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	<title>Bloodrocuted Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Jun 2017 10:22:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Bloodrocuted Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Durch das eigene Blut hingerichtet &#8211; BLOODROCUTED im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte die Möglichkeit, Sänger Daan von BLOODROCUTED, einer jungen Thrash-Metal-Band aus Belgien, ein paar Fragen zu stellen. Die Band hat kürzlich ihr drittes Studioalbum heraus- und eine erfolgreiche Europa-Tour mit NARGAROTH, HATE und ABSU hinter sich gebracht. Darüber möchte ich mich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/durch-das-eigene-blut-hingerichtet-bloodrocuted-im-interview/">Durch das eigene Blut hingerichtet &#8211; BLOODROCUTED im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte die Möglichkeit, Sänger <strong>Daan</strong> von <strong>BLOODROCUTED</strong>, einer jungen Thrash-Metal-Band aus Belgien, ein paar Fragen zu stellen. Die Band hat kürzlich ihr drittes <a href="https://silence-magazin.de/neuer-wind-im-thrash-himmel-bloodrocuted/">Studioalbum</a> heraus- und eine erfolgreiche Europa-Tour mit <strong>NARGAROTH</strong>, <strong>HATE</strong> und <strong>ABSU</strong> hinter sich gebracht. Darüber möchte ich mich etwas näher mit <strong>Daan</strong> unterhalten.</p>
<h4><em>SILENCE</em>: Erzähl uns doch ein bisschen was über eure Band. BLOODROCUTED ist ja ein sehr außergewöhnlicher Name. Woher stammt der denn? Meine Vermutung ist, dass es eine Kombination aus dem englischen Wort für Blut und den letzten Silben des Wortes „electrocuted“ (durch Elektrizität hingerichtet) ist. Ich liege bestimmt total daneben, oder? Kannst du uns kurz erläutern, was es bedeutet?</h4>
<p><strong>Daan</strong>: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Der Name selbst stammt von einem Song der Band <strong>DETHKLOK</strong>. Wie waren damals große Fans der Band, als wir <strong>BLOODROCUTED</strong>&nbsp;gegründet haben und fanden die Idee, durch das eigene Blut hingerichtet zu werden, sehr faszinierend (Anmerkung des Redakteurs: das Blut soll als elektrischer Leiter dienen). Deshalb haben wir uns für&nbsp;<strong>BLOODROCUTED</strong> entschieden.</p>
<h4><em>S</em>: Welche Bands würdet ihr musikalisch als eure größten Einflüsse betrachten?</h4>
<p><strong>D:</strong> Da könnte man jetzt sehr viele aufzählen. Aber ich sage <strong>KREATOR</strong>, <strong>DEATH</strong>, <strong>SLAYER</strong>, <strong>MORBID ANGEL</strong>, <strong>ENTOMBED</strong> und <strong>CARCASS</strong> haben musikalisch den größten Einfluss auf unseren Klang gehabt. Diese Bands stehen für das, was ich am meisten in der Musik liebe: Die Geschwindigkeit und Aggression von <strong>SLAYER</strong> und <strong>KREATOR</strong>, die technischen Aspekte von <strong>DEATH</strong> und <strong>MORBID ANGEL</strong>, die komplette und völlige Brutalität von <strong>ENTOMBED</strong> und die Melodie und Geschwindigkeit von <strong>CARCASS</strong>.</p>
<h4><em>S</em>: Euer Line-Up hat sich in den letzten sieben Jahren stark verändert. Hatte das einen Einfluss auf euren individuellen Sound?</h4>
<p><strong>D:</strong> Ohne jeden Zweifel. Das kann ich definitiv mit &#8222;Ja&#8220; beantworten. Jeder unserer Drummer hat unserer Musik durch unterschiedliche Spielweisen seinen eigenen Stempel aufgedrückt (Anm. des Redakteurs: <strong>BLOODROCUTED </strong>hatten bisher drei verschiedene Drummer). Ohne <strong>Bob</strong> (Anmerkung des Redakteurs: <strong>Bob Briessinck</strong>, ehemaliger Sänger von <strong>BLOODROCUTED</strong>) hatte ich mehr Freiräume, die Musik durch meine musikalischen Breakdowns und melodischen Parts zu ergänzen. Für mich ist es deshalb sehr offensichtlich, dass „For The Dead Travel Fast“ viel melodischer geworden ist als unsere früheren Alben.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Lass uns ein bisschen über euer neues Album sprechen: Für mich klingt es nach einem sehr Melodie-getriebenen Thrash-Metal-Album. Wie würdest du den Sound von „For The Dead Travels Fast“ beschreiben?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Hmm, das ist eine schwierige Frage. Ich finde, dass sich unsere Musik zwischen verschiedenen Genres bewegt. Wenn ich frei äußern könnte, was es für eine Musikrichtung ist, würde ich Melodic Blackend Death Thrash sagen, aber das klingt ziemlich komisch.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-18340 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Cover-1.jpg" width="450" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Cover-1.jpg 450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Cover-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Cover-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Das Cover-Artwork der neuen CD ist sehr faszinierend. Wer hat es gezeichnet? Erzähl mir etwas über die nähere Bedeutung!</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Das Cover-Artwork stammt von <strong>Pieter Geussens</strong>. Er ist Kunststudent und hat einen tollen Job gemacht. Wir wollten mit dem Album pure Angst darstellen. Der Titel des Albums stammt deshalb auch von <strong>Bram Stoker</strong>s <strong>Dracula</strong>. Die Lyrics sind eher angelehnt an moderne Horrorstories wie Missbrauch, Geschlechterungleichheit, blinde religiöse Hingabe und so weiter.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Kannst du uns noch ein bisschen mehr über die Lyrics erzählen?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Wie bereits beschrieben, beschäftigt sich das Album mit vielen Dingen, die mich in unserer modernen Welt einfach frustrieren. Zum Beispiel handelt <em>“Perversion of Purity”</em> von einer Frau, die vergewaltigt wurde. Der Täter wird durch das chauvinistische System geschützt.&nbsp;<em>“Denial of the Cross”</em> beschreibt sich eigentlich von selbst. <em>“Cult of Sacrifice”</em> erzählt von ausgebeuteten Menschen, die nur noch für die Elite arbeiten.&nbsp;Insgesamt ist es ein sehr gesellschaftskritisches Album.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Ihr wart&nbsp;</b><b>in der Vergangenheit&nbsp;</b><b>sehr häufig auf Tour, zum Beispiel mit SUICIDAL ANGELS, SKELETONWITCH, HAVOK, MELECHESCH, ABSU und NARGAROTH.&nbsp;</b><b>Wie lief eure Europa-Tournee mit </b><b>NARGAROTH, ABSU und HATE</b><b>?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Es war einfach nur grandios! Am Anfang hatten wir ein bisschen Angst, als einzige Thrash-Metal-Band an einer Black-Metal-Tour teilzunehmen, aber anscheinend mögen Black-Metal-Fans unsere extremere Variante des Thrash Metals. Wir haben an Orten gespielt, an denen wir noch nie waren, zum Beispiel in Rumänien und der Slowakei. Das war ziemlich cool. Wir haben viele von unserer Musik überzeugen können und neue Fans gewonnen. Die Bands, mit denen wir getourt haben, waren super nett und haben uns sehr darin unterstützt, das Publikum von uns zu überzeugen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18400" aria-describedby="caption-attachment-18400" style="width: 890px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-18400 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Tour_Europe.jpg" width="900" height="596" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Tour_Europe.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Tour_Europe-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Tour_Europe-750x497.jpg 750w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18400" class="wp-caption-text"><strong>BLOODROCUTED</strong> bei ihrer letzten Europa-Tour</figcaption></figure>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Gibt es eine bestimmte Band mit der ihr gerne touren würdet? (Egal, ob es die Band noch gibt oder nicht)</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Oh, da gibt es so viele Kombos, mit denen wir gerne touren würden. Aber wenn es egal ist, ob die Band noch aktiv ist, würde ich mich für <strong>DEATH</strong> entscheiden. <strong>DEATH</strong> waren für mich die Band, die den Extreme Metal besonders stark geprägt hat. Die Band war einfach einzigartig.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Gibt es irgendwelche Clubs oder andere Veranstaltungsorte, in denen ihr gerne auftreten würdet?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Da gibt es ziemlich viele. Am liebsten möchte ich an Orten spielen, an denen wir noch nie zuvor gespielt haben. Zum Beispiel in Lateinamerika und in den USA. Um die Frage vielleicht noch etwas konkreter zu beantworten: In legendären Clubs, wie dem&nbsp;<strong>Underworld</strong> in <strong>London</strong> oder in der&nbsp;<strong>Turbinenhalle Oberhausen </strong>würden wir auch gern auftreten. Zudem würden wir sehr gerne dem&nbsp;<strong>Turock</strong> in <strong>Essen&nbsp;</strong>einen weiteren Besuch abstatten.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Bespielt ihr in diesem Jahr irgendwelche Festivals?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Dadurch, dass <strong>Bob</strong> die Band kürzlich verlassen hat, hatten wir keine Zeit, unsere Promo zu starten. Deshalb leider keine Festivals für uns dieses Jahr.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Was macht ihr, wenn ihr gerade nicht musiziert?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Ich studiere zur Zeit noch Heilpädagogik in Antwerpen. Wenn alles nach Plan verläuft, werde ich nächstes Jahr mein Studium abschließen, doch es ist noch nicht sicher. Manchmal muss ich für eine Tour Prüfungen verschieben.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Kannst du uns irgendwelche anderen belgischen Bands oder andere junge Thrash-Metal-Bands empfehlen?</b></h4>
<p><strong>D</strong>: Oh ja, kann ich tatsächlich! <strong>CARNATION</strong>, <strong>MARGINAL</strong>, <strong>MACHE FUNEBRE</strong>, <strong>SPEED QUEEN</strong> und natürlich die legendären <strong>EVIL INVADERS</strong>, die gerade Europa erobern.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EWXIft6ePjU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Wie sind eure Pläne für die Zukunft?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Wie fangen gerade wieder an, neue Musik für das nächste Album aufzunehmen. Wir wollen in diesem Sommer auch einen Videoclip drehen. Außerdem spielen wir in diesem Jahr noch in einigen coolen Clubs und sind auch schon in Verhandlungen über eine Tour im Winter 2018, aber es ist noch nichts Konkretes.</p>
<h4><em>S</em>:&nbsp;<b>Möchtest du noch irgendetwas zum Schluss loswerden?</b></h4>
<p><strong>D:</strong> Vielen Dank für das Interview! Und an alle Leser da draußen: Hört euch unser neues Album auf YouTube, Spotify oder iTunes an! Und unterstützt weiterhin den Thrash Metal!</p>
<p><a href="http://www.bloodrocuted.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BloodrocutedThrash/">Facebook</a></p>
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		<title>Neuer Wind im Thrash-Himmel &#8211; Bloodrocuted</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neuer-wind-im-thrash-himmel-bloodrocuted/">Neuer Wind im Thrash-Himmel &#8211; Bloodrocuted</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLOODROCUTED</strong> – For the Dead Travel Fast<br />
Veröffentlichungsdatum: 1. April.2017<br />
Dauer: 39:57 min<br />
Label: Punishment 18 Records<br />
Genre: Thrash Metal</p>
<h3>Über die Kirche, Ungerechtigkeit und Chauvinismus</h3>
<p>Da ich über dieses Genre noch keine Review verfasst habe, gibts heute mal Thrash Metal auf die Ohren.&nbsp; <strong>BLOODROCUTED</strong> ist eine Newcomer-Thrash Metal-Band aus Antwerpen. Die Band bringt mittlerweile ihr drittes Studioalbum heraus.<br />
Das erste, was mich sofort begeistert, bevor ich die CD in den Player werfe, ist das Cover. Was für ein geiles Cover Artwork! Die orange-rosa-roten Farbtöne sind extrem fleischig. Die zwei Gestalten wirken zugleich abstoßend und faszinierend auf mich. Der offensichtliche blasphemische Bezug zu Kirche und Religion wird durch die Kopfbedeckung deutlich. Das spiegelt sich auch in den Texten wieder, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18336" aria-describedby="caption-attachment-18336" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18336 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg" width="822" height="544" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg 822w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-750x496.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18336" class="wp-caption-text">Die Band, passend in alten kirchlichen Gemäuern</figcaption></figure>
<h3>Angenehmes Geschredder</h3>
<p>Das Album fängt ganz untypisch an. <em>„The Land Beyond The Forest“</em> begeistert mich als akustisches Intro und klingt so gar nicht nach Thrash Metal, sondern eher wie ein Intro-Song aus den Bereichen Neofolk, Pagan Folk oder Atmospheric Black Metal.</p>
<p>Der Eindruck, dass es sich doch um ein Thrash Metal Album handelt, gewinnt man in <em>„The Leper and the Whore“</em> (euch zuliebe werde ich das jetzt nicht übersetzen&#8230;nur soviel vorweg: es entstehen Bilder im Kopf). Trotz des, sagen wir mal, außergewöhnlichen Titels, glänzt der Song für mich durch eine Mischung aus klassischem Thrash Metal und vielen melodischen Einlagen, die mein Herz erquicken lassen.</p>
<p>Auch der nächste Song <em>„Perversion of Purity“</em>&nbsp;erzählt die Geschichte einer Frau, die vergewaltigt wurde. Ihr Peiniger wird vor Gericht durch unsere chauvinistische Gesellschaft geschützt. Diese abartige Art unserer Gesellschaft wird portraitiert mittels einem flotten Schlagzeug und sehr eingängigen Lead-Gitarre.&nbsp;</p>
<p><em>„Wound in Shadows“</em> bietet dem Hörer mit growligen Vocals etwas Abwechslung auf der Platte. In diesem Song kann man die starken Death Metal und Thrash Metal &nbsp;der Bay Area heraushören. Die anfängliche Schwerfälligkeit des Songs verfliegt recht schnell, da nun wieder kreischende Gitarren und der schnelle Schlagzeug-Beat die Oberhand gewinnen.&nbsp;</p>
<p><em>„Denial of the Cross“</em> wird passend mit den Klang von Kirchenglocken eingeläutet. Wie der Name schon verrät, wird die Kirche hier sehr kritisch beäugt. Der Song brennt sich ein, durch Tempi-Wechsel ist er einprägsam. Der Song wechselt von schnellen thrashigen Passagen zu Mid-Tempo Gitarrenparts.</p>
<p>In <em>„Cult of Sacrifice“</em> wechseln sich die Growls und Screams gekonnt ab. Die Instrumente ergeben ein stimmiges Gesamtkonzept und auch dieser Song kann ebenfalls durch geile Gitarrensoli überzeugen. Dieser Song ist der ultimativ Beweis, dass Thrash Metal mit Death Metal sehr harmonieren kann.</p>
<p>Der titelgebende Track des Albums <em>„For The Dead Travel Fast“</em> bleibt bei mir irgendwie nicht so hängen. Er wirkt, im Gegensatz zu den anderen Songs, unrhythmisch und schwergängig.</p>
<p><em>„Ominous“</em> ist wieder voll nach meinem Geschmack, da der Song wieder extrem melodisch ist. Schön ist auch, dass hier mal der Bass sein verdientes Solo bekommt. Leider endet der Song ganz schön abrupt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EWXIft6ePjU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album ist grundsolide und bietet dem geneigten Hörer viel Abwechslung. Es unterscheidet sich von anderen Thrash Metal-Alben durch eine starke Nutzung von Death Metal-Elementen und melodischen Gitarren-Einlagen. Wer seinen Thrash Metal gerne garniert sieht mit einer ordentlichen Portion Melodie und eingängigen Gitarrenriffs und Bands wie <strong>LAZARUS A.D.</strong>, <strong>SKELETONWITCH</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>EXODUS</strong> zur täglichen Beschallung nutzt, der ist mit &#8222;For the Dead Travel Fast&#8220; gut bedient. Der Einsatz verschiedener Vocals macht das Album interessanter. Meine Kritik ist einzig und allein, dass der titelgebende Track nicht hängen bleibt und dass das Album in der ersten Hälfte etwas eingängiger ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.bloodrocuted.com/">Bloodrocuted Homepage</a></p>
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