<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Black Crown Initiate Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/black-crown-initiate/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/black-crown-initiate/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Dec 2017 08:11:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Black Crown Initiate Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/black-crown-initiate/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>ARKAIK &#8211; Nur mehr ist mehr!?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nur-mehr-ist-mehr-arkaik</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2017 07:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arkaik]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Lucid Dawn]]></category>
		<category><![CDATA[Metamorphignition]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unique Leader]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23748</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich mal darauf hingewiesen, dass die Flut an technisch guten, amerikanischen Bands nicht abzureißen droht (den Artikel dazu findet ihr HIER).&#160;Dasselbe gilt auch für&#160;ARKAIK, die bereits seit 2004 ihr Unwesen treiben und mit &#8222;Nemethia&#8220; ihr fünftes Album vorlegen. Mein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/">ARKAIK &#8211; Nur mehr ist mehr!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3><strong>ARKAIK</strong> – &#8222;Nemethia&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.09.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 42:29<br />
<strong>Label:</strong> Unique Leader Records<br />
<strong>Genre:</strong> Technical/Progressive Death Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Vor kurzem hatte ich mal darauf hingewiesen, dass die Flut an technisch guten, <strong>amerikanischen Bands</strong> nicht abzureißen droht (den Artikel dazu findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/">HIER</a>).&nbsp;Dasselbe gilt auch für&nbsp;<strong>ARKAIK</strong>, die bereits seit 2004 ihr Unwesen treiben und mit &#8222;Nemethia&#8220; ihr fünftes Album vorlegen.</p>
<p>Mein erster Eindruck lässt mich an die Brüder im Geiste <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> denken, was schon merkwürdig ist, schließlich haben die Jungs, was die Bandgeschichte angeht, fast 10 Jahre weniger auf dem Buckel als <strong>ARKAIK</strong>.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23752" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic.jpg" alt="ARKAIK" width="491" height="327" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic.jpg 491w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 491px) 100vw, 491px" />
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>KOMMEN WIR ZUM KERN &#8230;</h3>
<p>Ganz nach dem Prinzip ihrer Kollegen bieten die Kalifornier wirklich tollen modernen, technischen Death Metal. Wie bei so vielen anderen fehlt mir aber auch hier das gewisse Quäntchen zum wirklichen <strong>Ohrwurm</strong>.&nbsp;Problemlos kann ich&nbsp;von makellosem Handwerk und <strong>Hochgeschwindigkeitspräzision</strong> am Schlagzeug reden. Und dennoch springt der Funke nicht zu hundert Prozent über.<br />
Was mich besonders ärgert, sind die <strong>programmierten Streicher</strong>, die schon im zweiten Song <em>&#8222;Of Violence And Pestilence Born&#8220;</em> auffallen. Wenn man schon etwas als &#8222;symphonisch&#8220; verkaufen will, dann sollte man es bitte auch entsprechend bis zum Ende ausführen.</p>
<p>Dabei ist diesem und dem Großteil der restlichen Songs sonst absolut nichts vorzuwerfen, im Gegenteil! Die Riffs sitzen, die Melodien sind <strong>nervös vertrackt</strong> und trotzdem mitreißend, die Soli sitzen auf den Punkt!</p>
<p><em>&#8222;Occultivation&#8220;</em> eröffnet den Reigen bereits stürmisch und aggressiv, das ausufernde <em>&#8222;Order Of Hierogon&#8220;</em> versucht, die <strong>Prog-Schiene</strong> zu fahren. Und zum Ende des Albums wird mit <em>&#8222;Nexion Stargate&#8220;</em> eines der stärksten und eingängigsten Stücke geliefert.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LMc5Y-CL2wY?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Interludium <em>&#8222;Dweller On The Treshold&#8220;</em> birgt eine orientalische Note und könnte gut von <strong>MELECHESH</strong> oder <strong>NILE</strong> inspiriert sein. Mit seinen über 3 Minuten sorgt das Stück zwar für eine willkommene Verschnaufpause. Allerdings verliert es&nbsp;sich&nbsp;dann auch&nbsp;gegen Ende.</p>
<h3>MEINE MEINUNG &#8230;</h3>
<p>Natürlich wimmelt es über die gesamte Albumlänge vor instrumentaler Technik-Action, &#8222;symphonischen&#8220; Versuchen, Überschall-Schlagzeugsalven, Sweeps, Tappings und all solchen Sachen. <strong>&#8222;Progressiv&#8220;</strong> im Wortsinne, also fortschrittlich, ist all das jedoch nicht, besonders, da es den Jungs leider nur selten gelingt, die einzelnen Versatzstücke wirklich clever miteinander zu verbinden.</p>
<p>Ohne Frage passen <strong>ARKAIK</strong> gut in das Camp von Unique Leader, allerdings fällt es mir schwer, den Jungs auf &#8222;Nemethia&#8220; wirklich ein <strong>Alleinstellungsmerkmal</strong> zu entnehmen.</p>
<p>Denn im Vergleich&nbsp;zu den sehr starken Vorgängern &#8222;Metamorphignition&#8220; und &#8222;Lucid Dawn&#8220; versuchen <strong>ARKAIK</strong> auf Album Nummer 5 noch mehr <strong>neue Elemente</strong> einzuweben. Das&nbsp;wirkt auf mich aber mittlerweile so, als wäre das Ganze zuviel des Guten.&nbsp;<br />
So bleibt von &#8222;NEMETHIA&#8220; nur&nbsp;ein Tech-Death-Schnellzug, der einen (mit einigen Sekunden Ausnahme) völlig überfährt und dabei leider nicht&nbsp;mehr hinterlässt, als rauchende Köpfe und die Frage, was das eigentlich gerade sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/ArkaikBand/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://uniqueleaderrecords.bandcamp.com/album/nemethia" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/">ARKAIK &#8211; Nur mehr ist mehr!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>INANIMATE EXISTENCE &#8211; Nur eine von vielen?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nur-eine-von-vielen-inanimate-existence</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 07:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Archspire]]></category>
		<category><![CDATA[bay area]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[Inanimate Existence]]></category>
		<category><![CDATA[Rivers Of Nihil]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Artisan Era]]></category>
		<category><![CDATA[Underneath A Melting Sky]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23057</guid>

					<description><![CDATA[<p>INANIMATE EXISTENCE – Underneath A Melting Sky Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 36:21 Label: The Artisan Era Stil: Progressive/Technical Death Metal Innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre kamen vor allem aus Nordamerika/ Kanada ein ganzer Haufen vornehmlich junger Bands, die sich dem Death ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/">INANIMATE EXISTENCE &#8211; Nur eine von vielen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> – Underneath A Melting Sky<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 36:21<br />
Label: The Artisan Era<br />
Stil: Progressive/Technical Death Metal</p>
<p>Innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre kamen vor allem aus <strong>Nordamerika/ Kanada</strong> ein ganzer Haufen vornehmlich junger Bands, die sich dem <strong>Death Metal</strong> verschrieben haben und diesen auf hohem technischen Niveau stetig nach vorne treiben. Seien es <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong>, oder <strong>FALLUJAH</strong>: die Szene wächst und gedeiht.</p>
<p>Ein weiterer Vertreter dieser Sparte sind <strong>INANIMATE EXISTENCE.</strong>&nbsp;Deren Name war&nbsp;mir im Vorfeld zwar geläufig, allerdings habe ich&nbsp;denen nie wirklich bewusst ein Ohr geschenkt. Bis jetzt.<br />
Denn vor geraumer Zeit&nbsp;erschien ihr&nbsp;<strong>viertes</strong> (!) Album innerhalb der nur siebenjährigen Bandgeschichte (!!!): &#8222;Underneath A Melting Sky&#8220;.</p>
<p>Schon bei der Eröffnungsnummer <em>&#8222;Forever to burn&#8220;</em> überzeugen <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> vor allem mit drückenden Drums und Gitarrenleads, die immer wieder unerwartete Haken schlagen. Auch wird bereits in den ersten Sekunden eine <strong>Harfe</strong> (die leider nur aus der Konserve stammt) in den Sound integriert, die im Verlauf des Albums noch&nbsp;öfter zu hören sein wird. Der folgende Titeltrack macht ebenso wenig verkehrt und reißt dank zahlreicher verspielter Hooks mit.<br />
Was mich allerdings <strong>nervt</strong> und den Zugang erschwert, ist der zwar druckvolle, aber doch recht <strong>undifferenzierte</strong> Sound. Der sorgt&nbsp;besonders in den tieferen Bereichen dafür, dass die Songs recht mulmig werden.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4VeldPBzLWA?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein Album, das es mir schwer macht</h4>
<p>Die scheppernde HiHat in <em>&#8222;Blood Of The Beggar&#8220;</em> raubt mir wenig später fast den Verstand, auch wenn sich der Song zu einem wirklich geilen Teil emporarbeitet.<br />
Auch das darauffolgende <em>&#8222;The Old Man In The Meadow&#8220;</em>&nbsp;oder das spätere <em>&#8222;The Djinn&#8220;</em> machen nicht wirklich etwas verkehrt. Und dennoch fällt es mir ab der Hälfte des Albums schwer, noch <strong>mitzukommen</strong>.</p>
<p><em>&#8222;The Unseen Self&#8220;</em> fährt erneut richtig geile Leads auf und wechselt zwischen<strong> jazzig</strong> anmutenden Melodien und irrem Geballer, während im Hintergrund erneut die Harfe zum Einsatz kommt. Das abschließende <em>&#8222;Formula Of Spores&#8220;</em> hämmert auch nach&nbsp;mehreren Hördurchläufen relativ <strong>spurlos</strong> an mir vorbei, ohne dass ich wirklich daraus schlau werde.&nbsp;So&nbsp;wird das Album mit einem recht schwer verdaulichen und abrupten Stück Musik beendet.</p>
<h4>If everything&#8217;s extreme, nothing is</h4>
<p>Was unterscheidet <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> nun von ihren zahlreichen Mitstreitern? Die technischen Fähigkeiten schon mal nicht. Die Kalifornier gehen mit ebenso <strong>makelloser Präzision</strong> an ihre Kompositionen heran wie die Konsorten, die überall auf dem Kontinent aus dem Boden sprießen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 700px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23060" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band.jpg" alt="INANIMATE EXISTENCE" height="504" width="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/inanimate-band-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch manchmal kommt der Punkt, an dem man zugeben muss, dass eine Band kaum <strong>heraussticht</strong>, obwohl sie auf höchstem&nbsp;Niveau abliefert. <strong>INANIMATE EXISTENCE</strong> sind keinesfalls Wellenreiter oder Plagiateure, dennoch fällt es mir schwer, die Kalifornier schärfstens gegen ihre <strong>Konkurrenz</strong> abzugrenzen. Dies liegt zum einen an der enormen Masse hochkarätiger junger Bands, die es in den letzten Jahren geschafft haben, an die Oberfläche zu gelangen. Zum anderen liegt es auch&nbsp;an den zwar progressiven, aber sehr sperrigen Songs, die die <strong>Bay Area Tech Deather</strong> fabrizieren.</p>
<p>Eine Band also, die objektiv nichts falsch macht. Trotzdem bin&nbsp; ich mir aber&nbsp;nicht sicher, ob sie den Test der Zeit bestehen und sich unter der Flut ähnlicher Bands behaupten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/TheInanimateExistence/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://theartisanera.bandcamp.com/album/underneath-a-melting-sky">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/">INANIMATE EXISTENCE &#8211; Nur eine von vielen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Death Metal, Prog und Klopapier &#8211; Interview mit Black Crown Initiate</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[Jesse Beahler]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Rivers Of Nihil]]></category>
		<category><![CDATA[THE FACELESS]]></category>
		<category><![CDATA[Wes Hauch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=12530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits auf dem Euroblast im Oktober hatte ich die Chance, BLACK CROWN INITIATE zu interviewen. Eine Band, die mich seit ihrer ersten EP &#8222;Song of the Crippled Bull&#8220; ziemlich fasziniert und die nicht nur für mich zu einem der aufstrebendsten und bedeutendsten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/">Über Death Metal, Prog und Klopapier &#8211; Interview mit Black Crown Initiate</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/" target="_blank">Euroblast im Oktober</a> hatte ich die Chance, <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> zu interviewen. Eine Band, die mich seit ihrer ersten EP <a href="https://blackcrowninitiate.bandcamp.com/album/song-of-the-crippled-bull" target="_blank">&#8222;Song of the Crippled Bull&#8220;</a> ziemlich fasziniert und die nicht nur für mich zu einem der aufstrebendsten und bedeutendsten Namen im modernen, progressiven Death Metal-Sektor zählen.&nbsp;<br />
Sowohl Drummer <strong>Jesse Beahler</strong> als auch Gitarrist <strong>Andy Thomas</strong>, der nebenbei auch für den Klargesang zuständig ist, nahmen sich Zeit für mich und meine Fragen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert.: Jungs, es ist wirklich schön, euch zu sehen und das sage ich nicht nur so als Floskel. Ich weiß, dass ihr vor Kurzem in St. Louis ausgeraubt wurdet und es nicht feststand, ob ihr es nach Europa schafft. Umso schöner ist es, dass ihr hier seid.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ja, Mann. Wir haben angehalten um nach ner 30-Stunden-Autofahrt was zu essen und dann haben sie uns den abgeschlossenen Tourvan aufgebrochen und all unseren Kram gestohlen. Geld, Pässe, alles. Aber glücklicherweise haben uns unsere Fans und die Jungs von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> ausgeholfen und so konnten wir das Geld [via Indiegogo] schnell zurücksammeln. Das war herzergreifend und überwältigend für uns.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Unsere Pässe haben wir gerade rechtzeitig noch neu bekommen, damit wir nach Europa reisen konnten. Um ein Haar hätten wir&#8217;s nicht geschafft.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Offenbar gibt’s da nen ganzen Ring von Leuten, die sowas abziehen und tourende Bands bestehlen. Von Texas bis St. Louis. Ein paar von denen haben sie wohl auch gefasst. Aber offensichtlich nicht alle. Das ist echt scheiße. Denn es ist, als würde man von sehr, sehr armen Leuten stehlen.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Aber, scheiß drauf! Wir sind total glücklich, hier sein zu dürfen, das ist die Hauptsache!</p>
<h4>Robert: Wie läuft die Tour soweit?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Es ist großartig. Tolle Bands, tolle Jungs, tolle Konzerte. Soweit läuft so ziemlich alles sehr gut. Und es fühlt sich an, als würde es heute nochmal was ganz Besonderes werden.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es ist uns eine Ehre, hier sein zu können. Und natürlich ist es für eine Band wie uns eine wunderbare Möglichkeit.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Wir haben gemerkt, dass es die Leute wirklich interessiert, was wir machen. Es kümmert sie. Von den Staaten aus ist es nicht selbstverständlich, Fans auf einem anderen Kontinent zu haben, aber es gibt sie. Es ist eine bescheidene Fanbasis, aber sie existiert und das macht uns sehr stolz!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-10.jpg" alt="Black Crown Initiate (10)"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Gibt es Dinge, die hier in Europa für euch grundlegend anders sind, als in den Staaten? Habt ihr Situationen erlebt, die ihr so zu Hause nie erlebt hättet?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Duschen!<br />
<strong>Jesse:</strong> Ja, es wimmelt hier vor Duschen, Mann! Das Catering ist besser!<br />
<strong>Andy:</strong> Der Bus ist super und es gibt Klopapier in den Veranstaltungsorten.<br />
<strong>Jesse:</strong> Echt jetzt? Ich würd&#8216; sagen, dass es in den Staaten fast mehr Klopapier gibt.<br />
<strong>Andy:</strong> Auf keinen Fall! Hast du ne Ahnung, wie oft ich versucht hab, aufs Klo zu gehen und es bei uns kein Papier gab?! Du bist&#8217;n süßer, glatter Typ, aber für nen haarigen Kerl wie mich &#8230;</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Okay, okay. Was ist sonst noch anders? Eine weitere Sache sind die Einkaufsmöglichkeiten. Die Dichte an Musikgeschäften ist nicht so hoch, das heißt wenn wir mal neue Sticks oder Schlagzeugfelle brauchen, ist das mit ein wenig mehr Aufwand verbunden.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Vermutlich ist es nicht so schwer, wenn man von hier ist, aber für uns, die nur Englisch sprechen, ist es nicht so leicht. Wobei das Englisch hier in Deutschland hervorragend ist. So ziemlich jeder kann Englisch. Das sieht in Frankreich schon anders aus. Und das ist auch okay, wir sind ja praktisch dort zu Besuch, aber natürlich freuen wir uns, wenn wir uns verständigen können.</p>
<h4>Robert: Euer Album &#8222;Selves we cannot forgive&#8220; kam dieses Jahr im Juli raus. Was für Rückmeldungen habt ihr bekommen? Von den Medien, der Presse und natürlich den Fans?</h4>
<p><strong>Jesse:</strong> Es wurde sehr gut aufgenommen und wir haben extrem viel Spaß dabei, die Songs zu spielen. Es wirkt, als würde es allen gefallen.<br />
<strong>Andy:</strong> Für jede unserer Veröffentlichungen gibt es neue Herausforderungen für uns, aber wir sind sehr stolz darauf. Der Großteil der Rezensionen war positiv, aber ich würde auch nicht wollen, dass allen Leuten mein Album gefällt. Du kannst nie alle überzeugen.<br />
<strong>Jesse:</strong> Ja, es ist nie bei 100%.<br />
<strong>Andy:</strong> Es kommen viele Leute zu mir, die mir sagen, dass sie das Album lieben und dass es die beste Veröffentlichung seit unserer EP sei.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-5.jpg" alt="Black Crown Initiate (5)"></p>
<h4>Robert: Wie seid ihr dazu gekommen, mit Wes (Hauch, Ex-THE FACELESS) zu arbeiten?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Wir kannten ihn alle, wir wussten, wer er war und was für ein großartiger Musiker er ist. Unser alter Gitarrist <strong>Rik</strong> [<strong>Stelzpflug</strong>, Gitarrist von 2013 bis 2016] ist vor einer Weile bei uns ausgestiegen, da er die Zeit zum Touren nicht mehr aufbringen konnte. Und <strong>Wes</strong> meldete sich zu der Zeit bei uns und meinte, er wolle bei uns spielen, falls wir jemals einen Gitarristen bräuchten.<br />
<strong>Jesse:</strong> Tja, und zufälligerweise war das genau zu der Zeit der Fall.<br />
<strong>Andy:</strong> Wie hätten wir da Nein sagen können?<br />
<strong>Jesse:</strong> Alles passierte genau zum richtigen Zeitpunkt. Das ist unsere dritte Tour mit ihm und er ist großartig.<br />
<strong>Andy:</strong> Ein wirklich, wirklich witziger Typ.<br />
<strong>Jesse:</strong> Er versteht sich mit allen super.</p>
<h4>Robert: Auf der Bühne oder auch abseits davon? Ich denke, es kann hart sein, jemand Neues in der Band zu haben und sich dann vor allem im Livekontext blind zu verstehen.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Beides funktioniert super. <strong>Wes</strong> ist einer der besten Livegitarristen, die ich kenne. Zumindest für mich ist es so, dass sich live alles anders anfühlt, als wenn ich zu Hause sitze. Denn auf der Bühne schießen dir alle möglichen Hormone und so körpereigenes chemisches Zeug durch die Blutbahn.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Außerdem kann viel mehr schiefgehen.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Exakt! Aber <strong>Wes</strong> meistert das alles perfekt. Ich glaube auch, dass er bei uns nicht ganz so sehr gefordert ist wie bei <strong>THE FACELESS</strong>, denn unser Zeug ist vermutlich etwas einfacher, sodass der physische Aspekt mehr in den Vordergrund rückt und nicht so sehr die Konzentration darauf, was man spielt.</p>
<h4>Robert: Auf all euren Platten ist mir dieser krasse Gesang aufgefallen, der mich total an Travis Ryan von CATTLE DECAPITATION erinnert hat. Bei „Transmit To Disconnect“ dachte ich auch, dass er es tatsächlich ist. Wie kamt ihr dazu und wie bekommt ihr das hin?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ich weiß, was du meinst. Das erste Mal haben wir das bei <em>„The Mountain Top“</em>&nbsp;[Dritter Song der ersten EP] eingesetzt. <strong>James</strong> [<strong>Dorton</strong>, Sänger] hat das bei den Aufnahmen zu dem Part einfach gemacht. Keiner von uns wusste, dass er sowas kann und wir waren alle total überwältigt davon. Witzigerweise hab ich für <em>„Transmit To Disconnect“</em> tatsächlich bei <strong>Travis</strong> angefragt, da diese Stelle wie für ihn geschaffen ist, aber leider war er beschäftigt, also haben <strong>James</strong> und ich das übernommen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-7.jpg" alt="Black Crown Initiate (7)"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wenn man auf ein Festival wie das Euroblast blickt, das sich ja hauptsächlich auf progressive Bands konzentriert: wie nehmt ihr die Entwicklung in dieser Szene wahr und verfolgt ihr sowas bewusst? Bands in dieser Richtung versuchen meines Empfindens nach, immer etwas Neues in den Sound einzuweben. Wie ist eure Herangehensweise diesbezüglich?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ich gehe aus einer sehr emotionalen Richtung an Musik heran. Ich denke nicht sehr viel darüber nach, ob ich jetzt etwas anders oder neu oder progressiv mache. Es ist ein sehr privater und isolierter Prozess. Zumindest bei mir. Und obwohl ich andere Bands mag, kümmere ich mich bei meiner Musik nicht zu sehr darum, was sie machen.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es ist cool, Freunde in diesen Bands zu haben, denn man kann sich austauschen und oftmals auch Inspiration sammeln.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Was wir aber definitiv von solchen anderen Bands gelernt haben, ist der administrative Aspekt des Musikgeschäfts. Besonders von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong>. Diese Jungs wissen einfach was sie tun und sie lassen nicht zu, dass sie irgendjemand um Kohle betrügt, oder sich ihrer Musik bemächtigt, um sie auszubeuten.</p>
<h4>Robert: Ich suche immer nach neuen Bands und guter Musik, die nichts mit Metal zu tun haben. Gibt’s denn was, was euch im letzten Jahr überrascht und begeistert hat? Etwas, das ihr empfehlen könntet? Oder habt ihr eigentlich gar keine Zeit mehr dafür, euch bewusst Musik anzuhören?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Wir werden zwar als Metal-Band wahrgenommen, aber eigentlich ist das Musik, die uns gar nicht so sehr und nicht ausschließlich interessiert. Ich glaube, ich habe seit Monaten nicht bewusst Musik gehört. Aber wenn ich was höre, dann ist es am ehesten <strong>SIGUR ROS</strong>.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es erscheinen gerade unglaublich viele gute Alben. Ich glaub, die neue <strong>ULCERATE</strong> kommt bald.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Ja, <strong>MESHUGGAH</strong>, <strong>OPETH</strong>, <strong>NEUROSIS</strong>&#8230; Ich hab bislang nichts davon gehört. Klar interessiert es mich, und ich werde mir auch irgendwann die Zeit nehmen, um reinzuhören. Aber da mein Leben so sehr von meiner eigenen Musik bestimmt ist, fällt es mir zunehmend schwerer, mich auf die von anderen zu konzentrieren. Ob das wirklich gesund ist, weiß ich nicht. Aber es ist gerade meine Realität.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Ich versuche mich immer von anderer Musik einnehmen zu lassen. Das meiste davon ist überhaupt kein Metal. Ich höre zum Beispiel viel Rap und elektronisches Zeug. Musik ist schon essentiell um Inspiration zu bekommen, welche Richtung ist erstmal egal. Aber einen konkreten Namen könnte ich dir jetzt nicht sagen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wenn ich an Bands wie euch oder FALLUJAH denke, dann erfreue ich mich immer daran, dass die emotionale Bandbreite, die in der Musik behandelt wird, immer weiter wird.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Weißt du, ich sehe da einen sehr wichtigen, auch gesellschaftlichen Fortschritt. Denn klassischerweise war Heavy Metal ja immer eine sehr maskuline Ausdrucksform. Das gesellschaftlich geprägte Bild von Männlichkeit hat da natürlich sehr viel mit Aggression und Wut zu tun. Und das ist angeblich alles, was man als Typ den ganzen Tag so fühlt, aber das ist natürlich nicht wahr. Deshalb bin ich auch froh, dass sich dieser Faktor beständig ändert, denn das ist auch was, was wir unbedingt machen wollen.</p>
<h4>Robert: Denkt ihr, dass es in der Musik einen Platz für Politik gibt, oder sollte es ihn geben? In Deutschland ist das aus historischen Gründen natürlich nochmal eine Sache für sich. Es gibt Leute, die davon ausgehen, dass man mit einer bestimmten Richtung sympathisiert, sobald man sich nicht klar gegen sie ausspricht und sich eher indifferent verhält.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht. Es kommt immer darauf an, wer du bist. Ich kann da nur für mich sprechen. Einige meiner größten Helden haben politische Botschaften. <strong>RAGE AGAINS THE MACHINE</strong>, <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong>, <strong>BOB DYLAN</strong>. Politik hat also definitiv einen Platz in deren Musik, hat sie einen Platz in meiner Musik? Nein, denn ich beschäftige mich nicht damit und es interessiert mich auch nicht.&nbsp;</p>
<h4>Robert: Zum Schluss noch eine Sache. Auch wenn ich fürchte, dass du das ständig gefragt wirst. Andy, wie lange lässt du deinen Bart schon wachsen?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> (lacht) Nein, das ist schon okay, Mann. Ich verrat&#8217;s dir, aber du musst zuerst raten!</p>
<h4>Robert: (denkt nach&#8230;)</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Falsch! Fünf Jahre! (Jesse und er lachen)</p>
<p><strong>Robert: Sehr gut, dann wäre das jetzt auch geklärt. Jungs, ich danke euch sehr für eure Zeit und dieses Interview! Ich wünsche euch einen grandiosen Auftritt nachher!</strong></p>
<p><strong>Jesse:</strong> Danke dir!</p>
<p><strong>Andy:</strong> Danke! Wir müssen uns auch langsam warm spielen. Mach&#8217;s gut, wir sehen uns!&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BlackCrownInitiate" target="_blank">Black Crown Initiate Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BlackCrownInitiate" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/">Über Death Metal, Prog und Klopapier &#8211; Interview mit Black Crown Initiate</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9556</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu  Tag 1 und Tag 2  des Euroblast XII Sonntag, 02.10. Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;">Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu <span style="color: #ff0000;"> <a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Tag 1</a></span> und <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Tag 2</a> </span> des Euroblast XII</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Sonntag, 02.10.</strong></p>
<hr />
<p>Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 Uhr auf dem Gelände der Essigfabrik ankomme, bin ich noch einer von eher wenigen. Die Leute, die schon stehen können, findet man jedoch vorbildlicherweise bei den erst kurzfristig eingesprungenen Briten <strong>SHIELDS</strong> vor der Hauptbühne. Diese geben schon zu früher Stunde alles, wobei ich mittlerweile sagen muss, dass sie natürlich nicht die einzige Band ist, die auf diesem Festival eine Mischung aus Metal, Electro und cleanem Gesang präsentiert. Und so langsam fällt es mir zunehmend schwerer, an den einzelnen Darbietungen noch etwas Eigenständiges rauszuhören. Aber die Gefahr besteht bei Festivals vermutlich meistens.</p>
<blockquote><p><strong>If everyone is progressive, no one is.</strong></p></blockquote>
<p>Auf der kleinen Bühne geben die Hamburger von<strong> [SOON]</strong> ihr Euroblast-Debüt. Das Trio spielt Progressive Metal, der mich etwas an <strong>O.S.I.</strong> erinnert und auch Fans von <strong>PORCUPINE TREE</strong> zusagen müsste. Die gebotenen Songs sind eingängig, fast schon poppig und dennoch ziemlich heavy. Auch im Keller sind zu früher Stunde noch nicht sehr viele Leute. Die Resonanz auf die Musik von <strong>[SOON] </strong>fällt dennoch sehr positiv aus.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Ayuhuasca-9.jpg" alt="Ayuhuasca (9)" /></p>
<p>Eine Band, die mir in vielen Gesprächen nahegelegt wurde, ist <strong>AYAHUASCA</strong>, die aus Köln stammt, ich jedoch eher in südamerikanischen Gefilden verortet hätte. Warum? Weil die Bühne zunächst mal nicht nur voller Bandmitglieder, sondern auch voller Percussioninstrumente ist. Nicht nur ich muss bei dem Sound, den die Jungs liefern, an <strong>SEPULTURA</strong> denken. Jedoch unverhältnismäßig technischer.<strong> AYAHUASCA</strong> kombinieren hervorragenden Tech Death und Progressive Metal mit Ethnoeinflüssen. Die Mischung haut mich um und sorgt dafür, dass ich mit einem Schlag wach bin. Und auch wenn es nicht von vorne bis hinten vor ungeraden Takten wimmelt, so muss progressive Musik für mich genau so sein, denn Prog beginnt im Kopf, mit einer Idee. Und <strong>AYAHUASCA</strong> haben nicht nur eine solche, sondern auch die Fähigkeiten, diese gezielt umzusetzen. Natürlich haben auch viele andere Bands, die hier spielen, Visionen, doch <strong>AYAHUASCA</strong> sind eine von wenigen, die wirklich unvergleichbar herausstechen. Groß!</p>
<p>Ich begebe mich zu <strong>KORONAL </strong>vor die kleine Bühne. Diese kommen meines Empfindens nach am meisten an den Sound von <strong>MESHUGGAH</strong> heran, ohne die es das Euroblast in dieser Form vermutlich nicht geben würde. Der Gesang ist etwas variabler als der von Jens Kidman, die Soli nicht ganz so jazzig, aber dennoch ist der Einfluss der schwedischen Genreväter ab den ersten Tönen klar. Zum Glück verfallen <strong>KORONAL</strong> nicht in stumpfes kopieren, was dafür sorgt, dass nicht nur ich Gefallen an dem Sound der Polen finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Koronal-1.jpg" alt="Koronal (1)" /></p>
<p>Auch die Schweizer <strong>CLAWERFIELD</strong> spielen mit elektronischen Einflüssen. Der Industrial Metal geht jedoch in eine ganz andere Richtung und weiß zu gefallen. Besonders die cleanen Gesangspassagen haben sehr hohes, fast schon poppiges Ohrwurmpotenzial und bleiben zumindest bei mir hängen, was meinen Spaß an der Musik sofort steigert. Ich bin positiv überrascht!</p>
<p><strong>DISPERSE </strong>liefern auf der Hauptbühne im Anschluss ein willkommenes Kontrastprogramm zu fast allen anderen Bands. Obgleich die Polen technisch auf sehr hohem Niveau spielen, ist die Musik doch angenehm ruhig und atmosphärisch, zumindest im Vergleich mit vielen ihrer Mitstreiter. Doch besonders da der Progressive Metal der Jungs so „zahm“ wirkt, folgt der dynamisch wohl größte Bruch des Festivals. Denn auf eine der gediegeneren Bands folgt eine, wenn nicht DIE brutalste. <strong>HUMANITYS LAST BREATH</strong> zerlegen die Bühne mit einer Wand, die mich am ehesten an <strong>WAR FROM A HARLOTS MOUTH</strong> denken lässt. Fies, brachial und rücksichtslos sind nur einige Worte, die mir zum Auftritt der Schweden einfallen. Denn das Vierergespann macht definitiv keine Gefangenen und präsentiert sich als Walze der puren Finsternis.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Exist-Immortal-6.jpg" alt="Exist Immortal (6)" /></p>
<p>Im Keller wird die Schwärze danach wieder etwas gedrosselt, auch wenn <strong>EXIST IMMORTAL</strong> keinesfalls ohne Biss sind. Den Briten hört man ihre Herkunft an, denn Bands, die mir hier als Referenz einfallen, stammen ebenfalls von der Insel. So erinnern mich vor allem die cleanen Gesangspassagen an <strong>TESSERACT</strong> oder <strong>MONUMENTS</strong>. <strong>EXIST IMMORTAL</strong> ist ebenfalls eine Band, die zweifelsohne auf der großen Bühne spielen könnte, doch auch hier fehlt mir am dritten Festivaltag mittlerweile der krasse Unterschied zu vielen anderen Bands, große Schwächen offenbaren die Briten dennoch nicht.</p>
<p><strong>VOLUMES</strong> bringen den Saal zum Beben. Zwar ist die Show der Kalifornier nicht ganz so eskalativ wie die von <strong>VEIL OF MAYA</strong>, was deren Sänger Lukas nicht davon abhält, mit auf die Bühne zu springen und zu feiern. Und auch Joe Buras ist wieder mit am Start. So ist es schön zu sehen, dass die Bands auch untereinander nicht nur Fans, sondern auch Freunde sind. Was übrigens ein Fakt ist, den man über das gesamte Festival immer wieder sehen kann. So findet man viele der Bands vor der Bühne, wenn sie denn nicht gerade selbst oben stehen. Selbst Musiker von Bands, die nicht auf dem Euroblast spielen, kann man hier treffen, was die familiäre Atmosphäre nur noch mehr verstärkt.</p>
<p>Da der Sängerposten bei <strong>DEADLY CIRCUS FIRE</strong> momentan nicht besetzt ist, spielen die Londoner ihr Set völlig unbeeindruckt instrumental. Überraschenderweise stellt das für mich eine willkommene Abwechslung dar. Denn die Musik der Briten funktioniert auch hervorragend ohne Gesang und irgendwie sind meine Ohren sehr dankbar dafür, gerade keine Texte verarbeiten zu müssen. Die Songs, die so fast schon Post Rock-Charme bekommen, wirken sehr entspannend auf mich und bauen eine schöne Atmosphäre auf.</p>
<p>Diese wird im Anschluss von <strong>JINJER</strong> sofort wieder zerstört. Was nicht schlimm ist, denn die Band aus der Ukraine hat mit ruhigen Tönen wenig am Hut. Sängerin Tatiana verhaut zwar anfangs einige Gesangspassagen, überzeugt ansonsten aber durch ihre Vielseitigkeit und ihr Vermögen, das Publikum in Fahrt zu bringen. Die Songs von <strong>JINJER</strong> sind sehr viel geradliniger und schnörkelloser als die von anderen Bands dieses Festivals, was man besonders an dem unverkopften Schlagzeugspiel und den zielgerichteten Grooves merkt. So tobt der Keller bei der letzten Band noch einmal vollständig, bevor es zum Headliner des letzten Tages nach oben geht.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Auch bei <strong>BORN OF OSIRIS</strong> wird, bis auf das Schlagzeug, so gut wie alles von der Bühne geräumt. Sehr viel gewohnter wirkt der Anblick auf mich immer noch nicht, obgleich ich weiß, dass das funktionieren kann. Und das tut es auch. Als die ersten Töne erklingen, gibt es im Auditorium kein Halten mehr. <strong>BORN OF OSIRIS</strong> versuchen den Saal dem Erdboden gleich zu machen. Dazu werden Songs fast aller Alben gespielt, nur Titel von „A Higher Place“ bleiben aus, was aber zumindest für mich kein Manko darstellt.</p>
<p>Nach knapp 70 Minuten endet die letzte Headlinershow des Festivals, die für mich dennoch nur auf Platz drei von drei rangiert.</p>
<p>Danach findet im Keller noch die Aftershow-Party statt, bei der sich niemand geringeres als <strong>THE ALGORITHM</strong> Mastermind Rémi Gallego um die Beschallung kümmert. Ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Wochenendes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></p>
<hr />
<p>Das Euroblast ist ein einzigartiges Festival in Deutschland, das auch europaweit nur einige wenige Vergleiche findet. Schon das ist Grund für die Besucher aus ganz Europa, und zum Teil sogar weit darüber hinaus, nach Köln zu reisen und der experimentellen und progressiven Musikszene zu huldigen. Diese ist schon innerhalb der Nische des Metals eine weitere Nische, die zwar verhältnismäßig klein, aber stetig wachsend ist. Natürlich habe ich schon auf zahlreichen anderen Festivals einen starken Zusammenhalt zwischen den Fans gespürt, doch bei einer Veranstaltung, die sich so sehr auf ein Subgenre innerhalb einer Subkultur konzentriert, ist dies nochmal eine ganz andere Sache. Darüber hinaus merkt man dem Euroblast das Herzblut, mit dem es betrieben wird, deutlich an. Die Veranstalter sind nicht einfach nur Booker und Verdiener, sondern selbst Musiker und Fans, denen es wirklich noch um die Musik an sich geht. Auch unter den Angestellten und der Crew des Euroblasts herrscht ein starker Zusammenhalt, nicht umsonst steht in großen Lettern auf dem Rücken jedes Crewshirts das Wort „FAMILY“. Und tatsächlich habe ich mich bereits bei meinem ersten Besuch in der Essigfabrik in Köln willkommen gefühlt. Hier fällt niemand negativ auf, ich habe nicht eine unfreundliche Person getroffen. Weiterhin wird sich nicht nur um das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch die Auswahl an Merch ist groß, und auch Bespaßung abseits der Konzerte ist garantiert, denn es gibt Instrumentenstände und sogar eine Lasertag-Arena!</p>
<p>Nehmen wir nun die rosarote Brille etwas ab und analysieren. Gab es auch Kritikpunkte?<br />
Ein Wermutstropfen war für mich natürlich, dass einige Bands absagen mussten, besonders auf <strong>EXXASENS</strong> hab ich mich im Vorfeld sehr gefreut, doch dafür kann niemand wirklich etwas.</p>
<p>Ansonsten wurde das bargeldlose Bezahlsystem für Getränke von einigen Seiten bemängelt. Natürlich kann das den Ablauf an den Bars vereinfachen, sorgt jedoch auch dafür, dass man mit 9€ völlig aufgeschmissen ist, wenn die „billigste“ Getränkekarte 10€ kostet.<br />
Die einzige Option, die einem mit 9€ noch bleibt, ist es, sich einen „Johnny Cash Burger“ zu kaufen. Ohne jetzt zu sehr wie meine Vorgängergeneration klingen zu wollen: 9€ sind 18 Mark, oder drei Döner, oder, oder&#8230; Zwar sättigt der besagte Burger einigermaßen und schmeckt, trotz alledem überlegt man sich bei so horrenden Preisen mehrfach, ob man sich nicht lieber durch Photosynthese ernähren möchte. Als Alternative bleibt das Essen am Euro-Kitchen-Stand, das etwas billiger und sowohl lecker als auch sättigend ist. Drei Euro für ein einfaches belegtes Brötchen sind jedoch schon ne Investition, von der man auf lange Sicht wenig hat. Dass die Lebensmittelpreise fast schon Wackendimensionen annehmen würden, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, aber vermutlich ist das auf Festivals einfach etwas, das man in Kauf nehmen muss.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Impressionen-9.jpg" alt="Impressionen (9)" /></p>
<p>Ich weiß nicht, ob nur ich die Empfindung hatte, dass sich spätestens am dritten Tag musikalisch einige Dinge wiederholt haben, aber auf der anderen Seite kann und will ich auch nicht jede Band außergewöhnlich finden. So hab ich einige Bands gesehen die mich schwer begeistert haben und einige unerwartete Überraschungen erlebt, die das Wochenende zu einem äußerst gelungenen gemacht haben. Der relativ weite Weg hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder hierher zu kommen. Denn die Progressive Metal-Szene wächst und gedeiht und ich bin gespannt, welche Früchte diese Entwicklung zukünftig noch tragen wird. Also liebes Euroblast-Team um John, wenn ihr das lest: über <strong>FALLUJAH</strong> oder <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> würde ich mich nächstes Jahr sehr freuen.</p>
<h4><strong>Danke für ein schönes Wochenende!</strong></h4>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9553</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum Freitag vom Euroblast XII! Samstag, 01.10. „Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Freitag </a>vom Euroblast XII!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Samstag, 01.10.</strong></p>
<hr />
<p>„Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung auch einigermaßen leben und mache mich erneut auf den Weg zur Essigfabrik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9529 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg" alt="20161001_152534" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Mein Weg führt mich allerdings vorerst nicht zu den Bühnen, denn anderweitige Pflichten rufen. Unter anderem sehr nette Interviews mit <strong>VOLA</strong> und <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>.<br />
Wenig später wird es spannend. Eine Premiere steht an, denn die Franzosen von <strong>UNEVEN STRUCTURE</strong> laden zur Listening-Session ihres kommenden Albums „La Partition“. Das Debütalbum „Februus“ erschien bereits im Jahre 2011 und erhielt damals schon überschwängliche Kritiken. Gemäß dessen warten die Fans bereits seit geraumer Zeit sehnsüchtig auf einen Nachfolger, der nun Anfang 2017 erscheinen soll. Und nach dem, was ich hören durfte, würde ich sagen, dass sich das Warten gelohnt haben sollte. Auch wenn ich Aussagen wie „Wir haben versucht die ruhigen Passagen ruhiger und die harten Passagen härter zu machen“ schon hunderte Male gehört habe: bei „La Partition“ hört man das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dieses Album wird ein dynamischer Leckerbissen! Die meiste Zeit der Listening-Session über habe ich die Augen geschlossen, nicke mit und grinse vor mich hin, denn dieses Album steckt nicht nur voller toller Ideen die spielerisch präzise umgesetzt sind, sondern auch einer ungeheuren Atmosphäre. Hier bauen sich durchdachte Spannungsbögen auf, um dann in bombastisch harten Klimaxen zu kulminieren, von denen manche Post Rock-Bands nur träumen können. Noch gibt es einige kleine Änderungen, die die Band am Album vornehmen will, doch das Gehörte ist bereits jetzt vielversprechend. Das Album wird in drei Kapitel zu je drei Songs gegliedert werden, die Tracklist liest sich wie folgt:</p>
<p style="text-align: center;">01. Alkaline Throat<br />
02. Brazen Tongue<br />
03. Crystal Teeth<br />
04. Incube<br />
05. Funambule<br />
06. Succube<br />
07. The Bait<br />
08. Our Embrace<br />
09. Your Scent</p>
<p>Die erste Band, die ich heute wirklich sehen kann, ist <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> aus Australien. Bereits letztes Jahr auf dem Summer Breeze war ich sehr davon angetan, wie tight diese Band live arbeitet. Und auch bei diesem Auftritt ist dies nicht ein Quäntchen weniger der Fall. Hier sitzt alles. Jedes einzelne Bandmitglied leistet einen herausragenden Job, der den Sound von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> zu einem Ergebnis führt, das größer ist, als seine Bestandteile. Völlig zu Recht ist diese Band eine der aufstrebendsten und gefeiertsten der letzten Jahre, was schon der starke Opener <em>„Devour Me, Colossus, Pt. 1 – Blackholes“</em> unter Beweis stellt und das Niveau bis zum letzten Song <em>„And Plague Flowers The Kaleidoscope“</em> in Deckennähe positioniert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Ne-Obliviscaris-5.jpg" alt="Ne Obliviscaris (5)" /></p>
<p>Wenig später betreten <strong>VOLA</strong> die Bühne. Der Saal ist dicht gefüllt und schnell wird klar: <strong>VOLA</strong> sind für viele heute ein heimlicher Headliner. Der teilweise poppig anmutende progressive Metal der Dänen sorgt für Euphorie im Publikum. Sänger und Gitarrist Asger Mygind liefert nicht nur eine starke Gesangsleistung, sondern richtet auch Ansagen an die Zuhörerschaft, die wenig Anderes als Sympathie für die Jungs aus dem Norden übrig lässt.</p>
<p>Auch heute gibt es Änderungen im Line-Up, denn <strong>HEART OF A COWARD</strong> mussten aufgrund von unvorhergesehenen Transportproblemen absagen, was zwar ärgerlich ist, aber den schönen Nebeneffekt hat, dass <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> dort spielen, wo sie hingehören: auf der großen Bühne! Obwohl es die Band aus Reading, Pennsylvania, erst seit 2012 (!) gibt, konnten sie sich schon eine beträchtliche Fangemeinde erarbeiten. Auch in Europa und auch auf dem Euroblast. Ich bin vor allem von der starken Gesangsleistung von Sänger und Gitarrist Andy Thomas beeindruckt, der live so klingt wie auf Platte. Von dieser Band wird noch einiges kommen! Nicht zuletzt, da seit diesem Jahr Ex-<strong>THE FACELESS</strong>-Gitarrist Wes Hauch mit an Bord ist, der die Band auch auf der Bühne ausgezeichnet ergänzt.</p>
<p>Es folgt die Band mit dem größten Black Metal-Einschlag des Festivals: <strong>ENSLAVED</strong>. Überraschenderweise ist der Saal zwar bis hinter das Mischpult gefüllt, aber doch weitaus weniger, als ich erwartet hätte. Die Norweger arbeiten sich quer durch die eigene Diskographie und liefern eine energiegeladene Show ab, die beweist, dass sie sich von Bands, die halb so alt sind wie sie, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mich begeistern die Songs ab „Axioma Ethica Odini“ am meisten, qualitativ lässt sich aber auch live kein Unterschied zwischen alten und neuen Songs finden.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Veil-Of-Maya-3.jpg" alt="Veil Of Maya (3)" /></p>
<p>Es folgt die nahezu vollständige Räumung der Hauptbühne. Sämtliche Verstärker verschwinden und das einzige größere Objekt, das auf der Bühne verbleibt, ist das Schlagzeug samt Podest. Ein wirklich merkwürdiger Anblick, ratzekahl, geradezu nackt wirkt das Ganze auf mich. Doch die Headliner <strong>VEIL OF MAYA</strong> füllen die Bühne wenig später zum Bersten. Die 70 Minuten Spielzeit des Quartetts aus Chicago werden zum hemmungslosen Abriss. Das Publikum wirft sich mit Inbrunst gegen den Wellenbrecher und bangt, schreit und crowdsurft, als wäre dies die letzte Party vor dem Weltuntergang. Die Band ist quasi überall auf der Bühne und spätestens beim letzten Song auch davor. Eine Einzelleistung herausheben kann ich nicht, denn jedes Bandmitglied arbeitet bis zur Verausgabung, ebenso wie das Publikum. Zwischenzeitlich ist auch Joe Buras von <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Sänger auf der Bühne und feiert mit. Ich bin von der Energie, die hier förmlich zum Greifen ist, vollkommen euphorisiert und muss schon im Fotograben anfangen wie von Sinnen mitzubangen. Ein mehr als würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages!</p>
<p>Wer nach dieser totalen Vernichtung noch stehen kann, ist herzlich dazu eingeladen, an der After-Show-Jam-Session teilzunehmen. Zeitlich ist mir das leider nicht mehr vergönnt, aber ich merke erneut: Das Euroblast ist nicht einfach nur irgendein Festival. Es ist ein Festival von Fans für Fans, von Musikern für Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiter geht es bei &#8222;Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)&#8220; bald auf <a href="https://silence-magazin.de/">silence-magazin.de</a></p>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. Dieses Jahr hat es nun endlich mal geklappt, also habe ich mich nach Köln, in die Stadt mit den vermutlich längsten roten Ampelphasen der Welt, gemacht, um von dort zu berichten.</p>
<p>Das Euroblast ist ein Indoor Festival, welches dieses Jahr zum zwölften Mal stattfindet.<br />
Die Besonderheit hier: der Fokus wird auf modernen, progressiven, technischen Metal gelegt. Und unter dieser Devise haben es auch dieses Jahr einige der ganz großen Namen nach Köln geschafft, um drei Tage lang eins meiner Lieblingsspektren im Metal zu bedienen.</p>
<p style="text-align: center;"><b>Freitag, 30.09.2016</b></p>
<hr />
<p>Nur gut, dass ich schon am vorherigen Abend angereist bin, denn bereits in aller Herrgottsfrühe, um 13:00 Uhr, sollen sich die Tore zum Gelände heute öffnen.<br />
Allerdings verschiebt sich der Einlass eine halbe Stunde nach hinten. Und auch darüber hinaus gibt es einige Veränderungen: denn die Polen <strong>MATERIA</strong> mussten aufgrund einer Autopanne kurzfristig absagen.</p>
<p>So sind nicht sie es, die das Festival eröffnen, sondern die aus Budapest stammenden <strong>OMEGA DIATRIBE</strong>. Noch haben es nicht viele Leute vor die Hauptbühne geschafft, um dem „Extreme Groove Metal“ der Ungarn zu lauschen. Trotzdem lassen sie sich nicht beirren und versuchen die überschaubare Menge in Fahrt zu bekommen. Anfangs mit mäßigem Ergebnis, doch im Verlauf des Sets kommt doch bei einem Großteil des Publikums Stimmung auf. Ich muss sagen: schlecht ist es nicht, was die Jungs hier abliefern, allerdings bleibt mir weniger die Musik und eher das zutätowierte Gesicht (mitsamt Augäpfeln) des Sängers in Erinnerung.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Zwangspause. Aufgrund des bereits erwähnten Ausfalls passiert musikalisch erstmal eine halbe Stunde lang nichts. Was mich nicht weiter stört, denn so habe ich etwas Zeit, mich umzuschauen und mit dem Gelände vertraut zu machen. Es fällt auf, dass das überschaubare Areal der Essigfabrik nicht nur mit Merch und Essensständen gesäumt ist, sondern es auch eine Reihe an Zelten gibt, die sich speziell an die Musiker, noch spezieller die Gitarristen und Bassisten unter den Besuchern richten. So hat die Gitarrenmarke Ibanez einen eigenen Stand, an dem man Gitarren und Bässe anspielen kann. Der daneben befindliche Stand der Kemper Modeling Verstärker sorgt freundlicherweise dafür, dass man auch was hört und die Instrumente nicht „trocken“ spielen muss. Wunderschöne Sache. Und als wäre das für das Gitarristenherz nicht schon das Höchste der Gefühle, so gibt es auch noch eine 7-saitige Ibanez Gitarre zu gewinnen.</p>
<p>Die zweite Band auf der Hauptbühne ist <strong>PROMETHEE</strong>. Mittlerweile haben sich deutlich mehr Leute in der Halle eingefunden. Zu Recht, wie ich in den nächsten Minuten bemerke. Das Quintett aus der Schweiz liefert gut gemachten, finsteren Deathcore ab, der mit einigen elektronischen Elementen und dröhnenden Bassdrops garniert wird. Die Lichtshow ist unfassbar intensiv und abwechslungsreich, aber auch darüber hinaus bleibt mir der Auftritt durch mehrere Faktoren in positiver Erinnerung. Zum einen bewegt sich Sänger Joshua Orsi unfassbar agil auf der Bühne, zum anderen ist er ein absolutes Stimmungetüm, das heute eine hervorragende Leistung liefert. Ein sehr starker Gig, der die Latte für den Rest des Festivals in mehrerlei Hinsicht erstmal einige Stufen höher legt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-10.jpg" alt="Euroblast-10" /></p>
<p>Doch das Leben besteht aus Höhen und Tiefen sagt man&#8230;<br />
Als nächstes spielen <strong>VERDERVER</strong> auf der kleineren Bühne. Bei dem Namen muss ich an Bands wie <strong>HEMELBESTORMER</strong> und <strong>WIEGEDOOD</strong> denken. Mit belgischem Black Metal hat das hier aber nicht das Geringste zu tun.</p>
<p>Schon beim Soundcheck fällt mir auf, dass <strong>VERDERVER</strong> ohne Schlagzeuger aus-, und die Drums vom Band kommen. Kann funktionieren, muss es aber nicht. Schon unmittelbar nach dem Beginn des ersten Songs fühlt sich der dargebotene Kreischgesang für mich an, als würden mir Schraubenzieher in die Schläfen gerammt. Ausnahmsweise meine ich das hier mal nicht als Kompliment. Musikalisch gibt es laut eigener Aussage Dance Death Metal auf die Ohren. Für mich fühlt es sich an, als hätte man <strong>DIAGNOSE:LEBENSGEFAHR</strong>, <strong>WBTBWB</strong> und <strong>THE LOCUST</strong> miteinander in einen Mixer gegeben. Mich begeistert das hier alles irgendwie gar nicht. Dennoch haben sich vor der Bühne zahlreiche Fans/Schaulustige/Paralysierte eingefunden, die das, was hier passiert, zu feiern scheinen. Ratlosigkeit macht sich bei mir breit. Ich versuche das Ganze zu begreifen (ist das Kunst, oder kann das weg?) und noch etwas auf mich wirken zu lassen. Doch spätestens als mein Kopfschmerz bei der Textzeile: „Mit wem muss man hier ficken, damit man mehr Follower bekommt?“ so richtig kickt, ergreife ich die Flucht.<br />
Was ich an dieser Stelle aber betonen möchte ist, dass <strong>VERDERVER</strong> über weniger als 400 Facebook-Likes verfügen, und trotzdem die Möglichkeit bekommen haben, auf dem Euroblast zu spielen. Unabhängig davon, ob ich mir die Band zu Hause anhören würde, finde ich, dass das ausgesprochen viel über die Mentalität der Euroblast Veranstalter aussagt und ich die Tatsache an sich fantastisch finde!</p>
<p>Im Anschluss bieten <strong>ALIASES</strong> auf der Hauptbühne einen Augen- und Ohrenschmaus für alle Fans von technischer Gitarrenarbeit. Zum sechsten Mal treten die Briten schon auf dem Euroblast auf und obwohl sie sich somit nicht gerade rar gemacht haben, nimmt die Zahl der Zuschauer kontinuierlich zu. Sämtliche Vertreter der Saitenfraktion tappen sich die Finger wund und begeistern darüber hinaus nicht nur mit sichtbarer Spiel- sondern auch Bewegungsfreude. Der einzige Wermutstropfen bleibt für mich der Gesang, der meinem Geschmack leider nicht zu entsprechen vermag.</p>
<p>Wenig später spielen die norwegischen <strong>SHINING</strong> auf der Hauptbühne. Das Krachkollektiv um Sänger, Gitarrist und Saxophonist Jørgen Munkeby legt den Fokus zu meiner Freude nicht nur auf das immer noch aktuelle Album „International Blackjazz Society“, sondern spielt Songs der letzten drei Alben. So beginnt das Set mit <em>„I won&#8217;t forget“</em> und soll bis zum Rausschmeißer <em>„The Madness And The Damage Done Pt. 1“</em> weder an Irrsinn noch an Druck verlieren. Die epilepsieverdächtige Lichtshow tut ihr Übriges, um den vertonten Wahnsinn auch optisch in Szene zu setzen. Ein unhörbares und grandioses Konzert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Shining-5.jpg" alt="Shining-5" /></p>
<p>Fast zeitgleich mit ihren Tourkollegen <strong>SHINING</strong> betreten <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> die kleinere Bühne. Auch auf die große hätten die Spanier hervorragend gepasst, doch alles in allem ist die intimere, kuschlige Atmosphäre im Keller schon zuträglich für das, was das Quintett zu bieten hat. Und das ist einiges. Mit <em>„The Kandinsky Group“</em> von der letzten Platte „A Year With No Summer“ wird das Konzert eröffnet und sorgt binnen kürzester Zeit für Gänsehaut. <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> sind eine der ruhigeren Bands des Tages, trotzdem (oder gerade deshalb) ziehen sie mich unvermittelt in ihren Bann. Darüber hinaus ist der Sound nun so gut, wie bei keiner anderen Band, die ich zuvor unten gesehen habe. Für die Spanier ist es der letzte Tourtag und man merkt ihnen die Routine und Souveränität, die sich in den letzten Wochen eingespielt hat, deutlich an. Allerdings sorgt das nicht dafür, dass das Konzert austauschbar wirkt. Im Gegenteil. Die Songs der letzten beiden Alben werden mit extrem viel Herzblut gespielt, versinken aber glücklicherweise nicht zu sehr im Pathos. Spätestens als Sänger Rider G Omega auf Deutsch die Ansage: „Hallo wir heißen <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> und wir feiern ein Jahr, ohne Sommer“ bringt, habe ich am ganzen Körper Gänsehaut.<br />
Für mich bisher der emotionalste und ergreifendste Auftritt des Festivals. Großartig!</p>
<p><strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong>, sind sowohl live als auch auf Platte eine ausgezeichnete Band. Doch die Australier, die danach auf der Hauptbühne spielen, können für mich leider nicht an das anküpfen, was <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> zuvor mit mir gemacht haben. Viele Zuschauer sehen das anders und genießen die Show der Australier, die objektiv betrachtet ohne Fehler auskommt und musikalisch Hervorragendes liefert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-39.jpg" alt="Euroblast-39" /></p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INTRONAUT</strong>. Die Kalifornier gehören für mich zu dem Besten, was Metal heutzutage zu bieten hat. Und wie gewohnt ist die Rhythmussektion aus Danny Walker und Joe Lester ein Hochgenuss für alle Musikfetischisten. Doch auch Sacha und Dave sind gut bei Stimme und geben vor allem die gemeinsam gesungenen Passagen in einer Qualität wieder, die deutlich besser ist, als erwartet. Unfassbar präzise und dennoch lässig spielt das Quartett aus L.A. vornehmlich Songs des neuen Albums „The Direction Of Last Things“. Ein kleiner Wermutstropfen für mich, denn auch das ältere Material steckt voller grandioser Songs, die sicher nicht nur ich gern gehört hätte. Trotzdem sorgen unter anderem <em>„Sul Ponticello“</em> und <em>„The Unlikely Event Of A Waterlanding“</em> für sinkende Kinnladen und nickende Köpfe. Das älteste Stück, das heute jedoch gespielt wird, ist <em>„The Welding“</em> von der Vorgängerplatte. Ein starker Auftritt, der aufgrund der Songauswahl zumindest für mich etwas hinter anderen bereits erlebten Shows zurückbleibt. Aber das ist meckern auf extrem hohen Niveau.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Animals-as-Leaders-7.jpg" alt="Animals as Leaders-7" /></p>
<p>Und schon ist es Zeit für den Headliner des ersten Tages. <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>.<br />
Ich hab diese Band noch nie live gesehen und bin daher angemessen froh, dass es heute endlich soweit ist. Die ersten beiden Alben der Nordamerikaner waren für mich von großer Bedeutung, doch was kann man live von einer Drei-Mann-Band ohne Gesang erwarten? Meine anfängliche Befürchtung, dass sich ein Konzert dieser Machart zu einer Art Zirkusvorführung entwickeln könnte bewahrheitet sich natürlich nicht. Denn auch wenn immense Fingerakrobatik geboten wird, begeistern die Songs der letzten drei Alben von Anfang bis Ende. Doch nicht nur die Gitarristen sorgen für offene Münder, auch Drummer Matt Garstka ist in Bestform und spielt sogar das ein oder andere Drumsolo innerhalb der Songs. Hin und wieder macht Tosin Ansagen, die mindestens so lässig sind wie sein Gitarrenspiel. Auf den Spruch „Wir haben heute einen Song vom neuen Album veröffentlicht. Tja, nur leider könnt ihr euch den in Deutschland nicht anhören. Das ist echt Scheiße. Aber ich weiß auch nicht, was man da machen kann.“ antwortet das Publikum damit, dass man den Song doch jetzt spielen solle. Doch nonchalant lehnt Tosin mit den Worten: „Jetzt? Nein, nein, nein. Ihr müsst schon ins Internet gehen. Dafür spielen wir jetzt nen uralten Song“ ab und kündigt <em>„CAFO“</em> an. Und ja, die spielen das live wirklich alles 1 zu 1 so runter. Ich bin überwältigt.</p>
<p>Damit endet der erste Tag für mich. Wenig später mache ich mich auf den Weg zum Quartier, sortiere noch schnell die Fotos, mache die Augen zu, mache die Augen wieder auf und es ist&#8230;</p>
<p>Weiter geht es bei &#8222;Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)&#8220; bald auf <a href="https://silence-magazin.de/">silence-magazin.de</a></p>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 08:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Exxasens]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Grim Van Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[John Brown's Flux Conduct]]></category>
		<category><![CDATA[Jusska]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[OMega Diatribe]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[Scale The Summit]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=6721</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Ende September/Anfang Oktober findet das Euroblast Festival statt. Mittlerweile bereits in seiner zwölften Auflage seit den Anfängen im Jahre 2008. Startete die Veranstaltung zunächst noch als Konzertreihe, die in den ersten drei Jahren jeweils zwei Mal stattfand, so ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/">Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Ende September/Anfang Oktober findet das Euroblast Festival statt. Mittlerweile bereits in seiner zwölften Auflage seit den Anfängen im Jahre 2008. Startete die Veranstaltung zunächst noch als Konzertreihe, die in den ersten drei Jahren jeweils zwei Mal stattfand, so wuchs sie stetig weiter und erlangte spätestens mit der Verpflichtung <strong>MESHUGGAH</strong>&#8217;s im Jahre 2013 den Status einer fest einzuplanenden Größe im Prog/Tech/Experimental Sektor der Extremmetalszene.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wird konsequenterweise über Genregrenzen hinweggesehen. So ist auf dem Euroblast von Black Metal bis Deathcore alles vertreten, der Fokus wird auf das entsprechende Präfix gelegt: Progressive. So reihen sich in das diesjährige Line-Up Größen wie <strong>ENSLAVED</strong> und <strong>BORN OF OSIRIS</strong> ein und es geben sich <strong>INTRONAUT</strong> mit den norwegischen Blackjazzern von <strong>SHINING</strong> die Klinke in die Hand.</p>
<p>Doch auch für Technikspinner meiner Güteklasse ist gesorgt. So sind auch in diesem Jahr die Fingerflitzer von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong> am Start, denen ich bereits jetzt entgegenfiebere. Darüber hinaus geben sich die jungen Wilden von <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> die Ehre, die uns mit ihrem letzten Album begeistern konnten. Damit vor keiner der beiden Bühnen ein Nacken im 4/4 Takt nicken muss, werden einige Djent Bands auf dem Euroblast auftreten, die aus allen vier Himmelsrichtungen zusammengetrieben wurden. Darunter befinden sich unter anderem <strong>VOLA</strong>, <strong>A DARK ORBIT</strong> oder <strong>EXIST IMMORTAL</strong>.</p>
<p>Ein weiteres Highlight für mich werden die Australier von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> darstellen, die in den letzten Jahren einen sagenhaften Aufstieg hinlegen konnten und mir schon einmal bewiesen, dass sie in vielfacher Hinsicht eine fantastische (Live-)Band sind.</p>
<p>Doch damit nicht permanent nur komplexer Metal für Mathematikstudenten durch die Boxen schallt, wird auch mal einen Gang zurückgeschalten. So werden <strong>GRIM VAN DOOM</strong> für zähfließend groovigen Sludge sorgen, während die Spanier von <strong>EXXASENS</strong> wunderschönen, gewaltigen Post Rock abliefern, der mir schon auf Platte das Herz aufgehen und die Freudentränen in die Augen schießen lässt.</p>
<p>Da ein Indoor Festival einige Besonderheiten mit sich bringt, machen die Veranstalter nachdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Verlassen und anschließendes Wiederbetreten des Geländes nur bis 19:00 Uhr möglich ist! Macht euch bitte auch bewusst, dass das Zelten in und um das Gelände nicht möglich ist, und sich so um die Unterkunft in der Nähe gekümmert werden muss!<br />
Damit während der Konzerte niemand am Hungertuch nagen muss, wird sich sowohl für Vegetarier und Veganer als auch für Carnivoren um die Verpflegung gekümmert werden!<br />
Ein weiterer Faktor, den ich persönlich recht angenehm finde, bezieht sich auf die Spielzeiten. So werden die jeweiligen Konzerttage um 14:00 Uhr beginnen und voraussichtlich nicht länger als bis 23:00 Uhr dauern, sodass sich die Shows nicht übermäßig in die Länge ziehen.</p>
<p>Obwohl ich das Euroblast schon seit einiger Zeit mit Faszination verfolge, wird die diesjährige Ausführung meinen ersten Besuch in der Kölner Essigfabrik darstellen. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, da das Euroblast in seiner Art, zumindest auf deutschem Boden, einmalig ist. Die Fokussierung auf den technischen sowie progressiven Aspekt der Musik sagt mir mehr als zu. Aus diesem Grund versammeln sich Anfang Oktober hochkarätige Bands in Köln, die man in dieser Zusammenstellung sonst wohl nirgends zu sehen bekommt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das vollständige Line-Up könnt ihr euch <a href="http://www.euroblast.net/de/line-up.html" target="_blank">HIER</a> ansehen!<br />
Tickets sind über verschiedene Seiten erhältlich, die ihr <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-tickets-de.html" target="_blank">HIER</a> finden könnt.</p>
<p>Sollte es darüber hinaus noch Fragen geben, kann man Antworten auf die am häufigsten gestellten ebenfalls auf der <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-de-faq.html" target="_blank">Euroblast Seite</a> finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/">Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Faceless mit neuer Platte und neuem Gesicht</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 23:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Autotheism]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[in becoming a ghost]]></category>
		<category><![CDATA[michael keene]]></category>
		<category><![CDATA[sumerian records]]></category>
		<category><![CDATA[THE FACELESS]]></category>
		<category><![CDATA[The zenith passage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=4884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei wenigen Bands ist das Besetzungskarussel so dermaßen am drehen, wie bei THE FACELESS. Die Band vom einzigen verbliebenen Gründungsmitglied Michael Keene hat bereits vor vier Jahren ihr spektakuläres letztes Album „Autotheism“ herausgebracht. Vier Jahre sind im heutigen Musikzirkus schon ne verdammt lange ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht/">The Faceless mit neuer Platte und neuem Gesicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei wenigen Bands ist das Besetzungskarussel so dermaßen am drehen, wie bei <strong>THE FACELESS</strong>. Die Band vom einzigen verbliebenen Gründungsmitglied Michael Keene hat bereits vor vier Jahren ihr spektakuläres letztes Album „Autotheism“ herausgebracht. Vier Jahre sind im heutigen Musikzirkus schon ne verdammt lange Zeit, doch abgesehen davon, dass seither alle Mitglieder außer Keene gegangen (worden) sind, ist wenig passiert.</p>
<p>Während die ehemaligen Mitmusiker mittlerweile mit Bands wie <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> und <strong>ABHORRENT</strong> aktiv sind, stehen <strong>THE FACELESS</strong> offiziell nur noch zu zweit da.</p>
<p>Neu Gitarrist Justin McKinney (<strong>THE ZENITH PASSAGE</strong>) ließ nun jedoch bei <a href="http://www.metalinjection.net/exclusive-2/justin-mckinley-update-faceless-upcoming-album" target="_blank">Metal Injection</a> folgendes verlauten:</p>
<blockquote><p>Es [das Album] ist im Grunde fertig. Wir hatten ein paar Probleme damit, die Vocals fertig zu bekommen. Derek [Rydquist – <strong>BEREFT</strong>] erklärte sich bereit, aber es funktionierte dann doch nicht. Er hätte zwar das Album mit uns aufnehmen können, aber es wäre für ihn zu hart gewesen, seine Termine an einen <strong>THE FACELESS</strong> Tourplan anzupassen. Obwohl er und wir unbedingt wollten, dass es läuft, war er der Meinung, dass es für uns besser wäre, wenn wir einen Vocalisten hätten, der das Ganze Vollzeit betreiben kann, und nicht nur einen, der auf dem Album erscheint. Aber wir haben nichts gegeneinander und der abschied war einvernehmlich. […] Jetzt endlich haben wir aber jemand neues. Wir sind grade erst mit ihm auf Tour gewesen. Tatsächlich nimmt er im Moment die Vocals mit Michael [Keene] auf. Das Album ist in Sachen Musik komplett fertig geschrieben, wir waren wirklich nur noch auf den Gesang. Es war n verdammter Kraftakt, soviele Vocalisten auszuprobieren. Keene ist total pingelig, wenn es darum geht, wie jemand klingen muss, und mir geht’s nicht anders. Er hat eine Vision und das ist der Grund, warum es so lange gedauert hat. Doch es wird bald draußen sein. Wir arbeiten unter Hochdruck dran, dass es noch dieses Jahr erscheint.</p></blockquote>
<p>Na schmackofatz sag ich da nur!</p>
<p>Das neue <strong>THE FACELESS</strong> Album wird den Titel „In Becoming A Ghost“ tragen und über Sumerian Records erscheinen. Alles andere steht bislang noch in den Sternen. Aber die Vorfreude ist definitiv geweckt.</p>
<p>Wer das letzte Werk der Kalifonier noch nicht kennt, sollte sich dieses unbedingt anhören!<br />
Ihr findet es in Gänze auf <a href="https://thefaceless.bandcamp.com/album/autotheism" target="_blank">Bandcamp</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thefaceless/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht/">The Faceless mit neuer Platte und neuem Gesicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/the-faceless-mit-neuer-platte-und-neuem-gesicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die ganze Bandbreite des Metals</title>
		<link>https://silence-magazin.de/die-ganze-bandbreite-des-metal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-ganze-bandbreite-des-metal</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/die-ganze-bandbreite-des-metal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Organisch]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Selves We Cannot Forgive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=4004</guid>

					<description><![CDATA[<p>BLACK CROWN INITIATE – Selves We Cannot Forgive Veröffentlichungsdatum: 22.07.2016 Dauer: 52 Minuten Label: Long Branch Records / SPV Knappe vier Jahre unterwegs, dürfen sich BLACK CROWN INITIATE mittlerweile schon zu den derzeit vielversprechendsten Bands im modernen Prog-Sektor zählen. Nachdem die Amerikaner ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-ganze-bandbreite-des-metal/">Die ganze Bandbreite des Metals</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> – Selves We Cannot Forgive<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.07.2016<br />
Dauer: 52 Minuten<br />
Label: Long Branch Records / SPV</p>
<p>Knappe vier Jahre unterwegs, dürfen sich <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> mittlerweile schon zu den derzeit vielversprechendsten Bands im modernen Prog-Sektor zählen. Nachdem die Amerikaner mit nur einem Album und einer EP mit so ziemlich allem getourt sind, was <strong>Rang und Namen</strong> hat, folgt mit „Selves We Cannot Forgive“ nun der sehnsüchtig erwartete zweite Streich. Da soll noch einer sagen, dass sich erst mit dem dritten Album entscheidet, ob eine Band den Sprung schafft!</p>
<p>Das einleitende <em>&#8222;For Red Cloud&#8220;</em> kommt reichlich hart daher und stützt sich vor allem auf James Dortons tonnenschweres Gegrunze. Was der gute Mann hier schon an technischer Raffinesse auffährt, dürfte so manchen gestandenen Sänger locker <strong>an die Wand klatschen</strong>. Erst im Chorus gesellt sich dann auch eine cleane Hook seitens Gitarrist und Bandkopf Andy Thomas hinzu, wobei natürlich die Befürchtung naheliegt, dass auch die kommenden Titel exakt diese Schiene fahren. Es ist ja doch leider zum lästigen Trend geworden, eine solche <strong>Dualität</strong> beim Gesang strikt nach Schema X abzuarbeiten und uncleane Strophen mit lieblichen Refrains zu kontrastieren – oder das Spiel stumpf umzukehren.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WArq0xkFLrg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein Glück, beschreiten <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> hier doch andere Wege: Vorhersehbare Strukturen werden zugunsten eines natürlichen Flusses vermieden, wie schon die nächsten Titel aufzeigen. <em>&#8222;Sorrowpsalm“</em> präsentiert sich etwa deutlich besonnener und lässt sich am Anfang viel Zeit um Stimmung aufzubauen, bevor dann wieder etwas Härte Einzug findet. Immer wieder wechselt das Album von atmosphärischen Parts zu <strong>verspieltem Geprogge</strong> und saftigem Death Metal. So richtig festlegen wollen sich <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> gar nicht, und genau das macht die Sache ungemein spannend. Während das überlange <em>&#8222;Belie The Machine“</em> etwa munter die Extreme auslotet, zeigt sich der Titeltrack eher von einer ruhigen Seite. <em>&#8222;Transmit To Disconnect&#8220;</em> besticht durch ein famoses Solo und ein verdammt starkes Zusammenspiel beim Gesang, während die abschließenden Titel <em>&#8222;Matriarch&#8220;</em> und <em>&#8222;Vicious Lives&#8220;</em> wieder einen Gang zurückschalten und zuletzt sogar richtig entspannend anmuten. Die Band hat sich auf jeden Fall bemüht, ein <strong>schlüssiges Ganzes</strong> abzuliefern, statt nur gleichförmige Songs aneinanderzureihen und das Resultat als Album zu betiteln.</p>
<p>Was den Sound anbelangt, haben <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> eine moderne Ausrichtung gewählt. Insgesamt klingt das Album also ziemlich abgeschliffen und poliert, so wie man es auch von verschiedenen Bands aus dem Core-Bereich kennt. Dieser Eindruck wird insbesondere durch den aalglatten Cleangesang verstärkt, was aber durchaus zu gefallen weiß. Ein paar <strong>Ecken und Kanten</strong> mehr hätten dennoch nicht geschadet. Auf der Haben-Seite wäre dafür ein sehr präsentes und auch interessantes Spiel am Bass, welches besonders in den ruhigeren Parts punktet. Überhaupt lassen <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> instrumental nichts anbrennen und überzeugen auf ganzer Linie durch mitreißende Riffs und einen guten Hörfluss. Lediglich die ersten Anläufe gestalten sich eher sperrig, weil „Selves We Cannot Forgive“ nun wirklich <strong>keine leichte Kost</strong> ist, sich dafür aber auf lange Sicht hervorragend genießen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-ganze-bandbreite-des-metal/">Die ganze Bandbreite des Metals</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/die-ganze-bandbreite-des-metal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-17 18:28:45 by W3 Total Cache
-->