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	<title>Australia Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Australia Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RISE OF AVERNUS &#8211; Das Genre-Schnabeltier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2018 10:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Orchestral]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>RISE OF AVERNUS &#8211;&nbsp;&#8222;Eigengrau&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;19.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 47:45 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Code666 (Aural Music)<br />
<strong>Stil:</strong> Dark Orchestral/Death/Doom&nbsp;Metal</div></div></div>
<p>Aufmerksam bin ich auf die Kapelle ob ihres vielversprechenden Genremix geworden. Orchestrale Elemente wissen mich generell zu begeistern und auch Death Metal, genauer Melo-Death, rotiert nicht selten in meiner Playlist. Ich finde aber ebenso Gefallen an Doom. Also alles in allem keine schlechten Voraussetzungen, damit mir das von&nbsp;<strong>RISE OF AVERNUS</strong> aus Sydney versprochene Genre-Paket gefallen sollte. Um noch ein bisschen Namedropping zu betreiben, sei darauf verwiesen, dass das Zweitlingswerk der Australier in Mix und Mastering durch die Hände <strong>Logan Mader</strong>s ging, der unter anderem auch Alben von <strong>FEAR FACTORY</strong>, <strong>GOJIRA</strong> oder <strong>DEVILDRIVER</strong> produzierte. Nun, ich nehme es vorweg:</p>
<h4>Leider retten beide Tatsachen dieses Album in meinen Ohren nicht</h4>
<p>Ihr kennt das Problem im Studio: <strong>Shit in, Shit out!</strong> Auch ein aalglatter Sound kann aus einer lahmen Komposition kein atemberaubendes Werk machen.</p>
<p>Klar, ich höre hier doomige Passagen. Ich höre ebenso orchestrale als auch Death-Elemente heraus. Alle, für sich gesehen, sehr mächtige und vielfältige Genrespielarten. Aber so, wie sie von <strong>RISE OF AVERNUS</strong> zusammen gesetzt werden, erscheinen mir ihre starken Charaktere unterzugehen. Im Verbund und in den Songkompositionen verliert sich das Potenzial, welches eigentlich in dieser Kombination schlummert. Mich lässt bis zum Ende des Albums <strong>nicht eine Passage</strong> aufhorchen, geschweige denn mitnicken. Nicht, dass es nicht doch ab und an schiebt, aber das Schieben ist gehemmt. Gleich einer im klebrigen Spinnennetz gefangenen Fliege sendet die Musik ihre Energie aus. Freigesetzt wird sie aber nicht im geringsten. Erstickt in Orchester-Synthies und einer zusätzlichen Pianospur als Topping geht beispielsweise das mächtige Finale von <em>&#8222;Mimicry&#8220;</em> unter, welches in abgespeckterer Form sicher für leuchtende Augen meinerseits hätte sorgen können.</p>
<p>Schon beim ersten Anspielen muss ich nach Song Nummer Vier eine Hörpause einlegen, da mich der Sound-Wust latent überfordert. Den Rest kann ich mir erst ein paar Tage später antun. Ich versuche, dem Album bei einem zweiten Durchlauf noch etwas Gutes abzugewinnen. Aber nein, es tut mir leid&#8230; <strong>Belanglosigkeit</strong> ist auf allen Ebenen dieses Albums zu verzeichnen.</p>
<p><strong>Komposition: uninspiriert</strong><br />
<strong> Sound: leider ohne Wiedererkennungswert</strong><br />
<strong> Mix: ein Zuviel von allem tötet alles</strong></p>
<p><strong>Ein kleiner Lichtblick</strong> ist nur der letzte Song der Veröffentlichung. Orchestrale Elemente werden hier sehr in den Hintergrund gerückt, es gibt mehr Platz für &#8222;echte&#8220; Rauheit, für schwebende Melodien. Ich schwimme nicht von vornherein verloren im süßen Brei, sondern werde im Laufe der acht Minuten Songdauer nur langsam in die dichte Atmosphäre gespült.</p>
<p>Schade, <strong>RISE OF AVERNUS</strong>, ich hatte mir ein mächtig mitreißendes Werk erhofft. Vielleicht spricht mich ja eine kommende Platte mehr an.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pe8DzrHDIDg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>RISE OF AVERNUS</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/riseofavernus/">Facebook&nbsp;</a>und <a href="https://riseofavernus.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Liegestuhl im Schnee, Absinth und Krebs &#8211; Cancer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 15:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cancer]]></category>
		<category><![CDATA[Depressive]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CANCER &#8211; Terminal Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 18:35 Min. Label: Self-Released Volle Kanne, ohne großes Vorspiel? Ein Schelm, wer Böses denkt. CANCER&#160;legen mit &#8222;Distant Dreams&#8220; als erstes Lied ihrer Platte &#8222;Terminal&#8220; sofort los. Und das geht gut ab. Konstant high-tempi, atmosphärische Schreie (ja, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CANCER</strong> &#8211; Terminal<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 18:35 Min.<br />
Label: Self-Released</p>
<p><span id="more-14570"></span></p>
<p>Volle Kanne, ohne großes Vorspiel? Ein Schelm, wer Böses denkt.<strong> CANCER</strong><strong>&nbsp;</strong>legen mit<em> &#8222;Distant Dreams&#8220;</em> als erstes Lied ihrer Platte &#8222;Terminal&#8220; sofort los. Und das geht gut ab. Konstant high-tempi, atmosphärische Schreie (ja, das geht), und ein musikalisch zerrissen-wuchtiges Gewand. Nicht schlecht. Das Albumcover kann man durchaus irgendwie als eine Visualisierung dessen sehen.</p>
<p>Angeblich als Depressive Black Metal proklamiert, kommt bei dem Einstiegssong schon eine Stimmung von Verlassenheit auf, welche das Gefühl vermittelt, den Kontakt zur Umwelt verloren zu haben. Jedoch eher panisch statt bedrückt. Aber vielleicht täusche ich mich da &#8230;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u1cGqy0wmwQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Hypoglycaemia&#8220;&nbsp;</em>macht vom Tempo her eigentlich da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Textverständlichkeit ist nicht die Stärke der Band, aber wir sind hier schließlich auch nicht bei <strong>AC/DC</strong>. Ich kann mir vorstellen, dass die Musik manchem schnell zu anstrengend werden kann. Mit einem schönen Becher Absinth kann ich mir aber gut vorstellen, damit den Abend zu verbringen. Draußen bei -10 Grad im Schnee. Und nein, ich will hier niemanden zum Trinken verleiten. Erschreckend eigentlich, dass ich dasselbe wohl auch zu Schlager sagen würde, dann aber ganz anders gemeint. Lassen wir das &#8230;</p>
<p>Was ich aber beim weiteren Hören merke, ist, dass vom subjektiven Höreindruck die Unterteilung in einzelne Songs hier völlig fehl am Platz ist. Ja, dahinter steht bestimmt ein berechtigtes Konzept. Die Unterschiede sind trotzdem minimal. Das ist nicht schlimm, geht es hier ja eher um die Atmosphäre der Songs. Nur sind die Songs so mit teilweise unter vier Minuten noch relativ kurz, um sich ein wenig hineinzuhören und voll in ihre Wirkung einzusteigen. Schade.</p>
<p>Erst <em>&#8222;To taste your Contempt&#8220;</em> fängt mal anders als bisher gekannt ein. Ein ziemlich knurriger Gesang (mehr noch als sonst) und anschließend mehr Dynamik im&nbsp;Verlauf geben dem Song noch mehr Tiefe als den vorherigen. So muss <strong>Gollum</strong> klingen, wenn er wirklich mal ausrastet. Ihr seht schon: Kopfkino pur. Dafür ist Musik doch da.</p>
<p><em>&#8222;Anamnesis&#8220;</em> steht am Ende eines Albums, welches beinahe als kurzlebig bezeichnet werden kann. Kurz und schmerzvoll. Aber schön wars. Ausstieg in Fahrtrichtung links!</p>
<p>Nein, mal ehrlich. Klar, kleine Kinder schreien manchmal auch so, wenn ihr Hamster vor ihnen wegrennt. Aber sie schaffen es nicht, so ein Gesamtkunstwerk daraus zu machen. Zwar darf die Gruppe gerne noch daran arbeiten, mehr Individualität zwecks besserer Unterscheidung in die Songs zu&nbsp;investieren, aber der Hörer bekommt hier schon einen gewissen Eindruck dessen, wie es sicherlich in vielen innerlich aussieht. Mich persönlich hat das Album auf jeden Fall erreicht. Ich werde mich damit auch noch länger auseinandersetzen können, keine Frage. Jemandem, der auf der Suche nach Musik ist, zu der man auf der Inneneinrichtung tanzen kann, würde ich das Album wahrscheinlich nicht empfehlen, aber als musikalische Untermalung, um ein bisschen träumen und reflektieren zu können taugt es auf jeden Fall.</p>
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		<title>Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Of Breath And Bone]]></category>
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		<category><![CDATA[The Frail Tide]]></category>
		<category><![CDATA[Vessels]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BE&#8217;LAKOR &#8211; Vessels Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016 Dauer: 55:05 Label: Napalm Records Die australischen BE&#8217;LAKOR lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> &#8211; Vessels<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016<br />
Dauer: 55:05<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>Die australischen <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben damals um! <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind melodisch, ohne in Kitsch abzudriften, angenehm heavy und in einem Maße progressiv, das zu unterhalten, nicht jedoch anzustrengen vermag.</p>
<p>„Of Breath And Bone“ (2012) ging dann völlig an mir vobei. Zu Unrecht, wie sich mir während der neuerlichen Beschäftigung damit jetzt offenbarte.</p>
<h4>Ganze vier Jahre nach dem letzten Output liegt uns nun „Vessels“ vor.</h4>
<p>Bereits die ersten Töne des Openers <em>„Luma“</em> lassen mich aufhorchen. Hab ich die richtige CD eingelegt? Denn die anfänglichen Sekunden könnten auch von ihren&nbsp;Landeskollegen <strong>KARNIVOOL</strong> stammen. Erst als die Stimme von Sänger George Kosmas einsetzt, befinden wir uns wieder auf Kurs. Leider verfliegt <em>„Luma“</em> mit seinen exakt zwei Minuten Spielzeit recht schnell, ohne wirklich etwas mit mir zu machen. Zu kurz für nen vollwertigen Song, aber doch mit zu vielen Kriterien ausgestattet, als dass man es als bloßes Intro abtun könnte.</p>
<p>Song Nummer zwei<em> „An Ember&#8217;s Arc“</em> lässt dann Erinnerungen an <strong>AGALLOCH</strong> wach werden, für mich erstmal nichts Schlechtes. Kurz vor der Hälfte des Songs hört man zum ersten Mal die Melodien, die man von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> gewohnt ist. Zweistimmige Gitarrenlinien erreichen das Ohr, bauen sich auf und erschaffen Atmosphäre, bevor Elliott Sansom &#8211;&nbsp;der neue Mann hinter den Drums &#8211;&nbsp;losblastet und die Australier den ersten Geschwindigkeits- und Brutalitätshöhepunkt der Platte erreichen. Über die gesamte Spiellänge hinweg merkt man deutlich, dass der Posten hinter der Schießbude Änderungen unterworfen wurde.</p>
<blockquote><p>Ob das schlecht oder nur ungewohnt und anders ist, kann ich auch nach mehreren Hördurchläufen nicht mit Bestimmtheit sagen.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz lässt sich auf das gesamte Album anwenden.</p>
<p>Nur wenige Songs der Platte, darunter <em>„Roots To Sever“, „A Thread Dissolves“</em>&nbsp;und <em>„The Smoke Of Many Fires“</em> klingen für mich nach „alten“ <strong>BE&#8217;LAKOR. </strong>Soll heißen: sie liefern genau das, was meine Ohren von den Australiern erwartet haben. Allerdings in einem Maße, dass es&nbsp;schon fast vorhersehbar ist. Nach wie vor sind <strong>OPETH</strong>-Einflüsse deutlich spürbar, auch die generelle Faszination an schwedischem Melodic Death Metal ist bei den Australiern offensichtlich nicht gewichen.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-4163" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg" alt="BE'LAKOR 2016" width="719" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg 719w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 719px) 100vw, 719px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>So richtig weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Einerseits bekomme ich hier nicht in vollem Umfang das, was ich bestellt hab. Wie bei einem Essen, auf dessen Geschmack man sich freut und welches dann mit irgendeiner Geheimzutat versehen wurde, die dafür sorgt, dass sich die erwartete Zufriedenheit nicht einstellt. Andererseits gibt es auch Zutaten, die etwas Bekanntes noch besser machen können, sobald man sich an sie gewöhnt hat. Vielleicht sind <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> an einem Punkt angekommen, an dem sie gegen die Vorhersehbarkeit angehen und daher neue Pfade betreten wollen. Vielleicht muss ich mich an die neuen Einflüsse und Klänge erstmal gewöhnen.<br />
Wichtig finde ich jedoch, dass sich die wohl am schwedischsten klingende Band der südlichen Hemisphäre hier aus ihrer Komfortzone herausbewegt. Ganz im Gegensatz zu z.B. <strong>AMON AMARTH</strong> wird hier nicht das althergebrachte Rezept &#8211;&nbsp;von dem man weiß, dass es bereits funktioniert hat &#8211;&nbsp;wieder durchexerziert. „If it ain&#8217;t broke, don&#8217;t fix it“ sagt man, und doch schrauben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> auf „Vessels“ an ihrem Sound herum. Für mich mit dem Ergebnis, dass dieser lediglich verschlimmbessert wird und nach den ersten Durchläufen nicht so hart zupackt, wie seine Vorgänger.</p>
<blockquote><p><strong>BE&#8217;LAKOR&nbsp;</strong>klingen anno 2016 anders&#8230;</p></blockquote>
<p>In einem gewissen Maße zwar noch nach sich, allerdings erreichen sie das Niveau,&nbsp;welches sie mit ihren bisherigen Werken aufbauen und halten konnten, hier nicht.</p>
<p>Wer „Vessels“ als Erstkontakt mit der Band hört, kann sicherlich viel Spaß damit haben und gerne einige Punkte dazurechnen. Mit dem Wissen um das bisherige&nbsp;Œuvre der Australier ist mir ein unbefangener Genuss jedoch kaum möglich.</p>
<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind tot, lang leben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230; Oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://belakorband.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/belakorband" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-neu-alt-gut-und-schlecht-belakor/">Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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