<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>brasilien Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/brasilien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/brasilien/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2020 21:27:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>brasilien Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/brasilien/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>VULCANO &#8211; Brodelnde Lava oder erkaltetes Gestein?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/vulcano-eye-in-hell/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vulcano-eye-in-hell</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/vulcano-eye-in-hell/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2020 06:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Black Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcano]]></category>
		<category><![CDATA[Zhema Rodero]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35746</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thrashig im Wochenende.</p>
<p>Heute mit VULCANO und einem Drescher... Thrasher der alten Schule. Hör ruhig mal rein bei den Brasilianern!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vulcano-eye-in-hell/">VULCANO &#8211; Brodelnde Lava oder erkaltetes Gestein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VULCANO &#8211; &#8222;Eye In Hell&#8220;</h2>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>13.03.2020</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong>&nbsp;42:39 Min</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Label:</strong>&nbsp;Mighty Music</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Thrash Metal</div>
<p></div></div></div>
<p>Ein schweres Erbe haben <strong>VULCANO</strong> zu schultern. Stilprägend für den angeschwärzten Thrash Metal, gelang es den Brasilianern mit ihrem 1986 erschienenen Debüt &#8222;Bloody Vengeance&#8220;, dem bisher bekannten metallischen Herumgedresche eine düstere Schlagseite lateinamerikanischer Ruppigkeiten zu verpassen, die die Entwicklung der wilden Spielart nachhaltig prägen sollte. Auch Bands wie <strong>SODOM</strong>, <strong>KREATOR</strong>&nbsp;und <strong>DESTRUCTION</strong> verschrieben sich einem dunkleren Anstrich. Bis heute veröffentlichen <strong>VULCANO</strong> noch regelmäßig Alben, die zwar weniger bedeutend sein dürften, dafür aber ähnlich ungezügelt daherkommen. Können <strong>VULCANO</strong> also mit &#8222;Eye In Hell&#8220; an die alten Tage anknüpfen?</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln? Nicht Ganz&#8230;</h3>
<p>Ihren Anfängen wollen <strong>VULCANO</strong> nicht entsagen, und so gehen die Jungs auf &#8222;Eye In Hell&#8220; bekanntermaßen brachial zu Werke. Nahezu durchgehender Keifgesang, wohl platzierte Hochgeschwindigkeitsriffs und virtuoses Sologefiepe auf der Klampfe – &#8222;<em>Sinister Road</em>&#8220; ist hier nur ein Beispiel – formen zusammen ein an <strong>SLAYER</strong> erinnernden antireligiösen Krach, der auf &#8222;<em>Bride Of Satan</em>&#8220; wummernd aus den Boxen dringt. Bei den dienstalten Satansdreschern darf es aber auch mal wie auf &#8222;<em>Dealers Of My Curse</em>&#8220; bedrohlich langsam von statten gehen.</p>
<p>Zuweilen klingen <strong>VULCANO</strong> aber deutlich klassischer in Hinblick auf den Thrash-Einfluss, die finstere Note im Klang von damals scheint nur stellenweise bruchstückhaft hindurch zu schimmern. &#8222;Eye In Hell&#8220; erscheint an vielen Ecken und Enden einfach ein bisschen zu glatt gebügelt. Der Sound zu klar, das Auftreten merklich weniger martialisch. Ergraut sind <strong>VULCANO</strong> aber noch lange nicht! Einzig wirklich aus dem Raster der bekannten Trademarks fällt aber der gegrowlte Titeltrack &#8222;<em>Eye In Hell</em>&#8222;.</p>
<h3>Das Feuer ist noch nicht erloschen</h3>
<p>Trotz des schweren Stands gelingt es Bandkopf <strong>Zhema Rodero</strong> (Gitarrist) mit der neu zusammengewürfelten Truppe, das Erbe von <strong>VULCANO</strong> am Leben zu erhalten. Rauer und finsterer Thrash Metal präsentiert das Quintett hier auf dem Silbertablett. Nichtsdestotrotz wird der Platte wohl ein ähnlich vorauseilender Ruf wie im Fall von &#8222;Bloody Vengeance&#8220; verwehrt bleiben. Die Neustrukturierung der Besetzung, die nicht hundertprozentig schwarzmetallische Heimattreue und die Tatsache, dass es der heutigen Bedeutung von schwarzem Thrash Metal etwas an Lack fehlt, nagen merklich an der Qualität. <strong>VULCANO</strong> stampfen mit &#8222;Eye in Hell&#8220; beileibe kein weiteres Genre aus dem Boden. Überwiegend stilecht gelingt den Brasilianern aber ein etwas handzahmerer, aber rundum gelungener Silberling.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vulcano-eye-in-hell/">VULCANO &#8211; Brodelnde Lava oder erkaltetes Gestein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/vulcano-eye-in-hell/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NECROGOSTO &#8211; Sommer, Sonne, Satan</title>
		<link>https://silence-magazin.de/necrogosto-ancestral-bestiality/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=necrogosto-ancestral-bestiality</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/necrogosto-ancestral-bestiality/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 06:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Necrogosto]]></category>
		<category><![CDATA[Sarcofago]]></category>
		<category><![CDATA[satanic black noise]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute aus der Isolation passenderweise mal ein Black/Death-Werk: </p>
<p>Diesmal von NECROGOSTO, die ein kurzes aber eindrucksvolles Werk für dich haben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/necrogosto-ancestral-bestiality/">NECROGOSTO &#8211; Sommer, Sonne, Satan</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>NECROGOSTO</strong> &#8211; &#8222;Ancestral Bestiality&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.03.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 21min.<br />
<strong>Label:</strong> Nuclear War Now! Productions<br />
<strong>Genre:</strong> Extreme Metal</p>
<p style="text-align: center;"><strong></div></div></div></strong></p>
<p style="text-align: left;">Sommer, Sonne, Strand und Meer: Das alles bekommt man in <strong>Brasilien</strong>. Aber was hat das im Wesentlichen mit Urlaub und Fußball assoziierte Land eigentlich in Sachen Metal zu bieten? Werfen wir einen <strong>Blick in die Tiefen des kreativen Underground</strong> und finden es heraus!</p>
<p style="text-align: left;">Die Band, um die es heute gehen soll, trägt den klangvollen Namen <strong>NECROGOSTO</strong>. Inspiriert von brasilianischen Urvätern wie <strong>SARCOFAGO</strong>, reisen sie mit &#8222;Ancestral Bestiality&#8220; mehr als 30 Jahre in der Zeit zurück und liefern uns eine Mischung aus Altbewährtem und Neuinterpretiertem.</p>
<h3 style="text-align: left;">Back to the Roots</h3>
<p style="text-align: left;">Vom ruhigen Intro &#8222;<em>Ancient Demoniacal Proclamation</em>&#8220; darf man sich nicht täuschen lassen, im Gegenteil. Auf &#8222;Ancestral Bestiality&#8220; wird richtig Radau gemacht. Dominante E-Gitarren, prasselndes Schlagzeug und ein <b>&#8222;Gesang&#8220;, als würde ein Hund kläffen</b> &#8211; die vom Label gewählte Genrebezeichnung &#8222;Extreme Metal&#8220; kann ich unterschreiben.</p>
<p><a href="https://necrogosto.bandcamp.com/">https://necrogosto.bandcamp.com/</a></p>
<p>Während der Sound aber eher Richtung <strong>Death Metal</strong> geht, sind Thematik und Inszenierung der Band mehr so schwarzmetallischer Natur. Songtitel wie &#8222;<em>Baphometic Noisy Cult</em>&#8220; und &#8222;<em>Perversions at Necrotemple</em>&#8220; sind nur zwei Beispiele. Die Jungs, pardon, Männer tragen <strong>zeitlos-elegantes Corpsepaint</strong> und auch die traditionellen <strong>Nieten</strong> dürfen natürlich nicht fehlen. Passend dazu bezeichnet die Band selbst ihre Musik übrigens als <strong>&#8222;Satanic black noise&#8220;</strong>.</p>
<h3 style="text-align: left;">20 Minuten &#8211; was bleibt hängen?</h3>
<p style="text-align: left;">Ein erster (positiver) Eindruck lässt sich auch in der recht kurzen Spielzeit schon gewinnen. Allerdings hätte ich mir dennoch etwas mehr Material gewünscht. 3 der 8 Tracks sind atmosphärische Einspieler, die restlichen 5 Songs sind absolut hörbar &#8211; aber noch höre ich <strong>wenig eigenen Charakter</strong> heraus. Vielleicht bringt ja das nächste Album von <strong>NECROGOSTO</strong> etwas mehr Input und Eigenständigkeit, <strong>das Potenzial wäre jedenfalls gegeben</strong>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/necrogosto-ancestral-bestiality/">NECROGOSTO &#8211; Sommer, Sonne, Satan</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/necrogosto-ancestral-bestiality/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nervosa-im-interview-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 11:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alien Weaponry]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[cruel force]]></category>
		<category><![CDATA[deathhammer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[sao paulo]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir erfüllen sicherlich heute eine Quote...<br />
Frauenband, São Paulo und dann noch Thrash! </p>
<p>Heute gehts um NERVOSA! Wir haben mit Ihnen gesprochen und dabei hat Sebastian einige spannende Unterschiede der Kulturen aufdecken können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/">NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch <strong>SUMMERBREEZE…</strong>&nbsp;Die Band, die ich heute treffen darf, hat bereits mittags gespielt, und trotz der vergleichsweise frühen Stunde viele Fans vor die T-Stage gelockt. Eine Band derart im Line-Up platzieren zu können und trotzdem so ein Feedback seitens der Besucher zu bekommen, spricht sowohl für das Festival als auch für die Band. Wir sprechen hier über keinen Geringeren als <strong>NERVOSA</strong>. Das weibliche Dreigestirn aus <span class="st">São Paulo</span> bläst mit seinem wilden Thrash Metal allen Anwesenden den Kater aus dem Schädel und zeigt, wie moderner Metal klingt, der mit viel Leidenschaft und Hingabe gespielt wird. Wir haben nach dem Auftritt mit Schlagzeugerin<strong> Luana</strong> gesprochen.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Hallo Luana! Danke, dass du dir Zeit nimmst! Seid ihr zufrieden mit eurem Auftritt heute?<br />
</strong><strong>L:</strong> Ja, wir hatten ein tolles Publikum. Ziemlich voll für die Uhrzeit. Wir haben ja schon um 12 Uhr mittags gespielt. Das haben wir nicht erwartet, dass da so viele Leute kommen würden, um sich unser Konzert anzusehen. Das war sehr schön.</p>
<p><strong><em>S</em>: Es ist ja noch dazu tagsüber sehr heiß und es gibt wenig Schatten. Die Leute kommen aber trotzdem, um euch zu sehen.</strong><br />
<strong>L:</strong> Stimmt, das war aber bereits auf der gesamten Tour so. Wir waren nach den Konzerten immer schon allein deswegen total fertig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr seid ja auch nicht zum ersten Mal hier auf dem SUMMERBREEZE. Hat sich in euren Augen was geändert seitdem?</strong><br />
<strong>L:</strong> Wir haben schon viel in Deutschland gespielt, auch auf vielen Festivals. Uns ist jetzt aber nichts direkt Neues aufgefallen. Das <strong>SUMMERBREEZE</strong> ist halt schon wirklich groß. Aber wir haben alles, was wir brauchen, und das Publikum war wirklich toll. Es ist ein sehr traditionelles Festival.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-29997 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg" alt="" width="300" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-1024x778.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-750x569.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Auf dem SUMMERBREEZE herrscht ein ziemlicher Mix an unterschiedlichen Bands, die spielen. Mir fällt bei Gesprächen oft auf, dass die Leute schon versuchen, euch mal live erleben zu können, obwohl sie oftmals ganz unterschiedliche Subgenres des Metal hören. Fällt euch diese Resonnanz auf, wenn ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Absolut. Mir fällt das oft auf, dass wir in Deutschland Fans auf mehreren Konzerten immer wieder sehen. Anderswo in Europa auch. Manche Fans sehen wir wirklich oft auf einer Tour, fünf Mal und mehr. Die kennen dann schon unsere Setlist und singen mit. Das ist echt verrückt. Wirklich großartig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Denkst du, dass das momentan eine gewisse Entwicklung im Metal ist, dass Bands auftauchen und bekannt werden, die nicht aus den typischen Regionen kommen, in denen der Metal entstanden und hauptsächlich angesiedelt ist? Und dass die Fans auch solche Bands supporten?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich denke, dass Bands wie <strong>ALIEN WEAPONRY</strong>, <strong>JINJER</strong> oder <strong>POWERWOLF</strong> nicht mal wirklich was Neues spielen und teilweise sogar richtige Oldschool-Elemente haben. Die Leute haben die ganzen großen, etablierten Bands, die sie mögen, alle schonmal irgendwann, irgendwo gesehen und scheinen ziemlich gesättigt damit zu sein. Diese Bands haben auch keine Probleme damit, vor Fans zu spielen, weil sie gefühlt eh überall welche haben. Die Leute sind jetzt an einem Punkt, wo sie nach Neuem suchen in der Musik. Und das fördert eben auch diese Bands, die neue Ideen haben.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr einen Unterschied zwischen Europa und anderen &#8222;Orten&#8220;, an denen ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich bin bis jetzt noch nicht in den USA aufgetreten, daher kann ich dazu nichts sagen. In Südamerika ist es oft ziemlich chaotisch. In Europa läuft Vieles viel geregelter. Die Shows sind früher und die Bands haben dadurch mehr Zeit, zwischendrin zu schlafen und sich auszuruhen. In Südamerika ist es viel anstrengender, weil die Konzerte meist sehr spät sind. Andererseits sind die Leute in Südamerika auch viel verrückter als in Europa. Die europäischen Fans unterstützen die Bands sehr stark und kommen oft zu den Konzerten, das ist ziemlich cool. Die Leute in Südamerika haben einfach nicht so viel Geld und können deswegen nicht so oft zu Konzerten gehen oder sich was kaufen. Aber wenn sie auf ein Konzert gehen, dann rasten sie aus und sind viel verrückter als die in Europa. Das ist ziemlich cool.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IMKlPY-EXRM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Klingt aber nicht so, als würdet ihr eins davon mehr mögen als das andere.</strong><br />
<strong>L:</strong> Nein, tun wir auch nicht. Es macht beides Spaß und ist schön. Es ist einfach sehr unterschiedlich. Aber es ist nicht eines besser oder schlechter als das andere.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr denn momentan musikalische Strömungen o.ä., die euch beeinflussen oder die ihr speziell wichtig findet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Puh, es wechselt immer ein wenig. <strong>DEATHHAMMER</strong> aus Norwegen höre ich ziemlich oft. Oder auch einige deutsche Bands aus dem Bereich Thrash Death und Thrash Black Metal. <strong>CRUEL FORCE</strong> heißt die eine Band, die höre ich momentan ziemlich viel. Ich mag einfach deren Stil. Ich würde sie aber nicht mit <strong>NERVOSA</strong> vergleichen. Wir spielen doch einen ganz anderen Stil.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie nimmst du die Metalszene in Südamerika denn wahr? Ist sie ähnlich vielfältig wie in Europa? Ich denke, viele Fans in Europa haben wahrscheinlich gar nicht so einen Überblick über die dortige Szene.</strong><br />
L: Ja, es gibt schon viele Bands dort. Die meisten haben leider nicht die finanziellen Möglichkeiten, viel zu touren und so bekannter zu werden, so wie europäische Bands es können. Wie gesagt, den Fans geht es ja ähnlich. Wir sind ja aus Brasilien und hatten einfach auch Glück. <strong>NERVOSA</strong> haben mittlerweile einfach auch mehr Connections und Erfahrung, um sowas machen zu können. Aber für junge Bands ist das sehr schwierig dort. Man braucht viel Geld, schon allein, um bei einer Agentur zu sein, die für einen Konzerte bucht oder um sich einen Van leisten zu können. Wir haben auch nicht so viel Geld, um gute Aufnahmen machen zu können oder die dann effektiv zu veröffentlichen. Viele, die in Südamerika eine Band gründen, bleiben meist dann auch dort. Wenn sie mal ein Album aufnehmen, dann meist nur mit mäßiger Qualität. In Europa ist das viel einfacher, in ein Studio gehen zu können oder Homerecording zu machen. Auch touren zu gehen ist für europäische Bands viel einfacher. Es ist sehr schwer, eine Band aus Südamerika zu finden, die die Möglichkeiten hat, sowas zu tun. Viele nutzen das Geld eher für die Familie und um leben zu können.</p>
<hr>
<p>Man muss einfach zugeben, dass in dem Interview der Vergleich zwischen Europa und Südamerika sich als ein sehr zentraler Punkt entwickelt hat. Musikalisch gesehen sind die Mitglieder von <strong>NERVOSA</strong> sehr fit und haben einen wirklich breiten Überblick über die Szene. Sie können sich gut einordnen und wissen auch um ihre Stellung als Band. Sie werden definitiv von eigentlich allen wahrgenommen und beachtet &#8211; in einer Form, wie es sonst nur wenige andere Bands schaffen. Sie sind jedoch auch ein Beispiel dafür, dass es im Metal eben nicht reicht, als reine Frauenband aus einem &#8222;exotischen Land&#8220; (ja, dünnes Eis!) aufzutreten und allein deswegen gepusht zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie mussten und müssen genauso hart arbeiten, überhaupt erstmal international wahrgenommen zu werden und an den Punkt zu kommen, an dem sie jetzt sind. Dafür verdienen sie Respekt. Jeder, der sie mal live erlebt hat, wird bestätigen können, dass <strong>NERVOSA</strong> eine wirklich energiegeladene Show abliefern und nicht auf die Bühne gehen, weil sie es müssen. Diese Musikerinnen wissen, was sie wollen und sie arbeiten dafür.</p>
<p><a href="http://www.nervosaofficial.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/femalethrash/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nervosa-brazil.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29996" aria-describedby="caption-attachment-29996" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-29996" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29996" class="wp-caption-text">rbthdr</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/">NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-07-06 00:24:13 by W3 Total Cache
-->