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	<title>Backstage Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Backstage Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>How to be a real Arschloch!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in der <strong>Metalszene</strong> ein sehr unschönes Phänomen, von dem man in gewissen Abständen immer mal beiläufig hört, über das aber so gut wie nie berichtet wird. Vor geraumer Zeit berichtete <strong>Big Boss Parabelritter</strong> mal von geheimnisvollen Backstagegeschichten. Wie er auch vollkommen richtig attestierte, passiert dort tatsächlich an den meisten Abenden nichts Außergewöhnliches. Und dennoch kommt es ab und an vor, dass irgendein <strong>Arschloch</strong> den bis dato guten Ruf seiner Band in den Dreck zieht. Womit? Mit seinem Aggressionspotential. Bei manchem reicht da schon ein Bier zu viel oder die &#8222;verkehrte&#8220; Droge.<br />
Aber es ist nicht nur die Band, die dadurch einen fetten Kratzer ins Image erhält und dadurch von Organisatoren nicht mehr gebucht wird, sondern auch der Konzertveranstalter, dem gehöriger Schaden zugefügt wird. Gerade im Metal ist es nur der kleinste Teil der Veranstalter, die diesen Job hauptberuflich ausüben.</p>
<h4>Stellt euch folgendes Szenario vor:</h4>
<p>Du arbeitest 40 Stunden pro Woche und das Konzert um die Ecke reicht dir irgendwann nicht mehr aus. Du willst eine eigene <strong>Konzertreihe </strong>veranstalten und opferst neben deinem Job jede Menge Zeit und Nerven, um etwas Brauchbares auf die Beine zu stellen. Nachdem du Kontakte zu Bands, Location und eventuell Sponsoren hergestellt hast, steht nun also dein erster selbstorganisierter Konzertabend an. Alles läuft perfekt. Es kommen genug Gäste und es wird ordentlich getrunken, sodass du am Ende der Veranstaltung die Kosten gedeckt bekommst. Bis zu diesem Moment denkst du dir:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Geil, nächsten Monat das nächste Konzert!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Doch der Gang in den <strong>Backstagebereich</strong>&nbsp;nach dem Konzert lässt dir die Fresse einschlafen. Eine der Bands hat ihre Musik scheinbar nicht genutzt, um ihre Aggressionen abzubauen, sondern sie damit scheinbar nur angestaut. Das komplette Reich der Kapellen ist verwüstet. Bücher wurden aus den Regalen gerissen und zerstört, sogar versucht anzubrennen. Jemand hat versucht, ein Gemälde an der Wand mit einem Messer zu verschönern. Diese Story ist nicht frei erfunden. Sie ist <strong>Dennis </strong>und mir vor mehreren Jahren selbst widerfahren. Glücklicherweise war der Besitzer der Lokalität mehr als kulant und beließ es bei einem bösen Blick. Trotzdem wurde das Aufräumen zu einer wahren Qual. Unser erster Gedanke war, dass wir mit dieser Berliner <strong>Black Metal-Band</strong> nie wieder etwas zu tun haben wollten. Tatsächlich war es das letzte von uns veranstaltete Konzert.</p>
<h4>Die wahren Rock´n´Roll-Vandalen sind ausgestorben? Niemals!</h4>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/FRIW2fijszs?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Klar, wer kennt es nicht?! <strong>Lemmy </strong>und <strong>Philthy</strong> zerlegen ein Hotelzimmer. Eigentlich immer wieder ein amüsanter Clip, wenn du nicht gerade der Besitzer des Hotels bist. In diesem Fall wüsstest du allerdings sofort, wer die <strong>Übeltäter </strong>waren und könntest ihnen den Schaden in Rechnung stellen.<br />
Im nächsten Fall gestaltet sich das aber nicht so leicht. Letzte Woche erreichte mich eine schockierende Nachricht von einem Freund. Zum zweiten Mal veranstaltete er in der <strong>Münchner Kranhalle</strong> das <strong>Necrosabbath Ritual</strong>. Tatsächlich schaffte er es, diesen Abend schon im Vorfeld als &#8222;AUSVERKAUFT&#8220; zu vermelden. Kein Wunder, wenn man hochkarätige Bands wie <strong>DEATHHAMMER</strong>, <strong>OMEGA</strong> oder <strong>BLACKEVIL</strong>&nbsp;aus dem Hut zaubert.</p>
<p>Und auch an diesem Abend lief alles völlig reibungslos ab, bis der Veranstalter das Debakel im Backstagebereich vorfand: Zerstörte Toiletten (inkl. Wasserschaden), mit Glasflaschen zerstörte Wände und ein generelles Riesenchaos. Für den Schaden wollte natürlich keiner verantwortlich sein. Nun steht er mit einem riesigen Berg Schulden (als&nbsp;<strong>Student</strong>) da und hofft, dass sich die Kosten auf unter <strong>10.000 €</strong> belaufen werden. Einige werden jetzt denken:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;WAR DOCH AUSVERKAUFT &#8211; DA WIRD ER SICH SOWAS DOCH LEISTEN KÖNNEN?!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Negativ! Wenn du so über Veranstalter von <strong>Undergroundkonzerten </strong>denkst, solltest du dich mal besser informieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23742" aria-describedby="caption-attachment-23742" style="width: 884px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23742" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg" alt="" width="894" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg 894w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt-300x163.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt-750x408.jpg 750w" sizes="(max-width: 894px) 100vw, 894px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23742" class="wp-caption-text">Symbolbild</figcaption></figure>
<p>Die Allerwenigsten wollen (und vor allem: <strong>können</strong>) bei so etwas Profit erwirtschaften, sie machen es einzig und allein aus <strong>Liebe zur Musik</strong>! Nun ist die Veranstaltung auch schon wieder über eine Woche her und langsam ist die Hoffnung, dass sich der Übeltäter stellt/ausfindig gemacht wird, nahezu passé.<br />
Hier sein <strong>Hilferuf </strong>im Wortlaut (inkl. <strong>Spendenlinks</strong>)</p>
<blockquote><p>To clarify the damage. The toilet was destroyed, water was all over the bathroom. Walls were smashed with bottles and have to be repainted, objects replaced, which have been destroyed. Working hours for workers and administration and hotels for bands, which cannot use the backstage in the time, it is being refurbished. And it&#8217;s still being refurbished.</p>
<p>We are in shock and heartbroken and in deep shit and hope that the damage will stay below 10.000 €.</p>
<p>We are infinitely thankfu<span class="text_exposed_show">l for any kind of support.<br />
PayPal: ytyrnov@gmx.de<br />
</span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span class="text_exposed_show"><span style="text-decoration: underline;"><em><strong>Crowdfounding:</strong></em></span> <a href="https://www.gofundme.com/vandalism-damage-coverage-at-nsr-ii" target="_blank" rel="noopener">https://www.gofundme.com/vandalism-damage-coverage-at-nsr-ii</a><br />
</span></p>
<p>Das schlimmste an dieser Situation ist allerdings, dass es mal wieder <strong>niemand</strong> gewesen ist. Wahrscheinlich hat jeder, der schon einmal mit Alkohol in Berührung gekommen ist, im Rausch so richtig Scheiße gebaut. Doch was bei dieser Veranstaltung abgegangen ist, ist verheerend. Sowohl Veranstalter als auch Location stecken jetzt richtig tief im Dreck.</p>
<p>Ihr merkt also, dass Freud und Leid als Veranstalter extrem nah beieinander liegen. Im einen Moment planst du im Kopf schon das nächste Konzert und dann reißt dir irgendein <strong>Idiot</strong> den Boden unter den Füßen weg.<br />
Wenn ihr <strong>Jeff </strong>und das <strong>Necrosabbath Ritual</strong> unterstützen möchtet, scheut euch nicht, zu spenden. Jeder auch noch so kleine Betrag wird dringend benötigt und dankend angenommen. Sorgt dafür, dass diese Veranstaltung auch nächstes Jahr wieder stattfinden kann, denn die ersten Bands stehen schon wieder fest, obwohl im Moment alles noch auf Eis liegt.<br />
Am Ende ist es nicht bloß &#8222;das eine Konzert&#8220;. Es ist der Herzschlag der <strong>Szene</strong>, den wir am Leben halten müssen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 680px;"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23743" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg" alt="" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="Necrosabbath Ritual" data-media-credit-align="aligncenter" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">Necrosabbath Ritual</span>s</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gewinnt 2&#215;2 Tickets für das UNDER THE BLACK MOON 2017!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 10:41:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1995 sang ein gewisser COOLIO vom &#8222;Gangsta´s Paradise&#8220;. Am 01.04.2017 würde Jus Oborn von ELECTRIC WIZARD vermutlich am liebsten über &#8222;Doomsta´s Paradise&#8220; singen! Bereits bei seiner Premiere im letzten Jahr wurde das Under The Black Moon Festival im Münchner Club Backstage ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1995 sang ein gewisser <strong>COOLIO </strong>vom <em>&#8222;Gangsta´s Paradise&#8220;</em>. Am 01.04.2017 würde <strong>Jus Oborn </strong>von <strong>ELECTRIC WIZARD </strong>vermutlich am liebsten über <em>&#8222;Doomsta´s </em><em> Paradise&#8220;</em> singen!</p>
<p>Bereits bei seiner Premiere im letzten Jahr wurde das <strong>Under The Black Moon Festival </strong>im Münchner Club <strong>Backstage </strong>ein riesiger Erfolg. Neben Festivalstammgästen wie <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>,<strong> THE SKULL</strong>,<strong> STONED JESUS </strong>oder<strong> THE VINTAGE CARAVAN</strong>, gesellten sich auch wahre Szeneperlen wie <strong>BELZEBONG</strong>,<strong> ALL THEM WITCHES </strong>oder<strong> MARS RED SKY </strong>dazu.</p>
<p>Und auch in diesem Jahr hat sich der Veranstalter nicht lumpen lassen, eine sehr ausgewogene Bandzusammenstellung zu buchen! Neben <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> gehören <strong>1000MODS</strong>,<strong> SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong>,<strong> MANTAR </strong>und<strong> SATAN´S SATYRS </strong>zu meinen absoluten Höhepunkten des diesjährigen Billings.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14461" aria-describedby="caption-attachment-14461" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14461" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_0115.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14461" class="wp-caption-text">Schon auf dem letztjährigen <strong>Stoned From The Underground</strong> eine wahre Augen- und Ohrenweide: <strong>1000MODS</strong></figcaption></figure>
<h3>ACHTUNG: KEIN APRILSCHERZ!!!</h3>
<p>Bei uns habt ihr jetzt exklusiv die Möglichkeit, <em><strong>2&#215;2 Gästelistenplätze </strong></em>für dieses grandiose Indoor-Festival zu gewinnen!</p>
<p><strong>Und so gehts:</strong></p>
<p><strong>Kommentiere einfach unter diesem Beitrag, welche Band/s du dir auf diesem Festival auf gar keinen Fall entgehen lassen möchtest! </strong><strong>Bis zum 18. März erfährst du von uns, ob du einer der glücklichen Gewinner bist.</strong></p>
<hr>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Hier nochmal das komplette Line-Up</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>ELECTRIC WIZARD<br />
SAMSARA BLUES EXPERIMENT<br />
MANTAR<br />
1000MODS<br />
MOTHER´S CAKE<br />
CULT OF THE BLACK MOON RISIN´<br />
SATAN´S SATYRS<br />
HIGH FIGHTER<br />
PRISTINE<br />
VAN DRUNEN<br />
DUNE PILOT<br />
ELEPHANTS FROM NEPTUNE<br />
GODSGROUND<br />
BRAINDEAD WAVELENGTH<br />
TAMING THE SCREW<br />
SWAN VALLEY HEIGHTS<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;">Viel Glück bei dem Gewinnspiel wünscht euch euer <em><strong>SILENCE-TEAM</strong></em></p>
<hr>
<p><span id="more-14460"></span>Um euch die Wartezeit noch etwas zu verkürzen, gibts noch ein kleines Video von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong>, um euch einen kleinen Einblick auf das Kommende zu gewähren!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EU0TUR-o6gE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewinnt-2x2-tickets-fuer-das-under-the-black-moon-2017/">Gewinnt 2&#215;2 Tickets für das UNDER THE BLACK MOON 2017!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metnotstand im Backstage München &#8211; Vogelfrey und Feuerschwanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 11. November. Beginn des Faschings und für viele ein Grund zum Feiern. &#8222;Sich in witzige Kostüme stecken, saufen und abtanzen &#8211; das ist es doch, was man damit assoziiert, oder nicht?&#8220;, das haben sich vermutlich auch die Jungs und Mädels von FEUERSCHWANZ gedacht, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metnotstand-im-backstage-muenchen-vogelfrey-und-feuerschwanz/">Metnotstand im Backstage München &#8211; Vogelfrey und Feuerschwanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 11. November. Beginn des Faschings und für viele ein Grund zum Feiern. &#8222;Sich in witzige Kostüme stecken, saufen und abtanzen &#8211; das ist es doch, was man damit assoziiert, oder nicht?&#8220;, das haben sich vermutlich auch die Jungs und Mädels von <strong>FEUERSCHWANZ </strong>gedacht, als sie den Termin ihrer &#8222;Sex Is Muss&#8220;-Tour in München auf den Sankt-Martins-Tag legen ließen. Und das könnte kaum mehr zu den Kriegern des Mets passen. Ich begab mich ins Backstage München, um nach einem halb verpassten Auftritt auf dem Summer Breeze zu sehen, wie gut sie denn wirklich Party machen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die einheizende Vorband</h2>
<p>Doch zuvor war die einzige Vorband des Abends dran: Die Hamburger Folk-Metaller <strong>VOGELFREY</strong>. Diese Truppe kannte ich vorher leider nur vom Hörensagen, weshalb ich gar nicht so viel über sie berichten kann. Die Band geht in eine zwar immer noch recht spaßige Richtung, wie der Headliner, nur nicht ganz so abgedreht. Fans von <strong>VERSENGOLD </strong>oder <strong>VROUDENSPIEL </strong>werden hier aber sicherlich auf ihre Kosten kommen. Die Show konnte sich definitiv sehen lassen: es wurde stark auf das Publikum eingegangen und das Bühnenbild, sowie ihre Kostüme, waren stimmig. Nach einer guten Stunde, in der das Publikum sehr gut aufgeheizt wurde, verabschiedete sich die einzige Vorband und es ging in die Umbaupause. Als Fazit muss ich hier schon einmal sagen, dass mir ihre Musik und ihr Auftritt recht gut gefallen hat, weshalb ich vermutlich doch noch das eine oder andere Mal in eine ihrer Platten reinhören und mich auf ein weiteres Konzert freuen werde.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11532" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-1024x575.jpg" alt="wp_20161111_20_28_05_pro" width="1024" height="575" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/WP_20161111_20_28_05_Pro.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Headliner mit Partyfaktor</h2>
<p>Nach der ca. viertelstündigen Umbaupause ging es nun endlich mit dem Headliner los: <strong>FEUERSCHWANZ </strong>kommen nach dem Intro, das auf ihr neues Album &#8222;Sex Is Muss&#8220; abgestimmt ist, mit dem gleichnamigen Titelsong auf die Bühne. Passend dazu, folgt anschließend <em>&#8222;Moralisch (höchst verwerflich)&#8220;</em>. Danach kam der von den Fans vermutlich am heißesten erwartete Titel, bei dem textsicher und vor allem laut mitgegrölt wurde. <em>&#8222;Blöde Frage, Saufgelage&#8220;</em>, heizte die ohnehin schon sehr gute Stimmung deutlich weiter an.</p>
<p>Insgesamt vermochten es die Nürnberger rund um <strong>Hauptmann Feuerschwanz</strong> und <strong>Prinz R. Hodenherz III</strong> sehr gut, Stimmung zu verbreiten. Eine Bühnenperformance, von der sich einige andere Bands gerne eine Scheibe abschneiden können. Einer der ersten Höhepunkte des Gigs war, als <strong>FEUERSCHWANZ </strong>eine holde Maid aus dem Publikum auf die Bühne holte. Eingekleidet in ein hübsches Rittergewand (während der <strong>Hauptmann</strong> ein Feenkostüm anhatte), performte Franzi mit der Band den Titel <em>&#8222;Wunsch ist Wunsch&#8220;</em> und diese Performance konnte sich sehen lassen! Die junge Dame stellte sich an, als wäre dies für sie stinknormal. Ein weiterer Höhepunkt war eine Polonaise, bei der vermutlich drei Viertel des Publikums beteiligt war. Wahrscheinlich würde man bei jeder anderen Metalband hier direkt einen Schlag ins Gesicht bekommen, doch <strong>FEUERSCHWANZ </strong>sind unter anderem für ihre Unkonventionalität und Satire bekannt.</p>
<p>Doch natürlich wurde das Publikum auch genretypisch angeheizt. Bass-Solo, Schlagzeug-Solo, Melodien, die mitgesungen werden sollten und das Rudern. Bei Letzterem hat ebenfalls fast die gesamte Halle mitgemacht &#8211; so einen Einsatz habe ich schon lang nicht mehr bei einem Konzert gesehen! Zum Abschluss hat sich der <strong>Hauptmann</strong> noch einmal besonders in Schale geworfen. Statt seiner normalen Rüstung, stand er nun mit Schulterplatten da, die direkt aus &#8222;World of Warcraft&#8220; hätten stammen können. In diesem Gewand wurde abschließend <em>&#8222;Krieger des Mets&#8220;</em>, sowie <em>&#8222;Metvernichter&#8220;</em> dargeboten. Nach knapp zwei Stunden war aber auch hier Schluss und der Konzertabend nahm ein Ende.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Location Backstage</h2>
<p>Nun noch ein paar Worte zur Location des Backstage München: Man kann definitiv sagen, dass der Sound hier fast ausnahmslos gut bis sehr gut war – nur gegen Ende war der Ton ein wenig übersteuert. Dazu kommt, dass die Halle, einer der drei Konzerträume, perfekt für die Größe des Publikums war. Getränkemäßig ist viel zu erschwinglichen Preisen geboten. Von Bier und Met bis hin zu (zumindest in Bayern) exotischen Getränken wie Pfeffi. Außerdem kann man sich im Außenbereich mit Burgern, Pommes und Currywurst die Plautze vollschlagen. Einziges Manko war die Garderobenbesetzung. Hier bildete sich eine schier unendliche Schlange, da die Garderobe nur von einer einzigen Mitarbeiterin besetzt war. Mir wurde von einer halben bis Dreiviertelstunde Wartezeit erzählt.</p>
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<h2></h2>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass das Konzert ein voller Erfolg war. Ein Publikum, das so motiviert ist wie die Band, abstruse, aber gute Mittel, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Abmischung seitens des Veranstalters. So muss das sein! Wer noch nicht die Chance hatte, ein Konzert dieser Tour zu besuchen, aber dennoch Bock drauf hat, kann beruhigt sein, denn <strong>VOGELFREY </strong>und <strong>FEUERSCHWANZ </strong>sind noch bis zum 3. Dezember unterwegs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metnotstand-im-backstage-muenchen-vogelfrey-und-feuerschwanz/">Metnotstand im Backstage München &#8211; Vogelfrey und Feuerschwanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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