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	<title>Böse Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Böse Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Die 5 Hymnen der Verzweiflung &#8211; HYMN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HYMN &#8211; Perish Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer: 46:15 Min. Label: Svart Records Stil: Sludge/Doom HYMN &#8211; ein Manifest der schlechten Gefühle Mit Doom Metal ist es wie mit einer Aussage meiner Mutter als ich das erste Mal eine Waage gesehen habe: &#8222;Da musste ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HYMN </strong>&#8211; Perish<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer: 46:15 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Sludge/Doom<span id="more-13373"></span></p>
<h4>HYMN &#8211; ein Manifest der schlechten Gefühle</h4>
<p>Mit Doom Metal ist es wie mit einer Aussage meiner Mutter als ich das erste Mal eine Waage gesehen habe:</p>
<blockquote><p>&#8222;Da musste drauf stehen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein gewisses Faible für schleppende Abschnitte solltet ihr also schon mitbringen. Bei den Norwegern <strong>HYMN</strong> ist das nicht anders. Ihr neues Album &#8222;Perish&#8220; ist nämlich eine besonders bittere Pille geworden und sie macht auch nicht halt vor schnellen Spontanreaktionen. Passend zum tristen Schneetreiben, welches mir dieser Tage mit kaltem Windhauch die nächtlichen Heimwege erschwert, quält und schleift sich das Konstrukt über 46 Minuten zu seiner letzten Ölung.</p>
<p>Denn Positives findet man nicht auf dem Silberling. Du musst leiden und vor dem destruktivem Treiben erblassen, welches das Duo zelebriert. Zwischen den Hasseruptionen lugen regelmäßig die unfassbar beklemmenden, ruhigen Momente hervor. Das Ganze hat was von einem leer stehenden Haus, in dem ihr umherwandert und alle Räume inspiziert. Finden tut ihr nichts, außer Schutt, Schmutz und Asche. Und zwischen all der akustischen Peinigung hallt eine geplagte Stimme durch die Flure, <strong>dass es einem die Erpelpelle aufrichten lässt</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-13507" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-169x300.jpg" alt="hymn-band" height="300" width="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band.jpg 675w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></p>
<p>Nach dem fast 2-minütigen Intro, werfen euch <strong>HYMN</strong> mit klatschfetten Gitarren in die mit Dornen übersäte Grube und lassen euch 5 Mal für mindestens sechseinhalb Minuten ordentlich bluten. Manchmal sogar bis zu 12 Minuten. Easy Listening könnt ihr getrost vergessen, dazu ist diese Scheibe viel zu zerstörerisch. &#8222;Perish&#8220; ist ein fieser Bastard aus Sludge, leicht vom Hardcore beeinflussten Gesang und kriechendem Doom. Gerade das Ende von <em>&#8222;Serpent&#8220;</em> ist beängstigend und beschafft euch ein intensives Gefühl. Ups, jetzt ist ja schon die zweite Hälfte angebrochen, das werten wir mal als positives (haha!) Omen. <strong>HYMN</strong> finden jetzt übrigens Gefallen daran, den Rezensenten mit dissonanten Einschüben zu penetrieren und schwingen brutal die Keule. Mit Verlaub, das finde ich momentan ziemlich geil. Klingt ein wenig nach <strong>16</strong> und <strong>FUNERALIUM</strong>, aber trotzdem komplett anders.</p>
<h4>Das ist echt unbequem und geil zugleich</h4>
<p>Das liegt wohl an der gut portionierten Auslese von verschiedenen Einflüssen. Und während die Band mit eiserner Faust regiert, überrascht mich der Sänger mit klagendem Klargesang in <em>&#8222;Hollow&#8220;</em>. Fügt sich bis jetzt gut in das trostlose Konzept ein. Da können sich viele Bands aus dem Core-Bereich mal ne ganze Ecke abschneiden, denn so muss ein langsamer unbarmherziger Song aussehen. Zum Abschluss hin wird dann einfach mal den Amps der Saft abgedreht und wir hören 25 Sekunden lang nur das Schlagzeug, auch gut. <em>&#8222;Spectre&#8220;</em> huldigt dann den Vorbildern <strong>EYEHATEGOD</strong> und schlägt mit krasser Wut wieder und wieder auf mich ein. Und siehe da, jetzt sagt auch der Blastbeat Hallo. Könnte glatt ne Black-Metal-Band sein, die gerade spielt. Norwegen halt. Im letzten Drittel regiert dann mit Stonergitarre das Gesetz des Riffs, jedoch nicht einfach nur dröge angeschlagen und dann dröhnend, sondern mit modernem Riffing und Coreschlagseite.</p>
<p><a href="https://urskoghymn.bandcamp.com/">HIER</a> der Totalabsturz.</p>
<p>Und nun der krönende Absch(l)uss. <strong>HYMN</strong> geben noch mal Vollgas und rupfen dir das Gefieder mit aller Boshaftigkeit heraus. Einsam grummelt der Bass im Titelstück vor sich hin und bereitet sich mit dem Schlagzeug langsam auf den dramatischen Höhepunkt vor. Mit viel Feedback werde ich dann aus der unangenehmen Sitzung entlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Explosionen am Himmel Norwegens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INFANT DEATH &#8211; Violent Rites Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 30:08 Min. Label: Apocalyptic Empire Records Stil: Thrash Metal/Black Metal WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres! Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/explosionen-am-himmel-norwegens/">Explosionen am Himmel Norwegens</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INFANT DEATH</strong> &#8211; Violent Rites<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 30:08 Min.<br />
Label: Apocalyptic Empire Records<br />
Stil: Thrash Metal/Black Metal</p>
<blockquote><p><strong>WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres!</strong></p></blockquote>
<p>Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine Bahn rechtzeitig zu kriegen? Brauchst du den perfekten Weckruf auf deinem Handy? Wenn du all diese Fragen mit ja beantwortet hast, dann habe ich genau das Richtige für dich. Ohne einen Funken der Barmherzigkeit, pulverisieren <strong>INFANT DEATH</strong> auf ihrem dritten Album alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Beim Ersteindruck dachte ich mir: &#8222;Habe ich die Geschwindigkeit richtig eingestellt?&#8220; Die Antwort lautet: ja. Innerhalb der ersten 6 Minuten überfallen mich die Norweger derart, dass ich kaum hinterherkomme. Ich LIEBE solche Scheiben, wo man den Eindruck eines brennenden Zuges vor Augen hat, der in jeder Kurve zu entgleisen droht. Was für ein <strong>vertonter Orkan</strong>! Das ist die Aggression, die mir im heutigen Thrash Metal gefehlt hat.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg" alt="infant_death_logo_red" width="300" height="104" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-1024x355.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-750x260.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg" alt="infant-death-bandphoto" width="300" height="274" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-750x685.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto.jpg 1827w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4>Absolute Verwüstung</h4>
<p>Ihr könnt euch einen Song aussuchen, egal welchen, es gibt immer mit der groben Kelle auf die Zwölf. Bei der vierten Nummer, <em>&#8222;Subhuman Elimination&#8220;, </em>täuschen <strong>INFANT DEATH</strong> anfänglich einen boshaften Schunkelpart vor, exakt 17 Sekunden später habe ich das Gefühl, dass davon nie die Rede war. Sofort rauscht das Trio in <strong>Überschallgeschwindigkeit</strong> durch den nächsten Blastbeattunnel. In der Haut des Gitarristen möchte ich nur ungern stecken. Was dieser verrückte Saitenhexer durchschreddert ist nicht mehr feierlich, der tollwütige Schlagzeuger hat nach dem Album Arme wie ein junger Arnold Schwarzenegger und wird wohl in die Klinik eingewiesen. Gott sei Dank gibt es hier aber <strong>kurze Verschnaufpausen</strong>, sonst würde ich wohl vollends durch die Wohnung eskalieren.</p>
<h3>Bitte hier durchdrehen:</h3>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6Tb4059MB8U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während in <em>&#8222;Mutilation Hammer&#8220;</em> der atonale Wahn regiert und gegen Ende dieses Massakers im Hintergrund die Glocken läuten (kein Scherz!), bereitet mir das Riff im Nachfolger <em>&#8222;Blasphemy Prevails&#8220;</em> pure Freude. Diese Tonabfolge atmet den Geist der Achtziger perfekt ein (der Schrei am Ende! 1:57 min.). Serviert wird das Ganze regelmäßig mit <strong>chaotischen Soli</strong>, die mein Adrenalin nur noch weiter in die Höhe treiben. Das Schlusslicht <em>&#8222;False Prophesies&#8220;</em> bildet eine Huldigung mit seinen erhabenen Gitarren an <strong>DESTRÖYER 666</strong>. Von solchen Ideen hätte es ruhig mehr sein können. Alles in allem bin ich <strong>mehr als zufrieden</strong> mit &#8222;Violent Rites&#8220;. Hier stimmt fast alles, aber nach über 10 Durchläufen (davon 4 hintereinander), ist dann meine Ausdauer erschöpft. Schließlich muss sich mein Nacken von meinen spontanen Anfällen des Headbangings erst mal erholen und ein ausgerenkter Halswirbel zum Morgen ist nicht gerade das, was ich brauche.</p>
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