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	<title>Be&#039;lakor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 13:48:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Be&#039;lakor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SILENCE-SCHATZSUCHE #2: BE&#8217;LAKOR &#8211; OF BREATH AND BONE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schatzsuche die Zweite!<br />
Wir haben wieder einmal etwas besonderes für euch! Heute mit BE'LAKOR die einen Hammer abgeliefert haben! Mehr für euren Werkzeugkasten des guten Geschmacks: hier bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-2-belakor-of-breath-and-bone/">SILENCE-SCHATZSUCHE #2: BE&#8217;LAKOR &#8211; OF BREATH AND BONE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></p>
<h2>SILENCE-Schatzsuche Teil 2!</h2>
<p align="justify"><span style="font-size: large;">Gibt es für Euch Bands, die ihr s<strong>owohl zum Einschlafen als auch beim Autofahren</strong> hört? Ich habe so eine. (Das muss jetzt keinen beunruhigen, schlafen und Autofahren finden bei mir stets getrennt voneinander statt.) Die Band siedelt sich genre-bezogen ähnlich ein wie <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-1-akrea-lebenslinie">die erste Band unserer <strong>SILENCE-Schatzsuche</strong></a>. Allerdings kommt sie aus Australien.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: large;">Wir sprechen dabei von <b>BE‘LAKOR</b>. Die <strong>Melodeath-Gruppe</strong> aus <strong>Melbourne</strong> hat mit ihrem Album „Of Breath and Bone“ 2012 ein Werk vorgelegt, das in meinen Ohren wirklich keine erkennbaren Schwächen oder Tiefpunkte hat. Man bekommt wirklich acht Titel lang sehr <strong>ausgeprägte Melodien</strong>, die durch ein reges Spiel mit den Tempi und ihrer Intensität emotional sehr unterschiedlich sind. Für mich hat das dabei zu keinem Zeitpunkt etwas <strong>Schwaches</strong>, sondern zeugt von einem soliden und kompositorisch komplexen und intelligenten Werk.</span></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rYBgWgjjgxQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p align="justify"><span style="font-size: large;">Der Gesang von <b>George Kosmas</b> erinnert dabei stellenweise an die „Koloratur“ und den Stil von <b>Johan Hegg</b> von <b>AMON AMARTH</b>, hat er doch eine stimmliche Präsenz und Weite, die man dem jungen Mann rein optisch so gar nicht zutrauen würde.</span></p>
<h3 align="justify">In die Fresse &#8211; aber melodisch!</h3>
<p align="justify"><span style="font-size: large;">Die Band ist mit bisher <strong>insgesamt vier Alben</strong> bereits gut aufgestellt. Und auch auf „Stone‘s Reach“ finden sich viele Songs, die durchaus Aufmerksamkeit verdienen. Mit „Of Breath and Bone“ haben sie allerdings ein Album gelandet, das es bei mir in die ständige aktive Auswahl an CD‘s geschafft hat. Auch wenn <b>BE‘LAKOR</b> bereits auf mehreren europäischen Festivals gespielt haben, scheinen sie dennoch ein wenig<strong> unter dem Radar</strong> vieler Metalfans zu schweben. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: large;">Das ist schade, sind sie doch wirklich eine ernstzunehmende Truppe, die Technik und Emotionen auf eine einzigartige Weise miteinander verbinden können. Und ihre Songs besitzen einen derartigen<strong> Flow</strong>, den man nur selten bei anderen Bands findet. Bei mir gibt es für ihr drittes Album daher klar <strong>10/10 Punkte</strong>. Und natürlich eine direkte Empfehlung an jeden, der sie noch nicht kennt, sich mit den Jungs auseinander zu setzen!</span></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify"><a href="https://www.facebook.com/belakorband/">Facebook</a></p>
<p align="justify"><a href="http://belakorband.com/">Homepage</a></p>
<p align="justify"><a href="https://belakor.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-2-belakor-of-breath-and-bone/">SILENCE-SCHATZSUCHE #2: BE&#8217;LAKOR &#8211; OF BREATH AND BONE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AETHERIAN &#8211; Athmosphäre und Energie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aetherian]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärisch]]></category>
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		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freunde der atmosphärischen Beschallung aufgepasst! Hier sind AETHERIAN aus Griechenland. Mit ihrem neuen Album „The Untamed Wilderness“ kommt eine frische Portion Melodic Death Metal auf den Tisch, die zum Träumen und Dahinschweben einlädt. MELODEATH DER EXTRASMOOTHEN ART Zugegebenermaßen war mir die 2013 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/athmosphaere-und-energie-aetherian/">AETHERIAN &#8211; Athmosphäre und Energie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3><strong><strong><strong>AETHERIAN</strong></strong></strong> – &#8222;The Untamed Wilderness&#8220;</h3>
<p><strong><strong><strong>Veröffenlichungsdatum:</strong> </strong></strong>24.11.2017<br />
<strong><strong><strong>Dauer:</strong> </strong></strong>54:19<br />
<strong><strong><strong>Label:</strong> </strong></strong>Lifeforce Records<br />
<strong><strong><strong>Genre: </strong></strong></strong>Melodic Death Metal</div></div></div>
<p>Freunde der atmosphärischen Beschallung aufgepasst! Hier sind <strong>AETHERIAN</strong> aus Griechenland. Mit ihrem neuen Album „The Untamed Wilderness“ kommt eine frische Portion Melodic Death Metal auf den Tisch, die zum<strong> Träumen</strong> und <strong>Dahinschweben</strong> einlädt.</p>
<h2>MELODEATH DER EXTRASMOOTHEN ART</h2>
<p>Zugegebenermaßen war mir die 2013 gegründete Band zuvor gänzlich unbekannt – was mitunter daran liegen könnte, dass „The Untamed Wilderness“ ihr erstes <strong>full-length-Release</strong> ist. Fans von Bands wie <strong>BE’LAKOR</strong>, <strong>COUNTLESS SKIES</strong> oder auch <strong>INSOMNIUM</strong> sollten aber auf jeden Fall&nbsp;mal reinhören. Die Musik, die die Griechen machen, ordnet sich nämlich genau in diese Schiene ein: Over the top atmosphärischer, melodischer Death Metal, der (besonders) den geduldigen Hörer einzuhüllen und in sich hineinzuziehen weiß. Zwischen <strong>hypnotischen</strong> Melodien und raumerfüllenden Gitarren zeigt sich sogar der eine oder andere ohrenschmeichelnde <strong>Akustikpart</strong>. Die perfekte Musik für Autofahrten über nächtlich umnebelte Landstraßen oder leicht angeschwipste Abende mit Kerzenlicht und Rotwein (aber bitte nicht beide Optionen kombinieren).</p>
<p><iframe title="Aetherian - The Rain (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ijn9EZSlJAM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Akustikgeplänkel und melancholieinduzierte Gitarrenmelodien sind bei Weitem aber nicht alles, was „The Untamed Wilderness“ zu bieten hat. Zu wuchtigen, <strong>energiegeladen</strong>, ja nicht selten anhaltend schnellen und nach vorne stoßenden Auswüchsen bäumt sich die Musik auf, immer jedoch unter respektvollem Aufrechterhalten der Atmosphäre und des hineinziehenden Feelings. Alles in allem ist es relativ schwer, sich nicht in dieser Musik zu <strong>verlieren</strong>. Ich gehe mal davon aus, dass das mitunter das Ziel der Gruppe bei der Kreation dieses Albums war. Dennoch muss ich sagen, dass das meinen Job als Begutachter und Bewerter der Sache nicht gerade vereinfacht hat. Es waren schon einige <strong>Durchläufe</strong> mehr von Nöten, dieses Album in seiner Gesamtheit erfassen zu können, ohne zu sehr abzudriften. „Eben mal so“-Hören ist nicht.</p>
<h2>GIBT ES DENN AUCH NEGATIVE KRITIK?</h2>
<p>Leider ja. Ich muss sagen, dass das Album bei Weitem nicht auf allen Boxen und/oder Kopfhörern funktioniert. Soll heißen, wer es in seiner vollen Wirkung genießen möchte, sollte schon mit etwas <strong>hochwertigerem Gear</strong> ausgestattet sein. Weiterhin kriegt man trotz ohenschmeichelnder Töne nach ein paar Songs irgendwie das Gefühl, das musikalische Schema leide doch etwas unter <strong>Abwechslungsmangel</strong>. Dazu kommt noch, dass sich nichts wirklich spürbar von der Musik oben genannter Konsorten <strong>abhebt</strong> – <strong>AETHERIAN</strong> sind lediglich eine weitere Band, die solchen Sound machen. Kann man natürlich begrüßen und supertoll finden, muss man aber nicht unbedingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/athmosphaere-und-energie-aetherian/">AETHERIAN &#8211; Athmosphäre und Energie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Anaal Nathrakh]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Slime]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Job For A Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[King Crimson]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du fühlst dich gelangweilt von den Texten der Bands, die du aktuell so hörst? All deine Gewaltfantasien wurden bereits besungen? Nietzsche und Lovecraft in aller Ausgiebigkeit? Jede Facette der Negativität, Wut, Hass, Schmerz, Depression und Verzweiflung sind oft genug durch deine Boxen gedrungen?&nbsp;<br />
Tja, wie wäre es denn dann mal mit:</p>
<blockquote><p>Schnecken?!</p></blockquote>
<p>Bevor hier irgendjemand auf wirre Ideen kommt: nein, dass soll keine <strong>STEEL PANTHER</strong> verdächtige Bezeichnung für das weibliche Geschlecht sein! Denn die britische Band <strong>SLUGDGE</strong> beschäftigt sich in ihren Texten tatsächlich mit Weichtieren. Was zur Hölle?!</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-12738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg" alt="SLUGDGE" width="960" height="641" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-750x501.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SLUGDGE</strong> wurde 2012 von <strong>Kevin Pearson</strong> und <strong>Matt Moss</strong> gegründet, die schon in anderen Projekten zusammengespielt haben.&nbsp;</p>
<p>Stilistisch zimmern die Jungs eine Mischung aus technisch angehauchtem Death Metal und Sludge (wie könnte es anders sein) zusammen, die auch vor einigen angeschwärzten Momenten nicht zurückschreckt.<br />
Dabei erinnern mich die tiefen Growls zuweilen sehr an <strong>George Kosmas</strong> von den australischen <strong>BE´LAKOR</strong>.</p>
<p>Zuerst wurde ich durch die EP „Slug Life: Volume 1“ auf die Briten aufmerksam. Nachdem ich mich vor Lachen erstmal bepisst hatte, war ich aber besonders von dem <strong>KING CRIMSON</strong> Cover von <em>„21<sup>st</sup> Century Schizoid Man“</em> beeindruckt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1773458769/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3483597052/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/slug-life-volume-1&#8243;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Slug Life: Volume 1 by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Im Juni 2013 erschien das erste Album „Born Of Slime“ welches mit so wohlklingenden Titeln wie <em>„Day Of Sludgement“</em>, <em>„Deus Ex Mollusca“</em> und <em>„Slime Traveler“</em> wieder kein Auge trocken ließen. Jungs, habt ihr Bauschutt geraucht?</p>
<p>Der drückende und eigenständige Sound der ersten EP wurde beibehalten, und die ersten selbstgeschriebenen Songs bestachen durch Präzision, komplexe aber überraschend eingängige Melodien und recht variablen Gesang. Vor allem die cleanen Passagen, die alles andere als kitschig rüberkommen und mich entweder an die Refrains mancher <strong>ANAAL NATHRAKH</strong>-Songs, oder an <strong>MASTODON</strong> erinnern, bleiben hängen und schinden Eindruck! Noch nicht überzeugt? Na wartet!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1357339164/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2714848363/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/born-of-slime&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Born of Slime by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Ein Jahr und zwei Wochen nach dem ersten Album erschien bereits der Nachfolger „Gastronomicon“. Hier verfolgen die Jungs ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter und treiben die entwickelten Stärken weiter auf die Spitze. Beispiele gefällig? <em>„Salters Of Madness“</em> und <em>„Lettuce Prey“</em>.</p>
<p>Keine Ahnung wie die Jungs so produktiv sein können, denn an ihrer Stelle würd ich vermutlich die meiste Zeit des Jahres vor Lachen am Proberaumboden liegen. Wie auch immer: im September 2015 erschien das dritte Album „Dim and Slimeridden Kingdoms“.<br />
An der grundlegenden Ausrichtung hat sich wenig geändert und vermutlich wird es das auch nicht mehr. Allerdings besticht der Drittling mit einer Konsequenz und Qualität, die sich auch vor Bands wie <strong>JOB FOR A COWBOY</strong> und Konsorten nicht verstecken muss! Sicherlich bedienen sich <strong>SLUGDGE</strong> einiger Elemente anderer Bands, Langeweile kommt hier so schnell dennoch nicht auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1942489775/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=4098604232/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/dim-and-slimeridden-kingdoms&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Dim and Slimeridden Kingdoms by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Abschließend stellen sich mir nur noch zwei Fragen. Erstens: wie lange lässt sich so ein Konzept wirklich ausreizen? Und, zweitens, welches traumatische Kindheitserlebnis hat für die immense Faszination mit Weichtieren gesorgt? Letzteres könnte uns wohl nur Freud beantworten.<br />
Wie es jedoch in Zukunft mit den schleimverrückten Briten weitergeht, wird uns die Zeit zeigen müssen.</p>
<p>Alle Veröffentlichungen von <strong>SLUGDGE</strong> gibt es zum kostenlosen Download auf <a href="https://slugdge.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a>. Greift zu, denn für diesen Preis ist das mehr als okay!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Slugdge/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Musik zum Träumen &#8211; nicht zum Einschlafen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[Countless Skies]]></category>
		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[New Dawn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>COUNTLESS SKIES – New Dawn Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016 Dauer: 44:01 Label: Kolony Records Zu allerest mal: Wow! Selten habe ich so ein großartiges Album-Cover gesehen. Allein dieses Bild lädt schon dazu ein, sich in träumerische Welten entführen zu lassen &#8211; ein perfekter Auftakt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/">Musik zum Träumen &#8211; nicht zum Einschlafen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>COUNTLESS SKIES</strong> – New Dawn<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016<br />
Dauer: 44:01<br />
Label: Kolony Records</p>
<p>Zu allerest mal: Wow! Selten habe ich so ein großartiges Album-Cover gesehen. Allein dieses Bild lädt schon dazu ein, sich in träumerische Welten entführen zu lassen &#8211; ein perfekter Auftakt für &#8222;New Dawn&#8220;!</p>
<p>Wer sich auskennt, wird schon am Bandnamen erkannt haben, in welchen Gefilden wir uns musikalisch bewegen: <em>&#8222;Countless Skies&#8220;</em> ist nämlich auch der Name eines Songs der Australier <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> &#8211; zusammen mit <strong>INSOMNIUM</strong> wohl die Vorreiter einer noch relativ jungen Stilrichtung, die die verträumte und atmosphärische Seite des Melodic Death Metal auf die Spitze treibt. Und genau das machen auch <strong>COUNTLESS SKIES</strong>: Sie holen mit überaus melodischen Gitarren, warmen Keyboard-Hintergründen und tiefgehenden Growls alles an Atmosphäre und Gefühl aus dem Genre heraus, was dieses zu bieten hat. Mal auf seichten Nebelschwaden gleitend, mal episch gen ätherische Sphären türmend, beweisen die Engländer, dass Death Metal eine sehr gefühlvolle Musikrichtung sein kann.</p>
<p>Besonders spiegelt sich dies bei Liedern wie <em>&#8222;Wanderer&#8220;</em> wider: Strophen aus purem Akustikgold und semi-gegrowlten Flüster-Vocals wechseln sich ab mit kraftvollen Melodie-Höhenflügen &#8211; Energie und Ruhe verfließen ineinander wie Sturmwolken im klaren Sternenhimmel. Dass <strong>COUNTLESS SKIES</strong> zwar sehr wohl Musik zum Träumen, allerdings nicht zum Einschlafen spielen, wissen sie auch zu beweisen: Viele Songs, wie etwa <em>&#8222;Incendium&#8220;</em> oder <em>&#8222;Daybreak&#8220;</em> gehen die Sache mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit an. Bei Letzterem passiert dann etwas, was man vielleicht nicht erwartet hätte: Der Gesangsstil schlägt komplett um. Anstatt Growls gibt es auf einmal etwas, was sich fast nach Power Metal klingenden clean Vocals anhört &#8211; ebenso überraschend wie gewöhnungsbedürftig, geben sie der Musik nochmal einen ganz anderen Flair. Ob man das nun gut finden muss, ist eine andere Frage. Für mich persönlich stört es ein bisschen zu sehr den Hörfluss des Gesamtwerks.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fHIekOKDfY8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Highlight des Albums kommt dann erst ganz am Ende: Der zehnminütige Epos <em>&#8222;Return&#8220;</em>. Für gewöhnlich sind die längeren Lieder immer die vielversprechendsten, da die meisten Bands hier die meiste Hingabe und den größten Arbeitsaufwand hineinstecken. Auch hier ist genau das der Fall. Nicht nur fasst <em>&#8222;Return&#8220;</em> das gesamte Werk noch einmal inhaltlich zusammen, es nimmt einen auch, dank geschickt aufgebauter Songstruktur, mit auf eine musikalische Reise: Immer wieder baut der Song über lange Strecken nach und nach Energie auf, um den Hörer dann durch die lila Wolken des Coverartworks in die endlose Schwerelosigkeit des nächtlichen Sternenhimmels loszulassen &#8211; <em>&#8222;Return&#8220;</em> ist wahrlich ein Meisterwerk.</p>
<p>Einzig ein paar Nachteile hat &#8222;New Dawn&#8220; dann aber doch: Die Musik ist wie gemacht dafür, dass man sich in Gedanken verliert und vergisst, dass man eigentlich gerade dabei war, Musik zu hören &#8211; eine konzentrierte Experienz des Gesamtwerks ist also eher schwierig. Und leider, leider muss ich auch sagen, dass trotz allem Lob für dieses Album es nichts wirklich Neues zu bieten hat. Hätte man mir nur die Musik gegeben und mir gesagt, das sei das neue <strong>INSOMNIUM</strong>&#8211; oder <strong>BE&#8217;LAKOR</strong>-Album &#8211; ich hätt&#8217;s wahrscheinlich geglaubt. Allein die cleanen Vocals machen einen kleinen Unterschied, aber über diese kann man, wie schon angedeutet, dann auch wieder streiten.</p>
<h3>Fun Fact: Die neue <strong>BE&#8217;LAKOR</strong>-Scheibe &#8222;Vessels&#8220; kam exakt am gleichen Tag heraus.</h3>
<p>Wer nach einem innovativen Meilenstein oder einem technisch anspruchsvollen Nackenbrecher sucht, für den mag &#8222;New Dawn&#8220; nicht das richtige Album sein. Wer sich allerdings mit Kopfhörern aufs Bett legen, die Augen schließen und davonschweben will, oder einen Soundtrack braucht, um bei Nacht über düster-neblige Feldwege zu fahren, der sollte auf jeden Fall zulangen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/">Musik zum Träumen &#8211; nicht zum Einschlafen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BE&#8217;LAKOR &#8211; Vessels Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016 Dauer: 55:05 Label: Napalm Records Die australischen BE&#8217;LAKOR lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-neu-alt-gut-und-schlecht-belakor/">Zwischen neu, alt, gut und schlecht &#8211; BE&#8217;LAKOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> &#8211; Vessels<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.6.2016<br />
Dauer: 55:05<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>Die australischen <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> lernte ich 2009 kennen, wobei mich ihre ersten beiden Alben („The Frail Tide“, 2007 und „Stone&#8217;s Reach“, 2009) quasi im Doppelpack erwischten. Und meine Fresse hauten mich diese Alben damals um! <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind melodisch, ohne in Kitsch abzudriften, angenehm heavy und in einem Maße progressiv, das zu unterhalten, nicht jedoch anzustrengen vermag.</p>
<p>„Of Breath And Bone“ (2012) ging dann völlig an mir vobei. Zu Unrecht, wie sich mir während der neuerlichen Beschäftigung damit jetzt offenbarte.</p>
<h4>Ganze vier Jahre nach dem letzten Output liegt uns nun „Vessels“ vor.</h4>
<p>Bereits die ersten Töne des Openers <em>„Luma“</em> lassen mich aufhorchen. Hab ich die richtige CD eingelegt? Denn die anfänglichen Sekunden könnten auch von ihren&nbsp;Landeskollegen <strong>KARNIVOOL</strong> stammen. Erst als die Stimme von Sänger George Kosmas einsetzt, befinden wir uns wieder auf Kurs. Leider verfliegt <em>„Luma“</em> mit seinen exakt zwei Minuten Spielzeit recht schnell, ohne wirklich etwas mit mir zu machen. Zu kurz für nen vollwertigen Song, aber doch mit zu vielen Kriterien ausgestattet, als dass man es als bloßes Intro abtun könnte.</p>
<p>Song Nummer zwei<em> „An Ember&#8217;s Arc“</em> lässt dann Erinnerungen an <strong>AGALLOCH</strong> wach werden, für mich erstmal nichts Schlechtes. Kurz vor der Hälfte des Songs hört man zum ersten Mal die Melodien, die man von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> gewohnt ist. Zweistimmige Gitarrenlinien erreichen das Ohr, bauen sich auf und erschaffen Atmosphäre, bevor Elliott Sansom &#8211;&nbsp;der neue Mann hinter den Drums &#8211;&nbsp;losblastet und die Australier den ersten Geschwindigkeits- und Brutalitätshöhepunkt der Platte erreichen. Über die gesamte Spiellänge hinweg merkt man deutlich, dass der Posten hinter der Schießbude Änderungen unterworfen wurde.</p>
<blockquote><p>Ob das schlecht oder nur ungewohnt und anders ist, kann ich auch nach mehreren Hördurchläufen nicht mit Bestimmtheit sagen.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz lässt sich auf das gesamte Album anwenden.</p>
<p>Nur wenige Songs der Platte, darunter <em>„Roots To Sever“, „A Thread Dissolves“</em>&nbsp;und <em>„The Smoke Of Many Fires“</em> klingen für mich nach „alten“ <strong>BE&#8217;LAKOR. </strong>Soll heißen: sie liefern genau das, was meine Ohren von den Australiern erwartet haben. Allerdings in einem Maße, dass es&nbsp;schon fast vorhersehbar ist. Nach wie vor sind <strong>OPETH</strong>-Einflüsse deutlich spürbar, auch die generelle Faszination an schwedischem Melodic Death Metal ist bei den Australiern offensichtlich nicht gewichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4163" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg" alt="BE'LAKOR 2016" width="719" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo.jpg 719w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/89033_photo-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 719px) 100vw, 719px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>So richtig weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Einerseits bekomme ich hier nicht in vollem Umfang das, was ich bestellt hab. Wie bei einem Essen, auf dessen Geschmack man sich freut und welches dann mit irgendeiner Geheimzutat versehen wurde, die dafür sorgt, dass sich die erwartete Zufriedenheit nicht einstellt. Andererseits gibt es auch Zutaten, die etwas Bekanntes noch besser machen können, sobald man sich an sie gewöhnt hat. Vielleicht sind <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> an einem Punkt angekommen, an dem sie gegen die Vorhersehbarkeit angehen und daher neue Pfade betreten wollen. Vielleicht muss ich mich an die neuen Einflüsse und Klänge erstmal gewöhnen.<br />
Wichtig finde ich jedoch, dass sich die wohl am schwedischsten klingende Band der südlichen Hemisphäre hier aus ihrer Komfortzone herausbewegt. Ganz im Gegensatz zu z.B. <strong>AMON AMARTH</strong> wird hier nicht das althergebrachte Rezept &#8211;&nbsp;von dem man weiß, dass es bereits funktioniert hat &#8211;&nbsp;wieder durchexerziert. „If it ain&#8217;t broke, don&#8217;t fix it“ sagt man, und doch schrauben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> auf „Vessels“ an ihrem Sound herum. Für mich mit dem Ergebnis, dass dieser lediglich verschlimmbessert wird und nach den ersten Durchläufen nicht so hart zupackt, wie seine Vorgänger.</p>
<blockquote><p><strong>BE&#8217;LAKOR&nbsp;</strong>klingen anno 2016 anders&#8230;</p></blockquote>
<p>In einem gewissen Maße zwar noch nach sich, allerdings erreichen sie das Niveau,&nbsp;welches sie mit ihren bisherigen Werken aufbauen und halten konnten, hier nicht.</p>
<p>Wer „Vessels“ als Erstkontakt mit der Band hört, kann sicherlich viel Spaß damit haben und gerne einige Punkte dazurechnen. Mit dem Wissen um das bisherige&nbsp;Œuvre der Australier ist mir ein unbefangener Genuss jedoch kaum möglich.</p>
<p><strong>BE&#8217;LAKOR</strong> sind tot, lang leben <strong>BE&#8217;LAKOR</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230; Oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://belakorband.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/belakorband" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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