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	<title>Boston Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Mar 2017 21:57:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Boston Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus den Tiefen #39: GORATORY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 07:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Arsis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>In der heutigen Ausgabe werde ich beweisen, dass sich Schweinkram, „Deine Mutter“-Witze und technisch-brutaler Death Metal hervorragend ergänzen.</p>
<p>Das Corpus Delicti hierbei:</p>
<p><strong>GORATORY</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15668" aria-describedby="caption-attachment-15668" style="width: 487px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-15668" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory.jpg" alt="GORATORY" height="271" width="497" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory.jpg 497w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 497px) 100vw, 497px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15668" class="wp-caption-text">So Underground, dass es nicht mal anständige Bandbilder gibt: <strong>GORATORY</strong></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>GORATORY</strong> stammen aus Boston, Massachusetts, und wurden bereits im Jahre 2000 gegründet. Bis heute spielen und spielten unter anderem Mitglieder und Ex-Mitglieder von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>, <strong>JOB FOR A COWBOY</strong>, <strong>ARSIS</strong>, <strong>DEEDS OF FLESH</strong> und <strong>DESPISED ICON</strong> bei den Tech Deathern. Noch im Gründungsjahr sollte das erste Demo unter dem vielverheißenden Titel &#8222;Wrestling with Feces&#8220; erscheinen und die generelle Stoßrichtung des Bandhumors verdeutlichen.</p>
<p>Bereits im Folgejahr veröffentlichten <strong>GORATORY</strong> ihr erstes Album &#8222;Sexual Intercorpse&#8220;, welches mit technisch erstklassigem Death Metal und wirklich geilen Songs überzeugen konnte.</p>
<p>Auch wenn der Sound noch etwas muffig war, bestachen die acht Stücke durch (unerwartete) Ohrwurmqualitäten und (erwartete) dreckige Witze. Wer erinnert sich nicht gern an die Stunden in der Dorfdisko zurück, in denen Klassiker wie <em>&#8222;Fisting The Elderly&#8220;</em> oder <em>&#8222;Retrograde Defecation&#8220;</em> gespielt wurden? Good ol&#8216; times &#8230;</p>
<p>Die Bostoner bedienen sich selbstverständlich auch einigen Klischees wie „American Psycho“-Filmzitaten, rutschen damit aber nicht in den Sumpf zahlloser anderer Bands ab, die sich gleicher Mittel bedienen. Auch wenn <strong>GORATORY</strong> nicht die einzige Brutal-Death-Metal-Band mit Humor ist, stimmen hier doch auf sehr bestechende Weise sowohl Unterhaltungswert, als auch technische Finesse.</p>
<p>Ich hab keine Ahnung, wie man es schafft, innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Jahren zwei Alben zu veröffentlichen, doch jedenfalls haben <strong>GORATORY</strong> genau das gemacht. Die Mathe-Leistungskurscracks unter euch werden jetzt vermutlich schon herausbekommen haben, dass das Zweitwerk von <strong>GORATORY</strong> bereits 2002 erschien: &#8222;Orgasm Induced Diarrhea&#8220;.<br />
Wo sonst, als auf einem japanischen Label (Amputated Vein Records) könnte Musik wie diese erscheinen? Wie eine Sammlung von elf perversionsgeladenen Überraschungseiern, bietet das zweite Album Spiel, Spaß und Unterhaltung für&#8230;naja &#8230;<br />
Spielt die Platte am besten einfach nicht zu Familienfesten &#8230;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4085634983/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://amputatedveinrecords.bandcamp.com/album/sexual-intercorpse&#8220;&amp;amp;amp;gt;Sexual Intercorpse by Goratory&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Im Vergleich zum Debütalbum wurden sowohl in puncto Sound, als auch im Hinblick auf die Technikalität noch ein paar Schippchen draufgelegt. Somit stellt &#8222;Orgasm Induced Diarrhea&#8220; über die Dauer von einer dreiviertel Stunde ein wirklich krasses Brett dar, welches jedoch nicht zur bloßen Fingerakrobatik verkommt. Wer auf die eingängigeren Momente von Bands wie <strong>MISERY INDEX</strong> oder <strong>DYING FETUS</strong> steht, der wird auch hier durchaus einige Leckerbissen für sich finden können.</p>
<p>Das dritte und bislang letzte Album &#8222;Rice on Suede&#8220; wartete mit Neu-Schlagzeuger <strong>Darren Cesca</strong> und Chartbreakern wie <em>&#8222;Your Mutha&#8217;s a Lazy-Eyed Chow-Bearing Slut but I Fucked Her Anyways&#8220;</em> oder <em>&#8222;Hang Em&#8216; and Bang Em'&#8220;</em> auf. Hier bleibt kein Auge trocken. An der grundsätzlichen Ausrichtung hat sich auch auf Album Nummer drei nichts geändert. Es gibt nach wie vor technisch-brutalen Death Metal, der überraschend eingängig ist und vor geilen Riffs nur so strotzt! Nicht mehr, nicht weniger!</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1177621109/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3127236285/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://amputatedveinrecords.bandcamp.com/album/rice-on-suede&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Rice On Suede by Goratory&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;Rice On Suede&#8220; ist bis heute das letzte akustische Lebenszeichen von <strong>GORATORY</strong>, die sich selbst mit:</p>
<blockquote><p>Most likely to not succeed 2000-2016</p></blockquote>
<p>auszeichnen.</p>
<p>Ob sich daran 2017 etwas ändert, bleibt abzuwarten, haben sich die Bostoner doch vor einigen Monaten mit einem vielversprechenden Video zurückgemeldet.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FOfficialGoratory%2Fvideos%2F1935468416680720%2F&amp;show_text=0&amp;width=560" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="315" width="560"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die letzten beiden Alben sind über Bandcamp erhältlich.</p>
<p><a href="https://amputatedveinrecords.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/OfficialGoratory/" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Ein brutaler Sturm, der 4 Jahre im Brutal-Death-Fass reifen durfte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abnormality]]></category>
		<category><![CDATA[Boston]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ABNORMALITY &#8211; Mechanisms Of Omniscience Veröffentlichungsdatum: 29.05.2016 Dauer: 38 min Label: Metal Blade Records ABNORMALITY sind nun schon seit 2005 im Geschäft und für die meisten Fans der Brutal-Death Szene ein Begriff. Ihr letztes Album „Contaminating The Hive Mind“ veröffentlichten sie 2012 und ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>ABNORMALITY</b> &#8211; Mechanisms Of Omniscience<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.05.2016<br />
Dauer: 38 min<br />
Label: Metal Blade Records<br />
<b>ABNORMALITY</b> sind nun schon seit 2005 im Geschäft und für die meisten Fans der <b>Brutal-Death </b>Szene ein Begriff. Ihr letztes Album „Contaminating The Hive Mind“ veröffentlichten sie 2012 und dann wurde es still um die Gruppe aus Boston. Das war aber definitiv nur die Ruhe vor dem Sturm. Wenn auch eine lange Ruhe. Aber was sie in der Zeit zusammengesägt haben, ist einfach nur der Hammer! 4 Jahre hat „Mechanisms Of Omniscience“ auf sich warten lassen und ist zu einem grandiosen Stück Musik herangereift.</p>
<p>Obwohl erst das zweite vollwertige Album der Formation, nahm Metal Blade Records die Amis 2015 unter ihre Fittiche. Das schafft auch nicht jeder.<br />
Aber nun zu den Details des Albums. <b>ABNORMALITY</b> präsentieren uns hier 38 Minuten feinste Brutalität und Grooves, die mich einem ständig wechselndem Verlangen aussetzen, entweder wie verrückt zu headbangen oder mich mit anderen Leuten in einer Reihe aufzustellen und eine Slam-Polonaise zu veranstalten.</p>
<p>Eingeleitet wird das Spektakel mit „<em>Swarm</em>“, und der zeigt uns auch gleich, womit wir es hier zu tun<br />
haben. Brutale und schnelle Double-Bass und eine eskalierende Gitarre begrüßen mich und es fühlt sich an, als würde ein gepimpter Bulldozer in meine Ohren einmarschieren. Kurz danach setzt dann der knallharte gutturale Gesang von Frontfrau <b>Mallika Sundaramurthy</b> ein und stellt schon mal klar, was sie alles drauf hat. Wer sie nicht kennt, könnte meinen, es wäre ein Kerl im Kaliber von Schorsch „<b>Corpsegrinder“ </b>Fisher, Frontmann von <b>CANNIBAL CORPSE. </b></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3103" aria-describedby="caption-attachment-3103" style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3103" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974.jpg" alt="Abnormality " width="1200" height="798" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/a2238613637_10-1-e1461788451974-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3103" class="wp-caption-text">Abnormality &#8211; Mechanisms Of Omniscience</figcaption></figure>
<p>Und so geht das Album durchweg weiter. Brutale, groovige Songs mit konstant hohem Niveau werden mir förmlich um die Ohren geschossen. Leider endet die Scheibe dann schon nach 38 Minuten und ich sitze hier, als hätten sie aus meinem Hirn das gemacht, was man auf dem Album-Cover sieht. Nach kurzer Reorganisation meines Kopfes konnte ich dann auch die ersten Songs herauskristallisieren, die ich klar zum Reinhören empfehlen kann:<br />
Den Opener des Albums „<em>Swarm</em>“ kann ich als Einstieg definitiv gutheißen. Danach würde ich mit dem Titelsong „<em>Mechanisms Of Omniscience</em>“ weitermachen und euch abschließend noch den Langläufer „<em>Vigilant Ignorance</em>“ nahelegen. Dieser ist mit ca. 6 Minuten der längste Song des Albums und folgt direkt nach dem kürzesten Song der Scheibe, „<em>Catalyst of Metamorphosis</em>“. Dieser ist eine Art instrumentales Interlude und eine durchaus gelungene Abwechslung.</p>
<p>Was spricht jetzt also alles für dieses Album? Ganz klar die gewohnte Brutalität, die <b>ABNORMALITY</b> da an den Tag legen. Die Songs sind nicht zu eintönig und bieten durch immer wieder wechselnde Tempi eine Achterbahnfahrt. Des Weiteren ist das Album sehr gut abgemischt, sodass kein Instrument zu kurz kommt.</p>
<p>Der zuerst genannte Punkt ist aber gleichzeitig auch ein Kontra des Albums. Es ist und bleibt <b>ABNORMALITY</b>. Das was sie können, haben sie noch weiter perfektioniert, aber mir fehlt es ein wenig an Innovation bei dem Ganzen. Und das bringt mich auch zu meinem zweiten negativen Punkt. Ich bin der Meinung, das Album ist relativ schnell ausgelutscht. Durch das eben erwähnte Fehlen von Neuerungen vermisse ich tatsächlich ein klein wenig die Eingängigkeit, die mich bei der Stange hält.</p>
<p>Als Fazit kann ich nur sagen: ein Hammer Brett! Brutal Death vom feinsten, welcher leider &#8211; wie so oft in dem Genre &#8211; an Innovation missen lässt. Und dennoch: ob Kenner oder Neuling in der Szene, versucht euch an diesem Album! Meiner Meinung nach haben sie zu ihrem letzten Werk nochmal einen ordentlich blutigen Haufen Musik draufgesetzt, der sich definitiv lohnt zu hören &#8211; und zu genießen.<br />
<a href="https://www.facebook.com/AbnormalityOfficial/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://abnormality.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/162380293" width="1140" height="641" frameborder="0" title="Abnormality &quot;Mechanisms of Omniscience&quot; (OFFICIAL VIDEO)" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Felix</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-brutaler-sturm-der-4-jahre-im-brutal-death-fass-reifen-durfte/">Ein brutaler Sturm, der 4 Jahre im Brutal-Death-Fass reifen durfte!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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