<hr>
<h3>Es wird frisch mit ENTHRONED</h3>
<p>Noch mehr gute Nachrichten für <strong>Black Metal-Fans</strong>: Die <strong>Belgier ENTHRONED</strong> lassen am<strong> 7. Juni</strong> ihre neue Scheibe <b>&#8222;Cold Black Suns&#8220;&nbsp;</b>auf die Welt los. Davon findet ihr unten bereits die erste Single <em>&#8222;Silent Redemption&#8220;</em>. Über den sagte die Band:<em> &#8222;Dieser Track deckt eine der vielen lange erwarteten Schichten des 11. Werks auf. Mit &#8218;Silent Redemption&#8216; nehmen wir euch mit nach <strong>Aokigahara</strong>, in den berüchtigten<strong> Suizid-Wald in Japan</strong>, damit ihr unter den <strong>Yūrei</strong> laufen könnt. Während wir die Grundnote der Band beibehalten, bietet dieses neue Album eine andere Stimmung in der Musik, die den Zuhörer ins Nichts und in die Wut zerren.&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bCg7M_LgsSk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h1>Neues Ohrenfutter im Anmarsch!</h1>
<h3>DIE ÄRZTE sind zurück &#8211; mit des RÄTSELS LÖSUNG</h3>
<p>Nach Wochen der Raterei und Spekulation ist die Berliner Katze nun aus dem Sack! Das Lösungswort des Rätsels der besten Band der Welt lautet <strong>&#8222;ABSTRAKT&#8220;</strong>. Und was wurde uns da am vergangenen Montag um Punkt 0 Uhr präsentiert (nachdem die Homepage natürlich erstmal komplett überlastet war)? Ein neuer Song mit dem Titel<em> &#8222;Abschied&#8220;</em>. Wenn man bedenkt, dass das das Wort war, was zu Beginn am häufigsten in aller Munde war, ist das schon recht witzig. Es handelt sich aber nicht um den Bandabschied (yeah!), sondern um den Abschied von der Welt, den die Menschen langsam mal in Betracht ziehen sollten. Für meine Begriffe ein richtig starker Song im <strong>typisch-genialen Ärztegewand</strong>. Was es aber mit dem eigentlichen Lösungswort auf sich hat, bleibt abzuwarten. <strong>Albumname?</strong> Das zugehörige Video gibt es in<strong> vegetarisch und vegan</strong>, aus persönlichen Gründen serviere ich euch die erste Variante. Wohl bekomms, ich geh dann mal aussterben!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YqKSWIRK9dg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Daniel</p>
<hr>
<h3>THE CRANBERRIES veröffentlichen Single</h3>
<p>14 Monate nach dem Tod der <strong>THE CRANBERRIES-Sängerin Dolores O’Riordan</strong> veröffentlicht die Band die Single <em>“Wake Me When It’s Over”</em> vom anstehenden <strong>8. Studioalbum “In The End”</strong>. Laut Aussage des <strong>Gitarristen Noel Hogan</strong> habe <strong>Dolores</strong> selbst für einige Zeit an dem Song gearbeitet und beschreibt ihn als <strong>“typischen” Dolores-Song</strong>, mit sanften Versen und massivem Chorus. Für <strong>Schlagzeuger Fergal Lawler</strong> ist es schwer zu beschrieben, was einen <strong>Dolores-Song</strong> in einen<strong> CRANBERRIES-Song</strong> verwandelt. In gewisser Weise ist es wohl <em>“die Magie, wenn wir zusammen spielen und uns einfach gegenseitig verstehen. Es ist schon immer so gewesen.”</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9NbtYF1L8CA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Saskia</p>
<hr>
<h3>I PREVAIL – DRITTER APPETITHAPPEN</h3>
<p>Die Jungs von<strong> I PREVAIL</strong> haben mit <em>&#8222;Paranoid&#8220;</em> überraschend ein weiteres Video zum kommenden Album &#8222;Trauma&#8220; veröffentlicht, somit bereits Single Nummer 3. Der Song selbst ist sehr experimentell, aber wer das Vorgängeralbum &#8222;Lifeline&#8220; kennt, sollte nicht allzu überrascht davon sein, denn dieses hat auch so einiges an Abwechslung geboten. <em>&#8222;Paranoid&#8220;</em> ist zwar nicht besonders lang, aber das Video absolut gelungen und beinahe schon ein<strong> Kurzfilm</strong>. Überzeugt euch selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cUwB49ldyIQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Daniel</p>
<hr>
<h3>AMON AMARTH bringen ersten Knaller von &#8222;Berserker&#8220;</h3>
<p>Die <strong>schwedischen Viking Death Metaler AMON AMARTH</strong> begeben sich auf ein neues wildes Abenteuer und präsentieren und die erste Single ihrer neuen Scheibe &#8222;Berserker&#8220;, <em>&#8222;Raven&#8217;s Flight&#8220;</em>. Das Album erscheint am <strong>3. Mai</strong>; was <strong>Johan Hegg</strong> über das Konzept des Albums zu sagen hat, lest ihr <strong><a href="https://silence-magazin.de/knallhart-7-eure-metalnews-der-woche">HIER</a></strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jisJRJngYbE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>DREAM THEATER-Keyboarder veröffentlicht erste Solosingle</h3>
<p><strong>DREAM THEATER-Fans</strong> hergehorcht: Die erste Single inklusive Video von der neuen Soloscheibe &#8222;Wired For Madness&#8220; von <strong>Tastenvirtuose Jordan Rudess</strong> könnt ihr euch jetzt unten anhören. Das Album soll am <strong>19. April</strong> erscheinen und der erste Leckerbissen, den wir daraus erfahren dürfen, trägt den Titel&nbsp;<em>&#8222;Wired For Madness &#8211; Part 1&#8220;</em>. Mehr über das Album könnt ihr <strong><a href="https://silence-magazin.de/knallhart-12-eure-metalnews-der-woche">HIER</a></strong> nachlesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Q4QLAgE5Olk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>EMIGRATE neues Bild zum Ton</h3>
<p><strong>EMIGRATE</strong>, das<strong> Soloprojekt</strong> von <strong>RAMMSTEIN-Gitarrist Richard Kruspe</strong>, haben ein neues Musikvideo zur Single<em> &#8222;War&#8220;</em> veröffentlicht. Die stammt von<strong> EMIGRATES</strong> drittem Album &#8222;A Million Degrees&#8220;, das bereits vergangenen November erschienen ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/A73hSdRIWfM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
 [<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-17-eure-metalnews-der-woche">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #17 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/knallhart-17-eure-metalnews-der-woche/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</title>
		<link>https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=metal-franconia-preview-2019</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerschwanz]]></category>
		<category><![CDATA[GOD DETHRONED]]></category>
		<category><![CDATA[Grailknights]]></category>
		<category><![CDATA[metal franconia]]></category>
		<category><![CDATA[metal franconia festival]]></category>
		<category><![CDATA[Nothgard]]></category>
		<category><![CDATA[Sodom]]></category>
		<category><![CDATA[space chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Tankard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31548</guid>

					<description><![CDATA[<p>Festivalsaison incoming!!! - Unsere Autoren trainieren bereits in Schlafentzugskammern und kärchern die Gehörgänge und Hirnwindungen für neue Eindrücke  und Bands.</p>
<p>Eines der Festivals ist dabei das METAL FRANCONIA, bereits zum 8. Mal und wir sind 2019 mit dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/">Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ja kleine Festivals. Vor allem diese schnuckligen <strong>2-Tages-Veranstaltungen</strong>, die sich wie aus der Kalten durchfeiern lassen, ohne dass man den typischen Durchhänger am dritten Tag hat (oder geht das nur mir so? Ich werde alt…) Und wie es das Schicksal so will, habe ich eine ganz neue Veranstaltung dieser Art entdeckt: das <strong>Metal Franconia Festival</strong>. Wie das <strong>Ragnarök Festival</strong> ganz angenehm in den Franken und im April, um genau zu sein am <strong>12. und 13.04</strong>. situiert, gab es von dieser schnuckeligen Veranstaltung tatsächlich schon <strong>8 Auflagen</strong>, die jedoch allesamt völlig an mir vorbei gerauscht sind. Frechheit! Das soll sich jetzt ändern!</p>
<p>Und das <strong>Line-Up</strong> hat es für <strong>Querbeet- und Partyliebhaber</strong> wie mich wirklich in sich. An <strong>2 Tagen</strong> werden dem aufmerksamen Zuschauer ganz entspannt<strong> 20 Bands</strong> präsentiert, darunter auch Leckerbissen wie <strong>GOD DETHRONED, FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>SODOM</strong> am Freitag oder<strong> ASENBLUT, NOTHGARD</strong> und <strong>TANKARD</strong> am Samstag. Wir dürfen uns außerdem darauf freuen, mit den edlen <strong>GRAILKNIGHTS</strong> um den heiligen Gral zu streiten, mit den <strong>APOKALYPTISCHEN REITERN</strong> um die Wette zu rudern und bei <strong>SPACE CHASER</strong> ordentlich die Nackenwirbel knacken zu lassen. Da ist nun wirklich für jeden was dabei!</p>
<p>Vor Ort erwartet euch außerdem die traditionelle <strong>Metal Karaoke</strong> mit <strong>DJ Undergrounded</strong> und ein deftiges <strong>&#8222;Weisswöschdfrühschdügg&#8220;</strong>. Die Sause findet wie gewohnt in der <strong>Frankenhalle in Dettelbach</strong> statt und sogar ein paar <strong>&#8222;Diggeds&#8220;</strong> gibt’s noch abzustauben. Die und alle weiteren Infos findet ihr <a href="https://sw.metal-franconia.de/diggeds/"><strong>HIER</strong></a>.<br />
Da bleibt von meiner Seite aus nichts weiter zu sagen als: <strong>See you in Dettelbach!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/">Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SOUL GRINDER &#8211; Alles plattmachen, aber groovy!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=soul-grinder-sadistic-parasite</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[ctulu]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[neversun]]></category>
		<category><![CDATA[soul grinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Guten Morgen und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und damit's auch ordentlich flutscht, haben wir für dich noch einen passenden Soundtrack getestet: die Debüt-EP von Soul Grinder! </p>
<p>Wenn ihr lieber mit Musik ballern, statt mit Kohle böllern wollt, durchaus eine Überlegung wert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/">SOUL GRINDER &#8211; Alles plattmachen, aber groovy!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOUL GRINDER – &#8222;Sadistic Parasite&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>14.12.2018<strong><br />
Länge:</strong> 15:24 Minuten<strong><br />
Label: </strong>Silenced Soul Records / MDD &#8211; Black Sunset<strong><br />
Genre: </strong>Death&nbsp;Metal </div></div></div></p>
<p>Weihnachten, die Zeit der <strong>Ruhe und Einkunft</strong>? Nicht bei uns! Wenn sich beim Nachbarn <strong>HELENE FISCHERs</strong> neueste Weihnachtshits vom Plattenteller quälen, testen wir die letzten musikalischen<strong> Zuckerstückchen</strong> des dahinschwindenden Jahres. Und da ist nochmal ordentlich was dabei!</p>
<p>Die Herren, deren <strong>EP</strong> mir so kurz vor Jahresende in die Hände gefallen ist, sind durchaus keine Unbekannten. Wer sich dieses Jahr auf einigen Veranstaltungen mit<strong> schwarzmetallischem Anstrich</strong> herumgetrieben hat, dem dürften <strong>CTULU</strong> wenigstens das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen &#8211; oder besser: auf der Bühne erschienen sein. Hier hat sich <strong>Klampfer und Sänger Mathias</strong> mit <strong>NEVERSUN-Kopf Jan W.</strong> zusammengetan. Und auch aus der <strong>Vikingszene</strong> gibt es Unterstützung: <strong>ASENBLUT-Drummer Balrogh</strong> steht seinen Kollegen schlagkräftig zur Seite. Und gemeinsam haben sie diesen Monat ihre erste<strong> EP</strong> unters Volk gebracht &#8211; hören wir doch direkt mal rein!</p>
<h3>Dieses Mal kein Black Metal&#8230;</h3>
<p>Um das Werk der drei Herren aus <strong>Bremen</strong> so richtig genießen zu können, sollte man zu allererst alles vergessen, was man aus ihren anderen Projekten gehört hat, denn <strong>SOUL GRINDER</strong> machen ihr ganz eigenes Ding. Und das ist: <strong>Death Metal</strong>. Von der <strong>groovigen, ballernden Variante</strong>, natürlich. Vier Songs haben es auf den Kurzspieler geschafft, und von vornherein wird klar: Hier ist kein Platz für Schnickschnack. Von der ersten Sekunde an geht es mit dem Titeltrack <em>&#8222;Sadistic Parasite&#8220;</em> in die Vollen. Das <strong>Riffing</strong> ist <strong>kreativ und groovy</strong> und die verbauten Tempowechsel machen echt Laune. Lediglich die <strong>Becken</strong> klingen im Hintergund noch ganz schön schepperig und auch insgesamt hat der Sound noch wenig Tiefe &#8211; das wird man auf dem <strong>Debütkurzspieler</strong> allerdings mal vergessen dürfen.</p>
<p>Das <strong>Growling</strong> gefällt mir vor allem ab dem 2. Song <em>&#8222;Red Horizon&#8220;</em> richtig gut. Zwar klappern die Becken immer noch vor sich hin, dafür ballert mir der Song aber schön die Flusen aus den Gehörgängen. Das ist genau die Mucke, die ich in den Player schmeißen würde, wenn ich in einer <strong>postapokalyptischen Zukunft Untote umfahren</strong> wollen würde: Das stampft, das hat Druck und das macht vor allem richtig Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" class="giphy-embed" src="https://giphy.com/embed/mSevabwy1V0is" width="480" height="270" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Zombies klatschen? Dafür ist die EP von <strong>SOUL GRINDER</strong> genau das richtige.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8230; dafür den Soundtrack für den nächsten Zombie-Splatter!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30471" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-1024x732.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band.jpg 1860w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />In <em>&#8222;The Plague&#8220;</em> sind die Drums endlich mal <strong>angenehmer abgemischt</strong> und mit dem doch sehr <strong>dominanten Basslauf</strong> startet der Song direkt mal ein bisschen <strong>heavy</strong>. Auch nett! Der Song hält einige <strong>verfrickelte Rhythmuswechsel</strong> bereit, denen man zwar nicht immer sofort folgen kann, aber das ist den leidenschaftlichen Headbangern nach dem 7. Bier eh egal. Sehr vorbildlich hat man hier den Gesang abgemischt, leider ist der restliche Sound nach wie vor nicht so fett.</p>
<p>Aber noch bevor man darüber noch mehr Gedanken verschwenden kann, zeigen <strong>SOUL GRINDER</strong> noch einmal, das wirb in naher Zukunft hoffentlich Großes von ihnen erwarten dürfen.<em> &#8222;Devourer Of Life&#8220;</em> folgt dem Beispiel seiner Vorgänger, das bedeutet: <strong>Intros sind für Loser</strong>! Der Song wird dominiert von <strong>farbenfrohen Stampf-Riffs</strong> und für die Liebhaber der Saitenzauberei hat man kurz vor Schluss noch ein schönes <strong>Gitarrensolo</strong> platziert. Nicht zu dudelig, nicht lieblos, sondern genau richtig, wie und wo es ist. Der Song hat den coolsten Flow der Scheibe, ist also mein klarer Favorit.<br />
Hier könnt ihr euch selbst von der neuen Kombo überzeugen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vBCQbFlvKuQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>SOUL GRINDER</strong> zieht es 2019 auch auf die Bühne:<br />
09.02.19 &#8211; Bremen; 15.02.19 &#8211; Hamburg; 16.02.19 &#8211; Frostfeuernächte; 20.04.19 &#8211; Berlin; 27.07.19 &#8211; Burning Q Festival</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/soulgrindermetal/">SOUL GRINDER auf Facebook</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/">SOUL GRINDER &#8211; Alles plattmachen, aber groovy!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VARG – Die Wölfe sind los – Wolfsfest Tour 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 11:43:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[Eisregen]]></category>
		<category><![CDATA[harpye]]></category>
		<category><![CDATA[ostfront]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsfest]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29562</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Wolfsfest Tour geht in die nächste Runde. Wir sind dabei und bringen euch:</p>
<p>+++ VARG im Interview! +++</p>
<p>Wir fragen, was ihr schon immer wissen wolltet: Welche Dinge brennen euch unter den Fingernägeln? Wir wählen eure besten Kommentare und Fragen aus und stellen sie den Wölfen, während wir sie auf ihrer Tour begleiten. Also: in die Tasten gehauen und losgefragt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018/">VARG – Die Wölfe sind los – Wolfsfest Tour 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VARG-Fans</strong> aufgepasst: Es gibt Neuigkeiten aus dem <strong>Lager der Wölfe.</strong><br />
Mancher von euch habt es wahrscheinlich schon mitbekommen: Die <strong>Wolfsfest Tour</strong> steht in den Startlöchern. Das bedeutet: <strong>VARG</strong> ohne Ende und jede Menge <strong>starke Supports.</strong></p>
<h3>Neue Gesichter und alte Bekannte</h3>
<p>Bei den Wölfen hat sich zuletzt ein gehöriger <strong>Besetzungswechsel</strong> getan. Es wurde fleißig geprobt, am Makeup gefeilt – und jetzt könnt ihr <strong>VARG</strong> endlich wieder in voller Größe erleben.<br />
Mit an Bord sind die wohl bekannten Wegbegleiter <strong>EISREGEN</strong>, die auch zuletzt auf dem <strong>Wolfszeit Open Air</strong> die Bühne ordentlich zum Qualmen gebracht haben. Für die rockigeren Töne, aber mit mindestens genauso viel Schminke, sind <strong>OST+FRONT</strong> zuständig. Und für diejenigen unter euch, die es gerne ein bisschen<strong> dudeliger</strong> haben, haben sich die Folk-Rocker von <strong>HARPYE</strong> dazugesellt. Klingt gut? Es kommt noch besser!</p>
<p>Erwischen könnt ihr die Kombo in <strong>Pratteln (CH), München, Hamburg, Bochum, Nürnberg, Mannheim, Stuttgart, Leipzig und Berlin</strong>. Alle, die nach <strong>Nürnberg</strong> fahren, müssen zwar auf <strong>HARPYE</strong> verzichten und diejenigen, die sich in <strong>Leipzig</strong> und <strong>Berlin</strong> auf <strong>OST+FRONT</strong> gefreut haben, gehen leider leer aus. Dafür werden die Wölfe an diesen Abenden von den <strong>Berserkern von ASENBLUT</strong> unterstützt! Wenn das kein würdiger Ersatz ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<p>Wer Blut geleckt hat, sollte sich beeilen: Die Tour startet<strong> HEUTE</strong> in <strong>Pratteln</strong> in der Schweiz, morgen geht es dann nach <strong>München</strong>. Alle weiteren Termine könnt ihr hier einsehen:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29598 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/35430751_1983982811636257_7747737581663551488_o.jpg" alt="" width="1450" height="746" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/35430751_1983982811636257_7747737581663551488_o.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/35430751_1983982811636257_7747737581663551488_o-300x154.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/35430751_1983982811636257_7747737581663551488_o-1024x527.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/35430751_1983982811636257_7747737581663551488_o-750x386.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Wir werden <strong>VARG</strong> mit der <strong>neuen Besetzung</strong> auf ihrer Tour begleiten und ihnen im <strong>Interview</strong> auf den Zahn fühlen. <strong>Was wolltet ihr schon immer von den Wölfen wissen?</strong> Schreibt es uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018/">VARG – Die Wölfe sind los – Wolfsfest Tour 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/varg-die-woelfe-sind-los-wolfsfest-tour-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 11:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[abrogation]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[AU-DESSUS]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[convictive]]></category>
		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
		<category><![CDATA[earth ship]]></category>
		<category><![CDATA[Eisregen]]></category>
		<category><![CDATA[Ektomorf]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Firtan]]></category>
		<category><![CDATA[harpye]]></category>
		<category><![CDATA[Marduk]]></category>
		<category><![CDATA[nomans land]]></category>
		<category><![CDATA[Thorondir]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[totengeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[unlight]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[Welicoruss]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<category><![CDATA[wolfszeit festival]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit festival 2018]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was für eine Zeit...<br />
Die Festivals sind vorbei und wir lassen so auch das WOLFSZEIT nochmal vor dem Inneren Auge ablaufen.<br />
Seid dabei und begleitet uns ?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Legenden behaupten: Erst, wenn der letzte Weg gegangen, der letzte Fluss durchquert und der letzte Berg erklommen ist… Dann bist du auf dem Gelände des <strong>Wolfszeit Open Airs</strong>.</p>
<p>Na gut, zumindest habe ich mich so gefühlt. Zu Fuß von <strong>Crispendorf</strong> aus mit Sack und Pack, stets wohlgeleitet von Google Maps durch das Geäst des thüringischen Hinterwaldes – nicht gerade das, was ich mir unter einer <strong>Festivalanfahrt</strong> vorstelle. Kurz vor der Angst verlässt mich dann auch wie alle Beteiligten der <strong>Handyempfang</strong>. Aber darauf muss man sich wohl einstellen, wann immer man das <strong>Ferienland Crispendorf</strong> betritt. Hier fühlt sich eben alles ein bisschen <strong>„Neunziger“</strong> an – oder sogar noch älter. Und das liegt nicht nur an der Abgeschnittenheit, nein: Das ehemalige <strong>Pionierlager</strong> glänzt nur so vor DDR-Charme. Obendrauf noch eine Bühne und gute Mucke, schon hat man einen außergewöhnlichen Abschluss für die Open Air-Saison. Das <strong>Wolfszeit 2018</strong> kann kommen!</p>
<h2>Donnerstag: Kaum da, schon mittendrin</h2>
<p>Eben noch eine Lücke im Zeltgewusel entdeckt, schon geht es vor zum Opener: <strong>MAAHES</strong>, die nicht ganz so <strong>ägyptischen Bayern</strong>, starten das <strong>Wolfszeit</strong> dieses Jahr besonders düster und kultig. Schon bekannt als Samstags-Eröffner vom <strong>Ragnarök</strong> diesen Jahres (<a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> findet ihr den Bericht), gibt es von den <strong>mumifizierten Mythologie-Fans</strong> angenehmen, nicht ganz so schmutzigen <strong>Black Metal</strong> mit Themeneinflüssen aus allen möglichen Hochkulturmythen. Benannt nach einer <strong>Löwengottheit</strong> aus dem Alten Ägypten, spielen die Jungs klare, durchdringende Lines von ihren Brettern, die so gar nicht von gestern sind. Das begeistert auch einige nicht so Black Metal-affine Besucher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29173" aria-describedby="caption-attachment-29173" style="width: 322px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29173 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01.jpg" alt="" width="332" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29173" class="wp-caption-text">THORONDIR</figcaption></figure>
<p>Mit an Bord ist meine Kollegin <strong>Sophia</strong>, die sich besonders mit den <strong>schönen Pagan- und Folklore-Dudeleien</strong> auskennt. Sie hat einen scharfen Blick auf die nächste Truppe geworfen, die die Bühne bevölkert: <strong>THORONDIR</strong>.</p>
<p><em>Sophia:</em> Mit ungefähr 50 Leuten vor der Bühne sind die meisten Wolfszeit-Besucher wohl immer noch nicht ganz ausgeschlafen &#8211; und deshalb verpassen sie leider einen großartigen Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29175" aria-describedby="caption-attachment-29175" style="width: 316px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29175 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02.jpg" alt="" width="326" height="218" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29175" class="wp-caption-text">THORONDIR</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die lustigen <strong>bayrischen Ansagen</strong> zwischendurch sind eine willkommene Abwechslung zum sehr<strong> gitarrenlastigen Sound</strong> mit einem sehr energiegeladenen Sänger. Vergleichsweise ist hier viel Bewegung auf der Bühne und die <strong>Synergie</strong> zwischen den Bandmitgliedern ist eindeutig spürbar.</p>
<p>Durch schöne, tanzbare Melodeien wie <em>&#8222;Midsommar&#8220;</em> werden nun auch die letzten <strong>verkaterten Schlafmützen</strong> mit Humpa-Rhythmen und folklorischen Einflüssen aus den Zelten geholt. Obwohl ich beim FOH stehe, ist das Keyboard leider sehr laut und der Gesang nicht richtig zu verstehen. Das finde ich schade, sonst hätten die Texte sicherlich eher zum Mitsingen eingeladen.</p>
<h3>Was wollen wir? Black Metal!</h3>
<p><em>Steffi:</em> Gerade noch eine frische Brause organisiert, da wird das Wetter langsam eklig. Fast genauso eklig, wie die Stimme des <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong>-Sängers mit dem griffigen Namen <strong>Narbengrund Nihilis</strong> klingt. Aber wenn die kein Aushängeschild für die sympathischen, <strong>groovigen Black Metaler</strong> ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29177" aria-describedby="caption-attachment-29177" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29177 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29177" class="wp-caption-text">TOTENGEFLÜSTER</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29179" aria-describedby="caption-attachment-29179" style="width: 332px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29179 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02.jpg" alt="" width="342" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29179" class="wp-caption-text">WELICORUSS</figcaption></figure>
<p>Von oben bis unten mit <strong>Kontrastfarben</strong> beschmieren, <strong>Patronengurte und Killernieten</strong> zurechtrücken und jetzt bitte recht unfreundlich: So machen die Jungs (und Mädel) von <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong> die <strong>Black Metal</strong> liebende Masse glücklich. Die meisten Songs, die aus den Verstärkern ballern, stammen von der im letzten Jahr erschienenen Platte „Im Nebel der Vergänglichkeit“ und beweisen, dass sie auch live als echte <strong>Ohrwürmer</strong> taugen. Lediglich die ins Mikro geekelten Ansagen lassen einen irgendwie an der Ernsthaftigkeit der Sache zweifeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29178" aria-describedby="caption-attachment-29178" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29178 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29178" class="wp-caption-text">WELICORUSS</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
Sophia:</em> Weiter geht es direkt mit den<strong> Symphonic Black Metalern</strong> der <strong>russischen</strong> Band <strong>WELICORUSS</strong>. Gleich drei frische Songs stehen heute auf der Setlist. Die neue Platte heißt übrigens &#8222;Siberian Heathen Horde&#8220; und wird das vierte Album der Band. <strong>WELICORUSS</strong> bringen mit den <strong>langen, düsteren Einspielern</strong> und <strong>harten Rifss</strong> eine eisige Atmosphäre aus dem Nordosten mit und ziehen gleich mehrere hundert Besucher vor die Bühne, darunter sogar einige Fans mit <strong>Corpsepaint</strong> im <strong>WELICORUSS-Stil</strong>. Und auch dem anhaltenden Regen halten die begeisterten Fans mühelos stand. Feiern kann man in Russland, soviel ist klar!</p>
<h3>Wir können auch Pagan</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29180" aria-describedby="caption-attachment-29180" style="width: 332px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29180 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01.jpg" alt="" width="342" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29180" class="wp-caption-text">ASENBLUT-Sänger Tetzel</figcaption></figure>
<p>Ein eher ungewöhnliches Bühnenbild gibt es dann auch bei <strong>ASENBLUT</strong>. Neben <strong>Sänger Tetzel</strong> wirken zwar die meisten Leute eher mickrig &#8211; doch der (scheinbar noch recht neue) <strong>Gitarrist Stan</strong> ist tatsächlich erst 19 Jahre alt und optisch ein krasser Gegensatz zu <strong>Tetzel</strong>. Am Brett liefert er allerdings <strong>kompromisslos</strong> ab und ist damit der <strong>ASENBLUT-Klampfenlegende Claus Cleinkrieg</strong> ein ebenbürtiger Beistand.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29181" aria-describedby="caption-attachment-29181" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29181 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02.jpg" alt="" width="368" height="245" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29181" class="wp-caption-text">ASENBLUT-Gitarrist Stan</figcaption></figure>
<p>Zu hören gibt es noch relativ neues Material wie <em>&#8222;Die Legende&#8220;</em> und <em>&#8222;Heldenbürde&#8220;</em>, aber auch ältere Tracks wie <em>&#8222;Helden des ewigen Sturms&#8220;</em> haben es auf die Setlist geschafft. Insgesamt wird ein eher langsameres, aber <strong>klang- und stimmungsstarkes Set</strong> von den <strong>modernen Wikingern</strong> um Schrankformat-Sänger <strong>Tetzel</strong> abgeliefert. Der stellt im Backstage direkt seine Fähigkeiten unter Beweis, als er einen Mann auf einer Hand bis zur Decke hebt. Das muss man erstmal nachmachen.</p>
<p>Seine Schonzeit hält allerdings nicht lange an, schließlich geht es gleich danach wieder zu <strong>HARPYIE</strong> auf die Bühne, die auch den Titel <em>&#8222;Berserker&#8220;</em> spielen, in dem <strong>Tetzel</strong> die namensgebende Rolle spielt. Natürlich erscheint aber<strong> HARPYIE-Sänger Aello</strong> erst im klassischen <strong>Vogelkostüm</strong> mit flugähnlichen Bewegungen auf der Bühne. Mit einem langen epischen Intro, viel Lichtshow und tiefen Bässen, die die Bühne beben ließen, heizen die <strong>Folk-Rocker</strong> der Menge ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29182" aria-describedby="caption-attachment-29182" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29182 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29182" class="wp-caption-text">HARPYE mit Tetzel</figcaption></figure>
<p>Ursprünglich hatte ich fast mit einer übertriebenen <strong>Comedy-Strategie</strong> der Band gerechnet, doch <strong>HARPYIE</strong> erweisen sich als ernstzunehmende Gäste mit tiefsinnigen Texten und tanzbaren Rhythmen. Es herrscht rundum gute Stimmung, vor allem durch das wunderbare <strong>Geigenspiel von Mechthild</strong>, die viel Bewegung auf die Bühne bringt und natürlich auch viele Blicke auf sich zieht. Ein Lob an die Tontechnik, die der Band nochmal eine Portion Härte draufgegeben hat!</p>
<h3>Legenden ohne Ende</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29183" aria-describedby="caption-attachment-29183" style="width: 322px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29183 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01.jpg" alt="" width="332" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29183" class="wp-caption-text">EISREGEN</figcaption></figure>
<p>Eben noch einen kleinen Happen gegönnt, schon geben sich zum dritten Mal in der Wolfszeit-Existenz <strong>EISREGEN</strong> die Klinke in die Hand. Was soll ich sagen &#8211;<strong> EISREGEN</strong> gehört zum Wolfszeit wie ein Mettbrötchen zum Frühstück. <strong>Entweder man liebt es, oder man lässt es</strong>. Und <strong>EISREGEN</strong> lieben es, zu provozieren. Vom neuesten Album gibt es gleich eine ganze Ladung frischer Songs, wie <em>&#8222;Satan liebt dich&#8220;</em> und das <strong>Medley</strong> aus all ihren verbotenen Liedern <em>&#8222;13 russische Krebsschweine&#8220;</em>, so zum Beispiel mit dem Song&nbsp;<strong>&#8222;Krebs macht frei&#8220;</strong>. Ein Medley könne man ihnen ja angeblich nicht verbieten. Aber natürlich gibt es eine schöne Portion Klassiker, unter anderem <em>&#8222;Elektrohexe&#8220;</em>, <em>&#8222;1000 tote Nutten&#8220;</em> und <em>&#8222;Panzerschokolade&#8220;</em>. Das zahlreich erschienene Publikum feiert die<strong> Thüringer</strong> – und sie mit ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29184" aria-describedby="caption-attachment-29184" style="width: 328px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29184 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01.jpg" alt="" width="338" height="238" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-1024x722.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-750x529.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29184" class="wp-caption-text">MARDUK</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Dieser Donnerstag endet – wie sollte es auch anders sein – mit einem Knall. <strong>MARDUK</strong> bevölkern die Bühne. Zumindest darf man das glauben, denn außer den <strong>dichtesten Nebel</strong> des Tages gibt es tatsächlich kaum etwas zu sehen. Da macht Fotos machen besonders Spaß! Der Party tut das aber keinen Abbruch: <strong>MARDUK</strong> ballern einen Hit nach dem anderen von der Bühne, man startet mit <em>„Panzerdivision“</em>, schmückt sich mit <em>„Frontschwein“</em> und mit <em>„The Blond Beast“</em> gibt es kurz vor Schluss noch eine Gelegenheit zum <strong>abgrooven</strong>.</p>
<p>Der Sound stimmt auch, es scheint bloß jemand auf dem Lautstärkeregler ausgerutscht zu sein. Viele Besucher beschweren sich im Nachhinein über den mitgelieferten <strong>Hörschaden</strong>, das fetzt natürlich nicht. Also nicht vergessen, Kinder: <strong>Gehörschutz</strong> ist wichtig! Selbst, wenn die <strong>Panzerdivision</strong> vorbeirollt, gibt es nichts fescheres, als neonfarbene Farbtupfer, die aus den Ohren ragen!</p>
<p>Für die <strong>Feierwütigen</strong> geht es jetzt noch zur <strong>„Aftershowparty“</strong> in einer der Baracken. Na gut, so richtig <strong>Partyfeeling</strong> kommt hier nicht auf – also ins Zelt gekuschelt und ordentlich in die Decken einmummeln, denn eins liegt in der Luft: Der Sommer ist vorbei. Und wir sollen erst noch erfahren, wie sehr.</p>
<h2>Freitag: Zwischen Vogelgezwitscher und Signalhorn</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29185 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" />Was ist der Vorteil eines <strong>kalten Festivals</strong>? Richtig: Man wird nicht von der erdrückenden <strong>Hitze</strong> geweckt. Was ist der Nachteil am Wolfszeit? Die <strong>Tschu-Tschu-Bahn</strong> tut ihr übriges. Wer schon mal auf dem <strong>Wolfszeit</strong> war oder das Gelände von anderen Veranstaltungen kennt, dem dürfte die <strong>kleine rote Bimmelbahn</strong>, die sich bimmelnd ihren Weg durch das Feriendorf bahnt, auf jeden Fall ein Begriff sein. Und dabei zieht sie Waggons voller <strong>Schwarzgekleideter</strong> mit ungefähr derselben Zahl an<strong> Guten-Morgen-Bieren</strong> hinter sich her.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29186" aria-describedby="caption-attachment-29186" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29186 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01.jpg" alt="" width="247" height="165" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29186" class="wp-caption-text">CONVICTIVE</figcaption></figure>
<p>Ein lustiges Bild und eine noch lustigere Geräuschkulisse, wenn man sein Zelt unwissend in <strong>unmittelbarer Nähe der Schienen</strong> aufschlägt. Und so krieche ich gezwungenermaßen aus dem Zelt und sehe, wie meine Kollegin <strong>Sophia</strong> in einem der Waggons winkend an mir vorbeirollt. Na gut, dann eben fix unter die Dusche und vor zur Bühne, die erste Band wartet!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29187" aria-describedby="caption-attachment-29187" style="width: 356px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29187 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02.jpg" alt="" width="366" height="244" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29187" class="wp-caption-text">CONVICTIVE</figcaption></figure>
<p><strong>CONVICTIVE</strong> heißen meine Überraschung des Tages. Die noch recht <strong>junge Post Black Metal-Formation</strong> aus <strong>Duisburg</strong> präsentiert in aller Schönheit die Potentiale ihrer Existenz. <strong>Charismatische Bandmitglieder</strong>, <strong>starke Songs</strong> und eine <strong>gefühlvolle Sängerin,</strong> die das Gesamtbild von <strong>CONVICTIVE</strong> abrundet und ihren Schmerz nur so ins Mikro brüllt. Wer das verpasst hat, ist selbst schuld – vor allem deshalb, weil <strong>Sängerin Jalina</strong> die Band kürzlich verlassen hat. Wie auch immer es mit <strong>CONVICTIVE</strong> weitergeht, in der Wolfszeit-Formation werden wir sie wohl nicht mehr zu sehen bekommen. Schade.</p>
<h3>Kirchenkritik und Weltschmerz</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29188" aria-describedby="caption-attachment-29188" style="width: 325px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29188 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01.jpg" alt="" width="335" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29188" class="wp-caption-text">ABROGATION</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> Mein Freitag startet mit einem theatralischen Melodrama. <strong>ABROGATION</strong> behandeln in ihren Texten vor allem das Thema <strong>Religion</strong>. So kommt <strong>Sänger Fenris</strong> mit einer <strong>Bibel</strong> auf die Bühne und hält sie zuerst falsch herum (höhö, slow clap). Musikalisch wird aber vor allem eine<strong> klasse Gitarrenarbeit</strong> abgeliefert und der deutsche Gesang mit den tiefergehenden Themen steht im Vordergrund.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29189" aria-describedby="caption-attachment-29189" style="width: 248px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29189 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01.jpg" alt="" width="258" height="172" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29189" class="wp-caption-text">FIRTAN</figcaption></figure>
<p>Die<strong> schweren, tragenden Riffs</strong> stehen nach den <strong>super verständlichen Vocals</strong> hinten an und unterstützen das bedrückende Gefühl, dass die Band aus den Boxen quellen lässt. Scheinbar haben <strong>ABROGATION</strong> es sich zum Ziel gemacht, das <strong>Christentum</strong> verarschen. Schließlich kommt <strong>Sänger Fenris</strong> während der Show mit einem <strong>Kreuz</strong> auf die Bühne, das mit Lichterketten geschmückt ist und sagt, dass er unsere Bürde in Jesus Namen trägt, er Gott sei – und wir seien er? Das ist mir dann doch ein bisschen zu hoch. Weiter im Text.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29190" aria-describedby="caption-attachment-29190" style="width: 328px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29190 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02.jpg" alt="" width="338" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29190" class="wp-caption-text">FIRTAN</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Für mich steht jetzt ein kleines <strong>Herzensprojekt</strong> auf der Bühne. Überraschend früh spielen heute <strong>FIRTAN</strong> ihr Set auf der Wolfszeitbühne im thüringischen Hinterland. Alles in allem ein Auftritt, wie man ihn von den Jungs kennt: Es gibt <strong>atmosphärischen Pagan Black Metal</strong> auf die Ohren, <strong>Sänger Philip</strong> zeigt mal wieder, was <strong>gesangstechnisch</strong> alles in ihm steckt und auch der noch relativ neue <strong>Gitarrist Chris</strong> hat sich mittlerweile fest in die Band eingefügt und zeigt als einziger von den dreckbeschmierten Gesellen auch ab und zu mal mit einem Grinsen, welche Freude ihm die Musik bereitet.</p>
<p>Lediglich der <strong>Sound</strong> hapert an vielen Stellen gewaltig und einige Klassiker wie <em>„Seelenfänger“</em> fehlen. Dafür gibt’s wiederum viel Material von der neuen Scheibe „Okeanos“ als Ausgleich, auch nett. <strong>FIRTAN</strong> spalten die Zuhörer seit eh und je, für die Fans war es aber ein guter, wenngleich nicht der spektakulärste Auftritt des Jahres.</p>
<h3>Finster, böse und gemein! &#8230; ein bisschen wenigstens</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29191" aria-describedby="caption-attachment-29191" style="width: 325px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29191 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01.jpg" alt="" width="335" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29191" class="wp-caption-text">EARTH SHIP</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> <strong>EARTH SHIP</strong> sind definitiv eines meiner diesjährigen Highlights. Und damit habe ich nun so gar nicht gerechnet! Eine <strong>Doom-Sludge-Band</strong> auf dem Wolfszeit? Klingt verrückt, ist aber wahr. Und die ist auch noch richtig gut! Nicht nur, dass <strong>EARTH SHIP</strong> Abwechslung in das Line-Up bringen, die langsamen, tragenden Doom-Klänge lassen mich und die Umstehenden mal so richtig entspannen.</p>
<p>Zwischendurch mangelt es den Songs gerne mal etwas an <strong>Kurzweiligkeit</strong>. Aber das konnten die drei Musiker aus Berlin mit klasse Gitarrensoli und <strong>verfrickelten Schlagzeugparts</strong> schnell wieder ausgleichen. Insgesamt legen die Jungs auf jeden Fall einen super Auftritt hin und hätten definitiv mehr Publikum verdient.&nbsp; Im 5. Oktober erscheint übrigens die neuste <strong>EARTH SHIP</strong>-Platte &#8222;Resonant Sun&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29192" aria-describedby="caption-attachment-29192" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29192 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29192" class="wp-caption-text">EARTH SHIP</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29193" aria-describedby="caption-attachment-29193" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02.jpg" alt="" width="360" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29193" class="wp-caption-text">AU DESSUS</figcaption></figure>
<p>Entspannt läuft auch das<strong> Post Black Metal-Set</strong> der Truppe<strong> AU-DESSUS</strong>. Das Bühnenbild ist recht schlicht gehalten und die Bandmitglieder erscheinen mit tief ins Gesicht gezogenen schwarzen Kutten auf der Bühne – so richtig schön finster eben. Unter den dominanten Gitarren geht leider der Gesang manchmal verloren und die einfachen Tonabfolgen sind mir auf Dauer doch etwas zu langweilig. Im Wechsel gibt es immer mal wieder ordentliches <strong>Geschrammel</strong> und <strong>doomige Passagen</strong>. Am Sound an sich gab es aber nichts zu meckern. Ist halt Geschmackssache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29194" aria-describedby="caption-attachment-29194" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29194 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01.jpg" alt="" width="341" height="227" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29194" class="wp-caption-text">UNLIGHT</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Steffi:</em> Gleichsam finster – sogar namentlich – geht es mit <strong>UNLIGHT</strong> weiter. Die <strong>Black-Thrasher-Legenden</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> legen ein starkes Brett hin, das <strong>Nackenwirbelfrakturen</strong> garantiert. <strong>Sänger Blaspherion</strong> gibt sich dabei geübt als <strong>Bühnensau</strong> und bietet dabei den Fotografen mit seinen verqueren Gesichtsausdrücken das eine oder andere nette Motiv zum Knipsen. Zu späterer Stunde hätte sich die von der Bühne quellende <strong>Atmosphäre</strong> sicherlich noch etwas besser ausbreiten können. An der Bandleistung gibt’s aber nix zu meckern: <strong>UNLIGHT</strong> sind <strong>solide, böse</strong> und spucken im Dauerlauf schnelle und <strong>packende Riffs</strong> von der Bühne wie eine <strong>von Dämonen besessene Waschmaschine</strong>. Top!</p>
<h3>Auf die sanfte(re) Tour</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29195" aria-describedby="caption-attachment-29195" style="width: 343px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29195 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01.jpg" alt="" width="353" height="235" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29195" class="wp-caption-text">NOMANS LAND</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> Ganz andere Seiten zieht als nächstes die <strong>russischen Viking Metal-Formation NOMANS LAND</strong> auf, die seit Anfang des Jahres mit einem neuen Line-Up unterwegs ist und schon eine Woche zuvor auf dem <strong>Barther Metal Open Air</strong> zu sehen war. Ihre Texte beschäftigen sich hauptsächlich mit <strong>Mythologie</strong>, gewürzt mit eingängigen Riffs. Hier sieht das Bühnenbild zwar ganz schön vernebelt aus, das harmoniert aber gut mit der dazugehörigen Lichtshow. Der klare Gesang und die Texte stehen hier natürlich im Vordergrund, während die Gitarren das ganze untermalen und tragen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29197" aria-describedby="caption-attachment-29197" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29197 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01.jpg" alt="" width="370" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29197" class="wp-caption-text">EKTOMORF</figcaption></figure>
<p>Für meinen Fall wäre hier ein bisschen mehr Bewegung seitens der Musiker bis hin zur Bühnenshow angebracht. Empfehlen kann ich die Band aufgrund des schönen <strong>klaren Gesangs</strong> vor allem <strong>HEIDEVOLK-Fans</strong>. Hier gibt es auf jeden Fall viel zum <strong>Headbangen</strong> und mindestens genauso viel Nebel &#8211; aber so ist das halt auf dem Wolfszeit. Dafür kommt die Band aber fast völlig ohne Sampler aus, yey!</p>
<p>Wie jetzt? <strong>EKTOMORF</strong> auf dem Wolfszeit? Wie ist es denn dazu gekommen? Gleich mal <strong>Veranstalter Philipp</strong> gefragt: Er wollte er auch mal eine Band spielen lassen, die er selbst cool findet und die zur Auflockerung beiträgt. Was soll man sagen: <strong>Der Plan geht auf!</strong> Überwältigende <strong>Publikumsmassen</strong> strömen zur Bühne. Bühnenshow gibt es bei <strong>EKTOMORF</strong> natürlich wie immer und vor allem auch viel Gehüpfe für alle Besucher. Mich überrascht immer wieder, wie die Jungs so viel Hass und Power in die Tracks gesteckt bekommen und diese geballte Energie dann noch auf das Publikum übertragen können.</p>
<h3>Ruderboot und Schwarzlichtgewitter: Bühnenshow können wir!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29198" aria-describedby="caption-attachment-29198" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29198 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01.jpg" alt="" width="1450" height="991" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-1024x700.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-750x513.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29198" class="wp-caption-text">DIE APOKALYPTISCHEN REITER</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29199" aria-describedby="caption-attachment-29199" style="width: 334px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29199 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02.jpg" alt="" width="344" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29199" class="wp-caption-text">DIE APOKALYPTISCHEN REITER</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:&nbsp;</em>Wer heute Abend aber den <strong>Pokal des Publikumslieblings</strong> mit nach Hause tragen darf, klärt sich binnen Minuten vor der nächsten Show, als die Leute in den ersten Reihen anfangen, sich gegenseitig die Füße platt zu treten. Richtig, <strong>DIE APOKALYTISCHEN REITER</strong> sind am Start! Ein Headliner, der vielleicht nicht unbedingt ins <strong>Wolfszeit-Konzept</strong> passt, aber auf jeden Fall das Potential hat, heute richtig abzuräumen. Und schon geht es mit dem &#8222;Der rote Reiter&#8220;-Titeltrack <em>&#8222;Wir sind zurück&#8220;</em> in die Vollen, die Power der<strong> legendären Weimarer Formation</strong> schießt <strong>ekstatisch</strong> aus den Verstärkern und reißt das Publikum binnen weniger Sekunden mit sich. Kaum sind die ersten 3 Songs vorüber, sehe ich mein Schicksal schon besiegelt, als ich zu <em>&#8222;Reitermania&#8220;</em> in eines der <strong>schwarzen Gummiboote</strong> steige, die die <strong>REITER</strong> zu ihren Open Air Gigs so gerne in die Masse schieben und um die Wette fahren lassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" class="giphy-embed" src="https://giphy.com/embed/5n0tlzctKpVfguxEGu" width="480" height="269" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><a href="https://giphy.com/gifs/5n0tlzctKpVfguxEGu">via GIPHY</a></p>
<p>Und, was soll ich sagen? Ich habe sogar<strong> gewonnen</strong>! Und einen <strong>Adrenalinschub</strong> in den Adern, der für die nächsten 14 Tage ausreicht. Schnell zurück vor die Bühne und die Energie des restlichen Auftritts aufgesaugen. Mittlerweile fängt es wie verrückt an zu schütten, ich schütze meine Kamera mit meiner Mütze und werde selbst nass bis auf die Haut. Abhilfe kommt da zum Glück von der durchaus wärmenden <strong>Pyrotechnik</strong>, die die dazugehörige <strong>Schwarzlichtshow</strong> nur noch imposanter wirken lässt. Was für ein Auftritt! Das ist nur noch schwer zu schlagen.</p>
<h3>Klitschnasse Massen und kvltige Messen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29200" aria-describedby="caption-attachment-29200" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29200 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02.jpg" alt="" width="353" height="235" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29200" class="wp-caption-text">BATUSHKA</figcaption></figure>
<p>Zum Glück bedient die letzte Band ein völlig anderes Genre. <strong>BATUSHKA</strong> stehen jetzt auf dem Plan, eine ideale Gelegenheit, um vom gerade erlebten <strong>Trip</strong> sanft herunterzukommen. Vom Himmel schüttet es nach wie vor <strong>hemmungslos</strong>&nbsp;und so wundert es niemanden, dass die Masse vor der Bühne doch etwas <strong>ausdünnt</strong>. Trotzdem harren eine ganze Menge Besucher noch vor der Bühne aus, um sich das Schauspiel zu geben, was da gleich auf der Bühne stattfinden wird. In meinen Augen sind <strong>BATUSHKA</strong> eine Band, die man sich einmal anschauen kann – und danach nichts Neues mehr erwarten darf. Die Show beginnt (wie so oft) mit einer <strong>gnadenlosen Verspätung</strong>, was die tapfere Meute vor der Bühne doch etwas abstraft.</p>
<p>Noch schlimmer wird es, als der <strong>mysteriöse Frontmann</strong> der Band in <strong>Bischofskutte</strong> seine Messe begehen will, die gefühlten <strong>2 Millionen Kerzen</strong>, die er dazu auf der Bühne anzündet, vom Wind und Regen aber immer wieder <strong>ausgeblasen</strong> werden. <strong>„Das geht natürlich nicht!“</strong>, scheint er sich zu denken, und schreitet nochmal <strong>3 Runden</strong> über die Bühne, um besagte Kerzen wieder anzuzünden, während sich das Publikum vor <strong>Nässe und Kälte</strong> schon fast wieder trocken zittert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29201" aria-describedby="caption-attachment-29201" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29201 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29201" class="wp-caption-text">BATUSHKA</figcaption></figure>
<p>Dann geht es endlich los – und wer gewartet hat, wird mit<strong> grandiosem Sound</strong> und dem gewohnt <strong>finsteren</strong> und<strong> kvltigen Black Metal</strong> der <strong>ganzkörperverhüllten Prozession</strong> belohnt. Die wirkt (wie gewohnt) inmitten all der <strong>aufgebahrten Schädel</strong> (die wohl angeblich sogar echt sind), des <strong>Gebetspultes</strong>, des <strong>Weihrauchs</strong> und der Tausenden von <strong>Kerzen</strong> natürlich ganz besonders <strong>überwältigend</strong> und <strong>mythisch</strong>. Auch der verhüllte <strong>&#8222;Mönchschor&#8220;</strong> am Bühnenrand unterstreicht natürlich das<strong> Gesamtfeeling</strong>.</p>
<p>Nichts destotrotz habe ich all das schon ein paar Male gesehen. Deshalb mache ich mich nach ein paar Songs schleunigst ins Hotel auf, um mit den <strong>REITERN</strong> ihren <strong>Open Air-Abschluss</strong> zu begehen (und zu begießen). Da ist es zumindest trocken und der Abend endet sehr angenehm mit Gelächter und Anekdoten.</p>
<h2><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz">Gespannt auf den zweiten Teil? Wir auch! Den findet ihr HIER</a>!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Legenden aus der Alten Welt &#8211; ASENBLUT</title>
		<link>https://silence-magazin.de/legenden-aus-der-alten-welt-asenblut/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=legenden-aus-der-alten-welt-asenblut</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/legenden-aus-der-alten-welt-asenblut/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 11:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Legenden]]></category>
		<category><![CDATA[Manowar]]></category>
		<category><![CDATA[Neuaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Neueispielung]]></category>
		<category><![CDATA[Re-Record]]></category>
		<category><![CDATA[WOLFCHANT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=25566</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Ich bin immer sehr gespannt auf Re-Records. Nicht selten denke ich mir bei einer Band, dass es schön wäre, mal die Lieder aus der glorreichen (aber soundtechnisch doch sehr unschmeichelhaften) Anfangszeit in ordentlichem, zeitlich angepasstem Tongewand hören zu können. Ein Remastering ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/legenden-aus-der-alten-welt-asenblut/">Legenden aus der Alten Welt &#8211; ASENBLUT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ASENBLUT</strong> – “Legenden”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.02.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 22:30 Min.<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan Metal? Melodic Death? Thrash? Black?</div></div></div>
<p>Ich bin immer sehr gespannt auf <strong>Re-Records</strong>. Nicht selten denke ich mir bei einer Band, dass es schön wäre, mal die Lieder aus der glorreichen (aber <strong>soundtechnisch</strong> doch sehr unschmeichelhaften) <strong>Anfangszeit</strong> in ordentlichem, zeitlich angepasstem Tongewand hören zu können. Ein Remastering reicht dazu oft nicht – neu aufzunehmen scheint der einzige Weg, das fertigzustellen. Andererseits ist es am Ende leider nicht immer die Mühe wert; etwa, weil die neuen Versionen einfach den ursprünglichen, jugendlichen <strong>Spirit</strong> nicht mehr haben (siehe <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KGL0R7urZAo"><strong>MANOWAR</strong></a>). Man versucht zu sehr, so zu klingen wie früher, oder gar zu sehr <strong>NICHT</strong> so zu klingen wie früher (siehe <strong>WOLFCHANT</strong>).</p>
<h2>Ein gelungener Brückenschlag</h2>
<p>Dennoch scheinen <strong>ASENBLUT</strong> mit ihrer EP „Legenden“ den Brückenschlag gut hinbekommen zu haben. Der <strong>alte Geist</strong> ist definitiv noch zu spüren (die Lieder sind ja auch noch nicht sooo alt). Der fast <strong>demohafte</strong> Sound der ersten EP und des ersten Albums, von denen vier der Lieder stammen, weicht einem <strong>wuchtigen</strong> Klang mit viel Tiefe und Energie, der an den richtigen Stellen doch genug Platz für Dynamik lässt und keine Sekunde irgendwie matschig klingt. Sogar im Vergleich zum letzten Album ist hier noch eine deutliche Verbesserung zu spüren. Auch <strong>Tetzels</strong> Stimmorgan wird mit vollem Körpereinsatz bedient, und röhrt sogar noch etwas roher und kraftvoller als auf „Berserker“. Als kleinen Bonus gibt’s dann noch ein Cover von (lustigerweise ausgerechnet) <strong>MANOWAR</strong>s <em>„God Or Man“. </em>Mit Blastbeats.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/V5vw3_WR3Eo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Insgesamt ein sehr gut gelungener Service für Fans der <strong>ersten Stunde</strong>! Aber auch neuere Freunde ihrer Musik können <strong>ASENBLUT</strong> mit diesen Neueinspielungen mit auf eine Reise in die Anfangszeit nehmen, ohne dass sich erstere dabei mit schrabbeligen Oldschool-Demosound beschäftigen müssen. Ein bisschen schade, dass es nur vier Songs sind, aber immerhin. ‘Nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Aufnahmen sind immer mit viel Aufwand verbunden, und den meisten Bands ist es das nicht wert, nur um den Fans ein paar alte Schinken näherzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>ASENBLUT</strong> aus dem Trinkhorn gibt&#8217;s hier:</p>
<p><a href="http://www.asenblut.de/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/asenblutband/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/legenden-aus-der-alten-welt-asenblut/">Legenden aus der Alten Welt &#8211; ASENBLUT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/legenden-aus-der-alten-welt-asenblut/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 14:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[agrypnie]]></category>
		<category><![CDATA[Asenblut]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[dark funeral]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Helrunar]]></category>
		<category><![CDATA[MALLEVS MALEFICARVM]]></category>
		<category><![CDATA[MUNARHEIM]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[Primordial]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[Todtgelichter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=17031</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der zweite Tag &#8211; Liköre und Gefühle Hier nun nach einiger Verzögerung endlich der zweite Teil unseres Ragnarök-Berichts! Den ersten kannst du hier nochmal durchstöbern! Der zweite Tag des Festivals begann für mich damit, durch den Regen per sich auflösender Kartonkiste 8 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der zweite Tag &#8211; Liköre und Gefühle</h2>
<p>Hier nun nach einiger Verzögerung endlich der zweite Teil unseres <strong>Ragnarök</strong>-Berichts! Den ersten kannst du <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-1/"><strong>hier</strong></a> nochmal durchstöbern!</p>
<p>Der zweite Tag des Festivals begann für mich damit, durch den Regen per sich auflösender Kartonkiste 8 Flaschen likörähnlicher Flüssigkeiten vom hiesigen Edeka zum <strong><em>SILENCE</em></strong>-Stand zu tragen. Es hatte allerdings wohl noch irgendwo ne geheime Reserve gegeben – so, dass wir im Endeffekt 18 Flaschen für die <strong>Bands </strong>(selbstverständlich haben wir davon selbst keinen Tropfen angerührt!) am Tag zwei übrighatten. Überraschenderweise hatten unsere ersten Standbesetzer, <strong>MUNARHEIM</strong>, um 12 Uhr mittags in aller Früh‘ schon mehr begeisterte Fans anwesend als alle Bands des Vortags.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17198" aria-describedby="caption-attachment-17198" style="width: 496px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="506" height="337" class="wp-image-17198" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17198" class="wp-caption-text">Munarheim © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Zur gleichen Zeit ertönten dann in der Halle die ersten Klänge von <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> (wenn ich mich recht besinne, die Schreie einer brennenden Hexe im Bühnenintro). Besonders gespannt war ich hier auf <strong>Robse Dahn</strong>s Performance – der altbekannte <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Biersympath macht nämlich nun auch ernsten Black Metal. Und ich muss sagen, er wusste zu überzeugen! Besonders die hellen Growls, die ich bisher bei <strong>EQUILIBRIUM</strong> immer ein wenig als seine Schwachstelle angesehen hatte, klangen richtig gut und fügten sich perfekt in die düstere, böse Musik ein. Ganz ohne das Image des freundlichen Trinkers gings dann doch nicht – Fußballstadionreife Publikumsanfeuerung und die eine oder andere Lustigkeit zwischen den Songs konnte er sich nicht verkneifen. Kann man so machen, war auch cool, zur neblig-schwarzen Atmosphäre der Songs hats dann doch eher weniger gepasst. Auch der Bühnensound saß leider noch nicht komplett bei dieser frühen Band, trotzdem ein recht genießbares Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17197" aria-describedby="caption-attachment-17197" style="width: 493px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="503" height="335" class="wp-image-17197" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 503px) 100vw, 503px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17197" class="wp-caption-text">Mallevs Maleficarvm © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>ASENBLUT</strong> spielten dahingegen mit an Perfektion grenzendem Sound. Noch nie habe ich diese Band so wohlklingend erlebt, und ich habe sie schon einige Male gesehen. Die Stimmung des Publikums war da, die Songauswahl war cool, ein Konzert also an dem wirklich alles gestimmt hat. Im dritten Song dann passierte, worauf jeder insgeheim gewartet hatte: Sänger <strong>Tetzel</strong> entblößte seinen Oberkörper. Das machte dann auch wett, dass der Bassist leider für dieses Konzert aufgrund von Abwesenheit durch eine Computerspur ersetzt werden musste.</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH</strong> sorgten dann für ultimative Partystimmung im Publikum! Ein lustiger, alkoholgetränkter Tanz- und Moshpit tat sich auf, es wurde viel gefeiert und Bier konsumiert. Dennoch zeigten die 26 Dienstjahre alten Pagan-Metaller, dass sie nicht nur zum Saufen und Abdancen anwesend waren. Auch die Melodic-Black-Metal-Seite ihrer Musik kam bei Weitem nicht zu kurz, sodass sich insgesamt ein guter Mix aus Ernst und Freude ergab – beides auf qualitativ sehr hohem Level. Um die Stimmung anzuheben spielten sie dann extra KEIN neues Lied vom kommenden Album (eigene Aussage, ich zitiere hier nur!). Man solle aber wissen, dass es eines geben wird. Später am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand wurde die Stimmung gleich mal weiter aufrechterhalten: Fans konnten gemeinsam mit der Band zwar nicht den Metkrug, aber immerhin den Pfeffi-Shot heben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17199" aria-describedby="caption-attachment-17199" style="width: 544px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="369" class="wp-image-17199" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17199" class="wp-caption-text">Black Messiah © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Dann spielten <strong>AGRYPNIE</strong>. Ein Konzert, auf das ich mich sehr gefreut hatte und das ich aus der ersten Reihe erleben durfte. Anfangs noch mit etwas imperfektem Sound, doch das sollte sich schnell legen. Ab dem Moment ein richtig großartiges Erlebnis! Zwei neue Songs im Gepäck, davon einen mit Gastauftritt von <strong>DORNENREICH</strong>-Sänger <strong>Eviga</strong>. Es war wahrlich ein Höhepunkt der Show, wie sich dessen gefühlvolle Vocals und theatralisches Auftreten über den kalten, konstanten Fluss von <strong>AGRYPNIE</strong>s postigem Black Metal legten. Am Ende setzten diese dann ihrem letzten Track <em>&#8222;Schlaf&#8220;</em> noch einen drauf – und zeigten nochmal ihre wahre, seelisch wie musikalisch mitreißende Stärke. Ein perfekter und epischer Abschluss für ein großartiges Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17200" aria-describedby="caption-attachment-17200" style="width: 547px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="557" height="371" class="wp-image-17200" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17200" class="wp-caption-text">Agrypnie © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>OBSCURITY</strong> waren die Massen dann auch wieder richtig im Mitmachfieber, die Energie war definitiv vorhanden. Band und Besucher waren in Topform. Leider muss ich sagen, dass ich mir nicht allzu viel davon ansehen und -hören konnte. Man muss ja auch manchmal arbeiten, wenn man einen Stand auf einem Festival hat. Unterwegs dorthin kam mir dann lustigerweise <strong>Robse</strong> in einem offiziellen <strong>Robse</strong>-Shirt entgegen.</p>
<p><strong>HELRUNAR</strong> boten dann eine düstere und grimmige Atmosphäre, wie sie im Buche steht. Schwarz angehauchter, repetitiver und kompromissloser Pagan Metal der alten Schule, kombiniert mit einem wuchtigen Sound. So gefällt mir das. Besonders die <em>&#8222;Nebelspinne&#8220;</em> zieht mich jedes Mal wieder erneut in ihren Bann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17201" aria-describedby="caption-attachment-17201" style="width: 544px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="369" class="wp-image-17201" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17201" class="wp-caption-text">Helrunar © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>DORNENREICH</strong> hatten bereits am vorigen Abend mit einer tollen Akustik-Show geglänzt, doch ihr Metal-Auftritt diesen Abends sollte alles in den Schatten stellen. Mit sehr ordentlichem Sound im Rücken (ich schreibe das jetzt schon zum wiederholten Male, also sag ichs jetzt einfach mal: Ein fettes Lob an die Soundtechniker vom <strong>Ragnarök</strong>! Richtig gute Arbeit!), spielten sich die drei Österreicher auf der Bühne immer tiefer in musikalische Ektase. Seinen Höhepunkt fand dies im sich steigernd aufbauenden Instrumental <em>&#8222;Erst Deine Träne Löscht Den Brand&#8220;</em> – es war grandios. Ich bin in den letzten Jahren selten so sehr in Musik hineingesogen worden wie auf diesem Konzert. Ein tief emotionales Erlebnis. Danke dafür, <strong>DORNENREICH</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17202" aria-describedby="caption-attachment-17202" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="375" class="wp-image-17202" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17202" class="wp-caption-text">Dornenreich © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>PRIMORDIAL</strong> sah ich mir dann aus den oberen Gefilden der Halle an. Wieder guter Sound, wieder begeistertes Publikum (sieht sehr geil von oben aus!). Immer wieder eine Band, die man gerne live miterlebt, selbst wenn die Songauswahl kaum variiert. Gute Musik und gut performed, Sänger <strong>Alan Averill</strong>&nbsp;weiß definitiv, wie man die Crowd bei der Stange hält.</p>
<p>Während ich mit <strong>DARK FUNERAL</strong> nicht so sehr viel anfangen kann, weiß <strong>Andi</strong> sicher etwas über ihr Konzert zu erzählen: <strong>DARK FUNERAL</strong> sind für mich eine der, wenn nicht gar DIE beste Black-Metal-Band zwischen Himmel und Hölle. Mit dem Album &#8222;Where Shadows Forever Reign&#8220; haben sie diese Position weiter gefestigt. Entsprechend viele Stücke hiervon ballerten die Schweden – einmal mehr in grandioser Soundqualität – in die Menge, u.a. <em>&#8222;Unchain My Soul&#8220;</em>, <em>&#8222;As I Ascend&#8220;</em> und den überragenden Titeltrack. Ihr nicht mehr ganz neuer Frontmann <strong>Heljarmadr</strong> überzeugte hinsichtlich Stimme und Charisma restlos. Ebenso wie der Rest der Band: Rüstungen, Corpsepaint, fiese Mimik, Aufsteller mit dem aktuellen Album-Artwork, hier stimmte einfach alles. Nachdem auch Klassiker wie &#8222;The Secrets Of The Black Arts&#8220; eingestreut wurden, bildete &#8222;My Funeral&#8220; den würdigen Abschluss einer bockstarken Headliner-Show. Immer wieder ein höllisches Vergnügen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17203" aria-describedby="caption-attachment-17203" style="width: 565px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="383" class="wp-image-17203" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17203" class="wp-caption-text">Dark Funeral © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Abschließend spielten dann <strong>TODTGELICHTER</strong> ihr Abschiedskonzert, eine äußerst rührende Begebenheit, der leider nicht mehr ganz viele Menschen beiwohnten wie bei den vorigen Bands – es schien sich allerdings gerade deswegen eine warme, familiäre Atmosphäre vor der Bühne aufgebaut zu haben.</p>
<p>So schloss sich für mich ein Festival voll guter Musik, gutem Sound und gelungenen Auftritten, aber auch voll netter neuer und alter Bekanntschaften ab. Durchgehend ein positives Erlebnis. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-12 04:15:16 by W3 Total Cache
-->