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	<title>Beheaded Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Beheaded Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BEHEADED &#8211; Maltesische Raserei in neun Akten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beheaded]]></category>
		<category><![CDATA[brutal death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1991 gibt es nun BEHEADED - diesen Sommer schieben Sie dir erneut ein Bier aus metallischen Sounds in den Hals um dich zu erfrischen. </p>
<p>Knallt's oder schmeckts schal? Wir lassen es uns schmecken und atmen dir das Review mal direkt Gesicht! Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/beheaded-only-death-can-save-you/">BEHEADED &#8211; Maltesische Raserei in neun Akten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>BEHEADED &#8211; &#8222;Only Death Can Save You&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 14.06.2019</p>
<p><strong>Länge:</strong> 39:22 Min.</p>
<p><strong>Label:</strong> Agonia Records</p>
<p><strong>Genre:</strong> Brutal Death Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Als potenzieller <strong>Erholungssort</strong> für Sonnenanbeter reiht sich der <strong>kleinste Inselstaat</strong> der europäischen Union öfter in die engere Auswahl buchungswilliger Pauschalreisetouristen. In den Gefilden <strong>schwermetallischer Musik</strong> dagegen besteht weitläufig noch etwas <strong>Nachhol-</strong> und vor allem für die Fans auch <strong>Weiterbildungsbedarf</strong>. Fangen wir am besten sofort in dieser Review vom <strong>Urschleim</strong> an. Denn auf den Tag genau eine Woche vor dem <strong>kalendarischen Sommerbeginn</strong> veröffentlicht die<strong> dienstälteste maltesische Brutal Death Metal-Band <a href="https://de-de.facebook.com/BeheadedMT/">BEHEADED</a></strong> ihr sechstes Album. <strong>Gegründet</strong> haben sie sich <strong>1991</strong> in der Kleinstadt Fgura, welche in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Valetta liegt.</p>
<p>Für mich ist es kaum zu glauben, dass seit ihrem letzten beeindruckenden Silberling &#8222;Beast Incarnate&#8220; aus 2017 bereits <strong>zweieinhalb Jahre</strong> ins Land gezogen sind. Anknüpfend an diesen Aspekt erschließt sich die Frage, ob die <strong>Akustikhenker</strong> innerhalb dieses Zeitfensters ihren Stil noch weiter <strong>ausbauen</strong> konnten oder sie ihren Fans nun lediglich eine Copy-Paste-Version ihres Vorgängerwerkes unterbreiten?</p>
<h3>Neuer Sound, der älter klingt?</h3>
<p>Während auf ihren <strong>älteren Werken</strong> wie unter anderem &#8222;Omniuos Bloodline&#8220; (2005) oder &#8222;Recounts of Disembodiment&#8220; (2002) noch stürmischer und <strong>tempoorientierter Brutal-Death-Metal mit leichter Slam-Attitüde</strong>, Hybridgesang (halb Pig Squeals, halb Growls) und relativ plastischer Perkussion perfomt wurde, zeigte sich seit dem 2012er-Album &#8222;Never to Dawn&#8220; eine neue Grundausrichtung in ihrer Musik. Das <strong>Quintett</strong> verließ ihr bis dato bewährtes Terrain, welches an Vorbilder wie <strong>SUFFOCATION, CRYPTOPSY</strong>, alten <strong>DEEDS OF FLESH</strong> und eventuell auch <strong>DEFEATED SANITY</strong> angelehnt war und verschrieb sich fortan einer <strong>Balance zwischen Old-School-Atmosphäre und technischen Brutal Death-Riffs</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-33599 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Stillstand oder Progression?</h3>
<p>Genau diese, nahezu abrupte Kehrtwende wird bei &#8222;Only Death Can Save You&#8220; nicht verworfen. Die verschiedenen elektrisierten Gitarren <strong>heben sich bemerkbar voneinander ab</strong> mit teilweise variaten, aber dennoch nicht übertriebenen <strong>Tonsprüngen</strong>. Die Drums flattern beispielsweise im Titel <em>&#8222;Evil be to him who evil seeks&#8220; </em>mal dezent im Hintergrund, an anderen Stellen bestimmen sie dagegen einschlägig den Takt. Temporär werden uns auch in den folgenden Titeln wie <em>&#8222;A greater terror&#8220;</em>&nbsp;die allseits im Genre bekannten und wechselnd beliebten <strong>Blast Beats</strong> nicht vorenthalten.</p>
<p>Auch die <strong>Vocals</strong> stechen aus dem voluminösen Rest an Brutal Death Metal-Veröffentlichungen zumindest etwas heraus. Nicht allzu tief, dennoch vor rasender Aggression sprudelnd, fügen sie sich in die Gesamtkomposition als eine Symbiose aus Growls und Shouts mit krächtzendem Abgang ein. Das erinnert nicht zuletzt auch an neuere <strong>GRAVE</strong>-Alben. Den Konsens aus Stimme und Instrumenten werte ich grundsätzlich als <strong>knackig, ehrlich, ambitioniert,</strong> aber nicht zu progressiv oder trendlastig überschäumend. Auch lassen sich äußerlich ein paar Analogien zu hochtechnisierten und saubergeputzten Formationen wie den oft &#8222;überproduzierten&#8220; <strong>KRISIUN, REBAELLIUN</strong> oder <strong>CENTURIAN </strong>ziehen.</p>
<p><iframe title="BEHEADED - A Greater Terror (Official Track Stream)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GHA_robKjWw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der <strong>Sound der Riffs</strong> gestaltet sich über die gesamte Laufzeit hinweg zwar als dicht, allerdings nicht als auffallend virtuos. Markante Motive und Tonsprünge wiederholen sich und wirken <strong>handwerklich</strong> und <strong>auf Ebene des Songwriting</strong> authentisch. Im 4. Titel <em>&#8222;Unholy Man&#8220; </em>kann ich den hervortretenden <strong>Old-School-DM-Vibe</strong> nicht leugnen. Danach wird mit &#8222;<em>Embrace your Messiah&#8220; </em>ein besonders stampfender, vorrangig (monoton-)<strong>rhythmisch ausgelegter Nackenbrecher</strong> geboten. Hinsichtlich des Tempos wird hier vom Gaspedal heruntergegangen.</p>
<p>Der siebte Track <em>&#8222;Gallows Walk&#8220; </em>fungiert dagegen als Ausnahme zum nächsten Stück. Namenskonform (zu deutsch &#8222;Galgenmarsch&#8220;) begleiten hierbei <strong>mehrere redende Menschen</strong> einen Verurteilten zum lebensnehmenden Strick. Schnell reihen sich ein <strong>Riffgewitter</strong> sowie eine <strong>sakrale männliche Predigerstimme</strong> ein, um den <strong>Zeremoniencharakter</strong> zu verschärfen. Nach dieser kurzen <strong>Phase der Rehabilitation</strong> verlangen mir die letzten beiden Titel <em>&#8222;Only Death Can Save You&#8220;&nbsp;</em>und <em>&#8222;From the fire where it all began&#8220;&nbsp;</em>noch einmal meine volle Aufmersamkeit ab.</p>
<h3>Der Charakter des neuen BEHEADED-Albums</h3>
<p>Eigentlich rauscht das neue <strong>BEHEADED</strong>-Album im Verlauf durch die Gehörgänge wie ein süffiges Bier die Kehle hinunter. Das allerdings <strong>ohne exotische Akzente</strong> zu setzten oder enorme Spannungskurven aufzubauen und anschließend zu entladen. Was mir derweil wirklich missfällt, ist die <strong>übermäßige Ähnlichkeit</strong> zum Vorgängeralbum. Sowohl auf instrumentaler als auch auf gesanglicher Ebene wurde für mich zu viel übernommen, anstatt ausdifferenziert und weiterentwickelt.<em>&nbsp;</em></p>
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