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	<title>brutal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>brutal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BESTIA ARCANA &#8211; im Sog der Finsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt BESTIA ARCANA von Saitenhexer Naas Alcameth beschreitet wie seine Hauptband NIGHTBRINGER okkulte Pfade voller ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bestia-arcana-im-sog-der-finsternis/">BESTIA ARCANA &#8211; im Sog der Finsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>BESTIA ARCANA – &#8222;Holókauston&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.06.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Dark Descent Records<br />
<strong>Genre: </strong>Black Metal, Ambient</div></div></div>
<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt <strong>BESTIA ARCANA</strong> von Saitenhexer <strong>Naas Alcameth</strong> beschreitet wie seine Hauptband <strong>NIGHTBRINGER</strong> okkulte Pfade voller Finsternis und Wahnwitz. Das hier rezensierte Zweitwerk <strong>&#8222;Holókauston&#8220;</strong> hatte ich dabei schon einige Zeit auf dem Schirm, schließlich war es lange angekündigt und von zahlreichen Releaseverzögerungen geplagt. Zack, so ging mir das gute Teil schlussendlich dann doch durch die Lappen, obwohl es schon im Sommer erschienen ist. Bis jetzt.</p>
<p>Thematisch und atmosphärisch passt dieses extrem finstere Werk aber sowieso besser in die kalte Jahreszeit. &#8222;Holókauston&#8220; hat zudem das Potenzial, die Temperatur schlagartig noch einige Grade <strong>runter zu kühlen</strong>. Hören wir einmal rein &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Höllenschlund öffnet sich</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Hellmouth&#8220;</em> startet nach einem für Schwarzmetall typischen Glockenläuten unvermittelt mit extrem fiesen Gitarren und Blastbeats. So weit, so gut. Nach kurzer Zeit und&nbsp;der Gewöhnung&nbsp;an den extrem dichten Sound, der erst nach und nach die wirklichen <strong>Details</strong> der Kompositionen zum Vorschein kommen lässt, gesellen sich böse klingende Leadgitarren dazu. <strong>Naas</strong> keift, gurgelt und schmettert seine kryptischen Weisen. Dieser bandtypische Sound entfaltet sich meist in sehr schnellem Tempo, wobei Drummer <strong>Menthor</strong> (ebenfalls bei <strong>NIGHTBRINGER</strong> tätig, wie auch bei zahlreichen anderen namenhaften Okkult Black Metal-Bands) dieses hohe Tempo wunderbar unterstützt und die Blasts mit interessanten Akzenten ausstattet.</p>
<p>Im Mittelteil des Zehnminüters wird es noch beschwörender. Rhythmische Trommeln ersetzen die schneidenden Blasts. Gegen Ende wird nochmal Vollgas gegeben und<strong> BESTIA ARCANA</strong> klingen dabei unendlich fies. Dies mag auch&nbsp;größtenteils am hohen <strong>Kontrast</strong> zwischen klirrenden Leadgitarren und fetten, tiefergestimmten Rhythmusgitarren liegen.</p>
<blockquote><p><strong>Hier öffnet sich wahrhaftig das Tor zur Hölle!</strong></p></blockquote>
<p>In <em>&#8222;Obscurator&#8220;</em> geht es in ähnlicher Rezeptur weiter. Die Geschwindigkeit wird noch ein wenig erhöht und der Track prügelt sich die ersten Minuten konsequent durch die Tiefen des musikalischen Düsterreiches. Es wird dem Hörer kaum Ruhe gewährt und die <strong>Kakophonie</strong> breitet sich wie ein dunkler Schleier über mir aus. Eventuell auftretende Abnutzungserscheinungen werden meist gekonnt durch kleine Spielereien in der Instrumentalarbeit vermieden und auch der Gesang von <strong>Naas</strong> ist angenehm <strong>abwechslungsreich</strong> und wird sogar von Zeit zu Zeit elektronisch verfremdet. Auf Dauer folgt dies jedoch einem recht gleichförmigen Rezept. Instrumental weiß der Song dies jedoch geschickt abzumildern. So schafft er es, neben all der erdrückenden Schwere, in der zweiten Hälfte mit einem spektakulären Riff um die Ecke zu kommen. Das drosselt&nbsp;das Tempo insgesamt und stampft&nbsp;im Midtempo unaufhörlich weiter. <strong>Stark!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23611 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg" width="571" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg 571w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-300x151.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-555x278.jpg 555w" sizes="(max-width: 571px) 100vw, 571px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Keine Rast</h3>
<p>Song Nummer&nbsp;3<em> &#8222;Howling&#8220;</em> drosselt das Tempo geschickterweise komplett und zeigt auf, dass <strong>BESTIA ARCANA</strong> auch im Downtempo und&nbsp;mit rein atmosphärischen Stellen überzeugen. Die Gitarrendistortion weht einem Sturm gleich durch die Gehörgänge und monotone Rhythmen verstärken die <strong>Sogwirkung</strong> des Songs. Hier klingt der Sound nicht zuletzt durch die tief gestimmten Gitarren mehr nach Death/Doom als nach&nbsp;Black Metal. Zudem &#8222;versüßen&#8220; schräge Gitarrenspuren die höllische Komposition und erinnern mich streckenweise an <strong>CHARON</strong> (Sulphur Seraph) oder die Kultblackmetaller von <strong>KATHARSIS</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Inquity&#8220;</em> beendet schließlich als vierter (überlanger) Song das Album und vereint genretypisch noch einmal alle bisher verwendeten Stilistiken. Beschwörende Rhythmik wechselt sich mit heftigsten Blastbeats ab und ein auf den ersten Blick chaotischer&nbsp;Zusammenwurf von&nbsp;Tönen nimmt langsam Form und Struktur an. Etwas schade finde ich, dass <em>&#8222;Inquity&#8220;</em>, neben der Zusammenführung einzelner&nbsp;Elemente aus den vorherigen Stücken, nichts wirklich <strong>Neues</strong> bietet. Alles bleibt auf einem sehr guten <strong>Niveau</strong>, nur fehlt irgendwie der letzte Schliff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Asche und Verdammnis</h3>
<p>Was <strong>BESTIA ARCANA</strong> insgesamt mit &#8222;Holókauston&#8220; erschaffen haben, ist ein sehr starkes Stück bitterböser Metalmusik. Deutliche Paralellen zu <strong>NIGHTBRINGER</strong> sind nicht von der Hand zu weisen. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern auch die optische Präsentation, die wieder einmal von einem eindrucksvollen Gemälde des mexikanischen Künstlers <strong>David Herrerias </strong>veredelt wird. Ich bin mir nur unsicher, welches aktuelle Werk der beiden Projekte das Intensivere ist. In Sachen Songwriting und Produktion nehmen sich&nbsp;beide Werke nicht viel. <strong>NIGHTBRINGER</strong> erleichtern dem Hörer meiner Meinung nach den <strong>Einstieg</strong> durch&nbsp;ihre herausstechenden Leadgitarren, wohingegen <strong>BESTIA ARCANA</strong> hintergründiger und&nbsp;atmosphärischer zu Werke gehen und auch ein wenig in benachbarte Genres schielen.</p>
<p>So bleibt unterm Strich ein weiteres starkes Album im Bereich des orthodoxen Black Metals für 2017. Lasst euch von der<strong> Finsternis</strong> empfangen und taucht ein in eines der bösesten Alben der Black Metal-Geschichte, wenn ihr euch traut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gkWEFgfXG3Y?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>BESTIA ARCANA</strong> online:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/bestiarcana">Facebook</a></p>
<p><a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/hol-kauston">Bandcamp</a></p>
<p>Mehr Reviews zum Thema gibts <a href="https://silence-magazin.de/reviews/black-metal/">HIER</a>.</p>
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		<title>Ein Festival sie zu knechten &#8211; Brutal Party in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Festivalsaison steht quasi direkt vor der Tür, doch dabei gibt es nicht nur die großen Festivals à la&nbsp;<strong>Wacken&nbsp;</strong>und Co. im August. Nein! Schon im Mai könnt ihr getrost zu einer Vielzahl an Bands die Köpfe schütteln. Während Ende Mai das Black- und Pagan-Metal-lastige&nbsp;<strong>Dark Troll&nbsp;</strong>ansteht, gibt es schon am Wochenende vorher zur Abwechslung etwas Core. Von welchem Festival ich rede? Der&nbsp;<strong>Brutal Party&nbsp;</strong>in Berlin, die nunmehr zum zweiten Mal stattfindet, jedoch unter neuem Namen – natürlich unterstützt von&nbsp;<em><strong>SILENCE</strong></em>.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="394" class="alignnone size-large wp-image-15117" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-1024x394.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-1024x394.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-300x116.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-750x289.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Nachdem der Vorläufer, das&nbsp;<strong>Final Festival</strong>,<strong>&nbsp;</strong>am 21. Mai des letzten Jahres in sehr kleiner Runde und überwiegend regionalen Bands startete, schießt es dieses Jahr durch die Decke. Grund dafür ist nicht nur das Line-Up,&nbsp;welches auch Genregrößen wie&nbsp;<strong>ANY GIVEN DAY</strong>,&nbsp;<strong>GROOVENOM</strong> oder&nbsp;<strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER&nbsp;</strong>umfasst. Hinzukommen aber natürlich ebenso wieder Schmankerl aus der heimischen Szene.</p>
<p>Eine weitere Veränderung ist neben der Qualität des Line-Ups ebenso der Wechsel in eine neue Location. Während man vorher das vergleichsweise kleine&nbsp;<strong>Werk9&nbsp;</strong>mit rund 150&nbsp;Besuchern füllte, zieht man in diesem Jahr in das&nbsp;<strong>ASTRA Berlin</strong>, in das deutlich mehr Headbanger passen.</p>
<p>Doch wann findet dieses Kleinod nun statt? Beginn des eintägigen Festivals ist am <strong>Samstag, dem 20. Mai 2017 um 14 Uhr</strong>. Außerdem schlägt der Preis nicht teurer auf, als man bei einem Konzert mit deutlich weniger Bands zahlen würde. Das Ticket kostet nämlich <strong>im Vorverkauf nur 25 Euro</strong> (zzgl. VVK-Gebühr), sowie <strong>35 Euro an der Abendkasse</strong>.</p>
<p>Was haltet ihr davon? Ein Must-See-Line-Up zum vertretbaren Preis, oder fehlt euch noch etwas zur Perfektion?</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Tickets könnt ihr <a href="https://www.eventim-light.com/de/shop/57445422e4b05c00b9019df1/de/event/5746e36ee4b05c5b62294a1b/">auf Eventim erstehen</a>.</p>
<p>Und hier geht es zur <a href="https://www.facebook.com/events/1056710151087771/">Veranstaltungsseite auf Facebook</a>.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>TORTURIZED ist was für Allesfresser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2017 07:18:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Cattle Decapitation]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TORTURIZED&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Omnivore<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;01.03.2017<br />
Länge: 37:36&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Self Released<br />
Genre: (Technical) Death Metal<span id="more-14755"></span></p>
<p>Auf der Suche nach hochwertig produziertem&nbsp;Material im deutschen Death-Metal-Untergrund kann man ja bekanntlich verhungern. Deswegen war es umso überraschender für mich, als ich mit&nbsp;&#8222;Omnivore&#8220; einen vermeintlichen Glücksgriff landete. Sie können ihre Instrumente nicht nur spielen, sondern auch dafür sorgen, dass diese gut klingen. Die monotonen und fiesen Growls heben sich zum Beispiel genug von den eindringlichen Riffs ab. Würde es keinen Ausgleich&nbsp;beim Gesang geben, gäbe es dafür trotzdem einen Punktabzug. Allen Genre-Konventionen zum Trotz, bedienen sich die Magdeburger Urgesteine, schließlich gibt es sie ja schon seit 2003, melodischen hohen Screams. Als diese ertönten, musste ich sogar überprüfen, was ich da gerade im CD-Fach hatte. Da ich sie also fast mit den innovativen Grindcorern verwechselt hätte, stellten <strong>TORTURIZED</strong> für mich eine Death Metal-freundliche Version von <strong>CATTLE DECAPITATION </strong>dar. Dieses Kompliment dürfte bis heute sehr rar vergeben worden sein.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16487230_1368952836505327_3060514115796631440_o-1024x536.jpg" alt="" height="312" width="596" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16487230_1368952836505327_3060514115796631440_o-1024x536.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16487230_1368952836505327_3060514115796631440_o-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16487230_1368952836505327_3060514115796631440_o-750x392.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16487230_1368952836505327_3060514115796631440_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" />
<p><!--more--></p>
<p>Deswegen durfte die Abmischung vom grandiosen <strong>Dave Otero</strong> übernommen werden, der &#8211; wer hätte es gedacht &#8211; auch <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> mixt. Gerade durch seine fabelhafte Arbeit hört sich das Album so verdammt gut an. Wenn ich&nbsp;bei einigen Passagen aufhorche und auf die Instrumente&nbsp;achte, höre ich ebenfalls&nbsp;<strong>CATTLE DECAPITATION</strong>&nbsp;heraus.&nbsp;Da verwundert es mich auch nicht mehr, dass Texte und Titel an die Veganer erinnern. Wenn man möchte, lassen sich in diesem &#8222;Allesfresser&#8220; viele Ansätze übertragen, die man von &#8222;Anthropocene Extinction&#8220; kennt. Zwar werden keine unglaublich anmutenden Englischkenntnisse präsentiert, aber darauf liegt mein Fokus bei Death Metal für gewöhnlich nicht.</p>
<h4>Immerhin ist das hier noch Death Metal</h4>
<p>Trotzdem hatte ich mir erhofft, bei so vielen Parallelen zu den US-Amerikanern eine vergleichsweise ansprechende lyrische Darbietung zu finden. Der starke Kontrast zu den Ähnlichkeiten, den die seit 2006 ohne ein neues Album herumstreifenden Jungs etablieren, gefällt mir dennoch sehr gut. Die Riffs hören sich komplett anders an als das, was man aus dem Grindcore erwarten würde. Immerhin ist das hier noch Death Metal, meine Lieben! Wenn auch zum Teil generisch, treffen die Gitarren jeden Death Metal-Liebhaber genau dahin, wo es weh tut. Außerdem werfen sie mich fast exakt zwei Jahre zurück zum Kracher &#8222;Denouncing the Holy Throne&#8220; von <strong>HEAVING EARTH</strong> aus Tschechien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14796 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16265170_1348623828538228_9145818820372248272_n.jpg" height="446" width="298" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16265170_1348623828538228_9145818820372248272_n.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/16265170_1348623828538228_9145818820372248272_n-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></p>
<p>Den Höhepunkt erreicht &#8222;Omnivore&#8220; auf <em>&#8222;Flourished in Agony&#8220;</em>, welches durch den vorhin erwähnten melodischen Gesang glänzt. Auch der Schlagzeuger erhöht direkt am Anfang meine Lust auf mehr Lieder. Und wenn ihr glaubt, dass die Metalcore-Einflüsse der letzten beiden EPs hier noch eine Rolle spielen, liegt ihr falsch. Viel brutaler und technisch exakter hätte man die Blast Beats nicht verteilen können. Alle mulmigen Gefühle, die den Die-hard-Todesmetaller gequält haben könnten, werden ausgemerzt und durch pure Freude am Death Metal ersetzt. Dabei achtet man durch den starken Einfluss von Truppen wie <strong>ABORTED</strong> oder eben <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> darauf, sich nicht zu altbacken anzuhören.</p>
<p>Trotzdem gibt es Dinge zu bemängeln, weshalb ich nicht in ein Loblied verfallen will. Diese Schwachstellen des Albums sind schnell ausgemacht. Bereits in der Mitte der LP braut sich ein mulmiges Gefühl zusammen, welches mir sagt, ich solle die Euphorie vom Anfang der Scheibe vergessen. Die zähe, monotone Stimmung erstreckt sich über die letzten Lieder von &#8222;Omnivore&#8220; und lässt viele der Effekte verpuffen. Wer auf einen entscheidenden Album-Closer wartet, wird enttäuscht. Da können nicht einmal die technischen Anteile etwas retten.</p>
<h4>Fazit vorm Fazit</h4>
<p>Allgemein sollte hier die Faustregel gelten: egal wie viel <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>ORIGIN</strong> du in deiner Langspielplatte versteckst, du brauchst auch innovative Ideen, um der Vielseitigkeit deiner Einflüsse gerecht zu werden. Wenn zum Beispiel der Headbangfaktor und die schiere Brutalität, die dieses Album mit sich bringt, nicht ausreichen um die Hörer für gerade einmal 37 Minuten zu fesseln, braucht es kreative Köpfe. Mit den vielen von <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> beeinflussten Liedern jedoch ist der erste richtige Schritt getan, dem entgegenzuwirken. Und überrascht hat mich die Darbietung von so vielen großartigen Stilen auf jeden Fall.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kYqgC3hKq6U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Continued Destruction &#8211; ANTAEUS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANTAEUS – Condemnation Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 41Min. Label: Norma Evangelium Diaboli Stil: Black Metal &#160; ANTAEUS aus Frankreich stehen seit ihrer Gründung Mitte der Neunzigerjahre für extrem brutalen, rauen und grindigen Black Metal. Hier findet man keine filigranen Gitarren-Licks oder ausufernde Melodien. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: serif"><span style="font-size: large"><strong>ANTAEUS</strong> – Condemnation</span></span><br />
<span style="font-family: serif"><span style="font-size: large">Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016</span></span><br />
<span style="font-family: serif"><span style="font-size: large">Dauer: 41Min.</span></span><br />
<span style="font-family: serif"><span style="font-size: large">Label: Norma Evangelium Diaboli</span></span><br />
Stil: Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ANTAEUS</strong> aus Frankreich stehen seit ihrer Gründung Mitte der Neunzigerjahre für extrem brutalen, rauen und grindigen Black Metal. Hier findet man keine filigranen Gitarren-Licks oder ausufernde Melodien. Stattdessen wird der allgegenwärtigen Zerstörung in tonhafter Form gehuldigt. Daran, soviel sei vorweggenommen, hat sich auch auf ihrem neuen Album „Condemnation“ nichts geändert. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass es lange Zeit unsicher war, ob überhaupt noch ein neues Album veröffentlicht werden würde, da laut Aussage der Band erst Nachfolgematerial veröffentlicht wird, wenn es in seiner Intensität und Brutalität an das letzte Album aus dem Jahre 2006 heranreiche. <sup>1<br />
</sup></p>
<p>So stellte doch schon das Vorgängeralbum „Blood Libels“ eine extrem amtliche Abrissbirne dar, und daran knüpft der neuste Streich &#8222;Condemnation&#8220; nahtlos an. Die rund 41 Minuten Audiobrutalität, beginnend mit dem vom Unheil zeugenden Intro <em>„Something wicked this way comes“</em> (Der Name ist definitiv Programm!), zerhauen alles in einer Tour bis zum abschließenden Titel <em>„Abeyance“</em> kurz und klein. Ein paar wenige Midtempo-Parts lockern das Geschehen an den richtigen Stellen auf und zeigen zudem, dass <strong>ANTAEUS</strong> auch auf diese Art und Weise brutal und heavy klingen können. Diese Zutaten fanden schon einmal auf eine sehr ähnliche Weise Anwendung auf dem Album &#8222;Ashes of Angels&#8220; der Schwesterband <strong>AOSOTH </strong>(Sänger <strong>MkM</strong> ist in beiden Bands, Gitarrist<strong> Set</strong> war auch schon bei beiden aktiv). Auf &#8222;Condemnation&#8220; überzeugt mich das Resultat jedoch mehr.</p>
<p>Trotzalledem schleichen sich ein paar Längen auf dem Album ein, da das Riffing stets recht ähnlich klingt und, trotz konstant hohem Niveau, richtige starke Höhepunkte leider Fehlanzeige sind. Dennoch wissen auch Songs wie etwa <em>„Watchers“</em> mit seiner entrückten Stimmung oder der Titeltrack, mit seinem direkten Songwriting, zu gefallen. Als optimal empfinde ich zudem die Spielzeit, da diese gerade lang genug ist, um das Album als Gesamtes wirken zu lassen, jedoch auch ganz genau um der Wirkung dieser intensiven Minuten weiß und diese nicht überstrapaziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 482px"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11758 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2170_photo.jpg" alt="2170_photo" width="472" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2170_photo.jpg 472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2170_photo-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterhin möchte ich das Drumming von Session-Mitglied <strong>Menthor</strong> (<strong>ENTHRONED</strong>, <strong>NIGHTBRINGER</strong>, &#8230;) loben. Dieses Biest prügelt sich gekonnt durch die Songs und speziell in den Blasts wurde ein interessanter Fokus auf die Beckenakzentuierung gelegt, welches dem Schlagzeugspiel zusätzliche Wucht verleiht. Dem zugutekommend ist die Produktion des Albums sehr hart und tief (hört euch einmal die Floor-Toms an!). Die Gitarren ertrinken förmlich in Distortion, das Schlagzeug peitscht unentwegt voran und Sänger <strong>MkM</strong> röchelt sich in Ekstase zum Untergang. Das Ganze wirkt auf mich wie ein erbarmungsloser Feuersturm, dessen einzelne Flammen mal hier und mal da Details preisgeben, im Endeffekt aber nur verbrannte Erde hinterlassen.</p>
<p>Somit bleibt Anno 2016 bei <strong>ANTAEUS</strong> alles beim Alten. In Sachen Brutalität und Intensität macht den Franzosen so schnell niemand etwas vor. Einen Innovationspreis gewinnt die Band mit ihrem Sound auf &#8222;Condemnation&#8220; aber gewiss auch nicht. Dies ist jedoch relativ egal, denn im Bereich des brutalen Black Metals gehört die Band zur absoluten nationalen wie auch internationalen Speerspitze.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BDu2zjVnrJI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><sup>1 <a href="http://www.bardomethodology.com/">Quelle</a><br />
</sup></p>
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		<title>Mir doch egal! &#8211; Brutalität im Metal und ihre Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 13:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[16]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade läuft &#8222;Deep Cuts from Dark Clouds&#8220; der amerikanischen Sludge-Abrissbirne 16 (Name der Band). Während ich im Booklet die Texte durchblättere, fällt mir mal wieder auf, dass mich die Texte nach 4 Jahren noch immer beschäftigen und mir zu denken geben. Wie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade läuft &#8222;Deep Cuts from Dark Clouds&#8220; der amerikanischen Sludge-Abrissbirne <strong>16 </strong>(Name der Band). Während ich im Booklet die Texte durchblättere, fällt mir mal wieder auf, dass mich die Texte nach 4 Jahren noch immer beschäftigen und mir zu denken geben. Wie kommt es eigentlich, dass ich so viele Platten im Regal stehen habe, die <strong>krasse Einblicke </strong>in die<strong> Gedankenwelt der Musiker</strong> offenbaren, aber nur die wenigsten davon heute noch polarisieren? Liegt es daran, dass ich schon so lange Metal höre und <strong>abgestumpft</strong> bin? Ich habe ja schon eine Menge gehört und gesehen. Oder ist die Welt der Kunst gegenüber toleranter geworden? Es wird wohl eine Mischung aus beidem sein.</p>
<p>Wirft man einen Blick auf die Historie des Rock und Metal, so provozierten schon Urväter wie <strong>BLACK SABBATH</strong>,<strong> THE DOORS</strong> und <strong>JIMI HENDRIX</strong> mit dunklen Texten über Religion, Drogen, oder Mord die Gesellschaft. Das schlug richtige Wellen, ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung war sogar richtig entsetzt darüber, wie eine Band über solche Dinge singen kann. Doch am Ende gewöhnten sich die meisten daran und heute sind die genannten Beispiele aus der Geschichte des Rocks nicht wegzudenken.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jVjlWsCYdzo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Der Metal in den 80ern</h4>
<p>Spult man den &#8222;Film&#8220; ein wenig vor, finden wir in den 80ern neuen Zündstoff in Form von Krachfanatikern wie <strong>VENOM</strong>, <strong>SODOM</strong> oder <strong>CELTIC FROST</strong>. Das satanische Image wurde nun so richtig populär. Immer mehr Bands legten mal mehr (<strong>CELTIC FROST</strong>), oder mal weniger (<strong>VENOM</strong>) eine authentische und provokante Einstellung an den Tag, die viele Eltern verschreckte und die Jugendlichen faszinierte. Parallel kamen auch die ersten Splatter-Filme auf den Markt, welche mit düsteren Tabus der Menschheit und abartigen Fantasien spielten. Aber auch das ist heute in der Gesellschaft angekommen. Mittlerweile schockt es die meisten nicht mehr. Der Mensch stumpft ab.</p>
<h3>Um auf meine Situation am Anfang zurückzukommen, frage ich mich also:</h3>
<p>Wieso läuft es mir nicht kalt den Rücken herunter, wenn ich Lyrics über die Misshandlung von Lebewesen lese, Leichen geschändet werden (siehe <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>) und die Gewalt glorifiziert wird? Nicht, dass ich so etwas feiern würde, aber es muss doch einen Grund geben, weshalb mich das Ganze weniger verstört?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11212" aria-describedby="caption-attachment-11212" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11212 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/celticfrost-band.jpg" alt="celticfrost-band" width="500" height="250" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/celticfrost-band.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/celticfrost-band-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11212" class="wp-caption-text">Finstere Texte auf hohem Niveau: <strong>CELTIC FROST</strong></figcaption></figure>
<p>Vielleicht liegt die Antwort in der <strong>Qualität</strong>. Alben wie &#8222;Deep Cuts From Dark Clouds&#8220; beschäftigen sich genauso mit Themen wie Drogenmissbrauch und Gewalt gegen Menschen. Aber sie sind authentisch geschrieben. Und wenn eine Botschaft in der Kunst gut verpackt ist, dann löst sie auch dementsprechende Reaktionen aus, wie in diesem Song von <strong>16</strong>:</p>
<h4>Opium Hook</h4>
<p><em>it looks like I&#8217;m slipping again</em><br />
<em> my worst enemy</em><br />
<em> has become a friend</em><br />
<em> now it&#8217;s winter</em><br />
<em> the sordid struggle</em><br />
<em> the sun&#8217;s going down</em><br />
<em> we&#8217;re in trouble</em></p>
<p><em>feel it burn</em><br />
<em> rock bottom</em><br />
<em> crawl and squirm</em><br />
<em> rock bottom</em><br />
<em> my mind&#8217;s filled with stinging pain and the sound of a voice that I can&#8217;t explain</em><br />
<em> in a world of emptiness</em><br />
<em> there&#8217;s no love to express</em></p>
<p><em>the spark is gone</em><br />
<em> I’m attached and obsessed</em><br />
<em> So absorbed</em><br />
<em> Strung out</em><br />
<em> progress setback / deathbed</em><br />
<em> we’re sick in the head</em></p>
<p>Der Text handelt von harten Entzugserscheinungen und wie die Hoffnung auf Linderung abebbt. Er ist so gut formuliert, dass ich mir <strong>bildlich</strong> vorstellen kann, was in dem Kopf dieser Person vorgeht. Ich habe dabei ein <strong>ungutes Gefühl</strong>, wenn ich diesen Song höre. Weil die Message bei mir ankommt.</p>
<p>Mich berühren reale Erlebnisse mehr, als ausgedachte Splattergeschichten, welche im Metal zur Tagesordnung gehören. Es liegt daran, dass ich in meiner Jugend immer den härtesten Kram hören, beziehungsweise sehen wollte. <strong>Immer extremer</strong>, dunkler und grausamer. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich nur noch gelangweilt von den ganzen Horrorlyrics war. Also wurden die echten Geschehnisse auf einmal wieder interessanter. Und ist es nicht beunruhigender zu wissen, dass das Geschriebene jederzeit in Kraft treten kann, als die fünfzigste Zombieapokalypse?</p>
<p>Hier ein Auszug eines <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>-Songs:</p>
<h4>Kill Or Become</h4>
<p><em>Killing is essential to survive</em><br />
<em> The world you once knew forever changed</em><br />
<em> Scavenging just to stay alive</em><br />
<em> Time to release your inner rage</em></p>
<p><em>Fire up the chainsaw</em><br />
<em> Hack all their heads off</em><br />
<em> Fire up the chainsaw</em><br />
<em> Hack their fucking heads off</em></p>
<p><em>If you want to live you have to kill or become</em><br />
<em> There´s no other way you have to kill or become</em><br />
<em> If you wan to live you have to kill or become</em><br />
<em> There´s no other way you have to kill or become</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11228" aria-describedby="caption-attachment-11228" style="width: 740px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11228 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/cannibal-corpse-band.jpg" alt="cannibal-corpse-band" width="750" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/cannibal-corpse-band.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/cannibal-corpse-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/cannibal-corpse-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11228" class="wp-caption-text">Schon immer im Splatter/Gore-Sektor unterwegs: <strong>CANNIBAL CORPSE</strong></figcaption></figure>
<p>Na? Wen hat es jetzt ernsthaft gegruselt oder verstört? Mich jedenfalls nicht. Mein 16-jähriges Ich hätte es bestimmt für krass und gut befunden. Ein Tipp: sucht nicht immer nach dem härtesten Extrem. Irgendwann seid ihr davon gelangweilt.</p>
<h4>Das gute alte Gefühl der Angst</h4>
<p><strong><em>Bevor ihr weiterlest, möchte ich darauf hinweisen, dass jetzt einige Bands folgen, die tatsächlich verstörend sein können.</em></strong></p>
<p>Zu einem spannenden Text gehört natürlich die akustische Untermalung. Und wenn diese in dieselbe Kerbe der Worte schlägt, ist auch die Chance, dass man selber <strong>aufgewühlt</strong> ist, recht hoch. Ich erinnere mich daran, wie meine Augen auf einer Rezension des 2007 erschienenen <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>-Albums (&#8222;Fas-Ite, Maledicti, In Ignem Aeternum&#8220;) ruhten. Als ich mit meinen zarten 17 Lenzen die Boxen aufriss und diese unvergleichliche Musik mir wie ein Orkan entgegenspie, wusste ich: Das ist ein <strong>neues Level der Härte</strong>. Die Nackenhaare stellten sich mir auf. So etwas hatte ich damals noch nie gehört. Vergessen waren die Monster! Gedärme und Blut gehörten der Vergangenheit an. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausnahmewerk der französischen Doom Band <strong>FUNERALIUM</strong>. Ihr Zweitwerk &#8222;Deceived Idealism&#8220; gehört für mich zum Abartigsten, was der Metal je ausgespuckt hat. Der Titel ihres Demos macht der Musik alle Ehre. <strong>Ultra Sick Doom</strong>. Da können nur noch <strong>KHANATE </strong>mithalten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DLgk6XgzHwY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Wie kann so etwas getoppt werden?</h4>
<p>Muss man noch eine Schippe drauflegen? Das entscheidet jeder glücklicherweise selber. Ich persönlich ziehe die Grenze bei dem wohl morbidesten Tondokument von <strong>WHEN</strong> (&#8222;The Black Death&#8220;). Die <strong>Pietätlosigkeit</strong> dieses Albums ist grenzenlos (Geräusche von sterbenden Ratten und Menschen). Tatsächlich habe ich den Fehler begangen, und mir diese Scheibe im Dunkeln angehört. Das Resultat war tatsächlich etwas wie Angst. Einfach nur widerlich, was die Norweger da abziehen.</p>
<h4>Warum kommt das Thema Angst in der Musik vor?</h4>
<p>Um zu schocken und dich zu schützen. <strong>Angst gehört zum Menschen</strong>, so wie der Tod. Angst soll dich wachrütteln und auf die Probleme dieser Welt hinweisen. Das wäre wohl die einfachste Antwort. Es bereitet am meisten Unbehagen, denn wer will schon an die Misere in seinem Umfeld erinnert werden? Und doch ist es (für mich) die beste Art, ernsthaft über das Leben und seine Zipperlein nachzudenken. Interessanterweise schafft das kein Politiker bei mir, sondern der Metal mit seinen kritischen Aussagen.</p>
<hr />
<p>Nachtrag: Natürlich ist die Auseinandersetzung mit dem Thema vielfältig. Eine allumfassende Betrachtung der Thematiken Brutalität und Angst ist, je länger man darüber nachdenkt, gigantisch und würde wohl den Rahmen sprengen. Deshalb bin ich darauf gespannt, wie ihr zu diesem Thema steht.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Explosionen am Himmel Norwegens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Böse]]></category>
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		<category><![CDATA[Infant Death]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Speedwolf]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Violent Rites]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INFANT DEATH &#8211; Violent Rites Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 30:08 Min. Label: Apocalyptic Empire Records Stil: Thrash Metal/Black Metal WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres! Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INFANT DEATH</strong> &#8211; Violent Rites<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 30:08 Min.<br />
Label: Apocalyptic Empire Records<br />
Stil: Thrash Metal/Black Metal</p>
<blockquote><p><strong>WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres!</strong></p></blockquote>
<p>Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine Bahn rechtzeitig zu kriegen? Brauchst du den perfekten Weckruf auf deinem Handy? Wenn du all diese Fragen mit ja beantwortet hast, dann habe ich genau das Richtige für dich. Ohne einen Funken der Barmherzigkeit, pulverisieren <strong>INFANT DEATH</strong> auf ihrem dritten Album alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Beim Ersteindruck dachte ich mir: &#8222;Habe ich die Geschwindigkeit richtig eingestellt?&#8220; Die Antwort lautet: ja. Innerhalb der ersten 6 Minuten überfallen mich die Norweger derart, dass ich kaum hinterherkomme. Ich LIEBE solche Scheiben, wo man den Eindruck eines brennenden Zuges vor Augen hat, der in jeder Kurve zu entgleisen droht. Was für ein <strong>vertonter Orkan</strong>! Das ist die Aggression, die mir im heutigen Thrash Metal gefehlt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg" alt="infant_death_logo_red" width="300" height="104" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-1024x355.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-750x260.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg" alt="infant-death-bandphoto" width="300" height="274" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-750x685.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto.jpg 1827w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4>Absolute Verwüstung</h4>
<p>Ihr könnt euch einen Song aussuchen, egal welchen, es gibt immer mit der groben Kelle auf die Zwölf. Bei der vierten Nummer, <em>&#8222;Subhuman Elimination&#8220;, </em>täuschen <strong>INFANT DEATH</strong> anfänglich einen boshaften Schunkelpart vor, exakt 17 Sekunden später habe ich das Gefühl, dass davon nie die Rede war. Sofort rauscht das Trio in <strong>Überschallgeschwindigkeit</strong> durch den nächsten Blastbeattunnel. In der Haut des Gitarristen möchte ich nur ungern stecken. Was dieser verrückte Saitenhexer durchschreddert ist nicht mehr feierlich, der tollwütige Schlagzeuger hat nach dem Album Arme wie ein junger Arnold Schwarzenegger und wird wohl in die Klinik eingewiesen. Gott sei Dank gibt es hier aber <strong>kurze Verschnaufpausen</strong>, sonst würde ich wohl vollends durch die Wohnung eskalieren.</p>
<h3>Bitte hier durchdrehen:</h3>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6Tb4059MB8U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während in <em>&#8222;Mutilation Hammer&#8220;</em> der atonale Wahn regiert und gegen Ende dieses Massakers im Hintergrund die Glocken läuten (kein Scherz!), bereitet mir das Riff im Nachfolger <em>&#8222;Blasphemy Prevails&#8220;</em> pure Freude. Diese Tonabfolge atmet den Geist der Achtziger perfekt ein (der Schrei am Ende! 1:57 min.). Serviert wird das Ganze regelmäßig mit <strong>chaotischen Soli</strong>, die mein Adrenalin nur noch weiter in die Höhe treiben. Das Schlusslicht <em>&#8222;False Prophesies&#8220;</em> bildet eine Huldigung mit seinen erhabenen Gitarren an <strong>DESTRÖYER 666</strong>. Von solchen Ideen hätte es ruhig mehr sein können. Alles in allem bin ich <strong>mehr als zufrieden</strong> mit &#8222;Violent Rites&#8220;. Hier stimmt fast alles, aber nach über 10 Durchläufen (davon 4 hintereinander), ist dann meine Ausdauer erschöpft. Schließlich muss sich mein Nacken von meinen spontanen Anfällen des Headbangings erst mal erholen und ein ausgerenkter Halswirbel zum Morgen ist nicht gerade das, was ich brauche.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>How can I be a hero? &#8211; Metal in Videospielen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 14:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Bayonetta]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
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		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur Fan schwermetallischer Klänge bin, sondern auch ein riesen Geek &#8211; zumindest was Videospiele angeht. Was liegt da dann näher, als diese beiden Themen zu kombinieren und sich zu fragen: Wie sieht’s eigentlich dort mit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur Fan schwermetallischer Klänge bin, sondern auch ein riesen Geek &#8211; zumindest was Videospiele angeht. Was liegt da dann näher, als diese beiden Themen zu kombinieren und sich zu fragen: Wie sieht’s eigentlich dort mit dem Metal aus? Wie verbreitet ist unsere liebste Musikrichtung in den Pixelwelten? Welche Spiele stechen besonders hervor? Und wie wirkt das Ganze dann zusammen?</p>
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<h2><strong>Die bescheidenen Anfänge</strong></h2>
<p>Drehen wir zunächst einmal die Zeit zurück. Nein, nicht in die Zeiten von „Pong“ und Co., ein wenig später. Ja, genau! Die 90er. Die Videospielbranche hatte vermeintlich den höchsten Punkt erreicht und alles schien möglich. Die Grafik hatte sich drastisch verbessert, es wurden immer bessere Geschichten erzählt. Doch was ist mit der Musik? Die bestand schon lange nicht mehr aus reinen 8-Bit-Tönen &#8211; es wurden echte Songs genommen.</p>
<p>So ist es kein Wunder, dass sich „Rock ‘n Roll Racing“ aus dem Jahr 1993 rund um das Thema Rockmusik drehte. Das Rennspiel für das SNES, den Megadrive und ab 2003 für den Gameboy Advance war einer der Grundpfeiler heutiger Metal-Games. Doch wieso überhaupt? Zunächst einmal war das Gameplay für Funracer der damaligen Zeit der Wahnsinn und das wiederum hat sich durch den treibenden Soundtrack nochmals besser angefühlt. Mit dabei waren unter anderem mit Klassikern, wie „Paranoid“ von <strong>BLACK SABBATH</strong>, oder „Highway Star“ aus der Feder von <strong>DEEP PURPLE</strong>.</p>
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<p>Nahezu gleichzeitig feierte „DOOM“ sein Debüt. Hier wurden die Metalanleihen zwar deutlich subtiler eingesetzt, jedoch kann man ein gewisses Metal-Flair nicht leugnen. Wenn man als Spacemarine sprichwörtlich in die Hölle geht, um dort Dämonen in Stücke zu schießen, dann ist das schon sehr Metal &#8211; außerdem gibt es da noch den Soundtrack. Dieser ist vermutlich neben der Innovation (für die Leute unter euch, die es nicht wissen: „DOOM“ und „Wolfenstein“ gelten als die Mütter der 3D-Shooter und werden seit ihrem Erscheinen auch als solche gefeiert) das, was einem am längsten im Kopf geblieben ist. Hier wurden zwar keine expliziten Metalsongs gewählt, jedoch hört man immer wieder Passagen, die eindeutig von <strong>SLAYER</strong>, <strong>METALLICA</strong> oder <strong>PANTERA</strong> kopiert wurden.</p>
<p>Ähnlich erging es auch „Duke Nukem 3D“ aus dem Jahr 1996. Hier ist das Konzept ebenfalls so hart wie die Musik, die das Spiel untermalt. Als der namensgebende Steroidkönig Duke Nukem machen wir uns nun zum dritten Mal auf, Aliens niederzuballern, die unsere Frauen entführen und als nackte Sklavinnen halten wollen. Somit steht „Duke Nukem“ für alles, was vermeintlich den Metal ausmacht: Harte Kerle, Drogen und Frauen. Dementsprechend hart muss natürlich auch der Soundtrack sein, der von niemand anderem als <strong>MEGADETH</strong> mitkomponiert wurde. Das Main-Theme gilt für mich bis heute als einer der besten Titelsongs der Spielegeschichte. Doch nicht nur der Titeltrack sorgt für ordentliche Headbang-Action. Die gesamte musikalische Untermalung könnte ein einziges Instrumentalalbum sein. Reinhören lohnt sich!</p>
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<h2><strong>Die 2000er &#8211; Höhepunkt der Musikspiele</strong></h2>
<p>Spulen wir wieder etwas in der Zeit vor. Mitte der 2000er, 2005 um genau zu sein. In diesem Jahr veröffentlichte RedOctane ein Spiel aus dem Hause Harmonix, welches die Art, Musik anzuschauen revolutionieren sollte &#8211; zumindest unter den Videospielern. Ihr habt es wahrscheinlich schon erraten. Ja, ich rede von „Guitar Hero“. Jene Reihe, die versuchte, jeden zum Bandmitglied werden zu lassen. Ursprünglich nur auf der PlayStation 2 erschienen, wurde „Guitar Hero“ zum Phänomen.</p>
<p>Der Controller in Gitarrenform mit seinen vier Tasten am Griffbrett machten es leicht sich zu fühlen, als würde man tatsächlich Gitarre spielen &#8211; ein Traum, den sich viele erfüllen wollten, aber weder die Zeit noch die Geduld hatten, eine echte Klampfe in die Hand zu nehmen. Der Einstieg war kinderleicht, die Technik hervorragend. Eben ein riesen Spaß für jung und alt. Es sollten viele Ableger folgen, darunter sogar einige bandspezifische „Guitar Heroes“. Darunter unter anderem <strong>METALLICA</strong>, <strong>AEROSMITH</strong>  und <strong>VAN HALEN</strong>. Wenn Metal vorher nicht massentauglich war, dann war er es vermutlich spätestens jetzt.</p>
<p>Der große Konkurrent „Rock Band“ stammte zwar auch aus dem Entwicklerstudio Harmonix, wurde jedoch von einem anderen Publisher zur gleichen Zeit in Auftrag gegeben. Von wem? Na, niemand anderem als MTV und Electronic Arts. Der Clou an der Sache: Es wird vergleichsweise mehr geboten. Anstatt alleine oder vielleicht einem Freund an der Gitarre zu sitzen wurden alle Mitglieder der Band eingefügt. So konnte man nicht nur auf Saiten schrammeln, sondern sich ebenso als Schlagzeuger oder Sänger versuchen.</p>
<p>Viele Ableger, Song Packs usw. später flaute der Hype jedoch ab. Man hatte keinen Bock mehr auf die Rhythmusspielchen. Die Serien wurden eingestampft. Schade eigentlich. Erst 2015, also fünf Jahre nach dem letzten Teil, sollte die Band wieder in heimische Wohnzimmer kommen.</p>
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<h2><strong>I’m going on an adventure!</strong></h2>
<p>Die wahrscheinlich vielseitigste und spannendste Kategorie sind die Adventure-Games und Rollenspiele. Diese brachten es zum Teil sogar so weit, dass ich durch alleiniges Zeigen eines Spiels, Nicht-Metalhead-Freunde zum Metal konvertieren konnte. Das ist natürlich ein Leichtes, wenn man durch Horden von Gegnern schnetzelt und sich durch harte E-Gitarrenmusik wie ein Badass fühlt. Leider ist die Masse an solchen Spielen viel zu groß, weshalb ich euch eine kleine Auswahl meiner Favoriten präsentieren werde.</p>
<p>Den Anfang muss &#8211; wie könnte es anders sein &#8211; „Bayonetta“ machen und das ausnahmsweise nicht wegen ihrem meistens zur Kamera gedrehten Hinterteils! Das Action-Adventure aus dem Hause Sega glänzt neben des herausragenden Gameplays und einer grandiosen Story vor allem durch eines: Den Einsatz des Soundtracks. Von diesem erwartet man zunächst einmal etwas in Richtung J-Pop, womit man auch nicht falsch liegt, doch dann kommt der Wechsel. Sobald man in einen Kampf gerät, schwenkt das fröhliche Japano-Pop-Gedudel in einen knallharten Metal-Sound um. Das ist aber noch nicht alles. Je mehr Combos man macht, je mehr von den armen Gegnern abgemurkst werden, desto schneller und härter wird der Riff. So wirkt das Ganze wie ein einziges Musikvideo mit der Protagonistin als (zugegebenermaßen äußerst brutalen) Tänzerin. Ohne diese Musik wäre „Bayonetta“ wohl immer noch ganz witzig, aber nicht so herausragend, wie es in seinem jetzigen Zustand ist.</p>
<p>Genauso wäre „Sacred 2“ ohne seinen Soundtrack zwar akzeptabel, jedoch nicht ansatzweise so cool. Um ehrlich zu sein ist das Spiel insgesamt weder herausragend noch irgendwie besonders &#8211; vor allem, wenn man es mit seinem grandiosen Vorgänger vergleicht. Die Aufgaben waren repetitiv, die Kämpfe taktiklos und es war gespickt mit zahllosen Fehlern. Doch dann war da diese eine Sache, die mich bis zum Ende durchhalten ließ: Der dynamische Soundtrack. Ähnlich wie bei „Bayonetta“, nur etwas unspektakulärer schwenkt auch hier der Soundtrack in den Kämpfen um. Zuerst haben wir einen Fantasy-Rollenspiel-typischen Klang, doch auf einmal: Warte? Ist das&#8230; <strong>BLIND GUARDIAN</strong>? Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Songs in den Schnetzeleien stammen aus der Feder der Krefelder Powermetaller. Diese haben sogar noch eine eigene Quest bekommen. Hier müssen wir für Auftraggeber Hansi die Instrumente der Band sammeln, damit sie ihr Konzert vor einer Horde Untoter spielen können. Allein dafür lohnt es sich schon, „Sacred 2“ wieder einzulegen.</p>
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<p>Zu guter Letzt &#8211; wie könnte es anders sein &#8211; stelle ich euch noch den König aller Spiele mit Metal-Soundtrack vor. Dieses hört auf den Namen „Brütal Legend“. Das Action-Adventure aus der Feder von <strong>TENACIOUS D</strong>-Mitglied Jack Black und Tim Schäfer ist eine Hommage an unsere gesamte Metallerkultur. Als Eddie, seines Zeichens Roadie einer Band, landen wir in einer Fantasywelt. Wieso? Keine Ahnung! Wir wissen nur eines: Die Welt des Metals muss gerettet werden. Dabei entdecken wir, dass Musik magische Kräfte hat. Diese Kräfte können wir mit epischen Gitarrenriffs einsetzen und uns einige Vorteile auf dem Schlachtfeld verschaffen. Klingt abgedreht. Ist es auch.</p>
<p>Doch wieso sollte man dem Spiel außerhalb der grandios inszenierten Story und des witzigen Gameplays ausprobieren? Na, natürlich wegen der Musik! Was wäre denn ein Heavy-Metal-Spiel ohne passenden Soundtrack?! Insgesamt wurden für „Brütal Legend“ 107 Songs von 75 verschiedenen Bands aus fast jedem Subgenre ausgesucht. Darunter <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>DRAGONFORCE</strong> oder <strong>DETHKLOK</strong>. So ist garantiert für jeden etwas dabei und man hält die Möglichkeit offen, seinen eigenen musikalischen Horizont zu erweitern. Doch das ist noch nicht alles! Das Adventure bietet auch eine Vielzahl an Gastauftritten von Größen des Genres. Ozzy Osbourne als unser Mechaniker, Lemmy Kilmister als medizinischer Biker-Bassist, sowie Rob Halford und Lita Ford als Helden der Metal-Rebellion. Für Fans schwermetallischer Musik ist „Brütal Legend“ somit womöglich die heilige Schrift, Zufluchtsort und das liebste Mixtape in einem Paket. Wer es noch nicht gespielt hat: Nachholen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9486" aria-describedby="caption-attachment-9486" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9486 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003-1024x576.jpg" alt="In Brütal Legend treffen wir auf bekannte Gesichter wie Ozzy Osbourne" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Legend_Screenshot_003.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9486" class="wp-caption-text">In &#8222;Brütal Legend&#8220; treffen wir auf bekannte Gesichter wie Ozzy Osbourne!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ist Metal jetzt etwas Besonderes in Videospielen?</strong></h2>
<p>Die Antwort darauf ist ja und nein. Im Endeffekt ist es eine musikalische Untermalung wie jede andere. Mal ist Musik ruhig und verträumt, mal ist sie schnell und brachial. Das ist &#8211; wie wir ja mittlerweile festgestellt haben &#8211; wenn der Metal ins Spiel kommt. Diese Musik erzeugt ebenfalls eine ganz besondere Stimmung. Nur, dass hier keine Höhlen erkundet werden, sondern wir uns fühlen, als seien wir als der Terminator gerade auf der Jagd, wobei wir alles niederschießen, was uns in die Quere kommt. Somit hat unsere liebste Musikrichtung hier eine ganz besondere Rolle. Klar, könnte man auch einen anderen Soundtrack nehmen und das wird auch oft getan, aber die Verwendung über die letzten 20 Jahre zeigt: Metal ist einfach prädestiniert dafür.</p>
<p>Außerdem ist das ein Segen für die Metallergemeinschaft (nein, ich rede nicht von der IG Metall), denn meiner Erfahrung nach werden so auch Freunde anderer Musikrichtungen manchmal dazu animiert, spielend ihren Horizont zu erweitern und sich vielleicht doch eines Tages eine Metal-CD zu kaufen, ein Konzert zu besuchen und sich etwas mehr in die Materie einzuarbeiten. So kann man zusammenfassen, dass Metal in Videospielen zur Massentauglichkeit beiträgt und &#8211; der wichtigste Punkt &#8211; einfach Spaß macht. Wenn das nichts wert ist, was dann?</p>
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		<title>Sich selbst in den Schwanz zu beißen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 08:26:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[brutal death]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NEUROGENIC &#8211; Ouroboric Stagnation Veröffentlichungsdatum: 02.09.2016 Dauer: 24:59 Min. Label: Comatose Music Sich selbst in den Schwanz zu beißen &#8230; &#8230; ist eine Tätigkeit, die NEUROGENIC sehr gut beherrschen. Nicht nur der Albumtitel, sondern auch die Musik an sich zielt darauf ab, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEUROGENIC</strong> &#8211; Ouroboric Stagnation<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.09.2016<br />
Dauer: 24:59 Min.<br />
Label: Comatose Music</p>
<blockquote><p>Sich selbst in den Schwanz zu beißen &#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230; ist eine Tätigkeit, die <strong>NEUROGENIC</strong> sehr gut beherrschen. Nicht nur der Albumtitel, sondern auch die Musik an sich zielt darauf ab, den Hörer an einen Ouroborus zu erinnern. Dieser griechische Begriff bedeutet soviel wie &#8222;Schwanzverzehrer&#8220; und ich spare mir an dieser Stelle alle möglichen &#8222;This Band sucks!&#8220;- und Pornodarsteller-Witze.<br />
Wenn das Artwork nur so vor Extremen strotzt, dann muss die Musik genauso brutal sein und genau das ist diese Super-Group des Brutal-Death-Metal. Drummer Marco Pitruzzella (<strong>SIX FEET UNDER</strong>) hat die gesamte Spiellänge etwas zu tun und wird selten entlastet.</p>
<p>Denn jetzt kommen wir wieder auf das besprochene &#8222;Selbstverzehren&#8220; zurück: Außer sage und schreibe zwei melodischen Stellen auf dem Album wird nur auf kompromissloses Geballer gesetzt. Die Gitarren schrammeln nur so vor sich hin und die bekannten Death-Metal-Töne machen sie auch noch. Wer hier spannendes Riffing erwartet, der muss erst einmal stark aufpassen, um bei diesem Tempo überhaupt mitzukommen. Und dann sollte man nicht enttäuscht sein, wenn es doch nicht überrascht. Wenn mal nicht nur auf Geschwindigkeit gesetzt wird, dann sind es abgehackte Growls in Kombination mit ähnlich langweiligen Instrumenten im Hintergrund. Textlich habe ich mich mit dem Ganzen gar nicht erst befasst, denn da würde man wahrscheinlich auf noch mehr Klischees treffen. Vielleicht sollte man in diesem Genre die Lyrics auch nur zur Belustigung lesen und sonst eher außen vor lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6659 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Neurogenic_-_Ouroboric_Stagnation_5x5_300dpi.png" width="425" height="425" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Neurogenic_-_Ouroboric_Stagnation_5x5_300dpi.png 425w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Neurogenic_-_Ouroboric_Stagnation_5x5_300dpi-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Neurogenic_-_Ouroboric_Stagnation_5x5_300dpi-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /></p>
<p>Instrumental wird &#8211; wie gesagt &#8211; ein Blast-Beat-Feuerwerk gezündet und das ohne Rücksicht auf Melodie oder Abwechslung. Dabei werden die Ohren des Zuhörers bis aufs Äußerste beansprucht. Das kann auf jeden wirken wie es will, aber mich will es einfach nicht überzeugen. Mal ganz davon abgesehen, dass man natürlich den Text nicht versteht und ich langsam daran zweifle, ob Texte in dieser Musik je von irgendjemandem vorgesehen waren. Vielmehr ist die Stimme natürlich ein Instrument, aber außer dem Growling kommt hier keine andere Technik zum Einsatz.</p>
<p>Schade eigentlich, denn <strong>NEUROGENIC</strong> würden so viel mehr als jede andere Brutal-Death Band hergeben. Aber das auch nur, wenn sie ihre melodischen Momente und den Gesang ausweiten würden. Aber diesen Anspruch hat diese Art von Musik ja auch nicht. Wer auf der Suche nach kompromissloser Brutalität von Konsorten der Art <strong>DISENTOMB</strong> ist, der ist hier definitiv richtig. Natürlich kein musikalisch unsauberes Material, aber auch keins, was über die schon kurze Länge der LP nicht langweilt. Trotz des vorgegaukelten Kreises der sich schließen soll, ist das hier nur etwas Halbes und nichts Ganzes für mich.</p>
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		<title>Extremer Metal in der Festung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Brutal Assault]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Grindcore]]></category>
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		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>110 Bands. Ein Festivalgelände in einer alten Festung, mitten in der Tschechischen Republik. Wie man sich vorstellen kann, war die Vorfreude auf mein erstes Brutal Assault äußerst hoch und ich sollte keinesfalls enttäuscht werden. In diesem Bericht erwarten euch Live-Eindrücke von 32 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/extremer-metal-in-der-festung/">Extremer Metal in der Festung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;">110 Bands. Ein Festivalgelände in einer alten Festung, mitten in der Tschechischen Republik. Wie man sich vorstellen kann, war die Vorfreude auf mein erstes <em>Brutal Assault</em> äußerst hoch und ich sollte keinesfalls enttäuscht werden. In diesem Bericht erwarten euch Live-Eindrücke von 32 Bands, wobei wir zu zweit an dem Artikel geschrieben haben und daher die Auswahl an Bands, die wir gesehen haben, begrenzen mussten. Dieses Festival bietet nämlich so viele gute bekannte und unbekannte Acts, dass man sich nicht sattsehen kann. Ihr lest nun den Bericht von zwei Autoren, die sich auf dem gesamten Festival nicht ein Mal begegnet sind. Viel Spaß bei unserem ersten <em>Brutal Assault</em> wünschen Jonas und Mich:</h4>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Montag und Dienstag, 08.08. und 09.08.</p></blockquote>
<hr />
<p>Wir sind schon angereist, kein Parking-Aufpreis, keine Glaskontrollen, nichts. Erstmal den besten Platz reserviert: Ein schattiges Plätzchen, idyllisch neben einer von Bäumen umrahmten Allee gelegen und das gleich neben dem Eingang des Konzertgeländes. Dagegen konnte selbst das VIP-Camping nicht anstinken &#8211; zwischen diesem und unserem Gelände lag erstmal ein zu bestreitender 100-Meter-Aufstieg mit geschätzter 70%-Neigung und das mitten in der prallen Sonne. Die ersten zwei (konzertlosen) Tage verliefen super, abgesehen davon, dass uns dienstags mehr oder weniger der Himmel auf den Kopf fiel &#8211; aber schlechtes Wetter kann man bekanntlich mit guter Laune und billigem tschechischen Dosenbier ganz gut vertreiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6131" aria-describedby="caption-attachment-6131" style="width: 527px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331-1024x683.jpg" width="537" height="358" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8331.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6131" class="wp-caption-text">Hallo Campingplatz!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Mittwoch, 10.08.</p></blockquote>
<hr />
<p>Mein Festivalbändchen holte ich mir mittwochs, in sonniger Morgenstund&#8216; &#8211; eine gute Idee. Als wir mittags dann zu ersten Konzerten aufbrachen, standen nämlich so ziemlich ALLE anderen Besucher unter schüttendem Regen in zwei kilometerlangen Reihen für ihr Bändchen an. Grinsend zogen wir an ihnen vorbei, hinein ins bisher geilste der Menschheit bekannte In-Field.</p>
<p><span style="color: #808080;">Genau in dieser ewigen Reihe stand ich, der zweite Autor vom Silence auf diesem Festival. Jugendliche Naivität ließ mich dort für die gesamte Zeit anstehen und eine gute Erkältung darf ich, dank des Regens, heute noch verarbeiten. Die wahre Hoffnung in dieser Schlange verkörperten aber nicht diejenigen, die wie wir bereits seit 2 Stunden anstanden und etwas weiter gekommen waren. Nein, es waren viel mehr die komplett kranken Fanatiker, die sich immer noch hinter uns in der Schlange einfanden. Ich will nicht wissen wie lange die noch anstehen mussten, aber ich war nach schlappen 3 Stunden Wartezeit um 19:30 Uhr auf dem Gelände.</span></p>
<p>Massive Festungsmauern umgaben das fast schon labyrinthhafte Anwesen, welches nur für das <strong>Brutal Assault</strong> zu leben scheint. Vielerorts konnte man in die mittelalterlich anmutenden Gewölbe eintreten, Kinoraum, Chill-Out-Zone und mehrere Bars befanden sich alle innerhalb der Mauern. Eine großartige Atmosphäre. Einziger Nachteil: Die Zeltbühne war gefühlt einen Tagesmarsch von den zwei Hauptbühnen entfernt &#8211; schnelles hin- und herwandern zwischen Bands war also nicht.</p>
<p><span style="color: #808080;">Ich kann dem nur anfügen, dass der Weg von der Fressmeile &#8211; mit unglaublich großer und guter Auswahl an Essen &#8211; zur Zeltbühne und den Label-Ständen eine unglaublich stinkende Pissoir-Zentrale beinhaltete. Die Pissoirs an der Mauer neben den Hauptbühnen wiederum rochen nicht so stark und sorgten für immer wiederkehrende Augenkontakte zwischen Bandmitgliedern und pinkelnden Fans. Die Reaktionen der Bands auf diese Begebenheit waren eher belustigend. Zudem marschierten auf der Festungsanlage rund um die Hauptbühnen ab und zu Menschen in Kapuzenmänteln herum, die Nazgul darstellen sollten. Zusammen mit der abends eingesetzten Feuershow sorgte das für den letzten Schliff an dieser coolen Atmosphäre.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6119" aria-describedby="caption-attachment-6119" style="width: 631px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607-1024x683.jpg" width="641" height="427" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8607.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6119" class="wp-caption-text">Die Nazgul lauern und wachen &#8230;</figcaption></figure>
<p>Als Einstiegskonzert sah ich mir <strong>VEKTOR</strong> an. Nachdem der anfangs eher ungute Sound auf ein akzeptables Level hochkorrigiert worden war, konnte der Spaß losgehen. Die Prog-Thrasher aus den USA boten durchaus eine starke Performance: Technisch auf sehr hohem Niveau machten sie erst mal klar, dass Thrash Metal auch außerhalb von Gitarrensoli richtig anspruchsvolle Musik sein kann.</p>
<p><span style="color: #808080;">Eintöniger Post-Metal wurde von <strong>NEUROSIS</strong> gut verdaulich präsentiert und beruhigte mich erst mal. Denn nach dem ewigen Warten im Regen bestand bei mir eine geringe Anspannung. Diese legte sich aber nach meinem Einstiegskonzert dann auch.</span></p>
<p><strong>MASTODON</strong> war mein nächstes Ziel, doch leider konnte ich diese, dank einer Mischung aus schlechter Tonqualität und Regen-induzierter momentaner Unlust, nicht wirklich genießen &#8211; anstatt ihrer zog es mich dann zum Gruselkino, wo man sich gemütlich und abseits von Schlamm und Regen auf alten Autositzen Sleepy Hollow reinziehen konnte. Sehr angenehm.</p>
<p><span style="color: #808080;">Ich genehmigte mir den Auftritt trotzdem, da diese Band mich &#8211; auch trotz der regenbedingten Unstimmigkeiten &#8211; genug interessierte. Und der Sound konnte mich nicht davon abhalten, eine so großartige Band zu genießen. Das überließ ich mal lieber den etwas leichter genervten Leuten hier. Gut, Spaß beiseite, <strong>MASTODON</strong> waren einfach nur der Knaller und daran konnten auch Ausreißer wie der von Brent Hinds nicht ändern. Der musste nämlich unbedingt während des Auftritts noch erwähnen, dass sie bereits mit <strong>KORN</strong> hier spielen mussten und fügte noch ein &#8222;Fuck that!&#8220; hinzu. Jedoch war das nur in diesem Augenblick unterhaltend und war schon eher Asi-Entertainment.</span></p>
<p>Später am Abend gehörte eine der Hauptbühnen dann <strong>ABBATH</strong>, und auch wenn ich eigentlich nur zufällig daran vorbeigezogen war, so hielt mich das Spektakel dann doch für eine Weile fest. Ernster Black Metal mit lustigem Publikums-Unterhalter als Frontmann? Kann man sich mal geben. Probs vor allem an den Drummer &#8211; siebenminütige Lieder in Tempo 200 oder mehr einfach mal durchblasten und -doublebassen (tolles Verb), das kann wirklich nicht jeder.</p>
<p><span style="color: #808080;">Hierzu kann ich nichts sagen, denn nach den Anfangsstrapazen und <strong>MASTODON</strong>s geilem Auftritt schlief ich lieber eine Runde auf dem VIP-Campingplatz. Hier gab es sogar kostenlose, gut gereinigte und nicht-stinkende Toiletten. Zudem war der Zeltplatz bewacht und nie vermüllt. Eine Oase also.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6117" aria-describedby="caption-attachment-6117" style="width: 592px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6117" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725-1024x683.jpg" width="602" height="401" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_8725.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6117" class="wp-caption-text"><strong>ABBATH</strong></figcaption></figure>
<blockquote><p>Donnerstag, 11.08.</p></blockquote>
<hr />
<p>Nach einer, aufgrund sich eifrig und lautstark paarender Zeltnachbarn, eher weniger erholsamen Nacht waren dann neben Kaffee und Frühlingsrollen (ich weiß nicht, wie ich auf die Idee kam, und gut waren sie auch nicht) <strong>HEAVING EARTH</strong> der Start in den neuen Tag. Drummer und Sänger haben Gutes abgeliefert, leider war das auch schon alles, was man gehört hat. Es scheint eine allgemeine Festivalkrankheit zu sein, dass bei Death-Metal-Bands die Bass-Drum-Trigger so laut aufgedreht werden, dass man nichts anderes mehr hört. Warum, liebe Soundtechniker? Warum?</p>
<p>Viel, viel angenehmer waren dann im direkten Anschluss <strong>PLINI</strong>, das Nebenprojekt des Gitarristen von <strong>INTERVALS</strong> &#8211; toller Sound, tolle und sehr gechillte instrumentale Prog-Musik, eine Massage für Trommelfelle und Seele. Sowas hört man doch gerne zum Wachwerden. Würde ich auch auf Platte sehr empfehlen, um es beim Frühstück zu hören.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>ANTIGAMA</strong> hatten Spaß auf der Bühne und der alternative Grindcore begeisterte die Menge. Definitiv sehenswerte Show und hörenswerte Musik!</span></p>
<p>Als nächstes standen dann <strong>OBSCURA</strong> auf dem Speiseplan, eine Band, die ich bisher nur vom Namen her kannte. Das Konzert fiel sehr viel melodischer und weniger technisch aus, als ich es erwartet hätte &#8211; was mir ganz gut gefiel. Meine Begleiter schienen deswegen allerdings eher enttäuscht. Habe mir auf jeden Fall im Anschluss sofort das neue Album gekauft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6087 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8358-683x1024.jpg" width="424" height="636" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8358-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8358-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8358-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8358.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /></p>
<p>Ordentlich viel Geshredder und Geklimper wurde von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong> präsentiert. Genau mein Ding und super für die erste Reihe.</p>
<p>Bei <strong>ABORTED</strong> war es wieder das alte Leid, nur im Extrem: Diesmal war die Bass Drum sogar so laut, dass man nicht mal die Snare hören konnte &#8211; ein absolutes No-Go. Ich könnte mich noch seitenweise darüber aufregen, aber ich glaube, die Message müsste angekommen sein.</p>
<p><span style="color: #808080;">Ähnlich wie gerade beschrieben, hörte ich diese brutale Formation auf den Bezahltoiletten. Und spüren konnte ich sie auch. Die von eben erwähnte Bass Drum versetzte den halben Container in schwache Schwingungen. Vibrationen kamen an, aber ich entledigte mich trotzdem der verdauungsunfreundlichen, aber leckeren, tschechischen Festival-Kost.</span></p>
<p>Als Nächstes standen dann <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> auf dem Speiseplan. Der Sound war, Gott sei Dank, super, die Stimmung am Kochen, die Band wie auch das Publikum sichtlich motiviert &#8211; genau wie es sein soll. Es gab am Ende sogar einen riesigen, 8-förmigen Circle Pit um den Sound-Turm herum. So machen Konzerte Spaß!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>IHSAHN</strong> und <strong>TESSERACT</strong> standen für mich auf dem Programm und lieferten meine Highlights des Festivals. &#8222;Wie gut darf eine Band eigentlich live sein, bevor die Alben überflüssig werden?&#8220;, fragte ich mich bei den Proggern von <strong>TESSERACT</strong>. &#8222;Und wie kann so einfache und langatmige Musik wie die von <strong>IHSAHN</strong> mir so einen Spaß machen?&#8220;, fügte ich noch gedanklich hinzu.</span></p>
<p>Ich würde übrigens jedem hier anraten, sich für Festivals einen Chinesenhut zu kaufen. Hilft gegen Sonne und Regen, und die Menschen freuen sich irgendwie immer darüber, eine Person mit einem Chinesenhut zu sehen. Ich wurde an diesem Abend bestimmt fünf Mal darauf angesprochen, ob ich Raiden aus Mortal Kombat sei.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6096" aria-describedby="caption-attachment-6096" style="width: 508px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6096" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302-1024x683.jpg" width="518" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8302.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6096" class="wp-caption-text">The moat of Death</figcaption></figure>
<p>Dann kam eines meiner persönlichen Highlights des Festivals: <strong>GOJIRA</strong>. Eine Band ist erst dann eine gute Band, wenn sie ihrem Namen gerecht wird &#8211; und das taten die Franzosen ohne Zweifel. Brute force to the max &#8211; meine erste Erfahrung mit dieser Band und ich standen da wie angewurzelt, während mir der Sound brutalst die Fresse polierte. Fette Kapelle, fette Songs, fette Performance. Auch vom Sound her großartig &#8211; in solchen Momenten merkt man, was es wert ist, einen eigenen Sound-Mann dabei zu haben, der genau weiß, wie die Musik zu klingen hat.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 300px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6101 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540-300x200.jpg" alt="_MG_8540" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8540.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #808080;">Die Liederauswahl von <strong>PARKWAY DRIVE</strong> war dieses Mal ziemlich enttäuschend, da kaum alte Lieder gespielt wurden: Viel zu viele Lieder des neuesten Albums und Klassiker der vorangegangenen Werke wurden ausgelassen. Für begeisterte Fans definitiv ertragbar, aber nichts für Live-Neulinge bei dieser Band.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch ich fand diesen Auftritt der australischen Metalcore-Heroen enttäuschend. Dabei ist <strong>PARKWAY DRIVE</strong> eine Band, die ich vor vielen Jahren gerne hörte und feierte, allerdings bisher nie live miterleben durfte. Mit Schmerzen musste ich feststellen, dass die Musik heutzutage etwas ganz anderes ist als damals. Statt Groove und Rhythmik, kompromissloser Aggression und Abwechslungsreichtum gab es nur langweilige, monotone Schlagzeugbeats auf variationslosen, massengerechten Stadion-Liedern. Auch auf die Gefahr hin, wie ein &#8222;Früher-war-alles-besser-Opa&#8220; zu klingen, muss ich leider zutiefst bedauern, was aus dieser Band geworden ist, während ich ein paar Jahre nicht hingeguckt habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Freitag, 12.08.</p></blockquote>
<hr />
<p>Am Freitagmorgen erst mal eine erfrischende Dusche nehmen, so war der Plan. Allerdings standen bei den paar wenigen Duschen, die das Festival zu bieten hatte, ungefähr eine Million Menschen Schlange, und es hätte sicher über eine Stunde gedauert, bis man drankommt. Also gingen wir (wieder einmal) grinsend an der genervten Masse an Menschen vorbei und badeten ganz dreist im kühlen Fluss. Wundervoll.</p>
<p><span style="color: #808080;">Eine kleine Prog/Djent-Band aus Tschechien mit dem Namen <strong>FOX TERRITORY</strong> spielte das erste Konzert des Tages. Die Musik erinnerte stark an die instrumentalen Vorgänger des Donnerstags, macht aber Lust auf mehr. Das war meine Entspannung am Morgen für diesen Tag.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Trotz des lustigen Bandnamens konnten <strong>JACK THE STRIPPER</strong> nicht viel. Hier wurde nur geschrammelt und es wurden Breakdowns aneinandergereiht, als wäre es australischer Nationalsport. Unglaublich gelangweilt fiel mir ein Überfluss von ein oder zwei Leuten in der Band auf. Schließlich ist das Ganze so Shred-lastig und schlecht abgemischt, dass niemandem auffallen würde, wenn man nur den Bassisten auf die Bühne ließe, aber nicht die anderen beiden Gitarristen.</span></p>
<p><span style="color: #808080;"> Der einzige Grund warum ich mir <strong>JIG-AI</strong> ansehen wollte, war wahrscheinlich die lustige Beschreibung im Festivalbooklet. Samurai-Bulldozer-Grindcore klang schon nach einem Genre, das reinhaut. Und das tat es auch. Selbst wenn die meisten Geräusche aus dem Mund des Sängers nicht identifizierbar waren, wurde auf der Bühne genug Show geliefert, um mich trotzdem zu begeistern. Der Menge gefiel&#8217;s auch, und das zu Recht.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6123" aria-describedby="caption-attachment-6123" style="width: 370px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8317-683x1024.jpg" width="380" height="570" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8317-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8317-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8317-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8317.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6123" class="wp-caption-text">Wenn man zu lange im Regen stand und das Schwarz verlaufen ist &#8230;</figcaption></figure>
<p>Die Griechen von <strong>SEPTIC FLESH</strong> wussten an diesem Abend wieder einmal richtig zu überzeugen. Harter Death Metal, gemischt mit finsteren und epischen Orchesterparts, dazu die perfekten Growls von Sänger Spiros Antoniou &#8211; eine ordentlich derbe Mischung. Dazu 24 Jahre Erfahrung als Band &#8211; die wissen, wie man&#8217;s macht!</p>
<p>Der Abschluss meines Abends war dann das Konzert von <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Und holy shit! Zwar war dies einer der Gigs, auf die ich mich am meisten gefreut hatte, aber was mich da erwartete, hätte ich niemals ahnen können. So etwas habe ich noch nie erlebt. Post-/Sludge-Metal, gespielt auf vier Gitarren und zwei Schlagzeugen &#8211; das alles in der einschließenden Atmosphäre der Zeltbühne &#8211; und ich durfte es aus der ersten Reihe miterleben. Seit 16 Jahren mache ich Musik, sei 8 Jahren gehe ich auf Festivals und Konzerte, aber selten hat mich ein Konzert so sehr in sich hineingesogen. Wer eine wahrhaft spirituelle Erfahrung machen möchte, sollte sich bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong> geben. Richtig, richtig großartig, und für mich definitiv der beste Moment des Festivals. Danke. Danach musste ich erst mal schlafen gehen, um das gerade Erlebte verarbeiten zu können.</p>
<p><span style="color: #808080;">Die progressiven Grindcorer in <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> läuteten bei mir den Abend erst richtig ein. Unglaublich guter Live-Gesang gepaart mit wunderschöner Gitarrenarbeit. Und die &#8222;Ranzigkeit&#8220; fehlte an keiner Stelle.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6137" aria-describedby="caption-attachment-6137" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6137 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8395-683x1024.jpg" width="432" height="648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8395-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8395-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8395-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8395.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6137" class="wp-caption-text">Hosen runter für extrem gute extreme Musik!</figcaption></figure>
<p><span style="color: #808080;">Diese &#8222;Breakdown-Master&#8220;, wie sie von <strong>BURY TOMORROW</strong> am Nachmittag genannt wurden, rissen noch eine ordentliche Partie an Leuten mit. Trotz Nieselregen machten die Breakdowns von <strong>UNEARTH</strong> Spaß und wer Lust auf gut gemachten altbackenen Metalcore hatte, war hier richtig. Technisch gesehen wurde hier aber immer noch viel gearbeitet und Riffs wurden nicht vernachlässigt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Samstag, 13.08.</p></blockquote>
<hr />
<p>Nach dem ich durch Zufall das Ende von <strong>KEEP ON ROTTING</strong> noch mitbekam und  mich das schon sehr positiv überraschte, wurde ich dann von meinen Leuten mit zu <strong>HYPNO5E</strong> geschleppt, die ich bisher auch nicht kannte. Und wieder einmal: eine sehr positive Überraschung. Ein perfekt gespielter Gig, zwischen Prog, Djent und ruhigen Parts. Auch der Sound war richtig nice, wenn auch insgesamt vielleicht ein bisschen zu laut. Mein erster Gedanke dabei: &#8222;Wie kann man denn so geil sein? Und das auch noch als Franzosen!&#8220;</p>
<p><span style="color: #808080;">Rap-Metal kann sich gut anhören und auf diesem Festival Leute animieren? Oh, und wie es das kann! Das bewiesen <strong>STUCK MOJO</strong> mit ihrem Gitarrenlastigen und teilweise musikalisch interessanten Nu-Metal aus den USA. Hier wurden nicht nur während den Songs Phrasen wie &#8222;[&#8230;] If you step in my hood, I hope its understood [&#8230;]&#8220; von bleichen, langhaarigen Metal-Musikern rausgebrüllt. Nein, hier wurde entertaint, dämliche Sprüche abgelassen und man verabschiedete sich mit &#8222;We are <strong>ZZ TOP</strong>, thank you.&#8220;. Die Menge tobte und <strong>ZZ TOP</strong>-Chants brachen aus. Was für eine Show.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6091" aria-describedby="caption-attachment-6091" style="width: 443px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6091" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324-1024x684.jpg" width="453" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8324.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6091" class="wp-caption-text">Wo wir gerade von <strong>ZZ TOP</strong> und Fans sprachen &#8230;</figcaption></figure>
<p><span style="color: #808080;">Meine Güte, da hat sich aber jemand eine Stimmlage angeeignet. Ähnlich krächzend wie im Gesang, brüllte Sängerin Sabina Clasen zwischen den Sets ihre Ansagen ins Mikrofon. Musikalisch waren die Aachener Thrash-Urgesteine <strong>HOLY MOSES</strong> nicht so beeindruckend, aber die Show mit abschließender Einladung der Fans auf die Bühne machte was her. </span></p>
<p><strong>OMNIUM GATHERUM</strong> schafften es diesmal nicht so wirklich, zu mir durchzudringen. Zwar gefiel es dem Publikum offensichtlich ganz gut, mir persönlich fehlte es bei der Musik aber wohl irgendwie an Höhepunkten, Ecken und Kanten. Schlecht war&#8217;s keinesfalls, aber halt nicht herausstechend großartig.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> ist kein leichtes Thema für viele, aber in meinem Fall finde ich die Musik äußerst erfrischend. Schön ist, wie grimmig die prüden Metalheads jemanden ansehen, der zu solch einer schrecklichen, tanzbaren Mucke aus Synths und Breakdowns abgehen kann. Mir jedenfalls gefielen sie auf jedem Festival bis jetzt gut. Und das, obwohl sie eher nicht die Musik machen, die man sich in seiner Freizeit freiwillig gibt. Da beschränke ich mich doch lieber auf Mosheinlagen, 2-Mann-Wall-Of-Deaths und Circle-Pits auf der Tribüne.</span></p>
<p>Bei <strong>INSOMNIUM</strong> kam dann mehr oder weniger das gleiche Problem auf. Gute Band eigentlich, aber irgendwie reißen sie mich nicht mehr vom Hocker. Zu ihrer Verteidigung muss man zwar sagen, dass auch der Sound nicht sehr günstig war &#8211; verspielt haben sich die Gitarristen aber leider auch gelegentlich. Was bei Musik, die auf schöne Melodik und Harmonien aufbaut, ziemlich viel kaputtmachen kann.</p>
<p><strong>MOONSORROW</strong> waren dann dahingegen richtig gut, hatten das Publikum bei sich und sorgten dafür, dass noch Stunden später die Hauptmelodie des letzten Songs nicht wegging.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6127" aria-describedby="caption-attachment-6127" style="width: 581px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617-1024x683.jpg" width="591" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8617.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6127" class="wp-caption-text">Mainstage vs. <strong>GOJIRA</strong></figcaption></figure>
<p>Danach spielten dann <strong>BEHEMOTH</strong>, eine Band, die ich in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren hatte. Umso überraschter war ich von diesem Konzert. &#8222;Demigod&#8220; war das letzte Album der Polen, mit dem ich mich beschäftigt hatte und das ist ja quasi eine Tech-Death-Platte. Sie zeigten sich heute von einer viel melodischeren, aber auch düstereren Seite. Diese spiegelte sich nicht nur auf musikalischer Ebene wider &#8211; die ganze Show war aufgebaut wie einer rituelle, satanische Messe &#8211; samt Masken, Feuer, Pentagrammen und mehr. Tolle Atmosphärenbildung!</p>
<p><span style="color: #808080;">Anstelle von <strong>BEHEMOTH</strong> genoss ich meine Festivallieblinge aus Boston. Schnell huschte ich von <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> in die kleine Zeltbühne. Hier erwartete mich Melodic Hardcore mit einer coolen Story: alle Alben sind Teil einer Konzeptalbenreihe, die sich mit einer US-amerikanischen Familie in der Nachkriegszeit beschäftigt. <strong>DEFEATER</strong> passt mir viel besser ins Programm als die lieben Satanisten von nebenan. Danach ging es für mich ins warme Bettchen. Ich verabschiedete mich vom Festivalgelände und erklomm das letzte Mal den Hügel, der mich noch von meinen  VIP-Toiletten und dem bewachten Zelt trennte.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6125" aria-describedby="caption-attachment-6125" style="width: 481px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266-1024x683.jpg" width="491" height="327" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8266.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6125" class="wp-caption-text">So sieht der Hang zwischen VIP-Camping und Festivalgelände an einer gut ebenen Stelle aus. Nachts sorgen die steileren Stellen für die ein oder andere unfreiwillige Rutschpartie.</figcaption></figure>
<p>Mein nächstes Ziel waren <strong>MGLA</strong>, jedoch war ich zu dem Moment schon zu erschöpft, als dass ich es wirklich hätte genießen können, mal davon abgesehen, dass der Sound erst nach fünf Liedern einigermaßen akzeptabel wurde.</p>
<p>Der krönende Abschluss hätten dann <strong>UFOMAMMUT</strong> sein sollen, jedoch waren meine Kräfte nach 28 Konzerten über vier Tage so aufgebraucht, dass ich nach zehn Minuten gegangen bin. Ich ließ mir später sagen, es sei eine der besten Shows des Festivals gewesen, was ich auch nicht bezweifle. Stoner Doom Metal und maximale körperliche Erschöpfung sind allerdings nicht die allerbeste Kombination um wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<blockquote><p>FAZIT</p></blockquote>
<hr />
<p><span style="color: #808080;">Ein unglaublich schön gelegenes Festival, was in Sachen Bands, Essen und Location einfach nur abräumt. Genrevielfalt wird hier großgeschrieben und niemand fühlt sich ausgelassen, sei es der trve Black-Metal-Fan oder der Prog-Liebhaber. Das alles gibt es zu erträglichen Preisen und in einer unglaublichen und gut sauber gehaltenen Umgebung. Dafür einen großen Daumen hoch an die Veranstalter und Mitarbeiter! Aber auch in der Stadt Jaromer selbst kann man zu noch erträglicheren Preisen Bier trinken oder frühstücken. Und dazu kommt noch, dass das ganze Drumherum wirkt, wie der kleine tschechische Bruder von Wacken.</span></p>
<p>Einziger Minus-Punkt ist die Schlange am Einlass, aufgrund des zum ersten Mal eingesetzten &#8222;cashless&#8220;, also bargeldlosen, Zahlungssystems via Chip am Festivalbändchen. Der Schrein für Lemmy Kilmister von <strong>MOTORHEAD</strong> war auch wunderschön angelegt. Man konnte seine eigenen Hände kaum sehen, so düster war es in dem Tunnel zu dieser Pilgerstätte. Mit einem wunderschönen Foto dieses Schreins verabschieden wir uns vom Brutal Assault 2016.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_6094" aria-describedby="caption-attachment-6094" style="width: 358px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6094" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8310-683x1024.jpg" width="368" height="552" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8310-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8310-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8310-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/MG_8310.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-6094" class="wp-caption-text">St. Lemmy</figcaption></figure>
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		<title>Ist &#8222;Suizid im Kanal&#8220; was für mich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[brutal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEWERCIDE &#8211; Immortalized in Suffering Veröffentlichungsdatum: 13.06.2016 Dauer: 35:51 Min. Label: Unspeakable Axe Records &#160; Was erwartet man, wenn man einen Namen wie SEWERCIDE (&#8222;Kanalizid&#8220;) liest? Und dazu ein so wunderschönes Logo erblickt? Ja, genau, richtig, ihr Kulturbanausen! Man erwartet den Selbstmord im Abwasserkanal, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SEWERCIDE</strong> &#8211; Immortalized in Suffering<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.06.2016<br />
Dauer: 35:51 Min.<br />
Label: Unspeakable Axe Records</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was erwartet man, wenn man einen Namen wie <strong>SEWERCIDE </strong>(&#8222;Kanalizid&#8220;) liest? Und dazu ein so wunderschönes Logo erblickt?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5193 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_logo-1024x430.jpg" width="558" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_logo-1024x430.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_logo-300x126.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_logo-750x315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_logo.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 558px) 100vw, 558px" /></p>
<p>Ja, genau, richtig, ihr Kulturbanausen! Man erwartet den Selbstmord im Abwasserkanal, den ein fröhlicher Normalo &#8211; nennen wir ihn Marius &#8211; begeht, sobald er diese Musik für länger als 1 Minute ertragen muss. Auf dem wunderschönen Cover dürfen wir alle ein Ungetüm aus Messern, Zähnen, Dornen und was auch immer begutachten.</p>
<p>Jetzt wo wir geklärt haben, dass dieses Album eindeutig etwas für uns ist, gehts ans Eingemachte. Kanalratten und der ein oder andere Todes-Metall-Verherrlicher blicken auf ein gefundenes Fressen. Mit<em> &#8222;For Those About To Rot&#8220;</em> wird die &#8211; auf dem Cover zu erblickende fleischgewordene Brutalität &#8211; musikalisch unterlegt.</p>
<p>Dieser Album-Opener verspricht so einige Knochenbrüche.<br />
Und was wird gebrochen?<br />
Ich geb euch einen Tipp:<br />
Das Album hat mein Nacken nicht überlebt.</p>
<blockquote><p>Angespornt von Einflüssen wie <strong>IMMOLATION</strong>, <strong>MORBID ANGEL</strong> und <strong>GORGUTS</strong>, brauch ich jetzt erst einmal einen Kühlakku (mit Herzchen drauf, damit ich weiß, dass die Welt mich noch lieb hat).</p></blockquote>
<p>Auf diesem Album wird in gewohnt rotziger und schneller Manier gespielt, an den Vocals ist auch nicht viel auszusetzen. Sie klingen nicht nur gut, sondern auch ehrlich, also ohne viel Produktionsschnickschnack.<br />
Dynamik kann man hier aber vergessen, da nur das gute alte Growlen zum Einsatz kommt. Gitarrensoli können in Songs wie <em>&#8222;Snares Of Carnality&#8220; </em>und <em>&#8222;Acrimoniously Disharmonized&#8220;</em> auch vorgewiesen werden, hauen mich aber, ehrlich gesagt, nicht vom Hocker.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5196" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover-1022x1024.jpg" alt="sewercide_cover" width="393" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover-1022x1024.jpg 1022w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover-750x751.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/sewercide_cover.jpg 1040w" sizes="auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px" /></p>
<p>Das könnte auch an dem für meinen Geschmack sehr aufdringlichen Schlagzeugsound während des gesamten Songs liegen.</p>
<p>Obwohl die typischen Blast-Beats äußerst erträglich daherkommen, schieben sie sich gerade während des ein oder anderen Soli zu sehr nach vorne. Das &#8222;Nachvorneschieben&#8220; bringt mich direkt zum nächsten Gedanken: auf einem Konzert dieser Truppe würde ich mich höchstwahrscheinlich schon dazu bewegt fühlen, meine vier Buchstaben nach vorn zu schwingen. Besonders da alle Songs äußerst einladend für Haartänzer allen Alters sind. Typische Death-Metal Riffs werden hier in die &#8211; hoffentlich mit Ohropax geschützten &#8211;  Ohren abgefeuert. Wen stimmt das nicht auf den ein oder anderen Headbang-Anfall ein?</p>
<p>Eine Auffälligkeit habe ich noch zu berichten. Der <em>&#8222;Megalithic Tomb&#8220;</em> wird mit einem Auszug aus einem sehr schön klingenden Film beendet. Den Namen dieses Films konnte ich leider nicht herausfinden, aber Zeilen wie: &#8222;[&#8230;] his pain wont end [&#8230;]&#8220;, verführen den Theatralik-Liebhaber in mir. Getreu dem Titel des Albums wird sich hier in &#8222;Leid verewigt&#8220;.</p>
<p>Es wird zwar nichts neu erfunden, aber es wird alles soweit gut umgesetzt. Die Band kann auf eine blühende Karriere hoffen, jedenfalls so blühend, wie sie in einem so umkämpften Genre wie Death Metal sein kann. Ich würde zwar gerne noch sagen, dass sich das Gesamtwerk etwas zieht, aber das geht schlichtweg nicht. Bei einer so urlaubsfreundlichen Länge von knappen 36 Minuten und nur einer Interlude ist es die Überlegung schon wert, den ein oder anderen Strandspaziergang damit zu vertonen.</p>
<blockquote><p>Ich weiß nicht was ihr jetzt macht, aber ich geh mir erstmal den Nacken kühlen.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/kI-DHTBWHfQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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