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	<title>BENT KNEE Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>BENT KNEE Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfekter Sound, tolles Publikum und technisches Abgew*chse ohne selbstverliebt rüberzukommen.<br />
Wir waren zu zweit Live bei HAKEN, VOLA und BENT KNEE und kamen mit einer klasse Erinnerung und hunderten Fotos zurück! Die besten gibt's verpackt in einen Text, der dir sicher Bock auf den Rest der Tour macht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begleitung Yeti und ich betreten das <strong>Conne Island</strong>, das kurz vor 20 Uhr schon voller Leute &#8211; unübersehbar zu großen Teilen in <strong>HAKEN</strong>-Merch gekleidet &#8211; ist, die sich schwatzend und wartend die Minuten bis zum Showbeginn von <strong>BENT KNEE</strong> vertreiben. Die Bühne ist bis zum Rand vollgestellt mit Rigs, Synthies und Drumkits. Einige Elemente sind noch abgehangen. Es wirkt sehr beengt, aber für die sechs Bandmitglieder scheint der Platz ausreichend, um im weiteren Verlauf auch in <strong>Flummi-Manier</strong> ihre Performance abliefern zu können.&nbsp;Die Bostoner von <strong>BENT KNEE</strong> legen&nbsp;Punkt 20 Uhr los.</p>
<h4>Und wie!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" rel="" data-image-id="2838" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Energetisch und positiv, wie ich es lange nicht mehr beobachten konnte. Was stutzig macht, ist, dass <strong>auffällig viel Hall</strong> auf der Stimme der Sängerin liegt. Wie wir wissen, verzeiht Hall Fehlerchen im Gesang&#8230; von solchen habe ich aber nicht viel mitbekommen. Ihr Gesang ist klar und durchsetzungsstark. Und dabei nur halb so anstrengend jaulig, wie es mir zuvor auf den Aufnahmen vorkam. Vokal unterstützt wird sie durch Bassistin und Gitarristen. Der Gesamtsound ist satt und voll dank zweier Gitarren plus Synthie/Key, Bass und Violine bis zu dreistimmigem Gesang. Dabei erscheint es aber <strong>nie überladen</strong>. Wegen der des Timbres ihrer Stimme und dem stets durchsetzungsfähigen, kontrapunktischen Bass muss ich zwischenzeitlich an <strong>Esperanza Spalding</strong> denken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2839" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Und so groovt sich die Band heavy und rhythmisch durch ihre Songs, ohne darin Raum für sphärische Episoden vermissen zu lassen. Augenscheinlich findet die Mischung gut Anklang beim Publikum. Es wird gefesselt auf die Bühne geblickt und sich sichtlich am Anblick der hüpfenden, sich ihrer Musik erfreuenden Band gelabt.</p>
<p>In minimalistischen Parts, die durch instrumentale Akzente im sonst leeren Raum getragen sind, werde ich durch schön <strong>verschobene Rhythmen</strong> bei Laune gehalten. Es scheint, als hätten sie einfach mal im Proberaum für diese Episoden<strong> lustige Zahlenreihen</strong> erdacht und dann Pausen und Anschläge aneinandergebaut. Es kommt öfter im Set vor, dass ruhige Passagen mit <strong>gewürfelten Rhythmusspielen</strong> aufgepeppt werden und ich nur raten kann, wie das denn bitte gezählt werden soll.</p>
<h4>Mir gefällt&#8217;s</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" rel="" data-image-id="2844" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Die Besetzung schafft ein <strong>breites Soundrepertoire</strong>. Es werden erweiternd Triggerpads an den Drums genutzt und der Violine Effekte verpasst. Letztere geht leider meist etwas unter. Es sei denn sie wird in gezupften bzw. Arpeggio-Solo-Teilen bewusst hervorgeholt. Zeitweise wirken die&nbsp;<strong>Effektüberlagerungen</strong> nicht immer optimal austachiert. Das kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Manche Atmoflächen sind mit ausschweifenden Hallüberlagerungen der Stimme schon arg abgespaced und mir zu &#8222;künstlerisch&#8220;. Sonst zeigen sich <strong>BENT KNEE</strong> aber sehr mitreißend mit schöner Performance. Sie haben ganz klar Spaß an der Sache und Begeisterung für das, was sie da tun. Sie fahren eine Palette an Sounds auf, die von <strong>Disco-Tanzmusik über minimalistische Spielereien zu funky-poppigen oder heavy Strukturen</strong> reicht.</p>
<p>Ihre sehr schnell vergehenden 30 Minuten Set sind ein netter Teaser. Hoffentlich kommen sie bald wieder mit mehr Spielzeit und Material in unsere Landen. Potenzial haben sie zweifelsohne. Sie könnten dank <strong>radiotauglicher Hooks</strong> auch gut zukünftig mehr Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" rel="" data-image-id="2851" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" alt="VOLA"></a>Nach einem kurzen Umbau lichtet sich das Bühnenchaos etwas und 20:45Uhr starten <strong>VOLA</strong> ihre Show. Naja, was heißt schon &#8222;Show&#8220; &#8211; im Vergleich zu dem hüpfend, tanzenden Opener wirken sie eher wie <strong>eingeschlafene Füße</strong>. So vergleichsweise ruhig, wie sie dort stehen. Aber das passt ja auch besser zu ihrer tragenden, melancholischen Musik. So von Angesicht zu Angesicht kann einem das Trio [Moment?! Sind die nicht eigentlich zu Viert? Haben sie ihren Keyboarder Zuhause lassen müssen?] aus Dänemark einfach nur sympathisch sein. Der Sound ist heavy und überrollt mich erstmal. Die Stimme von Sänger&nbsp;<strong>Asger Mygind&nbsp;</strong>ist live samtweich und so angenehm, dass ich etwas erschrocken aufblicke, als er anfängt zu growlen. Ja, doch. So schmeckt mir das. <strong>Schöne Schwere, schöne Sentimentalität.</strong></p>
<h4>Eine Badewanne Melancholie</h4>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" rel="" data-image-id="2855" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" alt="VOLA"></a>&#8222;Smartfriend&#8220;</em>&nbsp;schiebt als Opener gut los und nimmt die Hörer freundlich in Empfang.&nbsp;<em>&#8222;Ghost&#8220;</em>&nbsp;hingegen dudelt so vor sich hin. Wirkt fast belanglos, während der sich das anschließende <em>&#8222;Your Mind Is A Helpless Dreamer&#8220;</em> richtig schön losrumpelt und mich mitreißt.&nbsp;Im Vergleich zu <strong>BENT KNEE</strong> bleibt das Publikum eher unbewegt. Es lauscht andächtig und scheint angetan. Klar, <strong>VOLA</strong> präsentieren wahrlich keine Tanzmusik. Sie bauen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem walzenden Sound eine äußerst entspannte Atmosphäre auf, die zumindest mich etwas ins Träumen geraten lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2849" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" alt="VOLA"></a>Was mich plötzlich total aus meiner Verträumtheit haut, ist <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em>. Dieser Song&nbsp;zeigt mir ganz explizit die <strong>gesangliche Stärke</strong> der Dänen. Bassist und Gitarrist liefern glasklar und kräftig Zweistimmigkeiten ab, die mir bisher in ihrer Qualität nicht aufgefallen sind. Solche Spielereien gibt im Setverlauf noch öfter. Am Ende bleibt der Eindruck: <strong>VOLA</strong> haben es drauf, eine tolle,&nbsp;dunkelromantische Grundstimmung aufzubauen. Sie machen <strong>Düsterrock für Große</strong>. Das Ganze verpackt in eine Darbietung, die qualitativ keine Wünsche offen lässt. Besonders hevorzuheben sei hier auch der Drummer. Sichtbar vertieft in die Materie trommelt er vor sich hin.</p>
<p>Insgesamt wird den Dänen eine dreiviertel Stunde Spielzeit eingeräumt. Und auch wenn sie mich aus irgendwelchen Gründen nicht zu 100% abholen konnten, war es schön und hätte nach meinem Geschmack auch gern etwas mehr sein können.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/yQLxKcZBZ4w" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" rel="" data-image-id="2858" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" alt="Haken"></a>Pünktlich um 22 Uhr beginnen <strong>HAKEN</strong> dann ihre Show. Zunächst mit einem&nbsp;Wilhelm Tell-Intro vom Band, das für Lacher im Publikum sorgt. <strong>Sympathien</strong> haben die Briten offenbar hier ausreichend. Es folgt <em>&#8222;Clear&#8220;</em>&nbsp;als episch-instrumentaler Beginn, während die Band unter Applaus die Bühne entert. Ja, hier ist die Vorfreude greifbar!&nbsp;<em>&#8222;The Good Doctor&#8220;</em> als Opener sorgt für <strong>enthusiastisches Mitsingen</strong>, als wäre es ein Popsong, der stets im Radio läuft und deswegen jedem im Gedächtnis ist. Auf der Bühne selbst wirkt die Stimmung etwas schläfrig. Sänger und Vollblut-Entertainer&nbsp;<strong>Ross Jennings</strong> zieht von Sekunde Eins seine Show ab. Aber so richtig begeistert scheint dahinter noch keiner weiter zu sein. Bis auf den Keyboarder, der auch sichtbar herumposiert. Das Publikum ist dennoch mit Feuereifer dabei. Es feiert <strong>HAKEN</strong> und singt mit. Zum Teil laut und schief &#8211; aber immerhin zumeist so <strong>textsicher und begeistert</strong>, wie ich es lange nicht mehr auf einem Konzert erlebt habe. <em>&#8222;</em><em>Puzzle Box&#8220;</em>&nbsp;wird direkt danach abgefeuert und findet ebenso Anklang beim Publikum.</p>
<h4>&#8230; And now to some technical wankery</h4>
<p>Nachdem die ohrwürmerlicheren Songs des neuen Albums in auch dieser gewohnten Reihenfolge abgesfrühstückt wurden: Now to some technical wankery! <em>&#8222;Falling Back to Earth&#8220;</em> vom inzwischen schon sechs Jahre alten &#8222;The Mountain&#8220; bringt einen sehr <strong>schönen Bruch ins Set</strong> und ich empfange es dankbar. Ich mag die älteren Alben für ihre weitflächigen Arrangements, die weniger den gewohnten Songstrukturen folgen. Dargeboten <strong>in liebgewonnener und verlässlicher Präzision</strong> enttäuscht die Band nicht und zeigt, dass sie sehr genau weiß, was sie tut.</p>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" rel="" data-image-id="2868" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" alt="Haken"></a>&#8222;A Cell Divides&#8220;</em> kehrt zurück zu &#8222;Vector&#8220;, liefert etwas<strong> mehr Vertracktheit</strong>. Es wird von bilderbuchreifen, kollektiven Fernsehgarten-Mitklatschern zum Intro von Djent-Instrumental <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em>, das ich ja für sein ungewohnt <strong>brachiales Auftreten</strong> und Hang zum <strong>Industrial</strong> schon arg feiere,&nbsp;gefolgt. Da sind aufgezeigte Parallelen zu <strong>MESHUGGAH</strong> dank djentigerem Auftreten gar nicht so weit entfernt. Ob einem die Entwicklung der Band in diese Richtung gefällt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Was auffällt, ist, dass großrahmige, strukturelle Entwicklungen und Merkwürdigkeiten eine kleinere Rolle spielen. <strong>HAKEN</strong> gehen mehr in traditionelle Songstrukturen und wirken damit schlicht &#8222;poppiger&#8220;, ohne dabei aber technische Spielereien zu vernachlässigen.</p>
<p>Momentan ist ihre Spielfreude für mich nicht so richtig spürbar. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass die Jungs vielleicht einfach zu cool für Späßchen sind. Auch <strong>Ross</strong> wirkt neben seinen <strong>Entertainer-Qualitäten</strong> doch recht distanziert. Einzig <strong>Diego Tejeida</strong> genießt seine <strong>60 Sekunden Ruhm</strong> sichtlich, als er sich zum <em>&#8222;1985&#8220;</em>-Keytar-Solo auf der Bühne Richtung Publikum bewegt. Zelebriert wird dieser Song vom Sänger inzwischen wohl standardmäßig mit der leuchtenden, mit Neon-Stäbchen ausgestattetem <strong>Modefauxpas in Form einer Brille</strong>. Zwischen diesen und den nächsten Song von &#8222;Affinity&#8220; hat sich noch<em> &#8222;Veil&#8220;</em> geschummelt. Damit sind bis auf das ruhige <em>&#8222;Host&#8220;</em> des &#8222;Vector&#8220;-Albums alle Songs desgleichen vertreten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" rel="" data-image-id="2869" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" alt="Haken"></a>Als 23 Uhr der letzte Song angekündigt wird, ahne ich schon, dass es hier nicht in 15 Minuten vorbei ist. Nein. Wir sind ja bei <strong>HAKEN</strong> &#8211; und da kann man sich sicher sein, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den letzten Song plus Zugabe so zu kombinieren, dass noch locker 40 Minuten Set rauszuholen sind. Die Ehre, das Hauptset zu schließen hat<em>&nbsp;&#8222;The Architect&#8220;</em>.&nbsp; Und dieser weiß mit seinen über 15 Minuten Spieldauer einfach zu überzeugen. Ja, ich mag &#8222;Affinity&#8220; nach wie vor sehr gern und dessen Songs mehr als die des neuen Albums. Das 20 minütige&nbsp;<em>&#8222;Crystallised&#8220;</em> wird als durch das Publikum erarbeitete &#8211; und zugleich wie selbstverständlich erwartete &#8211; Zugabe gespielt.</p>
<p>Insgesamt ist der Sound heute sehr gut und die Gesamtlautstärke im Conne deutlich angenehmer als zu <strong>OBSCURA</strong>. Es geht also doch. Was mir allerdings beim Stromern am Merch-Stand negativ auffällt sind die <strong>gesalzenen Preise</strong>. Gut, von irgendetwas müssen die ja auch leben &#8211; aber 10€ für ein Patch haben zu wollen oder generell zerkloppte Sticks zu verkaufen, halte ich &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; für latent übertrieben. Abgesehen davon halte ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Abend für sehr angemessen und freue mich über die gelungene Zusammenstellung an Bands. Mit Sicherheit werde ich weiter die Augen offenhalten, um sie ein weiteres Mal live irgendwo abgreifen zu können.</p>
<p>Hier kannst du dir Yetis <strong>Fotos vom Abend</strong> ansehen. Lohnt sich, guck mal rein!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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		<category><![CDATA[minimalist]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
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<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
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<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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