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	<title>blastbeats Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>blastbeats Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Knie nieder, Sklave! &#8211; CRAVEN IDOL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRAVEN IDOL &#8211; The Shackles Of Mammon Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017 Dauer: 45:25 Min. Label: Dark Descent Records Stil: Black Metal/Thrash Metal Lange ist es her, dass ich mir für SILENCE mal ordentliches Geballer auf die Ohren gegeben habe. Zeit wirds also, und CRAVEN ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knie-nieder-sklave-craven-idol/">Knie nieder, Sklave! &#8211; CRAVEN IDOL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRAVEN IDOL</strong> &#8211; The Shackles Of Mammon<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017<br />
Dauer: 45:25 Min.<br />
Label: Dark Descent Records<br />
Stil: Black Metal/Thrash Metal<span id="more-16975"></span></p>
<p>Lange ist es her, dass ich mir für <em><strong>SILENCE</strong> </em>mal ordentliches Geballer auf die Ohren gegeben habe. Zeit wirds also, und <strong>CRAVEN IDOL</strong> sind dafür genau die richtige Wahl. &#8222;The Shackles Of Mammon&#8220; ist der zweite Streich der Briten, und der trieft nur so vor alter Schule. Eine Zeitreise in die Epoche, als Gummistiefel noch aus Holz waren und Bands wie <strong>VENOM</strong> der 70s-Hochglanz-Gitarrenmusik ihren&nbsp;räudigen Gegenentwurf vor die Füße kotzten.</p>
<h3>&#8222;WIR SIND OLDSCHOOL, MUAHAHAHAHA!!!&#8220;</h3>
<p>Dementsprechend halten sich <strong>CRAVEN IDOL</strong> auch nicht lange mit einem Intro und atmosphärischer Hinführung auf, sondern holzen mit <em>&#8222;Pyromancer&#8220;</em> direkt los. Quietschende Gitarren gehen in ein oldschooliges Solo über, während das Schlagzeug gleich mal alles in Grund und Boden blastet. Und dann &#8211; <strong>ein gewollt fieses Lachen</strong>. Muahahaha! Holy shit, mehr Retro geht echt nicht! <strong>Gitarrengeschrammel und Uffta-Uffta-Schlagzeugspiel</strong> fackeln&nbsp;den ersten Moshpit ab, während sich Sänger <strong>Immolator Of Sadistik Wrath</strong> (jap, so nennt sich der gute Mann) die Stimmbänder aus dem Hals keift und kreischt. Auch wenn der Song nur 2:33 Minuten dauert, so baut die Band doch einen <strong>live-tauglichen Mittelteil</strong> ein, der zum Fäuste ballen einlädt. Krasser Einstieg! Doch das war erst der Anfang &#8230;</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/yFqzspZaGmw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei <em>&#8222;A Ripping Strike&#8220;</em> fahren die Briten das Tempo dann zunächst etwas herunter und lassen <strong>mehr&nbsp;Melodik</strong> einfließen. Nach gut einer Minute übernimmt wieder König Blastbeat DCLXVI. das Zepter. Und schwingt es wie einen rostigen Flegel.&nbsp;Im Mittelteil hält schließlich ein <strong>unwiderstehlicher Groove</strong> Einzug, und auch der Bassist darf seinen Beitrag leisten. Hier beweisen&nbsp;<strong>CRAVEN IDOL</strong>&nbsp;in Sachen Songwriting ein echt feines Händchen.&nbsp;So vergehen die über 5 Minuten Spieldauer ohne spürbare Längen &#8211; well done!</p>
<h3>CRAVEN IDOL ZWISCHEN KUNST UND KRACHMASSE</h3>
<p><em>&#8222;Black Flame Divination&#8220;</em> startet mit einem lässigen Bass-Part, bevor nun endgültig alles niedergeholzt wird. So stumpfsinnig das klingt, ist es jedoch nicht. Denn die Riffs weisen noch <strong>genug Varianz</strong> auf, um nicht zu einer schwarzen, undefinierbaren Krachmasse zu verschmelzen. Achja, auch <strong>die fiese Lache kehrt zurück</strong>. In jedem anderen musikalischen Kontext wäre hier die Grenze zur Albernheit endgültig überschritten, doch bin ich bereits viel zu sehr im Oldschool-Modus, um das nicht abzufeiern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16986" aria-describedby="caption-attachment-16986" style="width: 903px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-16986 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/JL_CI_Promo2-913x1024.jpg" height="1024" width="913" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/JL_CI_Promo2-913x1024.jpg 913w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/JL_CI_Promo2-267x300.jpg 267w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/JL_CI_Promo2-750x841.jpg 750w" sizes="(max-width: 913px) 100vw, 913px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16986" class="wp-caption-text">Nieten, Leder, Feuer, Posing &#8211; <strong>CRAVEN IDOL</strong> liefern die komplette Oldschool-Show</figcaption></figure>
<p>Nach dieser Ballerorgie schalten&nbsp;<strong>CRAVEN IDOL</strong> mit <em>&#8222;The Trudge&#8220;</em> wieder zwei Gänge zurück. Doch nur in Sachen Tempo. Groove und Melodie bewegen sich weiterhin auf höchstem Niveau. Im Angesicht der <strong>choralen Begleitung</strong> kriecht&nbsp;erstmals sogar ein wohliger Schauer durch meinen Körper&nbsp;und richtet die Härchen auf meiner Haut auf. Dann heißt es headbangen. Yeah! Im Mittelteil&nbsp;verstummen kurz alle Instrumente&nbsp;und weichen einer <strong>kalten Gitarre, die aus den Tiefen einer Höhle emporzuschallen scheint</strong>. Nach diesem unerwarteten Akzent regiert wieder der Knüppel, doch genau solche Teile machen &#8222;The Shackles Of Mammon&#8220; sehr interessant und vielschichtig. Schließlich findet&nbsp;<em>&#8222;The Trudge&#8220;</em>&nbsp;einen melodischen Ausklang. Für mich das absolute <strong>Highlight des Albums</strong>.</p>
<h3>SCHWÄCHEPHASE IN DER ZWEITEN HALBZEIT</h3>
<p><em>&#8222;Dashed To Death&#8220;</em>&nbsp;präsentiert sich da eher <strong>rifflastig und simpel</strong>. Klingt für mich ein bisschen zu sehr nach dem <strong>uninspirierten Gebolze</strong> Marke&nbsp;<strong>DESASTER</strong>. Erst als der Sänger mit den Worten &#8222;Kill for your God&#8220; den getragenen Mittelteil&nbsp;einleitet, bin ich zeitweise wieder im Boot. So richtig zündet der Track bei mir aber nicht, deswegen springe ich hier direkt weiter zu <em>&#8222;Mammon Est&#8220;</em>. Dessen Anfangsriff ist zumindest schon mal interessant genug, um meinen Fuß in Bewegung zu versetzen. Ein <strong>Blastinferno</strong>, ein <strong>abwechslungsreiches Solo</strong> und ein <strong>grooviger Mittelteil</strong> halten mich bei der Stange, ohne mich jedoch komplett in Extase zu versetzen. Dennoch ein sehr solider Track.</p>
<p>Dass schneller Metal irgendwann doch <strong>zu hektisch</strong> werden kann, erfahre ich am Anfang von <em>&#8222;Hunger&#8220;</em>. Der Song kribbelt eher auf eine ungute Weise. So grandios das Album begonnen hatte, so stark baut es bislang in der zweiten Halbzeit ab. Einmal mehr reißen <strong>CRAVEN IDOL</strong> jedoch im Mittelteil eines Songs das Ruder herum, so dass <em>&#8222;Hunger&#8220;</em> hintenraus doch noch ein wenig für den unangenehmen Anfang entschädigen kann. <strong>Gespenstische Synthies</strong> leiten zum finalen <em>&#8222;Tottering Cities Of Men&#8220;</em> über, mit 8:37 Minuten das längste Stück der Scheibe.</p>
<h3>SO ENDET DIE GESCHICHTE</h3>
<p>Entsprechend getragen kriecht der Song dann auch daher. Tut nach den vorangegangenen Prügelorgien allerdings auch echt gut. Apropos: Ganz ohne Geschrammel und Blastbeats geht es natürlich trotzdem nicht. Also lässt die Band nach gut zwei Minuten wieder den Hammer kreisen. Zum Glück zertrümmert sie dabei jedoch nicht komplett die Atmosphäre, die sich beim Betrachten des <strong>sehr gelungenen Platten-Covers</strong> aufbaut. Jenes orientiert sich übrigens am Holzschnitt &#8222;Mammon und sein Sklave&#8220; (1896) von <strong>Sascha Schneider</strong>, zu sehen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mammon_and_His_Slave.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. <em>&#8222;Tottering Cities Of Men&#8220;</em> bietet zum Schluss hin noch gesprochene Textteile (z.T. auf Deutsch), viel Melodie, eine gute Portion Groove und bedrohliche Samples.&nbsp;Ein Schlusspunkt nach Maß!</p>
<p><strong>CRAVEN IDOL</strong> bei <a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/the-shackles-of-mammon" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a> und <a href="https://www.facebook.com/Craven-Idol-158945044134965/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
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		<title>Geisterhaus aus Pappmaché &#8211; CONJONCTIVE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CONJONCTIVE &#8211; In The Mouth Of The Devil Veröffentlichungsdatum: 10.03.2017 Dauer: 38:32 Min. Label: Tenacity Music Stil:&#160;Blackened Deathcore (Eigenbezeichnung&#8230;) Nyon, das beschauliche Städtchen am Genfersee,&#160;spielt nicht nur im europäischen Fußball-Kosmos eine große Rolle, sondern beherbergt mit CONJONCTIVE auch eine der hoffnungsvollsten Deathcore-Bands ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/geisterhaus-aus-pappmache-conjonctive/">Geisterhaus aus Pappmaché &#8211; CONJONCTIVE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CONJONCTIVE</strong> &#8211; In The Mouth Of The Devil<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.03.2017<br />
Dauer: 38:32 Min.<br />
Label: Tenacity Music<br />
Stil:&nbsp;Blackened Deathcore (Eigenbezeichnung&#8230;)<span id="more-15107"></span></p>
<p>Nyon, das beschauliche Städtchen am Genfersee,&nbsp;spielt nicht nur im europäischen Fußball-Kosmos eine große Rolle, sondern beherbergt mit <strong>CONJONCTIVE</strong> auch eine der hoffnungsvollsten Deathcore-Bands der Schweiz. Die Jungs und das Mädel ließen sich zwar einige Jährchen Zeit mit dem Debütalbum &#8222;Until The Whole World Dies&#8220;, doch dafür schlug dieses umso härter ein: 2014 gewann&nbsp;die Band&nbsp;mit der Single <em>&#8222;Somnambulant Cannibal&#8220;</em> <strong>bei der Schweizer Musikmesse m4music die Auszeichnungen für das &#8222;Demo des Jahres&#8220; und den &#8222;Vielversprechendsten Schweizer Rock Song&#8220;</strong>. Mit einer Deathcore-Nummer, ganz genau!</p>
<p>Nun folgt mit &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220; der zweite Album-Streich. Das&nbsp;Cover von <strong>Colin Marks</strong> (Rain Song Design)&nbsp;zieht mich direkt in seinen Bann, böse Erinnerungen an &#8222;American Horror Story&#8220; werden wach. <em>&#8222;Purgatory&#8220;</em>&nbsp;eröffnet die Platte mit mächtigen Streichern und atmosphärischem Anklang an&nbsp;<strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Als die Spieluhr&nbsp;leise zu klimpern beginnt, wirkt das im thematischen Kontext von Geisterhäusern und Besessenheit allerdings etwas klischeebeladen. Schließlich chuggen die Gitarren ein &#8222;Welcome to&nbsp;Deathcore City!&#8220; durch die verlassenen Flure des Anwesens. Für den Anfang schon mal ganz gut!</p>
<h3>MIT CONJONCTIVE IM KELLER</h3>
<p>Ein Markenzeichen von&nbsp;<strong>CONJONCTIVE</strong>&nbsp;stellt die Verwendung männlicher und weiblicher Screams und Growls dar. Das finde ich an sich schon mal sehr spannend.&nbsp;Sängerin <strong>Sonia Kaya</strong>&nbsp;reicht stimmlich jedoch leider nicht&nbsp;an das hohe Niveau heran, das beispielsweise <strong>Simone Pluijmers</strong>&nbsp;seinerzeit bei <strong>CEREBRAL BORE</strong>&nbsp;etablieren konnte. Die Schweizerin klingt&nbsp;einfach zu bemüht nach&nbsp;fieser Blair Witch&nbsp;aus dem Keller, die tote Babys an der Wäscheleine aufhängt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LLdhRjoEZdQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ihr männlicher Kollege&nbsp;<strong>Randy Schaller</strong> läuft ihr in dieser Hinsicht eindeutig den Rang ab. Im Video zu <em>&#8222;Down Into The Abyss&#8220;</em> geben jedoch beide keine gute Figur ab. Ernsthaft, gebt den Sängern Mikros in die Hand! Die Musiker spielen ja auch nicht auf Luft-Instrumenten. Und so sieht das einfach ultra albern aus. Aber ich schweife ab &#8230;&nbsp;</p>
<h3>MIT BLASTBEAT-POWER AUF AUSGETRETENEN PFADEN</h3>
<p>Musikalisch haut das alles in allem schon gut rein. Besonders der Schlagzeuger ballert immer wieder Blastbeats und Doublebass-Läufe raus, dass es nur so raucht. Darüber hinaus lässt &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220;&nbsp;allerdings Abwechslung und Eingängigkeit vermissen. Die Gitarren-Fraktion liefert massig&nbsp;genretypisches Chugging und Breakdowns, wobei&nbsp;einige Parallelen zu&nbsp;bekannten Szenegrößen<strong>&nbsp;</strong>etwas zu offensichtlich hervortreten. <em>&#8222;You&#8217;re Next&#8220;</em>&nbsp;könnte beispielsweise astrein von den prä-<em>&#8222;Doris&#8220;</em>&#8211;<strong>SUICIDE SILENCE</strong> stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15111" aria-describedby="caption-attachment-15111" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15111 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-1024x681.jpg" height="681" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Conjonctive2017_web.jpg 1967w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15111" class="wp-caption-text"><strong>CONJONCTIVE</strong></figcaption></figure>
<p>So stampfen und holzen <strong>CONJONCTIVE</strong> zehn Tracks lang über größtenteils ausgetretene Deathcore-Pfade, ohne je tiefer in unbekannte Gefilde vorzustoßen. Bis auf das Intro sind alle&nbsp;Songs ungefähr vier&nbsp;Minuten lang (+/- 20 Sekunden). Auch dies erzeugt auf Dauer eine gewisse Monotonie. Vereinzelte Synthie-Einschübe im Hintergrund, die an <strong>WINDS OF PLAGUE</strong> erinnern, können die starren und meist vorhersehbaren Songs nur wenig auflockern. Die weiblichen Screams stechen immer wieder hervor, jedoch fallen sie mir, wie gesagt, eher unangenehm auf.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus gehen Inhalt und Form auf dem Album nicht so recht Hand in Hand.&nbsp;Auf mich wirken das &#8222;böse&#8220; Image und die morbiden Texte einfach&nbsp;zu gezwungen und damit irgendwie aufgesetzt. Als hätten sich ein paar Teenager bei Kerzenschein mit einem Ouijabrett und zu viel Gras auf dem Dachboden eingesperrt. Bestes B-Movie-Material! Von teils unrunden Intonationen wie &#8222;á-ttack&#8220; oder &#8222;á-byss&#8220; mal ganz abgesehen. Vielleicht sehe ich das zu kritisch. Aber solange man noch Texte versteht, müssen sich diese für mich auch dem natürlichen Sprachfluss angleichen. Selbst im Deathcore.</p>
<p><strong>CONJONCTIVE</strong> bei <a href="https://conjonctive.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> und <a href="https://www.facebook.com/conjonctive/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><strong>CONJONCTIVE</strong> &#8222;In The Mouth Of The Devil&#8220; komplett bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tuRC-RHY1pY&amp;list=PLqjg6JntgxHTCGQn2DKEO8Pe6JyYdUbw8" target="_blank">YouTube </a>anhören</p>
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