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	<title>Backstreet Boys Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Backstreet Boys Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>EXIT EDEN &#8211; die Metal-Girlgroup mit Coversongs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2017 07:39:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>EXIT EDEN &#8211; Rhapsodies in Black Veröffentlichungsdatum: 04.08.2017 Spieldauer: 46:54 Min. Label: Starwatch Entertainment Stil: Pop, Symphonic Metal Geballte Frauenpower im Girlgroup-Gewand Als ich EXIT EDEN zum ersten Mal auf YouTube gesehen habe, dachte ich nur: “Welche Casting Show hab ich verpasst?”. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EXIT EDEN</strong> &#8211; Rhapsodies in Black<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.08.2017<br />
Spieldauer: 46:54 Min.<br />
Label: Starwatch Entertainment<br />
Stil: Pop, Symphonic Metal<span id="more-22034"></span></p>
<h3><strong>Geballte Frauenpower im Girlgroup-Gewand</strong></h3>
<p>Als ich <strong>EXIT EDEN</strong> zum ersten Mal auf YouTube gesehen habe, dachte ich nur: “Welche Casting Show hab ich verpasst?”. Denn tatsächlich wirkt die Band auf den ersten Blick wie <strong>NO ANGELS</strong>, <strong>MONROSE</strong> oder ähnliches – bloß eben mit Operngesang und harter, klassischer Backgroundmusik. Aber die Mädels zeigen sich als besonders vielfältig in ihren Stimmen. Denn das Quartett besteht aus durchaus bekannten Frauen. Mit dabei sind <strong>Amanda Somerville</strong> (<strong>EPICA</strong>,&nbsp;<strong>AVANTASIA</strong>,&nbsp;<strong>KAMELOT</strong>),&nbsp;<strong>Clémentine Delauney</strong> (<strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong>), <strong>Marina La Torraca</strong> (<strong>AVANTASIA</strong>, <strong>PHANTOM ELITE</strong>) und <strong>Anna Brunner</strong>. Diese versuchen nun, ihre Talente in ihrer ersten Platte unterzubringen, welche <strong>vollständig aus Metal-Cover bekannter Songs besteht</strong>. Sehr gut zeigt sich diese <strong>Stimmenvielfalt</strong> im zweiten Titel <em>&#8222;Unfaithful&#8220;</em> (<strong>RIHANNA</strong>) und der ersten Single <em>&#8222;Paparazzi&#8220;</em> (<strong>LADY GAGA</strong>). Auffällig ist die sehr vielseitige Auswahl der Coversongs. Denn hier geht es von echten Klassikern, über fast vergessene Songs, bis hin zu Chart-Hits der letzten Jahre. Dazu gehören u.a. <em>&#8222;Incomplete&#8220;</em> (<strong>BACKSTREET BOYS</strong>) und <em>&#8222;Frozen&#8220;</em> (<strong>MADONNA</strong>), wo es ein Feature mit <strong>Simone Simons</strong> (<strong>EPICA</strong>) gibt, welches aber eher unbemerkt bleibt, wenn man es nicht weiß. Außerdem gibt es in <em>&#8222;Total Eclipse Of My Heart&#8220;</em> (<strong>BONNIE TYLER</strong>) noch eine männliche Stimme zu hören, die leider nicht näher beschrieben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22036" aria-describedby="caption-attachment-22036" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-22036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein-1024x738.jpg" alt="" width="1024" height="738" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein-1024x738.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein-750x541.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Exit-Eden-2017_3-c-Christian-Barz_klein.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22036" class="wp-caption-text"><strong>EXIT EDEN</strong>-Band</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das Problem mit Coversongs</strong></h3>
<p>Aber durch das Covern entsteht das typische Problem, wenn Metal auf Pop trifft. Man erwartet irgendwie, gerade bei Opern-Gesang, etwas mehr,<strong> als es die simplen Pop-Songstrukturen</strong> und Riffs hergeben. Aber vielleicht hab ich auch zu viel <strong>NIGHTWISH</strong> gehört. Die einzelnen Tracks bestehen nun mal fast nur aus Refrain und sind <strong>alle sehr ähnlich aufgebaut</strong>. Aber dafür versuchen die Musiker(-innen) tatsächlich, einiges raus zu holen, schaffen es aber leider nicht so ganz. Bei <em>&#8222;Skyfall&#8220;</em> (<strong>ADELE</strong>) fehlt einfach die Power. Für mich hat die Scheibe<strong> keinen Wiederhörwert</strong>. Beim ersten Mal war ich überrascht und habe mich auf jeden Titel und die modernisierte Umsetzung gefreut. Aber dann war der Zauber auch schon wieder erloschen. Es gibt nun mal wenige Bands, die mit Coversongs punkten können, beispielsweise<strong> DISTURBED </strong>[Anm.: entspricht <strong>NICHT</strong> der Meinung der gesamten Redaktion!]. Die bleiben leider Ausnahmen, vor allem, wenn man weiblichen Gesang dazu packt, der vielen eh schon gegen den Strich geht. Ich möchte lieber<strong> etwas Eigenes von EXIT EDEN</strong> hören. Jede kleine Band weiß, dass man mit Cover seinen Bekanntheitsgrad erweitern kann, aber wenn sie dann mit ihren eigenen Songs die Erwartungen enttäuscht,<strong> könnte sich das böse rächen</strong>. Denn <strong>covern kann jede Schülerband.</strong> Und ein erstes Album ohne einen einzigen eigenen Song – ich bin gespannt, was wir von <strong>EXIT EDEN</strong> weiterhin erwarten können. Aber vielleicht bleiben sie auch bei Coversongs, wer weiß.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ED8Xezz2bhU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ExitEdenMusic/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://exiteden.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Monstertruck ohne Eier &#8211; SELFMACHINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SELFMACHINE &#8211; Societal Arcade Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 47:31 Min. Label: Wormholedeat/Aural Music Gerade wenn ich eine Band noch nicht kannte, schaue ich gerne mal in die mitgelieferten Infos zu einer aktuellen Scheibe rein. So zum Beispiel hier. Dabei fiel mir eine interessante ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SELFMACHINE</strong> &#8211; Societal Arcade<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 47:31 Min.<br />
Label: Wormholedeat/Aural Music<span id="more-16672"></span></p>
<p>Gerade wenn ich eine Band noch nicht kannte, schaue ich gerne mal in die mitgelieferten Infos zu einer aktuellen Scheibe rein. So zum Beispiel hier. Dabei fiel mir eine interessante Kombi in dem Presskit auf. Zum einen wird eine kurze Liste von Bands aufgeführt, mit wem sich <strong>SELFMACHINE</strong> schon eine Bühne geteilt haben. Darunter u.a. <strong>THE AGONIST</strong>, <strong>IZEGRIM</strong> und <strong>POWERWOLF</strong>. Schön. Bunte Mischung. Dann ein kurzer Text, wie die Band angeblich klingt. Dafür müsse man sich einen bärtigen <strong>Michael Jackson</strong> vorstellen, der einen Monstertruck durch das Teletubbieland fährt. &#8222;Groovy, melodic, heavy and damn catchy&#8220;. Ich glaube, ich frage nochmal nach, ob die bunten Pillen noch irgendwo in der Post sein könnten &#8230;</p>
<p>Aber ok. Schauen wir mal, ob Zombie-<strong>Michael</strong> auf Teletubbie-Jagd wirklich auch Metal kann. <em>&#8222;Against the Flow&#8220;</em> klingt zumindest schon mal nach Truck. Und platzenden Kleinkinderschrecken. So ein gewisser Wumms fehlt dem Song zwar, aber es groovt durchaus. Auch wenn das am Mikro teilweise auch die <strong>BACKSTREET BOYS</strong> sein könnten (ey, ich habe mit solchen Vergleichen nicht angefangen). Für&#8217;s Radioprogramm nach 22 Uhr würde es zumindest auch was taugen.</p>
<p><em>&#8222;Join the Hatetrain&#8220;</em> lässt dann zumindest vermuten, dass das Gaspedal jetzt komplett durchgetreten ist. Aber falsch geraten. Speed scheint hier nicht der entscheidende Faktor zu sein. Evil <strong>Michael</strong> kocht nicht unbedingt vor Wut. Man denkt eher an angetrunkene Surfer, die ihre Stimmbänder ein wenig herausfordern. Statt Groove bekommt man auch eher ein unregelmäßiges auf und ab im Tempo vor die Füsse geworfen. Da hätte ich mir bei dem Text echt mehr erwartet.</p>
<p>Als nächstes kommt <em>&#8222;Giddy up!&#8220;</em>. Ok, keine Ahnung, was mit dem Titel gemeint ist, aber hier sind die Herren mal etwas von ihrem Plastiksound weggekommen und haben die Melodik entdeckt. Hurra! Das Album ist gerade ein schönes Stück besser geworden. Auch annehmbare Hocklines finden sich plötzlich im Refrain. Geht doch.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mOUtzLaZzss?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf dem Level scheint sich die Band nun ein wenig eingepegelt zu haben. Die Songs sind strukturiert, in sich entspannter, melodiös, und vielleicht auch catchy. Was mir fehlt, ist der Groove. Trotz technischer Finesse fehlt so ein gewisser Druck nach vorne. Das Ganze klingt nicht gerade böse. Es ist zwar gewaltig, gut gespielt und tralala, aber &#8230; Wie haben die es damit zu <strong>POWERWOLF</strong> und <strong>IZEGRIM</strong> geschafft? Ich höre weder einen zugewucherten <strong>Michael Jackson</strong> noch einen Monstertruck. Und für die Teletubbies ist es nicht nervig genug. Eher gefällig, aber nichtssagend. Song für Song. Muss das sein?</p>
<p>Nach 13 Songs ist man trotzdem etwas platt. Wieso fahren die die ganze Zeit mit halbem Gas? Die Lieder sind ja nicht schlecht, aber verdammt, irgendwann wird es langweilig! Es muss doch auch mal Punkte geben, wo die Handbremse gelöst wird und die Musik sich weiter entfalten kann. Der Wille scheint schon da zu sein. Nur traut sich keiner. Schade. Wenn die Band mal etwas mehr Gas geben würde, kämen sicher interessante Songs zum Vorschein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>www.facebook.com/selfmachineofficial</p>
<p>www.youtube.com/selfmachineofficial</p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11868" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg" alt="img_3696" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
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<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
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<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/boygroups-konfetti-und-ein-heiratsantrag-eskimo-callboy/">Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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