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	<title>Barther Metal Open Air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Barther Metal Open Air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
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<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29239" aria-describedby="caption-attachment-29239" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29239 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29239" class="wp-caption-text">BARTHER</figcaption></figure>
<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das letzte Barther Metal Open Air?!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Festivals gibt es ja viele. Aber nur wenige sind so ans Herz gewachsen, wie das Barther bei einigen unserer Autoren. </p>
<p>Sophia gibt euch einen Überblick und das diesjährige Barther Metal Open Air. Was euch erwartet und was ihr dabei nicht verpassen solltet!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-letzte-barther-metal-open-air/">Das letzte Barther Metal Open Air?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ab zur See, ihr Landratten! Das Barther ruft!</h3>
<p><strong>Sommer, Sonne, Metal und Meer</strong>: Das <strong>Barther Metal Open Air</strong> feiert in diesem Jahr sein Jubiläum. <strong>20 Jahre</strong> &#8211; überraschend? Ja, denn das Festival ist schon immer sehr klein gewesen und konnte sich trotzdem erfolgreich etablieren. 2009 war ich selbst zum ersten Mal dabei und schon zu dieser Zeit war es jedes Jahr unsicher, ob das Barther im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Aber es hat trotzdem überlebt &#8211; bis jetzt. Die <strong>Gerüchteküche</strong> brodelt, da der Veranstalter bekannt gegeben hat, dass er seinen Posten niederlegt und das Festival somit &#8211; wenn &#8211; unter anderer Feder weitergeführt werden wird. Wer genau das sein soll, ist immer noch <strong>unklar</strong>. Das bedeutet aber wahrscheinlich, dass es das letzte Mal in dem <strong>bisherigen Stil</strong> stattfinden wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27682" aria-describedby="caption-attachment-27682" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27682 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG-20170819-WA0019-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG-20170819-WA0019-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG-20170819-WA0019-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG-20170819-WA0019-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG-20170819-WA0019.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27682" class="wp-caption-text">Impressionen vom Barther Metal Open Air 2017</figcaption></figure>
<p>Das Barther bietet einfach eine einmalige Kulisse. Die <strong>Freilichtbühne</strong> im kleinen Ort <strong>Barth</strong> in <strong>Mecklenburg-Vorpommern</strong> ist im Stil eines <strong>Amphitheaters</strong> gehalten. Dadurch ist nicht nur das Feeling besonders, auch die Sitzreihen sind so aufgebaut, dass man ohne Schwierigkeiten alles sehen kann. Das Gelände zum <strong>Zelten</strong> befindet sich im anliegenden<strong> Stadtpark</strong> und hat daher feste Wege und Beleuchtung. Außerdem ist die Ostsee ohne Probleme zu erreichen. Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch! Soweit so gut &#8211; doch was spielt denn Tolles zum <strong>zwanzigjährigen Jubiläum</strong>???</p>
<p>An <strong>drei Tagen (16.-18.08)</strong> spielen jeweils<strong> zehn Bands</strong> pro Tag. Überwiegend gibt es wie immer <strong>Black</strong> und<strong> Pagan Metal</strong> auf die Ohren. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die norwegische Black Metal Band <strong>1349</strong>, die nicht oft live in Deutschland spielen. Weitere große Namen sind<strong> SARGEIST</strong>, <strong>URN</strong> und <strong>VALKENRAG </strong>(<strong>AMON AMARTH</strong> 2.0). Außerdem spielen <strong>CTULU</strong> und <strong>EIS</strong>. Es wird also extrem düster. Ein typisches Gemisch aus allem was ordentlich ballert und dunkler Atmosphäre, wie bereits in den letzten Jahren. Apropos Gemisch:<strong> Met</strong> vom Veranstalter gibt es natürlich auch wieder zu kaufen und der ist definitiv ein <strong>Geheimtipp</strong>. Wer sich die <strong>55 Euro</strong> für das Ticket sparen will, sollte sich mal auf der <a href="http://barther-metal-openair.de/jobs-2016-werde-ein-teil-der-bmoa-crew"><strong>Homepage</strong></a> des Festivals umsehen &#8211; da werden noch <strong>Crewmitglieder</strong> gesucht!</p>
<p>Ich freu mich schon wahnsinnig auf das Barther. Es war damals mit Wacken mein erstes Festival und lehrte mich den krassen Gegensatz von großen und kleinen Festivals. Daher hoffe ich, dass dieses Jahr nicht das letzte für das <strong>Barther Metal Open Air</strong> sein wird. Es gibt meiner Meinung nach<strong> kein schöneres Festival</strong> in <strong>Mecklenburg-Vorpommern</strong>!</p>
<p><strong><a href="http://barther-metal-openair.de/">HIER</a> </strong>gibt es <strong>Tickets</strong> und <strong>Merch!</strong> Die Tickets sind übrigens auf <strong>1500 Stück limitiert</strong>, also beeilt euch lieber!</p>
<p>Für einen ungefähren Einblick in das Gelände gibt es hier für euch den (leider etwas veralteten Trailer) von 2013:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/76krm9HMXB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort Das kleine, aber sehr feine Black und Pagan Festival im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die 19. Runde. Unser SILENCE-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim Barther Metal Open Air ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center">Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort</h3>
<p>Das kleine, aber sehr feine <strong>Black und Pagan Festival</strong> im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die <strong>19. Runde</strong>. Unser <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim <strong>Barther Metal Open Air</strong> (kurz: BMOA 2017). Meine Reise zum beschaulichen Urlaubs-Örtchen Barth startete aber erstmal wenig rasant, als ich früh um vier feststellen musste, dass der Zug ausgefallen ist. Irgendwann 10 Stunden später habe ich Barth dann aber doch erreicht. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nummer 1: Traue nicht den öffentlichen Verkehrsmitteln!</strong></p></blockquote>
<p>Angekommen in Barth, war das Festival-Gelände schnell gefunden. Es befindet sich <strong>in Steinwurf-Nähe zum Bahnhof</strong> Barth und durch pilgernde Metalheads kann man es sowieso nicht verfehlen. Der Zeltplatz ist in einem <strong>kleinen Park mit vielen Bäumen</strong>, die einem reichlich Schatten spenden. Das Festivalgelände ist gleich nebenan, oder sagen wir mal, ein paar Höhenmeter darüber. Pluspunkt gibt es hier für <strong>Sitzmöglichkeiten an der Freilichtbühne</strong>. Ja, für die Bands ist dieser Ort eventuell etwas gewöhnungsbedürftig, da sich die Crowd durch die Sitzränge extrem verteilt. Für Besucher ist es allerdings ein mega Entspannungsfaktor, wenn die müden Knochen nicht mehr stehen wollen.</p>
<p>Das kleine Festival, was dieses Jahr <strong>ca. 1000 Besucher</strong> anzog, hat (fast) alles, was seine großen Brüder auch im Angebot haben. Es gibt genügend Dixie-Toiletten, die auch sehr gut in Schuss gehalten werden. Für Menschen wie mich, die ihr Toilettenpapier vergessen haben, war immer irgendwo eine Klorolle griffbereit, außer vielleicht in den Abendstunden, wo die Toiletten im Hot-Seat-Modus bedient wurden. Zusätzlich zu den Dixies gabs auch einen kleinen Toilettenwagen, wo man für kleines Entgelt neben der Toilette auch fließend Wasser am Wasserhahn benutzen konnte. Fressbuden und Bierstände gab es in ausreichender Zahl. Die Auswahl war sehr gut, ob man nun Pizza, Chilli oder Bratwurst mochte. Alles war vertreten. Alkoholische und alkoholfreie Getränke&nbsp;gab es in ausreichenden Mengen und vielfältiger Varianz. Neben Bier gabs einen <strong>Met-Stand</strong> und einen <strong>Cocktail-Stand</strong>. Essen und Trinken war absolut bezahlbar.<br />
<strong>Merch-Stände</strong> gab es auch sehr zahlreiche, die Patches, CDs, Vinyls und natürlich Oberbekleidung verkauften, unter anderem die Stände von <strong>Trollzorn Records</strong>, <strong>Einheit Produktionen</strong>, <strong>Ketzer Records</strong>, <strong>Human to Dust Records</strong> und <strong>Immortal Frost Productions</strong>. Das Kurioseste dieses Jahr auf diesem Festival war für mich definitiv ein <strong>Massagezelt</strong>. Wem jetzt Duschgel, Grillkohle oder dergleichen ausgegangen ist, der konnte auch eine der zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der nahen Umgebung aufsuchen. Einziges Manko &#8211; auf dem Festivalgelände gibt es keine Dusche. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 2: Wer Duschen will, muss kreativ sein!</strong></p></blockquote>
<h3 style="text-align: center">Vom Regen in die Traufe &#8211; Festival-Tag 1</h3>
<p>Die pirate-themed <strong>Folk Metal</strong>-Australier von <strong>LAGERSTEIN</strong> debutieren auf dem 19. <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Die sechs Piraten haben sich für diesen Sommer ein Haus in Ungarn gemietet, um möglichst viele Festivals in Europa bespielen zu können. Leider verpasse ich den Auftritt fast gänzlich, da ich zu dieser Zeit noch am Eingang in der Schlange stehe, weshalb <strong>Flo</strong> hier für euch zugeschaut hat: <strong>&#8222;</strong>Die Jungs von <strong>LAGERSTEIN</strong> eröffnen das <strong>BMOA</strong> mehr als würdig und können durch Herz und extrem gute Laune die Gäste, welche es bereits aufs Festivalgelände geschafft haben, begeistern und mitreißen. Schon bei der ersten Band, quasi in der Aufwärmphase, das Bedürfnis zu haben, sich zu bewegen und die ganze Zeit vor sich hin zu grinsen, ist eine starke Leistung, die die Piraten hier abliefern. Besonderes Highlight: eine <strong>Coverversion </strong>von <em>&#8222;So ein schöner Tag&#8220;</em>, welches wohl eher bekannt ist als das <strong>Fliegerlied</strong>.<strong>&#8222;</strong></p>
<p>Eine etwas ungewöhnliche <strong>Folk Metal</strong>-Band sind <strong>YMYRGAR</strong> aus Tunesien. Sowohl der Name der Band als auch deren Outfits lassen vermuten, dass hier keine arabischen Klänge zu hören sein werden. Sie spielen ganz klassischen nordischen Folk Metal mit <strong>Tin Whistle, Violine und Lead Gitarre</strong> und zaubern dabei schöne Klänge. Leider kann die Band damit nicht alle begeistern. Es ist immer noch recht karg besiedelt vor der Bühne. Ich verfolge das Treiben der Band schon etwas länger und erfreue mich, dass sie auch bisher unveröffentlichte Tracks spielen. Für mich haben die sieben jungen Musiker aus Tunesien ein enormes Potenzial, deshalb ist sie einer meiner Geheimtipps.</p>
<p>Mit <strong>ARS VENEFICIUM</strong> steht nun <strong>Black Metal</strong> auf dem Programm. Die Herren aus <strong>Belgien</strong> bringen harschen Black Metal mit allerlei fiesen <strong>Blast Beats</strong> und kratzigen Vocals. Eben alles, was dazu gehört. Trotzdem ist der Auftritt an vielen Stellen sehr <strong>melodisch</strong> und kann dadurch meine Aufmerksamkeit wecken. Ich werde mir das Debüt-Album mal genauer anhören.</p>
<p>Auf <strong>ARS VENEFICIUM</strong> folgt gleich die nächste Black Metal-Combo. <strong>DRAUGGARD</strong> aus <strong>Russland</strong> spielen eine Mischung aus <strong>Black und Thrash Metal</strong>. Leider kann die Band mein Interesse nicht wecken. Ich finde den Auftritt recht generisch und unmelodisch, weshalb ich mich kurzerhand für eine Fress- und Bierpause entscheide.</p>
<p>Kurz darauf spielt einer meiner Highlights dieses Festivals: <strong>WELICORUSS</strong>. Ursprünglich kommen die Herren aus <strong>Sibirien</strong>. Die Band hat sich aber entschieden, ihren Lebensmittelpunkt nach <strong>Prag</strong> zu verlegen, da sie sich von dort besser ums Booking kümmern können. Langsam füllt es sich auch ein wenig mehr vor der Bühne, da die <strong>symphonischen Melodien</strong> allerhand Leute anlocken. Schade, dass der Regen und einige kleine technische Probleme, die aber gekonnt und schnell umschifft werden, das Erlebnis etwas trüben. Es wird leider auch nicht der letzte Regen des Festivals bleiben.</p>
<p>Nach <strong>WELICORUSS</strong> betreten <strong>DJEVELKULT</strong> die Bühne. Hier handelt es sich um <strong>erbarmungslosen Black Metal</strong> <strong>mit sehr präsenten Vocals </strong>aus dem Mutterland des Black Metals &#8211;<strong> Norwegen</strong>. Ohne viel Schnick-Schnack also wird uns klassischer norwegischer Black Metal präsentiert. Der Regen wird wieder etwas seichter, dadurch wird es auch wieder etwas voller.</p>
<p><strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> präsentieren zwar auch Musik, die dem Genre Black Metal zuzuordnen ist, jedoch fangen die gebürtigen Sachsen damit eine gänzlich andere Stimmung ein. Die Band präsentiert sich in langen schwarzen Roben und widmen sich historsichen Themen. Der Klang ist ebenso mystisch wie die Aufmachung. Es wird bereits jetzt deutlich, dass das <strong>BMOA 2017</strong> mit einer ordentlichen Vielfalt aufwarten kann.</p>
<p><strong>UADA </strong>ist der auserwählte<strong> Headliner</strong> des ersten Tages. Die Band hat zwar bisher nur ein Album in petto, trotzdem ist dieses so <strong>extrem gefragt</strong>, dass es nun ausverkauft ist. Kein Wunder also, dass die Band den ersten Abend des <strong>BMOA</strong>s 2017 headlinen darf. Ich bin leider durch die 12-Stunden-Zugfahrt so abgemattet, dass ich die Umbaupause nicht überlebe. Für <strong>Flo</strong> war die Show von <strong>UADA</strong> aber ein gelungenes Highlight: <strong>&#8222;</strong>Die Show der vermummten Schwarzmetaller aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten lässt mir den Atem stocken. Durch viel Nebel und überwiegend weißes Licht erscheint die Bühne mit einem Mal wie ein mystischer Schwarz-Weiß-Film. Die Gesichter der Band bekommt man nicht zu sehen<strong>,</strong> lange Kapuzen verdecken die Köpfe des Quartetts. Die Klänge sind <strong>voller Kälte</strong>, <strong>Energie</strong>. Raue und gleichzeitig mystische Melodien hallen durch die Freilichtbühne in Barth, die &#8211; nebenbei bemerkt &#8211; zu diesem Zeitpunkt sehr gut gefüllt ist. Der Auftritt ist für mich absolut gelungen und schafft es sogar, mich in eine Art Trance zu versetzen.<strong>&#8222;</strong></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Erstmal ein Frühstück &#8211; Festival-Tag 2</h3>
<p>Der Tag ist noch jung und wir erfahren, dass die Bands <strong>HASSMORD</strong> und <strong>MYRD</strong> leider nicht zum<strong> BMOA 2017 </strong>kommen konnten. Somit beginnt der Festivaltag ganz entspannt um 13:30 Uhr mit <strong>ARTES ORBIS</strong>. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, ob selbst geschmiert oder von den zahlreichen hiesigen Bäckereien in der Stadt.</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 3: Ein ausgiebiges Frühstück erleichtert den Start in den Tag!</strong></p></blockquote>
<p>Die Band <strong>ARTES ORBIS</strong> ist aus dem nahe gelegenen Greifswald angereist um ihre Art des Black Metals zu präsentieren. Was mir sofort auffällt: die <strong>Vocal-Parts</strong> werden unter dem <strong>Gitarristen</strong> und dem <strong>Schlagzeuger</strong> aufgeteilt. Die Stimme vom Drummer gefällt mir etwas besser. Sie ist ein wenig kräftiger. Der Auftritt ist <strong>dynamisch</strong> und kann als Opener gut <strong>einheizen</strong>.<br />
<strong>Abwechslungsreich</strong>, wie das <strong>Barther</strong> nun mal ist, gibt danach <strong>Viking&nbsp;Metal </strong>zu hören.</p>
<p><strong>VANIR aus Dänemark</strong> präsentieren sich mit guter Laune und Sänger <strong>Martin Håkan</strong> teilt gerne seinen Met mit der Crowd. Die Musik ist melodisch und eingängig. In der Mitte des Gigs fällt kurzerhand das Hauptmikrofon aus. Dieses hat wohl vom Regen, der nun auch wieder einsetzt, ein paar Macken bekommen. Die Band bleibt locker und tauscht es einfach kurzerhand gegen ein anderes Mikrofon aus.</p>
<p>Aus <strong>Deutschland</strong> beehrt uns eine <strong>Black Metal</strong>-Band der etwas anderen Art. Wer jetzt schrilles Geschrabbel erwartet, sollte sich <strong>THORMESIS</strong> mal genauer anhören. Die <strong>dunklen Black Metal-Passagen</strong> werden durch <strong>stimmigen Klargesang</strong> und <strong>Black&#8217;n&#8217;Roll-Parts</strong> ergänzt. Die Band versprüht einen <strong>melodisch-melancholischen Charme</strong> und ist so gefühlvoll und abwechslungsreich, dass selbst ich, die normalerweise um deutschen Black Metal einen Bogen macht, sichtlich begeistert ist. Mein zweiter persönlicher Geheimtipp für dieses Festival.</p>
<p>Und wieder wird schwungvoll das Genre gewechselt. Nun beehrt uns die sympathische<strong> Folk Metal</strong>-Band<strong> SVARTBY</strong> aus<strong> Russland</strong>. Eine gewisse finnische Folk-Metal-Band scheint ein großes Vorbild der russischen Band zu sein, denn das Konzert ist <strong>von humpa-artigen Klängen geprägt</strong>. Der Sänger, mit seiner schlaksigen Gestalt, ist eine absolute Hausmarke. Der Auftritt ist super <strong>erfrischend und extrem witzig</strong>.</p>
<p><strong>FIMBULVET</strong> aus <strong>Thüringen</strong> bringen sehr <strong>melodischen, deutschen Pagan Metal</strong> nach Barth. Besonders gefallen mir die <strong>Klargesang-Passagen</strong> und die Freude, mit der sie auf der Bühne spielen. Die Band kann mittlerweile mit sechs Alben überzeugen und spielt <strong>bereits zum dritten Mal</strong> auf dem <strong>BMOA</strong>. Ein Wiederkommen ist sicher!</p>
<p><strong>SURTURS LOHE</strong> ist ein richtiges <strong>deutsches Pagan Metal-Urgestein</strong>, das mit seiner stimmungsvollen Musik seit 1996 viele Herzen erobert. Die <strong>Atmosphäre</strong> ist angenehm entspanned, da auch viel mit <strong>Flöte, Gesang und Akustikgitarre</strong> experimentiert wird.</p>
<p>Mit den Worten &#8222;Meine Damen und Herren wir sind <strong>TROLLFEST</strong> aus <strong>Norwegen</strong>&#8220; werden wir von den sympathischen Folk-Metallern <strong>im Tropen-Safari-Look</strong> begrüßt. Sie haben <strong>vor 10 Jahren auf dem BMOA ihren ersten Auftritt überhaupt</strong> gefeiert und kommen nun wieder in das beschauliche Ostsee-Örtchen. Der Auftritt ist energiereich und charmant witzig. Wir bekommen unter anderem Songs wie <em>&#8222;Professor Otto&#8220;</em>, <em>&#8222;Steel Sarah&#8220;</em>, <em>&#8222;Gigantic Cave&#8220;</em> zu hören. Es gibt keinen <strong>TROLLFEST</strong>-Auftritt ohne das <strong>Britney Spears</strong>-Cover <em>&#8222;Toxic&#8220;</em>, zusätzlich gibt es noch Beachparty-Stimmung mit einem Cover von <em>&#8222;Copacabana&#8220;</em> im <strong>TROLLFEST</strong>-Style. Es ist <strong>extrem voll</strong>, weshalb&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong>&nbsp;für mich <strong>der persönliche Headliner</strong> ist.</p>
<p>Einen passenden Stimmungswechsel nach dem Klamauk von&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong> leiten <strong>TEMPLE OF BAAL</strong> ein. Die Band aus <strong>Frankreich</strong> spielt eine Mischung aus <strong>Death und Black Metal</strong>. Mit bereits fünf veröffentlichten Longplayern hat die Band reichlich Auswahl an Tracks, die sie der Festival-Gemeinde in Barth präsentieren kann<strong>. </strong></p>
<p><strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> sind aus <strong>Baden-Württemberg</strong> angereist und mit 6 Studioalben schon etwas länger in der<strong> Black Metal</strong>-Szene unterwegs. Mit englischen sowie deutschen Texten und eher <strong>harmonischen Passagen</strong> können sie die Festivalbesucher überzeugen.</p>
<p><strong>Headliner des Freitags</strong>&nbsp;auf dem <strong>BMOA</strong> 2017 sind <strong>BATUSHKA</strong>. Wer die <strong>melodische Black-Metal-Combo aus Polen</strong> sehen will, muss eine ganze Portion Geduld mitbringen. Aus einer einstündigen Umbaupause wurden fast zwei Stunden. Auch diesen Headliner überlebe ich nicht. Mich hat es irgendwann aus den Socken gehauen, dass ich mich entschied, in meinen Schlafsack zu krauchen. <strong>Flo</strong> hat sich <strong>BATUSHKA</strong> für euch näher angesehen: <strong>&#8222;</strong>Wieder ein Headliner, bei dem niemand sein Gesicht zeigen will. Sind im Black Metal die Musiker scheu geworden? Das Bühnenbild der Polen ist atemberaubend aufwendig und sehr anschaulich (das möchte bitte auch so sein nach 105 Minuten Umbaupause). Rote Wandteppiche, Kerzen und ein Altar verzieren die Bühne. Masken und schwarze Roben mit okkulten Symboliken sowie der eher steife, &#8222;brave&#8220; Stand der Bandmitglieder auf der Bühne lassen die Polen wie Messdiener einer schwarzen Messe erscheinen, die uns alle verfluchen soll. <strong>Mehrstimmige kirchliche Chorgesänge </strong>treffen auf Black Metal. Sehr mitreißende und beeindruckende Show! Ob die bloße Musik aber ohne diese Show genau so gut ankommen würde, darüber bin ich mir nicht sicher.<strong>&#8222;</strong></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Festes Schuhwerk ist ein Muss &#8211; Festival-Tag 3&nbsp;</h3>
<p>Der Samstagmittag beginnt mit <strong>MOGH</strong> aus dem <strong>Iran</strong>. Die Band spielt eine außergewöhnliche Art von <strong>Black Metal</strong> mit <strong>Operngesang und Keyboard</strong>. Die Vocals sind <strong>harsch</strong>, was aber zum Stil der Band passt.</p>
<p>Mit <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> steht nun eine Band an, die sich den Klassikern von <strong>HYPOCRISY </strong>widmet. Die <strong>Vocals</strong> des Sängers finde ich <strong>gewaltig</strong> und dem <strong>Original sehr nah</strong>. Die Stimmung ist ausgelassen, schon wegen den <strong>schrägen Ansagen</strong> à la &#8222;Das Musikerleben ist hart&#8220;.</p>
<p>Wie der Name <strong>BLOOD FIRE DEATH</strong> schon vermuten lässt, covern die Bruchsaler Songs einer &#8222;gewissen&#8220; Band namens <strong>BATHORY</strong>. Vor und auf der Bühne herrscht eine <strong>gute Stimmung</strong>. <strong>Main- und Backing-Vocals</strong> sind exzellent und zu meinem Amüsement erfreut sich bei den<strong> Klassikern</strong> besonders das etwas gesetztere Publikum.</p>
<p>Die <strong>Viking/Folk Metal</strong>-Band <strong>BALDRS DRAUMAR</strong> erzählt musikalisch auf der Bühne eine <strong>interessante Geschichte</strong> über den König <strong>Radbod</strong> (dt. Rotbart). Witzig finde ich, dass Sänger <strong>Wildgeraesch</strong> <strong>barfuss</strong> auf der Bühne erscheint. In den verschiedenen sehr <strong>melodischen Songs</strong> kann man die Geschichte des Königs gut mitverfolgen.</p>
<p>Mit <strong>DISTASTE</strong> kommt eine <strong>Grindcore/Brutal Death Metal</strong>-Band. Das Genre stößt bei mir leider eher auf Abneigung (engl. Distaste), weshalb ich mal wieder eine Bierpause einlege.</p>
<p><strong>DRUDENSANG</strong> ist dann wieder mehr mein Fall. Es ist&nbsp;<strong>Black Metal</strong>, kann mich jedoch durch sehr <strong>melodische Gitarren</strong> und wundervollen <strong>Klargesang</strong> überzeugen. Bis jetzt hat die Band aus <strong>Bayern</strong> nur ein paar Demos veröffentlicht, kann die 45 Minuten Spielzeit aber mit ihren langen Songs sehr gut füllen. Bis fast zum Ende des Gigs halte ich den Mann an den Synthesizern für eine Attrappe, weil er sich kaum bewegt und bin sichtlich überrascht, als die vermeintliche Attrappe dann zu Fuß die Bühne verlässt.</p>
<p>Mit <strong>VREDEHAMMER</strong> aus Norwegen bekommen wir eine der wenigen <strong>Death Metal</strong>-Bands auf dem <strong>BMOA 2017</strong> zu hören. Die Ränge sind gut gefüllt. Den Leuten scheint die Abwechslung in der Running Order genauso gut zu gefallen.</p>
<p>Auch <strong>FIRTAN</strong> spielen<strong> Pagan/Black Metal</strong>. <strong>FIRTAN</strong> ist eine der wenigen Black Metal-Bands, die ganz bewusst <strong>auf Corpsepaint und schwarze Kleidung verzichten</strong>. Guter Black Metal muss eben nicht immer plakativ daherkommen. Durch deutsche Texte und sehr eingängige Passagen weiß die Band die Stimmung aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Die nächste Band <strong>SCHRAT</strong> setzt wieder auf die bewährten Mittel. Allerdings nur optisch, denn <strong>SCHRAT&nbsp;</strong>kann mich <strong>durch eingehende Melodien</strong> und einem <strong>Hauch von Melancholie</strong> überzeugen.</p>
<p>Mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> hat sich das <strong>BMOA</strong> 2017 auch eine <strong>Post Black Metal-Band</strong> ins Line-Up geholt. Für mich ist es ein sehr gelungener Auftritt, denn die athmosphärische Hintergrundbeleuchtung in Blau- und Weiß-Tönen harmoniert wunderbar mit den <strong>herben, verzweifelten Vocals</strong> und den <strong>melancholischen Gitarrenriffs</strong>. Ein sehr angenehmer Auftritt von den Herren aus <strong>Österreich</strong>.</p>
<p><strong>Headliner</strong> am Samstag ist <strong>THE COMMITTEE</strong>. Zu meiner Erleichterung nutzt die Band ihre einstündige Umbaupause nicht ganz aus. Die Herren aus dem internationalen Konsortium betreten <strong>mit schwarzen Sturmmasken</strong> die Bühne, was ich zugleich abstoßend und anziehend finde. Zu meiner Verwunderung wird auf eine Leinwand verzichtet. Dadurch wirkt der Auftritt leider ziemlich steril. <em>&#8222;Katherine&#8217;s Chant&#8220;</em> ist mir trotzdem im Ohr hängen geblieben. Die Band zeichnet sich durch <strong>präsente, aber nicht im Vordergrund stehende Vocals</strong> und sehr <strong>melodie-getriebene</strong> Gitarren aus. Dadurch wirkte der Auftritt trotz stolzer 1,5 Stunden sehr kurzweilig und ist ein <strong>gelungener Abschluss</strong> des 3-tägigen Festivals.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Es fährt kein Zug nach Nirgendwo &#8211; Fazit&nbsp;</h3>
<p>Ich kann jedem Festivalgänger, der annähernd was mit den Genres Black und Pagan Metal am Hut hat, das <strong>Barther Metal Open Air</strong> wärmstens empfehlen. Die <strong>Bandauswahl</strong>&nbsp;war auch dieses Jahr wieder <strong>vielfältig</strong> und die <strong>Running Order</strong> sehr <strong>abwechslungsreich</strong>. Ich finde es auch sehr fair, dass jede Band mindestens 45 Mintuten spielen darf. Wenn es nach mir ginge, könnten die Headliner etwas früher spielen und dafür eine Band danach den Rausschmeißer machen. Für den vielen Regen kann ja bekanntlich der Veranstalter nichts und es hat sich Dank der vielen Bäume und der guten Organisation auch nicht zur Mega-Schlamm-Schlacht entwickelt. Wasserfeste Kleidung war aber dennoch ein Muss, deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 4: Gummistiefel und Regencape sind das Non-Plus-Ultra der diesjährigen Festival-Bekleidung</strong></p></blockquote>
<p>Das Festivalgelände ist auf dem <strong>BMOA</strong> auch für nichtmotorisierte mit dem Zug zu erreichen. Damit das auch so bleibt, solltet ihr allerdings die <strong>Kampagne &#8222;Keine Bahn ist auch keine Lösung&#8220;</strong> unterstützen, damit die Bahn auch weiterhin nach Barth fährt. Hier der Link zur Petition:&nbsp;<a href="http://www.keinebahnistkeineloesung.de/">http://www.keinebahnistkeineloesung.de/<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/">Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Pack die Bierpalette ein, nimm dein kleines Schwesterlein&#8230; &#8211; Barther Metal Open Air XIX</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 09:55:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ostsee! Urlaub! Was geht mir das Herz auf, da oben an der Küste. Jedes Mal, wenn ich für ein paar Tage in der nördlichen Region Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs bin und mich an den Strand schmeiße, fühle ich mich heimisch und geerdet gleichzeitig – Wahnsinn! Aber jetzt mal im Ernst, man muss ja nicht immer nur zum Abgammeln an die Küste fahren. Es gibt da nämlich so ne verdammt geile Möglichkeit, Ostsee-Urlaub und Live-Krach, inklusive Haare kreisen, zu verbinden. Möchten Sie diese Option buchen, dann bitte hier entlang:</p>
<p>Herzlich willkommen auf dem <b>BARTHER METAL OPEN AIR XIX</b> (für alle, die keine römischen Zahlen lesen können – es ist das 19. Barther)! Seit also fast 20 Jahren lockt <strong>Heiko</strong>, der Häuptling des <strong>BMOA</strong>-Crew-Stamms, Fans des Extrem-Metals in die Barther Parkanlage. Von Black/Pagan/Folk über Viking bis hin zum Death Metal gibts auch zur diesjährigen Ausgabe ordentlich Geschrabbel auf die Ohren.</p>
<p>Dabei wird, seitdem ich dieses Festival auf dem Schirm habe, sowohl auf Szenegrößen als auch auf das besondere I-Tüpfelchen sehr großen Wert gelegt. Neben <b>TROLLFEST</b> und <b>HARAKIRI FOR THE SKY</b> sind dieses Jahr unter anderem auch <b>BATUSHKA</b>, <b>UADA</b>, <b>THE COMMITTEE</b>, <b>VREDEHAMMER</b>, <b>SVARTBY</b>, <b>SCHRAT</b> und <b>TEMPLE OF OBLIVION</b> dabei, um nur mal eine abgespeckte Auswahl an Hammer-Acts aufzulisten. Für das komplette Billing bitte <a href="http://barther-metal-openair.de/bands-2017/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> klicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-20119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index.jpg" alt="" width="1600" height="959" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index.jpg 1600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-1024x614.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-750x450.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Das Besondere beim <b>Barther Metal Open Air</b>: Der Zeltplatz ist die Barther Parkanlage, die direkt ans Konzertgelände, nämlich das hiesige Amphi-Theater, anschließt. Kurze Wege, gemütliche, familiäre Atmosphäre und die Möglichkeit, sich zum Ausnüchtern mittags auf den Rängen niederzulassen, um die Lieblingskapelle zu genießen, machen das gesamte Festival sehr stressfrei und entspannt. Wem das noch nicht reicht, der kann nach ca. 5 Minuten Autofahrt gern auch durch den weißen Ostsee-Sand schlendern, oder sich im kühlen Nass die Wangen anfeuchten, oder bei Bedarf seinen gesamten Unrumpf in die baltischen Fluten schmeißen.</p>
<p>Drei Tage starke Bands, gemütliche Fans, entspanntes Beisammensein und die Ostsee in greifbarer Nähe gibt es zu einem Ticketpreis von unschlagbaren <strong>42,00 Euro im VVK</strong>. Also schmeiß dir ne Palette Bier und Badesachen ins Auto (wahlweise auch in Zug/Bus/Rikscha) und komm <strong>vom 17. bis 19. August 2017</strong> nach Barth! Wir vom <em><strong>SILENCE</strong></em> waren schon letztes Jahr vor Ort und werden auch dieses Jahr wieder dort sein, zwar ohne unseren Magazin-Stand, dafür aber mit viel guter Laune und Bock auf Rock &#8217;n&#8216; Roll. Wir sehen uns dort!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BartherMetalOpenAir/https://www.facebook.com/BartherMetalOpenAir/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="http://barther-metal-openair.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Barther Metal Open Air]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/">Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mittwoch</h3>
<p>7:00 Uhr – der Wecker klingelt. Wie immer denke ich mir als erstes: &#8222;Halt die Fresse, du Arsch!&#8220;, doch als ich dann so langsam meine Augen aufbekomme und meinen Kopf aus der zu einer perfekten Einheit verschmolzenen Gesicht-Kissen-Symbiose herauslöse, fällt mir wieder ein, dass wir ja heute nach Barth fahren. Hey! Eins, zwei, drei – gute Laune! Fix geduscht, &#8217;nen starken Kaffee geschlürft und noch &#8217;nen Happen gefuttert, steht auch schon der Felix (auch bekannt unter &#8222;Gewaltmaschine&#8220;) vor der Tür. Eingeladen, ab gehts – der Norden ruft!</p>
<p>Die Fahrt ist lang, aber irgendwann wirds auf dem Navi dann endlich immer blauer – die Küste ist nicht mehr weit! In Barth angekommen, gehen wir erstmal einkaufen, denn niemand will auf einem Festival auf dem Trockenen sitzen. Nun aber ab in den Stadtpark, der den Zeltplatz des Barther Metal Open Airs darstellt. Sofort kommt uns Arne vom Orga-Team entgegengeflitzt, der uns zu Heiko, dem Veranstalter führt. Wir bekommen eine kurze Einweisung und dann wirds auch schon spannend, &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230;denn wir bereiten uns auf die Entjungferung vor&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230;die Entjungferung unseres SILENCE-Magazin-Standes (tat ihm auch gar nicht weh, hoffen wir). Denn wir hatten die Ehre, uns auf dem diesjährigen BMOA das allererste Mal als Magazin mit einem eigenen Zelt zu präsentieren und den Stand dort das allererste Mal aufzubauen. Unser Ziel ist es, hier Autogrammstunden der Bands zu veranstalten und ein paar Liköre mittels einer Lotterie zu verlosen. Da es auch für uns der erste Aufbau ist, dauert alles seine Zeit, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun ab ins Camp, das Zelt muss noch hingezimmert werden, bevor es endlich ein Feierabendsgetränk gibt, oder vielleicht auch zwei.</p>
<h3>Donnerstag</h3>
<p>Nachdem es in der Nacht etwas geregnet hatte, hält sich das Wetter nun wieder. Klasse! Dann kann&#8217;s ja heute losgehen mit Bands und Fans und allem drum und dran. Schnell frühstücken und dann ab zum SILENCE-Stand, da dort noch ein paar Kleinigkeiten vorbereitet werden müssen, wie z.B. die Lose für unsere kleine Likör-Lotterie – für Basteltalente wie mich war das am Morgen genau das Richtige &#8230; nicht. Aber was muss, das muss. Mittlerweile ist es 14:30 Uhr und die Tore des Festivalgeländes öffnen sich. Getreu dem Motto &#8222;Erstmal Bändchen holen!&#8220; stehen unzählige Menschen in einer Schlange und warten auf &#8230; nein, nicht auf Bananen, sondern darauf, mal übers Gelände zu schnuppern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6588 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983.jpg" alt="Silence-Flyer" width="340" height="431" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983.jpg 1145w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-237x300.jpg 237w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-808x1024.jpg 808w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-750x950.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" />
<p>An dieser Stelle merken wir: das Fingerverknoten beim Basteln hat sich gelohnt! Die Festivalbesucher halten an unserem Stand an und fragen sich, was dieser Papierschnipsel soll, der ihnen da in die Hand gedrückt wurde, sind dann aber doch ziemlich glücklich, einen Schluck Schmunzelwasser gewonnen zu haben. Geil! So macht mir das Spaß hier! Ratzifatzi ist die erste Stunde nach der Eröffnung vorbei und die erste Band spielt auf: <strong>IMMANE</strong>. Ich kannte die Lübecker Black-/Death-Metaller vor diesem Festival nicht, sie schaffen es aber, das mittlerweile 18. BMOA gebührend zu eröffnen. Leider sind noch nicht viele Leute vor der Bühne und auf den Rängen, um der Truppe zu lauschen, trotzdem wird von Seiten der Stagecrew schon die Nebelmaschine in Betrieb genommen, und auch mit etwas Feuer wird schon gespielt. Merke: Auf dem Barther steigt also die Party schon von der ersten Minute an.</p>
<p>Nun aber heißt es: Zeit, sich zu besinnen, denn <strong>WALDTRAENE</strong> stehen auf dem Plan. Nach dem Anfangsgeschepper folgen nun Geschichten aus dem Harz, die mithilfe einer akustischen Gitarre, einer Flöte und 2 Gesängen dargeboten werden. Das Duo tritt wie immer sehr sympathisch auf und animiert das Publikum trotz der tiefgründigen Texte auf sehr spaßige Art und Weise zum Mitmachen. Sprüche wie: &#8222;Odin oder Wotan – prinzipiell das gleiche. Hammer wieder was gelernt.&#8220;, lockern unheimlich auf. Beim Lied &#8222;Einherjer&#8220; bekomme ich Gäsehaut, weil man einfach in der Musik versinkt und Bilder im Kopf hat. Klasse Auftritt!</p>
<p>Direkt nach dem Gig haben wir am SILENCE-Stand das Vergnügen, Knoepfchen und Horda (<strong>WALDTRAENE</strong>) bei uns am Stand zur Autogrammstunde begrüßen zu dürfen. Einige Leute kommen vorbei und decken sich mit WALDTRAENE-Merchandise ein, während Felix und ich WALDTRAENE mit Pfeffi eindecken. Läuft!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6586 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/BeatenVictoriouses-e1472002411989.jpg" alt="BeatenVictoriouses" width="600" height="400" />
<p><strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> machen sich bereit und stehen als nächstes auf dem Plan. Die Band ist mir leider bis dato gar kein Begriff, fesselt mich aber von Beginn an. Die Stimme der kleinen Frontfrau Çaruk Revan wirkt umso größer. Ihre Vocals sind einfach nur krank, die Musik kalt und alles in allem habe ich erneut Gänsehaut, diesmal aber nicht aufgrund von Rührung, sondern wegen dem kalten Schauer, der mir über den Rücken läuft. Richtig guter Black Metal! Zur Show der Band gehört eine nackte, weiß angemalte Frau, die an einem Kreuz gefesselt ist und zappelt, als würde ihr was fehlen &#8211; krank. Das wirkt alles ziemlich echt und kalt!</p>
<p>Auch <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> dürfen wir nach dem Gig bei uns am SILENCE-Zelt begrüßen. Zugunsten dieser Signing Session, lasse ich mir <strong>THORNAFIRE</strong> entgehen, die nun ebenfalls aufspielen. Aus netten Gesprächen mit <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> ergibt sich, dass die Musiker zum Teil persische und bulgarische Wurzeln haben, mittlerweile aber alle in Berlin wohnen.</p>
<blockquote><p>&#8230;Abwechslung zwischen akustischen Passagen und druckvollem melodiösem Geballer&#8230;</p></blockquote>
<p>Nach <strong>THORNAFIRE</strong> betreten die Coburger <strong>MUNARHEIM</strong> die Freilichtbühne in Barth. Mittlerweile ist es 20:30 Uhr und es dämmert. Zum ersten Mal kann man die Ausmaße der diesjährigen Beleuchtungsmöglichkeiten auf der Bühne erkennen. Gerade von hinten wird viel beleuchtet, oft sieht man dadurch von vielen Musikern, die sich gerade auf der Bühne abzappeln, nur die Silhouette. Das wirkt! Vor der Kapelle stehen viele Leute und lassen sich die Songs der Coburger servieren. Frontman Pascal ist wahnsinnig präsent und gleichzeitig sympathisch auf der Bühne, er versteht es, mit seinen Ansagen die Leute einzufangen. Sogar die Ränge machen mit, als er ruft: &#8222;Ich will eure Hände sehen!&#8220; Die Abwechslung zwischen akustischen Passagen und druckvollem melodiösem Geballer bringt saumäßig viel Spaß! Ein wahnsinnig guter Auftritt!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1128-e1472004838359.jpg" alt="Taake Attention" width="300" height="268" />
<p>Energiegeladen von der guten Musik geht&#8217;s zurück zum SILENCE-Zelt, wo wir auch in Kürze die Jungs und Mädels von <strong>MUNARHEIM</strong> erwarten. Und pünktlich wie die Maurer sind sie da. Erstmal ist Gruppenkuscheln angesagt (ja, sowas machen wir) und dann stehen auch schon wahnsinnig viele Leute vor unserem roten Zelt. Es ist verdammt viel Andrang, die Nachfrage nach Platten, Shirts und Autogrammen ist groß, Gespräche mit den Fans und uns werden geführt (dabei habe ich erfahren, dass es in der Band ein Pärchen gibt, das sich direkt nach dem Barther in die Flitterwochen begeben hat – an dieser Stelle nochmal: Herzlichen Glückwunsch!), weshalb ich auch <strong>DARKMOON WARRIOR</strong> nur von unserem Zelt aus wahrgenommen habe.</p>
<blockquote><p>The last song is about raping ladies!</p></blockquote>
<p>Aber das war ja zum Glück noch nicht alles für heute, nein! Denn die Portugiesen von <strong>CORPUS CHRISTII</strong>, die mittlerweile schon fast 20 Jahre aktiv sind, stehen noch auf dem Plan. Immer noch super gelaunt wegen <strong>MUNARHEIM</strong>, mache ich mich vor die Bühne. Auf den Rängen sitzen immer noch einige Leute, vor der Bühne stehen die Leute auch dicht an dicht, doch ohne große Ansagen wird das Set runtergerotzt, das, wie zu erwarten, geilen stumpfen Black Metal ohne Wenn und Aber für die Fans bereit hält. Leider haben die Portugiesen ein paar Minuten eher begonnen und etliche Minuten früher aufgehört. Warum, verstehe ich nicht so recht. Doch eine Zugabe konnten die Fans der Band noch abgewinnen. Mit den Worten: &#8222;The last song is about raping ladies!&#8220;, verabschieden sich <strong>CORPUS CHRISTII</strong> und uns in die Nacht.</p>
<p>Also ab zum Felix, so langsam den Stand aufräumen und schließen, damit wir noch die eine oder andere Soße verköstigen können. Denn auch das gehört dazu!</p>
<blockquote><p>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich:</p></blockquote>
<h3>Freitag</h3>
<p>Morgens, um ca. 9:00 Uhr stellt man fest, dass man lebt, nachdem man schon ungefähr eine halbe Stunde mit offenen Augen regungslos im Zelt liegt. Gut, jetzt, wo die Augen schon mal offen sind, schälen wir uns doch mal aus der Zeltplane. Stehen funktioniert noch nicht ganz so gut, also setzen wir uns erstmal hin. Das Beste wird es wohl sein, mal kurz in die kalte Ostsee zu hüpfen, um wieder wach zu sein. Gesagt – getan. Ab ans Meer! Nach ca. 15 Minuten Autofahrt erreichen wir Prerow und schmeißen unsere prachtvollen Adoniskörper (haha) in die Fluten. Es ist kalt, sehr kalt. Aber es tut so gut und vor allem sind wir jetzt wach! Na, dann wollen wir mal schauen, ob unser SILENCE-Stand noch steht!</p>
<blockquote><p>Mal mit Polka-Einlagen, mal mit etwas derberem Geschrabbel&#8230;</p></blockquote>
<p>Los geht&#8217;s heute gegen 12:45 Uhr mit FFFF Metal (nein, ich bin nicht mit auf der F-Taste hängen geblieben), oder auch Finnish Fur Folk Fantasy Metal der Berliner Band <strong>KULTASIIPI</strong>. Mal mit Polka-Einlagen, mal mit etwas derberem Geschrabbel überzeugen die Jungs und Mädels auch schon zu früher Stunde. Die Freilichtbühne ist schon erstaunlich gut besucht und auch die ersten Haare fliegen in der ersten Reihe schon. Weil ein Großteil der Originalbesetzung der der Berliner für diesen Auftritt leider verhindert ist, mussten für etliche Ersatzmusiker einspringen, doch trotzdem funktioniert alles super. Lediglich am Mitmachen des Publikums hapert es noch etwas, doch nachdem die Flötistin Kirsikka Kukka uns allen einen verbalen Arschtritt verpasst hat, tanzen doch alle mit und Barth hat Spaß.</p>
<p>Schon kurz vor dem Auftritt haben sich <strong>KULTASIIPI</strong> häuslich bei uns eingerichtet und waren sehr willkommen. Beim Merchandise-Verkauf im SILENCE-Zelt bekamen sie Unterstützung von den Kindern der Bandmitglieder. Es war schön anzusehen, wie harmonisch das alles funktioniert. Nach dem Gig wurde dann auch etliches an Merch verkauft.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6596" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Zuschauer-e1472004416852.jpg" alt="Zuschauer" width="700" height="394" />
<p>Der Zeitplan sagt: <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong> stehen auf der Tagesordnung. Diese Truppe war mir vorher nur vom Namen her ein Begriff. Weder hab ich die Jungs und das Mädel schon mal live irgendwo gesehen, noch eine Platte von ihnen gehört. Und wäre ich am Morgen nicht in die Ostsee gesprungen, um wach zu werden – spätestens jetzt wäre ich wach gewesen. Der gespielte Black Metal klingt rotzig, trocken, böse – irgendwie nach &#8222;Leckt mich alle, ihr Arschlöcher!&#8220;, es gibt viele Tempiwechsel, aber kaum Pausen oder Unterbrechungen zwischen den Songs. Die gelieferte Show setzt dem ganzen Gig allerdings noch die Krone auf! Zu sehen gab es eine Vergewaltigungsszene, ein Kruzifix, der anal eingeführt wurde und eine schwangere Frau, aus der das Kind herausgeschnitten wird, welches kein Kind, sondern ein Schweinekopf war. Ich weiß gar nicht, wohin mit mir! Mein Mund steht offen, ich kann nicht sagen, ob vor Entsetzen oder sogar vor Verachtung. Ekelhaft! Abartig! Anders! Einprägsam! Jeder wird von der Show etwas anderes gehalten haben. Fest steht aber eins: Der Gig bleibt im Kopf!</p>
<blockquote><p>Ach, du Scheiße! Was wird das denn!?</p></blockquote>
<p>Ziemlich entsetzt kehre ich zum SILENCE-Stand zurück, erzähle Felix, was ich da gerade gesehen habe und hatte fast verdrängt, dass wir uns mit den Leuten gleich bei uns am Stand verabredet hatten. Meine Gedanken zu der Zeit: &#8222;Ach, du Scheiße! Was wird das denn!?&#8220; Tja, was soll ich sagen, sie kamen und es war entspannt, gemütlich und es gab &#8217;nen netten Plausch. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt – zum Glück! Fotos von und mit Fans wurden geschossen, die eine oder andere CD signiert und verkauft, und ab ging&#8217;s für mich wieder vor die Bühne&#8230;</p>
<p>&#8230;nämlich diesmal zu <strong>JÖRMUNGAND</strong>. Ich muss ja sagen, dass mir die Truppe aus Köln schon länger bekannt sind, aber ich gestehe, ich hab doch tatsächlich zu lange nicht mehr ihre Musik verfolgt, wie ich beim Auftritt gemerkt habe. Mann, ey! Was haben die sich gemausert! Entweder geht&#8217;s richtig nach vorn, es hat eine epische Breite, oder beides zusammen. Die Sonne scheint, und getreu dem Motto Uri Gellers &#8222;The stage is yours!&#8220;, nutzt Frontschwein Stefan die gesamte Bühne. Viel Bewegung, viel Action und auch viel Interaktion mit dem Publikum der ersten Reihen. Fett! Ich hab mir sagen lassen, es gibt da bald ein neues Scheibchen. Da bin ich ja mal gespannt drauf!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6590 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369.jpg" alt="Silence-Stand Jörmundgand" width="400" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />
<p>Nicht lange nach dem Gig klopfen auch die <strong>JÖRMUNGAND</strong>er und die eine <strong>JÖRMUNGAND</strong>erin bei uns am Stand an für ein Date mit den Fans und allen, die es werden wollen. Der CD-Verkauf geht schön nach vorn. Als Werbegeschenk gibt&#8217;s dazu: ein <strong>JÖRMUNGAND</strong>-Kondom – herrlicher Gag! Dann ist die Midgardschlange nämlich für jeden Spaß zu haben, ohne, dass ihr etwas zustößt&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Weiter geht es dann für mich mit <strong>NECRONOMICON</strong>. Eine deutsche Thrash Metal-Legende, die ich bisher leider nur vom Namen kannte, weil ich privat sehr selten Thrash Metal höre. Aber, Alter! Die haben ja alles abgemäht! Das geht nach vorn wie Schmidts Katze! Die alten Hasen wissen, wies läuft! Junge, Junge, das hat selbst mir, als jemand, der gar keinen Thrash Metal hört, Spaß gemacht! Da gab es &#8217;nen richtigen Energieschub durch meinen Kadaver! Das sieht das Publikum scheinbar ähnlich, da sind aber die Haare geflogen. Auch <strong>NECRONOMICON</strong> haben uns spontan am Stand besucht, waren aber nur kurz zu Gast, weil sie zwischen Gig und Signing Session schon so viele Fotos und Autogramme machen mussten, dass die Arbeit eigentlich schon getan war.</p>
<p>Schauen wir nun also nach vorn zu <strong>CENTINEX</strong>. Brutal Death Metal from Sweden – ja, ist es tatsächlich (haha). Die Massen lassen sich gehen zu ultratiefen, basslastigen und kratzigen Gitarren. Es macht Spaß, zuzuschauen, allerdings bluten jetzt meine Ohren&#8230;</p>
<p>Aber ich weiß ja, dass sie sich schnell wieder erholen werden, denn als nächstes dürfen <strong>EWIGHEIM</strong> die Bühne in Beschlag nehmen – für mich definitiv ein riesiges Highlight und ich bin mir sicher, nicht nur für mich. Die Ränge bieten kaum noch Platz, als es losgeht. Vor der Bühne stehen ebenfalls überall Besucher des BMOA, um die Gothic Metal-Größen zu erleben. Ich bin mir nicht sicher, ob es an diesem Wochenende schon mal so voll vor der Bühne war, wie jetzt. Sie spielen Klassiker wie <em>&#8222;Tanz der Motten&#8220;</em>, aber spätestens bei <em>&#8222;Schneemann&#8220;</em> sind so gut wie alle am Mitgröhlen und Mitfeiern. Geil! Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl, mittendrin zu stehen! Und gerade fällt mir auf, wie gut der Sound dieses Jahr wieder ist (wer vor ein paar Jahren schon mal in Barth war, merkt, dass sich da einiges getan hat). Es passt einfach alles.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6591 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1206-e1472003371728.jpg" alt="Ewigheim" width="600" height="400" />
<p>Auch <strong>EWIGHEIM</strong> waren danach kurz bei uns am Stand zu Gast. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an denjenigen, der das möglich gemacht und eingerichtet hat – wir lassen den mysteriösen Unbekannten unbekannt, er weiß schon Bescheid.</p>
<p>Und zack, ist die Headliner-Zeit schon dran für heute. Und wen haben wir da zu bieten? Niemand geringeren als <strong>TAAKE</strong> aus dem Capitol of Black Metal: Norwegen. Jeder kennt die Urgesteine – ich bin gespannt, was sie dieses Mal live abliefern. <strong>TAAKE</strong> spielen ein geiles Set an überwiegend neueren Klassikern, deren Namen ich hier nicht auflisten möchte &#8211; kann ja eh kaum jemand aussprechen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wie gewohnt, wissen<strong> TAAKE</strong> zu überzeugen. Die norwegische Kälte macht sich auf der Bühne und im Publikum breit. Die Scheinwerfer leuchten überwiegend blau, das verstärkt die Atmosphäre zusätzlich. Auf dem BMOA 2013 waren <strong>TAAKE</strong> schon einmal zu Gast, damals hat Mastermind und Frontman der Truppe &#8222;Hoest&#8220; einen Mikrofon-Ständer in die Menge geschmissen, wobei jemand verletzt wurde. Daher gab es dieses Mal vom Veranstalter Heiko eine Vorwarnung. Dieses Mal waren die Jungs allerdings lieb zu den ersten Reihen. Lediglich Hoests Ansagen zwischen den Liedern waren für den einen vielleicht grenzwertig, für den anderen doch lustig. Aber so ist der Kerl eben. Mein Highlight war das GG Allin-Cover <em>&#8222;Die when you die&#8220;</em>. Da konnte man mal mitgröhlen, ohne einen Knoten in die Zunge zu bekommen (da Englisch statt wie sonst Norwegisch). Und das gesamte Publikum der Freilichtbühne tat es mir gleich. Alles in allem war es ein geiler Headliner-Gig.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6595 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake.jpg" alt="Taake" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake.jpg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Für alle, die immer noch nicht genug haben, steht noch eine weitere Kapelle in den Startlöchern. <strong>SARKRISTA</strong> machen sich bereit und starten ihre Show um 1:30 Uhr. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten am Schlagzeugmonitor bebt die Bühne, was das Zeug hält. Black Metal in seiner derbsten Form. Ein Blast jagt den nächsten. Eine Pyro-Show mit Fackeln und Feuerspucken gab&#8217;s trotz der späten Stunde auch noch dazu. Apropos späte Stunde: Leider merkt man den Fans vor der Bühne und auf den Rängen die Müdigkeit etwas an. Die Leute bewegen sich wenig und jubeln allmählich schwächer, trotz des guten Gigs. Ich selbst bin auch im Arsch und lausche sitzend dem hammerharten Kettensägen-Geschnorpse. Um diese Uhrzeit halte ich das aber nicht mehr komplett durch und gehe nach ca. 30 Minuten Spielzeit zum Stand zurück. Aufräumen, dicht machen, Feierabend!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1304-e1472003638327.jpg" alt="Sarkrista" width="475" height="600" />
<h3>Samstag</h3>
<p>Guten Morgen, Welt! Ich bin durch! Da hilft nur Haare waschen und ein vitaminreiches, gesundes Frühstück zu sich nehmen: Apfel – aber nicht in fester Form und auch nicht als Saft. Hmm, lecker. An apple a day keeps the doctor away. Man kennt das ja. Nach dem Frühstück erfahren wir, dass <strong>MOR DAGOR</strong> krankheitsbedingt absagen mussten, weshalb sich die Spielzeit von <strong>DELIRIUM</strong> nach hinten auf 14:00 Uhr verschiebt. Also gehts heute erst 14:00 Uhr ab vor die Bühne.</p>
<p><strong>DELIRIUM</strong> wecken nun auch die letzten Besucher ihres Konzerts. Fränkischer Pagan Metal bricht los und man merkt den Jungs den Spaß an ihrer Sache definitiv an. Frontfranke Manuel ist, ähnlich wie bei <strong>MUNARHEIM</strong>, sehr präsent und nutzt seinen Platz auf der Bühne. Ebenfalls spielt er gern mit dem Publikum, macht nette Komplimente und lässt die Fans auch mal was machen. Die erste Reihe beim Gig bilden übrigens die Musiker von <strong>JÖRMUNGAND</strong> und <strong>WALDTRAENE</strong>. Es ist schön zu sehen, wie sich auch die Musiker als Fans outen und sich gehen lassen, spätestens aber beim Gassenhauer <em>&#8222;Perchta&#8220;</em> fliegen auch bei den anderen Leuten vor der Bühne die Haare.</p>
<blockquote><p>&#8230;auch dahingehend ist unser SILENCE-Zelt jetzt entjungfert&#8230;</p></blockquote>
<p>Direkt im Anschluss ans Konzert, vorbildlich wie sie sind, stehen die fränkischen Burschen bei uns im Pavillon. <strong>WALDTRAENE</strong> und<strong> JÖRMUNGAND</strong> sind nun auch wieder mit von der Partie, es gibt also nun gerade live bei uns im Zelt zu sehen: einen Band-Dreier – auch dahingehend ist unser SILENCE-Zelt jetzt entjungfert. Und alle drei Bands haben Durst auf Pfeffi. Ihr Wille geschehe, schenket ein! Und so vergeht die Zeit wie im Flug, man unterhält sich über Bandgeschichten, die Zukunft und anderes, Festivalbesucher kommen mit vorbei und schnacken, stellen Fragen oder kaufen Merchandise. Zwischendurch fällt auch mal der eine oder andere Regentropfen vom Himmel. Nur gut, dass unterm Pavillon Platz für uns alle ist und wir trocken bleiben.</p>
<p>Als <strong>WOLFCHANT</strong> anfangen, traue ich mich dann doch wieder unter freien Himmel und verdrücke mich vor die Bühne. Der Regen hat aufgehört und die Wölfe machen Stimmung, was das Zeug hält. Jedes Lied ist ein Nackenbrecher und der Mix aus älteren Songs, wie <em>&#8222;Pagan Storm&#8220;</em> und auch neueren Ohrwürmern, wie <em>&#8222;Never too drunk&#8220;</em> lässt die Nacken der Zuhörer ihr Übriges tun. Die zwei Sänger überzeugen beide und spielen mit dem Publikum. Während einer der beiden die Klargesangspassagen sehr gut meistert, brüllt der andere sich die Seele aus dem Wanst. Ich habe bei dieser Truppe das allererste Mal dieses Wochenende das Empfinden, dass der Sound etwas überladen ist und &#8222;matscht&#8220;, wie man so schön sagt. Das ist aber alles in allem halb so wild, denn <strong>WOLFCHANT</strong> geben alles und die Leute danken es ihnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6594 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul.jpg" alt="MinasMorgul" width="750" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul.jpg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>Next one, please: <strong>MINAS MORGUL</strong> richten sich häuslich ein auf der Freilichtbühne. Kurz darauf wackeln die Wände. Als ich sehe, dass da ein Keyboard aufgestellt wird, bin ich auf den Gig noch gespannter. Ich habe Minas, glaube ich, mit Keyboard noch nie live gesehen. Als sie loslegen, merke ich schnell, die Mucke hat zu ihren Eiern noch etwas mehr Epik bekommen. Sauber! Gefällt mir! Das Set ist abwechslungsreich. Fans der ersten Stunde dürften auf ihre Kosten kommen, da beispielsweise <em>&#8222;Paganlord&#8220;</em> im Set vorhanden war. Auch neuere Songs wie <em>&#8222;Im Krieg&#8220;</em> blasen die Soundanlage frei. Und für alle <strong>RIGER</strong>-Fans, für die nun keine Möglichkeit mehr besteht, letztere live zu erleben: <strong>MINAS MORGUL</strong> haben die <strong>RIGER</strong>-Songs ganz gut raus. Zumindest spielen sie <em>&#8222;Germania&#8220;</em>. Der etwas matschige Sound wie vorher bei <strong>WOLFCHANT</strong> ist auch wieder Geschichte. Also alles einwandfrei! Als die Kapelle aus Frankfurt (Oder) ihren Gig hinter sich hat, besuchen auch sie uns in unserem SILENCE-Zelt, geben Autogramme und plauschen mit den Festivalbesuchern.</p>
<p>Die Nacht hat auch heute ein weiteres Mal dafür gesorgt, dass es dunkel wird (Überraschung). In ihre Bühnenoutfits schmeißen sich nun <strong>BLACK MESSIAH</strong>. Wer mit seinen Ohren im Folk/Pagan/Viking-Bereich unterwegs ist, kommt an dieser Band unmöglich vorbei. Die Urgesteine sind nunmehr ein viertel Jahrhundert am Musizieren und machen immer noch gigantischen Spaß. Die Party steigt vor der Bühne, es ist rammelvoll auf den Zuschauerrängen und der Großteil der Leute zappelt irgendwie oder bewegt sich anderweitig. Sogar in der letzten Reihe wird im Sitzen geheadbangt. Vor der Bühne, hinter den ersten Reihen gibt es sogar ein paar Leute, die Pogo tanzen.</p>
<blockquote><p>Zum 25jährigen nur das Beste für euch!</p></blockquote>
<p>Die Gelsenkirchener sind nun schon 25 Jahre im Geschäft – Zeit für einen Glückwunsch muss sein: Zum 25jährigen nur das Beste für euch! Auf die nächsten 25! &#8211; und machen noch immer so einen Gaudi! Mit einem Mal, während dem Auftritts, regnet es wie aus Eimern. Mir kommen insgesamt zwei Leute aus dem Publikum entgegen, denen es hier wohl zu nass wird. Der Rest bleibt, um die Show weiter zu genießen. Allein das spricht für sich. Den endgültigen Publikumsausraster bietet meiner Meinung nach kurz vor Schluss <em>&#8222;Der Ring mit dem Kreuz&#8220;</em>, im Anschluss daran folgt das Ende des Gigs mit dem <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em>. Die gesamte Freilichtbühne singt mit – was für ein Anblick, was für ein Feeling!</p>
<p>Noch geiler wird&#8217;s aber jetzt im Anschluss: <strong>BLACK MESSIAH</strong> flattern nun ebenfalls zum SILENCE-Stand und statten uns einen Besuch ab. Viele Fans warten bei uns schon sehnsüchtig auf die Gelsenkirchener Stadtmusikanten und als sie ankommen ist der Andrang der Fans groß, doch <strong>BLACK MESSIAH</strong> nehmen sich die Zeit. Einige möchten ein Foto, andere ein Autogramm, wieder andere geben ihr Feedback zum Gig. Als es etwas ruhiger wird, kommen auch wir mit der Band ins Gespräch. Meine Fresse! Was sind das für hammergemütliche Dudes! Da will man gar nicht, dass sie wieder gehen. Zum Glück sehen nicht nur wir das so, sondern auch die Band selbst. Also verharren sie recht lange bei uns und wir kommen von einem Gesprächsthema zum anderen. Plötzlich taucht ein Bierkasten bei uns im Zelt auf, sponsored by <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong> (Danke, Jungs!), die uns ebenfalls nochmal besuchen gerade. Partyzelt-Modus: On! Was für ein geiler Abend!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6587 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0941-e1472004750656.jpg" alt="Roman und Friedel" width="450" height="300" />
<p>Doch ich muss mich losreißen und <strong>HELHEIM</strong> gucken, die für mich auf diesem Festival musiktechnisch ebenso ein Highlight darstellen wie <strong>EWIGHEIM</strong>, auch wenn es sich musikalisch um zwei verschiedene Paar Schuhe handelt. Die Show hat schon begonnen, als ich dazu komme. Für mich ist das Wahnsinns-Viking/Black Metal, der uns hier geboten wird. Sound stimmt, Atmosphäre stimmt (dunkles Licht, reichlich künstlich erzeugter Nebel), alles stimmt. Ich habe so das Gefühl, dass <strong>HELHEIM</strong> so ein wenig der geheime Headliner des gesamten Festivals sind. Von so vielen Leuten, mit denen ich nach dem Auftritt gesprochen habe, habe ich Sätze gehört, wie: &#8222;<strong>HELHEIM</strong> sind so geil!&#8220;, &#8222;Die waren so Hammer!&#8220;, &#8222;Die haben mich gepackt und lassen mich einfach nicht mehr los!&#8220;. Das sehe ich ganz genau so, dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p>Das wars dann fast schon wieder mit dem diesjährigen BMOA – leider! Zwei Truppen stehen noch auf der &#8222;To-Watch-Liste&#8220;. Die erste davon: <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Die Köpfe der Band konnte man gestern schon bei <strong>EWIGHEIM</strong> auf der Bühne sehen. Auch <strong>THE VISION BLEAK</strong> verzaubern das Publikum mit Gothic Metal, allerdings mit mehr Schauergeschichten und Horror. Man bekommt Melodien um die Ohren gefeuert, die sozusagen die typische Halloween-Atmosphäre schaffen. Irgendwie kann ich nicht anders und vergleiche den Gig mit der <strong>EWIGHEIM</strong>-Show, die mir viel besser gefallen hat. Das kann unter anderem daran liegen, dass das eine oft genutzte Crash-Becken am Schlagzeug ungefähr so klingt wie wenn ich mit einem Löffel auf den guten WMF-Topf meiner Freundin einschlage. Das ist natürlich &#8217;ne Kleinigkeit – für mich aber teilweise so penetrant, dass ich nicht mehr weiter hören mag. Ich weiß nicht, ob das Absicht ist, oder ein Ersatzbecken benötigt würde und gerade kein anderes greifbar war. Wie auch immer: Im Gesamtbild betrachtet, liefern aber auch <strong>THE VISION BLEAK</strong> einen soliden Auftritt ab.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6593 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Istaap-e1472004235213.jpg" alt="Istapp" width="650" height="433" />
<p>Zum Abschluss des Barther Metal Ferienlagers mit Zelten und lange Aufbleiben, eröffnen <strong>ISTAPP</strong> um ca. 1:30 Uhr ihre Show. Die Schweden ballern ein Brett nach dem anderen raus! Ich gestehe, ich bin müde, aber die fegen ja mal alles ab! Ich hab selten so interessanten Melodic Black Metal gehört, der dazu so kalt bleibt, anstatt verspielt zu werden. Zugegebenermaßen habe ich mich bisher kaum mit der Band beschäftigt. Das wird jetzt, da ich ihre Show gesehen habe, geändert. Allein das Ende der Show ist eine <em>&#8222;Ohrenweide&#8220;</em>: Das Outro wird quasi in den letzten Song eingebaut. Es gibt einen nahtlosen Übergang von einer Walze hin zu etwas ruhigerem mit Klargesang, bis schließlich irgendwann komplett Ruhe ist. Da der Gang der Band von der Bühne gleichzeitig das Ende dieses wunderbaren Festivals darstellt, ist die Art dieses Ourtos einfach gelungen und angemessen. Der pure Wahnsinn!</p>
<p>So, also Feierabend für heute, Feierabend für dieses Barther Metal Open Air. Zähne putzen, ab ins Bett! &#8230; vorher vielleicht noch ein kleines Klatgetränk mit ein paar Umdrehungen.</p>
<h3>Sonntag</h3>
<p>Der Sonntag Morgen ist ein Arschloch, denn er verheißt nichts Gutes, im Gegenteil: Der Abbau des SILENCE-Zeltes steht an. Der zieht sich tatsächlich derb in die Länge, da Felix und mir das Wochenende in den Knochen steckt. Nun gut, dann geht halt alles nur halb so schnell. Irgendwann haben wir&#8217;s dann auch geschafft und unser ganzes Gepäck ist auch beisammen. Abfahrt gen Heimat! Doch zuvor schmeißen wir noch ein letztes Mal unsere stinkenden Leiber in die Ostsee, wenn wir schon einmal an der Küste sind. Doch so schön, wie es ist, in die baltische See zu springen, freuen wir uns doch auf eine Dusche und ein Bett, als wir nach einer langen Fahrt endlich zu Hause ankommen.</p>
<p>Wir danken Heiko, Arne und dem Rest der BMOA-Crew für dieses unfassbar tolle, spaßige, gut organisierte Wochenende. Wir beiden vom SILENCE Magazin haben uns bei euch sehr, sehr wohlgefühlt und danken für eure stetige und sofortige Hilfe, wenn man Not am Mann war, oder es etwas zu klären gab. Außerdem danken wir den zahlreichen, die Freilichtbühne zerberstenden Bands, die für erstklassige musikalische Unterhaltung gesorgt haben. Ganz besonders danken wir den Bands, die sich zu uns an den Stand getraut haben, um dort einige Zeit zu verharren und mit Fans in Kontakt zu treten.</p>
<p>Vor allem aber danken wir all den Festivalbesuchern, Bekannten und Freunden für den Besuch des SILENCE Magazin-Zeltes! Das war ein super Auftakt (oder eine super Entjungferung) für unseren Pavillon! Wir hoffen, der Pfeffi oder der Kirsch hat gemundet (manchen ja sogar mehrfach – nein, wir schauen niemanden auffällig an, sondern grüßen ganz unabhänging von der Thematik die Leute vom Einheit-Produktionen-Stand). <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f61b.png" alt="😛" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Hoffentlich bis zum nächsten Jahr! Wir kommen sehr gern wieder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/">Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ostsee-Urlaub mit ordentlich Bums dahinter!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 10:10:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir heißen Sie recht herzlich willkommen bei SILENCE-Reisen! Heute im Angebot für Sie: Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern mit drei Übernachtungen unweit der Ostseeküste in der wunderschönen Stadt Barth. Untergebracht sind Sie in der Open-Air-Pension „Zum Stadtpark“ (Selbstverpflegung), der direkt an die Barther ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ostsee-urlaub-mit-ordentlich-bums-dahinter/">Ostsee-Urlaub mit ordentlich Bums dahinter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir heißen Sie recht herzlich willkommen bei SILENCE-Reisen!</h2>
<p><strong>Heute im Angebot für Sie:</strong> Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern mit drei Übernachtungen unweit der Ostseeküste in der wunderschönen Stadt Barth. Untergebracht sind Sie in der Open-Air-Pension „<em>Zum Stadtpark</em>“ (Selbstverpflegung), der direkt an die Barther Freilichtbühne anschließt. Es erwartet Sie ein sehr abwechslungsreiches und vor allem unterhaltsames Programm musikalischer Art, sowie diverse kulinarische Köstlichkeiten in flüssiger und fester Form.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5657 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA.jpg" alt="18. BMOA" width="319" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA.jpg 621w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" />
<p>Denn auch dieses Jahr lädt Heiko vom 18. &#8211; 21. August wieder zum <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong> ein, und zwar nun schon zum 18. Mal. Seit mehreren Jahren ist das <strong>BMOA</strong> mittlerweile ein Muss für Fans des gepflegten Black/Pagan/Viking oder Death Metals, und es sind natürlich auch diesmal wieder interessante und starke Acts am Start, wie z.B. <strong>CORPUS CHRISTII</strong>, <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong>, <strong>EWIGHEIM</strong>, <strong>TAAKE</strong>, <strong>SARKRISTA</strong>, <strong>VALKYRIA</strong>, <strong>HELHEIM</strong>, <strong>THE VISION BLEAK</strong> und <strong>ISTAPP</strong>, um nur einige Perlen zu nennen (alle Bands sowie die Running Order findet ihr auf der <a href="http://barther-metal-openair.de/" target="_blank">Webseite</a> des Festivals).</p>
<p>Für alle die, die es sich beim Konzert bequem machen wollen, weil sie vielleicht noch vom Vorabend verkatert sind, ist auf den Rängen der Freilichtbühne genug Platz zum Sitzen und Lauschen. Verdursten und verhungern wird auf dem Festivalgelände auch niemand, denn die Zuschauerränge sind umstellt mit Ständen, an denen man sich den Bierbauch füllen kann.</p>
<p>Alle die ebenso gern an der Ostsee sind wie ich, brauchen nur wenige Minuten mit dem Auto zu fahren, um mal den großen Zeh in die Wellen zu halten. Es fehlt diesem Wochenend-Trip also an nichts. Drei Tage ordentliches, handgemachtes Geschepper, lecker Essen, Bier, Bier, Bier, Bier und das baltische Meer für gerade einmal 41,00 Taler im Vorverkauf (50, 00 EUR Abendkasse). <strong>Prädikat:</strong> Unschlagbar!<br />
Für diejenigen, die nur an einem Tag vorbeischauen möchten, besteht die Möglichkeit, Tagestickets zu erwerben. Seid dabei und genießt auch dieses Jahr diese wunderbare Veranstaltung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ostsee-urlaub-mit-ordentlich-bums-dahinter/">Ostsee-Urlaub mit ordentlich Bums dahinter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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