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	<title>Bass Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Feb 2018 19:49:53 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Bass Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Bass me! &#8211; Von der Faszination der Tieftöner</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 11:05:33 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind wir doch mal ehrlich, diese Figuren am 4-Saiter sind doch eh nur <strong>Statisten</strong>. Wer rockermäßig was auf sich hält, spielt entweder Gitarre, Drums oder singt. Oder, wennde jarnüscht kannst, machste <strong>Youtube-Videos</strong>. Trotzdem hält sich hartnäckig der Trend, diese <strong>Spezies</strong> &#8211; nennen wir sie mal &#8222;<strong>Bassisten</strong>&#8220; &#8211; immer wieder in Bands zu integrieren, ihnen sogar Zugang zur Bühne zu gestatten. Ich habs selber gesehen, könnter glauben! Aber warum, und was macht dieser &#8222;<strong>Bassist</strong>&#8220; eigentlich?</p>
<h3 style="text-align: center;">Nun, er hat ein dickes Instrument. Bassta!</h3>
<p>Das ist (noch) keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, kommt dem aber schon sehr nahe. Bass und Drums bilden gemeinhin die <strong>Rhythmusdecke</strong>, auf welche sich die anderen Tunichtgute mit diesem Gesangsgedudel und/oder Gitarrengefiedel, meist recht despektierlich, niederlassen und jede arme Note bis zum Erbrechen vögeln, wollen. Deswegen heißts ja auch <strong>Kontra</strong>-Bass. Nicht? Unser <strong>Musikwissenschaftler</strong> sieht das anders. Na dann, bitte schön, <strong><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/">Seb</a>-Meister</strong>: &#8222;<span id="cch_f1882b0900373b6" class="_mh6 _wsc"><span class="_3oh- _58nk">Also, das Kontra kommt von <strong>kontra-Oktave</strong>. Das ist die Oktave, in der sich der Bass bewegt. Die Mensur der Saiten ist beim Kontrabass ja <strong>sehr lang</strong> (über einen Meter), wodurch diese Töne entstehen. Beim normalen 4-Saiter bis zum E (die Großschreibung ist da wichtig). Um die 4 Halbtöne drunter bis zum C zu bekommen, braucht man noch die H-Saite (dann die fünfte). Diese Oktave spielt sich dann in einem Bereich ab<strong> 32,7 Hz</strong> ab.&#8220; Tja, da kiekste &#8230;<br />
</span></span></p>
<p>Hier nun mein kleiner Tempel, gebaut für die wichtigsten Menschen, nach <strong>Krankenschwestern</strong> und <strong>Ärztinnen</strong>: <strong>Bassist(-inn)en</strong>!</p>
<h2 style="text-align: center;">Sex &amp; Bass I</h2>
<p>Hier fällt mir spontan <strong>Amanda (the Bitch) Smith-Skinner</strong> von<strong> ROCKBITCH</strong> ein. Sie hatte sich, entgegen ihres Beinamens, als einzige der Truppe nie öffentlich entblößt, geschweige denn sich den <strong>Orgien</strong> auf und/oder hinter der Bühne hingegeben. <strong>Amanda</strong> wurde zu Recht zu <strong>Englands bester Bassistin</strong> gekürt. Ein Status, den sie bis heute konkurrenzlos für mich innehat. Sie lebte mit <strong>ROCKBITCH</strong>-Drummerin <strong>Joanne Heeley</strong> (welche 2011 verstarb) bis dahin in einer Kommune zusammen. Seitdem hört man leider nichts mehr von <strong>Amanda</strong>. Sie war der musikalische Höhepunkt und kreative Kopf einer nicht unumstrittenen, aber durchaus einmaligen Band.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qXXBay3rLL4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: center;">Sex &amp; Bass II</h2>
<p><strong>Ida Nielsen </strong>könnte&nbsp;als langjährige Bassistin von <strong>PRINCE&nbsp;</strong>sicherlich auch Sachen erzählen, die in diese Kategorie passen würden. Auf die <strong>Sex-Attitüde</strong> möchte ich sie aber keinesfalls reduzieren, denn hier gehts um musikalische Fertigkeiten. Und die hat sie ohne Zweifel! Und den Funk, den Groove, den Rock und mein Herz &#8230;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/24uLNey9rHc?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: center;">Sex &amp; Bass III</h2>
<p>Ja, auch ich als eingefleischter Hetero finde Basser <strong>sexy</strong>. Janz klar meine Nummero Uno: <strong>Peter Steele</strong>! Wer sonst. Was natürlich auch daran liegt, dass <strong>Multi-Instrumentalist</strong> <strong>Peter</strong> alle musikalischen und imagetechnischen Entscheidungen mehr oder weniger alleine stemmte &#8230; und die <strong>Groupies</strong> auch, ja. Ein grandioser Musiker und Mensch, gestraft mit schweren Depressionen und vielen falschen Freunden, aber gesegnet mit einer <strong>3-Oktaven-Stimme</strong> und einem einmaligen Musikverständnis. Ruhe in Frieden! Hier seine Interpretation von <strong>Neil Diamond</strong>s <em>&#8222;Cinnamon Girl&#8220;</em>:</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/BO9aD4mzSE8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: center;">Just Bass, just 4 (Strings)</h2>
<p><strong>Cliff Burton</strong> hier nicht zu erwähnen, würde an Blasphemie grenzen. <strong>Clifford Lee Burton</strong> hatte maßgeblichen Einfluß auf die ersten drei <strong>METALLICA</strong>-Alben, die ich noch immer als die besten ihrer Karriere sehe. Der eher ungeliebte <strong>Jason Newstedt</strong> und auch aktuell <strong>Robert Trujillo</strong> hatten/haben eher wenig zu melden, was das musikalische Schaffen von <strong>Hetfield</strong>/<strong>Ulrich</strong> angeht. <strong>Hetfield</strong>s Antwort in einem Interview damals zum &#8222;&#8230; and Justice for all&#8220;-Sound: &#8222;Wir wollten halt zeigen, dass wir das auch können. Cliff war und ist ein fester Bestandteil der Band, auch nach seinem Tod.&#8220; &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qdlQyNe_9tE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>John Deacon</strong> (<strong>QUEEN</strong>) ist einer von vier <strong>Ausnahmemusikern</strong>, welche sich von Anfang an auf derselben musikalischen Ebene verstanden. Als der jüngste der vier &#8222;Königinnen&#8220; war er eher introvertiert und das komplette Gegenteil von Rampensau <strong>Freddy Mercury</strong>. Aus <strong>John</strong>s Feder stammten übrigens <em>&#8222;I Want to Break Free&#8220;</em> und <em>&#8222;Another One Bites the Dust&#8220;</em>, zwei der erfolgreichsten der vielen Hits aus der 20-jährigen Karriere einer <strong>einmaligen</strong> und unerreichten Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/f4Mc-NYPHaQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Markus Großkopf</strong>! Hä, wer? Ja, genau! <strong>Markus</strong> ist Mitbegründer von <strong>HELLOWEEN</strong> und noch immer die wie vor Schweröl triefende Wand, an die sich die Hamburger Kürbisköpfe lehnen. Sein All-Bass-Projekt <strong>BASSINVADERS</strong> mit <strong>Schmier</strong>, <strong>Angelripper</strong> und <strong>Peavey</strong> find ich jetzt eher so &#8230; na ja. Und auch laut <strong>HELLOWEEN</strong>-Booklets tritt er als Songschreiber eher nie in Erscheinung. Trotzdem ist <strong>Markus</strong> für mich einer der besten Bassisten Deutschlands, Europas und ja, der Welt. Ich mag diese grandiose <strong>Leichtigkeit</strong>, die er seinem Job mitgibt, und das, obwohl sein Spiel durchaus nicht ohne ist! <em>&#8222;The Departed&#8220;</em> ist einer meiner absoluten <strong>HELLOWEEN</strong>-Favs, und ja, für mich ein perfekter Song:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/M3QrIBdqnmo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: center;">Bass &amp; more</h2>
<p><strong>John Myung</strong> (<strong>DREAM THEATER</strong>) muss man wohl niemandem mehr vorstellen. Ich glaube, hier trifft das Vorurteil der asiatischen <strong>Disziplin</strong>, gepaart mit musikalischem <strong>Ausnahmetalent</strong>, vollends zu. Täglich 8 bis 10-stündige Übungseinheiten während des Musik-Studiums waren keine Seltenheit. Auch heuer trifft man den eher introvertierten Musiker selten ohne sein Instrument an. Ein sehr sympathischer <strong>Bass-Narr</strong> ohne Star-Allüren, dafür mit wahnsinnig viel <strong>Tiefgang</strong> und unglaublicher Eloquenz an seinem Instrument. Ein absolutes Vorbild in jeder Hinsicht, oder, wie es im Abspann heißt: <strong>Myung rocks!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yL9KSF87asg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Chaoth</strong> &#8211; Auf diesen Kollegen bin ich durch eine Review von <a href="https://silence-magazin.de/author/robert/"><strong>Robert</strong></a> aufmerksam geworden und mir noch immer nicht sicher, ob das jetzt auf die Spitze ge- bzw. übertriebenes <strong>Nerdtum</strong> oder <strong>Genialität</strong> ist. Erinnert mich bissl an <strong>Max Cavalera</strong>, der jahrelang nur 2 Saiten auf seiner Rhythmus-Gitarre aufgespannt hatte. &#8222;Die anderen brauch ich nicht.&#8220; sagte er damals. Der hier bespielte <strong>9-Saiter-Bass</strong> (!) des Kanadiers hat nämlich auch &#8222;nur&#8220; 7 &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LXY135Y05CI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: center;">Die Legenden, die Bekloppten</h2>
<p><strong>Steve DiGiorgio</strong> &#8211; Eine Legende unter den Extremen. <strong>Steve</strong> verewigte sich auf zahllosen Alben, welche man (auch wenn ich das Wort hasse) als <strong>Meilensteine</strong> bezeichnen kann. Angefangen von <strong>DEATH</strong> über <strong>TESTAMENT</strong>, zu<strong> SADUS</strong> bis hin zu <strong>VINTERSORG</strong> und <strong>ICED EARTH </strong>&#8230;&nbsp; sie alle versorgte er mit seinem außergewöhnlichen Sound. <strong>Steve</strong> ist auch Teil dieses Musiker-Hoppings, welches seit den Neunzigern in der US-Death-Metal-<a href="https://silence-magazin.de/scream-bloody-master-death-metal-die-anfaenge/">Szene</a> ein beliebtes Hobby ist. Aber vielleicht gerade deshalb ist er für mich einer der Größten, weil er sich nicht in Band-Schemata pressen lassen mag. <strong>Steve</strong> spielt normalerweise bundlose (fretless) Vier- und Sechssaiter, hier hat er sich einen wunderschönen <strong>Rickenbacker</strong>-Bass schnitzen lassen &#8230; was red ich &#8211; zuhören und genießen &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hGlcfIL8Q08?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Kärtsi Hatakka</strong> &#8211; &#8222;Zieh den Bass mal falsch rum an.&#8220; Frei nach den <strong>JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELEN</strong> spielt der umtriebige Finne sein Instrument tatsächlich seiten- und spiegelverkehrt. Was den <strong>Linkshänder</strong> aber beileibe nicht daran hindert, komplette Soundtracks für Videospiele (<strong>Max Paine</strong>), sein Projekt<strong> KÄRTSI</strong> und natürlich seiner Hauptband <strong>WALTARI</strong> zu komponieren. Manchmal muss man eben nen Knall haben &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/16GXzcJfipw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Lemmy Kilmister</strong> &#8211; kennt man aus den Nachrichten und von Festivals/Konzerten, wo diverse Figuren mit <strong>Patches/Shirts</strong> seiner Band <strong>MOTÖRHEAD </strong>rumrennen. Klingt despektierlich? Isses nicht! <strong>Ian Fraser</strong> galt als unkaputtbar, als <strong>lebende Legende</strong> und Inspiration für abertausende Musik- und Alkoholenthusiasten, welche sich dem <strong>Rock&#8217;n&#8217;Roll-Lifestyle</strong> hingaben und -geben. Auch <strong>Lemmy</strong> spielte vorzugsweise einen <strong>Rickenbacker</strong>-Bass, welcher in Handarbeit und nur für ihn angefertigt wurde. Den Sound allerdings, den bestimmte er. Und der wird noch sehr lange nachhallen&nbsp; &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jb85QlV5XyY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Mark King</strong> &#8211; Kennste auch nicht? Dann wirds Zeit! In den<strong> 80ern</strong> wäre er mit seiner Band<strong> LEVEL 42</strong> als eines von vielen tausend<strong> One-Hit-Wondern</strong> einfach nur untergegangen, wenn denn sein außergewöhnliches Bass-Spiel nicht gewesen wäre. <strong>Slappen</strong> nennt man das in Fachkreisen, und <strong>Mark</strong> hats drauf wie (fast) kein anderer. Als gelernter <strong>Drummer</strong> bringt er natürlich ein gewisses Gefühl für Rhythmus mit, was eigentlich nur heißt, dass ein schlechter Drummer auch immer ein guter Bassist sein kann &#8230; *hust*</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/H5FMycFbnUM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Paul McCartney</strong> (<strong>THE BEATLES</strong>) &#8230; ähm ja, schon mal gehört. Ok, denn der damals noch junge Mann revolutionierte in den <strong>6oern</strong> mit nichts als seinen 3 Kumpels und dem Ehrgeiz, die <strong>beste Band der Welt</strong> zu werden, die Genres Rock und Pop von Grund auf. Ist ihm leidlich gelungen, finde ich. Hier kann man tatsächlich einen beliebigen <strong>THE BEATLES</strong>-Song einfügen, ich habe mich aber für eine kurze <strong>Lehrstunde</strong> vom <strong>Mc</strong>-Meister himself entschieden. Weil, wir haben ja alle mal irgendwie angefangen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/obFcsEtFIKA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich ziehe hier und jetzt erst mal nen Strich &#8230;</p>
<hr>
<p>&#8230; weil es so viel zu diesen und noch vielen, vielen anderen Protagonisten und deren Wirken mit und auf diesem wunderbaren Instrument zu sagen gäbe, dass es an eine <strong>Lebensaufgabe</strong> grenzen und für eine Masterarbeit reichen würde. Für ersteres bin ich zu jung, für letzeres leider zu doof. Da lob ich mir die <strong>Bass-Selbsthilfegruppe</strong>, die sich fast wie eine <em><strong>SILENCE</strong></em>-Redaktionssitzung anlässt:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NYHps8Vhqno?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen und Hören. Falls ich wen vergessen oder unterschlagen habe, siehe oben. Vielleicht gibts an dieser Stelle ja mal was über <strong>Drummer</strong>&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Coverpic by <strong><a href="https://www.facebook.com/schneemensch">Jörn Rohrberg</a> &amp; <a href="https://silence-magazin.de/author/nina/">Nina</a>, thx a lot for that!</strong>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bass-me-von-der-faszination-der-tieftoener/">Bass me! &#8211; Von der Faszination der Tieftöner</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Pete Steele &#8211; das verkannte Genie</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bass]]></category>
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		<category><![CDATA[typ 0 negative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Buch* und zahlreiche (und weitaus bessere als diese) Abhandlungen über Petrus Thomas Ratajczyk, aka Peter Steele, gibt es schon. Was soll das dann hier? Nun, dies ist mein kleiner persönlicher Altar für einen der genialsten und mißverstandensten Musiker, Songschreiber und Texter, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pete-steele-das-verkannte-genie/">Pete Steele &#8211; das verkannte Genie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buch* und zahlreiche (und weitaus bessere als diese) Abhandlungen über <strong>Petrus Thomas Ratajczyk</strong>, aka <strong>Peter Steele</strong>, gibt es schon. Was soll das dann hier? Nun, dies ist mein kleiner persönlicher Altar für einen der genialsten und mißverstandensten Musiker, Songschreiber und Texter, welcher viel zu früh das Zeitliche segnen musste, oder wollte. Ich möchte hier nicht die komplette Diskografie runterleiern, oder euch gar mit biografischen Fakten langweilen. Eigentlich möchte ich hier nur einem Menschen huldigen, der in seiner Ehrlichkeit, Offenheit und mit seinem außerordentlichen musikalischen Talent der Welt einfach nur fehlt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="397" class="aligncenter wp-image-14847 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/petersteele1.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/petersteele1.jpg 265w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/petersteele1-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ich bin Steele. Ich schrieb Songs wie <em>&#8222;Unsuccessfully Coping With The Natural Beauty Of Infidelity (I know you fucking someone else)&#8220;</em> und <em>&#8222;Male Surpremacy&#8220;</em>. Für viele war ich ein gewaltverherrlichender Frauenhasser.</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/MSjBkkOyXkQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein Frauenhasser war <strong>Steele</strong> bestimmt nicht. Im Gegenteil! Vielmehr nahm ihn wohl die Erkenntnis mit, dass es für ihn in diesem, seinem, Kosmos keine seelenverwandte Partnerin gab. Steele war verheiratet und wieder geschieden. Sein Frauenverschleiß war abnorm hoch und irgendwann lernte er wohl auch &#8222;die Eine&#8220; kennen, die ihm das Herz aus dem Leib riss und achtlos in den Müll warf. Seelische Einsamkeit als kreativer Input? Definitiv!</p>
<h4>Ich bin Steele. Ich schrieb Songs wie <em>&#8222;Wolf Moon&#8220;</em> und <em>&#8222;September Sun&#8220;</em>. Für viele war ich ein düsterer Romantiker.</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/fUWXSE-bbIA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Sicherheit war er das! Wer selbst Songs schreibt, weiß, dass man die besten Ideen und Eingebungen für diese Art von Musik nicht am sommerlichen Frühstückstisch mit einer liebenden Frau, den beiden wohlerzogenen, blondgezopften Töchtern und dem aufmerkenden Golden Retriever an der Seite hat. <strong>Steele</strong> liebte Katzen, die Kellerwohnung im Haus seiner Eltern, den hellen Mond über Brooklyn. Und Frauen. Mit all ihren zerstörerischen und gleichsam heilenden Verheißungen.</p>
<h4>Ich bin Steele. Ich schrieb Songs wie <em>&#8222;I Dont Wanne Be Me&#8220;</em> und <em>&#8222;Life Is Killing Me&#8220;</em>. Für viele war ich ein depressiver, alkoholsüchtiger Kokain-Crack.</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/LXIWRan3XGY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ja, auch das war er. Allerdings nicht, um diesem unsäglichen Rockstar-Leben (welches er nie wollte) zu entfliehen, sondern weil manisch-depressive Menschen ihren Selbsthass auch zuweilen bis zur Selbstzerstörung ausleben. Manche allerdings mit einem süffisanten Sarkasmus, der seinesgleichen sucht.</p>
<h4>Ich bin Steele. Ich ließ mich mit steifem Schwanz für die Playgirl ablichten. Für viele war ich ein schwuler Rockstar.</h4>
<blockquote><p><em>[Nein, Pimmelpics gibts hier nicht. Wir haben schon Jesus, Hitler und Titten, das muss als Clickbait reichen!]</em></p></blockquote>
<p>Ok, dass diese Promo-Idee im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losging, ist hinlänglich bekannt. Ja, ich musste auch schmunzeln, als diese Posse damals öffentlich wurde. <strong>Steele</strong> lies sich überreden, für die Playgirl (dem &#8222;weiblichen&#8220; Ableger des Playboy) nackt zu posieren, was aber weniger die weiblichen Leserinnen interessierte, dafür aber umso mehr die Schwulenszene, welche ihm dann auch ziemlich auf die Pelle rückte. <strong>Steele</strong> fand das verständlicherweise überhaupt nicht lustig und hatte danach zeitlebens mit zu kämpfen.</p>
<h4>Ich bin Steele. Ich schrieb Songs wie <em>&#8222;Public Assistence&#8220;</em> (für AGNOSTIC FRONT), <em>&#8222;Der Untermensch&#8220;</em> und <em>&#8222;Jesus Hitler&#8220;</em>. Für viele war ich ein unverbesserlicher Nazi.</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/X-wpu5__9jI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der wohl gravierendste Vorwurf, dem sich<strong> Steele</strong> &#8211; vor allem in Europa &#8211; stellen musste, war der, ein Nazi zu sein. Dieses Phänomen zieht sich auch heute noch durch alle gesellschaftlichen Belange, wenn man sich öffentlich-kritisch mit diesen auseinandersetzt. <strong>Steele</strong>, der Arbeitersohn eines polnisch-stämmigen Vaters, schrieb und schrie sich seinen Frust über die sozialen Umstände in den USA der 1980/90er sehr deutlich von der Seele, was nicht immer auf Gegenliebe stieß. Nach der eher &#8222;unschön&#8220; verlaufenen Europa-Tour zu &#8222;Slow, Deep &amp; Hard&#8220; und einiger missglückter Interviews, entschieden sich <strong>Steele</strong> und Keyboarder <strong>Josh Silver</strong>, die Fakten doch direkt zu verdrehen, damit die Presse ihrerseits diese wieder grade rückt. Naja, ging auch schief. Mit dem Nazi-Vorwurf konfrontiert, meinte<strong> Silver </strong>trocken: &#8222;Ich bin Jude! Soll ich jetzt hingehen, und mich selbst töten?&#8220;&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" title="callofduty.ingame.de" class="aligncenter wp-image-14848 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/ps2.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/ps2.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/ps2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/ps2-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<h4 style="text-align: center;">&#8220; &#8218;cause when you trust someone, illusion has begun.&#8220; [<em>&#8222;Anesthesia&#8220;</em>]</h4>
<p><strong>Petrus Thomas Ratajczyk</strong> hatte einen sehr süffisanten und tiefgründigen Humor, den die wenigsten seiner Zeitgenossen auch verstanden, bis heute. Nein! Die sich noch nicht mal die Mühe machten, ihn zu verstehen! Auch die saubere deutsche Metal-Journaille von damals <strong>setzte diesem</strong> <strong>&#8222;Nazi-Scheiß&#8220; die Index-Krone auf</strong> und entschuldigte sich viele, viele Jahre später eher halbherzig dafür, dass sie die Texte nicht so richtig verstanden und, ähm, ja, sorry halt. <strong>Steele</strong> sah Musik als Therapie und sinnvolle Methode zur Selbstheilung an. Gleichsam als Ventil und Realitätsbewältigung, verpackte er dies in sehr klugen und teilweise recht sperrigen Kompositionen, die in ihrer Einzigartigkeit unerreicht waren, und sind. War <strong>Steele</strong> auf der Bühne der Hüne mit dem Kettenbass, so war er privat der Junge aus Brooklyn, der sich nicht zu Schade war, seinen Nachbarn die Umzugskartons zu schleppen oder den Garten umzugraben.</p>
<p>Ich hatte leider nie die Ehre, den 2-Meter-Lulatsch persönlich zu treffen. Seine Statements aber, und vor allem seine unvergleichliche Musik, gehören zu den, meinen, Felsen in der Brandung gegen <strong>Idiotie</strong>, <strong>Ignoranz</strong> und <strong>Impertinenz</strong>. Gibts da noch mehr Parallelen? Wer weiß &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DBWsyBftlMw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8222;Are a thousand tears worth a single smile? When you give an inch, will they take a mile?&#8220; [<em>&#8222;Anesthesia&#8220;</em>]</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">R.I.P. Pete</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Das Buch &#8222;Soul on Fire&#8220; könnt (konntet) ihr <a href="http://www.nuclear-blast.de/">HIER</a> via Nuclear Blast bestellen!</p>
<p><strong><em>All pics are property of the Family Ratajczyk! </em></strong>Special Thanks to Az Quotes, callofduty.ingame.de and twenemo.files.wordpress.com<strong><em><br />
</em></strong></p>
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		<title>Zwi Bässi ind i Schlagzeugi &#8211; OCTO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OCTO &#8211; Kitsch Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017 Dauer: 29:51 Min. Label: Krachladen Records Jeder, der manchmal in einen Plattenladen geht, kennt das. Manche CDs nimmt man nicht aus dem Regal, weil man die Band irgendwie kennt, sondern einzig und allein wegen dem Plattencover. Jeder, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OCTO</strong> &#8211; Kitsch<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017<br />
Dauer: 29:51 Min.<br />
Label: <span class="_5yl5">Krachladen Records</span></p>
<p><span id="more-14019"></span></p>
<p>Jeder, der manchmal in einen Plattenladen geht, kennt das. Manche CDs nimmt man nicht aus dem Regal, weil man die Band irgendwie kennt, sondern einzig und allein wegen dem Plattencover. Jeder, der das bestreitet, lügt. (Auch du!)</p>
<p>Ich habe zum Beispiel das Cover von <strong>OCTO</strong>s &#8222;Kitsch&#8220; gesehen und gedacht: &#8222;Junge, das kann nur kranker Scheiß sein.&#8220; Na also, Nachmittag gerettet.</p>
<p>Und, Impressionen vom ersten Song? Er klingt wie sein Titel. <em>&#8222;Octo Kaa Wai&#8220;</em>. Du setzt zwei Katzen auf einen Bass mit Stahlsaiten drauf und spielst Schlagzeug dazu. Singen musst du nicht, Text gibts nämlich keinen. Wobei mir bei dem Song auch nichts einfallen würde, was die da hätten singen können. Zumindest sollte man seinen Kaffee nicht zu nah neben die Boxen stellen, sonst wird die Milch darin sauer. Zwei Bassisten in einer Drei-Mann-Band machens möglich. Oder du, dass du dir überhaupt Milch in die Plörre kippst.</p>
<p>Nun denn. Neuer Song, neue Basssaiten. &#8222;Ihre Idole sind Lügner&#8220;. Wessen Idole, steht da nicht. Von den Basssaiten eher nicht. Was man sagen kann, es gibt trotz eingeschlechtlicher Instrumentierung eine Aufteilung in der Saitenfraktion. Einer spielt die Basslinien, der andere fratzelt darüber. Zwischendrin wird dann parallel dasselbe gespielt. Das klingt interessant, aber auch ein bisschen nach Baukastenprinzip. <strong>WAGNER</strong> kommt einem hier nicht in den Sinn. Also&#8230; der Komponist.</p>
<p>Beim dritten Song würde ich mir allerdings wünschen, dass der Schlagzeuger endlich ausrastet und die Bassisten mit seinen Stöcken bewirft. Wäre doch ok. Auch bei dem Titel. <em>&#8222;Arr arr Cincinnaticat&#8220;</em>. Ich wüsste nicht, aus welchem Sprachraum das kommt, zumal es immer noch keinen Gesang gibt. Überhaupt wird es langsam etwas eintönig. So was können die auf irgendwelchen Sessionbühnen in Bluesclubs bringen, wo eh die meisten Leute eher Bier trinken und Billard spielen. Das Cover ist jedenfalls bunter als die Musik momentan.</p>
<p><em>&#8222;Uhu&#8220;</em> rumpelt leider genauso weiter wie seine Vorgänger. Ich werde den Eindruck nicht los, dass man einfach ein Purist sein muss, um genau diese Musik über längere Zeit ausdifferenzieren und näher erkennen zu können. Mich würde es auf Dauer wohl eher aggressiv machen. Und das ist nicht so mein Ding. Das Ganze ist als &#8222;Bass Rock&#8220; proklamiert worden, hat aber auch was von Stoner Rock oder Grunge. Lässt sich nur schwer einordnen.</p>
<p><em>&#8222;Trio Paradisoprivan&#8220;</em> ist beinahe melodisch, vom Grundgefühl aber noch genauso knorrig wie die bisherigen Songs auch. Obwohl dieser Song hier der erste der Platte ist, den ich noch meinen Freunden vorspielen würde, entbehrt er zumindest nicht einem wenig Groove.</p>
<p>&#8222;Kanarienvögelnerven&#8220; beendet ein Album, das eine lustige Verpackung und schräge Titel, sonst aber eine dicke Tür hat, durch die man sich erst mal hören muss, um in die Musik hineinzufinden. Nicht umsonst wurde für die Unterlagen dazu wahrscheinlich ein Zitat von keinem anderen als <strong>Werner Herzog</strong> gewählt. <em>&#8222;</em><span class="Description PromoDetailsItem"><em>If you get used to planning your shots based solely on aesthetics, you are never that far from kitsch.” </em>Ok. Scheiß auf Konventionen. Hört den Kram am besten selbst und bildet euch eure Meinung. Aber zieht nicht eure Katzen mit rein!</span></p>
<p><a href="https://octo-cologne.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Octo-388827314470518/">Facebook</a></p>
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